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Informationsveranstaltung zu den Planungen für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum

29.10.2019
Kulturforum

Am 18. November 2019 findet um 19 Uhr im Foyer des Kammermusiksaals der Philharmonie eine Informationsveranstaltung zu den aktuellen Planungen für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum statt.

Am Berliner Kulturforum entsteht in den kommenden Jahren nach den Plänen des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron das Museum des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie. In diesem Neubau und in der benachbarten Neuen Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe werden künftig die Kunstbestände der Nationalgalerie aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt. Im Dialog mit der Sammlung der Nationalgalerie wird die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch zu sehen sein. Die Sammlung Marx, sowie die Kunstbibliothek und das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin werden eigene Ausstellungsflächen bespielen.

Es geht bei dem Projekt um mehr als nur einen Museumsneubau für eine der wichtigsten Sammlungen der Welt, sondern – nach Jahrzehnten fruchtloser Debatte – auch um die städtebauliche Vollendung des Kulturforums. Seit Februar 2018 arbeiten die Architekten gemeinsam mit den künftigen Nutzern den Entwurf aus. Die Entwurfsplanung ist nunmehr abgeschlossen.

Informationen und Diskussion über das Projekt und die Pläne

Gemeinsam mit der Stiftung Berliner Philharmoniker lädt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am 18. November um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Foyer des Kammermusiksaals der Philharmonie ein. Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, und die Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, Christina Haak, wird der Leiter der Neuen Nationalgalerie, Joachim Jäger, mit der Keynote „Warum die Sammlung der Nationalgalerie ein neues Haus braucht“ in die Veranstaltung einführen. Anschließend stellt Jacques Herzog die aktuellen Pläne vor.

Unter der Moderation des ARD-Architekturkritikers Reinhard Hübsch diskutiert der Architekt danach mit WELT-Feuilletonredakteurin Swantje Karich, der Kunsthistoriker und Kurator Wulf Herzogenrath, Hannes Langbein, Direktor der Stiftung St. Matthäus, und Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, über die Möglichkeiten des Entwurfs. Abschließend kann das Publikum Fragen stellen.