2026 feiert der Hamburger Bahnhof seinen 30. Geburtstag mit einem vielseitigen Jahresprogramm: Acht neue Ausstellungen sowie Performances, Konzerte und Konferenzen tragen das Museum weit über seinen Standort in den Stadtraum hinaus. Erfolgreiche Formate wie Open House oder Berlin Beats werden fortgeführt und erweitert. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13. bis 15. November 2026, an dem eine internationale Konferenz die Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen diskutiert und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist.
Berlin ist und bleibt eine Stadt der Kunst und der Hamburger Bahnhof ist Teil der lebendigen Kulturlandschaft. Seit der Eröffnung am 3. November 1996 als Standort der Sammlung der Nationalgalerie hat sich das Haus zu einem internationalen Treffpunkt für die Kunst der Gegenwart entwickelt. 2026 feiert der Hamburger Bahnhof sein 30-jähriges Bestehen mit einem Programm, das den Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt.
Die für das Jubiläumsjahr entwickelten Projekte zeigen das Museum als Ort künstlerischer Erneuerung, die in Berlin verwurzelt und weltweit vernetzt ist. Die Ausstellungen kreisen um künstlerischen Austausch und Zusammenarbeit, Formen von Partizipation und die Rolle des Museums im Stadtraum.
Schon vor der Eröffnung als Museum wurde das Gebäude von Künstler*innen als alternativer Ausstellungsort genutzt. Daran knüpft das Jubiläum an: Ab Februar zeigt Annika Kahrs im Rahmen der Reihe Hamburger Bahnhof on Tour Performances im Stadtraum, gefolgt von Konzerten von Saâdane Afif. Im April präsentiert Petrit Halilaj die Aufführung seiner ersten Oper „Syrigana“ mit dem Orchester Kosovo Philharmonic. Im Verlauf des Jahres erweitert sich die Reihe Crossroads# mit spartenübergreifenden Projekten an der Schnittstelle von Kunst, Literatur, Theater und Musik in Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin und weiteren Institutionen.
Das Vermittlungsprogramm wird im Jubiläumsjahr weiter ausgebaut. Neben 1.000 kostenlosen Führungen und einem offenen Atelier in den Rieckhallen entstehen neue partizipative Formate und ein erweitertes Schulprogramm. Eine digitale Plattform macht ab Herbst 2026 die diskursiven Inhalte des Museums frei zugänglich. Die Publikationsreihe des Hamburger Bahnhof wächst bis Ende 2026 auf über 25 Bände.
Am Jubiläumswochenende vom 13. bis 15. November 2026 widmet sich eine internationale, mehrtägige Konferenz der Frage, wie sich Sammlungsmuseen zeitgenössischer Kunst für die Zukunft aufstellen können. Passend dazu öffnet das Museum am Wochenende des 14. und 15. November für 30 Stunden ununterbrochen für ein gemeinsames Fest der Kunst durch die Nacht.