Klosterstraße 36. Sammeln, Ausstellen, Patentieren
Zu den Anfängen Preußens als Industriestaat

11.04.2014 bis 06.07.2014
Kunstbibliothek

Nach den Napoleonischen Kriegen waren in Preußen die technisch-wirtschaftlichen Rückstände (insbesondere gegenüber Großbritannien) unübersehbar. Diese Defizite durch "Beförderung des Gewerbefleißes" und durch Verbesserung technologischer Kenntnisse im Interesse einer konsequenten Industrialisierung zu verringern, war das Hauptanliegen der Gewerbereformpolitiker Preußens, zu denen Persönlichkeiten wie Kunth und allen voran Beuth zählten. Im Gewerbe-Institut in der Klosterstraße 36 liefen alle Fäden in der Hand Beuths zusammen: Von Informationsbeschaffung und -vermittlung über Ausbildung von Technikern und Ingenieuren bis zur Patenterteilung. Hierdurch wurde der Aufstieg bedeutender Industrieunternehmen wie Borsig, Krupp und Siemens befördert, der Vorsprung anderer Nationen schrittweise verringert und die Basis für den wirtschaftlichen und technischen Aufschwung des Deutschen Reichs am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhundert geschaffen. Die Ausstellung wird neben Dokumenten zur staatlichen Gewerbeförderung auch eine Vielzahl preußischer Patentschriften mit Konstruktionszeichnungen zeigen, von denen eine Auswahl auch in einer grafischen Animation interaktiv in ihrer konstruktiven Funktionalität anschaulich erfahrbar gemacht wird.

Katalog

Klosterstraße 36 - Ausstellen, Sammeln, Patentieren
Zu den Anfängen Preußens als Industriestaat
216 Seiten, 117 meist farbige Abbildungen
ISBN 978-3-923579-19-8
Preis: 14 EUR
Berlin 2014

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Montaggeschlossen
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Mittwoch10 bis 17 Uhr
Donnerstag10 bis 17 Uhr
Freitag10 bis 17 Uhr
Samstag10 bis 18 Uhr
Sonntag10 bis 18 Uhr

Eingang für Besuchende

Johanna und Eduard Arnhold Platz (ehem. Matthäikirchplatz)
10785 Berlin

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S-Bahn: Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie

vollständig rollstuhlgeeignet

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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