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Rund eine Viertelmillion Besucher - ImEx schließt mit Rekordergebnis

21.09.2015
Alte Nationalgalerie

Insgesamt 245.694 Besucher haben die gestern zu Ende gegangene Ausstellung „Impressionismus – Expressionismus. Kunstwende“ in der Alten Nationalgalerie gesehen. Damit ist „ImEx“ die besucherstärkste Schau in der Geschichte des Hauses.

In 109 Ausstellungstagen wurden insgesamt 2.500 Gruppen- und 600 Schulführungen in der Alten Nationalgalerie abgehalten und gut 21.000 VIP-Tickets gebucht. Rund 20.000 Ausstellungskataloge wurden allein im Museumsshop verkauft. 65.000 und damit rund 26 Prozent aller Besucher nutzten im Verlauf der 17-wöchigen Laufzeit den Audioguide sowie Kinderaudioguide zur Ausstellung. Allein an den letzten vier Ausstellungstagen konnten noch einmal rund 15.000 Besucher „ImEx“ in der Alten Nationalgalerie sehen.

"Es freut mich sehr", so Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, "dass die Bilderschätze des Impressionismus und Expressionismus aus der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt um hochkarätige Leihgaben, zum ersten Mal in dieser Ausstellung in einen direkten Dialog miteinander treten. Die überwältigende internationale Resonanz eines breiten Publikums, sowie auch aus Expertenkreisen, ist für das Haus und die gesamte Sammlung der Nationalgalerie ein großer Erfolg.“ Philipp Demandt, Leiter der Alten Nationalgalerie, ergänzt: „Der überwältigende Erfolg von ImEx zeigt, welche großen Kräfte die eigenen Sammlungsbestände der Nationalgalerie entfalten können, wenn man bereit ist, diese immer wieder neu zu befragen und neu zu denken.“

Die Nationalgalerie war eines der ersten Museen weltweit, das ab 1896 impressionistische Gemälde erwarb; bereits 1919 kam eine große Sammlung expressionistischer Werke hinzu. In der umfassenden Schau in der Alten Nationalgalerie wurde nun erstmals den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Kunstrichtungen nachgespürt, die von Anfang an scharfzüngig miteinander verglichen wurden. Gut 160 Meisterwerke von u.a. Claude Monet, Edouard Manet, Pierre-Auguste Renoir, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde oder Franz Marc wurden – gegliedert nach gemeinsamen Hauptmotiven beider Stilrichtungen – waren im gesamten Mittelgeschoss der Alten Nationalgalerie zu sehen. Mehr als die Hälfte der Arbeiten stammte aus der Sammlung der Nationalgalerie, ergänzt um hochkarätige Leihgaben aus internationalen Museen.