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Museums and Society. Mapping the Social

Fallstudie: Museen als Erfahrungs- und Affekträume

Museums and Society. Mapping the Social ist ein gemeinsames Projekt von Universitäten und Museen in Berlin. Es erforscht Museen als sich wandelnde soziale Räume. Im Projekt arbeiten die Humboldt-Universität Berlin, das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, die Technische Universität Berlin und das Museum für Naturkunde Berlin zusammen.

Das Projekt ist Teil der Grand Challenge „Soziale Kohäsion“ der Berlin University Alliance. Sozialen Zusammenhalt und Museen zusammenzudenken, wirft insbesondere drei Fragen auf: Inwieweit prägt das Museum als Raum und Institution das Soziale? Welche Ein- und Ausschlüsse vollziehen Museen? Wie können Sammlungen und Wissen nachhaltig geöffnet werden?

Das Projekt ist interdisziplinär angelegt und vereint historische Perspektiven mit empirischen Fallstudien und praktischen Interventionen. Vier inhaltlich eng verbundene Fallstudien untersuchen 1. Museen als Experiment und Labor, 2. Museen als Erfahrungs- und Affekträume, 3. die Vernetzungen zwischen Museen und ihrer Umwelt, 4. die Entgrenzung von Museumsräumen durch die Digitalisierung. Die Fallstudien sind bei den vier Verbundinstitutionen angesiedelt, das Institut für Museumsforschung betreut Fallstudie 2.

Die gesellschaftliche Rolle der Museen wird derzeit stark diskutiert. Mit unserer Forschung wollen wir zu diesen Debatten beitragen und in Berlin die Grundlagen für ein neues gemeinsames Forschungszentrum der Universitäten und Museen zu diesem Thema schaffen.

Wir verpflichten uns einer offenen und selbstkritischen Forschungsethik. Das beinhaltet rassismuskritische Fortbildungen, die Pflege vielfältiger Wissensressourcen, die Evaluierung durch einen Bürger*innenbeirat, sowie partizipative und inklusive Formate der forschenden Lehre. Für unsere Wissenskommunikation werden wir eine interaktive Plattform entwickeln.

Unser Projekt baut auf lokaler und internationaler Zusammenarbeit auf. Wir sind offen für neue Kollaborationen und freuen uns über eine Kontaktaufnahme.


Wissenschaftliches Team: N.N., Kathrin Grotz, Dr. Patricia Rahemipour (PI)
Kooperationspartner: Institut für Kunstwissenschaft der Technischen Universität Berlin (Prof. Dr. Benedicte Savoy, Prof. Dr. Meike Hopp, Dr. Andrea Meyer, Dr. Lukas Fuchsgruber, Dr. Mareike Vennen), Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität (Prof. Dr. Tahani Nadim), Museum für Naturkunde Berlin (Dr. Ina Heumann).
Gefördert durch: Berlin University Alliance (BUA) – Grand Challenge Exploration Project
Laufzeit: Oktober 2020 bis Dezember 2023
Projektwebsite: N.N.