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Publikation: „Die Berliner Porzellanplastik und ihre skulpturale Dimension 1751–1825“

19.08.2016
Kunstgewerbemuseum

Die Königliche Porzellanmanufaktur (KPM) schuf ab 1763 viele hochkarätige Bildwerke von skulpturaler Konzeption und Wirkung. Grundlegend war dafür ein breitgefächerter Fundus an Inspirationsquellen, die am Beispiel der Sammlung im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin aufgezeigt werden. Die umfangreiche wissenschaftliche Publikation von Dr. Dorothee Heim erschien im August 2016.

Mit der Gründung der KPM 1763 rief Friedrich der Große eine der führenden Manufakturen ins Leben, die viele Porzellanbildwerke von europäischer Spitzenqualität hervorbrachte. Oft liegt der Porzellanplastik eine skulpturale, künstlerisch anspruchsvolle Konzeption zugrunde. Dahinter standen namhafte Bildhauer und Modellmeister, deren Schaffen neu beleuchtet wird. Bezeichnend ist, dass die Künstler als Inspirationsquellen nicht nur Druckgrafik und Porzellankunst nutzten, sondern auch Meisterwerke der europäischen Skulptur.

Erstmals wird die Porzellanplastik der KPM durch eine wissenschaftliche Studie gattungsübergreifend und opulent bebildert gewürdigt und die Entwicklung facettenreich veranschaulicht:

"Die Berliner Porzellanplastik und ihre skulpturale Dimension 1751-1825
Der Sammlungsbestand des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Museen zu Berlin"
von Dorothee Heim

1. Auflage 2016, 640 Seiten, 50 s/w- und 750 Farbabbildungen, Hardcover, fadengeheftet, Format 24 x 30 cm, erschienen im Verlag Schnell und Steiner, ISBN 978-3-7954-3058-0

Die Publikation wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der CERAMICA-STIFTUNG BASEL und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Präsentation des Buches
und gleichzeitige Eröffnung der Ausstellung „KPM - Bildhauerkunst im Kleinformat

am Mittwoch, dem 14. September 2016, um 18:30 Uhr, im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin