Jenseits von „Zarkashat Turathia“: Durch Sammlungen verbunden

Das Projekt erarbeitet basierend auf der Syrien-Sammlung des Ethnologischen Museums eine Onlineausstellung. Inspiriert durch Sammlungsstücke aus der bestehenden Sammlung (Objekte, Bilder, und Musik) sollen dafür neue Werke in Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen geschaffen werden.

Die neue digitale Ausstellung baut auf dem partizipativen Projekt „Can Heritage Objects Represent a Homeland?“ und der Ausstellung „Von… Bis… Zarkashat Turathia“ auf. Seit 2017 findet im Ethnologischen Museum ein partizipatives Projekt statt, bei dem die Objekte, historischen Bilder und Medien des Museums zusammen mit Syrer*innen erforscht werden.

Die Ergebnisse der partizipativen Erforschung der Syrien-Sammlung der letzten Jahre bilden die Grundlage der Aktivitäten 2022. Die Bestände der syrischen Sammlung sollen aus unterschiedlichen Perspektiven neu kontextualisiert werden. Dafür ist die weitere Zusammenarbeit mit in Berlin lebenden Partner*innen aus Syrien und auch einer neuen kleinen Gruppe von Künstler*innen geplant. Die Resultate werden in einer Veranstaltung präsentiert und fließen mit in die geplante Onlineausstellung ein.


Einrichtung: Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
Projektleiterin: Mariam Bachich, M.A.
Projektteam: Dr. Andrea Scholz, Dr. Maurice Mengel, Dr. Melanie Krebs
Syrische Kooperationspartner*innen: Dr. Swiess Al-Battman, Jehan Daoud, Tamara Duedari, Dima Nassar, Salah Hebbo, Yeser Al-Amin (Union der Syrischen Studenten und Akademiker e. V. (USSA)), Dr. Yasser Al-Hamwi (Homs League Abroad e. V.), und Dr. Ahmad Al-Rawi (Syrian International Geography Network). Mhanna Abu Saleh, Nassar Alamaa, Mohamad Barakat, Rasha Habal, Zina Hmidan, Lama Hwijeh, Yara Almkahhal, Bassam Naddaf, Mahmoud Schikhani, Bhzad Suliman.
Zeitraum: Januar bis Dezember 2022