Alle Museen der Staatlichen Museen zu Berlin sind bis auf Weiteres geschlossen. Erkunden Sie stattdessen unsere Online-Angebote! Weitere Informationen

Filme & Videos der James-Simon-Galerie

Videos über James Simon

James Simon. Menschenfreund und Förderer der Gesellschaft

James Simon war nicht nur ein bedeutender Kunstsammler und erfolgreicher Unternehmer. Er wollte der Gesellschaft etwas zurückgeben und gründete zahlreiche Fördervereine, die den Ärmsten der Stadt halfen. Gerade die zur Kaiserzeit grassierende Kinderarmut beschäftigte ihn und so gründete er in Zehlendorf, einem damaligen Vorort von Berlin, das "Haus Kinderschutz", in dem er über 300 Kinder aufnahm, um sie vor Ausnutzung und Misshandlung zu schützen.

Länge: 3:17 Minuten
Produktion: art/beats im Auftrag der James-Simon-Gesellschaft

James Simon. Erste Schenkung an das Kaiser Friedrich Museum

Die enge Verbundenheit Simons zum damaligen Direktor des Kaiser-Friedrich-Museums, Wilhelm Bode, bescherte ihm eine beachtliche Kunstsammlung der italienischen Renaissance. Bode reiste im Auftrag Simons durch ganz Europa und mit Hilfe seiner fachkundigen Expertise erwarb James Simon zahlreiche Meisterwerke, die er seiner wachsenden Sammlung hinzufügte. Im Jahr 1904 schenkte Simon seine Sammlung der italienischen Renaissance dem Kaiser-Friedrich-Museum und machte sie somit der Öffentlichkeit zugänglich.

Länge: 4:01 Minuten
Produktion: art/beats im Auftrag der James Simon-Gesellschaft

James Simon - Leben und Wirken des größten Mäzen der Berliner Museen

James Simon war der größte Mäzen der Berliner Museen. Viele Objekte seiner Kunstsammlung schenkte er dem Kaiser-Friedrich-Museum. Darunter auch die weltberühmte Büste der Nofretete. Als Gründer und Vorsitzender der Deutschen Orient-Gesellschaft finanzierte er Ausgrabungen in Vorderasien und im Alten Ägypten und trug somit wesentlich zu den größten archäologischen Entdeckungen des 19. Jahrhunderts bei. Der ökonomische Aufstieg seiner Tuch- und Textilfirma bescherte Simon ein beachtliches Vermögen, welches er jedoch nicht nur für seine Sammelleidenschaft einsetzte, sondern auch der Berliner Gesellschaft einiges zurückgab. James Simon war nicht nur Förderer der Kunst und Archäologie. Er war ein beispielloser Philanthrop seiner Zeit. Mit der neuen James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel Berlin soll sein Name und sein Wirken wieder in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden.

Länge: 7:54 Minuten
Produktion: art/beats im Auftrag der James-Simon-Gesellschaft

James Simon. Die Liebe zu den alten Kulturen des Orient und des Alten Ägyptens

James Simon begründete mit einigen Mitstreitern die Deutsche Orient-Gesellschaft und erwarb zahlreiche Grabungslizenzen im Alten Ägypten. So finanzierte er die Ausgrabung im ägyptischen Tell el-Armana, der Hauptstadt des Pharao Echnaton. Bei dieser Grabung wurde die mittlerweile weltberühmte Büste der Königin Nofretete entdeckt und Simon erwarb sie für seine Sammlung. Aber auch die zahlreichen Fundstücke aus dem antiken Babylon erwarb er, sodass das Ischtar-Tor in Berlin wieder rekonstruiert werden konnte, nach dem es über 2000 Jahre im Boden schlummerte.

Länge: 3:44 Minuten
Produktion: art/beats im Auftrag der James-Simon-Gesellschaft


Ausstellungen

Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme | Trailer

Erstmals stehen die Germanen im Mittelpunkt einer großen archäologischen Übersichtsausstellung. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt in Kooperation mit dem LVR-Landesmuseum Bonndie Sonderausstellung „Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme“ auf der Museumsinsel Berlin: Während im Neuen Museum die wechselhafte Geschichte der Germanenforschung und -rezeption präsentiert wird, sind in der aus Anlass der Ausstellung wiedereröffneten James-Simon-Galerie über 700 Exponate, darunter zahlreiche Neufunde und hochrangige Leihgaben aus Deutschland, Dänemark, Polen und Rumänien zu sehen. 

Länge: 0:45 Minuten
Konzept: polyform / studio edgar kandratian
Montage und Grading: Willan Octave-Emile
Musik: Fornnordiska Klanger. Recherchiert und produziert von Casja S. Lund

Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme | Experten-Interviews

Viele Mythen und Klischees existieren rund um die Germanen. Dazu haben sicherlich auch die antiken römischen Historiker beigetragen. Aber was verraten uns die materiellen Hinterlassenschaften der germanischen Gesellschaften über sich? Wir haben vier renommierte Archäologen und Archäologinnen vor die Kamera gebeten und befragt, was die Archäologie aktuell über die germanischen Gesellschaften weiß und welche Klischees über Bord geworfen werden müssen.

Im Gespräch mit:

  • Prof. Dr. Michael Meyer, Freie Universität Berlin
  • Prof. Dr. Heiko Steuer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Dr. Babette Ludowici, Braunschweigische Landesmuseen
  • Prof. Dr. Hans-Jörg Karlsen, Universität Rostock

Länge: 25:32 Minuten
Produktion: Staatliche Museen zu Berlin / Christof Hannemann

Lieblingsobjekt der Kuratorin Susanne Kuprella

Was sind die Highlights unserer Kurator*innen der Ausstellung? Den Startschuss gibt unsere Kuratorin der Sonderausstellung, Susanne Kuprella, und stellt ihr persönliches Highlight-Objekt vor.

Manchmal steckt auch hinter den unscheinbarsten Dingen eine großartige Geschichte. Das beste Beispiel hierfür sind die beiden Holz-Idole aus dem thüringischen Opfermoor von Oberdorla. Wer bei germanischen Göttern als Erstes an den hammerschwingenden Thor und den allwissenden Göttervater Odin denkt, der wird nach dem Video wahrscheinlich ziemlich enttäuscht sein...

Länge: 3:09 Minuten
Foto: Zwei anthropomorphe Holzidole aus dem Opfermoor Oberdorla, Gde. Vogtei, Unstrut-Hainich-Kreis. Höhe: 124 cm und 150 cm. © Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar – Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens / Hauke Arnold Musik im Abspann: Fornnordiska Klanger. Recherchiert und produziert von Casja S. Lund

Lieblingsobjekt des Kurators Dr. Heino Neumayer

Weiter gehts mit unseren Lieblingsobjekten. Diesmal ist es jedoch weniger ein Objekt, sondern ein ganzer Komplex, der es Kurator Dr. Heino Neumayer angetan hat: Die grafische Rekonstruktion der aufgelassenen germanischen Siedlung von Klein Köris, knapp 30 km südlich von Berlin. Während vom 1. bis zum 3. Jahrhundert die Region des heutigen Brandenburgs mit all ihren Flüssen und Seen ein beliebtes Siedlungsgebiet war, sieht es ab dem 4. Jahrhundert ganz anders aus. Die Landstriche sind nahezu verlassen und gleichen einer Einöde. Die vormaligen Siedlungen wurden einfach offen gelassen und die Gemeinschaften zogen von hier wahrscheinlich nach Südwesten in das heutige Baden-Württemberg. Die Zeit der Völkerwanderung setzte ein und mischte in Europa alle Karten neu. Die Reste solcher leeren Siedlungen in der Erde sind für die Archäolog*innen hingegen eine wahre Goldgrube. Anhand dieser Spuren können ganze Dörfer rekonstruiert werden und erleben, wie in dem Fall des heutigen Freilichtmuseums "Germanische Siedlung Klein Köris e.V." eine wahre Auferstehung.

Länge: 2:33 Minuten
Foto: Lebensbild der aufgelassenen Siedlung von Klein Köris aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. anhand der archäologischen Ergebnisse. © Mikko Kriek, 2020


360°-Video der Museumsinsel

Virtueller Rundgang über die Museumsinsel und auf die Baustelle der James-Simon-Galerie

Länge: 3:45 Minuten
Quelle: ZDF


Hinter den Kulissen

Auf der Baustelle der James-Simon-Galerie

Ein Blick hinter die Kulissen führt auf die Baustelle und zeigt die Galerie in der letzten Phase vor der baulichen Fertigstellung

Länge: 3:40 Minuten
Produktion: bboxx Filme

Der Löwe in der James-Simon-Galerie

Die Reihe „Backstories“ erzählt bemerkenswerte Objektgeschichten aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. In dieser Folge geht es um die Geschichte der Löwenskulptur von August Gaul, die aus der Sammlung von Rudolf Mosse, einem bedeutenden Mäzen der Berliner Museen, stammte.

Länge: 3:18 Minuten
Produktion: art/beats