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Amazonien als Zukunftslabor

Vernetzen – Verstehen – Vermitteln

„Amazonien als Zukunftslabor“ ist ein auf Sammlungsobjekten basierendes Pilotprojekt zur Überwindung disziplinärer, institutioneller und räumlicher Grenzen und zur Erschaffung digitaler und analoger Räume der Vernetzung, des wechselseitigen Verstehens und der Vermittlung.

In enger Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und deutschen Partner*innen werden im Rahmen des Vorhabens digitale Werkzeuge entwickelt, die Informationen zu Sammlungsobjekten aus unterschiedlichen Perspektiven bündeln und vernetzen. Disziplinär und institutionell geprägte Organisationslogiken von Dingen finden ebenso Berücksichtigung wie indigene Wissensordnungen und Wissenspraktiken.

Als Fallbeispiele dienen historisch-ethnographische und botanische Sammlungen aus der brasilianischen Amazonasregion bzw. kulturhistorische multimediale Bestände zu deren Kontextualisierung (u.a. Feldtagebücher, Fotografien, Karten, Tonaufnahmen, Filme, Sekundärliteratur). Die entstandenen Werkzeuge werden frei zugänglich zur Verfügung gestellt und sind so durch weiterführende digitale und partizipative Sammlungs- und Kulturvermittlung nutzbar.


Projektleitung: Dr. Andrea Scholz (Ethnologisches Museum)
SPK-interne PI’s: Prof. Dr. Barbara Göbel, Ibero-Amerikanisches Institut (SPK); Prof. Dr. Lars Koch (Ethnologisches Museum), Prof. Dr. Patricia Rahemipour (Institut für Museumsforschung) 
Partner*innen: Prof. Dr. Thomas Borsch, Botanischer Garten und Botanisches Museum (Freie Universität Berlin), Berlin; Dr. Thiago da Costa Oliveira (Postdoc-Fellow der Alexander von Humboldt Stiftung am Ethnologischen Museum Berlin); Prof. Dr. Carlos Fausto, Museu Nacional Rio de Janeiro (Universidade Federal de Rio de Janeiro), Rio de Janeiro, Brasilien;
Digitaler Partner: Prof. Dr. Marian Dörk, Urban Complexity Lab (Fachhochschule Potsdam)
Förderung: Fonds Kultur digital der Kulturstiftung des Bundes
Zeitraum: Januar 2020 bis Dezember 2023