Bitte beachten Sie: Wegen einer internen Veranstaltung schließt die Gemäldegalerie am Donnerstag, 29. Januar 2026 bereits um 17 Uhr.
02.12.2025
bis
08.03.2026
Gemäldegalerie
Die Ausstellung „Das alles bin ich“ präsentiert die großzügige Schenkung von rund 200 Werken des Kunstsammlers Christoph Müller an das Kupferstichkabinett. Die Werke auf Papier – Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarelle – zeigen nicht nur ein breites Panorama an Bildthemen durch fünf Jahrhunderte auf, sondern spiegeln vor allem die persönlichen Interessen und Prägungen des Sammlers wider. In vier aufeinanderfolgenden Präsentationen wird jeweils eine Facette der Sammlung beleuchtet. Die Präsentation ab 2. Dezember 2025 konzentriert sich aufs Reisen und Zuhause sein.
Porträts und Pflanzenstudien, Hafen- und Historienbilder, Landschaften und Genreszenen – diese Ausstellung zeigt das ganze Spektrum einer außergewöhnlichen Sammlung. Mit Werken von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart entfaltet sich ein faszinierender Querschnitt durch die europäische Kunstgeschichte. Die ausgestellten Arbeiten auf Papier stammen aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Frankreich – sie erzählen vom Menschen und der Natur, von Geschichte und Alltäglichem, von Glaube, Gefühl und Gestaltungskraft. Zu sehen sind Figuren- und Aktdarstellungen, Seestücke, Naturstudien, Tiere, Wälder und anderes mehr.
Ein Teil der großzügigen Schenkung wird der Öffentlichkeit vom 20. Mai 2025 bis 14. Juni 2026 in vier wechselnden Ausstellungen im Kabinett in der Gemäldegalerie präsentiert. Die erste Präsentation „Welt aus Worten und Bildern“ vom 20. Mai bis 24. August 2025 nahm Bezug auf Müllers Tätigkeiten als Verleger und Kritiker sowie auf seine Leidenschaft für Kunst und das Sammeln. „Begegnungen“ widmete sich vom 26. August bis 30. November 2025 der Darstellung von Menschen und ihren Beziehungen. Ab dem 2. Dezember 2025 ist eine Auswahl der schönsten Landschaftsdarstellungen zu sehen.
2. Dezember 2025 bis 8. März 2026
In der Kunst begegnen wir dem Reisen und Zuhause sein in atmosphärischen Landschaften, stimmungsvollen Seestücken und eindrücklichen Stadtansichten. Dieses Kapitel versammelt Werke, die vom Unterwegssein und vom Ankommen erzählen, von der Vertrautheit mit einem Ort und dem Träumen von der Ferne. Sie zeigen Wege und Horizonte, Häfen und Häuser, Küstenlinien und Stadtkulissen – Orte, an denen Menschen leben, innehalten oder weiterziehen. Für Christoph Müller waren Berlin und die Ostsee – besonders Sassnitz auf der Insel Rügen – wichtige Lebensorte, die sich in den Werken seiner Sammlung widerspiegeln.
10. März bis 14. Juni 2026
20. Mai bis 24. August 2025
26. August bis 30. November 2025
Christoph Müller (1938–2024) war ein deutscher Verleger, Theater- und Kunstkritiker, Kunstsammler und Mäzen, der öffentliche Museen schon zu Lebzeiten mit großzügigen Schenkungen bedachte. Als Chefredakteur und Mitherausgeber des Schwäbischen Tagblatts prägte er von 1969 bis 2004 die deutsche Medienlandschaft. Seine Leidenschaft für die Kunst spiegelt sich in einer beeindruckenden Sammlung wider, die Werke aus unterschiedlichen Epochen und Regionen umfasst. Er sammelte vielfältig, individuell geleitet von persönlichen Vorlieben, aber auch von fundierter Kennerschaft.
Ein besonderes Interesse galt der niederländischen Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts. Bereits 2007 schenkte er dem Kupferstichkabinett eine bedeutende Sammlung von 370 niederländischen und flämischen Zeichnungen und graphischen Blättern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Mit der Schenkung, die in diesem Jahr realisiert werden soll, wird der Bestand des Kupferstichkabinetts in allen Sammlungsbereichen nachhaltig ergänzt und bereichert.
Christoph Müller verstarb 2024 in Berlin im Alter von 86 Jahren. Die Ausstellung versteht sich als eine Würdigung seines kunstfördernden Wirkens, als Zeichen des Dankes und als Einladung, die Freude an der Kunst zu teilen – ein Gedanke, der ihn stets antrieb.
Eine Sonderausstellung des Kupferstichkabinetts in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin
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Öffnungszeiten
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| Mittwoch | 10 bis 18 Uhr |
| Donnerstag | 10 bis 18 Uhr |
| Freitag | 10 bis 18 Uhr |
| Samstag | 10 bis 18 Uhr |
| Sonntag | 10 bis 18 Uhr |
Preise / Tickets
Adresse / Verkehrsverbindungen
Eingang für Besuchende
Johanna und Eduard Arnhold Platz (ehem. Matthäikirchplatz)
10785 Berlin
U-Bahn: Potsdamer Platz
S-Bahn: Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie
Zugang / Barrierefreiheit
vollständig rollstuhlgeeignet
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