Die Gemäldegalerie bei Google Arts & Culture

Die Gemäldegalerie und Google Arts & Culture kooperieren seit 2011. Mit dem Projekt „Canvas Legends“ präsentieren die Partnern gemeinsam eine umfassende digitale Neuerschließung von Werken der Gemäldegalerie. Auf der neuen Themenseite sowie in der Google Arts & Culture App sind mehr als 1.100 Meisterwerke der Sammlung – von Botticelli und Dürer bis Caravaggio, Rembrandt und Rubens – verfügbar.

Das Projekt verbindet technologische Innovation mit kuratorischer Expertise:

  • Ultra-hohe Auflösung: Mehr als 1.100 Werke der Sammlung der Gemäldegalerie wurden mit der Google Art Camera digitalisiert. Die Aufnahmen machen selbst kleinste Details wie Pinselstriche und Craquelés sichtbar.
  • Mehr als 50 neue Online-Ausstellungen: In neu konzipierten digitalen Führungen erläutern die Kurator*innen der Gemäldegalerie ausgewählte Meisterwerke im Detail. Ein besonderes Highlight ist die „Director's Choice“ von Dagmar Hirschfelder. Eingebettet sind diese Geschichten in einen narrativen Rahmen, der die Werke entlang der universellen Phasen des menschlichen Lebens neu anordnet – von der Kindheit bis zum Tod.
  • KI-Experiment „Mice in the Museum“: Als innovativer Zugang dient ein KI-gestütztes Audio-Tool. Konzipiert vom Arts & Culture Lab in Paris, treten zwei fiktive Mäuse in einen unterhaltsamen Dialog über einzelne Kunstwerke und eröffnen so auf spielerische Art und Weise neue Perspektiven.

Partnerschaft seit 2011

Der umfassende Auftritt der Gemäldegalerie bei Google Arts & Culture stellt das Ergebnis einer langjährigen Kooperation dar. Bereits im Jahr 2011, als die Plattform unter dem Namen Google Art Project initiiert wurde, war die Gemäldegalerie unter den ersten 17 beteiligten Museen aus neun Ländern weltweit. Es folgten weitere Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin sowie die Beteiligung an institutionen- und länderübergreifenden Auftritten:

  • 2016: „Unseen Masterpieces“ zu Pieter Brueghel d. Ä., gemeinsam mit sieben anderen Museen.
  • 2017: Virtueller Rundgang und drei thematische Online-Ausstellungen zur Schau „Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach“, die Meisterwerke der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München im Los Angeles County Museum of Art zeigte.
  • 2018: „Meet Vermeer“ – Launch der Online-Plattform zu allen erhaltenen Werken von Vermeer, an der sich 18 kulturelle Einrichtungen aus sieben verschiedenen Ländern beteiligten, mit drei Online-Ausstellungen der Gemäldegalerie.
 Themenseite „Canvas Legends“ auf Google Arts & Culture
Foto: Google Arts & Culture

Online-Plattform „Canvas Legends"

Pieter Bruegel d. Ä., Die niederländischen Sprichwörter, 1559, Detail
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt

Online-Plattform „Bruegel. Unseen Masterpieces“

Jan Vermeer van Delft: Junge Dame mit Perlenhalsband, um 1662/65
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Online-Plattform „Meet Vermeer“

Die Sammlungspräsentation in der Gemäldegalerie
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Achim Kleuker

Objekte und Geschichten aus der Gemäldegalerie

Lucas Cranach der Jüngere und Pancratius Kempff, Unterscheid zwischen der waren Religion Christi und falschen Abgöttischen lehr des Antichrists in den fürnemsten stücken. /Protestantismus und Katholizismus, 1546
© Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Online-Ausstellung „Renaissance und Reformation. Deutsche Kunst im Zeitalter von Dürer und Cranach"