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Ausstellungen zu Aby Warburgs Bilderatlas Mnemosyne jetzt als 360°-Rundgänge

11.11.2020
Gemäldegalerie

Die im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Herbst 2020 verschobene Sonderausstellung „Zwischen Kosmos und Pathos. Berliner Werke aus Aby Warburgs Bilderatlas Mnemosyne“ in der Gemäldegalerie und die zeitgleich im Haus der Kulturen der Welt gezeigte Ausstellung „Aby Warburg: Bilderatlas Mnemosyne – Das Original“ sind nun in Form von zwei miteinander verknüpften 360°-Rundgängen erlebbar.

Mit Unterstützung des Warburg Institute und des Warburg Charitable Trust konnten die thematisch eng miteinander verwobenen Ausstellungen zu Warburg im Haus der Kulturen der Welt und in der Gemäldegalerie rechtzeitig zur zweiten vorübergehenden Schließung der Berliner Museen im Zeichen der Pandemie online zur Verfügung gestellt werden.

Besucher*innen haben in den 360°-Rundgägen die Möglichkeit, sich frei durch den Ausstellungsraum zu bewegen, einzelne Objekte aus der Nähe zu betrachten und sich anhand begleitender Texte zu informieren. Ein besonderer Vorteil dieser Art der Präsentation: Zwischen miteinander in Beziehung stehenden Objekten in den beiden Ausstellungen wurden Querverbindungen hergestellt, so dass der enge Zusammenhang beider Präsentationen nunmehr unmittelbar erfahrbar ist.

Hier finden sich die virtuellen Rundgänge durch beide Ausstellungen.

Die 360°-Rundgänge wurden realisiert von Marco Vedana (www.documentart.de).

Die Ausstellung „Zwischen Kosmos und Pathos. Berliner Werke aus Aby Warburgs Bilderatlas Mnemosyne“

Im Herbst 2020 wurde – erstmals seit 1929 – Aby Warburgs Bilderatlas in seiner ursprünglichen Anordnung in einer Ausstellung im HKW präsentiert. Parallel würdigten die Staatlichen Museen zu Berlin den großen Bildwissenschaftler mit einer Präsentation von rund 50 originalen Kunstwerken, die von Warburg für die Themenbereiche "Kosmos" und "Pathos" im Bilderatlas ausgewählt wurden.

Die Werke aus zehn Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin – der Antikensammlung, der Gipsformerei, der Kunstbibliothek, dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett, dem Museum Europäischer Kulturen, dem Münzkabinett, der Skulpturensammlung, dem Vorderasiatischen Museum sowie der Gemäldegalerie zeigen eindrücklich die Fülle der Berliner Sammlungen, verdeutlichen die Beziehungen von Werken und Kulturen über Raum- und Zeitgrenzen hinweg und erläutern zugleich in exemplarischer Form das komplexe Denken, welches Aby Warburgs Magnum Opus zugrunde liegt.