Aktueller Hinweis: Aufgrund begrenzter Kapazitäten kann es in der Ausstellung „CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours“ zu Wartezeiten kommen. Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

Giulia Andreani
Sabotage

27.02.2026 bis 13.09.2026
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. Andreanis Jubiläumsbeitrag rahmt historische Sammlungen durch zeitgenössische Perspektiven neu: Die Ausstellungsarchitektur verweist auf Sigmar Polkes Ausstellung „Drei Lügen der Malerei“ im Hamburger Bahnhof von 1997 und ihre Gemälde werden gemeinsam mit Werken der Antikensammlung, des Kunstgewerbemuseums, des Museums Europäischer Kulturen und des Kupferstichkabinetts gezeigt.

Andreani (geboren 1985 in Mestre, Italien) studierte Malerei an der Accademia di Belle Arti in Venedig und Kunstgeschichte der Gegenwart an der Sorbonne Paris. 2018 war Andreani Stipendiatin der Villa Medici, der Französischen Akademie in Rom. 2022 stand sie auf der Shortlist für den Prix Marcel Duchamp. Ihre Arbeiten sind vertreten in Sammlungen u. a. Centre Pompidou (Frankreich), Musée National de l'Histoire de l’Immigration (Frankreich), Fondazione Sandretto Re Rebaudengo (Italien), MASI (Schweiz) und MASP (Brasilien). Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof ist Andreanis erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.

Katalog zur Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung erscheint die 17. Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhof, herausgegeben von Silvana Editoriale Milano mit 136 Seiten, erhältlich im Buchladen des Hamburger Bahnhof und im Onlineshop der Buchhandlung Walther König für 12 Euro. ISBN: 9788836664108

Kuratorisches Team

Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart und Emily Finkelstein, Assistenzkuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.


Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms 30 Jahre Hamburger Bahnhof. 2026 feiert der Hamburger Bahnhof sein 30-jähriges Bestehen mit einem Programm, das den Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt: Acht Sonderausstellungen, eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte tragen das Museum weit in den Stadtraum hinaus. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13. bis 15. November, an dem eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen stattfindet und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist.

Die Ausstellung wird unterstützt von den Hamburger Bahnhof International Companions e. V.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

Cyanotypie-Workshop im Hamburger Bahnhof
© Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart / Sabine Alex
Blau machen mit Giulia Andreani


Workshop | 240 Minuten | 120 Euro

Montaggeschlossen
Dienstag10 bis 18 Uhr
Mittwoch10 bis 18 Uhr
Donnerstag10 bis 20 Uhr
Freitag10 bis 18 Uhr
Samstag11 bis 18 Uhr
Sonntag11 bis 18 Uhr

Jahreskarte
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Hamburger Bahnhof Nationalgalerie der Gegenwart + Sonderausstellungen
16,00 EUR ermäßigt 8,00
+ Sonderausstellungen
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Jahreskarte Staatliche Museen zu Berlin
Ab 25,00 EUR
Weitere Informationen

Eingang für Besuchende

Invalidenstraße 50
10557 Berlin

S+U-Bahn, Tram und Bus: Hauptbahnhof

eingeschränkt rollstuhlgeeignet

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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