Call for Papers: Jahrestagung 2022 des Netzwerks Besucher*innenforschung

22.06.2022
Institut für Museumsforschung

Das Netzwerk Besucher*innenforschung richtet im November 2022 seine Jahrestagung aus. Die Gründungsinitiative des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der DASA Dortmund, des Jüdischen Museums Berlin, des Museums für Naturkunde Berlin und des Deutschen Museumsbunds strebt ein bundesweites Netzwerk Besucher*innenforschung an, das Museen stark für die Zukunft macht, indem es die dynamische Weiterentwicklung der Besucher*innen- und Publikumsforschung an den Museen unterstützt und begleitet.

Jahrestagung „Besucher*innenforschung digital“ am 14. und 15. November 2022

Die Jahrestagung des Netzwerks Besucher*innenforschung 2022 mit dem Thema „Besucher*innenforschung digital“ findet am 14. und 15. November 2022 im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn statt.

Die digitalen Aktivitäten von Museen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Über das digitale Publikum sowie die Nutzung digitaler Angebote gibt es allerdings noch wenig gesicherte Erkenntnisse. Das Netzwerk Besucher*innenforschung geht daher in seiner Jahrestagung 2022 der Erforschung des digitalen Museumspublikums sowie der Digitalität im analogen Besuchsszenario nach. Ziel der Tagung ist, Besucher*innenforschungs- und Evaluationsansätze kennenzulernen, die das Verhältnis von Museen zum digitalen Raum und umgekehrt betreffen. Dabei soll einer ganzen Reihe von Fragen nachgegangen werden.

  • Fragen zu Besucher*innen und Nichtbesucher*innen digitaler Angebote:
    • Wer nutzt digitale Formate und warum? Inwieweit überschneiden sich digitales und analoges Publikum? Wer sind die Nicht-Nutzer*innen? Wie steht es um die digitale Affinität des analogen Publikums? Haben digitale und analoge Besucher*innen beziehungsweise Nutzer*innen unterschiedliche Denkweisen und Haltungen?
    • Was ist über die Bedarfe sowie die Nutzung digitaler Formate bekannt?
    • Welche Zielgruppen nutzen welche digitalen Angebote – vor Ort und online?
    • Inwieweit wird der digitale Raum von (potenziellen) Besucher*innen als Teil der Visitor Journey empfunden?
  • Fragen zu digitalen Besucherforschungsmethoden und Werkzeugen:
    • Mit welchen digitalen Forschungsmethoden und Werkzeugen kann einerseits das digitale und andererseits das analoge Publikum erforscht werden? Welche digitalen und analogen Methoden eignen sich für unterschiedliche Fragestellungen?
    • Welche Vor- und Nachteile haben hierbei verschiedene empirische, qualitative und quantitative Methoden hinsichtlich der Erkenntnisinteressen und Repräsentativität der Ergebnisse?

Gewünscht ist ein breiter Fokus mit Anknüpfungspunkten für größere und kleinere Museen sowie für Häuser mit mehr oder weniger Erfahrung in Besucher*innenforschung und Evaluation. Das Tagungsprogramm enthält Projekt- und Werkstattberichte in Form von kurzen Impulsen und Austauschformate wie Workshops, Roundtables und Peer-to-Peer-Talks.

Call for Papers / Call for Posters

Interessierte, die sich mit einer Präsentation beteiligen wollen, bitten wir bis zum 19. Juli 2022 um ein kurzes Abstract (max. 350 Wörter, PDF-Dokument, A4-Format) plus Kontaktdaten und Kurzbiografie per E-Mail an uenveren-schuppe@hdg.de. Neben der inhaltlichen Beschreibung kann das Abstract auch einen Vorschlag über das Veranstaltungsformat enthalten.

Interessierte, die ein Projekt oder eine Idee in Form eines Posters einbringen wollen, können bis zum 19. Juli 2022 eine kurze Beschreibung (100 Wörter), gegebenenfalls erste Visualisierungsideen plus Kontaktdaten und Kurzbiografie einreichen an uenveren-schuppe@hdg.de.

Über die Beitragsannahme wird bis Ende August 2022 per E-Mail informiert.

Kontakt

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Dr. Simone Mergen
+49 (0) 228 91 65 – 113
mergen@hdg.de

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Dr. Julia Ünveren-Schuppe
+49 (0)228 9165 102
uenveren-schuppe@hdg.de