Staatliche Museen zu Berlin - RSS-Feed Nachrichtenhttps://www.smb.museumRSS-Feed Staatliche Museen zu Berlin - Aktuelle NachrichtendeStaatliche Museen zu Berlin - RSS-Feed Nachrichtenhttps://www.smb.museum/typo3conf/ext/sitepackage/Resources/Public/img/logo2.pnghttps://www.smb.museum14445RSS-Feed Staatliche Museen zu Berlin - Aktuelle NachrichtenTYPO3 - SMB ExtensionSun, 20 Jan 2019 11:19:09 +0000In Dahlem Europa näher kommen - bereits seit 20 Jahrenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=718&cHash=2d8c0e6c8631f686462b83ab3ae25442https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_67151/20-Jahre-MEK-Wortmarke_Web_xl.jpg20 Jahre MEK
20 Jahre MEK
Copyright: Gestaltung: Smith

In Dahlem Europa näher kommen - bereits seit 20 Jahren

Museum Europäischer Kulturen

2019 feiert das Museum Europäischer Kulturen (MEK) sein 20-jähriges Jubiläum: 1999 ging es hervor aus der Zusammenlegung der europäischen Sammlung des Museums für Völkerkunde (heute Ethnologisches Museum) mit den 1992 wiedervereinigten Beständen des Museums für [Deutsche] Volkskunde.

Am 24. Juni 1999 wurde – damals noch am Standort „Im Winkel“ - der neue Name über der Eingangstür angebracht. Seither ist einiges passiert - im Inneren wie im Äußeren: Kontinuierlich hat sich das MEK weiterentwickelt. Jedes Jahr kamen neue Objekte in die Sammlung. Mehrere Ausstellungen pro Jahr wurden eröffnet, seit 2005 am Museumsstandort Dahlem in der Arnimallee 25. Die Europäischen Kulturtage wurden seit 2000 als Sommerreihe etabliert. Kooperationen mit Communities wurden gestärkt, Freundschaften mit anderen Museen und Institutionen gepflegt. Das MEK ist ein offenes Haus – für Besucher*innen unterschiedlichster Herkunft ist es fester Bestandteil der Berliner Museumslandschaft, ein Museum vieler Heimaten.

Das MEK zeigt die Vielfältigkeit von Alltagskultur in Europa – und hat noch einiges vor. Feiern Sie mit uns 20 Jahre MEK bei zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungseröffnungen und bei den Europäischen Kulturtagen, die sich anlässlich des Jubiläums den kulinarischen Begegnungen verschiedener Kulturen widmen.

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Fri, 18 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_67151
Italienischer Staatspräsident zu Gast im Kupferstichkabinetthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=719&cHash=73a1d9af770eb3e4c52c3e4f8557bcaehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_67159/_22A3594_Web_xl.jpgDagmar Korbacher zeigt dem Staatspräsidenten Italiens ausgewählte Zeichnungen aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts
Dagmar Korbacher zeigt dem Staatspräsidenten Italiens ausgewählte Zeichnungen aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Italienischer Staatspräsident zu Gast im Kupferstichkabinett

Kupferstichkabinett

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella besuchte am 18. Januar 2019 das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. Mattarella zeigte sich besonders von den Zeichnungen Botticellis beeindruckt.

Im Gespräch mit der Direktorin des Kupferstichkabinetts, Dagmar Korbacher, zeigte er sich sehr beeindruckt von den Zeichnungen Sandro Botticellis zur Göttlichen Komödie Dante Alighieris. Jede einzelne dieser Zeichnungen sei ein Meisterwerk, sagte er während der Besichtigung. Das Kupferstichkabinett bewahre mit diesen Zeichnungen einen wichtigen und eindrucksvollen Schatz des Kulturerbes auf.

Im Gästebuch fasste er seine Eindrücke zusammen: "Mein Dank gilt dieser bedeutenden Berliner Institution dafür, dass mir die wunderbaren Zeichnungen von Botticelli gezeigt wurden, die inspiriert sind vom dichterischen Genius des Dante Alighieri."

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Fri, 18 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_67159
Winterferien 2019https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=545&cHash=155647d91db5c523531d3f400bf1f2achttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63439/J_d.v.b_Pfingstferien_17_17_xl.jpg

Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / David von Becker

Winterferien 2019

In den Winterferien bieten die Staatlichen Museen zu Berlin ein abwechslungsreiches Programm für Kinder von 6 bis 12 Jahren an. 

Alle mehrtägigen Workshops für Kinder in den Ferien auf einen Blick.

Alle Angebote für Kinder und Familien auf einen Blick

Bildung und Vermittlung für Kinder und Familien 1. Halbjahr 2019 (PDF)

In allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin liegt das Programm der Bildung und Vermittlung 1 / 2019 zum Mitnehmen aus. Unser Newsletter Kinder und Familien informiert regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen.

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Thu, 17 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_63439
MEETING im Hamburger Bahnhof – Studierende vermitteln Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=716&cHash=34e1d56255e281363f5b8d5f8d124f6bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_67111/CarlAndre-91_Nina_Hansch_xl.jpgStudierende in der großen Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zur Skulptur von Carl Andre.
Studierende in der großen Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zur Skulptur von Carl Andre.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Nina Hansch

MEETING im Hamburger Bahnhof – Studierende vermitteln Kunst

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Am Samstag, den 26. Januar 2019, findet von 14 bis 18 Uhr das MEETING im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin statt. Studierende laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, neue Perspektiven auf die Werke im Hamburger Bahnhof zu entdecken.

Rund 80 Studierende verschiedener Fachrichtungen haben sich im Rahmen des Projektes ABOUT THE MUSEUM in diesem Wintersemester mit den Sammlungen und Ausstellungen des Hamburger Bahnhofs beschäftigt. In Teams mit unterschiedlichen Schwerpunkten setzten sie sich mit den Grundlagen der Kunstvermittlung auseinander und entwickelten eigene Perspektiven auf die ausgestellten Werke. Unterstützt wurden sie von Künstlerinnen und Künstlern, Kunst- und Kulturvermittlerinnen und -vermittlern sowie dem Team des Referats Bildung, Vermittlung, Besucherdienste der Staatlichen Museen zu Berlin.

Ihre Ergebnisse präsentieren die Studierenden beim MEETING. In Ausstellungsgesprächen, künstlerischen Interventionen und partizipativen Vermittlungsaktionen widmen sie sich den Werken gemeinsam mit den Besucher_innen aus verschiedenen, oftmals überraschenden Blickwinkeln.

Die Teilnahme ist für Studierende kostenfrei.

Weitere Informationen über das Projekt und das gesamte Programm unter studierende.smb.museum sowie auf der Facebook-Seite ABOUT THE MUSEUM

ABOUT THE MUSEUM wird gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin.

 

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Mon, 14 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_67111
KIEZ MEETS MUSEUM stellt am 16. Januar 2019 Projektergebnisse im Hamburger Bahnhof vorhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=717&cHash=9633c0d7d6d214f8d56bdd485e9eea32https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_67116/HBF_Audioguide_BUESSEMEIER_xl_xl.jpgKIEZ MEETS MUSEUM stellt Projektergebnisse im Hamburger Bahnhof vor
KIEZ MEETS MUSEUM stellt Projektergebnisse im Hamburger Bahnhof vor
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin / Anika Büssemeier

KIEZ MEETS MUSEUM stellt am 16. Januar 2019 Projektergebnisse im Hamburger Bahnhof vor

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

KIEZ MEETS MUSEUM sorgt für mehr Teilhabe junger Menschen aus strukturschwachen Quartieren Berlins am kulturellen Leben der Stadt. Aktuell entstehen im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin die Projekte „Stell die Verbindung her“ und „Von Nagel zu Nagel – von Ort zu Ort“. Die Ergebnisse werden am Mittwoch, den 16. Januar 2019, um 11 Uhr im Hamburger Bahnhof vorgestellt.

 „Stell die Verbindung her“. Ein Audioguide von Jugendlichen für Jugendliche

Was kann ein junges Publikum im Museum entdecken? Welche Geschichten erzählen Jugendliche ihren Freundinnen und Freunden über Kunst? Welche Musik passt ihrer Meinung nach zu den Kunstwerken? Bei „Stell die Verbindung her“ finden Schülerinnen und Schüler der Schule an der Jungfernheide heraus, welche Verbindungen es zwischen ihnen und den Kunstwerken im Museum gibt. Sie entwickeln eigene Hörstücke für einen Audioguide. Unterstützt werden sie dabei von einem Hörspielautor, einer Kunstvermittlerin und ihrer Lehrerin. Ab dem 16. Januar 2019 steht der Audioguide den Besucherinnen und Besuchern im Hamburger Bahnhof kostenfrei zur Verfügung.

„Von Nagel zu Nagel – Von Ort zu Ort“. Eine fotografische Auseinandersetzung von jungen Erwachsenen mit Selbstdarstellungen von Künstlerinnen und Künstlern

Im Rahmen des Workshops „Von Nagel zu Nagel – Von Ort zu Ort“ setzen sich junge Erwachsene mit Selbstinszenierungen von Künstlerinnen und Künstlern auseinander und nutzen diese als Ausgangspunkt für eigene fotografische Darstellungen. Die Teilnehmenden sollen damit beim Sprung ins Arbeitsleben unterstützt werden: Sie lernen unterschiedliche Formen der Selbstpräsentation von Künstlerinnen und Künstlern kennen, erproben eigene und erfahren sich selbst in unterschiedlichen Rollen. Zur Seite stehen ihnen ein Filmteam, eine Künstlerin, eine Koordinatorin und Mentorinnen und Mentoren  der Initiative Joblinge. 

KIEZ MEETS MUSEUM

Seit 2014 arbeiten die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und die Berliner Leben – eine Stiftung der Gewobag – erfolgreich zusammen. Mit KIEZ MEETS MUSEUM wird die Kooperation seit 2016 fortgesetzt. Bis Mitte 2020 finden pro Schuljahr vier Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene statt. 

Über die Stiftung Berliner Leben

Mit der Gründung ihrer Stiftung Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt die Gewobag als städtisches Unternehmen Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Entwicklung in vielen Quartieren Berlins. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Die Berliner Leben fördert Kunst, Kultur und Sport sowie Projekte für Jugendliche und Senioren.

Weitere Informationen zur Stiftung unter www.stiftung-berliner-leben.de.

Bildung und Vermittlung bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Das Referat Bildung, Vermittlung, Besucherdienste ist die zentrale Bildungseinrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin. Es versteht sich als Experte schulischer und außerschulischer kultureller Bildung und setzt sich explizit mit der kulturellen Bildung für Schulen, Kinder und Jugendliche auseinander. Neben der Kunstbetrachtung spielen vor allem die Lebenswirklichkeiten der Kinder und Jugendlichen sowie handlungsorientierte, künstlerische Methoden eine entscheidende Rolle in der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themen der Sammlungen. Zusätzliches Ziel ist die Öffnung der Institutionen für alle gesellschaftlichen Gruppen sowie die Inklusion und aktive Einbeziehung aller Mitglieder der interkulturell geprägten Stadtgesellschaft.

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Der Hamburger Bahnhof beherbergt seit 1996 das Museum für Gegenwart der Nationalgalerie und zählt heute zu den weltweit größten Museen für zeitgenössische Kunst. Parallel zu den Sonderausstellungen werden hier Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Sammlung Marx und der Friedrich Christian Flick Collection gezeigt. Die Sammlungen sind Ausgangspunkt wechselnder Präsentationen, die unter dem Titel „Die Sammlungen. The Collections. Les Collections“ zusammengefasst werden.

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Mon, 14 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_67116
Günther Schauerte, Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedethttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=715&cHash=4ed60990e480aa4634a79907fa5552b1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_67084/_DSC0226.JPGDer langjährige Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Günther Schauerte wurde Ende 2018 in den Ruhestand verabschiedet.
Der langjährige Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Günther Schauerte wurde Ende 2018 in den Ruhestand verabschiedet.
Copyright: Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Günther Schauerte, Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Generaldirektion

Der bisherige Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Günther Schauerte ist Ende 2018 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen.

Günther Schauertes Verbundenheit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz reicht sehr weit zurück – insgesamt wirkte er über 30 Jahre lang in der Stiftung. 1986 wurde er Referent des Generaldirektors der Staatlichen Museen zu Berlin, bis er 1998 Wissenschaftlicher Direktor und 2002 Stellvertretender Generaldirektor wurde. Seit 2011 war Prof. Dr. Günther Schauerte Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Der Archäologe Schauerte hat sich als exzellenter Kultur- und Wissenschaftsmanager in verschiedenen Ämtern bewährt. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf den antiken Kulturen des Vorderen Orients. In seiner Amtszeit als Vizepräsident trat er als Ko-Kurator der Ausstellungen „Jordanien – Gesichter des Orients", „Richard Lepsius" und „Babylon – Mythos und Wahrheit" in Erscheinung, führte Ausgrabungen in Deutschland und Jordanien durch und war stellvertretender Projektleiter der Stiftung im EU-Twinning-Projekt mit dem georgischen Nationalmuseum. 

Ende Dezember 2018 wurde Schauerte von Mitarbeitern und Weggefährten in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nachfolger als Vizepräsident wird der Jurist Gero Dimter

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Sat, 12 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_67084
Aktionstag Familie im „Pergamonmuseum. Das Panorama“ am 27. Januar 2019https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=714&cHash=4c42d1407971eebba56c149a8605f1e1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_67050/04_Pergamon-Panorama_Burgberg_Theater_kl_xl_xl.jpgAktionstag Familie im „Pergamonmuseum. Das Panorama“
Aktionstag Familie im „Pergamonmuseum. Das Panorama“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Aktionstag Familie im „Pergamonmuseum. Das Panorama“ am 27. Januar 2019

Pergamonmuseum. Das Panorama

Am Sonntag, den 27. Januar 2019, laden die Staatlichen Museen zu Berlin von 12 bis 16 Uhr Kinder, Jugendliche und Familien ein, im Rahmen eines Aktionstages das neu eröffnete „Pergamonmuseum. Das Panorama“ zu erkunden.

Das übergroße Rundbild der antiken Stadt Pergamon des Künstlers Yadegar Asisi bietet zusammen mit Highlights der Antikensammlung einen spektakulären Einblick in die Lebenswelt des Altertums. Zwei offene Workshops widmen sich am Aktionstag den Themen des Ausstellungsprojekts: Auf der Fensterfront des Gebäudes wird ein gemeinsames großformatiges Panorama entwickelt, während sich ein weiterer Workshop mit der Farbigkeit antiker Skulpturen auseinandersetzt. Ausstellungsgespräche führen auf einer Zeitreise zurück ins Jahr 129 n. Chr. und erkunden die Tempel, Theater und Paläste Pergamons. Ein Museums-Bingo mit Motiven der Antikensammlung sowie Snacks und Getränke vervollständigen das vielfältige Programm.

Programm

Aktionstag-Programm von 12 bis 16 Uhr

Fensterbild in XXL
Workshop
Einstieg jederzeit möglich, Treffpunkt: Aktionsfläche im Obergeschoss

Antike in Farbe
Workshop
Einstieg jederzeit möglich, Treffpunkt: Aktionsfläche im Obergeschoss

Zeitreise nach Pergamon
Ausstellungsgespräche für Kinder und Familien
Start: halbstündlich, Treffpunkt: Besucherinformation

Bingo!
Bingo mit Motiven der Antikensammlung
Einstieg jederzeit möglich, Treffpunkt: Aktionsfläche im Obergeschoss

Teilnahme inklusive Eintritt: 10 Euro pro Familie (beliebige Anzahl von Kindern mit max. zwei erwachsenen Begleitungen)

PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi

Am 17. November 2018 eröffnete gegenüber dem Bode-Museum das temporäre Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ mit einem einzigartigen Ausstellungsprojekt: „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ präsentiert nach mehrjähriger Entwicklung Highlights aus den Beständen der Antikensammlung sowie ein vollständig überarbeitetes Panorama von Künstler Yadegar Asisi. Die immersive Bildwirkung des Asisi-Panoramas ergibt in Verbindung mit 80 antiken Skulpturen sowie neuen, multimedialen Visualisierungen des Pergamonaltars durch das Studio asisi in der rund 2.000 qm großen Ausstellungsinszenierung ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept, um das Erscheinungsbild der antiken Metropole Pergamon nacherlebbar zu machen. Dazu ist seit Februar 2017 gegenüber dem Bode-Museum das temporäre Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ entstanden – nach einer städtebaulichen Ideenskizze von Yadegar Asisi und Entwürfen der spreeformat architekten GmbH. Die Realisierung des Bauprojekts erfolgte durch die Interimsbau Pergamonmuseum Realisierungsgesellschaft mbH, einem Unternehmen der Wolff Gruppe Stuttgart/Essen. Das Gebäude soll bis 2024 für das Ausstellungsprojekt genutzt werden.

Connections

Der „Aktionstag Familie“ ist Teil des Vermittlungsprojekts „Connections“. Unter diesem Namen laden die Staatlichen Museen zu Berlin dazu ein, die Vielfältigkeit der Museumsinsel Berlin und ihrer Sammlungen zu entdecken. Ziel ist es, ein vielfältiges Publikum an den Entwicklungen der Museumsinsel und ihres zukünftigen Nachbarn Humboldt Forum teilhaben zu lassen. „Connections“ wird unterstützt durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

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Fri, 11 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_67050
Ausstellungskatalog: How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lionshttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=712&cHash=2d00f4acf35ad25d4c48dfb124e73f8ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66971/HBF_How-to-talk_Katalog_1_xl.jpgAusstellungskatalog 'How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions'
Ausstellungskatalog "How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions"
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Ausstellungskatalog: How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Der Katalog zur Ausstellung „How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions“ im Hamburger Bahnhof spiegelt die Diskussionen, Erfahrungen und Reisen der Künstler*innen wieder, die sich für dieses Projekt zusammengefunden haben.

Antje Majewski hat Kolleginnen und Kollegen aus Brasilien, China, Frankreich, Kolumbien, Kamerun, Polen, dem Senegal und Ungarn eingeladen, sich auf poetische Weise mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen Menschen und anderen Lebewesen auseinanderzusetzen. Neben einführenden Texten der Kuratorinnen findet sich im Katalog ein ausführliches Gespräch der Künstler*innen über Ökologie, Freiheit, die Sinne und das Verhältnis von Mensch und Natur. Zahlreiche Künstler*innenbeiträge in Form von Manifesten, Gedichten, Essays und Korrespondenzen werden von Werkabbildungen und Installationsansichten begleitet.

Der Katalog „How to talk with birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions“ wurde herausgegeben von Ina Dinter, Aleksandra Jach und Antje Majewski für die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und ist erschienen im Kettler Verlag (228 Seiten, Farbabb., 21 x 28 cm, Broschur). Mit Beiträgen von Abdoulaye Ba, Agnieszka Brzeżańska, Ewa Ciepielewska, Carolina Caycedo, Ina Dinter, Alioune Diouf, Paweł Freisler, Olivier Guesselé-Garai, Aleksandra Jach, Tamás Kaszás, Antje Majewski, Paulo Nazareth, Guarani-Kaiowa & Luciana de Oliveira, Issa Samb, Xu Tan, Hervé Yamguen und einem Vorwort von Udo Kittelmann und Gabriele Knapstein.

38,00 Euro in der Buchhandlung Walther König im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin; 46,00 Euro Buchhandelsausgabe.

Der Ausstellungskatalog ist auch im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin erhältlich.

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Thu, 10 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_66971
Konzert, Performance und Kuratorenführung in der Ausstellung „Berlin in der Revolution 1918/19“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=713&cHash=15d364558e9b5d6c349710d2143190d7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66987/_WEB_XL_xl.jpgRobert L. Leonhard (1879-?): Strindbergs Rausch mit Asta Nielsen, Alfred Abel, Carl Meinhard. Regie Ernst Lubitsch. Plakat zur Premiere des Films im U.T. Kurfürstendamm, 1.8.1919. Kreidelithografie
Robert L. Leonhard (1879-?): Strindbergs Rausch mit Asta Nielsen, Alfred Abel, Carl Meinhard. Regie Ernst Lubitsch. Plakat zur Premiere des Films im U.T. Kurfürstendamm, 1.8.1919. Kreidelithografie
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Konzert, Performance und Kuratorenführung in der Ausstellung „Berlin in der Revolution 1918/19“

Museum für Fotografie

Im Rahmen der Sonderausstellung „Berlin in der Revolution 1918/19. Fotografie, Film, Unterhaltungskultur“ findet bis zum 3. März 2019 ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm im Museum für Fotografie statt: Am 10. Januar 2019 präsentiert eine Musik-Text-Bild-Collage Lieder und Texte von u.a. Friedrich Hollaender, Rudolf Nelson und Siegwart Ehrlich. Am 19. Januar 2019 bieten die Kuratoren Evelin Förster und Enno Kaufhold eine gemeinsame Führung durch die Ausstellung an. Und am 2. März 2019 wird eine Performance auf Basis des verschollenen antibolschewistischen Propagandafilms „Desperados“ aus dem Jahr 1919 aufgeführt.

Straße frei – Fenster zu – hier wird scharf geschossen oder Man tanzt Foxtrott

Eine Musik-Text-Bild-Collage aus dem Berlin der Jahre 1918/1919

Donnerstag, 10. Januar 2019, 19 Uhr

Es knallt in Berlin: Auf den Straßen wird geschossen, auf den Tanzböden getanzt. Von den Kämpfen zerstörte Wohnhäuser, Armut und Hunger stehen im Berliner Revolutionswinter 1918/1919 einer ungebändigten Vergnügungssucht gegenüber, die sich in Tanzlust und Amüsement auslebt. Der Sekt perlt in Gläsern, Plakate an den Litfaßsäulen künden Nackt- und Schönheitstänze an, die Theater werben mit Revuen und Operetten. In den Gartenlokalen spielen Militärkapellen und wer Lust hat, kann eines der vielen Lichtspieltheater besuchen. Das Straßenbild wird von Kriegsheimkehrenden bestimmt, von Verletzten und Krüppeln. Der Aufruf zu Streiks gehört zur Tagesordnung. Gleichzeitig präsentieren Modezeitschriften exklusive Abendkleider und verraten Annoncen, wo Maskenbälle und Kostümfeste stattfinden. Komponisten und Textautoren wie Friedrich Hollaender, Werner Richard Heymann, Rudolf Nelson, Siegwart Ehrlich und Paul Preil beschreiben dieses Berlin musikalisch in Revuen, Operetten, Chansons oder Couplets; Fotografen halten die Revolution in Bildern fest und die Tagespresse informiert die Leser über die aktuellsten Ereignisse. Aus all dem entsteht eine Musik-Text-Bild-Collage, die einen Einblick in das revolutionär aufgewühlte Berlin jener Zeit gibt.

Mit Evelin Förster (Gesang, Recherche und Zusammenstellung), Ferdinand von Seebach (Piano, Arrangements, musikalische Leitung), Andreas Henze (Kontrabass) und Stephan Genze (Schlagzeug).

Eintritt: 10, erm. 5 €, Kartenvorverkauf an der Kasse des Museums für Fotografie und allen Kassen der Staatlichen Museen zu Berlin, online: shop.smb.museum.

Kuratorenführung durch die Ausstellung

Samstag, 19. Januar 2019, 16 Uhr

Die Kuratoren Evelin Förster und Enno Kaufhold führen gemeinsam durch die Ausstellung. Die Aufnahmen der Pressefotografen, insbesondere der Gebrüder Haeckel und von Willy Römer, erzählen eine fotografische Bildgeschichte der Revolution 1918/19. Ihre Aufnahmen sind auch als historische Quellen zu lesen, die etwa erkennen lassen, dass nicht nur Arbeiter und Soldaten Akteure der Revolution waren. Zugleich wird auf den Film wie auf die Unterhaltungskultur im Winter 1918/19 eingegangen, um ein authentischeres Bild von den Revolutionsmonaten und der bestehenden Parallelwelt zu vermitteln. Denn die teils kriegerische Gewalt gehörte ebenso dazu, wie die Lust an den Vergnügungen.

Eintritt: 4 € zzgl. Museumseintritt, keine Anmeldung erforderlich 

Desperados 1919 – Performance von Rudolf Herz und Julia Wahren in Zusammenarbeit mit Zoro Babel

Samstag, 2. März 2019, 20 Uhr

Anarchisten unterwandern die Arbeiterschaft, rauben und entführen, schüren Aufstand – und am Ende ereilt sie die Strafe: Sie werden von den Arbeitern erschlagen. So sah im Jahr 1919 ein antibolschewistischer Propagandafilm aus, der in München gedreht wurde. „Desperados“ hieß der Stummfilm; finanziert wurde er von zwei Ministern der Regierung Eisner – sicher ohne dessen Wissen und unter strikter Geheimhaltung. Ein Verrat von Sozialdemokraten an Revolution und Rätebewegung. Als der Film in die Kinos kommt, ist seine makabre Vision schon Geschichte: Die bayerische Räterepublik ist blutig niedergeschlagen.

Der Film ist verschollen und war lange Zeit vollkommen vergessen. Nun wurden Stills, Treatment und zahlreiche Dokumente wiederentdeckt. Die Performance umreißt die Handlung des Films. Der die Performance durchziehende Sachtext beleuchtet das Werk, seine Entstehung, Rezeption und Wirkungsgeschichte. Die wenigen erhaltenen Filmstills, bildmächtig und in starkem Rhythmus projiziert, sind weitaus mehr als eine Illustration des Vortrags. Als Zeitzeugnisse aus dem Bereich der Fiktion schlagen sie in die Gegenwart ein, bilden zusammen mit graphischen Elementen, Klang, Geräusch und Musik den Puls der Performance. Im Dialog mit Text und Bild bespielt der Perkussionist Zoro Babel verschiedenste Metallelemente, Werkzeuge, Maschinenteile – alles Materialien, die aus dem Kontext früherer Artillerie-Werkstätten stammen könnten. Julia Wahren schafft mit Stimm- und Textkompositionen die Verbindung zwischen historischem Sachverhalt, Reflexion und künstlerischer Synthese.

Eintritt: 10, erm. 5 €, Kartenvorverkauf an der Kasse des Museums für Fotografie und allen Kassen der Staatlichen Museen zu Berlin, online: shop.smb.museum.

Die Ausstellung „Berlin in der Revolution 1918/19. Fotografie, Film, Unterhaltungskultur“

Bis 3. März 2019

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen des Berliner Themenwinters „Es lebe das Neue! 100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19“, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und in Kooperation mit der bpk-Bildagentur und ullstein bild collection

Mit über 300 Fotografien, Postkarten, Plakaten, Notentitelblättern, Zeitungen und Illustrierten, mit Filmausschnitten, Wochenschauen und Audiostationen zeigt die Ausstellung im Museum für Fotografie gleichermaßen eine fotografische Bildgeschichte der Revolution 1918/19 in Berlin wie ein Panorama der Unterhaltungskultur dieser unruhigen Monate. Die Revolution im Winter und Frühjahr 1918/19 und damit der Kampf um den Aufbau der ersten deutschen Republik entschied sich in den Straßen der Reichshauptstadt Berlin. Mit dabei waren immer Pressefotografen wie Otto und Georg Haeckel oder Willy Römer, die mit ihren Kameras die Redner in der Menge, die Soldaten hinter den Maschinengewehren, die Plakatwagen der Parteien für die Wahlen zur Nationalversammlung sowie die zerstörten Häuser und verwüsteten Plätze aufnahmen. Doch gleichzeitig ging der Alltag in der Stadt weiter, besuchten die Menschen die vielen Kinos mit ihrem expandierenden Filmangebot, amüsierten sich in Revuen und Kabaretts, tanzten One-Step, Two-Step und Foxtrott.

Zur Ausstellung ist eine Publikation im Kettler Verlag erschienen.

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Thu, 10 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_66987
Telefon-Info-Service der Staatlichen Museen nur eingeschränkt erreichbarhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=710&cHash=ac423ccbc4e9f0678cf115ab8b564a38https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66959/03_Profil_xl_xl.jpgImpressionen Museumsinsel
Impressionen Museumsinsel
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Maximilan Meisse

Telefon-Info-Service der Staatlichen Museen nur eingeschränkt erreichbar

Technische Störung: Wegen umfangreicher Wartungsarbeiten ist der Info-Service der Staatlichen Museen nur eingeschränkt erreichbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Wed, 09 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_66959
Das neue Akademieprogramm ist buchbar!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=711&cHash=b8be5c25518d438af5be6c8d8e76e0a9https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66969/ANG2_0177_-WEB_xl.jpg

Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Das neue Akademieprogramm ist buchbar!

Die neuen Gesprächs- und Vortragsreihen der Akademie bieten wieder vielfältige Möglichkeiten zu intensiven Auseinandersetzungen mit kunst- und kulturhistorischen Themenstellungen.

Gebucht werden kann online und an den Kassen folgender Häuser: Museen der Museumsinsel, Gemäldegalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Museum für Fotografie, Museum Berggruen, Museum Europäischer Kulturen, Pergamonmuseum, Sammlung Scharf-Gerstenberg, Schloss Köpenick.
Weitere Informationen, das gesamte Programm und Tickets

Das Halbjahresprogramm 1/2019 Bildung und Vermittlung für Erwachsene (inkl. Akademie) als PDF steht außerdem zum Download bereit.

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Wed, 09 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_66969
MUSEUM I 2019 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=709&cHash=756c28872aae8eccf674997cad25989bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66927/Museumszeitung-I_2019_xl_xl.jpgMUSEUM I 2019 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!
MUSEUM I 2019 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

MUSEUM I 2019 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das erste Quartal 2019 (Januar, Februar, März) liegt wie gewohnt kostenlos in allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin aus und steht unter www.smb.museum/museumszeitung zum Lesen und als PDF (1,5 MB) zur Verfügung. Es enthält u. a. folgende Themen:

Titelgeschichte

Innige Rivalen: Die beiden Renaissance-Meister Andrea Mantegna und Giovanni Bellini waren zeitlebens eng miteinander verbunden. Eine Ausstellung in der Gemäldegalerie begibt sich nun bildgewaltig auf die Spuren der beiden Maler.

Interview

Was macht eigentlich … Ceren Topcu, Mitarbeiterin im Projekt Museum4Punkt0?

Ausstellungen und Veranstaltungen

Museumsshop Alles auf weiß: Der Januar startet mit edlem Marmor und antiker Eleganz.

Kinder und Familie Die Museen laden ein zur Erkundungstour – zwischen „Copykids“ und Elefanten …

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Wed, 02 Jan 2019 00:00:00 +0000SMB_news_66927
Verlängerung der Ausstellung "ABC des Reisens" und Travel Book Slamhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=708&cHash=a6c04e17ed225b06345e9662f0219cc0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66921/Verlaengerung_xl.jpgKey Visual der Ausstellung 'ABC des Reisens. 150 Jahre Kunstbibliothek'
Key Visual der Ausstellung "ABC des Reisens. 150 Jahre Kunstbibliothek"
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

Verlängerung der Ausstellung "ABC des Reisens" und Travel Book Slam

Kunstbibliothek

Eine gute Nachricht für alle, die bislang keine Gelegenheit hatten, die Jubiläumsschau der Kunstbibliothek "ABC des Reisens. 150 Jahre Kunstbibliothek" anzusehen: Wir verlängern die Ausstellung um fünf Wochen bis zum 10. Februar 2019. Kommen Sie ans Kulturforum und tauchen Sie ein ins Reisevergnügen – ganz ohne Buchungsstress, Flugangst oder Sonnenbrand.

Travel Book Slam am Sonntag, 6. Januar 2019

Vielflieger, Bücherkenner und Autoren stellen ihr liebstes Reisebuch vor.

Zum Abschluss des Veranstaltungsprogramms tritt beim Travel Book Slam das gestaltete Buch im neuen Format in den Mittelpunkt: Reiseprofis und Bücherkenner stellen ihr Lieblings-Reisebuch vor. Bilder, Texte, Anekdoten – jede*r 10 Minuten, jede*r einen persönlichen Blickwinkel.

Mit dabei sind Svenja Goebel (Bloggerin Reise & Lifestyle), Ingolf Kern (Publizist), Regine Kiepert (Diplom-Geografin & Inhaberin der Reisebuchhandlung Schropp) und Hella Knappertsbusch (Buchhändlerin), Robert Klanten (Gründer & Verleger des gestalten-Verlags), Thorsten Klapsch (Fotograf), Bernd Neff (Leiter des Berlin Travel Festival), Barbara Schaefer (Reisejournalistin) und Robert Schumann (Juror bei der Stiftung Buchkunst).

Moderation: Christina Thomson, Kunstbibliothek, Sammlung Grafikdesign

Man darf gespannt sein, was unsere Slammer auswählen! Sicher ist: Jedes Reisebuch eröffnet eine ganze Welt.

Ort: Kulturforum, Hauptfoyer beim Eingang zur Kunstbibliothek, Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Eintritt: frei, keine Anmeldung erforderlich

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Thu, 20 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66921
Neue Köpfe in 2019: Barbara Helwing wird Direktorin des Vorderasiatischen Museums, Patricia Rahemipour wird Leiterin des Instituts für Museumsforschunghttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=707&cHash=ec3381edf0990258c4c5c100f1256f82https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66915/Helwing_B_2017_web_xl.jpgBarbara Helwing, künftige Direktorin des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin
Barbara Helwing, künftige Direktorin des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: privat

Neue Köpfe in 2019: Barbara Helwing wird Direktorin des Vorderasiatischen Museums, Patricia Rahemipour wird Leiterin des Instituts für Museumsforschung

Pergamonmuseum

Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat gestern über Personalien für die Staatlichen Museen zu Berlin entschieden: die Direktorin des Vorderasiatischen Museums und die Leiterin des Instituts für Museumsforschung.

Barbara Helwing wird Direktorin des Vorderasiatischen Museums

Das Vorderasiatische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin wird ab dem Frühjahr 2019 von Barbara Helwing geleitet. Sie folgt auf Markus Hilgert, der seit dem 1. Juni 2018 Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder ist.

Frau Helwing studierte Vorderasiatische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte und Anthropologie an der Universität Heidelberg und wurde dort auch mit einer Arbeit über spätchalkolithische Keramik aus Südanatolien promoviert. Nach ihrer Promotion schloss sich eine Tätigkeit als Dozentin an der Bilkent Universität Ankara an, bevor sie im Jahr 2000 an das Deutsche Archäologische Institut wechselte, zunächst als Referentin für Iranische Archäologie in der Eurasien-Abteilung und später als Leiterin der Außenstelle Teheran. Während dieser Zeit wurde sie im Jahr 2008 an der Universität Tübingen habilitiert und erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Vorderasiatische Archäologie. Frau Helwing hat nicht nur intensiv geforscht, ihr war auch die Kommunikation von Fachinhalten an ein breites Publikum ein großes Anliegen. 2017 kuratierte sie die Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ in der Bundeskunsthalle, ein Jahr zuvor ging sie an die Universität Sydney, wo sie bislang den Edwin Cuthbert Hall Lehrstuhl für Archäologie des Mittleren Ostens innehat.

Frau Helwing sieht ein hohes Potential im Dialog des Vorderasiatischen Museums mit den benachbarten Häusern auf der Museumsinsel und dem Humboldt Forum. Sie will in der Vermittlung neue Wege gehen und die internationale Zusammenarbeit intensivieren.

Patricia Rahemipour kommt zum Institut für Museumsforschung

Die bisherige Leiterin der Abteilung Wissenskommunikation des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums Berlin, Patricia Rahemipour, wird neue Leiterin des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin. Ihr Vorgänger Bernhard Graf geht Ende März 2019 in den Ruhestand.

Frau Rahemipour studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Philosophie und wurde im Fach Ur- und Frühgeschichte mit dem wissenschaftshistorischen Thema „Archäologie im Scheinwerferlicht. Die Visualisierung der Prähistorie im Film 1895-1930“ promoviert. Erste Museumserfahrungen machte sie bei der Sammlungserschließung der Lehrsammlung am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Leipzig. Später war sie in unterschiedlichen Funktionen, u. a. als Projektleiterin und Kuratorin, für das Deutsche Archäologische Institut und das Exzellenzcluster Topoi tätig. Nach einer Station am Jüdischen Museum Frankfurt wurde Frau Rahemipour erst Referentin und ab 2016 Leiterin des Botanischen Museums und der Abteilung Wissenskommunikation des Botanischen Gartens.

Sie möchte die Außenwirkung des Instituts für Museumsforschung deutlich erhöhen und dieses als innovativen Impulsgeber für Museen verstehen. Das Thema „Besucherforschung“ möchte sie neu denken in Richtung künftiger Besucherentwicklung. Zudem müsse die Rolle des Instituts bei der Entwicklung des Forschungscampus Dahlem eine aktive sein. Sie selbst halte viel von einer engen Zusammenarbeit mit universitären Forschungseinrichtungen. Diese müsse aus einer aktiven Beteiligung an der Lehre bestehen, aber auch im gemeinsamen Denken musealer Orte.

Gero Dimter wird neuer Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bekommt einen neuen Vizepräsidenten. Gero Dimter folgt auf Günther Schauerte, der das Amt seit 2011 innehatte und nun in den Ruhestand geht. Das hat der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters beschlossen.

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Wed, 19 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66915
Ausstellung zum Vorentwurf des Museums des 20. Jahrhunderts im Kulturforum zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=705&cHash=bc4d94371a1069fc77c8a2ffec5c722ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66868/181009_04_Sigismundstrasse_web_xl.jpgSüdfassade, Sigismundstraße: Die beiden eingeschossigen Tore an der Südseite der Museums dienen der Anlieferung. Eine schräg gestellte Wand lässt zusätzliches Licht ins erste Untergeschoss. Ein Fensterschlitz erlaubt den Blick aus dem Obergeschoss auf die Neue Nationalgalerie.
Südfassade, Sigismundstraße: Die beiden eingeschossigen Tore an der Südseite der Museums dienen der Anlieferung. Eine schräg gestellte Wand lässt zusätzliches Licht ins erste Untergeschoss. Ein Fensterschlitz erlaubt den Blick aus dem Obergeschoss auf die Neue Nationalgalerie.
Copyright: Herzog & de Meuron

Ausstellung zum Vorentwurf des Museums des 20. Jahrhunderts im Kulturforum zu sehen

Kulturforum

Im Foyer des Kulturforums wird seit dem 27. November 2018 bis zum 30. Juni 2019 der aktuelle Planungsstand des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron für das Museum des 20. Jahrhunderts präsentiert.

Ein Umgebungsmodell zeigt, wie gut sich der Neubau als großes Satteldach-Haus in das Ensemble am Kulturforum einfügt. Zwei Holzmodelle sowie mehrere großformatige Visualisierungen veranschaulichen, wie das Museum im Inneren gegliedert sein wird und wie seine Fassaden aussehen könnten: sehr offen, teilweise lichtdurchlässig, aus Backstein, Beton und Glas.

Im Museum des 20. Jahrhunderts finden die umfassenden Bestände der Nationalgalerie aus dem gesamten 20. Jahrhundert ein neues Zuhause. Auch Bestände des Kupferstichkabinetts und der Kunstbibliothek sowie die Sammlungen Marx und Ulla &  Heiner Pietzsch werden hier ausgestellt werden. Der Neubau ergänzt die Neue Nationalgalerie. Beide zusammen bilden den großen Standort der Nationalgalerie zur Kunst des 20. Jahrhunderts – von der Brücke-Kunst bis zu den Spätwerken der 1990er Jahre.

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Tue, 18 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66868
Restaurierung einer Schenkung: Henriette von Carlowitzhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=706&cHash=4e1a49beaab2e42ac1a0b46f6c904064https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66875/vlnr_Gleis_Kittelmann_Mueller_Krainer_Eissenhauer_DvB_WEB_xl.jpgAusstellungsansicht „Die Wiedergeburt der Henriette von Carlowitz“, Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, Christoph Müller, Schenker, Kerstin Krainer, Restauratorin, Alte Nationalgalerie, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin (v.l.n.r.)
Ausstellungsansicht „Die Wiedergeburt der Henriette von Carlowitz“, Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, Christoph Müller, Schenker, Kerstin Krainer, Restauratorin, Alte Nationalgalerie, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin (v.l.n.r.)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Foto: David von Becker

Restaurierung einer Schenkung: Henriette von Carlowitz

Alte Nationalgalerie

Im Anschluss an die große Graff-Retrospektive im Jahr 2014 konnte die Alte Nationalgalerie ihre Sammlung um Graffs Portrait der Henriette von Carlowitz erweitern. Der Kunstmäzen und Sammler Christoph Müller hatte das Bildnis des führenden Porträtmalers der Aufklärung 2014 auf einer Auktion erworben und es der Sammlung der Nationalgalerie als großzügige Schenkung übergeben. 

Konservierung und Restaurierung stellten nicht nur das Bild in seiner ursprünglichen Schönheit wieder her; in der technologischen Spurensuche ergaben sich auch relevante Aufschlüsse über die Arbeitsweise des Künstlers und die Geschichte des Bildes. Das Porträt der Henriette von Carlowitz wird nun nach beinahe 250 Jahren in Privatbesitz erstmals in einer Kabinettausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

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Tue, 18 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66875
Öffnungszeiten an Weihnachten 2018, zum Jahreswechsel und am Neujahrstag 2019https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=704&cHash=3ac19e63ae3447fa56cfbc429e7088bfhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66839/GG_00078725_WEB_xl.jpgMeister des Aachener Altars, Anbetung der Heiligen Drei Könige, Gemälde / Öl auf Eichenholz (um 1510)
Meister des Aachener Altars, Anbetung der Heiligen Drei Könige, Gemälde / Öl auf Eichenholz (um 1510)
Copyright: bpk / Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Eigentum des Kaiser Friedrich Museumsvereins / Jörg P. Anders

Öffnungszeiten an Weihnachten 2018, zum Jahreswechsel und am Neujahrstag 2019

Sonderöffnungszeiten an Feiertagen: An Feiertagen sind die Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin in der Regel wie an Sonntagen geöffnet. Ausnahmen sind gesondert angegeben.

Heiligabend (Montag, 24. Dezember 2018)

Alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin sind geschlossen.

1. Weihnachtsfeiertag (Dienstag, 25. Dezember 2018)

Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag:

2. Weihnachtsfeiertag (Mittwoch, 26. Dezember 2018)

Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag.

Silvester (Montag, 31. Dezember 2018)

Berlin-Mitte / Museumsinsel Berlin: Pergamonmuseum, Pergamonmuseum. Das Panorama und Neues Museum sind geöffnet von 10 bis 14 Uhr.

Alle anderen Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin sind geschlossen.

Neujahr (Dienstag, 1. Januar 2019)

Alle Häuser sind geöffnet von 12 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen

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Fri, 14 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66839
Übergabe der James-Simon-Galerie an die Staatlichen Museen zu Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=703&cHash=9e2e934f6bca26fa8eeb5f3fb7eecd77https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66838/181213_TSPK_PHT56_xl.jpgÜbergabe der James-Simon-Galerie an die Staatlichen Museen zu Berlin
Übergabe der James-Simon-Galerie an die Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: SPK/photothek.net/Thomas Trutschel

Übergabe der James-Simon-Galerie an die Staatlichen Museen zu Berlin

Museumsinsel Berlin

Es ist soweit: Die James-Simon-Galerie, das künftige zentrale Servicegebäude der Museumsinsel Berlin, ist baulich fertiggestellt. In einem feierlichen Festakt in Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz wurde heute der Schlüssel der James-Simon-Galerie an die Staatlichen Museen zu Berlin übergeben.

In den kommenden Monaten werden die Staatlichen Museen zu Berlin das Haus einrichten. Die Eröffnung der James-Simon-Galerie ist für Sommer 2019 geplant. Kurz danach wird es dort die erste Sonderausstellung „LIFE CASTS“ geben.

Das von David Chipperfield entworfene Gebäude wird künftig als Eingangsportal und Besucherzentrum der Museumsinsel Berlin fungieren und zentrale Servicefunktionen wie Kassen, Garderoben, Café und Shops sowie Räume für Sonderausstellungen und Veranstaltungen enthalten. Von hier aus werden die Besucherinnen und Besucher in den Rundgang „Antike Architekturen“ im Pergamonmuseum gelangen sowie über die „Archäologische Promenade“ in das Neue Museum.

Das Gebäude ist Teil des Masterplans Museumsinsel, der 1999 beschlossen wurde, um das Unesco-Welterbe zu bewahren und gleichzeitig zu einem zeitgemäßen Museumskomplex umzugestalten. Es trägt den Namen des bedeutendsten Mäzens der Staatlichen Museen zu Berlin, des jüdischen Unternehmers James Simon.

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Thu, 13 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66838
Tagung Future Continuous Present(s) – “Video Art” through Time am 13. und 14. Dezember 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=702&cHash=561b702d46a13a3bd140827baa67f746https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66819/Liam_Young_CMYK_Renderlands_21CTY_LOOK2_0000_xl_xl.jpgStill from ‘Renderlands’, Dir. Liam Young, 2018
Still from ‘Renderlands’, Dir. Liam Young, 2018
Copyright: Liam Young, 2018

Tagung Future Continuous Present(s) – “Video Art” through Time am 13. und 14. Dezember 2018

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Future Continuous Present(s)“ will das Denken einer in der Gegenwart andauernden Zukunft beleuchten. Wie beeinflusst die Entwicklung digitaler Technologien neue Formen der Kunstproduktion und -rezeption und welche Auswirkungen hat dies für das Bewahren von Medienkunst? Dies geht mit der Frage einher, wie Künstler soziokulturelle Implikationen und Transformationen reflektieren und evozieren. Diese Themen werden im Rahmen des internationalen Symposiums in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Künstlergesprächen diskutiert. Den zentralen Dreh- und Referenzpunkt bildet dabei immer wieder die „Videokunst“ im Spiegel der Zeit. Denn künstlerisches Arbeiten mit und durch Medien ist grundlegend für das beständige (Neu-)Gestalten eines diskursiven Feldes, in welchem die Zukunft die Gegenwart antizipiert.

Das internationale Symposium „Future Continuous Present(s)“ im Rahmen des VIDEOART AT MIDNIGHT Festivals ’18 untersucht gemeinsam mit dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart - Berlin und dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) die Geschichte, Gegenwart und Zukunft dessen, was man allgemein als „Videokunst“ im Kunstkontext bezeichnet – und was VIDEOART AT MIDNIGHT seit 10 Jahren im spezifischen Dispositiv des Kinos präsentiert. Die Konstruktion linearer Geschichten birgt oft das Risiko, wichtige Stränge und Sachverhalte zu vernachlässigen bzw. an den Rand zu drängen. Die Vorstellung einer linear fortschreitenden Zeit, in der Vergangenheit und Gegenwart die Zukunft prägen, ist nur eine Möglichkeit unter vielen.

Das Symposium möchte demgegenüber eine Form in den Fokus rücken, bei der die Zukunft die Gegenwart beeinflusst. Dies klingt bereits im Titel „Future Continuous Present(s)“ an. Der Titel geht auf die Videoinstallation Present Continuous Past(s) (1974) von Dan Graham zurück. Durch einen (sich selbst widerspiegelnden) „time-delay video-feedback“ gelingt es Graham, den Zuschauer*innen mit künstlerischen Mitteln die verdichtete Beziehung zwischen zeitlichen Ebenen vorzuführen oder, anders ausgedrückt, die Historizität der ästhetischen Erfahrung in ihrer Fortführung reflexiv erlebbar zu machen: Die Gegenwart antizipiert die Vergangenheit. 

Programm 13. Dezember 2018

10:00 Begrüßung

Olaf Stüber, Marie-France Rafael, Anna-Catharina Gebbers, Kathrin Becker

10:30 – 12:00 Panel 1: Video – Then, Now and Then?

Das Jahr, in dem Künstler anfingen mit Video zu arbeiten, kann präzise auf 1965 datiert werden. Heute zählt Video zu einem kanonischen Medium. Doch wie sehen die Geschichte dieses künstlerischen Mediums, seine Gegenwart und vor allem seine zukünftigen Möglichkeiten aus?

Dieter Daniels, Orit Halpern, Claus Pias, moderiert von Marie-France Rafael

12:00 – 13:00 Mittagspause

13:00 – 14:30 Panel 2: Medium-Specificity | Post-Medium - Condition | Future Condition (s)

Auch wenn die Technologie sich längst geändert hat, sprechen wir auch im Zeitalter sich stetig weiterentwickelnder digitaler Techniken nach wie vor von Video. Das Panel möchte eine Diskussion über das Konzept des Mediums anstoßen: Ist es überhaupt noch sinnvoll, in formalen, medienspezifischen und medienbezogenen Kategorien zu denken? Oder müssen wir das Medium als erkennbare und klassifizierbare Einheit hinter uns lassen? Und welche Art des Umfelds wäre für solche Kunstwerke geeignet, die sich mit den unterschiedlichen und „dauerhaft neuen“ Konditionen auseinandersetzen, in denen wir uns befinden?

Marco Roso (Dis.Art), Ed Atkins, Julieta Aranda, moderiert von Andrea Lissoni

14:30 – 15:00 Kaffeepause

15:00 – 16:30 Panel 3: Displaying Time in Space

Wie werden zeitbasierte Medien im Ausstellungskontext (re-)präsentiert? Displays dienen der Anordnung und Installation von Objekten im Raum, doch Projektion, Installation und Ausstellung wachsen über die einzelnen Medien hinaus zusammen: Hat die Kunst womöglich den Charakter eines Displays angenommen?

Erika Balsom, Omer Fast, Inke Arns, moderiert von Marie-France Rafael

16:30 – 17:00 Kaffeepause

17:00 – 18:00 Lecture Performance: Dan Graham

Gespräch mit Gabriele Knapstein

Programm 14. Dezember 2018

12:30 – 14:00 Panel 1: Media-Archeology

Der Literaturwissenschaftler und Medientheoretiker Friedrich Kittler gestand, dass er während seiner Beschäftigung mit der Sozialgeschichte der technischen Medien lange gebraucht habe, um den Begriff Medienarchäologie zu verstehen. Anstatt sich auf eine lineare Geschichtsschreibung der Medien zu fokussieren, schlägt Kittler eine „rekursive Geschichte“ vor. Siegfried Zielinski weicht ebenfalls von einer Linearität ab und schlägt ein experimentelles wissenschaftliches Arbeiten vor. Wie sieht diese andere, unkonventionelle Geschichtsschreibung der Videokunst aus? Und wie reflektiert das Medium Video seine eigene Geschichte und Hybridisierung?

Ina Blom, Siegfried Zielinski, moderiert von Ana Teixeira Pinto

14:00 – 14:15 Kaffeepause

14:15 – 15:45 Panel 2: Shaping future collections

Seit dem Aufkommen von Videokunst in den sechziger Jahren sind Museen und Sammlungen mit nie dagewesenen Aufgabenstellungen konfrontiert, sowohl was die Präsentation als auch die Konservierung und Restaurierung zeitbasierter Kunst anbelangt. Die Herausforderungen beginnen bereits auf medienphilosophischer Ebene, die mit der Komplexität des Werkbegriffs einhergeht. Wie sehen praktische Sammel- und Erhaltungsstrategien heute aus – insbesondere im Hinblick auf zukünftige technische Entwicklungen? Wie lassen sich damit einhergehende theoretische und praktische Methoden für die Zukunft entwickeln? Wie können Museen, Sammlungen und Künstler gemeinsam Vergangenheit und Zukunft der Medienkunstsammlungen gestalten?

Kathrin Becker, Keren Cytter, Karen Archey, Roundtable moderiert von Anna-Catharina Gebbers

15:45 – 16:00 Kaffeepause

16:00 – 18:00 Panel 3: Future Continuous future(s)

Welche neuen Narrative werden im künstlerischen Umgang mit und durch Medien geschaffen, die anziehend auf unsere Lebenswelt wirken? Was für spekulative Szenarien können wir entwickeln, um die Auswirkungen der aufkommenden ökologischen und technologischen Zukunft in Relation mit unserer anthropozentrischen Gegenwart zu untersuchen? Wie lässt sich ein diskursives Feld schaffen, in welchem die Zukunft die Gegenwart antizipiert?

Keynote Lecture: Frédéric Neyrat und Liam Young, moderiert von Esther Leslie

Konzept und Organisation: Marie-France Rafael und Olaf Stüber

Das Symposium findet in Englischer Sprache statt.

Begrenzte Platzzahl, Anmeldungen unter org@videoart-at-midnight.de
Weitere Informationen: www.videoart-at-midnight.de/festival-18/

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Wed, 12 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66819
Goldhort von Gessel ab heute komplett in der Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=701&cHash=05801adbcddaa0f9e461c5fc7ae94b33https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66814/Web_IMG_7715_xl.jpgDer Goldhort von Gessel ist nun in der Ausstellung 'Bewegte Zeiten' komplett zu sehen.
Der Goldhort von Gessel ist nun in der Ausstellung "Bewegte Zeiten" komplett zu sehen.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Christof Hannemann

Goldhort von Gessel ab heute komplett in der Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland" zu sehen

Gropius Bau

Ab sofort und bis zum Ende der Laufzeit wird der Goldhort von Gessel erstmals vollständig außerhalb des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover in der Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ gezeigt.

Er ist einer der größten jemals geborgenen Goldschätze aus der Bronzezeit. Seine Entdeckung auf einer archäologischen Ausgrabung des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege im Vorfeld für die OPAL-Erdgas-Pipeline war eine wissenschaftliche Sensation, die es anschließend ermöglichte den Fund unter Laborbedingungen auszugraben und die einzelnen Schmuckobjekte detailliert weiter zu untersuchen. Er besteht aus insgesamt 117 Objekten ausschließlich aus Gold mit einem Gesamtgewicht von 1,7 kg. In der Ausstellung ist der Goldhort von Gessel im Bereich Austausch verortet, da er als Warenlager gilt und Fernkontakte nach Südosteuropa und wohl sogar Zentralasien offenbart.  Dem Goldhort direkt gegenüber gestellt ist der Kupferbarrenfund aus Oberding aus Bayern. Beide Fundkomplexe zeigen auf, dass bereits in der Bronzezeit wertvolle Waren wie Gold und Kupfer für den Handel in normierten Mengen und Größen zusammengefasst wurden und es demnach ein einheitliches Mengenmaß gegeben hat.

Die Bronzezeit Europas zeichnet sich durch tausende Objekte aus Metall aus, die bewusst deponiert wurden. Durch diese Schätze aus dem Boden lässt sich eine rituelle Praxis rekonstruieren, die sich häufig auf landschaftlich herausgehobene Stellen wie Moore, Seen und Übergangszonen beziehen, die eine Deutung als Opferplätze denkbar macht.

„Nach dem Abschluss von aktuellen Forschungsarbeiten können wir nun den Goldhort von Gessel in seiner ganzen Pracht zeigen“, so Matthias Wemhoff. „Aus der Menge an Gold könnte man gleich alle drei Goldhüte herstellen, die in der Ausstellung zu sehen sind. Dies zeigt, dass in der Bronzezeit viel mehr Gold in Umlauf gewesen ist, als wir uns das bisher vorstellen konnten. Der Gesseler Fund besteht überwiegend aus Golddraht, immer zehn aufgerollte Drähte sind miteinander verbunden. Das Gold war also kein Schmuck, sondern ein verlässlicher Wert, mit dem man europaweit Handel treiben konnte.“

Der Pferdekopf des römischen Reiterstandbilds von Lahnau-Waldgirmes wird hingegen nur noch bis einschließlich dem 17. Dezember 2018 in der Ausstellung zu sehen sein, bevor er die Rückreise nach Hessen antritt.

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Tue, 11 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66814
Launch der Online-Plattform “Meet Vermeer” bei Google Arts & Culturehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=700&cHash=22de64105efb371dc5286794da3a1e9ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66769/GG_Vermeer_Junge_Dame_mit_Perlenhalsband_xl.jpgJan Vermeer van Delft: Junge Dame mit Perlenhalsband, 1663/63 (Detail)
Jan Vermeer van Delft: Junge Dame mit Perlenhalsband, 1663/63 (Detail)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Launch der Online-Plattform “Meet Vermeer” bei Google Arts & Culture

Gemäldegalerie

Gemeinsam mit Google Arts & Culture und 17 weiteren kulturellen Einrichtungen aus 7 verschiedenen Ländern hat die Gemäldegalerie die Online-Plattform „Meet Vermeer“ mit aufgebaut, die Nutzern weltweit ab sofort zur Verfügung steht.

Mit hochauflösenden Aufnahmen aller erhaltenen Werke Vermeers schafft „Meet Vermeer“, was in der Realität nie umzusetzen wäre: Die Seite bringt zum ersten Mal Vermeers gesamtes Oeuvre zusammen und bietet somit einmalige Einblicke in sein künstlerisches Schaffen.

Die Gemäldegalerie ist mit ihren zwei Gemälden von Jan Vermeer, Herr und Dame beim Wein und Junge Dame mit Perlenhalsband an dem Projekt beteiligt. Zu beiden Werken gibt es In-Painting Tours, die den Betrachter Detail für Detail durch die Gemälde führen. Außerdem enthält Meet Vermeer mehrere Online-Ausstellungen, die Provenienz und Objektgeschichte der Berliner Bilder erlebbar machen.

Herr und Dame beim Wein und Junge Dame mit Perlenhalsband sind derzeit noch auf der Ausstellung „Making the Difference. Vermeer and Dutch Art“ in Tokio. Ab Mitte Februar können sie wieder in der Berliner Gemäldegalerie besichtigt werden.

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Fri, 07 Dec 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66769
Rathgen-Forschungslabor unterstützt NDR-Aufklärung: Kunst-Krimi um Emil Noldes „Sonnenblumen“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=699&cHash=b92fda5736ffa7cf3c74969583baa570https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66720/RF_Nolde_NDR_xl.jpgMikro-Röntgenfluoreszenzanalyse (µ-RFA) am Gemälde 'Sonnenblumen' (1926) von Emil Nolde mit eingezeichneter Kartierung (links). µ-RFA Spektrum von Messpunkt X01 mit Messfoto (rechts).
Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse (µ-RFA) am Gemälde "Sonnenblumen" (1926) von Emil Nolde mit eingezeichneter Kartierung (links). µ-RFA Spektrum von Messpunkt X01 mit Messfoto (rechts).
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor

Rathgen-Forschungslabor unterstützt NDR-Aufklärung: Kunst-Krimi um Emil Noldes „Sonnenblumen“

Rathgen-Forschungslabor

Das Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin unterstützt durch chemische Untersuchungen die Aufklärung des Kunst-Krimis um die ersten „Sonnenblumen“ von Emil Nolde aus dem Jahr 1926, das sich im Besitz des Norddeutschen Rundfunks (NDR) befindet.

Das verschollene Bild „Sonnenblumen“, das erste von Noldes Sonnenblumen-Serie, wurde im Auftrag des NDR naturwissenschaftlich untersucht. Ziel war es herauszufinden, ob es sich um genau das verschollene Gemälde Noldes handelt oder um eine Kopie. Dafür wurde das Gemälde für einen Zeitraum von sechs Wochen in das Rathgen-Forschungslabor gebracht.

Wissenschaftliche Untersuchungen des Gemäldes „Sonnenblumen“

Im Rathgen-Forschungslabor stehen verschiedene Analysemethoden zur Verfügung, die es ermöglichen, die verwendeten Malmittel und den Erhaltungszustand des Bildes zu bestimmen. Nolde malte neben natürlichen Pigmenten auch mit modernen, synthetischen Farbmitteln. Teilweise kann ihre Herstellung bzw. Kommerzialisierung auf das Jahr genau datiert werden und so wäre es möglich, einer Kopie auf die Spur zu kommen, wenn solche Farbmittel verwendet worden wären.

Das Rathgen-Forschungslabor untersuchte das Gemälde „Sonnenblumen“ mit der digitalen Mikroskopie, der Raman- und Infrarotspektroskopie sowie der Röntgenfluoreszenzanalyse. Zuerst waren nicht-invasive Methoden zur Anwendung gekommen, um die Maltechnik und die Pigmente zu bestimmen. Neun Mikroproben wurden entnommen, um die Bindemittel und Füllstoffe bzw. Stabilisatoren in den Farbschichten sowie Alterungsprodukte zu bestimmen.

Die naturwissenschaftlichen Untersuchungen wurden durch Vergleiche der Fotos des aktuellen Zustands mit historischen Aufnahmen ergänzt. Dabei lag das Augenmerk in den Untersuchungen auf der Entdeckung spezifischer Unterschiede in den historischen Reproduktionen im Vergleich zum heutigen Zustand bzw. auf dem eventuellen Nachweis bestimmter synthetischer Farbstoffe und Bindemittel, die erst nach dem 2. Weltkrieg von Künstlern verwendet wurden, was auf einen späteren Entstehungszeitraum des Bildes hinweisen würde.

Ergebnisse des Rathgen-Forschungslabors

Alle Untersuchungen zeigten, dass die verwendete Maltechnik und die Künstlermaterialien im Einklang mit der vermuteten Entstehungszeit und mit der Arbeitsweise Noldes sind.

  • Die materialanalytischen und maltechnischen Untersuchungen des heutigen Zustands des Bildes zeigten an den ausgewählten Messpunkten und Proben keine für die Entstehungszeit von Emil Noldes Gemälde „Sonnenblumen“ (1926) untypischen Materialien bzw. künstlerischen Techniken.
  • Das Bild zeigt farbliche Veränderungen, insbesondere typische Verdunklungen, die mit charakteristischen Alterserscheinungen der Pigmente in Zusammenhang gebracht werden können.
  • Kein Hinweis auf spätere Farbmittel bzw. Bindemittel konnten nachgewiesen werden, was gegen eine Kopie eines Nolde-Gemäldes spricht.
  • Der Vergleich von historischen Abbildungen des verschollenen Gemäldes von Emil Nolde mit dem vorliegenden Gemälde ergab ebenfalls einige sehr markante Übereinstimmungen.
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Wed, 28 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66720
Weihnachtszeit im MEKhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=698&cHash=b5d7e7fa40b3e03df7aaf4dd7acbdb87https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66714/Strohsterne__DSC1597_xl_xl.jpgWeihnachtsschmuck
Weihnachtsschmuck
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Weihnachtszeit im MEK

Museum Europäischer Kulturen

Ab dem ersten Adventswochenende am Samstag, den 1. und Sonntag, den 2. Dezember 2018, stimmt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Berlin-Dahlem mit einem vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm Groß und Klein auf die diesjährige Weihnachtszeit ein. Das MEK verwahrt in seiner Sammlung zahlreiche herausragende Objekte rund um das Weihnachtsfest. Neben dem mechanischen Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge, der das ganze Jahr über in der ständigen Sammlungspräsentation zu bestaunen ist, nimmt das MEK in seiner aktuellen Sonderausstellung Sterne in den Fokus: „Sterne – nicht nur zur Weihnachtszeit“ widmet sich dem Stern als Himmelskörper, als mathematischer Figur, als religiösem Symbol und als Ornament. Die Ausstellung bringt bekannte Weihnachtssterne wie den Herrnhuter Stern oder den Sebnitzer Stern zum Leuchten und erklärt ihre Herstellung und Hintergründe. Ein „Sternenpfad“ als Wegweiser verknüpft die Ausstellung mit Objekten in der Sammlungspräsentation.

In den kommenden Wochen findet zudem ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm statt: Ab dem 1. Dezember 2018 vermitteln Workshops unterschiedliche Techniken, mit denen sich Sterne basteln lassen. Am 2. Dezember 2018 findet ein neapolitanisches Weihnachtskonzert für die ganze Familie statt. Auch zum „Sing-a-long“ am 6. Dezember 2018 sind Groß und Klein herzlich willkommen, bevor am 15. Dezember 2018 die „Erleuchtung“ des großen Weihnachtsbaums im Foyer stattfindet. Die Weihnachtszeit im MEK endet am 6. Januar 2019 mit der traditionellen Geschenke-Tauschbörse für alle, die unterm Weihnachtsbaum nicht das richtige Geschenk gefunden haben.

Auch das Aktuelle Schaufenster im MEK-Foyer präsentiert sich festlich: Es erläutert eine Kontroverse, die sich in Schweden um den Tag der Heiligen Lucia am 13. Dezember entsponnen hat: Unter der Fragestellung „Wer darf (nicht) Lucia sein?“ zeigt das Schaufenster, dass festliche Rituale ständig dem Wandel unterliegen und aktuelle gesellschaftliche Problematiken widerspiegeln.

Eintritt

Der Eintritt ins MEK ist für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre kostenfrei. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8 €, ermäßigt 4 €. 

Programm

Samstag, 1. Dezember 2018, 11 Uhr, Sterne der Advents- und Weihnachtszeit

Die Kuratorinnenführung folgt dem „Stern von Bethlehem“ durch die Weihnachtsgeschichte und erläutert die Vielfalt der Leuchtsterne in Europa.

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 4 € zzgl. Eintritt

Samstag, 1. Dezember 2018, 14 – 16 Uhr, Wie viele Zacken hat ein Stern?

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Welche Bedeutung haben Sterne für Menschen verschiedener Kulturen? Was verbindet Sterne mit Mathematik, Astronomie, Religion und Alltagskultur? In der Ausstellung betrachtest du „Sterne“ aus neuen Perspektiven und holst dir Anregungen für eigene Modelle, die du aus Stroh, Papier, Draht und Glas gestaltest.

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 9 €

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 266 42 42 42, service@smb.museum

Sonntag, 2. Dezember 2017, 18 Uhr, Mo vene Natale – Neapolitanisches Weihnachtskonzert

Ein heiter-besinnlicher Adventsabend für Groß und Klein mit der Sängerin Rachelina und ihrem Ensemble Die Maccheronies sowie dem italienischen Kinderchor i Birichini und dem Schalmeienspieler Alberico Larato.

Treffpunkt: MEK-Foyer

Teilnahme: 12 €, ermäßigt 8 €, Kinder von 4 bis 8 Jahren: 4 €, Familien bis 5 Personen: 25 €

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 83 01 429

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 17.30 – 18.30 Uhr, Sing-a-long: Von „Oh du fröhliche“ bis „Santa Lucia“

Unter der Anleitung von Katja Papendieck und begleitet von Salwa Joram an der Trompete kann jeder mitsingen. Zwischen den Weihnachtsliedern gibt es heißen Tee. Mitgebrachte Plätzchen sind willkommen. Vorab um 17 Uhr gibt es eine Kurzführung durch die Ausstellung „Sterne – nicht nur zur Weihnachtszeit“.

Treffpunkt: MEK-Foyer

Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Samstag, 8. Dezember 2018, 14 – 16 Uhr, Wie viele Zacken hat ein Stern?

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Welche Bedeutung haben Sterne für Menschen verschiedener Kulturen? Was verbindet Sterne mit Mathematik, Astronomie, Religion und Alltagskultur? In der Ausstellung betrachtest du „Sterne“ aus neuen Perspektiven und holst dir Anregungen für eigene Modelle, die du aus Stroh, Papier, Draht und Glas gestaltest.

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 9 €

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 266 42 42 42, service@smb.museum

Sonntag, 9. Dezember 2018, 11 – 14 Uhr, Sterne der Maya und Azteken. Gottes Auge in leuchtenden Farben gestalten

Workshop mit Yariela Badtke für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Für die Maya und Azteken Zentralamerikas hatten die Sterne eine große Bedeutung. Im Workshop kannst du eine magische Welt aus Kalendern, Zahlen, Spielen und Prophezeiungen entdecken und mit leuchtenden Farben ein Gottesauge herstellen.

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 9 €, ermäßigt 6 €, zzgl. 3 € Materialkosten

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 50 59 0771, info@jugend-im-museum.de

Samstag, 15. Dezember 2018, 14 – 16 Uhr, Wie viele Zacken hat ein Stern?

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Welche Bedeutung haben Sterne für Menschen verschiedener Kulturen? Was verbindet Sterne mit Mathematik, Astronomie, Religion und Alltagskultur? In der Ausstellung betrachtest du „Sterne“ aus neuen Perspektiven und holst dir Anregungen für eigene Modelle, die du aus Stroh, Papier, Draht und Glas gestaltest.

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 9 €

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 266 42 42 42, service@smb.museum

Samstag, 15. Dezember 2018, 16.30 Uhr, „Erleuchtung“ des MEK-Weihnachtsbaums

Auch dieses Jahr steht im MEK-Foyer der traditionelle Weihnachtsbaum, diesmal passend zur Sonderausstellung mit Sternen geschmückt.

Treffpunkt: MEK-Foyer

Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Sonntag, 16. Dezember 2018, 11 – 14 Uhr, Strohsterne reloaded! Aus Naturmaterial vielfältigen Weihnachtsschmuck gestalten

Workshop für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 9 €, ermäßigt 6 €,

zzgl. 3 € Materialkosten

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 50 59 0771, info@jugend-im-museum.de

Samstag, 22. Dezember 2018, 14 – 16 Uhr, Wie viele Zacken hat ein Stern?

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Welche Bedeutung haben Sterne für Menschen verschiedener Kulturen? Was verbindet Sterne mit Mathematik, Astronomie, Religion und Alltagskultur? In der Ausstellung betrachtest du „Sterne“ aus neuen Perspektiven und holst dir Anregungen für eigene Modelle, die du aus Stroh, Papier, Draht und Glas gestaltest.

Treffpunkt: MEK-Foyer, Teilnahme: 9 €

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung: (030) 266 42 42 42, service@smb.museum

Sonntag, 6. Januar 2019, 11 – 14 Uhr, Tauschbörse für Weihnachtsgeschenke

Nicht das Richtige bekommen? Wir laden Besucherinnen und Besucher ein, ihre ungeliebten Weihnachtsgeschenke untereinander zu tauschen.

Treffpunkt: MEK-Foyer

Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

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Tue, 27 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66714
Die Rückseiten der Kunst: Ausstellung zu Provenienzenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=696&cHash=467adfae2b850aa17d1eebb7b37ffef2https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66699/Schaukasten-MB-155-x-101cm-Druck_Web_xl_xl.jpgKey Visual der Ausstellung 'Biografien der Bilder'
Key Visual der Ausstellung "Biografien der Bilder"
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Die Rückseiten der Kunst: Ausstellung zu Provenienzen

Museum Berggruen

Drei Jahre lang erforschte das Zentralarchiv die Provenienzen der Sammlung Berggruen. Die Ergebnisse zeigt die neue Ausstellung „Biografien der Bilder. Provenienzen im Museum Berggruen“.

Zum Abschluss eines dreijährigen Provenienzforschungs-Projektes präsentieren die Nationalgalerie und das Zentralarchiv im Museum Berggruen die Ausstellung „Biografien der Bilder“. Die Schau erzählt bislang wenig bekannte Biografien ausgestellter Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen u.a. von Pablo Picasso, Paul Klee, Henri Matisse und Georges Braque erzählt. 

Gegenstand des von 2015 bis 2018 durchgeführten Forschungsprojektes war die Untersuchung der Provenienzen von 135 Werken aus der ehemaligen Privatsammlung von Heinz Berggruen, die sich heute im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz befinden und vor 1945 entstanden sind. Die Provenienzen dieser Werke wurden in den drei Jahren systematisch untersucht, um NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut, insbesondere aus jüdischem Besitz, zu ermitteln. 

Bis zum Projektende konnte bei rund zwei Dritteln (83 Werke) des Forschungsbestandes ein NS-verfolgungsbedingter Verlust ausgeschlossen oder als höchst unwahrscheinlich eingestuft werden. Im Jahr 2015 war dies nur für 38 Werke möglich gewesen. Bei vier Werken (von Pablo Picasso) konnte festgestellt werden, dass sie von Einsatzkräften der Deutschen Botschaft bzw. dem Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR) bei jüdischen Sammlern in Frankreich beschlagnahmt wurden. Alle vier Werke wurden direkt nach dem Krieg als NS-Raubkunst an die rechtmäßigen Eigentümer restituiert. Sie gelangten erst später in die Sammlung von Heinz Berggruen.

Ein eindeutig NS-verfolgungsbedingter Entzug eines Kunstwerkes, das nicht bereits Bestandteil eines abgeschlossenen Restitutionsverfahrens war, konnte nicht ermittelt werden. Knapp ein Drittel der Kunstwerke (48) weisen jedoch Provenienzlücken auf, das heißt, dass die Vorbesitzer oder die Zeiträume, in denen sie die Werke besaßen, zum jetzigen Zeitpunkt nicht lückenlos nachgewiesen werden können. Auf Basis der Publikation der Forschungsergebnisse könnten die Lücken eventuell in Zukunft durch neuere Forschungen oder externe Hinweise geschlossen  werden.

Das Projekt zur Provenienzforschung im Museum Berggruen wurde gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (Stiftung bürgerlichen Rechts).

Publikation zur Ausstellung

Zu der Ausstellung ist eine Publikation erschienen, die den Bestandskatalog des Museum Berggruen u. a. durch die im Projekt ermittelten Vorbesitzer und Besitzzeiträume ergänzt. Essays und Biografien zu ausgewählten Werken veranschaulichen die Geschichte der Privatsammlung von Heinz Berggruen, verweisen auf Vorbesitzer und führen in die Komplexität der Provenienzen und ihrer Erforschung ein. Abbildungen der Werke, Rückseitenfotos, historische Aufnahmen, Porträts der Sammler und Händler, ein Verzeichnis der untersuchten Kunstwerke mit ausführlichen Provenienzangaben und ein Glossar zu den erwähnten Personen runden den Band ab. Die Publikation "Biografien der Bilder. Provenienzen im Museum Berggruen" kann in der Buchhandlung Walther König oder online im SMB-Webshop erworben werden.

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Mon, 26 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66699
Wiki goes MEK 2.0https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=697&cHash=6dbc0624cdc3d3c15e3643ffc126c1f9https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66704/Gruppenfoto3_xl.jpgWiki goes MEK 2.0
Wiki goes MEK 2.0
Copyright: Ansgar Wernst

Wiki goes MEK 2.0

Museum Europäischer Kulturen

Nach „GLAM on Tour – Wiki goes MEK 2017” waren vom 17.-18. November 2018 zum zweiten Mal Autorinnen und Autoren der Wikipedia im Museum Europäischer Kulturen (MEK) zu Gast

Ein Wochenende lang beschäftigten sich die Wikipedianerinnen und Wikipedianer mit den Sammlungen und Ausstellungen des MEK. Der Samstag sorgte mit zwei Führungen durch die aktuellen Sonderausstellungen „Hochzeitsträume“ und „Sterne – nicht nur zur Weihnachtszeit“ und Einblicken hinter die Kulissen für reichlich Anregung. Das restliche Wochenende recherchierten die Autorinnen und Autoren in Büchern aus der umfangreichen hauseigenen Bibliothek und beschäftigten sich mit ausgewählten Objekten des MEK. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bestehende Artikel auf Wikipedia zu einer ganzen Bandbreite von Themen wurden ergänzt und überarbeitet – angefangen von den „Basken“ bis hin zum „Adventskalender“. Auch gänzlich neue Artikel entstanden: etwa der zum „mechanischen Weihnachtsberg“, einem der Highlights in der Sammlungspräsentation des MEK.

Der aktuelle Stand der bisher entstandenen Artikel im Rahmen dieses „GLAM on Tour“-Treffens kann auf der Projektseite der Veranstaltung eingesehen werden.

Das MEK freut sich über die gelungene Zusammenarbeit und bedankt sich bei allen freiwilligen Autorinnen und Autoren!

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Mon, 26 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66704
Büchersonderverkauf im Kulturforum am 1. und 2. Dezember 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=694&cHash=c1de29b7b45aa58568a7c766978cfe56https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66508/Sonderverkauf_KF_WEB_xl.jpgBüchersonderverkauf im Kulturforum am Samstag, 1. und Sonntag, 2. Dezember 2018
Büchersonderverkauf im Kulturforum am Samstag, 1. und Sonntag, 2. Dezember 2018
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Büchersonderverkauf im Kulturforum am 1. und 2. Dezember 2018

Kulturforum

Am Samstag, dem 1. Dezember, und Sonntag, dem 2. Dezember 2018, verkaufen die Staatlichen Museen zu Berlin jeweils von 11 bis 17 Uhr preisreduzierte Publikationen, viele Einzel- und Mängelexemplare, aktuelle Merchandisingartikel sowie eine große Auswahl an Postern, Postkarten und Kunstdrucken.

Bei den Büchern handelt es sich um Ausstellungskataloge sowie Titel zu verschiedenen Sammlungsgebieten der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Preise für die Publikationen sind nur an diesen beiden Tagen einmalig stark reduziert. 

Download: Publikationsliste zum Büchersonderverkauf im Kulturforum am 1. und 2. Dezember 2018 (PDF, 120KB). Bitte beachten Sie, dass hier nur ein Teil der angebotenen Publikationen gelistet ist.

Es können leider keine Bücher reserviert werden. Das Angebot gilt je nach Verfügbarkeit bzw. solange der Vorrat reicht.

Hinweis: Beim Büchersonderverkauf ist keine Kartenzahlung möglich.

Ort: Kulturforum, Eingang: Matthäikirchplatz, 10785 Berlin-Tiergarten

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Thu, 15 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66508
Bund fördert arabisch-deutsche Forschungskooperation mit zusätzlich 3,3 Millionen Eurohttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=693&cHash=1789d1816a019ba2335a429e9e018d35https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66461/1_xl_xl.jpgPapyrus mit der altägyptischen Geschichte von Sinuhe (Detail)
Papyrus mit der altägyptischen Geschichte von Sinuhe (Detail)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Sandra Steiß

Bund fördert arabisch-deutsche Forschungskooperation mit zusätzlich 3,3 Millionen Euro

Neues Museum

Verena Lepper vom Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin leitet Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) bis Januar 2020 mit zusätzlichen 3,3 Millionen Euro fördern. Das Projekt unter der Leitung der Kuratorin Verena Lepper vom Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin unterstützt seit 2013 exzellente arabische und deutsche Nachwuchswissenschaftler, die interdisziplinäre Forschungsprojekte und Initiativen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft erfolgreich realisieren.

Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA)

Die 60 AGYA-Mitglieder und 20 Alumni arbeiteten seit 2016 in mehr als 150 interdisziplinären Projekten in 60 Städten und 30 Ländern. Sie beschäftigten sich mit Themen wie Ressourcenknappheit, öffentlicher Gesundheit, Migration, Bildung oder gefährdetem Kulturerbe. Die Forscher sind mit wissenschaftlichen Institutionen in 17 Ländern verbunden: Algerien, Ägypten, Deutschland, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Marokko, Oman, Palästina, Saudi Arabien, Sudan, Syrien, Tunesien, und die Vereinigten Arabischen Emirate. Erst Ende Oktober konnte ein neues AGYA-Regionalbüro an der ägyptischen Academy of Scientific Research & Technology in Kairo eröffnet werden. Das BMBF lobt die „dynamische Entwicklung und herausragende Vernetzungsleistung durch Forschungskooperationen der AGYA-Mitglieder in Deutschland und der arabischen Welt.“

AGYA ist in Deutschland an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) angesiedelt. Deren Präsident Martin Grötschel, der auch Co-Vorsitzender des AGYA Advisory Board ist, sieht AGYA „über die spannenden Projekte und die wissenschaftliche Dynamik hinaus, auch als ein ungewöhnlich wichtiges wissenschaftspolitisches Instrument, das vielfach Wege der Kommunikation öffnen kann, die auf andere Weise kaum erreichbar sind. Ihr gelingt es sogar aufgrund ihrer hervorragenden Netzwerkarbeit, Büros in arabischen Ländern einzurichten.“ Daher begrüßt BBAW-Präsident Grötschel die erneute großzügige Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). AGYA kann so auch weiterhin wesentlich an der Internationalisierung und Brückenbildung in der Wissenschaft mitwirken.

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Mit der neuen Förderung können am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung nunmehr verschiedene Projekte der AGYA realisiert werden, darunter die Digitalisierung arabischer Papyri der Berliner Sammlung oder die Erschließung koptischer Handschriften in Ägypten. Zudem wird es ein Projekt zu arabischer und deutscher Erzähltradition geben, das in eine Ausstellung im Neuen Museum mündet (Eröffnung April 2019). Ferner wird ein interdisziplinäres Projekt zur Archäologie im Sudan realisiert und wichtige ägyptologische Fachliteratur ins Arabische übersetzt. Auch die Rolle der Geisteswissenschaften in der arabischen Welt und Deutschland wird gemeinsam untersucht. Diese Projekte werden interdisziplinär in Kooperation mit AGYA-Partnern im Libanon, Ägypten, Sudan, den Vereinten Arabischen Emiraten und Tunesien durchgeführt.

„Diese gemeinsame Akademie ist eine richtige Antwort in unserer komplizierten Welt. Ich bin froh, dass das BMBF das auch so sieht und diese wichtige internationale und interdisziplinäre Forschungskooperation weiter unterstützt. Unser Ägyptisches Museum und Papyrussammlung unterstreicht damit einmal mehr seine Bedeutung für den Dialog mit der arabischen Welt. Für die SPK ist sie ein Mittel der Diplomatie auf dem Gebiet der Wissenschaft“, sagt SPK-Präsident Hermann Parzinger. 

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Wed, 14 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66461
THE WEDDING / Die Hochzeit / düğün. Eine deutsch-türkische Theaterproduktionhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=691&cHash=a45ee6bfeece9a9c2d100b575717a138https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66439/thewedding2-c-MAViBLAU_Eva-Feuchter_Web_xl.jpgThe Wedding
The Wedding
Copyright: MAViBLAU/Eva Feuchter

THE WEDDING / Die Hochzeit / düğün. Eine deutsch-türkische Theaterproduktion

Museum Europäischer Kulturen

Die Hochzeit: Der schönste Tag im Leben. Die Hochzeitsfeier: Ein einschneidendes Erlebnis, bei dem das Paar, seine Liebe und die gemeinsame Zukunft gefeiert werden. Doch was, wenn das Paar nicht auftaucht? Im Rahmen der Sonderausstellung „Hochzeitsträume“ präsentiert das Museum Europäischer Kulturen (MEK) am 15.,16. und 17. November die deutsch-türkische Theaterproduktion „The Wedding / Die Hochzeit / düğün“.

Ausgangspunkt der Theaterperformance ist die Auseinandersetzung mit den kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Deutschland und der Türkei und den zunehmenden nationalistischen Tendenzen in beiden Ländern. Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Puppen begegnen sich als Gäste auf einer Hochzeitsfeier: Die unterschiedlichen eigenen Erfahrungen, das auf der Bühne gesprochene Deutsch und Türkisch sowie die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe machen Verständigungsprobleme und Missverständnisse unvermeidlich. Wie kann nichtsdestotrotz die Begegnung gelingen?

Die Theaterproduktion „The Wedding / Die Hochzeit / düğün“ ist eine Ko-produktion des Puppenspiel-Kollektivs MËHRTYRER (Berlin/Essen) und einer freien Gruppe um das mittlerweile stillgelegte Theater Entropi Sahne (Istanbul). Die Frage, wie eine Begegnung jenseits von Vorurteilen und Rassismus möglich ist, spielt nicht nur für die fiktive Hochzeitsfeier eine Rolle: Deutsche und türkische Puppenspielerinnen und Puppenspieler sowie Schauspielerinnen und Schauspieler erarbeiteten das Stück im Herbst 2018 gemeinsam in Istanbul. Auch das Produktionsteam setzt sich zu gleichen Teilen aus deutschen und türkischen Mitgliedern zusammen.

Es wirken mit: Irem Aydin, Ayse Ilgit Ucum, Dilşad Budak-Sarioğlu, Jonathan Strotbek, Jonas Schilling, Damian Popp, Nazmi Sinan Mihçi, Amelie von Godin und Marie Hartlieb.

Weitere Informationen zum Stück und zur Reservierung von Karten finden Sie hier.

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Tue, 13 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66439
Neuerwerbung Kunstgewerbemuseum: Siebenflammiger Wandleuchter von 1820/25https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=692&cHash=5cc35460d83da3dc034c3e3f543e0fe5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66458/Leuchter_xl.jpgSiebenarmiger Wandleuchter, Bronze, vergoldet, Manufaktur Werner & Neffen, Berlin, um 1820/25
Siebenarmiger Wandleuchter, Bronze, vergoldet, Manufaktur Werner & Neffen, Berlin, um 1820/25
Copyright: Michael Holz Studio

Neuerwerbung Kunstgewerbemuseum: Siebenflammiger Wandleuchter von 1820/25

Kunstgewerbemuseum

Aus Anlass seines 150jährigen Bestehens konnte das Kunstgewerbemuseum 2018 mit Erwerbungsmitteln der Staatlichen Museen zu Berlin von dem Hamburger Kunsthändler Frank C. Möller Fine Arts einen prachtvollen siebenarmigen Wandleuchter erwerben, der auf besondere Weise mit der Geschichte des Museums verbunden ist.

Das vorzüglich erhaltene Werk darf mit großer Sicherheit der in Berlin ansässigen Manufaktur Werner & Neffen zugeschrieben werden, die 1792 durch Christian Gottlieb Werner und Gottfried Mieth, zwei vormaligen Modelleuren der Königlichen Porzellanmanufaktur (KPM), begründet worden war. Werner & Neffen arbeiteten um 1820 nach eigener Darstellung überwiegend nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel (1781–1841), eine künstlerische Zusammenarbeit, die sich an verschiedenen anderen Werken der Berliner Bronziers belegen lässt und die auch für den neuerworbenen Wandleuchter mit größter Wahrscheinlichkeit angenommen werden darf. Der weitgehend ohne Nachbearbeitung auskommende Präzisionsguss ist ein beispielhaftes Resultat preußischer Gewerbeförderung im frühen 19. Jahrhundert und der dadurch angestrebten Verbindung von künstlerischem Anspruch und rationalisierter Produktion.

Zusammen mit einem zweiten, gleichartigen Exemplar stammt der Leuchter aus dem Schloss Löbichau im Altenburger Land in Thüringen. Ab 1818 ließ die damalige Besitzerin, die für ihre musisch-intellektuellen Salons weithin berühmte Herzogin Dorothea von Kurland (1761–1821), das Schlossgebäude teilweise neu ausstatten. Vermutlich war sie es, die die beiden Wandleuchter bei der Berliner Manufaktur Werner & Neffen um 1820 bestellte. Die letzte herrschaftliche Besitzerin von Löbichau war Luise von Tümpling (1852–1911), die das Schloss 1908 der Deutschen Adelsgenossenschaft stiftete. Der Großteil des Inventars war zuvor, am 22. Oktober 1907, im Kunst-Auktions-Haus Rudolph Lepke in Berlin versteigert worden, aber erst im Jahr darauf erwarb das Berliner Kunstgewerbemuseum vom gleichen Händler das Löbichauer Leuchterpaar (Inv. Nr. 1908,79/80). Wohl zwischen Mai 1945 und Ende September 1949 sind die beiden Wandleuchter aus dem Sammlungsbestand des damals Schlossmuseum genannten Kunstgewerbemuseums abhandengekommen, vermutlich durch Diebstahl am Ort ihrer Kriegsbergung im Keller des Berliner Schlosses.

Dass nun einer der beiden Leuchter aus Schloss Löbichau ausgerechnet im Jubiläumsjahr des Berliner Kunstgewerbemuseums den Weg zurück in seinen früheren Sammlungszusammenhang gefunden hat, ist ein besonderer Glücksfall der Museumsgeschichte. Ab sofort kann die Neu- bzw. Wiedererwerbung im Kontext anderer Hauptwerke Berliner Kunsthandwerks des frühen 19. Jahrhunderts in Raum VI der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums am Kulturforum besichtigt werden.

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Tue, 13 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66458
Neuer Sammlungskurator im Museum Berggruenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=690&cHash=cb48e3a4d2a024211a22cf7de746035ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66379/Portrait_Mantua_Charlotte_Jansen_WEB_xl.jpgGabriel Montua, neuer Sammlungskurator im Museum Berggruen, Nationalgalerie.
Gabriel Montua, neuer Sammlungskurator im Museum Berggruen, Nationalgalerie.
Copyright: Charlotte Jansen

Neuer Sammlungskurator im Museum Berggruen

Museum Berggruen

Gabriel Montua ist seit dem 1. November 2018 neuer Sammlungskurator im Museum Berggruen, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin.

Gabriel Montua studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Berlin und den USA. Er promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin über Salvador Dalí, Kunst und Politik mit einer Untersuchung anhand von Medienquellen und Kunstwerken in Spanien, Frankreich und den USA von 1918 bis1989. Er ist seit 2013 an den Staatlichen Museen zu Berlin tätig, wirkte während dieser Zeit auch an Ausstellungsprojekten am Centre Pompidou und am Musée d’Orsay in Paris mit.

Für die Staatlichen Museen arbeitete er als Co-Kurator an folgenden Ausstellungen: „The Botticelli Renaissance“ (Gemäldegalerie, 2015/16, in Kooperation mit dem Victoria and Albert Museum, London), „Die Teheran Sammlung. Das Teheran Museum für Zeitgenössische Kunst in Berlin“ (2016 geplant im Auftrag der Nationalgalerie) und „Wanderlust“ (Alte Nationalgalerie, 2018).

Als Teil des Kuratorenteams bereitete er die am 21. November 2018 im Museum Berggruen eröffnende Ausstellung „Biografien der Bilder“ zur Provenienz der Sammlung vor. Von 2015 bis 2017 hatte er einen Lehrauftrag an der Université Paris Nanterre, wo er Vorlesungen über den Gebrauch von Medien in zeitgenössischer Kunst hielt.

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Mon, 12 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66379
Aktionstag zum „Wochenende der Graphik“ im Kupferstichkabinett am 11. November 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=689&cHash=2ebbff42d5ecf5d312d49913c9c0fb6ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66296/J_h_00071104_xl_xl.jpgEwald Thiel, Im Studiensaale des Berliner Kupferstichkabinetts, Ende 19. Jh., Holzschnitt, koloriert
Ewald Thiel, Im Studiensaale des Berliner Kupferstichkabinetts, Ende 19. Jh., Holzschnitt, koloriert
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Aktionstag zum „Wochenende der Graphik“ im Kupferstichkabinett am 11. November 2018

Kupferstichkabinett

Gibt es in einem Kupferstichkabinett nur Kupferstiche? Ist das vergilbte Blatt vom Flohmarkt tatsächlich von Dürer oder Michelangelo? Wie wählt eine Direktorin ihr Lieblingswerk aus über 700.000 Blättern aus?  Das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine der bedeutendsten graphischen Sammlungen weltweit – hier dreht sich alles um Kunst auf Papier. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, diese mit uns im Rahmen des Aktionstages zum „Wochenende der Graphik“ zu entdecken und bieten in Studiensaal Gelegenheit zu anregenden Gesprächen.

Vielleicht haben Sie gezeichnete oder gedruckte Kunstwerke auf Papier zuhause und wüssten gern mehr über diese? Den ganzen Nachmittag stehen Ihnen Expertinnen und Experten des Kuratorenteams und der Restaurierungsabteilung des Kupferstichkabinetts zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen.

In den aktuellen Sonderausstellungen haben Sie Gelegenheit, Max Beckmann als Zeichner und Graphiker zu entdecken, sowie spannende Einblicke in Rembrandts Werkstatt zu gewinnen. Ein Workshop lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, selbst zu zeichnen. 

Der Aktionstag findet im Rahmen des „Wochenendes der Graphik“ statt, an dem graphische Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre verborgenen Schätze in den Blickpunkt rücken. 

Programm

  • 13 Uhr Begrüßung durch die Direktorin Dagmar Korbacher
  • 13 – 18 Uhr Begutachtung mitgebrachter Kunstwerke auf Papier durch Expertinnen und Experten des Kupferstichkabinetts
  • 13 Uhr Direktorin Dagmar Korbacher stellt ihr Lieblingswerk vor
  • 14 Uhr Rembrandt und seine Schüler: Ausstellungsgespräch mit Restauratorin Antje Penz
  • 15 Uhr Max Beckmann: Ausstellungsgespräch mit Kurator Andreas Schalhorn
  • 15 – 17 Uhr Zeichnen wie Rembrandt: Workshop mit Birgit Bellmann 

 Sonntag der Graphik – Aktionstag zum „Wochenende der Graphik“

  • Sonntag, 11. November 2018, 13 – 18 Uhr
  • Teilnahme an den Angeboten kostenfrei, Eintritt für alle Ausstellungen: 6 €, ermäßigt 3 €
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Fri, 09 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66296
FLYING STEPS & OSGEMEOS inszenieren "Bilder einer Ausstellung" live im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=688&cHash=f0c199e5ccc1b97ab7f318bc60eaebfbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66288/HBF_Halle_090904_001_xl.jpgHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Historische Halle
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Historische Halle
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns

FLYING STEPS & OSGEMEOS inszenieren "Bilder einer Ausstellung" live im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Nach den Erfolgsproduktionen „Flying Bach“ und „Flying Illusion“ laden die Berliner FLYING STEPS zu ihrer neuen Produktion ein, die in Berlin ihre Premiere feiert. In Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie, die durch Udo Kittelmann die FLYING STEPS bereits 2010 in die Neue Nationalgalerie einlud, entsteht im April 2019 „Bilder einer Ausstellung“ im „Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin“. Inszeniert von den FLYING STEPS und dem brasilianischen Künstlerduo OSGEMEOS, verbindet „Bilder einer Ausstellung“ Elemente von Kunst, Musik und Tanz-Performance. Der Pre-Sale startet heute, gefolgt vom allgemeinen Vorverkaufsstart am 9. November 2018. 

Wie würden Bilder klingen, wenn sie Musik wären? Wie würden sie aussehen, würden sie von Tänzern zum Leben erweckt? Und was entsteht, wenn sich die Künstler ihrer Zeit über Genregrenzen hinweg inspirieren und ihre Kunst verschmelzen?

„Bilder einer Ausstellung“ setzt den Gedanken der gegenseitigen Inspiration und das Zusammenwirken verschiedener Kunstfelder fort. Im Zentrum von Modest Mussorgskis berühmten Klavierstück 1874 steht ein Ich-Erzähler, der durch die Galerieräume wandelt. Die zehn Bilder, die er auf seinem Gang durch die Ausstellung betrachtet, verkörpern dabei unterschiedliche musikalische Sprachen, die von jeweils verschiedenen Stilen und Ländern beeinflusst sind.

Die FLYING STEPS versetzen diese Erzählung nach über 150 Jahren erstmals in eine visuelle Bewegung: Anstelle von Mussorgskis Ich-Erzähler treten Tänzerinnen und Tänzer auf einer multidimensionalen Bühne, die von mehreren Seiten aus betrachtet werden kann, in einer Choreografie aus Elementen des Urban und Contemporary Dance auf. In diese einzigartige Bühnenatmosphäre treten die FLYING STEPS, eine der erfolgreichsten Urban-Dance-Crews weltweit, die in den letzten 10 Jahren über eine Million Zuschauer begeistert hat und sich immer neuen Herausforderungen stellt, um unvergessliche Produktionen zu erschaffen. Creative Director Vartan Basil ergänzt: „Wir führen den Zuschauer tänzerisch durch die Ausstellung und erwecken so Mussorgskis Werk zum Leben.“ 

Das Bühnenbild ist geprägt von fantastischen Figuren und raumgreifenden Elementen, die das brasilianische Künstlerduo OSGEMEOS eigens für das Projekt entworfen hat. Die Werke von Victor Hartmann waren hierbei Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Neuinterpretation. Dass die zugrundeliegenden Gemälde größtenteils als verschollen gelten, ergab ein zusätzliches imaginatives, künstlerisches Feld. Tagsüber werden die Werke der OSGEMEOS in Form einer Ausstellung für die Museumsbesucherinnen und -besucher zugänglich sein. Der Hamburger Bahnhof öffnet somit nicht nur abends seine Tore, sondern unterstreicht damit sein experimentelles Verständnis eines Museums der Gegenwart.

„Der Hamburger Bahnhof ist ein Ort der Bewegung. Bei "Bilder einer Ausstellung" geht es um die kreative Bewegung. Mit dieser Produktion haben wir eine perfekte Symbiose“, schließt Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie ab.

Karten sind unter eventim.de erhältlich.

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Wed, 07 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66288
Doppelrumpf-Segelboot aus der Südsee für die Junior-Flächen des Ethnologischen Museums im Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=687&cHash=128073fd9e5f5915a3e3f7661f923047https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66270/Drua_web_xl.jpgTraditionelles fidschianisches Doppelrumpf-Segelboot im Sainsbury Centre for Visual Arts in Norwich, aktuell zu sehen im National Maritime Museum in London
Traditionelles fidschianisches Doppelrumpf-Segelboot im Sainsbury Centre for Visual Arts in Norwich, aktuell zu sehen im National Maritime Museum in London
Copyright: National Maritime Museum, London

Doppelrumpf-Segelboot aus der Südsee für die Junior-Flächen des Ethnologischen Museums im Humboldt Forum

Humboldt Forum

Im Humboldt Forum wird auch ein Doppelrumpfboot aus Fidschi zu erleben sein. Die sogenannte Drua wird derzeit auf den Inseln Viti Levu und Ogea Levu in einer Kooperation mit der Fiji National University und fidschianischen Bootsbauern nach traditionellen Techniken hergestellt. Im nächsten Jahr werden die Einzelteile nach Berlin verschifft und im Humboldt Forum zusammengebaut. Mit den weiteren Booten aus Ozeanien wird die Druadie Beziehungen der Pazifikbewohner zum Meer eindrücklich erfahrbar machen. Kinder werden die Drua als Teil der Junior-Flächen begehen, beklettern und erkunden können.

Inseln und Atolle machen nur wenige Prozente der Gesamtfläche Ozeaniens aus, der Rest ist Meeresgebiet. Dass der Pazifik dennoch stets eine verbindende Funktion hatte, ist der hohen Bootsbaukunst der Region zu verdanken. Dies werden bereits die Boote aus Ozeanien, die im Frühjahr aus dem Ethnologischen Museum in Dahlem ins Humboldt Forum umgezogen sind, eindrücklich veranschaulichen. Sie werden nun durch ein fidschianisches Doppelrumpf-Segelboot ideal ergänzt.

Mit Doppelrumpfbooten haben die Polynesier einst den Ost-Pazifik erkundet und weit entfernte Inseln angesteuert und besiedelt. Im 18. und 19. Jahrhundert ersetzten die wendigeren fidschianischen Boote mit unterschiedlich langen Rümpfen ihre Vorgänger mit gleich langen Rümpfen. In Fidschi waren die Doppelrumpfboote früher ein wichtiges Verkehrsmittel zwischen den Inseln um zu handeln und um die sozialen Beziehungen aufrecht zu erhalten.

Bei der nun erworbenen Drua handelt es sich um einen Nachbau eines dreizehn Meter langen Doppelrumpfbootes aus dem Jahr 1913, das heute in der maritimen Ausstellung des Fidschi Museums der Hauptstadt Suva auf der Hauptinsel Viti Levu präsentiert wird. Vor wenigen Wochen haben in Suva Hans-Dieter Hegner, Vorstand der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, und Joji Marau Misaele von der Hochschule für Ingenieure der Fiji National University im Beisein von Lars-Christian Koch, dem Direktor für die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, mit der Unterzeichnung eines Werkvertrags Erwerb und Bau des Bootes besiegelt.

Für Hans-Dieter Hegner ist es ein Glücksfall, dass Herr Joji Marau Misaele und sein Team für den Nachbau der Drua gewonnen werden konnten: „Im Humboldt Forum werden wir ein Boot präsentieren können, das mit traditionellen Techniken angefertigt wird und dessen Herstellungsprozess wir von Anfang an begleiten und dokumentieren.“ Auch Lars-Christian Koch freut sich über den Erwerb des Bootes: „Das traditionell konstruierte Doppelrumpfboot werden wir insbesondere für die Bildung und Vermittlung nutzen.

In Fidschi hat die Herstellung des Bootes bereits begonnen. Bis Ende Januar schlagen lokale Handwerker auf der 300 Kilometer entfernten kleinen Regenwaldinsel Ogea unter der Leitung von Joji Marau Misaele das benötigte Holz - Damanu (Callophyllum vitiense) und Vesi (Intsia bijuga). Daraus fertigen sie die beiden Rümpfe und die Planken an und transportieren diese auf die Insel Viti Levu. Bis Ende April 2019 stellen sie dort die restlichen Bootsteile fertig und montieren die Drua einmal zur Probe, bevor sie das Boot für den Transport im Schiffscontainer nach Berlin wieder in seine Einzelteile zerlegen.

In den Monaten Juni und Juli 2019 werden die Fidschianer die Drua im Humboldt Forum zusammensetzen. Die Einzelteile werden sie dabei traditionell mit einer Magimagi, einer Schnur aus Kokosfaser, miteinander verbinden. Nach der Eröffnung des Humboldt Forums können Besucherinnen und Besucher die ungefähr 2.70 Meter breite und 10 Meter lange Druaim Foyer südlichen Ausstellungskubus bestaunen können. Kinder und Jugendliche können das Segelboot als Teil der Junior-Flächen über einen wellenförmigen Zugang sogar beklettern. Virtual Reality-Brillen werden dabei helfen, die kleinen Entdeckerinnen und Entdecker in die Welt der Navigation zu entführen.

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Akteure sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin und das Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Bereits jetzt ist das Humboldt Forum mit einem vielfältigen Programm aus Ausstellungen, Diskussionen, Performances, Workshops, Filmen und künstlerischen Interventionen präsent.

Drua Fidschianisches Doppelrumpf-Segelboot

Vorlage Drua aus dem Jahr 1913 im Fiji Museum, Suva, Fiji Islands

Maße Größe längerer Rumpf: 10 Meter, kürzerer Rumpf 9 Meter; Breite ca. 2.70 Meter.

Komponenten Deckplattform (rara) Deckshütte (vale) und Aufbauten, Mast (vana), dreieckiges Mattensegel (laca) mit Takelage, zwei Rahen (kariaki), zwei Steuerruder (uli), zwei Ruder (sua), eine Stange zum Staken (kara) und zwei Ösfässer (nima) sowie Bindungen aus Kokosfaserschnur (magimagi).

Auftraggeber Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss in Kooperation mit dem Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin.

Auftragnehmer / Projektleitung Fidschi Joji Marau Misaele, Head of School, School of Mechanical Engineering, College of Engineering, Science and Technology, Fiji National University, Samabula, Suva, Fiji

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Tue, 06 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66270
Das Aktuelle Schaufenster Nr. 10: Wer darf (nicht) Lucia sein?https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=686&cHash=90d092627b361dd94b2f84e3e954520fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66052/Lucia-MEK-II_xl.jpgLucia-Gewand, Schweden, um 2010 und Lucia-Krone, Schweden, 1970er-Jahre
Lucia-Gewand, Schweden, um 2010 und Lucia-Krone, Schweden, 1970er-Jahre
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug. Gestaltung: SmitH

Das Aktuelle Schaufenster Nr. 10: Wer darf (nicht) Lucia sein?

Museum Europäischer Kulturen

Im Aktuellen Schaufenster zeigt das MEK Sammlungsobjekte mit Bezug zu aktuellen Themen, dieses Mal aus Schweden. Dort wird am 13. Dezember das Fest der heiligen Lucia gefeiert. An diesem Tag finden zahlreiche Konzerte statt, bei denen die Figur der Lucia im Mittelpunkt steht: Sie trägt ein weißes Gewand mit rotem Band. Mit einer Kerzenkrone auf dem Kopf wird sie als Lichtbringerin im dunklen Winter gefeiert.

Eine alte Tradition? Mitnichten. Erst im 20. Jahrhundert hat sich dieses vormals westschwedische Ritual aus verschiedenen (vor)christlichen und säkularen Bräuchen entwickelt und in ganz Schweden verbreitet. Jede Kita, jede Schule, jede Stadt: Alle haben heute ihren Lucia-Chor. Kinder fiebern ihrem Auftritt als Lucia, Sternenjunge oder Pfefferkuchenmännchen entgegen.

Aber wer darf Lucia sein? Die Zeitung Stockholms Dagblad machte 1928 aus der Wahl einen Schönheitswettbewerb. Dies prägte jahrzehntelang das aus der perfiden damaligen Rassenideologie gespeiste Ideal einer blonden, nordischen Lucia, obgleich die heilige Lucia auf Sizilien gelebt haben soll. Ein öffentliches Streitthema ist die Frage nach wie vor. Als die 14-jährige Astrid Cederlöf 2012 als Lucia im Mittelpunkt einer TV-Übertragung stand, sah sie sich wegen ihrer dunklen Hautfarbe rassistischen Kommentaren ausgesetzt. 2016 warb die Kaufhauskette Åhléns mit dem Bild eines kleinen Jungen als Lucia. Erneut brach ein Shitstorm los – wegen seines Geschlechts und seiner Hautfarbe. Das motivierte andere Schwed*innen mit und ohne Migrationshintergrund zu solidarischen Akten im Internet: Unter den Hashtags #JagÄrLucia, Ich bin Lucia, und #JagÄrHär, Ich bin hier, machten sie ein vielfältiges Bild von Lucia und schwedischen Identitäten sichtbar. Auch die Ministerin für Kultur und Demokratie Alice Bah Kuhnke, Tochter einer Schwedin und eines Gambiers, postete ein Bild von sich als Lucia. Der schwule Tenor Rickard Söderberg machte sich 2017 auf Instagram als Lucia dafür stark, dass auch Männer Lucia sein können.

Rituale unterliegen immer dem Wandel ‒ es gibt keine „Originalversion“, die Ablauf und Gestaltung für immer festlegt. Ob Mädchen oder Junge, ob kurze oder lange Haare, blond- oder schwarzhaarig, jung oder alt, schwul oder hetero ‒ jeder sollte den 13. Dezember als Lucia feiern können.

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Fri, 02 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66052
14. Textiltag im Museum Europäischer Kulturen am 11. November 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=685&cHash=95d73b79c35c4b3554aea9697bd2a6d8https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66214/MEK_14._Textiltag_xl.jpgDetail eines Hochzeitskleides (dreiteiliges Rokokokleid), 1760/1770-Jahre, Umarbeitung im 19. Jh, ehem. Hirschberg/Schlesien
Detail eines Hochzeitskleides (dreiteiliges Rokokokleid), 1760/1770-Jahre, Umarbeitung im 19. Jh, ehem. Hirschberg/Schlesien
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug

14. Textiltag im Museum Europäischer Kulturen am 11. November 2018

Museum Europäischer Kulturen

Zum 14. Mal lädt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) alle Interessent*innen am Sonntag, den 11. November 2018 von 11 bis 17 Uhr zum Textiltag ein.

In spannenden Mini-Workshops können verschiedene Techniken wie Occhi oder Klöppeln ausprobiert werden. Einige Workshops widmen sich auch dem Thema Upcycling - so werden aus alten Textilien neuartige Kreationen. Zusätzlich können sich alle Interessent*innen um 15 Uhr in einer Kuratorinnenführung von den Geschichten hinter den Hochzeitskleidern in der Ausstellung „Hochzeitsträume“ verzaubern lassen.

Der Besuch des Textiltages ist im Museumseintritt inbegriffen:

  • 8 Euro (erm. 4 Euro),
  • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei,
  • ggf. zzgl. geringen Materialkosten für einzelne Workshops.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Thu, 01 Nov 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66214
Himmelscheibe von Nebra ist nur noch eine Woche im Original zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=682&cHash=d37c7b2eae856501278ea6a3aab551bchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66203/smith-smb-bz_visualfuerweb_scheibe_xl_xl.jpgBewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland. Keyvisual der Ausstellung
Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland. Keyvisual der Ausstellung
Copyright: smithberlin.com

Himmelscheibe von Nebra ist nur noch eine Woche im Original zu sehen

Gropius Bau

Bereits 42.000 Besucherinnen und Besucher haben nach fünf Wochen die große Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ im Gropius Bau gesehen. Eine ihrer spektakulärsten Leihgaben, die Himmelscheibe von Nebra, wird im Original nur noch bis einschließlich Montag, den 5. November 2018, zu sehen sein und danach durch eine hochwertige Kopie ersetzt. Zusätzlich wird ab Mittwoch, den 7. November 2018, ein weiterer hochwertiger Fund die Schau bereichern: der aus Waldgirmes in Hessen stammende Pferdekopf, der einst zu einem römischen Reiterdenkmal gehörte. Die Ausstellung ist noch bis 6. Januar 2019 geöffnet.

„Ich freue mich über das große Interesse an der Ausstellung“, so Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin. „Viele Jugendliche und Familien besuchen gerade jetzt die Bewegten Zeiten und stellen fest, wie viele Verbindungen es zwischen den ‘alten‘ Funden und den Themen unserer Zeit gibt.“

Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen die Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben der Menschen seit prähistorischer Zeit grundlegend. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit über 1.000 Exponaten die Folgen überregionaler Interaktion auf persönlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene erfahrbar gemacht.

Ziel der Ausstellung ist es, über die Exponate den Bezug unserer kulturellen Vergangenheit zur heutigen Zeit herzustellen und zu verdeutlichen, dass schon vor mehreren tausend Jahren die Grundlagen eines gemeinsamen Europas gelegt wurden, aus denen ein einzigartiges kulturelles Netzwerk entstand, das uns bis heute prägt. Über allem steht die Bewegung des Menschen als verbindendes Grundprinzip der Geschichte: Diese ist die Ausgangslage für die Verbreitung von Waren und Ideen, dem Entstehen von Handel und Fortschritt sowie auch damit verbundenen strukturellen Veränderung und Konflikten.

„Der Pferdekopf aus Waldgirmes ist wirklich eine spektakuläre Ergänzung“, so Matthias Wemhoff weiter. „Jeder kennt die Reiterstatue von Marc Aurel auf dem Kapitol, aber dass sich die Römer auch rechts des Rheines so sicher gefühlt haben, dass sie auf dem Forum ihrer neugegründeten Stadt Kaiser Augustus hoch zu Pferd auftreten ließen, ist schon eine echte Sensation. Doch der goldene Glanz des Herrschers, den der Kopf des Pferdes immer noch widerspiegelt, war für die Germanen eine Provokation. Sie rissen das Denkmal nieder und versenkten Teile davon in einem Brunnen.“ 

„Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und wird gefördert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien und das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation im Michael Imhof Verlag erschienen (480 Seiten, ISBN 978-3-7319-0723-7, Buchhandelspreis: 39,95 €, Museumspreis: 29 €).

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Wed, 31 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66203
Likes und Lithografien - Instagram im Kupferstichkabinetthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=683&cHash=86bcc536e05e91d597b841c8d23c2c96https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66198/IG-KK-InFrame_1--3_web_xl.jpgCollage, Drucke und Kupferstiche der alten Meister
Collage
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett

Likes und Lithografien - Instagram im Kupferstichkabinett

Kupferstichkabinett

"Druckgrafik ist das Instagram vor der Erfindung des Internets" - sagt Dagmar Korbacher, die neue Direktorin des Kupferstichkabinetts. Was genau das bedeutet, wird sie im Rahmen eines „Take-overs“ gemeinsam mit der Instagrammerin @uwa2000 vom 1. bis 5. November 2018 auf dem Instagram-Kanal der Staatlichen Museen zu Berlin erkunden.

Die Drucke und Kupferstiche der alten Meister haben auch in der heutigen Zeit eine große Relevanz – das ist eine der zentralen Aussagen der Kunsthistorikerin und Italien-Expertin Dagmar Korbacher, die ab 1. November als neue Direktorin des Kupferstichkabinetts antritt. Zu ihrem Amtsantritt wird Korbacher zusammen mit der Instagrammerin Uwa Scholz (@uwa2000) fünf Tage lang auf dem Instagram-Kanal der Staatlichen Museen zu Berlin zeigen, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen historischen Drucken und modernen Fotografien bestehen. Denn #selfies, #staircases und #blackandwhite-Bilder gab es schon vor 400 Jahren.

Als Abschluss der Aktion findet am 16. November 2018 im Kupferstichkabinett eine Veranstaltung statt, bei der Dagmar Korbacher und Uwa Scholz noch einmal ihre Gegenüberstellungen von Druckgrafiken und moderner Fotografie vorstellen und diskutieren. Die Anmeldung zu der Veranstaltung erfolgt über den Instagram-Kanal der Staatlichen Museen zu Berlin. 

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Wed, 31 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66198
museum4punkt0: digitale Technologien eröffnen neue Erlebniswelten im Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=684&cHash=7ea25068f9a30d2d067a0b66e30be973https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66205/museum4punkt0_xl.jpgmuseum4punkt0: digitale Technologien eröffnen neue Erlebniswelten im Museum
museum4punkt0: digitale Technologien eröffnen neue Erlebniswelten im Museum
Copyright: SPK / Stephanie Scholz

museum4punkt0: digitale Technologien eröffnen neue Erlebniswelten im Museum

Kulturforum

Virtuell in den Waldboden vordringen oder über den Mond fahren, Fastnacht ganzjährig erleben oder verborgene Seiten von Gemälden entdecken: Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit 15 Millionen Euro geförderte Projekt “museum4punkt0” entwickelt in ganz Deutschland digitale Angebote, die den Museumsbesuch zum Erlebnis machen – Die sieben beteiligten Museen aus Bayern, Sachsen, Bremen, Baden-Württemberg und Berlin präsentieren 360-Grad-Filme, Augmented Reality-Führungen und virtuelle Touren.

Vor über einem Jahr startete das deutschlandweite Verbundprojekt „museum4punkt0“. Das Ziel: mit digitalen Mitteln den Museumsbesuch zu erweitern. Apps, Virtuelle Realitäten oder ortsspezifische Empfehlungssysteme zählen mittlerweile ganz selbstverständlich zum digitalen Alltag – im Museum findet man sie jedoch bisher eher selten. Dabei eröffnen digitale Technologien eine Fülle an Möglichkeiten für die Erkundung von un-zugänglichen Lebenswelten, das Erleben von historischen Ereignissen und die Vermittlung von Hintergrundwissen zum Museumsobjekt. Um diese Potentiale auszuschöpfen, verfolgt museum4punkt0 ein deutschlandweit einzigartiges Konzept: Sieben Museen unterschiedlicher Größe und Themenschwerpunkte erproben gemeinsam neue Formate, die das Lernen, Entdecken und Partizipieren im Museum unterstützen – und testen ihre Prototypen fortlaufend mit Besucherinnen und Besuchern. Die Ergebnisse – von Quellcodes für Apps und Virtual Reality-Anwendungen bis hin zu Leitfäden zur Implementierung der Technik im Museumsbetrieb – werden wiederum anderen Kulturinstitutionen frei zur Nachnutzung und Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt. Die BKM stellt dafür bis 2020 insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung.

In Berlin wurden nun erste Zwischenergebnisse vorgestellt, die von 360-Grad-Filmen über Augmented-Reality-Führungen bis hin zu virtuellen Mondfahrten reichen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters verwies auf die völlig neue Form der Kooperation: „Die beteiligten Institutionen stehen für die Vielfalt der deutschen Museumslandschaft und entwickeln gemeinsam neue digitale Produkte, um das Publikum von morgen besser erreichen zu können. Wir müssen die musealen Infrastrukturen verändern, um auf das veränderte Besucherverhalten reagieren zu können. Deshalb ist es so wichtig, dass ‚museum4punkt0‘ Produkte als Open Source und zur Nachnutzung anbietet.“ 

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, unterstrich: „Die SPK als Einrichtung des Bundes und der Länder hat für ‚museum4punkt0‘ gern die Federführung übernommen, weil uns sehr an diesem Wissenstransfer in Zeiten des digitalen Wandels gelegen ist. Im Projekt sind Institutionen von unterschiedlicher Größe, Struktur und Erfah-rung mit digitalen Prozessen zu einem engen Netzwerk zusammengewachsen. Ein konsequenter Gemeinschaftsgedanke ist wichtig, wenn Kultureinrichtungen in der digitalen Transformation bestehen möchten. museum4punkt0 setzt hier ein Zeichen: Es ermöglicht anderen Museen, für eigene Digitalprojekte nicht bei Null anfangen zu müssen, sondern auf die Überlegungen, Erkenntnisse und Lösungswege des Projekts aufbauen zu können. So ist museum4punkt0 auch ein wichtiger Impulsgeber für gegenwärtige Transformationsprozesse in der SPK – mit Blick auf unsere digitalen Angebote aber auch unsere Arbeitsweisen.“ 

Und wie sehen die ersten Ergebnisse bei „museum4punkt0“ konkret aus?

Mit einem Fokus auf 3D-Digitalisierung und -Visualisierung macht das Deutsche Museum München Meisterwerke der Technik erlebbar. Im Münchner VRlab können Besucher seit August 2018 virtuelle Rekonstruk-tionen des Lunar Rover, der Sulzer-Dampfmaschine oder des Benz-Motorwagens selbst steuern und Funktionsweisen kennenlernen. Georg Hohmann, Leiter Deutsches Museum Digital sagt dazu: „Das VRlab ist am 1. August eröffnet worden – und jetzt schon ein Highlight für Besucherinnen und Besucher. Sie können dort in einer realitätsgetreuen Virtual-Reality-Umgebung mit dem „Lunar Rover“ über die Mondoberfläche fahren, die Flüge von Otto Lilienthal miterleben oder lernen, wie eine Dampfmaschine oder der Benz-Motorwagen funktioniert. Zudem wird derzeit für die Sonderausstellung „Kosmos Kaffee“ eine Augmented-Reality-App entwickelt.“ 

Bereits seit November 2017 testet das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz an verschiedenen Orten in Deutschland die Virtual-Reality-Animation „Abenteuer Bodenleben“. Virtuell auf Insektengröße geschrumpft, dringen Besucher darin in den Waldboden vor und lernen Lebewesen kennen, die sonst kaum zugänglich sind. Museumsdirektor Willi Xylander betont: „Mit den neuen digitalen Formaten an unserem Museum ermöglichen wir unseren Besuchern und Besucherinnen Eindrücke und Emotionen, die durch klassische Ausstellungsformen allein nicht zu erzeugen sind. Durch die neuen virtuellen Anwendungen werden un-zugängliche Lebensräume erlebbar und das gesamte Museum öffnet sich in einem Maße, wie es zuvor nicht möglich gewesen wäre. Der virtuelle Blick hinter die Kulissen, das interaktive Kennenlernen unserer Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftler und ihrer Arbeit und die Möglichkeit der aktiven Partizipation der Bürgerinnen und Bürger an unseren aktuellen Forschungsfragen, schafft Transparenz und zeigt unser Museum als einen lebendigen Ort der Begegnung und des intensiven Austauschs.“ 

Über das Ausstellungsexperiment „Kriegsgefangen. Ohnmacht. Sehnsucht“ erprobt das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven seit Sommer 2018, wie sich historische und emotionale Aspekte von Migration digital vermitteln lassen. In zwei Settings – mit Originalen einerseits und rein digital andererseits – erforscht es, welche Gefühle und Lerneffekte die jeweilige Inszenierungsart bei den Besuchern hervorruft. Museumsdirektorin Simone Eick erklärt dazu: „Wir erzählen über neue virtuelle Formate die immateriellen Aspekte der Migrationsgeschichte: Emotionen und Ideen. Ontologische Portale ermöglichen online und im Museum einen interaktiven Austausch über Familiengeschichten, die Meinungsbildung in Einwanderungsgesellschaften und die hohen Manipulationsrisiken durch digitale Techniken in Migrationsdebatten.“

Emotionale Facetten immateriellen Kulturguts zu vermitteln ist auch Ziel des Museum Narrenschopf Bad Dürrheim und des Fasnachtsmuseums Schloss Langenstein: Hierzu sind in der letzten Fastnachtssaison zahlreiche 360-Grad-Filme entstanden, die Betrachter mitten ins Brauch-geschehen versetzen. Zudem befindet sich ein digitales, in Museumsräume integriertes Guidesystem im Test, das auf Inputs und Interaktionsmuster der Besucher reagiert. Rohland Wehrle, Museum Narrenschopf Bad Dürrheim, und Michael Fuchs, Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein: „Für die beiden Fastnachtsmuseen ist die Teilnahme am Verbundprojekt die einmalige Chance, den Weg in die Zukunft – gerade für kleine Museen – vorzubereiten. Die ersten fertiggestellten 360-Grad-Filme kommen bei den Testpersonen sehr gut an, bestätigt wird ein emotionales Eintauchen in den Brauchkomplex „Fastnacht“ – von Narren wie auch von Laien. Die komplexen Strukturen hinter dem virtuellen Museumsguide werden zu-nehmend sichtbar und verknüpfen Besucherprofile, Inhalte und Inszenie-rungen Schritt für Schritt zu einem funktionierenden System.“ 

Nach Monaten intensiver Besucher- und Nutzerforschung entwickeln die Staatlichen Museen zu Berlin Services, die das Museumserlebnis vor, während und nach dem Besuch digital ergänzen. Experimente zeigen dabei, wie sich etwa Augmented Reality kreativ nutzen lässt – z.B. um verborgene Schichten in Gemälden sichtbar zu machen, geographische und soziale Kontexte von Exponaten zu verdeutlichen oder Führungen interaktiv zu gestalten. Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin: „In unserem Teilprojekt konnten wir bereits wertvolle Erkenntnisse aus einer umfangreichen Besucher- und Nutzerforschung zu Besuchsmotivationen, Erwartungen und Erfahrungen gewinnen, die wir bis Ende des Jahres in Form verschiedener Werkzeuge für die zielgruppenspezifische Arbeit mit digitalen Technologien in Museen aufbereiten werden. Zudem haben wir erste prototypische Anwendungen realisiert, in denen wir zum Beispiel das Potenzial von Augmented Reality für die Gemäldegalerie oder das zukünftige Humboldtforum untersucht haben. All diese Erkenntnisse werden wir im Sinne eines iterativen Vor-gehens unmittelbar in die weiteren Entwicklungen einfließen lassen und der Museumslandschaft zur Verfügung stellen.“

Besucher und Besucherinnen aktiv das Wissen im Museum mitgestalten zu lassen ist Thema der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Hierzu wird das Video-Storytelling-Toolkit „kosmosdigital Humboldt Forum“ entwickelt, mit dem unterschiedliche Zielgruppen ihre Geschichten zu Exponaten einbringen können. Die mobile Anwendung „MeinObjekt“ hilft den Nutzern spielerisch dabei, ihr persönliches Lieblingsobjekt zu finden und sich auf eine individuelle Entdeckungsreise durchs Museum zu begeben. Lavinia Frey, Geschäftsführerin Programm und Projekte: „Mit der Anwendung ‚Mein Objekt‘ entwickeln wir basierend auf den Erfahrungen und Eigenschaften des Gaming eine niedrigschwellige und interaktive Anwendung, die es Besuchern und Besucherinnen ermöglicht, sich die Vielfalt und Komplexität der Exponate im Humboldt Forums spielerisch anzueignen. ‚Kosmosdigital‘ weist den Weg in ein partizipatives Museum: Durch Web-Videos und digitales Storytelling werden die Stakeholder co-kreativ in die kuratorische Arbeit des Humboldt Forums einbezogen. Ihr persönlicher Blick und ihre Alltagserfahrung stehen im Zentrum des Interesses.“    

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Wed, 31 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66205
Bank of America Merrill Lynch ermöglicht Restaurierung von drei Schlüsselwerken des 15. Jahrhundertshttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=681&cHash=bd532e03a523187768551f5ca674d46fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66064/08_SBM_Erhart_Muttergottes_nach_Restaurierung_xl.jpgMichel Erhart, Thronende Muttergottes mit Kind, um 1480, Lindenholz, Zustand nach der Restaurierung (Detail)
Michel Erhart, Thronende Muttergottes mit Kind, um 1480, Lindenholz, Zustand nach der Restaurierung (Detail)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / A. Voigt

Bank of America Merrill Lynch ermöglicht Restaurierung von drei Schlüsselwerken des 15. Jahrhunderts

Bode-Museum

Drei wichtige Restaurierungsprojekte der Skulpturensammlung und des Museums für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin können durch einen wesentlichen Beitrag der Bank of America Merrill Lynch derzeit realisiert werden: Michel Erharts „Thronende Muttergottes mit Kind“ (1480), Antonio Rossellinos „Muttergottes mit Kind“ (um 1460) und Luca della Robbias „Muttergottes mit Kind und zwei Engeln“ (um 1430/40) waren entweder im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden, mit Oberflächenschmutz und vergilbten Firnissen überzogen oder zu fragil, um ausgestellt zu werden.

„Im Namen der Staatlichen Museen zu Berlin und unserer Besucherinnen und Besucher möchte ich der Bank of America Merrill Lynch für ihre wichtige Unterstützung meinen herzlichen Dank aussprechen“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor der Skulpturensammlung und des Museums für Byzantinische Kunst.

„Bank of America Merrill Lynch ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Kunstförderung. Unser Engagement beruht auf unserer tiefen Überzeugung, dass Kunst wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens ist, sie bereichert und inspiriert. Der Austausch von Kunst verbindet Gemeinschaften und festigt interkulturelle Beziehungen und damit letztlich auch die wirtschaftliche Partnerschaft. Nachdem diese drei herausragenden Renaissance-Kunstwerke jahrelang nicht ausgestellt werden konnten, sind sie dank einer aufwendigen Restaurierung nun endlich wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Wir sind froh darüber, dass wir dieses Projekt zusammen mit dem Bode-Museum realisieren konnten,“ sagt Armin von Falkenhayn, Deutschland-Chef der Bank of America Merrill Lynch.

Es handelt sich um folgende Werke:

Michel Erhart: Thronende Muttergottes mit Kind, um 1480, Lindenholz, Höhe: 39 cm

Diese raffinierte Skulptur von Michel Erhart (um 1440 – nach 1522), dem führenden Bildhauer in Ulm in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, fordert zur genauen Betrachtung auf. Als vollrunde Figur angelegt, diente sie vermutlich der privaten Andacht, d.h. der stillen Anbetung durch den Besitzer. Die Neigung von Marias Haupt und ihr nachdenklicher Gesichtsausdruck verleihen der Gruppe einen elegischen Charakter, der als Vorausahnung der Passion Christi gedeutet werden kann. Ebenso mag Marias Steinthron einen Verweis auf den Grabhügel Golgatha darstellen.

Da diese Skulptur für die Nahansicht geschaffen wurde, waren bislang Kratzer und ein auf der gesamten Skulptur liegender gräulicher Schleier, der auf einen relativ neuen Lasurauftrag zurückzuführen ist, besonders störend. Die im Dezember 2017 abgeschlossenen konservatorischen Maßnahmen schließen eine Reduktion dieser Schicht sowie behutsame Retuschen ein. Das führt zu einer homogenen Erscheinung, die den Betrachter nicht länger ablenkt und die unübertreffliche Ästhetik dieses Werks wieder zur Geltung bringt.

Antonio Rossellino: Muttergottes mit Kind, um 1460, Marmor, Höhe: 75 cm

Dieses Relief der Jungfrau mit Kind des Renaissancebildhauers Antonio Rossellino wurde 1945 schwer durch Feuer beschädigt. 1958 kehrte es als eine auf eine Marmorplatte montierte Gruppe verfärbter Fragmente aus der Sowjetunion nach Berlin zurück. Die Hauptfiguren waren noch intakt, der Großteil des Hintergrunds hingegen war verloren gegangen, ebenso der Schleier der Jungfrau, ein Teil ihres Knies und die Heiligenscheine. Nur die Hälfte jedes Cheruben-Gesichts war noch erhalten – in Form unzusammenhängender, durcheinandergewürfelter Fragmente. 2012 wurden die fehlenden Elemente mithilfe eines aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammendenden Gipsabgusses rekonstruiert, sodass zum ersten Mal nach über 70 Jahren Marias Zärtlichkeit für ihr Kind und die Einheitlichkeit der Komposition wieder erfahrbar werden. Nun konnte auch der ebenfalls 1945 zerstörte historische Renaissancerahmen sorgfältig rekonstruiert und auf diese Weise die Rücktransformation des Reliefs von einer Ruine zu einem Meisterwerk der Sammlung abgeschlossen werden.

Luca della Robbia (?): Muttergottes mit Kind und zwei Engeln, um 1430/40, gefasste Terrakotta, Höhe: 109 cm

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde diese Lünette in Berlin als Meisterwerk Luca della Robbias ausgestellt. In der Tat bestehen große Ähnlichkeiten zu einem der berühmtesten Werke della Robbias, der in den 1430er-Jahren im Wettstreit mit Donatello für die Kathedrale von Florenz geschaffenen „Sängerempore“ oder „Cantoria“. Die Gesichter und der Faltenwurf verfügen über jene Sanftheit, die das Werk Luca della Robbias kennzeichnet. Die Technik weicht allerdings vom übrigen Oeuvre des Künstlers ab, was einige Forscher an der Authentizität des Werks zweifeln lässt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Lünette in schlechtem Zustand. Sie lagerte im Depot des Bode-Museums in Ost-Berlin, was eine eingehende Untersuchung durch Fachleute verhinderte. Infolge dessen verschwand das Werk nahezu vollständig aus der wissenschaftlichen Literatur. Nach der Wiedervereinigung jedoch kontaktierten zahlreiche Forscherinnen und Forscher das Museum, um auf die Bedeutung des Stücks aufmerksam zu machen, die ohne die derzeit erfolgende gründliche wissenschaftliche Analyse und sorgsame Restaurierung nicht in Gänze erfasst werden könnte. Derzeit finden Untersuchungen der monochromen Überfassungen statt – diese müssen gesichert, konserviert und aufwendig retuschiert werden. Aus statischen Gründen muss das Relief auseinander genommen und  neu verbunden werden. Eine zu entwickelnde Edelstahlkonstruktion wird eine spätere Montage an der Wand ermöglichen.

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Thu, 18 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66064
Herbstferienprogramm 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=680&cHash=f5ca4f42fe4500ef8209f4f2eb07af26https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66058/J2_v.s._Canova_261116_0244_xl_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Bode-Museum

Herbstferienprogramm 2018

In den Herbstferien 2018 bieten die Staatlichen Museen zu Berlin für Familien, Kinder und Jugendliche ein abwechslungsreiches Programm aus mehrtägigen Workshops.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Workshops zur Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ im Gropius Bau: Kinder und Jugendliche erkunden gemeinsam archäologische Funde und werden selbst erfinderisch. Im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin liegt der Blick auf moderner und zeitgenössischer Kunst: Im Rahmen der  Sonderausstellung „Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau“ wird mit verschiedenen Drucktechniken experimentiert. Im Zuge der Sonderausstellung „Agnieszka Polska: The Demon’s Brain“ können Jugendliche einen Trickfilm drehen.

Der Eintritt in die Staatlichen Museen zu Berlin ist für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr kostenfrei.

Alle Angebote der Bildung und Vermittlung für Kinder und Familien

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Wed, 17 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66058
Die Staatlichen Museen zu Berlin auf der Frankfurter Buchmesse 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=666&cHash=52b46f0411abe86ef0062dbbfc0e995bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66030/0x110714ba0_web_xl.jpgDie Staatlichen Museen zu Berlin auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Die Staatlichen Museen zu Berlin auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Die Staatlichen Museen zu Berlin auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Auch dieses Jahr sind die Staatlichen Museen zu Berlin wieder auf der Frankfurter Buchmesse, der größten Fachmesse für das internationale Publishing, vertreten. Noch bis zum 14. Oktober 2018 freuen sich die Kollegen und Kolleginnen in Halle 4.1 am Stand K30 über Ihren Besuch.

Die jüngst entstandenen Titel bezeugen die Vielfältigkeit des Ausstellungs- und Forschungsprogramms der Staatlichen Museen zu Berlin. So sind innerhalb eines Jahres in Kooperation mit unterschiedlichen Verlagen über 60 Titel erschienen.

Online lässt sich der Großteil der Titel über den Webshop beziehen.

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Fri, 12 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66030
EVA Berlin Konferenz 2018 vom 7. bis 9. November 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=664&cHash=f80554b959e6b6a7f8656cd8b5c7660dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66013/Eingang_Kulturforum_Achim_Kleuker_xl.jpgKulturforum, Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz
Kulturforum, Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

EVA Berlin Konferenz 2018 vom 7. bis 9. November 2018

Kulturforum

Die Berliner EVA-Konferenz (Electronic Media and Visual Arts) ist das jährliche Forum für elektronische Dokumentations- und Visualisierungstechniken im Kulturbereich. Vom 7. bis 9. November 2018 findet die 25. EVA Berlin Konferenz "Digital Twins: Kulturerbe - Materialität - Virtualität" im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum statt.

Die digitale Transformation der Museen, Bibliotheken und Archive weist dem Konzept des "digitalen Zwillings" eine Schlüsselrolle zu. Digital Twins repräsentieren Sammlungsobjekte im virtuellen Erfahrungsraum und decken darin vielfältige Nutzungsszenarien ab. Anwendungsdomänen sind Visualisierung, algorithmische Vernetzung und translokale Präsenz. Als digitale Werkzeuge unterstützen sie Dokumentation und Restaurierung, als Informationsträger modulieren sie neue Zugänge zum kulturellen Erbe. Materialeigenschaften und Maße originaler Sammlungsobjekte lassen sich 2- und 3-dimensionalen Digitalmodellen ebenso präzise zuweisen wie die Patina historischer Kontexte und Funktionen. Als E-Installations oder Streamingdienste sichern sie den performativen Künsten Dauer und ermöglichen originale Klangerlebnisse in der digitalen Konzerthalle.

Die 25. EVA Berlin Konferenz fokussiert den Spannungsbogen zwischen materiellem Kulturerbe und virtueller Repräsentanz. "Digitale Zwillinge" verändern die Praxis des Kuratierens, der wissenschaftlichen Dokumentation und der Vermittlung. Sie begründen breitere Zugänge zu den Sammlungsbeständen und innovative Verfahren der Visualisierung und Narration. 

Die Konferenz wird aktuelle Positionen und praxisnahe Anwendungsbeispiele zu diesen Themen in Museen, Bibliotheken, Archiven und Verbünden vorstellen. Konkrete Verfahren, Projekte und Produkte können zeitgleich zur Konferenz ausgestellt werden.

Die Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Optical Sensor Systems laden als Veranstalter ein und freuen sich über Ihre Teilnahme.

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Thu, 11 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66013
Am Wochenende im MEK: liebevoll Handgemachtes und Upcyclinghttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=665&cHash=a67c7c6a58333504c50d525fb5492a8dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66027/16.-Lueck_Web_xl.jpgRosemarie Lück, Knopf-Schmuck, Perlmutter
Rosemarie Lück, Knopf-Schmuck, Perlmutter
Copyright: Rosemarie Lück

Am Wochenende im MEK: liebevoll Handgemachtes und Upcycling

Museum Europäischer Kulturen

Bereits zum Dritten Mal lädt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) zur beliebten Perlen- und Textilbörse. Ein ganzes Wochenende darf inmitten der Dauerausstellung nach Schmuck, Mode, Accessoires und Wohn-Deko gestöbert werden. Mit dabei sind viele kreative Ideen, die alten Dingen neues Leben einhauchen. So gibt es zum Beispiel handgeschmiedeten Schmuck mit antiken Knöpfen oder neu verarbeitete Weißwäsche zu entdecken.

Die Perlen- und Textilbörse veranstaltet das MEK seit 2016 in Zusammenarbeit mit der französischen Künstlerin und Autorin Natacha Wolters und den Bead People Berlin. In diesem Jahr können erstmals an einem gesamten Wochenende Kreationen ausgewählter Künstlerinnen bewundert und gekauft werden.

Die angebotenen Materialien und Techniken sind vielfältig: Glasperlen, Filz, Steingut, Papier, außergewöhnliche Stoffe, alte Arbeitsmaterialien, Goldschmiede- Arbeiten, Quilting, Upcycling, Stickereien, innovatives Stricken und Häkeln, Mixed-Media und vieles mehr.

In der Sampler-Ausstellung Von sonnig bis mysteriös in Lila und Gelb! werden 74 Arbeiten (30 x 30 cm) von 52 Künstlerinnen im Foyer des Museums präsentiert.

Der Besuch der Veranstaltung ist im Museumseintritt inbegriffen: 8 Euro (erm. 4 Euro), Kinder bis 18 Jahre frei; Anmeldung nicht erforderlich.

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Thu, 11 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66027
Kunstbuch-Festival FRIENDS WITH BOOKS: ART BOOK FAIR BERLIN vom 20. bis 21. Oktober 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=662&cHash=874380c8cf1df3e71e64b7bfab9a23efhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65996/6_FWB_General_Atmosphere_4_2017-web_xl_xl.jpgFriends with Books, Berlin, 2017
Friends with Books, Berlin, 2017
Copyright: Thomas Bruns, 2017; Courtesy Friends with Books, Berlin

Kunstbuch-Festival FRIENDS WITH BOOKS: ART BOOK FAIR BERLIN vom 20. bis 21. Oktober 2018

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Im fünften Jahr präsentiert Friends with Books: Art Book Fair Berlin 200+ internationale Künstler und Kunstverleger, die ihre Künstler- und Kunstbücher zeigen, begleitet von einem öffentlichen Rahmenprogramm mit Lesungen, Buchpräsentationen, Diskussionsrunden, Performances und Installationen, die die Bandbreite des künstlerischen Publizierens heute abbilden.

Die Praxis von Autoren, Künstlern und Designern überschneidet sich in den letzten Jahren immer öfter mit der des Verlegers und umgekehrt. Das Verlegen wird konzeptionell in eine künstlerische Arbeit integriert und die Publikation selbst als künstlerisches Projekt verstanden. In den letzten Jahren ist für viele zeitgenössische Künstler das Publizieren ein wesentlicher Teil ihrer künstlerischen Praxis geworden. 

Dieses Jahr werden Installationen von Achim Lengerer (DE), Ingo Mittelstaedt (DE), Christoph Ruckhäberle (DE), Abigail Reynolds (GB), und Julie Sass (DK), unter anderen, gezeigt, sowie Performances von Andrea Brandão (PT), Discoteca Flaming Star (DE), Jerôme Karsenti (CH) und Morten Søndergaard (DK). Erstmals gibt es während Friends with Books Angebote für Kinder in einem eigens von Zora Mann (GB) and Øyvind Renberg (NO) gestalteten Bereich, mit einem Workshop von Les Trois Ourses (FR).

Das Veranstaltungsprogramm präsentiert in Partnerschaft mit Institutionen und Verlagen Gesprächsrunden und Buchpräsentationen: Camera Austria: Heidi Specker und Reinhard Braun; Hatje Cantz: Slavs and Tatars; Hatje Cantz: Abigail Reynolds und Dr. Martin Maischberger; IF Publications: Moritz Küng, Heimo Zobernig und Ariadna Serrahima; Archive Books und Scriptings: Achim Lengerer und Romy Rüegger; Florian Dombois; August Verlag: Eva Wilson und Katja Müller-Helle, possible books und Dokument Press: Brad Downey und Lukas Feireiss; Steinprint: Julie Sass; Drucken Heften Laden (DHL): Janine Sack; Revolver Publishing: Bettina Allamoda und Dominikus Müller; nGbk: Beata Hock und Andrej Mirčev; Broken Dimanche Press: Lise Harlev; und andere.

Jedes Jahr publiziert Friends with Books Interviews von KunstkritikerInnen mit Künstlern auf dem Friends with Books Blog. Dieses Jahr spricht Marina Sorbello mit Chiara Figone, Archive Books und Andreas Koch, von hundert.

Editionen: Die jährliche Friends with Books Künstlerposter-Edition gestaltet dieses Jahr Heimo Zobernig. 25 Exemplare jeder Edition sind signiert und nummeriert zu einem Preis von 50 € erhältlich um Friends with Books zu unterstützen.

Friends with Books wird organisiert von Vanessa Adler, Argobooks, Berlin und der Kuratorin Savannah Gorton. Friends with Books ist ein Verein, gegründet 2014, und hat sich zum Ziel gesetzt, dem zeitgenössischen Künstlerbuch sowie Kunstpublikationen zu einer größeren Sichtbarkeit verhelfen. Die jährliche Berliner Messe, ein akademisches Rahmenprogramm und Partnerschaften mit Kulturinstitutionen bringen das interessierte Publikum mit Künstlern und Kunstverlagen zusammen.

Mit Unterstützung durch die Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin und den Hauptstadtkulturfonds.

Eröffnung: 19. Oktober, 18 – 20 Uhr / Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin (Rieckhallen) / Eintritt frei

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Tue, 09 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65996
Herzog & de Meuron präsentieren die überarbeiteten Pläne für das Museum des 20. Jahrhundertshttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=663&cHash=cb7467d3346b57f84b13eb7a38c15dd8https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_66002/181009_01_Scharounplatz_Hauptbild_web_xl.jpgStand der Planungen für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum, Herbst 2018. Fassade Nordeingang, Scharounplatz: Die großflächig verglaste Fassade zum Scharounplatz wirkt einladend und verbindet das Museum mit dem umgebenden Stadtraum.
Stand der Planungen für das Museum des 20. Jahrhunderts am Kulturforum, Herbst 2018. Fassade Nordeingang, Scharounplatz: Die großflächig verglaste Fassade zum Scharounplatz wirkt einladend und verbindet das Museum mit dem umgebenden Stadtraum.
Copyright: Herzog & de Meuron

Herzog & de Meuron präsentieren die überarbeiteten Pläne für das Museum des 20. Jahrhunderts

Kulturforum

Mit dem Museum des 20. Jahrhunderts wird ein Gebäude am Kulturforum errichtet, das große Strahlkraft entwickelt und gleichzeitig den komplexen Museumsaufgaben in hohem Maße gerecht wird. Die Architektur, die in den kommenden Jahren entsteht, wird sich zu ihrer Umgebung hin noch weiter öffnen und folgt noch intensiver dem Gedanken der Vernetzung. Dies zeigt sich in der abgeschlossenen Vorentwurfsplanung, die nun vom Architekturbüro Herzog & de Meuron vorgelegt wird.

Zentral für den Entwurf sind weiterhin die drei charakteristischen Gestaltungsmerkmale des Wettbewerbsentwurfs – die Hausform, die sich im Innern kreuzenden Boulevards sowie die lichtdurchlässige Fassade aus Backstein. Zusätzlich öffnet sich nun der Bau verstärkt nach außen. So sind neue Zugänge und Blickbezüge ins Innere entstanden, so wird der Museumsbau noch stärker mit dem umgebenden Stadtraum verbunden. Das Gebäude wird durch diese allseitige Verschränkung zum zentralen Verbindungsstück am Kulturforum.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte: „Der Museumsneubau Neue Nationalgalerie - Museum des 20. Jahrhunderts am Potsdamer Platz hat mit dem überarbeiteten Entwurf eine neue Qualität erreicht. Die Weiterentwicklung ist eine mutige und konsequente architektonische Geste, mit klaren Strukturen, einer durchdachten Materialität, spannungsvollen Perspektiven und der einmaligen Innengestaltung mit der doppelten Durchwegung. Das Gebäude wird eine große städtebauliche Wirkung entfalten und sich zwischen den Solitären behaupten. Vor allem aber wird es in seiner Funktionalität wirken, denn die Kunstwerke bekommen eine exklusive Bleibe, die die Kunstschätze des 20. Jahrhundert neu und eindrucksvoll inszeniert. In diesem großartigen Gebäude werden die beeindruckenden Sammlungen endlich den ihnen gebührenden Platz bekommen. Dieses Museumserlebnis wird auch international für Aufmerksamkeit sorgen.“

„Die vielen Reaktionen auf den Wettbewerbsentwurf in den Medien, aus Fachkreisen und dem Publikum haben die Bedeutung dieses Vorhabens aufgezeigt und waren uns ein Ansporn bei der Weiterentwicklung des Projekts“, betont Jacques Herzog. „Unser städtebauliches Konzept für das Kulturforum ist ein Konzept der Dichte, nicht der Leere. Es organisiert ein Zusammenspiel von präzise zueinander in Beziehung gebrachten Gebäuden. Und es initiiert auch das Zusammenspiel der darin etablierten Kulturinstitutionen.“

Seit Monaten arbeiten die Architekten gemeinsam mit der Nationalgalerie den Entwurf aus. Dabei werden unter anderem die Grundrisse der vier Geschosse festgelegt. Drei dieser vier Geschosse werden öffentlich zugänglich sein. Hier werden sich unterschiedliche Ausstellungsräume, aber auch Räume für die Kunstvermittlung und Arbeit mit Gruppen, Flächen für den Besucherservice, ein multifunktionaler Medienraum, sowie die Gastronomie befinden. In den internen Bereichen des Museums werden Depots, Restaurierung, Büro- und Technikräume untergebracht. 

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, sprach von einem guten Miteinander zwischen Architekten, SPK und Anrainern: „Die Architekten haben den ursprünglichen Entwurf erheblich weiterentwickelt. Nicht nur die neue Qualität der Außengestaltung, sondern auch die Ausarbeitung des Innenraumes machen das Gebäude zu einem wahren Knotenpunkt zwischen Philharmonie, Staatlichem Institut für Musikforschung, St. Matthäus-Kirche und Neuer Nationalgalerie einerseits sowie Staatsbibliothek, Ibero-Amerikanischem Institut und Gemäldegalerie andererseits. Das war uns immer wichtig. Für die SPK und ihre Staatlichen Museen wird hier ein großartiger Bau entstehen, der die einzigartige, aus Ost und West zusammengewachsene Sammlung der Nationalgalerie zur Kunst des 20. Jahrhunderts zusammen mit den Sammlungen von Erich Marx sowie von Ulla und Heiner Pietzsch zeigen und auch Bestände der Kunstbibliothek und des Kupferstichkabinetts einbeziehen wird. Mit dem heutigen Tag sind wir unserem Ziel, einen neuen, herausragenden Ort für die Kunst des 20. Jahrhunderts zu schaffen, einen wichtigen Schritt nähergekommen.“ 

Der Direktor der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, Udo Kittelmann, würdigte die Planungsphase: „Die Nationalgalerie hat über die letzten Monate hinweg einen sehr fruchtbaren und kreativen Dialog mit den Architekten geführt. Unser gemeinsames Ziel war es, nicht nur ein Haus für die Kunst zu schaffen, sondern auch einen sozialen Ort, an dem künstlerische und gesellschaftliche Perspektiven verhandelt werden können. Dies spiegelt sich bereits in dem jetzt weiter entwickelten Architekturentwurf wider, der für vielfältige Nutzungen ideale Räume schafft: von traditionellen Kunstgalerien über Ruhezonen und Versammlungsorte bis hin zu multimedial nutzbaren Räumlichkeiten.“

Planungsprozess

Im Sommer 2019 wird die Entwurfsplanung abgeschlossen sein, danach wird die Baugenehmigung eingeholt. Der erste Spatenstich ist für Ende 2019 vorgesehen. 

Ab November 2018 sollen die aktuellen Planungen in einer kleinen Ausstellung im Foyer des Kulturforums gezeigt werden. 

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Tue, 09 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_66002
„Geteiltes Wissen“: Gemeinsame Provenienzforschung – Wissenschaftler*innen aus Amazonien im Ethnologischen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=661&cHash=8bbb555d05190263db71316895a244bfhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65981/IMG_4402_web_xl.jpgBetrachten von Objektfotos der Berliner Sammlung während eines Workshops in der indigenen Gemeinschaft Macucu (Vaupés, Kolumbien), März 2018
Betrachten von Objektfotos der Berliner Sammlung während eines Workshops in der indigenen Gemeinschaft Macucu (Vaupés, Kolumbien), März 2018
Copyright: Foto: Natalia Pavía

„Geteiltes Wissen“: Gemeinsame Provenienzforschung – Wissenschaftler*innen aus Amazonien im Ethnologischen Museum

Ethnologisches Museum

In Folge des Pilotprojekts „Wissen teilen“ (2014–2015), arbeitet das Ethnologische Museum nun im kollaborativen Langzeitprojekt „Geteiltes Wissen“ mit Partnern aus Brasilien, Kolumbien und Venezuela zusammen. Gemeinsam werden ethnographische Objekte aus dem nordöstlichen und nordwestlichen Amazonastiefland aus der Museumssammlung untersucht. Rund um das projektinterne Mid-Term-Symposium sind nun die Partner zu Workshops und Depotarbeiten zu Gast in Berlin.

Rund 3.000 Objekte zuzüglich Fotografien, Musikaufnahmen und Filme aus dem Ethnologischen Museum, deren Provenienz zuvor aus westlicher Sicht dokumentiert wurde, bilden den Gegenstand der Zusammenarbeit. Viele der Objekte, etwa Gefäße, Schmuck und Musikinstrumente, vereinen in den Herkunftskulturen mehrere Bedeutungsebenen, darunter die Art ihrer Herstellung, die verwendeten Materialien, ihre Funktion in Tauschnetzwerken und teilweise auch die Verwendung in Ritualen. Im engen Austausch soll die Provenienz daher erweitert werden: Welche Geschichten kennen die Partner zu den Objekten? Gilt es Perspektiven der Indigenen zu berücksichtigen, die bisher unterrepräsentiert sind? Welche Fragestellungen halten die Partner für besonders relevant? Welche Bedeutung messen sie den musealisierten  Objekten bei? Und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus ableiten?

Zentrale Arbeitsgrundlage ist eine eigens für das Projekt entwickelte Onlinedatenbank. Hier werden seit 2015 Angaben zu den betreffenden Objekten der Berliner Sammlungen sowie zu ähnlichen Objekten aus dem Besitz der Partner auf einer geschützten Plattform zur Verfügung gestellt und diskutiert. Die Plattform ist multilingual angelegt und umfasst derzeit Spanisch, Portugiesisch, Deutsch, Englisch und neun indigene Sprachen.

Zur Halbzeit des Projekts zeigt sich allerdings bereits, dass für die indigenen Partner die Umstände des Besitzwechsels derzeit weniger im Fokus stehen. Vielmehr ist ihnen die Erfassung der Funktion im Ritual, der Herstellung und des mythische Ursprungs der verwendeten Materialien wichtig: Manche Objekte sind machtvolle Repräsentationen der Ursprungsmythen, vieles ist in ähnlicher Form noch in Gebrauch, anderes ist heute nicht mehr existent und teils sogar vergessen. Allen im Museum bewahrten Objekten ist gemeinsam, dass sie aus Sicht der indigenen Partner das Territorium, von dem sie stammen, repräsentieren. Insbesondere für rituelle Objekte, die aus Sicht der Partner Lebewesen bzw. Ahnen verkörpern, werden derzeit neue, respektvolle Formen der Aufbewahrung konzipiert und realisiert.

Die Ergebnisse der Forschung werden in die Medienstationen der Dauerausstellung „Die Welt als Rundhaus – Vom Ursprung und Leben der Dinge in Amazonien“ Humboldt Forum einfließen.

„Geteiltes Wissen“ ist die Fortsetzung und Erweiterung des Pilotprojekts „Wissen teilen“ (2014–2015), das im Rahmen des Humboldt Lab Dahlem (2012–2015) stattfand und von der SPK und der Kulturstiftung des Bundes getragen wurde. Das aktuelle Folgeprojekt „Geteiltes Wissen“ (2016–2020)  wird gefördert von der VolkswagenStiftung und der Kulturstiftung des Bundes.

Artikel im SMB-Blog

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Fri, 05 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65981
Architektur für die Kunst - Die aktuellen Planungen für das Museum des 20. Jahrhundertshttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=659&cHash=4307aaabf906764613bfdb12c20e160dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65964/Kulturforum_Luftbild2017-0072_SMB.JPGFläche auf dem Kulturforum für das Museum des 20. Jahrhunderts. Luftbildaufnahme
Fläche auf dem Kulturforum für das Museum des 20. Jahrhunderts. Luftbildaufnahme
Copyright: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Ferry Seidel

Architektur für die Kunst - Die aktuellen Planungen für das Museum des 20. Jahrhunderts

Kulturforum

Am Kulturforum entsteht in den kommenden Jahren nach den Plänen des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron das Museum des 20. Jahrhunderts. In diesem Neubau und in der benachbarten Neuen Nationalgalerie werden künftig die Kunstbestände der Nationalgalerie aus dem 20. Jahrhundert ausgestellt. Im Dialog mit der Sammlung der Nationalgalerie wird die Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch zu sehen sein. Die Sammlung Marx, sowie die Kunstbibliothek und das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin werden eigene Ausstellungsflächen bespielen.

Seit Februar 2018 arbeiten die Architekten gemeinsam mit den künftigen Nutzern den Entwurf aus. Dabei werden unter anderem die Grundrisse der vier Geschosse festgelegt. Drei dieser vier Geschosse werden öffentlich zugänglich sein. Hier werden sich unterschiedliche Ausstellungsräume, aber auch Räume für die Kunstvermittlung und Arbeit mit Gruppen, Flächen für den Besucherservice, ein multifunktionaler Medienraum, sowie die Gastronomie befinden. In den internen Bereichen des Museums werden Depots, Restaurierung, Büro- und Technikräume untergebracht.

Im Sommer 2018 wurde eine erste Etappe der Entwurfsarbeit abgeschlossen. Am 9. Oktober 2018 findet um 19 Uhr eine Diskussionsveranstaltung statt, bei welcher der Zwischenstand vorgestellt und diskutiert wird.

Im Sommer 2019 wird die Entwurfsplanung abgeschlossen sein. Danach wird die Baugenehmigung eingeholt. In der anschließenden Ausführungsplanung wird die Vergabe an die Baufirmen vorbereitet. Berlin ist damit am Beginn des 21. Jahrhundert auf dem Weg, endlich einen angemessenen Ort für die Kunst des 20. Jahrhunderts zu schaffen.

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Thu, 04 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65964
Europäischer Tag der Restaurierung am 14. Oktober 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=660&cHash=ba9092bbf311068ace9ab40b96d59152https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65954/TdR1_xl_xl.jpgEuropäischer Tag der Restaurierung
Europäischer Tag der Restaurierung
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Europäischer Tag der Restaurierung am 14. Oktober 2018

Die Staatlichen Museen zu Berlin beteiligen sich mit einem umfangreichen Programm an fünf Standorten am 1. Europäischen Tag der Restaurierung.

Restauratorinnen und Restauratoren arbeiten überwiegend „hinter den Kulissen“. Dort erforschen sie die Material und Herstellungstechnik von Kunstwerken und tragen die Verantwortung für deren Erhaltung. Am 1. Europäischen Tag der Restaurierung geben die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin exklusive Einblicke in ihre anspruchsvolle Arbeit an Museumsobjekten –  von prähistorischen Ausgrabungsfunden bis zu zeitgenössischen multimedialen Installationen.

Ein Programm mit Vorträgen und Führungen durch Ausstellungen, Restaurierungsateliers und Depots auf der Museumsinsel, am Kulturforum, im Hamburger Bahnhof sowie in Dahlem und Charlottenburg vermittelt neue Sichtweisen auf die Werke und die Institution Museum.

Die Veranstaltungen sind mit jeweiligem Museumsticket kostenfrei.

Sonderticket für alle beteiligten Museen 10 Euro / erm. 5 Euro. 

Familienangebot

In der Restaurierungswerkstatt des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin-Charlottenburg gibt es ein offenes Angebot für Familien. Ohne Anmeldung.

Vortrag

Am Kulturforum gibt es zwei Kurzvorträge von 30 Minuten, an denen Sie ohne Anmeldung teilnehmen können. 

Für alle anderen Veranstaltungen sind Anmeldungen erforderlich! Bitte wählen Sie ein Angebot aus der Übersicht aus und melden sich direkt online an. 

Das Programm der Staatlichen Museen zu Berlin finden Sie hier: www.smb.museum/tag-der-restaurierung 

Mehr zum Europäischen Tag der Restaurierung: www.tag-der-restaurierung.de

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Thu, 04 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65954
MUSEUM IV 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=658&cHash=998bae8309ad93b664ea7ef910ee4653https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65950/MUSEUM_4_n_2018_xl.jpgMUSEUM IV 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!
MUSEUM IV 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

MUSEUM IV 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das vierte Quartal 2018 (Oktober, November, Dezember) liegt wie gewohnt kostenlos in allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin aus und steht unter www.smb.museum/museumszeitung zum Lesen und als PDF (3,2 MB) zur Verfügung. Es enthält u. a. folgende Themen:

Titelgeschichte

Archäologie in Deutschland: Wer waren wir und wenn ja, wie viele?

Interview

Was macht eigentlich… Babette Hartwieg, Chefrestauratorin der Gemäldegalerie?

Ausstellungen und Veranstaltungen

Museumsshop Accessoires für den goldenen Herbst

Kinder und FamilieHerbstprogramm für Kinder und Jugendliche

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Mon, 01 Oct 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65950
Ticket-Vorverkauf startet für "PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi"https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=657&cHash=a685cd4cc198c05c23215616977cba74https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65918/PERGAMON_KVcutout_Website_SMB_xl_xl.jpgPERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi
PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi
Copyright: Asisi

Ticket-Vorverkauf startet für "PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi"

Pergamonmuseum. Das Panorama

Die einzigartige Zusammenarbeit der Antikensammlung mit dem Künstler Yadegar Asisi wird ab dem 17. November 2018 fortgesetzt: Im temporären Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ gegenüber dem Bode-Museum wird das Ausstellungsprojekt „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ präsentiert – mit Highlights aus den Beständen der Antikensammlung sowie einem vollständig überarbeiteten Panorama von Yadegar Asisi. Der Ticket-Vorverkauf startet heute unter www.smb.museum/pmp.

Die immersive Bildwirkung des Asisi-Panoramas ergibt in Verbindung mit 80 antiken Skulpturen sowie neuen, multimedialen Visualisierungen des Pergamonaltars durch das Studio asisi in der rund 2.000 qm großen Ausstellungsinszenierung ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept, um das Erscheinungsbild der antiken Metropole Pergamon nacherlebbar zu machen. Dazu ist seit Februar 2017 gegenüber dem Bode-Museum das temporäre Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ entstanden – nach einer städtebaulichen Idee von Yadegar Asisi und Entwürfen der spreeformat architekten GmbH. Die Realisierung des Bauprojekts erfolgte durch die Interimsbau Pergamonmuseum Realisierungsgesellschaft mbH, einem Unternehmen der Wolff Gruppe Stuttgart/Essen. Das Gebäude soll bis 2024 für das Ausstellungsprojekt genutzt werden.

PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ wird mit ermöglicht durch die großzügige finanzielle Förderung der Adolf Würth GmbH & Co.KG.

Das Panorama führt die Besucherinnen und Besucher zurück in das Jahr 129 n. Chr. und zeigt ihnen die antike Stadt Pergamon an der kleinasiatischen Westküste. Yadegar Asisi rekonstruiert den Zustand der Stadt in der hohen römischen Kaiserzeit unter der Regierung des Kaisers Hadrian (117-138 n. Chr.). Eingebettet in die Terrassen der Akropolis auf dem 300m hohen Burgberg fügen sich monumentale Bauwerke, darunter mehrere Tempel und ein riesiges Theater in die bergige Landschaft ein.

Die Bildinhalte des ersten Pergamon-Panoramas sind umfassend überarbeitet worden mit dem Ziel, das Leben verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in der antiken Stadt noch eindrücklicher herauszuarbeiten. In Zusammenarbeit mit der Antikensammlung wurden etwa 40 neue Szenen konzipiert und in das Bild eingefügt. Dazu fand zuletzt im Oktober 2017 ein aufwändiges Fotoshooting in einem Berliner Filmstudio statt. Wie bei einer Filmproduktion war ein großes Team für die Kostüme, Requisiten und das Maskenbild verantwortlich: Aufnahmeleiter, Beleuchter sowie Panoramafotografen waren beteiligt, um die bis zu 40 kostümierten Komparsen unter der Regie von Yadegar Asisi und auf der Grundlage eines detaillierten Storyboards verschiedenste Szenen nachstellen zu lassen.

Ein Schwerpunkt lag auf der Darstellung der Dionysien, Festspielen zu Ehren des Gottes Dionysos, die auch im antiken Pergamon stattfanden. Zudem wurden verschiedene Opferszenen auf dem Vorplatz des Großen Altares inszeniert. Auf diese Weise stellt das überarbeitete Panorama einen noch stärkeren Bezug zum Alltagsleben im antiken Pergamon her. Zudem werden Korrekturen an einzelnen Bauten und der Topographie des Burgberges vorgenommen, die den neuesten Forschungsstand der Grabung des Deutschen Archäologischen Instituts und der Antikensammlung widerspiegeln.

Für die vom Studio asisi gestaltete Ausstellung mit etwa 80 der wichtigsten Werke der Antikensammlung aus Pergamon – darunter der größte Teil des Telephos-Frieses vom Pergamonaltar – wurden aufwändige Restaurierungen der Originale durchgeführt. Dies gilt vor allem für die großen Frauenstatuen aus dem Hof und die Skulpturen vom Dach des Großen Altares. Mit Ausnahme der an das Metropolitan Museum of Art entliehenen Statue der Athena Parthenos aus der Bibliothek von Pergamon sind alle berühmten Bildwerke der Stadt wie der sog. „Schöne Kopf“, das kolossale Haupt des Herakles, die Porträts der Könige, die Tänzerin aus dem Palast, die Prometheus-Gruppe oder die Kreuzband-Athena zu sehen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung besteht in der Verbindung der Skulpturen aus Pergamon mit dem Panorama – noch deutlicher als 2011 greifen Originale und künstlerische Umsetzung im Panorama ineinander.

Verschiedene Installationen werden den Besuchern künstlerische Interpretationen zum besseren Verständnis des Gezeigten bieten. Wesentliche Elemente sind dabei neu geschaffene Zeichnungen von Yadegar Asisi, die sich mit den Skulpturen, der Architektur und der Stadtanlage Pergamons auseinandersetzen. Hinzu kommen virtuelle Visualisierungen wie etwa die 13x7m große Videoprojektion des Pergamonaltars und eine 12x9m große Lichtinstallation, die den Telephos-Fries des Altares eindrucksvoll in Szene setzt. Diese Installation simuliert die sich im Laufe des Tages ständig verändernde natürliche Beleuchtung der Skulpturen auf der Akropolis von Pergamon. Die schon in der Antike für ihre besondere Qualität berühmten pergamenischen Skulpturen, die neu gestalteten digitalen Animationen des Pergamonaltars sowie die immersive Bildwirkung des Asisi-Panoramas fügen sich zu einem einzigartigen und zukunftsweisenden Gesamtkonzept. Das originale Erscheinungsbild der antiken Metropole Pergamon wird so auf fast 2.000qm eindrucksvoll nacherlebbar.

Die Zusammenarbeit der Antikensammlung mit Yadegar Asisi wird mit „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ ein Gesamtkunstwerk entstehen lassen, das die Ergebnisse langjähriger archäologischer und bauhistorischer Forschungen mit der Arbeit eines zeitgenössischen Künstlers zu einer Gesamtheit verdichtet, die wie schon 2011/12 zahllose Besucher in ihren Bann ziehen wird. Damals hatten rund 1,5 Millionen Menschen die Ausstellung besucht. Die Gesamtpräsentation der Skulpturen aus dem Pergamonmuseum mit dem Asisi-Panorama ermöglicht ein Ausstellungserlebnis, das an der antiken Lebenswelt teilhaben lässt. Nicht zuletzt ist hier der Pergamonaltar in seinem ursprünglichen baulichen Kontext auf der Akropolis zu erleben.

Tickets

  • Kombitickets  für „Pergamonmuseum. Das Panorama“ und das Pergamonmuseum 19 €, ermäßigt 9,50 €.
  • Zusatztickets für Inhaber des Museumsinsel-Tickets, des Museumspasses Berlin, der Welcome Card Museumsinsel sowie der Jahreskarten Basic und Classic: 6 €, ermäßigt 3 €.
  • Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.
  • Information und Buchung unter: www.smb.museum/pmp
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Thu, 27 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65918
lab.Bode Set #4: Visionenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=655&cHash=1ad5d1c0a8fbb7ea488312e6e027b514https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65902/bode_postkarte_set4_korr4_xl.jpg

Copyright:

lab.Bode Set #4: Visionen

Bode-Museum

Am 26. September startet die vierte Veranstaltungsreihe Set #4: Visionen mit drei öffentlichen Vorträgen sowie einem Workshop für Lehrer_innen, Künstler_innen, Kunstvermittler_innen und Kurator_innen. Das Set #4 widmet sich Fragen zum Thema Visionen in der Kunstvermittlung:

Lassen sich Vermittlungsarbeit und kuratorisches Arbeiten in Museen voneinander trennen? Welche bestehenden Museumskonzepte zeigen zukunftsweisende Strategien für eine stärkere Zusammenarbeit der Aufgabenbereiche auf? Welche strukturellen Voraussetzungen sind notwendig, damit Vermittlungsarbeit in Museen zukünftig als Kernaufgabe wahrgenommen werden kann? An drei Abenden werden verschiedene Visionen für Museen vorgestellt. Zudem gibt es einen Workshop, für Lehrer_innen, Künstler_innen, Kunstvermittler_innen und Kurator_innen.         

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Tue, 25 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65902
Cello-Sturm auf die Staatlichen Museen zu Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=656&cHash=bfd5c1eddfea6e4110c9c4c4133aee2ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65891/Cellosturm_web_Seite_1_xl_xl.jpgCello-Sturm auf die Museen
Cello-Sturm auf die Museen
Copyright: Landesmusikrat Berlin e.V.

Cello-Sturm auf die Staatlichen Museen zu Berlin

Cello-Schülerinnen und -Schüler der Berliner Musikschulen stürmen die Berliner Museumslandschaft. Die jungen Nachwuchs-Cellistinnen und -Cellisten bringen am 7. Oktober auch die Ausstellungsräume der Gemäldegalerie, des Bode-Museums und des Museums Europäischer Kulturen zum Klingen.

Der Landesmusikrat Berlin bringt im Europäischen Kulturerbejahr 2018 das flüchtige Element Musik in die Museen, die traditionelle Orte der Bewahrung von kulturellem Erbe sind. Junge Cellistinnen und Cellisten der Berliner Musikschulen, des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach und des Julius-Stern-Institut der UdK Berlin spielen am 7. Oktober  in den Ausstellungsräumen vieler Berliner Museen, darunter in drei Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin.

Das Cello als europäisches Kulturerbe

Auch das Cello ist ein Teil und Repräsentant des europäischen Kulturerbes: Erfunden wurde es um 1700 in Italien und breitete sich von dort aus über ganz Europa aus. Mit süddeutschen Lautenmachern waren die die Meister in Cremona, Venedig oder Padua jahrhundertelang über technische Fragen mit Austausch. Füssen, seit dem 15. Jahrhundert Zentrum des europäischen Lautenbaus, erweiterte folgerichtig auf Streichinstrumente. Mit dem 19. Jahrhundert kamen als wichtige Zentren Markneukirchen und Klingenthal hinzu. Noch heute arbeiten dort rund 1.300 Instrumentenbauer in mehr als 100 Werkstätten.

Weit gereist wie das Instrument waren seine Lehrmeister: Als Begründer der deutschen Violoncello-Schule gilt Jean-Pierre Duport. Geboren wurde er 1741 in Paris, arbeitete als Musiker in der Chambre des Rousseau-Förderers Louis Francois de Bourbon, Prince de Conti und ging dann wie viele seiner Zeit auf Konzertreise durch Europa. Nach Stationen in England und Spanien blieb er in Berlin, Friedrich der Große verpflichtete ihn zunächst als 1. Cellisten der Königlichen Oper und Lehrer, später wurde er Oberintendant der königlichen Kammermusik, traf in dieser Eigenschaft mit Mozart und Beethoven zusammen. Letzterer schrieb 1796 in Berlin die beiden Friedrich Wilhelm II. gewidmeten Sonaten für Violoncello und Klavier op. 5. Duports Geschichte ist nur eine von vielen Musikerinnen und Musikern seiner Zeit, die ganz selbstverständlich überall in Europa zu Haus waren.

In Kooperation mit dem Landesmusikrat Berlin e. V. und Musikschulen.

 

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Tue, 25 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65891
Publikation "Die Ausstellungen. Neue Nationalgalerie 1968-2015" erschienenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=654&cHash=b166c8844aef4ce4155dbf50f0596a6fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65895/NNG_Buch_Cover_xl.jpgPublikation 'Die Ausstellungen. Neue Nationalgalerie 1968-2015' erschienen
Publikation "Die Ausstellungen. Neue Nationalgalerie 1968-2015" erschienen
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Publikation "Die Ausstellungen. Neue Nationalgalerie 1968-2015" erschienen

Neue Nationalgalerie

Am 15. September 1968 eröffnete die Neue Nationalgalerie in Berlin. Das weltweit einzigartige Museum hat Architekturgeschichte geschrieben und die Ästhetik vieler Ausstellungen geprägt. Eine 350-seitige Publikation mit rund 500 eindrucksvollen, weitgehend unbekannten Fotografien bebildert die besondere Ausstellungsgeschichte des Museums.

Spektakuläre Projekte von Mark Rothko über Yves Klein, die Metamusik Festivals, das MoMA in Berlin, Gerhard Richter bis Kraftwerk erzählen die Geschichte des Hauses. Von jedem Direktor programmatisch und jeder Generation visuell geprägt bildet das Buch die Zeitströmungen in Kunst und Gesellschaft ab. Persönliche Erinnerungen begleiten den emotionalen Spaziergang durch das Haus. 

Mit Texten von:

Heiner Bastian, Eugen Blume, Dorothée Brill, Lucius Grisebach, Katharina Grosse, Werner Haftmann, Wulf Herzogenrath, Dieter Honisch, Anette Hüsch, Fritz Jacobi, Joachim Jäger, Paul Kahlfeldt, Udo Kittelmann, Rem Koolhaas, Gabriele Knapstein, Andres Lepik, Daniel Libeskind, Dirk Lohan, Bernhard Luginbühl, Erich Marx, Roland März, Jörn Merkert, Friedrich Meschede, André Odier, Ulla und Heiner Pietzsch, Ursula Prinz, Peter Raue, Britta Schmitz, Angela Schneider, Dieter Scholz, Peter-Klaus Schuster, Meyer Voggenreiter, Constanze von Marlin, Christina Werner 

Eine Publikation der Staatlichen Museen zu Berlin, ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie.

336 Seiten, ca. 500 Abbildungen, 24,5 x 29 cm
ISBN: 978-3-88609-810-1
Preis: 40 Euro

Erhältlich im Online-Shop der Freunde der Nationalgalerie sowie im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin.

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Mon, 24 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65895
Akademie: Es gibt noch freie Plätzehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=639&cHash=a588a2ba672f19977e01f50ac90e76dehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65405/Teaser_J_VS_AN_AK_021117_0008_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / Valerie Schmidt

Akademie: Es gibt noch freie Plätze

Gesprächs- und Vortragsreihen der Akademie

Die Gesprächs- und Vortragsreihen der Akademie bieten vielfältige Möglichkeiten zu einer intensiven Auseinandersetzung mit kunst- und kulturhistorischen Themenstellungen. „Gespräche zu Kunst und Kultur“ finden direkt in den Sammlungen vor den Originalen statt. „Vorträge zu Kunst und Kultur“, die in der Regel im Vortragssaal am Kulturforum angesiedelt sind, werden durch „Werkbetrachtungen“ in verschiedenen Museen ergänzt.

Buchung

Gebucht werden kann online und an den Kassen folgender Häuser: Museen der Museumsinsel, Gemäldegalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Museum für Fotografie, Museum Berggruen, Museum Europäischer Kulturen, Sammlung Scharf-Gerstenberg,Schloss Köpenick.

Weitere Informationen, das gesamte Programm und Tickets  

Das Halbjahresprogramm 2/2018 Bildung und Vermittlung für Erwachsene (inkl. Akademie) steht hier als PDF zum Download bereit.

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Fri, 21 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65405
Fotoaktion #abcoftravel. Fotowettbewerb der Kunstbibliothek zur Ausstellung „ABC des Reisens“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=653&cHash=ebbf0a2f090d104bfaecf93c3e14cfbehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65849/D-aus-den-Dolomiten_Web_xl.jpgD aus den Dolomiten
D aus den Dolomiten
Copyright: Richard Kossak

Fotoaktion #abcoftravel. Fotowettbewerb der Kunstbibliothek zur Ausstellung „ABC des Reisens“

Kunstbibliothek

Anlässlich der Ausstellung „ABC des Reisens. 150 Jahre Kunstbibliothek“ ruft die Kunstbibliothek zu einem Fotowettbewerb in den sozialen Medien auf. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen, die am Ende der Ausstellungslaufzeit unter allen Einsendungen durch eine Jury der Kunstbibliothek prämiert werden.

Eine monatliche Auswahl der besten Fotobeiträge werden auf einem Screen am Eingang zur Ausstellung „ABC des Reisens“ in der Kunstbibliothek am Kulturforum gezeigt. Zudem werden die besten eingereichten Fotos auf den Facebook- und Instagramkanälen der Staatlichen Museen zu Berlin präsentiert. Am Ende der Ausstellung werden die vier Gewinner ermittelt und per Facebook- bzw. Instagram-Direktnachricht benachrichtigt.

Mit dem Hashtag #abcoftravel kann auf der Facebookseite der Kunstbibliothek ein Urlaubsfoto mit dem Anfangsbuchstaben des jeweiligen Urlaubsortes gepostet werden. Hierbei sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob der Buchstabe gebastelt, nachgestellt oder gezeigt wird, bleibt Ihnen überlassen.

Teilnahme via Facebook:

Die Facebookseite der Kunstbibliothek abonnieren und das Urlaubsfoto als Kommentar unter dem entsprechenden Gewinnspielbeitrag ganz oben auf der Pinnwand posten.

Teilnahme via Instagram:

Das Urlaubsfoto auf dem privaten Instagramprofil posten, den offiziellen Instagram-Kanal @staatlichemuseenzuberlin markieren und den Hashtag #abcoftravel nutzen.

 

Zu den Teilnahmebedingungen und den Gewinnen

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Wed, 19 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65849
Vorderasiatisches Museum: Spektakuläre Zuordnung gelungenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=652&cHash=4562f06c2f146f41ceeb7de460f40e88https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65729/WEB_Restauro-VA_8847_20180824_004_xl.jpgGruppenbild mit assyrischer Königin (v. l. n. re.: Stefan Geismeier, Nadja Cholidis, Lutz Martin, Helen Gries und Daniel Meyer)
Gruppenbild mit assyrischer Königin (v. l. n. re.: Stefan Geismeier, Nadja Cholidis, Lutz Martin, Helen Gries und Daniel Meyer)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum / Foto: Olaf M. Teßmer

Vorderasiatisches Museum: Spektakuläre Zuordnung gelungen

Pergamonmuseum

Wissenschaftlern des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin ist die spektakuläre Zuordnung einer Inschrift der assyrischen Königin Libbi-āli-šarrat gelungen. Seit ihrer Wiederentdeckung 1909 in Assur war vermutet worden, dass die fragmentarisch erhaltene Darstellung einer königlichen Dame (VA 8847) und die Reste eben dieser Inschrift zu einer Stele gehört haben könnten. Doch da alle bisherigen Versuche einer direkten Anpassung fehlgeschlagen waren, blieben die Zuweisung und damit die Identifizierung der Königin hypothetisch.

Für die Sonderausstellung „I am Ashurbanipal, king of the world, king of Assyria“ des British Museum (8. November 2018 – 24. Februar 2019) sollten beide Fragmentgruppen restauriert und in einer modernen Stelennachbildung erstmals zusammen präsentiert werden. Bislang war man davon ausgegangen, dass das figürliche Relief und die Reste der Inschrift auf einer Seite anzuordnen seien. Wie sich jetzt völlig unerwartet herausstellte, können diese jedoch mit den Bruchflächen aneinandergefügt werden und bilden folglich Vorder- und Rückseite eines Rundbogens. Damit ist die Identifizierung der Königin Libbi-āli-šarrat nun eindeutig belegt. Auch lassen sich jetzt die ursprünglichen Maße der aus Kalkstein gearbeiteten Stele, die zerbrochen und unvollständig im Bereich des Stelenplatzes gefunden wurde, relativ genau ermitteln.

Dass Libbi-āli-šarrat eine eigene Stele besaß, belegt ihren hohen Rang in der assyrischen Gesellschaft. Sehr wahrscheinlich begegnet sie uns ein zweites Mal in der sog. Banquet Scene (BM. 124920) als Teilnehmerin eines Festes, das ihr Gemahl Assurbanipal nach dem Sieg über seinen elamischen Widersacher Teumman veranstaltete. Auch hier trägt sie eine Mauerkrone, allerdings als Diadem ausgeführt und ein fein gemustertes Schalgewand.

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Thu, 13 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65729
Umfangreicher Auftritt der Museumsinsel Berlin bei Google Arts & Culturehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=651&cHash=5976e7cb94c6e7737186211b7a67c996https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65689/Bildschirmfoto-2018-09-11-um-08_MI_XL2_xl.jpgScreenshot der neu eingerichteten Themenseite der Museumsinsel Berlin bei Google Arts & Culture
Screenshot der neu eingerichteten Themenseite der Museumsinsel Berlin bei Google Arts & Culture
Copyright: Google Inc.

Umfangreicher Auftritt der Museumsinsel Berlin bei Google Arts & Culture

Museumsinsel Berlin

Die Staatlichen Museen zu Berlin und Google Arts & Culture erweitern ihre Zusammenarbeit mit einem umfangreichen Auftritt der Museumsinsel Berlin: Auf der neu eingerichteten Themenseite g.co/museumislandberlin sowie in der kostenlosen Google Arts & Culture App für Android und iOS sind ab heute alle fünf Häuser der Museumsinsel Berlin umfassend verfügbar. Die Präsentation ist eine Fortsetzung der 2011 begonnenen Kooperation, die in den vergangenen Jahren sukzessive erweitert wurde.

Ziel der deutsch- und englischsprachigen Themenseite ist es, die Sammlungen und Highlights des Alten Museums, des Neuen Museums, der Alten Nationalgalerie, des Pergamonmuseums sowie des Bode-Museums einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ihre erweiterte Präsenz bei Google Arts & Culture sehen die Staatlichen Museen als einen Beitrag zur weltweiten Kommunikation über den Reichtum von Kunst und Kultur und als Einladung, sich von den faszinierenden Artefakten aus mehr als 6.000 Jahren Menschheitsgeschichte begeistern zu lassen.

Bestandteile der Themenseite

  • ca. 4.000 Objekte (Bilder mit Objektinformationen):
    • 421 Objekte aus dem Alten Museum,
    • 675 Objekte aus dem Neuen Museum,
    • 608 Objekte aus der Alten Nationalgalerie,
    • 1.583 Objekte aus dem Pergamonmuseum und
    • 711 Objekte aus dem Bode-Museum
  • 5 Gigapixel (hoch aufgelöste Digitalisate):
    • Das Kentaurenmosaik der Villa Hadriana aus dem Alten Museum,
    • das Totenbuch der Neferini (Hieratisch) aus dem Neuen Museum,
    • Édouard Manets „Im Wintergarten“ aus der Alten Nationalgalerie,
    • der schreitende Löwe der Prozessionsstraße von Babylon aus dem Pergamonmuseum und
    • die „Die Verkündigung an Maria“ aus dem Bode-Museum
  • 21 Online-Ausstellungen zu verschiedenen Themen, Sammlungsbereichen, den Architekturen und Tätigkeiten in den Museen
  • 37 Kurzgeschichten, davon 25 Beiträge, die sich gezielt an ein junges Publikum in den sozialen Medien richten
  • 4 Virtual-Reality-Touren zu den Kuppelsälen der Museumsinsel, „Babylon in Berlin“ und dem Pergamonaltar im Pergamonmuseum sowie durch die Räume des 2009 wiedereröffneten Neuen Museums
  • 5 virtuelle Rundgänge durch die einzelnen Museen, basierend auf der Streetview-Technologie
  • 4 Expeditionen: Virtual-Reality-Touren für Schulen

Zusammen mit der bei Google Arts & Culture bereits vertretenen Gemäldegalerie, dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett, dem Museum Europäischer Kulturen und der Kunstbibliothek sind die Staatlichen Museen zu Berlin nunmehr mit insgesamt 10 Häusern, rund 5.000 Objekten, 40 Ausstellungen, 37 Kurzgeschichten, 5 Virtual-Reality-Touren, 6 Expeditionen, 8 Gigapixeln sowie Streetviews zu allen Häusern mit Dauerausstellungen auf der Online-Plattform vertreten.

Das ganze Spektrum der Museumsinsel Berlin

Dem Reichtum der Sammlungen der Museumsinsel Berlin entsprechend, ist das Spektrum der neuen Themenseite breit gefächert. Im Zentrum stehen die Highlights der Sammlungen, die besonders eindrücklich zeigen, was technologisch möglich ist, um Kunst auf eine andere Weise erlebbar zu machen:

  • Der Büste der Nofretete aus der Sammlung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung ist ein Beitrag gewidmet, der Nofretete als einflussreiche ägyptische Herrscherin vorstellt.
  • Der Berliner Goldhut aus der Sammlung des Museums für Vor- und Frühgeschichte wird in einer Ausstellung im Kontext seiner Entstehungszeit erläutert und ist über einen 3D-Scan zu betrachten.
  • Gleich drei Ausstellungen thematisieren den aktuell aufgrund von Sanierungsmaßnahmen im Pergamonmuseum eingerüsteten Pergamonaltar. Ein Virtual-Reality-Rundgang durch den Altar-saal führt in den Kampf zwischen Göttern und Giganten.
  • Auch das Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße des Pergamonmuseums werden in einem Virtual-Reality-Rundgang mit einem dreidimensionalen Modell der Ausgrabungsstätte von Babylon kombiniert. Das 3D-Modell verbindet erstmals die Visionen der deutschen Architekten und Archäologen, Robert Koldewey und Walter Andrae, mit der des babylonischen Königs Nebukadnezar II. Im Rundumblick lässt sich die einstige Pracht erahnen.
  • Ein Gigapixel von Édouard Manets „Im Wintergarten“ der Alten Nationalgalerie ermöglicht es, den Pinselstrichen des weltberühmten Impressionisten bis ins kleinste Detail zu folgen und Feinheiten wahrzunehmen, die man vor dem Original nicht sehen kann.
  • Eine weitere Ausstellung widmet sich der aufwändigen Restaurierung von Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“ in der Alten Nationalgalerie.
  • Ein weiterer Virtual-Reality-Rundgang lädt in die prachtvollen Kuppelsäle aller fünf Gebäude des UNESCO-Welterbes ein.

Ergänzt werden die Beiträge durch Einführungen in die Architekturen und Sammlungen der Museen sowie durch Ausstellungen zu ausgewählten Themen wie „Totenkult im Alten Ägypten“ oder „Faces – Götter, Helden und Herrscher“ im Alten Museum.

Einen Blick hinter die Kulissen gewähren Beiträge, die die Arbeit im Museum vorstellen: Die Bandbreite reicht hier von der Vorstellung der Gipsformerei, der Arbeit von Restauratorinnen und Restauratoren, den Museumsguides des Projekts „MULTAKA: Treffpunkt Museum – Geflüchtete als Guides in Berliner Museen“ bis hin zum Forschungsprojekt „ILLICIT“, bei dem das Vorderasiatische Museum den illegalen Handel mit Kulturgut in Deutschland erforschte.

Einen eigenen Bereich stellen die 37 Kurzgeschichten dar, die sich gezielt an ein junges Publikum richten. Unterhaltsam erzählt, greifen die Geschichten aktuelle Themen wie Fernweh, Körperbild, Eitelkeit oder die Rolle der Frau auf. Diese können in den Social-Media-Kanälen mit Bezügen zu Persönlichkeiten und Geschichten vergangener Epochen diskutiert werden.

Die über eine gesonderte Google-App abrufbaren Expeditionen richten sich an Schulen und andere Bildungseinrichtungen: Im Virtual-Reality-Format führen sie Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zu den Meisterwerken und den eindrucksvollen Kuppelsälen der Museen und geben Hintergründe für ein einmaliges Bildungserlebnis.

Die Staatlichen Museen zu Berlin und Google Arts & Culture

Der umfassende Auftritt der Museumsinsel Berlin bei Google Arts & Culture stellt das vorläufige Ergebnis einer langjährigen Kooperation dar. Bereits im Jahr 2011, als die Plattform unter dem Namen Google Art Project initiiert wurde, waren die Gemäldegalerie und die Alte National-galerie unter den ersten 17 beteiligten Museen aus neun Ländern weltweit. Es folgten weitere Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin sowie die Beteiligung an institutionen- und länderübergreifenden Auftritten:

  • 2016: „Unseen Masterpieces“ zu Pieter Brueghel d. Ä., gemeinsam mit sieben anderen Museen.
  • 2017: Virtueller Rundgang und drei thematische Online-Ausstellungen zur Schau „Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach“, die Meisterwerke der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München im Los Angeles County Museum of Art zeigten.
  • 2017: „We Wear Culture“ – weltweiter Lauch zum Schwerpunkt Mode, an dem sich über 180 Kulturinstitutionen mit ca. 400 Online-Aus-stellungen beteiligten. Die Staatlichen Museen zu Berlin waren mit acht Ausstellungen des Kunstgewerbemuseums und jeweils einer Ausstellung der Kunstbibliothek und des Museums Europäischer Kulturen vertreten. In diesem Zusammenhang wurden auch die Auftritte der entsprechenden Museen freigeschaltet, das Kunstgewerbemuseum inklusive Streetview-Rundgang.
  • 2018: Erweiterung der Präsenz des Kupferstichkabinetts und des Museums Europäischer Kulturen auf Google Arts & Culture um weitere Ausstellungen und Objekte.
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Tue, 11 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65689
Berlin-Oxford: Auftakt zu Forschungskooperationhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=649&cHash=9cfa1198717304a8d4cf712fdd65a70ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65624/SPK_News_Oxford_Berlin_xl.jpgProf. Dr. Dr. h.c. mult Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Prof. Anne Trefethen, Vize Kanzlerin der University of Oxford, unterzeichnen das MoU
Prof. Dr. Dr. h.c. mult Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Prof. Anne Trefethen, Vize Kanzlerin der University of Oxford, unterzeichnen das MoU
Copyright: SPK / Jörg Völlnagel

Berlin-Oxford: Auftakt zu Forschungskooperation

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die renommierte University of Oxford unterzeichnen ein Memorandum of Understanding für eine vertiefte strategische Partnerschaft. Die SPK wird künftig mit den kulturellen Sammlungen der Universität in den Bereichen Konservierung, Digitalisierung, Forschung, Ausstellungen und Besucherforschung enger zusammenarbeiten.

Ein entsprechendes Memorandum of Understanding haben am 3. September 2018 der Präsident der SPK, Hermann Parzinger, und die Pro-Vizekanzlerin der University of Oxford, Anne Trefethen, unterzeichnet.

Nachdem Vertreter der SPK Oxforder Einrichtungen bereits im Mai 2018 besucht haben, empfingen Hermann Parzinger, die Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, Christina Haak, sowie die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider-Kempf, nun Leiter*innen der kulturellen Sammlungen der Oxford University in Berlin. Vertreter der „Bodleian Libraries“, des Museums für Kunst und Archäologie „Ashmolean“, des naturwissenschaftlichen Museums „Oxford University Museum of Natural History“ und des archäologischen und ethnologischen „Pitt Rivers Museum“ besuchten unter anderem das Digitalisierungszentrum der Staatsbibliothek zu Berlin, das Archäologische Zentrum und die Dahlemer Restaurierungsstraße des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin.  

Bei ihrem Zusammentreffen konkretisierten die Partner eine Kooperation, die modellhaft für den geplanten Forschungscampus Dahlem werden könnte. Ziel der Kooperation ist es, Synergien aus geteilten Forschungsinteressen nutzbar zu machen und somit eine Stärkung internationaler Spitzenforschungsprojekte zwischen Berlin und Oxford zu erreichen. Die Kooperation ist offen für weitere Partnerinstitutionen, wie Sammlungen, Universitäten etc.

Das Memorandum of Understanding skizziert die angestrebte Zusammenarbeit der kommenden fünf Jahre. Als konkrete Maßnahmen identifizierten die beteiligten Wissenschaftler u.a. Researcher-in-Residence-Programme und Fellowships, Best Practice Austausch, Digitalisierung und gemeinsame Ausstellungsprojekte.

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Mon, 10 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65624
Museum für Islamische Kunst unterstützt Wiederaufbau der Umayyadenmoschee in Aleppohttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=650&cHash=35f1ce4fd0e5737d2b08e9a4250fc4f3https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65663/Montage-Aleppo-Umayyadenmoschee2_xl.jpgDie Umayyadenmoschee in Aleppo mit ihrem Minarett aus dem 11.Jahrhundert - im Jahr 2011 und im Jahr 2018
Die Umayyadenmoschee in Aleppo mit ihrem Minarett aus dem 11.Jahrhundert - im Jahr 2011 und im Jahr 2018
Copyright: Issam Hajjar/Nabil Kasbo

Museum für Islamische Kunst unterstützt Wiederaufbau der Umayyadenmoschee in Aleppo

Pergamonmuseum

Syrian Heritage Archive Project erforscht seit fünf Jahren die Zerstörung des kulturellen Erbes in dem vom Bürgerkrieg verheerten Land – Im Februar 2019 wird das Projekt bei einer Ausstellung im Pergamonmuseum vorgestellt.

Die Zerstörung des syrischen Kulturerbes durch den Bürgerkrieg beschäftigt das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin seit nunmehr fünf Jahren. Das Museum beschreitet dabei neue Wege zur Bewahrung, Archivierung, Vermittlung und Teilhabe in Zeiten des Krieges. Die Arbeiten zum Kulturerbe liefern Grundlagen für den Wiederaufbau sowie partizipative Plattformen für ein breites Awareness Raising. Die Projekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte in der Dokumentation und Bereitstellung von Materialien, ergänzen sich aber in der Kommunikation der Projektergebnisse. 

Im Fokus steht durch eine Förderung der Gerda-Henkel-Stiftung besonders Aleppo. In einem Katalog werden grundlegende Informationen von Bauwerken, vor allem ihre kunsthistorische und historische Bedeutung, durch persönliche Erinnerungen, Fotos und Pläne zusammengetragen. Die Projektgruppe „Built Heritage Documentation“ mit ihrer detaillierten Schadenskartierung bedeutender Monumente nach denkmalpflegerischen Standards, erarbeitet die baulichen Grundlagen. Die ersten Bauten werden nun online gestellt und ein Datenpaket zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Umayyadenmoschee übergeben. 

„Die weltberühmte Altstadt ist zum Symbol dieses grausamen Krieges geworden. Durch die detaillierte Schadenskartierung, Sammlung historischer Bilder und Pläne und Texten zur Bau- und Erinnerungsgeschichte konnten jetzt drei Pilotbauten rekonstruiert und online gestellt werden. Unser Ziel ist es, den Aleppinern beim Wiederaufbau der Altstadt zu helfen und der UNESCO umfangreiche Unterlagen hierfür bereitzustellen“, sagt Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst. Im August begann mit der Andrew W. Mellon Foundation eine dritte Projektphase: Wissenschaftler erarbeiten mit zwei Bloggern eine interaktive Kulturerbe-Karte, die immaterielles Erbe, lokales Wissen und persönliche Geschichte mit dem materiellen Erbe der Datenbank verbindet. Individuelle Erfahrungen können nun als „community archive“ mit der interaktiven Karte verbunden werden – Kulturerbe wird persönlich und bleibt kein abstrakter Begriff.

Die Syrian Initiative des Museums wurde bei den diesjährigen Museums&Heritage Awards in London ausgezeichnet. “Impressive and timely, it not only protects the heritage and history of Syria but reminds us of our global responsibility" urteilte die Jury. Nach den Worten von SPK-Präsident Hermann Parzinger zeige sich durch die Initiative die gewachsene internationale Rolle der Stiftung: „Beim Wiederaufbau des zerstörten syrischen Weltkulturerbes braucht es starke Partner, die auf den Tag hinarbeiten, an dem dieser Krieg zu Ende sein wird. In der Ausstellung ‚Kulturlandschaft Syrien – Bewahren und Archivieren in Zeiten des Krieges‘ wird im Pergamonmuseum das Projekt ab 2019 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.“  

Grundlage dieser Arbeiten zu Syrien ist das Syrian Heritage Archive Project, ein Gemeinschaftsprojekt des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und des Deutschen Archäologischen Instituts, das seit nunmehr fünf Jahren durch das Auswärtige Amt gefördert wird. Es ist Teil des Verbundsprojekts „Die Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise“. Syrische und deutsche Wissenschaftler dokumentieren in Zusammenarbeit systematisch die Kultur- und Naturschätze des vom Krieg verheerten Landes. Durch die systematische Archivierung von über 200.000 Fotos, Plänen, Karten und Berichten entstand das umfangreichste Archiv Syriens mit fundamentaler Bedeutung für einen späteren Wiederaufbau.

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Mon, 10 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65663
Bereits 150.000 Besucher bei "Wanderlust": Ausstellung endet am 16. September 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=648&cHash=03da519e1471101bd45ad36fe40e9e10https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65601/W_Presse_150000_Besucher_xl.jpgSenem Görken und Björn Hangebrauck mit Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie (l.), Birgit Verwiebe, Kuratorin der Ausstellung (2. von r.) und Gabriel Montua, Co-Kurator der Ausstellung (r.)
Senem Görken und Björn Hangebrauck mit Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie (l.), Birgit Verwiebe, Kuratorin der Ausstellung (2. von r.) und Gabriel Montua, Co-Kurator der Ausstellung (r.)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Bereits 150.000 Besucher bei "Wanderlust": Ausstellung endet am 16. September 2018

Alte Nationalgalerie

Rund anderthalb Wochen vor ihrem Ende am 16. September wurde Senem Görken als 150.000. Besucherin der Ausstellung "Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir“ in der Alten Nationalgalerie begrüßt.

Am heutigen Donnerstag konnten Senem Görken und Björn Hangebrauck aus Bochum in der Alten Nationalgalerie begrüßt werden. Sie besuchten die Ausstellung während eines zweiwöchigen Besuchs in Berlin. Um 13 Uhr wurden sie von Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, und Birgit Verwiebe, Kuratorin der Ausstellung, empfangen. Sie überreichten ihnen ein Exemplar des reich bebilderten Ausstellungskatalogs. Im Anschluss erhielten beide eine Einführung in die Ausstellung durch Birgit Verwiebe und Gabriel Montua, dem Co-Kurator der Ausstellung.

Zur Ausstellung

Mit „Wanderlust“ widmet sich die Alte Nationalgalerie einem überraschend zentralen Thema der Kunst des 19. Jahrhunderts. Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ bildet als herausragende Leihgabe aus der Hamburger Kunsthalle den Ausgangspunkt dieser Sonderausstellung.

Mit Rousseaus Parole Zurück zur Natur! und Goethes Sturm-und-Drang-Dichtung wird das Wandern um 1800 zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Angesichts der rasanten gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution entwickelt sich in einer Gegenbewegung eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis, die bis heute nachwirkt.

Seit der Romantik erobern sich Künstler die Natur zu Fuß und unter neuen Aspekten. Dem Wandern wächst dabei in der Kunst die sinnbildliche Bedeutung der Lebensreise und der symbolischen Pilgerschaft zu. Die selbstbestimmte Fußreise eröffnet eine neue, intensive Art der Naturbegegnung und eine sinnliche wie auch körperliche Form der Weltaneignung.

Die in der Ausstellung gezeigten Werke von Meistern wie Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Karl Friedrich Schinkel, Johan Christian Dahl, Richard Wilson, Christen Købke, Gustave Courbet, Iwan Kramskoi, Ferdinand Hodler, Auguste Renoir, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix und Ernst Barlach verdeutlichen, wie wirkmächtig und fruchtbar das Motiv des Wanderns nicht nur in Deutschland, sondern von Frankreich, Großbritannien über Dänemark und Norwegen bis nach Russland war. Die Ausstellung ist thematisch in verschiedene Kapitel gegliedert: Entdeckung der Natur, Lebensreise, Künstlerwanderung, Spaziergänge , Sehnsuchtsland Italien, Wanderlandschaften nördlich der Alpen.

Erstrangige Leihgaben aus europäischen und amerikanischen Museen sowie eine bedeutende Auswahl von Werken der Sammlung der Nationalgalerie werden in einer mehr als 120 Exponate umfassenden Großausstellung präsentiert.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog mit Abbildungen aller ausgestellten Werke im Hirmer Verlag (ca. 290 Seiten, ca. 190 Abbildungen, 29 Euro) erschienen. Erhältlich im Museum und online.

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Thu, 06 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65601
Gemäldegalerie verleiht zwei Vermeer-Gemälde nach Tokiohttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=647&cHash=3463ac08299acec60a734e878daca6fchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65406/20689-p_www_xl.jpgJan Vermeer van Delft, Junge Dame mit Perlenhalsband, 1663/63 (Detail)
Jan Vermeer van Delft, Junge Dame mit Perlenhalsband, 1663/63 (Detail)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Gemäldegalerie verleiht zwei Vermeer-Gemälde nach Tokio

Gemäldegalerie

Mit ihren herausragenden Beständen europäischer Malerei ist die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin als Leihgeber für Ausstellungen im In- und Ausland sehr gefragt. Zu den begehrten Spitzenstücken der Sammlung zählen zwei Gemälde des Delfter Malers Jan Vermeer (1632-1675), von dem sich insgesamt kaum mehr als 30 Gemälde erhalten haben: Junge Dame mit Perlenhalsband (Kat.-Nr. 912B) aus der Zeit um 1663/64 sowie Das Glas Wein (Kat.-Nr. 912C) von ca. 1658-60.

Nun werden beide Gemälde an das Ueno Royal Museum Tokyo entliehen, wo sie vom 5. Oktober 2018 bis zum 3. Februar 2019 in der Ausstellung Making the Difference: Vermeer and The Dutch Art gemeinsam mit weiteren hochkarätigen Leihgaben, unter anderem aus dem Rijksmuseum Amsterdam und dem Metropolitan Museum New York, bestaunt werden können.

Junge Dame mit Perlenhalsband und Das Glas Wein werden daher am 17. September 2018 aus den Ausstellungräumen der Gemäldegalerie entnommen. Ab Mitte Februar 2019 können beide Werke wieder an ihrem angestammten Platz in Raum 18 besichtigt werden.

Ebenfalls verliehen ist derzeit Pieter Bruegels (d.Ä.) Gemälde Zwei angekettete Affen. Das Bild wird vom 2. Oktober 2018 bis zum 13. Januar 2019 in Wien in der Ausstellung Pieter Bruegel der Ältere zu sehen sein, bevor es in der zweiten Januarhälfte wieder in die Gemäldegalerie zurückkehrt.

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Wed, 05 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65406
Postkolonialer Diskurs: Patrice Nganang zum Gespräch in Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=646&cHash=ab8659e2420f87b41ab7d0fdd77eb1fchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65577/patrice-nganang.17-copy_xl.jpgLiteraturwissenschaftler und Autor Patrice Nganang als Diskussionspartner im Bode-Museum
Literaturwissenschaftler und Autor Patrice Nganang als Diskussionspartner im Bode-Museum
Copyright: Patrice Nganang

Postkolonialer Diskurs: Patrice Nganang zum Gespräch in Berlin

Bode-Museum

Am Donnerstag, den 6. September diskutieren der Literaturwissenschaftler und Autor Patrice Nganang und Jonathan Fine (Kurator der Sammlungen Westafrika, Kamerun, Gabun und Namibia des Ethnologischen Museums, Staatliche Museen zu Berlin) über Museumssammlungen im Fokus (post-) kolonialer Debatten. Das Gespräch „Globale Sammlung(s)Geschichten: Postkoloniale Geschichte, Politik und Literatur“, findet im Rahmen der Sonderausstellung „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ statt.

Über interdisziplinäre Zugänge nähern sich die Wissenschaftler virulenten Fragen in Bezug auf Museumssammlungen, Literatur und postkoloniale Diskurse: Welche Möglichkeiten bieten Museumssammlungen für eine Auseinandersetzung mit (post)kolonialer Geschichte und Gegenwart? Welche Relevanz haben Sammlungen für andere Formen der Geschichtserzählung, neue kulturgeschichtliche Narrative und Literatur? Und inwiefern können historische materielle Sammlungen helfen, bestehende koloniale Strukturen zu verstehen und drängende politische und soziale Fragen der Gegenwart neu zu stellen?

Ein Großteil der Afrika-Sammlungen des Ethnologischen Museums gelangte zwischen 1884 und 1914 in die Bestände der Staatlichen Museen zu Berlin und ist eng mit dem Kolonialismus verwoben. Die (post)koloniale Geschichte und Gegenwart ist für eine kuratorische Auseinandersetzung mit der historischen Sammlung des Ethnologischen Museums somit von zentraler Bedeutung.

Patrice Nganang (* 1970 in Yaoundé, Kamerun) promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist Professor für Literaturwissenschaften an der Stony Brook University in New York. Er ist Autor von Romanen, Gedichten, Essays und literaturtheoretischen Arbeiten. Sein Roman „Hundezeiten”  wurde 2001 mit dem renommierten „Prix Marguerite Yourcenar” und 2002 mit dem „Grand Prix de la Littérature Africaine”, dem höchsten Literaturpreis Afrikas, ausgezeichnet. In Folge kritischer Äußerungen zu Kameruns Präsident Paul Biya im Dezember 2017 wurde Patrice Nganang nach einem Aufenthalt in Kamerun an der Ausreise gehindert und festgenommen. Akademiker, Schriftsteller und Institutionen aus aller Welt setzen sich daraufhin für seine Freilassung ein, die drei Wochen später erfolgte. Das Gespräch wird moderiert von Anna Greve, Leiterin des Referats Museen beim Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, die zum Thema „Kritische Weißseinsforschung in der europäischen Kunstgeschichte“ habilitiert wurde. 

Donnerstag, 6. September 2018, 18–19.30 Uhr
Globale Sammlung(s)Geschichten: Postkoloniale Geschichte, Politik und Literatur“
Bode-Museum, Museumsinsel
Eintritt frei 

Auf dem Podium: 

Patrice Nganang ist seit 2007 Professor für Kulturwissenschaften an der Stony Brook University. 1998 promovierte er zu „Interkulturalität und Bearbeitung. Untersuchung zu Soyinka und Brecht“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Anschließend erhielt er ein Postdoktoranden-Stipendium der DFG an der Freien Universität Berlin. Nganang veröffentlichte verschiedene Erzählungen und Romane, u. a. „Der Schatten des Sultans“ und „Zeit der Pflaumen“, die eine (post)kolonialen Geschichte Kameruns erzählen. Im Dezember 2017 wurde Patrice Nganang am Flughafen Douala verhaftet, als er einen Flug von Kamerun nach Simbabwe nehmen wollte. Ihm wurden Drohungen gegen den seit 1982 regierenden Präsidenten Paul Biya vorgeworfen.

Jonathan Fine ist Kunsthistoriker und Jurist. Er ist Kurator für die Sammlungen aus Westafrika, Kamerun, Gabun und Namibia im Ethnologischen Museum – Staatliche Museen zu Berlin sowie einer der Kuratoren der Sonderausstellung „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“.

Anna Greve ist Kunsthistorikerin und Politikwissenschaftlerin. 2012 wurde sie zum Thema „Kritische Weißseinsforschung in der europäischen Kunstgeschichte“ habilitiert. Greve ist Leiterin des Referats Museen beim Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen und Privatdozentin der Universität Bremen.

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Tue, 04 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65577
Kinderakademie: Es gibt noch freie Plätze!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=644&cHash=1e4f7d985baf4648f7466e92af313bbchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65554/Valerie-Schmidt_ANG_151116_0433_J_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Kinderakademie: Es gibt noch freie Plätze!

Am 12. September 2018 starten die neuen Kurse zu verschiedenen Themen. Die Kurse sind an den Zeitraum eines Schulhalbjahres angelehnt und bestehen aus zehn bzw. fünf eineinhalbstündigen wöchentlichen Terminen.

Es gibt noch freie Plätze, jetzt anmelden!

Weitere Informationen zur Kinderakademie, Anmeldung

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Mon, 03 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65554
Aktionstag Familie mit freiem Eintritt auf der Museumsinsel Berlin am 9. September 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=645&cHash=d729ab1683128781fb849bece009660ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65555/03_Aktionstag_Familie_xl_xl.jpgAktionstag Familie auf der Museumsinsel Berlin
Aktionstag Familie auf der Museumsinsel Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Aktionstag Familie mit freiem Eintritt auf der Museumsinsel Berlin am 9. September 2018

Museumsinsel Berlin

Zum zweiten Mal in diesem Sommer laden die Staatlichen Museen zu Berlin Kinder, Jugendliche und Familien ein, die Museen der Museumsinsel Berlin für sich zu entdecken. Dieser Aktionstag steht unter dem Motto „Zeit“:

Von 12 bis 16 Uhr finden Workshops im Freien statt, Ausstellungsgespräche in den Museen verbinden Objekte aus verschiedenen Epochen, widmen sich Motiven von Zeit und Zeitgeist oder experimentieren mit der Verweildauer vor Kunstwerken. Musikalische Aktionen, Snacks und Getränke sowie ein Museums-Bingo vervollständigen das vielfältige Programm. Der Kolonnadenhof ist das Zentrum des großen Familienfestes.

Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenfrei, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt in die beteiligten Museen und dürfen bis zu zwei erwachsene Begleitungen kostenfrei mitnehmen. Ausgenommen ist die Sonderausstellung „Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir“ in der Alten Nationalgalerie.

Programm von 12 bis 16 Uhr:

Rund um die Uhr
Workshops in den Kolonnaden
Treffpunkt: Kolonnaden an der Bodestraße
Blitzrunden
Ausstellungsgespräche führen in die Alte Nationalgalerie, das Alte Museum, Neue Museum und Pergamonmuseum
Start: halbstündlich
Treffpunkt: Infostand im Kolonnadenhof
Bingo!
Bingo mit Motiven aus den Sammlungen
Treffpunkt: Kolonnadenhof 
Im Takt
Stippvisiten von Musikerinnen und Musikern
Treffpunkt: Kolonnadenhof

Der „Aktionstag Familie“ ist Teil des Vermittlungsprojekts „Connections“. Unter diesem Namen laden die Staatlichen Museen zu Berlin im Sommer 2018 dazu ein, die Vielfältigkeit der Museumsinsel Berlin und ihrer Sammlungen zu entdecken. Ziel ist es, ein vielfältiges Publikum an den Entwicklungen der Museumsinsel und ihres zukünftigen Nachbarn Humboldt Forum teilhaben zu lassen.

„Connections“ wird unterstützt durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

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Mon, 03 Sep 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65555
50 Jahre Neue Nationalgaleriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=643&cHash=7e300442ba46aa6d3699e7cb4ac7a009https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65532/NNG_Ansicht-mit-Auto_PotsdStr_1968_Reinhard-Friedrich_Archiv-NNG-NG-SMB_xl.jpgNeue Nationalgalerie, Ansicht Potsdamer Straße, 1968
Neue Nationalgalerie, Ansicht Potsdamer Straße, 1968
Copyright: Archiv Neue Nationalgalerie, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Foto: Reinhard Friedrich

50 Jahre Neue Nationalgalerie

Neue Nationalgalerie

In diesem Jahr feiert die Neue Nationalgalerie ihr 50. Jubiläum. Die Architekturikone von Ludwig Mies van der Rohe eröffnete am 15. September 1968 für die Kunst der Klassischen Moderne aus der Sammlung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin. Zum Jubiläum finden öffentliche Baustellenführungen am 15. und 16. September 2018 statt sowie eine Filmvorführung und eine öffentliche Plakat-Ausstellung am Bauzaun des derzeit sanierten Gebäudes. Zudem erscheint eine Publikation zur Ausstellungsgeschichte.

Die Neue Nationalgalerie war das letzte eigenständige Werk des Architekten Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969). Mit der gläsernen oberen Halle des Museums vollendete er seine langjährige Beschäftigung mit dem fließenden, offenen Raum. Kurz nach Einweihung des Baus verstarb der Architekt. So gilt die Neue Nationalgalerie mit ihrem Stahldach und in ihrer reduzierten Formensprache nicht nur als Ikone der Moderne, sondern zugleich als Vermächtnis eines visionären Baumeisters des 20. Jahrhunderts.

Das Museum an der Potsdamer Straße wurde als Standort für die Sammlung der Nationalgalerie im damaligen West-Berlin errichtet und ist heute Hauptort ihrer Bestände der Klassischen Moderne und internationalen Nachkriegsmoderne. Am 15. September 1968 wurde das Gebäude mit einer heute legendären Piet Mondrian-Ausstellung und einer großen Sammlungspräsentation im Untergeschoss feierlich eröffnet. Seit 2015 ist die Neue Nationalgalerie wegen der Grundinstandsetzung geschlossen. Zeitgleich zum Jubiläum finden die Rohbaumaßnahmen ihren Abschluss und die letzte Sanierungsphase beginnt. Die Wiedereröffnung ist für 2020 geplant.

Öffentliche Baustellenführungen am 15. und 16. September 2018

Am Samstag, den 15. und Sonntag, den 16. September 2018, laden die Staatlichen Museen zu Berlin und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) anlässlich des Jubiläums zu öffentlichen Baustellenführungen ein:

  • Samstag 14 bis 18 Uhr
  • Sonntag 10 bis 18 Uhr
  • jeweils alle 15 Minuten
  • Treffpunkt: Zugangstor Potsdamer Straße

Eine Anmeldung ist erforderlich. Leider sind alle Termine bereits ausgebucht.

Open-Air-Ausstellung 

Der derzeitige Bauzaun der Neuen Nationalgalerie wird in Form einer Open-Air-Ausstellung mit Sonderausstellungsplakaten der vergangenen 50 Jahre bespielt.

Gottesdienst für Mies van der Rohe 

Mit einer eigenen Veranstaltung beteiligt sich die Stiftung St. Matthäus am Jubiläum. Am Sonntag, 16. September, findet um 18 Uhr ein hORA-Gottesdienst für Mies van der Rohe statt. In einem Kanzeldialog werden Pastor Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD, und der Architekt und Mies-Experte Fritz Neumeyer über die „Insel der Ordnung in der Stadtlandschaft“ (Neumeyer) sprechen. Ab 20 Uhr wird in der St. Matthäus-Kirche der Film „Die Neue Nationalgalerie“ von Ina Weisse (2017) gezeigt. An allen Tagen kann die Neue Nationalgalerie im Rahmen der Baustellenführungen vom Turm der St. Matthäus-Kirche von oben besichtigt werden (Eintritt frei).

Publikation zur Ausstellungsgeschichte 

Anlässlich des Jubiläums erscheint eine 350-seitige Publikation zur Ausstellungsgeschichte der Neuen Nationalgalerie mit rund 500 weitgehend unbekannten Fotografien. Vorgestellt werden Projekte von u. a. Yves Klein, Pablo Picasso, Francis Bacon, Andy Warhol, Jeff Koons, Jenny Holzer und Gerhard Richter, aber auch große Themenausstellungen wie „Kunst in der DDR“ oder „Das MoMA in Berlin“ erzählen die Geschichte des Hauses. Persönliche Erinnerungen von Udo Kittelmann, Katharina Grosse, Rem Koolhaas und anderen ergänzen den Rückblick auf die Ausstellungsgeschichte. Die Publikation der Staatlichen Museen zu Berlin wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie. Erscheinungstermin: 15. September 2018, 336 Seiten, Preis: 40 €, Bestellung online.

Symposium am 13. September 2018

Bereits am Donnerstag, den 13. September 2018, veranstaltet die Nationalgalerie in Zusammenarbeit mit der Ernst Wilhelm Nay Stiftung ein Symposium zum Schaffen Ernst Wilhelm Nays, einem der bedeutenden Maler der Klassischen Moderne. In sieben Vorträgen werden neue Forschungen zum Werk Nays vorgestellt.

Neue Galerie 

Die „Neue Galerie“ im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin fungiert als Dependance für die Neue Nationalgalerie während ihrer Sanierung. In wechselnden Präsentationen werden Ausschnitte zur Kunst des frühen 20. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie vorgestellt. Ganz bewusst und vor dem Hintergrund der Planungen für einen Neubau am Kulturforum dient die „Neue Galerie“ der Erprobung neuartiger Sichtweisen auf die „klassisch" gewordene Moderne. Am 12. Oktober 2018 eröffnet die Sonderausstellung „MALER. MENTOR. MAGIER. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau“ über den Brücke-Künstler und Expressionisten.

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Fri, 31 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65532
ABOUT THE MUSEUM – Dialogische Kurzführungen von Studierenden beim Bürgerfest des Bundespräsidentenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=642&cHash=8a80c9b8713d3dfc2e37a18cfe104dbchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65362/Buergerfest_3_Henning-Schacht_72dpi_web_xl.jpgBürgerfest des Bundespräsidenten
Bürgerfest des Bundespräsidenten
Copyright: Bundesregierung / Henning Schacht

ABOUT THE MUSEUM – Dialogische Kurzführungen von Studierenden beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Mit interaktiven Vermittlungsangeboten zum Schloss Bellevue und dem umliegenden Schlosspark beteiligen sich am 7. und 8. September 2018 studentische Mentor*innen der Initiative ABOUT THE MUSEUM beim Bürgerfest des Bundespräsidenten. ABOUT THE MUSEUM, gefördert von der Sparkassen-Finanzgruppe, rückt Studierende in den Fokus der Bildungsarbeit der Staatlichen Museen zu Berlin und fördert eine kritisch-konstruktive Haltung der Studierenden gegenüber den Museen.

Gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe – vertreten durch den Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, die Berliner Sparkasse und die Feuersozietät Berlin Brandenburg – werden die Studierenden vor Ort bei verschiedenen Aktionen mit den Besucher*innen des Bürgerfestes ins Gespräch kommen. Neben dialogischen Kurzführungen zum Berliner Amtssitz des Bundespräsidenten und einem Gewinnspiel zu Werken und Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin wird den Gästen auch die Gelegenheit geboten, sich als Nofretete fotografieren zu lassen.

Am 7. September empfängt der Bundepräsident Ehrengäste aus ganz Deutschland, die mit ihrem herausragenden ehrenamtlichen Engagement zu einer lebendigen Bürgergesellschaft beitragen. Am 8. September, dem Tag des offenen Schlosses, heißt der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen.

Mit dem Bürgerfest, das in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammenstehen“ begangen wird, würdigt Bundespräsident die Bedeutung des Ehrenamtes und des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen, Initiativen und gemeinnützigen Organisationen als unverzichtbaren Bestandteil einer starken Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen unter: www.bundespräsident.de/bürgerfest-2018

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Thu, 30 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65362
Asian Art: Markets, Provenance, History. Podiumsdiskussion am 5. September 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=641&cHash=fee9c143145c806736f96dc7edec5df0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65452/Abb1_CurioHaendler.tif_xl.jpg
Raimund Stillfried von Rathenitz: Curiositäten-Handlung. Um 1875. Albuminpapier, koloriert.
Copyright: Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

Asian Art: Markets, Provenance, History. Podiumsdiskussion am 5. September 2018

Kunstbibliothek

Zur Finissage der Sonderpräsentation „German Sales 1901-1929“ im Foyer der Kunstbibliothek, in der erste Ergebnisse des Forschungs- und Digitalisierungsprojekts „Kunst – Auktionen – Provenienzen.Der deutsche Kunsthandel im Spiegel der Auktionskataloge der Jahre 1901 bis 1929“ vorgestellt werden, lädt die Kunstbibliothek zu einer Podiumsdiskussion ein. Thema des Abends ist der Handel mit Asiatika auf dem europäischen und asiatischen Kunstmarkt vom 18. Jahrhundert bis heute.

Auf dem Podium

Der Anlass für diesen thematischen Fokus ist die Neuausgabe des Journal for Art Market Studies (JAMS) „Asian Art: Markets, Provenance, History“, die an diesem Abend online geht. Auf dem Podium sind Experten vertreten, die sich wissenschaftlich oder journalistisch mit diesem angesichts der derzeitigen kulturpolitischen Debatte äußerst aktuellen Thema auseinandersetzen. Dr. Christine Howald leitet das Forschungsprojekt „TEAA - Tracing East Asian Art“ an der Technischen Universität Berlin, bei dem der westliche Markt für chinesische, japanische und koreanische Kunst in den ersten hundert Jahren nach Öffnung Ostasiens (1842-1945) untersucht wird. In diesem Zusammenhang initiiert sie Kooperationen mit Institutionen in China, um weiterführende Kenntnisse über den Kunstmarkt des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts in China zu erhalten. Dr. Alexander Hofmann, Kurator für Kunst aus Japan am Museum für Asiatische Kunst, beschäftigt sich seit langem mit dem Markt für traditionelle Kunst aus Japan. Christine Howald und Alexander Hofmann sind zudem Gründer eines Netzwerks von Provenienzforschern zu ostasiatischer Kunst. Dr. Britta Bommert, wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem German Sales-Projekt und Kuratorin der Foyerausstellung, wertete für einen Beitrag in der Neuausgabe des JAMS Auktionskataloge zur Versteigerung von Asiatika aus der Zeit von 1901 bis 1929 aus. Die Journalistin Minh An Szabo de Bucs beleuchtete kürzlich mit verschiedenen Artikeln in der SZ und NZZ den aktuellen, internationalen Kunstmarkt von Asiatika.

Durch den Abend führt die Herausgeberin des JAMS, Kunstwissenschaftlerin Susanne Meyer-Abich, mit ihrer fachlichen Expertise aus ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit in namhaften Auktionshäusern.

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Mon, 27 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65452
Schließung der Alten Nationalgalerie vom 24. bis voraussichtlich 28. August 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=640&cHash=ab374f660542b8e80f8980bbfd3ca293https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65446/ANG_MG_1874_xl_xl.jpgZu sehen ist die Alte Nationalgalerie
Alte Nationalgalerie
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Foto: Maximilian Meisse

Schließung der Alten Nationalgalerie vom 24. bis voraussichtlich 28. August 2018

Alte Nationalgalerie

Wegen eines Defektes an der Klimaanlage muss die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel Berlin leider bis voraussichtlich Dienstag, 28. August 2018, geschlossen bleiben. Wir bitten um Verständnis.

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Fri, 24 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65446
Wir sind dabei: Lange Nacht der Museen am 25. August 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=638&cHash=d804dcbafbed63a40241b1f09b218dc9https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65206/logo_xl.jpgLogo der Langen Nacht der Museen 2018
Lange Nacht der Museen 2018
Copyright: Kulturprojekte Berlin

Wir sind dabei: Lange Nacht der Museen am 25. August 2018

80 Museen, 800 Events, 1 Ticket. Nur zur Langen Nacht können Sie so komfortabel eine Vielzahl von Museen auf einen Schlag kennenlernen. Von den Staatlichen Museen zu Berlin öffnen sechs Häuser zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten von 18 bis 2 Uhr ihre Türen.

Informationen zum Programm der Staatlichen Museen zu Berlin

Informationen zum gesamten Programm der Langen Nacht der Museen

Highlights

Anlässlich der Ausstellung „Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ im Kunstgewerbemuseum widmet sich das Kulturforum in der Langen Nacht dem Thema „Essen“: Ein großer Sommer Food Markt auf der Piazzetta bietet ein breites Angebot mit Pop-up-Imbissen, Marktständen, Workshops und Gesprächsrunden.

Entsprechend dem diesjährigen Fokus der Langen Nacht auf „Museumstreppen“ bieten das Alte Museum, das Bode-Museum und das Neue Museum Tanz und Musik in ihren Treppenhallen und nehmen ihre Architektur im Rahmen von Führungen in den Blick.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Vermittlungsformat „Halten Sie Ausschau!“ mit individuellen Museumsführungen, während Kinder und Familien ein vielseitiges Angebot im Bode-Museum erwartet. Erstmalig bieten die Staatlichen Museen in diesem Jahr auch Führungen in russischer Sprache an.

Tickets

18 Euro, ermäßigt 12 Euro, erhältlich vom 13. bis 25. August 2018

Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Hinweis: Bei der Online-Buchung und an Automaten sind keine ermäßigten Tickets erhältlich.

Das Ticket gilt am 25. August 2018 von 18 bis 2 Uhr als Einlasskarte in allen an der Langen Nacht beteiligten Häusern, für die Shuttle-Busse der Langen Nacht und für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich ABC von 25. August 2018, 15 Uhr bis 26. August 2018, 5 Uhr.

 

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Mon, 20 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65206
Bereits 250.000 Besucher bei „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ im Neuen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=637&cHash=5c43cd4bbff3996e17de10ff11a80fd7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65367/MVF_180817_Margiana_250000_Besucher_xl.jpg250.000 Besucher in der Sonderausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“: Familie Benkert mit Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte (r.) und Manfred Nawroth, Kurator der Ausstellung (l.)
250.000 Besucher in der Sonderausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“: Familie Benkert mit Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte (r.) und Manfred Nawroth, Kurator der Ausstellung (l.)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Stephanie von Becker

Bereits 250.000 Besucher bei „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ im Neuen Museum

Neues Museum

Besuchererfolg bei der Sonderausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“: Heute begrüßten Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, und Kurator Manfred Nawroth die 250.000 Besucherin. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Oktober 2018 im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin zu sehen.

Seit der Eröffnung am 25. April 2018 haben bereits 250.000 Besucherinnen und Besucher die Sonderausstellung „Margiana. Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“ gesehen. In Kooperation mit dem Kulturministerium Turkmenistans zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin außergewöhnliche Funde, die erstmals in Europa ausgestellt werden. Zusammen mit Fotografien von Herlinde Koelbl bietet die Ausstellung einen einmaligen Einblick in das weitgehend unbekannte Turkmenistan. Sie ist noch bis zum 7. Oktober 2018 im Neuen Museum zu sehen.

Heute begrüßten Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, und Manfred Nawroth, Kurator der Ausstellung die 250.000 Besucherin: Juliane Benkert aus Unterschleißheim. Frau Benkert hat die Ausstellung zusammen mit ihrer Familie besucht. Die beiden Töchter, Alexandra und Katharina, durften auswählen, ob sie heute auf das Badeschiff, in das Computerspiele-Museum oder in das Neue Museum wollen. Ihre Wahl für den Familienausflug fiel auf die „Margiana“-Ausstellung.

„Über das große Interesse an Margiana freuen wir uns sehr“, so Matthias Wemhoff. „Im Spannungsbogen zwischen den archäologischen Funden und dem Schaffen moderner Fotografie entsteht eine faszinierende Symbiose, die diese einzigartige Ausstellung kennzeichnet.“

Margiana – diese historische Landschaft im Osten Turkmenistans war vor rund 4.000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur der Bronzezeit. Zeitgleich mit den Zivilisationen Mesopotamiens und Ägyptens blieb sie in der westlichen Welt bislang jedoch weitgehend unbekannt. Erstmals außerhalb Turkmenistans werden in einer groß angelegten Sonderausstellung die archäologischen Zeugnisse dieser geheimnisvollen Kultur einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Für die Aufnahmen der archäologischen Stätten, Landschaften, Menschen und Exponate konnte die Fotografin Herlinde Koelbl gewonnen werden. Das Ergebnis ist eine faszinierende Symbiose aus unbekannten archäologischen Relikten und Fotokunst aus einem weitgehend unbekannten Land.

Zu sehen sind 230 Objekte aus dem 3.-2. Jahrtausend vor Christus. Sie repräsentieren die sensationellen Ergebnisse, die archäologische Forschungen in der bronzezeitlichen Metropole Gonur Depe zu Tage gebracht haben. Exotische Objekte und Materialien belegen Fernkontakte zwischen dem heutigen Turkmenistan, den Hochkulturen Mesopotamiens, nach Syrien, Pakistan und in die Steppengebiete des Urals. Die handwerkliche Qualität vieler Stücke ist meisterhaft. Großaufnahmen des archäologischen Fundortes sowie von Landschaften und Menschen vervollständigen das Bild Margianas. Hierfür näherte sich die Portraitfotografin Herlinde Koelbl erstmals archäologischen Spuren an und hielt sie auf faszinierende Art und Weise fest.

Im Anschluss an die Präsentation im Neuen Museum wird die Ausstellung im Archäologischen Museum Hamburg und in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu sehen sein.

Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Publikation im Michael Imhof Verlag erschienen: 288 Seiten, ca. 400, vorwiegend farbige Abbildungen, ISBN 978-3-7319-0662-9, Buchhandelsausgabe: 39,95 €, Museumsausgabe 29 €.

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Fri, 17 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65367
2. Sommer Food Markt am Kulturforum von 23. bis 25. August 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=636&cHash=bae9e930f43897a565c3cba95c1dd667https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65333/SOMMER-FOOD-MARKT-TEASER-1920x937_xl_xl.jpgEssen, Trinken, Genießen, Mitmachen! Sommer Food Markt am Kulturforum
Essen, Trinken, Genießen, Mitmachen! Sommer Food Markt am Kulturforum
Copyright: Cyan

2. Sommer Food Markt am Kulturforum von 23. bis 25. August 2018

Kulturforum

Anlässlich der Ausstellung „Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ im Kunstgewerbemuseum lädt der zweite und letzte Sommer Food Markt an drei Tagen zum Genießen, Verweilen und Diskutieren auf die Piazzetta des Kulturforums – mit gastronomischen Angeboten, Tastings und Markt- und Lunchgesprächen von und mit landwirtschaftlichen Erzeugern, Manufakturen, Street Food-Gastronomen und Initiativen, die sich mit Ernährungsfragen auseinandersetzen. Zur Langen Nacht der Museen am 25. August 2018 ist der Sommer Food Markt bis 24 Uhr geöffnet.

Das gastronomische Angebot des Sommer Food Markts umfasst u.a. schwäbisches und indisches Soul Food, Snacks mit Algen, Eis aus Milch von Jersey-Kühen aus Brandenburg, Vesperteller Nose-to-tail und Root-to-leaf, vegane italienische Klassiker, Naturweine, Cider aus Österreich, Kaffee aus fairem Handel, handgemachte Süßigkeiten und frisch gebackenes Brot aus der mobilen Feldbäckerei. Außerdem präsentieren junge Berliner Köchinnen und Köche abwechslungsreiche sommerliche Leckereien am Stand der Berliner Gastro-Zeitung „EssPress“.

Zukunft der Museumsgastronomie

Zum Auftakt diskutiert am Donnerstagabend die Food-Journalistin und Publizistin Eva-Maria Hilker mit Köchen, Gastronomen und Vertretern aus Kunst und Politik über die Zukunft der Museumsgastronomie (23. August, 17 bis 19 Uhr).

Science Café: Einwecken, Fermentieren, Räuchern

Am Freitag laden wir ins Science Café. Diskutieren Sie mit Experten, ob wir uns mit haltbar gemachten Lebensmitteln nachhaltiger, souveräner, gesünder ernähren könnenIn Kooperation mit dem im Botanischen Garten angesiedelten Projekt BigPicnic. (24. August, 17.30 bis 19 Uhr)

Lange Nacht der Museen

Zur Langen Nacht der Museen (Samstag, 25. August) ist der Sommer Food Markt bis 24 Uhr geöffnet und stärkt Kunstliebhaber und Museumsschwärmer mit Speisen und Getränken. Das Arte-Sommerkino Kulturforum begleitet den Abend mit ausgewählten kulinarischen Kurzfilmen.

Markttage und Marktzeiten

Donnerstag, 23. August: 16 bis 20 Uhr

Freitag, 24. August: 12 bis 20 Uhr

Samstag, 25. August: 12 bis 24 Uhr (im Rahmen der Langen Nacht der Museen)

Eintritt und Programm

Der Eintritt für den Sommer Food Markt ist kostenfrei.

Das vollständige Programm des 2. Sommer Food Markt am Kulturforum finden Sie unter www.smb.museum/food.

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Thu, 16 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65333
Museum Europäischer Kulturen startet in den Griechischen Monathttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=635&cHash=72038c169f55c9c2af55863066c7a25ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65352/2018_08_09_Vernissage_EurKultt_Thessaloniki_78_web_xl.jpgEröffnung der 15. Europäischen Kulturtage „Thessaloniki. Facetten einer Stadt“
Eröffnung der 15. Europäischen Kulturtage „Thessaloniki. Facetten einer Stadt“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug

Museum Europäischer Kulturen startet in den Griechischen Monat

Museum Europäischer Kulturen

Über 450 Gäste feierten am Donnerstag die Eröffnung der 15. Europäischen Kulturtage „Thessaloniki. Facetten einer Stadt“. Vier Wochen lang steht die zweitgrößte Stadt Griechenlands nun im Fokus des Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Dahlem, wo eine Fotoausstellung und das dichte Veranstaltungsprogramm dazu einladen, die Stadt in ihrer Vielschichtigkeit kennenzulernen.

Das Programm steht ganz im Zeichen der Metropole, die wie kaum eine andere für europäische Kulturgeschichte zwischen Orient und Okzident und Multikulturalität steht. Seit jeher ist Thessaloniki Ankunfts- und Abschiedsort für Migrantinnen und Migranten. Auch heute ist die Universitäts-, Messe-, Kultur-, Industrie- und Hafenstadt Anlaufpunkt für Flüchtlinge, beispielsweise aus Syrien. Bis zum Zweiten Weltkrieg galt die Stadt zudem als „Jerusalem des Balkans“, bis die deutschen Besatzer die jüdischen Bewohner und die jüdische Kultur nahezu auslöschten.

Fotoausstellung

Die Fotoausstellung „Thessaloniki. Looking at time through moments: photographs 1900–2017" zeigt die gesellschaftliche Vielfalt der Stadt über die Zeiten hinweg. 50 chronologisch gehängte Fotografien laden zu einer Zeitreise ein, bei der die Entwicklung der Stadt nachvollzogen werden kann. Dabei fungieren die Aufnahmen als Zeitdokumente ebenso wie als Momentaufnahmen des Alltags, denn die Stadtansichten leben von den auf ihnen abgebildeten Menschen.

Veranstaltungsprogramm

Das Veranstaltungsprogramm vertieft die Themen der Ausstellung und widmet sich historischen wie auch aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Zusammenhängen.

So nimmt das moderierte Gespräch „Salonica – Erinnerungen an das untergegangene ‚Jerusalem des Balkans‘“ das dunkle Kapitel der Auslöschung der jüdischen Bevölkerung in den Blick. An den Dienstagen werden in Kooperation mit Hellas Filmbox aktuelle Griechische Filme präsentiert. Nach einer Einführung darf hier im Anschluss diskutiert werden.

Die Lesung „Griechische Literatur non stop“ in Kooperation mit Edition Romiosini zeigt den literarischen Reichtum Thessalonikis.

Auch der Umgang der Stadt mit der verheerenden Finanzkrise darf als aktuelles Thema natürlich nicht fehlen. So werden in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung bei „Solidarität in Zeiten der Krise“ Initiativen der Solidarität und Selbsthilfe vorgestellt.

Ein weiteres Highlight wird schließlich die von Athanasios Bililis live am Klavier begleitete Filmkompilation aus Funden des Kinofilmarchivs und historischer Meldungen. Hier wird das das Thessaloniki der 1911er bis 1980er Jahre anschaulich.

vollständiges Veranstaltungsprogramm der Europäischen Kulturtage  

MEK-Projekt in Kooperation

Die Europäischen Kulturtage 2018 „Thessaloniki. Facetten einer Stadt“ sind ein Projekt des MEK in Kooperation mit der Botschaft von Griechen-land in Deutschland, dem Magistrat der Stadt Thessaloniki, dem Thessaloniki Museum of Photography, der Heinrich-Böll-Stiftung in Thessaloniki, dem Zentrum Modernes Griechenland an der Freien Universität Berlin, Hellas Filmbox, dem Verein „Respekt für Griechenland e.V.“ und den griechischen Communities in Berlin wie auch dem Verein der Freunde des MEK und dem Restaurant eßkultur.

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Tue, 14 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65352
Jetzt Sparticket für die Lange Nacht der Museen sichern: 12 Euro bis 13. August 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=634&cHash=626d8ced1648a999a36a58166c929453https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65220/logoLNdM_xl.jpgLogo zur Langen Nacht der Museen 2018
Logo zur Langen Nacht der Museen 2018
Copyright: Kulturprojekte Berlin

Jetzt Sparticket für die Lange Nacht der Museen sichern: 12 Euro bis 13. August 2018

80 Museen, 800 Events, 1 Ticket. Nur zur Langen Nacht können Sie so komfortabel eine Vielzahl von Museen auf einen Schlag kennenlernen. Sichern Sie sich ihr Ticket im Vorverkauf - bis 13. Agust 2018 nur 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, danach 18 Euro, ermäßigt 12 Euro.

Von den Staatlichen Museen zu Berlin nehmen folgende Häuser teil:

Informationen zum Programm der Staatlichen Museen zu Berlin

Informationen zum gesamten Programm der Langen Nacht der Museen

Spartickets: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, erhältlich nur bis 13. August 2018
Reguläres Ticket: 18 Euro, ermäßigt 12 Euro, erhältlich vom 13. bis 25. August 2018

Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Hinweis: Bei der Online-Buchung und an Automaten sind keine ermäßigten Tickets erhältlich.

Das Ticket gilt am 25. August 2018 von 18 bis 2 Uhr als Einlasskarte in allen an der Langen Nacht beteiligten Häusern, für die Shuttle-Busse der Langen Nacht und für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich ABC von 25. August 2018, 15 Uhr bis 26. August 2018, 5 Uhr.

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Thu, 02 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65220
Filmreihe zur Fotoausstellung „Künstler Komplex“ im Kino delphi LUXhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=629&cHash=166bb3a5cb124b062c6394c736a6f01fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65107/Nachricht_Filmreihe_Bild_xl.jpgKinosaal im delphi LUX
Kino delphi LUX
Copyright: Yorck Kinogruppe / Foto: Daniel Horn

Filmreihe zur Fotoausstellung „Künstler Komplex“ im Kino delphi LUX

Museum für Fotografie

Eine Filmreihe im Kino delphi LUX wird die Ausstellung „Künstler Komplex. Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol. Sammlung Platen“ begleiten.

Die Ausstellung der Kunstbibliothek im Museum für Fotografie zeigt noch bis zum 7. Oktober 2018 rund 180 Fotografien des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Angelika Platens – ein Who‘s Who der internationalen Künstlerszene des 20. Jahrhunderts.

Filmreihe

Im nahe gelegenen Lichtspielhaus delphi LUX präsentiert die Yorck Kinogruppe sechs Filme, die die Ausstellung inhaltlich flankieren und sowohl Leben und Werk ausgewählter Fotografen als auch einiger porträtierter Künstler vorstellen:

Paula (2016)

  • Spielfilm
  • Regie: Christian Schwochow
  • Darsteller: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch
  • 29.08.18, Mi, 20 Uhr und 02.09.18, So, 11:30 Uhr
  • Sprache: dt.

Beuys (2017)

  • Dokumentarfilm
  • Regie: Andreas Veiel
  • 05.09.18, Mi, 20 Uhr und 09.09.18, So, 11:30 Uhr
  • Sprache: dt./engl., mit engl. Untertiteln

Finding Vivian Maier (2013)

  • Dokumentarfilm
  • Regie: John Maloof
  • 12.09.18, Mi, 20 Uhr und 16.09.18, So, 11:30 Uhr
  • Sprache: engl./franz., mit dt. Untertiteln

Robert Doisneau: Das Auge von Paris (2016)

  • Dokumentarfilm
  • Regie: Clémentine Deroudille
  • 19.09.18, Mi, 20 Uhr und 23.09.18, So, 11:30 Uhr
  • Sprache: franz., mit dt. Untertiteln

Frida (2002)

  • Spielfilm
  • Regie: Julie Taymor
  • Darsteller: Salma Hayek, Antonio Banderas
  • 26.09.18, Mi, 20 Uhr und 30.09.18, So, 11:30 Uhr
  • Sprache: engl., mit dt. Untertiteln

Love, Cecil (2018)

  • Dokumentarfilm
  • Regie: Lisa Immordino Vreeland
  • 03.10.18, Mi, 20 Uhr und 07.10.18, So, 11:30 Uhr
  • Sprache: engl., mit dt. Untertiteln

Tickets und Ort

Tickets für die Filmvorführungen können an der Kinokasse oder online erworben werden.

delphi LUX
Yva-Bogen
Kantstraße 10
10623 Berlin

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Wed, 01 Aug 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65107
Schüler_innen-Ausstellung „anders sein“ im Bode-Museum noch bis 19. August 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=632&cHash=c61b4a7a044788fc8d3d03477b43a268https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65201/J_J.E._LB_AndersSein_Eroeffnung-9270_xl.jpgEröffnung von „anders sein“
Eröffnung von „anders sein“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Juliane Eirich, 2018

Schüler_innen-Ausstellung „anders sein“ im Bode-Museum noch bis 19. August 2018

Bode-Museum

Fragen nach Gerechtigkeit, Gender und Herkunft: Noch bis zum 19. August 2018 werden Skulpturen, die Schüler_innen des Thomas-Mann-Gymnasiums im Rahmen einer Projektwoche realisierten, in der Sonderausstellung „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ als Interventionen im Ausstellungsrundgang des Bode-Museums gezeigt.

Zwischen Kunstwerken Afrikas aus dem Ethnologischen Museum und der Skulpturensammlung im Bode-Museum stehen seit kurzem farbige Sockel. Darauf sind besondere Werktitel zu lesen: „Die Lebensfreudige“ oder „Der Künstler, der komische Bilder malt“. Sie benennen die Gipsbüsten auf ihnen und damit die Künstler_innen, nach deren Abbild sie geformt sind.

Ein mehrtägiger Workshop brachte Schüler_innen der Kulturklasse des Thomas-Mann-Gymnasiums ins Bode-Museum und in die Ausstellung „Unvergleichlich“. Diese zeigt Werke aus der Sammlung des Ethnologischen Museums in dialogischer Gegenüberstellung mit Objekten aus der Skulpturensammlung und stellt Fragen nach ihrer Vergleichbarkeit.

Ausgehend von ihrem Interesse am Themenkomplex „anders / unterschiedlich sein“, fanden die Siebtklässler_innen künstlerische Formen der Auseinandersetzung mit der Ausstellung und ihren Fragen nach „Gerechtigkeit“, „Herkunft“ und „Race, Class & Gender“. Während eine Gruppe auf Grundlage von Abdrücken der eigenen Köpfe Büsten aus Gips herstellte, kreierte eine andere ein großformatiges Wandbild im „Denkraum“ –  einem der Vermittlungsräume des Museums. Hier wurden Muster und Formen der Ausstellungsstücke von „Unvergleichlich“ aufgenommen und mit Tape Art, Stencils und Collagetechnicken in ein großes „Wandgemälde im Raster“ verwandelt.

lab.Bode

Das Projekt „anders sein“ wurde im Rahmen von lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit realisiert. Das gemeinsame Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin arbeitet mit neun Berliner Partnerschulen zusammen und erprobt in diesem Rahmen innovative Vermittlungsformate im Museum. Darüber hinaus lädt lab.Bode regelmäßig zu öffentlichen Diskursveranstaltungen ein, die Vermittlungspraxis im Museum aus zeitgenössischen Perspektiven diskutieren. Alle Informationen zur Initiative finden Sie auf www.lab-bode.de.

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Sat, 28 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65201
Multaka-Führung ab August 2018 auch auf Deutsch und Englischhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=633&cHash=9e7f58173b002d65166440846f04136ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65202/Multaka_Guided-Tour-c-Milena-Schloesser_web_xl.jpgMultaka Guided Tour
Multaka Guided Tour
Copyright: Milena Schlösser

Multaka-Führung ab August 2018 auch auf Deutsch und Englisch

Pergamonmuseum

Im Rahmen des Projekts "Multaka: Treffpunkt Museum - Geflüchtete als Guides in Berliner Museen" wurden seit 2015 syrische und irakische Geflüchtete zu Museums-Guides fortgebildet, damit diese Museumsführungen wiederum für arabischsprachige Geflüchtete in ihrer Muttersprache anbieten können. "Multaka" (arabisch: Treffpunkt) steht dabei auch für den Austausch verschiedener kultureller und historischer Erfahrungen.

Die steigenden Anfragen nach deutsch- und englischsprachigen Sonderführungen waren der Anlass, das wöchentliche Multaka-Führungsangebot zu erweitern, so dass ab August 2018 nun erstmalig regelmäßige Führungen auf Deutsch und Englisch stattfinden.

Die Multaka-Guides bieten nun

  • jeden 1., 2. und 3. Mittwoch im Monat deutsche
  • sowie an jedem 4. Mittwoch im Monat englische Führungen

immer um 15 Uhr in allen beteiligten Museen an.

Die arabischsprachigen Multaka-Führungen finden weiterhin jeden Samstag um 15 Uhr statt.

Beteiligt sind das Museum für Islamische Kunst, das Vorderasiatische Museum, das Bode-Museum und das Deutsche Historische Museum.

Die Multaka-Führungen sind kostenfrei, die Teilnehmenden zahlen lediglich den regulären individuellen Eintrittspreis des jeweiligen Museums. Bei Interesse an Sonderführungen und weiteren Fragen stehen die Projektleiter Salma Jreige und Hussam Zahim Mohammed unter info@multaka.de gern zur Verfügung.

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Fri, 27 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65202
Ausstellungkatalog: Hello World. Revision einer Sammlunghttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=631&cHash=4564b2c0babfd2d9f56c475a5eaabf8ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65147/HBF_HelloWorld_Kat_xl.jpgAusstellungskatalog zu 'Hello World. Revision einer Sammlung'
Ausstellungskatalog zu "Hello World. Revision einer Sammlung"
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Ausstellungkatalog: Hello World. Revision einer Sammlung

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Der Katalog zur Ausstellung „Hello World. Revision einer Sammlung“ vertieft in ausführlichen Aufsätzen und 14 Kapiteln bislang nicht-erzählte Geschichten über transnationale künstlerische Netzwerke und Momente transkultureller Verflechtungen seit dem späten 19. Jahrhundert bis heute, darunter Heinrich Vogelers Weg in die Sowjetunion, der Aufenthalt des Dadaisten Tomoyoshi Murayama im Berlin der 1920er-Jahre oder die Zusammenarbeit des argentinischen Künstlers Nicolás García Uriburu mit Joseph Beuys.

Der Katalog „Hello World. Revision einer Sammlung“ wurde herausgegeben von Udo Kittelmann und Gabriele Knapstein für die Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und ist erschienen im Hirmer Verlag (432 Seiten, 600 Abbildungen in Farbe, 24 x 32 cm, Broschur).

Mit Beiträgen von Deepak Ananth, Zdenka Badovinac, Sven Beckstette, Arno Bertina, Eugen Blume, Daniela Bystron, Clémentine Deliss, Jenny Dirksen, Alexander Fahrenholz, Daniel Garza Usabiaga, Raffael Dedo Gadebusch, Vigen Galstyan, Anna Catharina Gebbers, Natasha Ginwala, Andrea Giunta, Udo Kittelmann, Gabriele Knapstein, Viola König, Tomoko Mamine, Andreas Neufert, Azu Nwagbogu, Meliné Pehlivanian, Melanie Roumiguière, Grace Samboh, Nina Schallenberg, Kristina Schrei, Nusrat Sheikh, Santiago da Silva, Enin Supriyanto, Hortensia Völckers.

49,00 Euro in der Buchhandlung Walther Koenig im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin; 59,90 Euro Buchhandelsausgabe.

Der Ausstellungskatalog ist auch im Onlineshop der Staatlichen Museen zu Berlin erhältlich.

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Sat, 21 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65147
Sommerferienprogramm 2018 bei den Staatlichen Museen zu Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=612&cHash=759c4bf326a4e2c5eacccac7c002bb01https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64800/SMB_Sommerferien_2018_xl.jpgSommerferienprogramm bei den Staatlichen Museen zu Berlin
Sommerferienprogramm bei den Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Annika Büssemeier

Sommerferienprogramm 2018 bei den Staatlichen Museen zu Berlin

In den Schulferien laden die Staatlichen Museen zu Berlin Kinder und Jugendliche ein, verschiedene Museen intensiv zu erkunden. In mehrtägigen Workshops diskutieren sie mit Gleichaltrigen in den Ausstellungen über Kunstwerke oder kulturgeschichtliche Objekte. Sie ergründen, was sich hinter den Dingen verbirgt und was dieses mit ihren eigenen Interessen zu tun haben könnte. Sie erproben künstlerische Ausdrucksformen und nehmen in kreativer Weise Stellung zu dem Erlebten.

In der ersten und vierten Ferienwoche findet auf der Museumsinsel Berlin ein großes Sommercamp statt. Kinder und Jugendliche erkunden gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern die verschiedenen Museen. Der Kolonnadenhof wird zum Freiluftatelier für Fotografie, Malerei und Skulptur.

Für alle Workshops ist eine Anmeldung bis drei Werktage vor Veranstaltungsbeginn erforderlich. Bitte beachten Sie die Altersangaben. Es wird ein Teilnahmebeitrag erhoben. Der Eintritt in die Staatlichen Museen zu Berlin ist für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr frei. 

Zudem finden an jedem Wochenende zweistündige Workshops und Ausstellungsgespräche für Kinder und Familien statt.

Übersicht zum Sommerferienprogramm
Sommerferienprogramm für Kinder und Familien 2018 (PDF, 1,83 MB) 
Sommercamp Museumsinsel

Information und Anmeldung
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
Tel 030 266 42 42 42 (Mo – Fr, 9 – 16 Uhr)
service[at]smb.museum

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Sun, 15 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64800
Gemeinsames Sommerfest von Bröhan-Museum, Rathgen-Forschungslabor und Museum Berggruen in Berlin-Charlottenburghttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=630&cHash=39bddfc173cc8c3fb6e47ee266283183https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65108/01_RF_Sommerfest_xl.jpg
Fidus, Lichtgebet, 1913
Copyright: VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Gemeinsames Sommerfest von Bröhan-Museum, Rathgen-Forschungslabor und Museum Berggruen in Berlin-Charlottenburg

Museum Berggruen

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet am Donnerstag, den 2. August 2018, das vierte gemeinsame Sommerfest des Bröhan-Museums mit dem Rathgen-Forschungslabor und dem Museum Berggruen der Staatlichen Museen zu Berlin statt. Im gemeinsamen Gebäudeensemble direkt am Schloss Charlottenburg erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

Im Bröhan-Museum steht die Doppelausstellung „2 x 68: ‚Das französische Grafikerkollektiv Grapus‘ und ‚Jablonec 68 – Der Ost-West-Schmuckgipfel‘“ im Mittelpunkt: Gezeigt wird Gestaltung aus Ost und West, die aus den politischen Ereignissen von 1968 resultiert. Passend dazu können Besucherinnen und Besucher beim Workshop „Make Love Not War“ bunte Anstecker und selbstbedruckte Jute-Beutel herstellen sowie bei der „Jewellery Box“ von Kindern und Jugendlichen selbst kreierten Schmuck bewundern. Außerdem gibt es Führungen durch die „2 x 68“-Doppelausstellung sowie durch die Dauerausstellung „Jugendstil – Art Deco – Funktionalismus“.

Das Rathgen-Forschungslabor – das zentrale Analyse- und Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin – eröffnet zum Sommerfest die Ausstellung „Natur – Wissenschaft in der Kunst. Von bunten Federn, roten Korallen und weißem Elfenbein“ und bietet Führungen hinter die Kulissen an. Zudem werden zwei Filmvorführungen mit Gesprächen präsentiert: Joel Oliviers Dokumentation „Teilchenphysik an steinzeitlichem Elfenbein“ beschäftigt sich mit Messungen am Teilchenbeschleuniger im Louvre, Paris. „Die gewebte Welt – Ein Exponat auf dem Weg ins Humboldt-Forum“ handelt von Erkenntnissen, die man anlässlich der geplanten Neupräsentation des „Lienzo Seler II“ aus dem Ethnologischen Museum gewonnen hat. Das rund 4x4 Meter messende mesoamerikanische Baumwolltuch aus dem 16. Jahrhundert zeigt eine mexikanische Landkarte der Kolonialzeit.

Im Museum Berggruen gibt es anlässlich des Sommerfestes Highlight-Führungen durch die aktuelle Sammlungspräsentation „Picasso und seine Zeit“. Mit über 120 Werken von Pablo Picasso bietet das Haus einen vielfältigen Gesamtüberblick über die künstlerische Entwicklung des spanischen Künstlers. Neben weiteren Werken von u.a. Paul Klee, Henri Matisse, Alberto Giacometti und Paul Cézanne zeigt die Kabinettausstellung „Marc Chagall. Die Modernität des Dekorativen“ Arbeiten des französischen Malers im Dialog mit Fotografien von Ulrike Kolb.

Umrahmt wird das Sommerfest durch musikalische Darbietungen von Sam Dale; der Bettina Berggruen Garten lädt zum sommerlichen Stelldichein mit Getränken und kleinen Speisen ein.

 

PROGRAMM

17.30 – 21 Uhr

“Make Love, Not War“: Passend zur Plakatausstellung „Das französische Grafikerkollektiv Grapus“ des Bröhan-Museums entstehen bunte Anstecker und selbstbedruckte Jute-Beutel

18 Uhr

Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung „Natur – Wissenschaft in der Kunst. Von bunten Federn, roten Korallen und weißem Elfenbein“ des Rathgen-Forschungslabors

18 – 20 Uhr

„Jewellery Box“: Passend zur Schmuckausstellung „Jablonec 68 – Der Ost-West-Schmuckgipfel“ des Bröhan-Museums präsentieren Kinder und Jugendliche ihren selbst kreierten Schmuck

18.30 Uhr

Filmvorführung mit Gespräch: „Teilchenphysik an steinzeitlichem Elfenbein“ im Rathgen-Forschungslabor

18.30, 19, 19.30 + 20.30 Uhr

Highlight-Führungen durch das Rathgen-Forschungslabor

18.30, 19.30, 20.30 + 21.15 Uhr

Highlight-Führungen durch die aktuelle Sammlungspräsentation des Museum Berggruen

18.30, 19, 20 + 21 Uhr

Highlight-Führungen durch die aktuellen Ausstellungen des Bröhan-Museums

20 Uhr

Filmvorführung mit Gespräch: „Die Gewebte Welt – Ein Exponat auf dem Weg ins Humboldt-Forum“ im Rathgen-Forschungslabor

 

Ort:

Museum Berggruen, Rathgen-Forschungslabor, Bröhan-Museum

Schloßstraße 1 und 1a

14059 Berlin

Der Eintritt ist frei

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Sat, 14 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65108
MEETING / Bode-Museum – Studierende vermitteln Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=628&cHash=6e3a558581fac36cfbe712c2bf42d5d9https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65102/VS_BM_050518_0169_xl.jpgStudierende in der Skulpturensammlung des Bode-Museums
Studierende in der Skulpturensammlung des Bode-Museums
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Valerie Schmidt

MEETING / Bode-Museum – Studierende vermitteln Kunst

Bode-Museum

Am Samstag, den 14. Juli 2018, findet von 14 bis 18 Uhr die Veranstaltung „MEETING / Bode-Museum“ statt. Rund 60 Studierende verschiedener Studiengänge präsentieren ihre Perspektiven auf Werke der Skulpturensammlung und des Museums für Byzantinische Kunst im Bode-Museum.

Die Besucherinnen und Besucher erwarten Vermittlungsaktionen, die sich den Werken aus verschiedenen, oftmals überraschenden Blickwinkeln widmen. Die Teilnahme ist für Studierende kostenfrei.

Die Angebote, wie z. B. Ausstellungsgespräche, Interventionen oder Performances, entwickelten Studierende verschiedener Fachrichtungen während des Sommersemesters. Unterstützt wurden sie von Künstlerinnen und Künstlern, Vermittlerinnen und -vermittlern sowie dem Team des Referats Bildung, Vermittlung, Besucherdienste der Staatlichen Museen zu Berlin.

„About the Museum“ wird gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin.

Weitere Informationen und das gesamte Programm stehen auf der Facebook-Seite „About the Museum“.

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Fri, 13 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65102
Die Südsee-Häuser ziehen um: Weitere Großobjekte aus dem Ethnologischen Museum auf dem Weg ins Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=627&cHash=94995c436b4c26a05b3c05ee6353107fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65069/_OBR1282_xl.jpgSüdsee-Häuser im Ethnologischen Museum
Südsee-Häuser im Ethnologischen Museum
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Claudia Obrocki

Die Südsee-Häuser ziehen um: Weitere Großobjekte aus dem Ethnologischen Museum auf dem Weg ins Humboldt Forum

Humboldt Forum

Über zwei Jahre restauratorische Vorbereitungszeit brauchte es, um die Häuser der Ozeanien-Abteilung des Ethnologischen Museums in Dahlem startklar für ihren Umzug zu machen. Nun beziehen sie ihr neues Zuhause.

Den Anfang machte das 7,50 Meter hohe und ca. 800 kg schwere Kulthaus aus Nordost-Neuginea, das – in Einzelteile zerlegt und sicher verpackt – in der Nacht von Montag auf Dienstag seinen Weg ins Humboldt Forum fand. Das Kulthaus mitsamt seiner prachtvoll bemalten Giebelwand ist ein beindruckendes Meisterwerk pazifischer Baukunst. Es folgen dieser Tage weitere Transporte, wie z.B. der des Männer-Klubhauses von der Inselgruppe Palau. Ein seltenes Stück, von dem es weltweit nur noch wenige vergleichbare Exemplare gibt.

Nachdem die Abteilung Südsee und Australien im Ethnologischen Museum für die Umzugsvorbereitungen bereits 2016 schließen musste, werden die Häuser aus Ozeanien, neben den Booten, ab Ende 2019 zu den Highlights der Dauerausstellung im Humboldt Forum zählen. Ähnlich wie bei den bereits eingebrachten Südsee-Booten, ist der Transport aufgrund der Größe der wertvollen Packstücke eine logistische Herausforderung. Der Abreise aus Dahlem gingen zudem umfassende Vorbereitungen voraus, wie zum Beispiel: Vermessung, Reinigung, Abbau, Restaurierung, Verpackung und Entwesung.

Wenn alle Großobjekte sicher im Humboldt Forum gelandet sind, muss die eigens dafür offen gelassene Wand geschlossen werden, bevor mit dem Wiederaufbau der Boote und Häuser begonnen werden kann. Die Südsee-Häuser erhalten dann auch neue Palmblätter-Bedachungen mit Material aus Palau und dem Pazifik.

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins, in dem herausragende Sammlungen zusammengeführt werden, darunter Objekte aus dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst. Akteure im Humboldt Forum sind federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin, das Stadtmuseum Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin.

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Wed, 11 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65069
Gartenfest und Finissage der Ausstellung "Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil"https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=624&cHash=321fe673d12967e83fa0272bccd4eaa4https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65035/_VB_4022_Staatliche-Museen-zu-Berlin-Museum-Europaeischer-Kulturen--David-von-Becker_xl.jpgGarten des MEK
Garten des MEK
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / David von Becker

Gartenfest und Finissage der Ausstellung "Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil"

Museum Europäischer Kulturen

Am Wochenende 14. und 15. Juli 2018 gibt es die letzte Chance, die Ausstellung "Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil" im Museum Europäischer Kulturen (MEK) zu besuchen. Das Programm des Gartenfestes am Samstag wird von einigen der porträtierten Frauen selbst gestaltet.

Die Fotografin Heike Steinweg porträtierte für die Schau im Berliner Exil lebende Frauen, die sich durch ihren Willen und Mut, sich ein neues Leben aufzubauen, auszeichnen. Die Kombination aus lebensgroßen Porträts mit eigenen Texten der Frauen ermöglicht eine Begegnung auf Augenhöhe mit Migrantinnen: Eine Perspektive, die im aktuellen medialen Diskurs kaum präsent ist.

Anlässlich der Finissage lädt das MEK zum Gartenfest, das ganz unter syrischem Stern steht. Für das musikalische und kulinarische Programm sorgen einige der porträtierten Frauen. So präsentiert die Sängerin Enana eigene Singer-Songwriter Stücke mit Gitarre und dunkler Stimme, der syrische Frauenchor Haneen trägt, begleitet von drei Musikern, traditionelle syrische Volkslieder vor und Malakeh Jazmati sorgt mit ihrem Cateringservice Levante Gourmet für syrische und orientalische Barbecue-Gaumenfreunden.

Eintritt frei!

Programm
15 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung
16 Uhr: Auftritt des Frauenchors "Haneen"
17 Uhr: Auftritt der Sängerin Enana
Ausklang im MEK-Garten

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Mon, 09 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65035
Neuhängungen in der Sonderpräsentation „In neuem Licht. Werke in der Wandelhalle“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=625&cHash=d03aa1dd99bbc4e38fc1d28b2194b1a6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65036/Jan-Lievens_Eine-wahrsagende-Zigeunerin_xl.jpgJan Lievens, Eine Wahrsagerin, Öl auf Leinwand (17. Jh.)
Jan Lievens, Eine Wahrsagerin, Öl auf Leinwand (17. Jh.)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Neuhängungen in der Sonderpräsentation „In neuem Licht. Werke in der Wandelhalle“

Gemäldegalerie

Seit Mai 2017 zeigt die Gemäldegalerie in der Wandelhalle die Sonderpräsentation In Neuem Licht. Rund 70 ausgewählte Werke aus den eigenen Beständen, die bislang im Depot oder der Studiengalerie hingen und dementsprechend wenig Beachtung fanden, werden hier in einer ansprechenden Ausstellungsarchitektur und Beleuchtung präsentiert.

In Neuem Lichtist als lebendige Ausstellung konzipiert, die im ständigen Wandel ist. Nach der Eröffnung der Sonderpräsentation der Privatsammlung Kuckei in einem Teilbereich der Wandelhalle, freuen wir uns nun, auf Neuhängungen in den übrigen Bereichen von In Neuem Licht aufmerksam zu machen:

Im Zentrum der Stirnwand der Halle leuchtet das Gruppenporträt der Kinder des Marschall Ney von der französischen Malerin Marie-Éléonore Godefroid als neues Hauptbild.

Im Bereich der frühen italienischen Malerei ist nun das Fragment eines Freskos ausgestellt, welches das Bildnis eines Jünglings zeigt. Es wird Filippino Lippi zugeschrieben – mitunter aber auch als moderne Fälschung erachtet. So bietet die Neupräsentation dem Besucher die Möglichkeit, sich einen Eindruck von diesem spannenden und umstrittenen Werk zu verschaffen.

Ferner zeigt die Ausstellung nun eine Madonna des Veroneser Malers Francesco Morone. Das Bild besticht mit seinen delikaten, leuchtenden Farben und einer reizenden Landschaftsdarstellung im Hintergrund. Von Francescos Vater Domenico hängt in den Sammlungsräumen der Gemäldegalerie ebenfalls eine Madonna, was dem Besucher derzeitig erlaubt, den stilistischen Wandel innerhalb zweier Generationen einer Künstlerfamilie zu studieren.

Im Bereich der niederländischen Malerei kann man ein großformatiges Gemälde von dem Rembrandt-Schüler Jan Lievens entdecken: Die enigmatische Darstellung, die von spannungsvollen Hell-Dunkel-Kontrasten geprägt ist, zeigt eine Wahrsagerin, die einer jungen Frau aus der Hand liest.

Die Neuhängungen, die außerdem ein Tondo aus dem Perugino-Umkreis, sowie Werke von Girolamo Figino und Jacob Cornelisz. van Oostsanen umfassen, können noch bis Ende 2018 besichtigt werden, bevor der Aufbau der Ausstellung MANTEGNA und BELLINI. Meister der Renaissance erfolgt.

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Mon, 09 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65036
Start des Vermittlungsprojekts „HIER SIND WIR!“ auf der Museumsinsel Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=626&cHash=8f47efa540fc502fcad6325852363444https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65039/Hier-sind-wir_xl.jpg'HIER SIND WIR!' startet auf der Museumsinsel Berlin.
"HIER SIND WIR!" auf der Museumsinsel Berlin.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Anika Büssemeier

Start des Vermittlungsprojekts „HIER SIND WIR!“ auf der Museumsinsel Berlin

Museumsinsel Berlin

Am heutigen 9. Juli 2018 startet mit "HIER SIND WIR!" ein groß angelegtes Vermittlungsprojekt der Staatlichen Museen zu Berlin auf der Museumsinsel Berlin. Es wird im Rahmen der Initiative "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch das Aktionsprogramm "Von uns - für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt" des Deutschen Museumsbundes gefördert.

Die Förderung ermöglicht für die nächsten zwei Jahre die Realisierung von insgesamt 20 Vermittlungsangeboten, die sich unmittelbar mit der Museumsinsel Berlin beschäftigen: Welche Relevanz hat die Museumsinsel für Kinder und Jugendliche? Welche Verbindungen bestehen zwischen der Alltagsrealität junger Menschen und dem historisch gewachsenen Weltkulturerbe in der Mitte Berlins? Kinder und Jugendliche sind aufgefordert, sich mit den Objekten, Inhalten und der Architektur der Museen des Standortes auseinanderzusetzen und ihre eigenen Sichtweisen einzubringen.

„Wir freuen uns sehr über die Förderung des Projekts HIER SIND WIR!“, so Heike Kropff, Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin. „Gemeinsam mit Kinder- und Jugendeinrichtungen möchten wir Formate und Methoden entwickeln, die Kindern und Jugendlichen nachhaltige Zugänge zu Kunst und Kultur ermöglichen. Dabei versuchen wir von den Interessen der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst auszugehen und ihnen Raum und Sichtbarkeit auf der Museumsinsel Berlin zu geben.“

„HIER SIND WIR!“ knüpft an das Projekt „KNACK DEN CODE!“ an, dass sich von 2014 bis 2017 ebenfalls explizit an Kinder und Jugendliche richtete, deren soziales Umfeld wenig Berührungspunkte mit der Institution Museum bietet. In 40 Teilprojekten erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. die Aufgabe, subjektive Verbindungen zwischen Objekten in unterschiedlichen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin herzustellen und so neue, vielfältige Zugänge zu entdecken.

Auch „HIER SIND WIR!“ arbeitet institutionsübergreifend: Kinder und Jugendliche erkunden in Gruppen das Bode-Museum, das Neue Museum, das Pergamonmuseum, die Alte Nationalgalerie und das Alte Museum. Welche Sichtweisen sie auf die Sammlungen und Architektur einbringen, entscheiden sie selbst im Laufe des Projekts. Zur Verfügung gestellt werden ihnen eigens entwickelte didaktische Materialien wie z.B. eine Tool Box. Unterstützt werden die Gruppen vor Ort von Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittlern sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.

Im Rahmen von „HIER SIND WIR!“ kooperieren die Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Internationalen Bund, der IB Berlin-Brandenburg gGmbH, der Landesjugendwerk im AWO Landesverband Berlin e. V., der Moabiter Ratschlag e.V., dem Mädchen-Kultur-Treff Dünja, dem Pesta-lozzi-Fröbel-Haus, der Stiftung des öffentlichen Rechts, der Stiftung SPI sowie dem Haus der Jugend.

Bildung und Vermittlung bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Das Referat Bildung, Vermittlung, Besucherdienste ist die zentrale Bildungseinrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin und als solche mit der Konzeption und Umsetzung von Angeboten in allen 15 Sammlungen betraut. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot richten sich die Staatlichen Museen zu Berlin an verschiedene Nutzergruppen: Kinder und Familien, Jugendliche und Erwachsene, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen, Individualbesucherinnen und Individualbesucher sowie Besuchergruppen.

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Mon, 09 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65039
MUSEUM III 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=623&cHash=0c99bb8d0ed4a6eb1fea4c99f2a28fb5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_65012/Museumszeitung_III_Screenshot_Detail_xl.jpgCover der neuen Museumszeitung III / 2018.
Das neue Programm der Staatlichen Museen zu Berlin ist da.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

MUSEUM III 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das dritte Quartal 2018 (Juli, August, September) liegt wie gewohnt kostenlos in allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin aus und steht unter www.smb.museum/museumszeitung zum Lesen und als PDF zur Verfügung. Es enthält u. a. folgende Themen:

Titelgeschichte

Wanderlust: Die Alte Nationalgalerie begibt sich auf die Spuren wandernder Künstler im 19. Jahrhundert.

Interview

Was macht eigentlich… Ludger Derenthal, Leiter der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek im Museum für Fotografie

Ausstellungen und Veranstaltungen

Museumsshop Accessoires für Bergfreunde

Kinder und Familie  Sommerprogramm für Kinder und Jugendliche

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Fri, 06 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_65012
Linumer Einbaum: Das älteste Wassergefährt Brandenburgs zieht ins Neue Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=621&cHash=53962dc01d0f6de64dad906189f10064https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64871/Einbaum_web_xl.jpgLinumer Einbaum: Das älteste Wassergefährt Brandenburgs zieht ins Neue Museum
Linumer Einbaum: Das älteste Wassergefährt Brandenburgs zieht ins Neue Museum
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / Foto: Cl. Klein

Linumer Einbaum: Das älteste Wassergefährt Brandenburgs zieht ins Neue Museum

Neues Museum

Mit dem Einzug des aus Linum (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) stammenden Einbaums wird die Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte um ein weiteres Highlight bereichert: Das älteste bekannte Wassergefährt Brandenburgs und Mitteldeutschlands stammt aus der Jungsteinzeit (2903–2873 v. Chr.) und diente ursprünglich zur schnellen Fortbewegung über Flüsse und Seen, als Transportmittel sowie als Gefährt beim Fischfang.

Namensgebend für Einbäume ist die Herstellungsweise, wobei der Rumpf aus einem einzigen Baumstamm gefertigt wird. In einem zeitaufwändigen Verfahren wurden die Stämme mit steinernen Beilen und Dechseln ausgehöhlt. Dieser Bootstyp bewährte sich in seiner ursprünglichen Form noch bis in das 20. Jahrhundert. Heute sind deutschlandweit nur elf Einbäume bekannt, die sicher in die Jungsteinzeit datieren.

Trotz leichter Beschädigung ist der Zustand des ursprünglich vier Meter langen Bootes nach fast 5.000 Jahren bemerkenswert und gilt als einer der am besten erhaltenen Funde seiner Art. Der gute Zustand ist auf die natürliche Konservierung in einem Moor zurückzuführen, wo der Einbaum 1876 von Torfstechern in einer Tiefe von etwa 2,60 m gefunden wurde.

Im selben Jahr wurde der Einbaum als Geschenk des Torfgräbereibesitzers C. Müller dem Märkischen Museum übergeben. Dieses besaß bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges eine bedeutende Sammlung von Fischereigeräten, zu der 13 Einbäume aus verschiedenen Epochen zählten. Heute sind nur noch drei dieser Boote erhalten. Sie werden wie alle Bodenfunde aus Berlin und Brandenburg treuhänderisch vom Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin bewahrt und nach modernen Standards sorgfältig konserviert.

Im Neuen Museum ist der Linumer Einbaum ab sofort in der Dauerausstellung im Blauen Saal (Raum 3.08) des Museums für Vor- und Frühgeschichte neben weiteren steinzeitlichen Funden zu sehen.

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Wed, 04 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64871
Dagmar Korbacher wird neue Direktorin des Kupferstichkabinettshttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=620&cHash=4c2dcdebdcfe596b03974b4fdde67257https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64962/KK_Neue_Leitung_Dagmar_Korbacher_DvB_web_xl.jpgDagmar Korbacher, ab 1. November 2018 Direktorin des Kupferstichkabinetts – Staatliche Museen zu Berlin
Dagmar Korbacher, ab 1. November 2018 Direktorin des Kupferstichkabinetts – Staatliche Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Dagmar Korbacher wird neue Direktorin des Kupferstichkabinetts

Kupferstichkabinett

Die Kunsthistorikerin Dr. Dagmar Korbacher wird zum 1. November 2018 Direktorin des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin – das beschloss der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in seiner gestrigen Sitzung. Sie folgt auf Holm Bevers, der das Amt seit Mai 2017 kommissarisch innehat, sowie auf Heinrich Schulze Altcappenberg, der das Kupferstichkabinett von 2002 bis 2017 leitete. Dagmar Korbacher wird als erste Frau an der Spitze des Kupferstichkabinetts stehen.

Dagmar Korbacher studierte Kunstgeschichte, Italienische Literaturwissenschaft und Klassische Archäologie in Eichstätt und Mailand und promovierte 2005. Nach beruflichen Stationen am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und am Auktionshaus Christie’s in Amsterdam ist sie seit 2006 bei den Staatlichen Museen zu Berlin tätig, seit 2010 als wissenschaftliche Referentin am Kupferstichkabinett für italienische, französische und spanische Kunst vor 1800. Sie verantwortete dort vielbeachtete Ausstellungen, unter anderem zu druckgraphischen Serien des 18. Jahrhunderts „Am Rande der Vernunft“ (2012), den Zeichnungen Botticellis zu Dantes Göttlicher Komödie und den Schätzen der Sammlung Hamilton (2015 in Berlin, 2016 in der Courtauld Gallery, London).

„Ich bin überaus glücklich, mit Dagmar Korbacher eine fachlich so exzellente Kollegin für die Leitung unserer weltberühmten Graphiksammlung gewonnen zu haben“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Als langjährige Mitarbeiterin des Kupferstichkabinetts ist sie mit der Sammlung bestens vertraut und international hervorragend vernetzt. Zugleich gilt mein Dank Holm Bevers, der als kommissarischer Direktor das Kupferstichkabinett noch bis zum 31. Oktober 2018 leiten wird.“

Dagmar Korbacher: „Ich freue mich sehr auf die ehrenvolle Aufgabe, dieses unvergleichliche Museum mit seinem unerschöpflichen Bilderschatz in die Zukunft zu führen. Wir wollen uns stärker für das Publikum öffnen und auch jüngere Besucherinnen und Besucher für die Kunst auf Papier in all ihren Facetten begeistern.“

Kupferstichkabinett

Das 1831 gegründete Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist das größte Museum der Graphischen Künste in Deutschland und zählt zu den vier bedeutendsten Einrichtungen seiner Art weltweit. Etwa 650.000 Werke der Zeichenkunst und der Druckgraphik aller Schulen, illuminierte Handschriften und illustrierte Bücher sowie weitere künstlerische Arbeiten vom Mittelalter bis in die Gegenwart befinden sich in seiner Sammlung. Die Bestände bilden einen Zeitraum von etwa 1000 Jahren europäischer, in jüngerer Zeit auch internationaler Kunst-, Kultur- und Bildgeschichte ab.

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Tue, 03 Jul 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64962
Museum Europäischer Kulturen baut Auftritt bei Google Arts & Culture aushttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=618&cHash=acec1eac1099df5f58351681113663b5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64898/gebaermuttermotiv-detail_xl.jpg
Gebärmuttervotiv, Südtirol, Tauferer Tal, Italien, Ende 19. Jh.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Museum Europäischer Kulturen baut Auftritt bei Google Arts & Culture aus

Museum Europäischer Kulturen

Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) stellt auf der Online-Plattform Google Arts & Culture Schwerpunkte der Sammlung und der Ausstellungsarbeit vor. Nebenausgewählten Objekten werden auch neue Online-Ausstellungen sowie eine Gigapixel-Aufnahme gezeigt.

Die Geschichten „Die 10 skurrilsten Objekte im MEK“ und „Der Mechanische Weihnachtsberg“ präsentieren Highlights der Sammlung, darunter den berühmten animierten Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge. „daHEIM – Einsichten in flüchtige Leben“ dokumentiert anhand von Fotos, Texten und Filmmaterial die gleichnamige, in Kooperation mit KUNSTASYL entstandene Ausstellung, die im MEK vom 22. Juli 2016 bis zum 2. Juli 2017 zu sehen war.

Neu angefertigt wurde auch die hochauflösende Gigapixel-Aufnahme eines vierteiligen beklebten Paravents der Zeit um 1900, in dessen Detailreichtum man am Bildschirm über die Zoom-Funktion regelrecht eintauchen kann.

Insgesamt ist das MEK mit 172 Objekten bei Google Arts & Culture vertreten. In einem Streetview-Rundgang lässt sich zudem die Sammlungspräsentation „Kulturkontakte. Leben in Europa“ entdecken. Die ständige Ausstellung zeigt auf 700 Quadratmetern einen Querschnitt aus den vielfältigen Sammlungen des MEK zu Lebenswelten in Europa und greift aktuelle Diskussionen über gesellschaftliche Bewegungen und Abgrenzungen auf.

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind seit 2011 Partner des Google Art Projects (seit 2016 Google Arts & Culture), zunächst mit der Alten Nationalgalerie und der Gemäldegalerie. 2012 kamen das Kupferstichkabinett, das Pergamonmuseum und  das Alte Museum hinzu. 2017 folgten das MEK und das Kunstgewerbemuseum anlässlich des weltweiten Google-Fashion-Launchs „We Wear Culture“, an dem rund 180 Kultureinrichtungen beteiligt waren. Das MEK war hier mit der Ausstellung „Code & Kleidung“ vertreten.

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Thu, 28 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64898
Kupferstichkabinett baut Auftritt bei Google Arts & Culture aushttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=619&cHash=38924276d1cd1d961e9d4790971af3c1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64899/Melencolia-Detail-2_xl.jpgDetail aus Dürers Meisterstich 'Melencolia I'.
Detail aus Dürers Meisterstich "Melencolia I".
Copyright: Staatliche Museen zu berlin / image by google

Kupferstichkabinett baut Auftritt bei Google Arts & Culture aus

Kupferstichkabinett

230 ausgewählte Werke geben auf der Online-Plattform Google Arts & Culture einen Einblick in die reichen Bestände der größten grafischen Sammlung Deutschlands. Mit drei Online-Ausstellungen ermöglicht das Kupferstichkabinett zudem die virtuelle Erkundung besonders empfindlicher und wertvoller Highlights der Sammlung, die sonst nur im Rahmen von Sonderausstellungen zu sehen sind.

Botticelli Featuring Dante“ bietet eine Nahsicht auf herausragende Zeichnungen Botticellis zu Dantes „Göttlicher Komödie“.  „Schinkel Superstar“ zeigt Skizzen des Berliner Architekten und Designers Karl Friedrich Schinkel, einem der kreativsten Köpfe des 19. Jahrhunderts. Die Online-Ausstellung „Papier & Pixel. Vom Depot in die Datenbank“ ermöglicht einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und zeigt anschaulich und lebendig, wie in der weltberühmten Einrichtung gearbeitet wird.

Neu angefertigt wurde auch eine hochauflösende Gigapixel-Aufnahme zweier Druckzustände von Albrecht Dürers Meisterstich „Melencolia I“. Am Bildschirm lässt die Zoom-Funktion Details des Kupferstichs sichtbar werden, die vor dem Original mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen wären.

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind seit 2011 Partner des Google Art Projects (seit 2016 Google Arts & Culture), zunächst mit der Alten Nationalgalerie und der Gemäldegalerie. 2012 kamen das Kupferstichkabinett, das Pergamonmuseum und  das Alte Museum hinzu. 2017 folgten das Museum Europäischer Kulturen und das Kunstgewerbemuseum anlässlich des weltweiten Google-Fashion-Launchs „We Wear Culture“, an dem rund 180 Kultureinrichtungen beteiligt waren.

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Thu, 28 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64899
Restitution mit Rückkauf: Drei Engel mit dem Christuskind aus der Sammlung Saulmann verbleiben im Bode-Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=617&cHash=e2eeb601d9d461b9bb0970c54aa2309chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64863/BM_SBM_Restitution_Saulmann_Voigt_2016_WEB_xl.jpgHans Multscher Umkreis, Drei Engel mit dem Christuskind, Relief, Lindenholz
Hans Multscher Umkreis, Drei Engel mit dem Christuskind, Relief, Lindenholz
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Antje Voigt

Restitution mit Rückkauf: Drei Engel mit dem Christuskind aus der Sammlung Saulmann verbleiben im Bode-Museum

Bode-Museum

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat erneut ein NS-verfolgungsbedingt entzogenes Werk aus der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin an die Erben restituiert. Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Engelsgruppe konnte im Anschluss für die Sammlung zurückerworben werden.

Die Skulpturensammlung konnte dank eines externen Hinweises die Herkunft des Werkes klären. Es hatte bis 1936 zur Kunstsammlung von Ernst und Agathe Saulmann gehört, die als Juden in der NS-Zeit verfolgt wurden. Das Ehepaar floh Ende 1935 nach Italien. Da es die Reichsfluchtsteuer nicht bezahlt hatte, wurde sein Vermögen beschlagnahmt. Die Sammlung wurde gepfändet und im Juni 1936 im Münchner Auktionshaus Adolf Weinmüller versteigert. Vor diesem Hintergrund kontaktierte die SPK die Erben, um das Werk zu restituieren.

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor von Skulpturensammlung und Gemäldegalerie: „Die Staatlichen Museen zu Berlin sind glücklich, dass durch das große Entgegenkommen der Erben nach Ernst und Agathe Saulmann dieses bedeutende Werk für das Bode-Museum erhalten bleibt.“

Felix de Marez Oyens erklärt: „In den vergangenen sechs Jahren haben Provenienzforscher für unsere Berliner Anwaltskanzlei Von Trott zu Solz Lammek elf Objekte aus der Kunstsammlung von Ernst und Agathe Saulmann ausfindig gemacht: in fünf deutschen Museen und drei ausländischen Privatsammlungen. Meine Familie konnte mit all diesen Einrichtungen und Sammlern unterschiedliche Einigungen erzielen. Das Bode-Museum ist allerdings die einzige Einrichtung, die selbstständig geforscht hat und mit den Ergebnissen auf uns zugekommen ist. Dafür sind wir der Stiftung Preußischer Kulturbesitz dankbar und überzeugt davon, dass meine Stiefmutter, deren Großvater Julius Lessing der erste Direktor des Berliner Kunstgewerbemuseums war, darüber erfreut gewesen wäre, dass wir diese gerechte und gütliche Vereinbarung getroffen haben.“

Hermann Parzinger, Präsident der SPK: „Für uns war in diesem Fall sofort klar, dass wir entsprechend der Washingtoner Prinzipien das Werk restituieren würden. Gleichzeitig freue ich mich, dass es möglich war, das Stück für die Sammlung anzukaufen, in der es seit Jahren regelmäßig ausgestellt war. Dafür danke ich den Erben.“

Die Familie Saulmann

Das deutsch-jüdische Ehepaar Ernst (geb. 1881) und Agathe (geb. 1898) Saulmann aus Eningen / Pfullingen bei Reutlingen war Inhaber der Mechanischen Baumwollweberei Eningen und besaß eine umfangreiche Kunstsammlung. Agathe war die Tochter des Berliner Architekten Alfred Breslauer und eine der wenigen Pilotinnen in der Weimarer Republik. Die Repressalien der NS-Zeit führten dazu, dass das Ehepaar 1935 zunächst nach Italien, 1938 nach Frankreich flüchtete. 1936 wurde ihr Landgut, der Erlenhof in Pfullingen, gepfändet und verkauft. Der Kunstbesitz – über 100 Objekte – und die Bibliothek gelangten am 26. und 27. Juni 1936 in die Auktion „Alter deutscher Kunstbesitz“ bei Adolf Weinmüller in München und wurden versteigert. Das Verzeichnis der Besitzer des Auktionskataloges nannte als Vorbesitzer „S. in R.“. 1934 hatte die Reichskammer der Bildenden Künste angeordnet, dass Einlieferer im Auktionskatalog verschlüsselt anzugeben sind.

Der deutsche Staat entzog den Saulmanns wenig später die deutsche Staatsbürgerschaft. Ernst und Agathe Saulmann wurden in Frankreich im Camp Gurs interniert, wo seine Gesundheit stark litt. Er verstarb 1946. Agathe Saulmann strengte nach Kriegsende ein Wiedergutmachungsverfahren an, das als eines der größten in der französischen Besatzungszone galt. Infolge der rassischen Verfolgung litt sie an Depressionen und verstarb an den Folgen eines Selbstmordversuches 1951. Alleinerbin war ihre Tochter aus erster Ehe, Nina de Marez Oyens.

Drei Engel mit dem Christuskind (ca. 1430-40)

Das Werk aus Lindenholz (25,5 cm hoch, 30 cm breit) zeigt drei halbfigurige schwebende Engel, die über einem Wolkenband ein Tuch ausgebreitet halten, auf dem das schlafende Kind ruht. Es war ursprünglich farbig gefasst und vermutlich in eine Art Rahmen eingefügt. Das Werk stammt aus dem Umkreis von Hans Multscher. Sowohl die Gesichter als auch die Stoffe ähneln jenen in Werken von Hans Multscher aus der Zeit um 1430. Multscher, ein in Ulm seit 1927 nachgewiesener Maler und Bildhauer, ist eine Schlüsselfigur bei der Übertragung französischer Innovationen in die deutsche Bildhauerkunst. In den Staatlichen Museen zu Berlin befinden sich von ihm eine Skulptur der Maria Magdalena (Skulpturensammlung, Ident.Nr. 5923) und die Flügel des so genannten Wurzacher Altars (Gemäldegalerie).

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Mon, 25 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64863
Hoher Besuch und großzügige Förderung für das Museum für Islamische Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=616&cHash=a2669d09b6f1de43b37d1530cd2c8bc9https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64857/Alwaleed-1_xl.jpgGroße Freude über die Förderung für das Museum für Islamische Kunst. Mittig: Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Lamia Bint Majed Saud AlSaud, Direktorin von Alwaleed Philanthropies, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Große Freude über die Förderung für das Museum für Islamische Kunst. Mittig: Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Lamia Bint Majed Saud AlSaud, Direktorin von Alwaleed Philanthropies, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Hoher Besuch und großzügige Förderung für das Museum für Islamische Kunst

Pergamonmuseum

Die königliche Prinzessin Lamia Bint Majed Saud AlSaud aus Saudi-Arabien war zu Gast im Museum für Islamische Kunst. Prinzessin Lamia ist Direktorin der unabhängigen Stiftung Alwaleed Philanthropies, die in den kommenden zehn Jahren die künftige Dauerausstellung des Museums im sanierten Pergamonmuseum, Vermittlungsformate, kulturelle Bildung an Schulen und das Projekt „Multaka“ unterstützt.

Das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin hat eine großzügige Förderung der Alwaleed Philanthropies mit Sitz in Riad (Saudi-Arabien) erhalten. Über einen Zeitraum von zehn Jahren sollen die Bereiche Ausstellungsentwicklung und kulturelle Bildung gefördert werden. Neben dem Erwerb von Objekten, die den Bezug der Sammlung zur Gegenwart erschließen, sollen die Mittel der künftigen Dauerausstellung im sanierten Pergamonmuseum zugutekommen. Ebenso soll die Entwicklung von neuen Vermittlungsformaten vorangetrieben und die kulturelle Bildung an Schulen wie im Museum weiter ausgebaut werden. Auch das mehrfach ausgezeichnete Projekt „Multaka – Treffpunkt Museum“ wird damit unterstützt.

Stimmen zur Förderung

„In den Bereichen Kulturerbeschutz, Archivierung und Restaurierung wurden zahlreiche Projekte und gemeinsame Fortbildungen ins Werk gesetzt. Die Förderung der Alwaleed Philanthropies ist ein Ausdruck der langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit besonders auch mit arabischen Ländern. Wir freuen uns, dass die wichtige Arbeit des Museums für Islamische Kunst damit auch für die Zukunft gesichert und weiterentwickelt werden kann“, sagt Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. 

„Für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die Zusammenarbeit mit Ländern der islamischen Welt seit Jahren ein wichtiger Faktor im internationalen Kulturaustausch. Gerade das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin engagiert sich im weltweiten Kulturerbeschutz und kümmert sich intensiv um die Kultur der Herkunftsorte. Wir freuen uns, dass wir dank Alwaleed Philanthropies aus Saudi-Arabien künftig weiterhin daran arbeiten können, kulturelles Verständnis durch Bildung zu schaffen“, sagt SPK-Präsident Hermann Parzinger.

Lamia Bint Majed Saud AlSaud, die Direktorin von Alwaleed Philanthropies, betont: „Unser Ziel in diesem Projekt ist es, durch Bildung kulturelle Verständigung zu schaffen, weitere Möglichkeiten der Bildung für Kinder zu bieten, bei denen wichtige Erfahrungen und Schritte für die zukünftige Entwicklung ihrer Persönlichkeit gefördert werden. Dieses Projekt wird nicht nur die interreligiöse und interkulturelle Arbeit von AP ergänzen, sondern auch die anderen Schwerpunkte von AP direkt tangieren, nämlich die Stärkung von Frauen und Jugendlichen, die Entwicklung von Gemeinschaft und die Bereitstellung von Katastrophenhilfe. Außerdem wollen wir Synergien mit unseren nationalen Initiativen schaffen."

„Wir sind froh, mit Alwaleed Philanthropies einen Partner gefunden zu haben“, so Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin. „Die Stiftung hat sich jenseits der politisch schwierigen und wechselhaften Lage im Nahen Osten kulturelle und karitative Ziele auf die Fahnen geschrieben – und wird auch in Zukunft diese Arbeit fortsetzten. In einer Welt wachsender populistischer und extremistischer Strömungen können solche Partnerschaften zur Stützung offener Selbst- und Fremdbilder beitragen – ob im Nahen Osten oder Europa.“ 

Alwaleed Philanthropies

Die wohltätige Stiftung des saudischen Geschäftsmanns al-Walid ibn Talal mit Sitz in Riad unterstützt und initiiert Projekte auf der ganzen Welt. Sie arbeitet mit einer Reihe von wohltätigen und staatlichen Organisationen zusammen, um Armut zu bekämpfen, Frauen und Jugendliche zu fördern, Gemeinschaften zu entwickeln, Katastrophenhilfe zu leisten und kulturelles Verständnis durch Bildung zu schaffen. Mit ihren Partnern zielt sie darauf ab, Brücken für eine tolerante und offene Welt zu bauen. So wurden akademische Zentren an Spitzenuniversitäten in den Vereinigten Staaten, im Nahen Osten und Europa gefördert und der Louvre in Paris unterstützt. Eine der Prioritäten von Alwaleed Philanthropies in den nächsten Jahren ist die Unterstützung von Frauenförderungsprojekten in Saudi-Arabien und darüber hinaus. Turquoise Mountain ist ein Beispiel für eine Initiative in Saudi-Arabien, die sich auf die wirtschaftliche Stärkung von Frauen konzentriert. Durch die gezielte Förderung weiblicher Handwerkerinnen wird die wirtschaftliche Selbständigkeit gestärkt.

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Fri, 22 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64857
Book Launch "Humboldt Lab Tanzania" am 25. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=615&cHash=1e20f3def63bd40517d2595045c2a45ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64831/3.Kalebasse.Mganga_xl.jpgKalebasse, Praxis des Abdallah Said Mkundi, Mohoro, daneben Foto der Kalebasse aus dem Beutel mit medizinischen Objekten im Ethnologischen Museum
Kalebasse, Praxis des Abdallah Said Mkundi, Mohoro, daneben Foto der Kalebasse aus dem Beutel mit medizinischen Objekten im Ethnologischen Museum
Copyright: Lili Reyels

Book Launch "Humboldt Lab Tanzania" am 25. Juni 2018

Ethnologisches Museum

Mit den Projekten „Humboldt Lab Tanzania“ und „Tansania–Deutschland: Geteilte Objektgeschichten?“ arbeiteten WissenschaftlerInnen des Ethnologischen Museums – Staatliche Museen zu Berlin seit Juli 2016 gemeinsam mit tansanischen KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen sowie weiteren ExpertInnen zu Objektgeschichten der Sammlungen aus dem heute festländischen Tansania.

Die Ergebnisse geben Impulse für die Konzeption von zukünftigen Projekten zur Provenienzforschung in Sammlungen aus der Kolonialzeit und fließen in die Gestaltung der Ausstellungsmodule über den deutschen Kolonialismus in Ostafrika im Humboldt Forum ein. In Tansania wurden die Ergebnisse des „Humboldt Lab Tanzania“ unter anderem in der Wanderausstellung „Living Inside the Story“ einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt.

Eine Dokumentation des Projekts Humboldt Lab Tanzania einschließlich einer Zusammenfassung erster Forschungsergebnisse erscheint nun im Reimer Verlag in der dreisprachigen Publikation (Englisch, Deutsch, Kiswahili): „Humboldt Lab Tanzania. Objekte aus den Kolonialkriegen im Ethnologischen Museum, Berlin – Ein tansanisch-deutscher Dialog“. (Für die Staatlichen Museen zu Berlin, herausgegeben von Lili Reyels, Paola Ivanov und Kristin Weber-Sinn, 398 Seiten, Hardcover ISBN 978-3-496-01591-8, 59,00 €)

Veranstaltung Book Launch mit Podiumsdiskussion

  • Montag, 25. Juni 2018, 18 Uhr
  • Museen Dahlem, Lansstraße 8, 14195 Berlin

Zum Forschungsprojekt

Das Forschungsprojekt „Tansania-Deutschland. Geteilte Objektgeschichten?“ bildete den Auftakt der Untersuchung ausgewählter Bestände der etwa 10.000 Objektnummern umfassenden Sammlungen des Ethnologischen Museums aus dem heutigen festländischen Tansania. Ausgangspunkt des Projekts waren zunächst die klassischen Fragestellungen der Provenienzforschung: Welche Biographien haben die Objekte? Wer waren die VorbesitzerInnen und eventuelle ZwischenhändlerInnen? Wie sind die jeweiligen Objekte in den Besitz des Museums gelangt? Dabei stellt sich auch die Frage nach der Rolle und Bedeutung von Objekten in den kolonialen Begegnungen und Machtbeziehungen. Zunächst lag der Fokus auf Objekten, die im Kontext gewaltsamer Aneignungen und kolonialer Kriege in das Museum gelangten, darunter auch Objekte, die im Maji-Maji-Krieg (1905–1907) von den Deutschen erbeutet wurden. Das Gouvernement von „Deutsch-Ostafrika“ in Dar es Salaam sandte im Jahre 1907 über 1800 kg der als „Kriegsbeute“ ausgewiesenen Objekte an das Berliner Museum. Aber selbst die in Kriegen angeeigneten Objekte zeugen vom Widerstand und der Handlungsmacht der afrikanischen Bevölkerungen sowie der Brüchigkeit der deutschen Kolonialherrschaft. In einem zweiten Schritt fragt das Projekt, wie sich diese Sinngebungen der Objekte historisch im Laufe der kolonialen und postkolonialen Zeit auf den verschiedenen involvierten Seiten verändert haben. Dementsprechend sollte die Bearbeitung der Geschichte der Tansania-Sammlung in Kooperation mit tansanischen PartnerInnen erfolgen.

Neben einer Auftaktkonferenz am Goethe-Institut in Dar es Salaam im November 2016 umfasste das mit dem Forschungsprojekt eng verknüpfte Projekt „Humboldt Lab Tanzania“ eine Feldforschung von Wissenschaftlern der Universität Dar es Salaam (Tansania) zu den Herkunftsorten ausgewählter Objekte. Darüber hinaus besuchten die tansanischen Künstler Amani Abeid, Nicholas Calvin Mwakatobe und Douglas Kahabuka sowie die Künstlerin Pia Rutaiwa das Ethnologische Museum und seine Depots. Anschließend setzten sie sich als artists in residence in Ateliers des Nafasi Art Space in Dar es Salaam mit möglichen (Re-) Präsentationsformen sensibler Objekte auseinander und entwickelten eigene künstlerische Positionen. In Zusammenarbeit mit dem National Museum and House of Culture in Dar es Salaam wurden die aus der Projektarbeit resultierenden Erkenntnisse, Perspektiven und künstlerischen Arbeiten in der Wanderausstellung „Living Inside the Story – Humboldt Lab Tanzania“ Anfang des Jahres 2017 unter anderem im National Museum and House of Culture sowie an der University of Dar es Salaam und dem Maji Maji Memorial Museum in Songea präsentiert.

Tansania/Deutschland: Geteilte Objektgeschichten?

  • Projektleitung: PD Dr. Paola Ivanov (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Kristin Weber-Sinn (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Museologe: Hendryk Ortlieb (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Kooperationspartner: University of Dar es Salaam, Department of History; National Museum of Tanzania
  • Projektförderung: Kuratorium Preußischer Kulturbesitz

Humboldt Lab Tanzania

  • Projektleitung: PD Dr. Paola Ivanov (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Kuratorin, Projektleitung in Tansania: Dr. Lili Reyels (Dar es Salaam/Berlin)
  • Kooperationspartner: Bookstop Sanaa: Visual Art Library & Creative Learning Space in Dar es Salaam; University of Dar es Salaam; National Museum and House of Culture, Dar es Salaam, Maji Maji Museum, Songea; Goethe-Institut Tansania
  • Projektförderung: Kulturstiftung des Bundes im TURN – Fonds für künstlerische Kooperationen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern, Kuratorium Preußischer Kulturbesitz
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Thu, 21 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64831
Street Art im Museum für Islamische Kunst: Live Tape Aktion am 22. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=613&cHash=4affd04b0e6c12eb73f0b19b8acb0590https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64806/02_ISL_TAPE-OVER_TapeArt_DvB_xl.jpgTAPE OVER, Tape Art Aktion im Museum für Islamische Kunst, Ausstellungsansicht, 2018
TAPE OVER, Tape Art Aktion im Museum für Islamische Kunst, Ausstellungsansicht, 2018
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Street Art im Museum für Islamische Kunst: Live Tape Aktion am 22. Juni 2018

Pergamonmuseum

Die Berliner Tape Art Crew TAPE OVER hat sich von der Sammlung des Museums für Islamische Kunst inspirieren lassen und gestaltet am Freitag, den 22. Juni 2018, in einer Live-Performance einen Saal des Pergamonmuseums auf der Museumsinsel Berlin neu.

Nach einer Street Art Aktion am 3. Juni 2018 auf dem Leopoldplatz in Berlin-Wedding bringt die Tape Art Crew TAPE OVER den Stadtraum nun in das Pergamonmuseum. Inspiriert von den Motiven und Mustern der Sammlung und im Dialog mit den Objekten des Museums für Islamische Kunst kreieren sie am Freitag, den 22. Juni 2018 ab 10 Uhr in einer Live-Performance eine Rauminstallation, die sich vor den Augen der Besucherinnen und Besucher zunehmend erweitert. Die Künstler haben sich von der Freskomalerei "Dame im Badeschloss" aus dem Badeschloss Amra inspirieren lassen.

Die Arbeit ist vom 22. Juni bis zum 12. August 2018 im Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum zu sehen.

„Unsere Ausstellungen werden durch den zeitgenössischen Blick bereichert und unsere Objekte aus einer anderen Perspektive neu erfahrbar“, so Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst. „Das ist erfrischend und ergänzt hervorragend die bestehenden Ausstellungen, deren Themen sich in vielerlei Hinsicht als aktuell für die heutige Gesellschaft erweisen. Wir holen die Besucherinnen und Besucher aus ihrer Gegenwart ab und schauen zurück auf Verbindungslinien unserer verknüpften Vergangenheit.“

Tape Art live in Hohenschönhausen

Am 29. Juni ab 9 Uhr im Warnitzer Bogen wird das Team von TAPE OVER zudem mit Ornamenten und Mustern aus dem Museum für Islamische Kunst das BENN-Büro von außen neu gestalten und so Kunst muslimisch geprägter Kulturen in neuen Materialien und Dimensionen sichtbar machen. Die Klebeband-Installation wird im Laufe des 29. Juni entstehen und sich zunehmend erweitern.

TAPE OVER sind seit 2011 in Berlin aktiv und mit rund einem Dutzend kreativer Köpfe international tätig. Ihr vielseitiger und detailreicher Stil beinhaltet Elemente von Street Art und Urban Art und ist von organischen und abstrakten Formen inspiriert. Die jungen Künstlerinnen und Künstler reagieren dabei unmittelbar auf die ortsspezifischen Gegebenheiten der entstehenden Arbeiten, die sich in das Gesamtbild des jeweiligen Standorts integrieren. Bei Tape Art, in den 1960er-Jahren entstanden und ursprünglich im öffentlichen Raum angewendet, entstehen aus Klebebändern mit unterschiedlichen Farben, Formen und Strukturen meist temporäre, raumgreifende Installationen, deren Muster nach minutiöser Vorplanung in einer sog. Live Tape Action angebracht werden.

Mit zahlreichen Präsentationen, Interventionen und Veranstaltungsformaten öffnet sich das Museum für Islamische Kunst zunehmend zeitgenössischen Perspektiven und lädt gezielt Künstlerinnen und Künstler ein, sich mit seiner Sammlung auseinanderzusetzen.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Islamische Kunst und des Referats Bildung, Vermittlung, Besucherdienste – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit TAPE OVER.

Live Tape Aktion: Freitag, 22. Juni 2018, ab 10 Uhr im Museum für Islamische Kunst

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Mon, 18 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64806
Ankunft der Höhlenkuppel der ringtragenden Tauben im Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=614&cHash=c500fc7a7606a91fbf7c91e627eaf389https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64809/Transport_Kuppel_DvB_41_web_xl.jpgIn der Baustelle erhebt sich die Kuppel
In der Baustelle erhebt sich die Kuppel
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Ankunft der Höhlenkuppel der ringtragenden Tauben im Humboldt Forum

Humboldt Forum

Am Donnerstag 14. Juni 2018 zog die Kuppel der „Höhle der ringtragenden Tauben“ aus dem Museum für Asiatische Kunst ins Humboldt Forum ein. Mit der Kuppel befindet sich nun das erste Großobjekt des Museums für Asiatische Kunst im wiederaufgebauten Berliner Schloss, welches ab Ende 2019 eröffnet werden soll.

Monatelang wurde die zwei Tonnen schwere Kuppel auf den Transport vorbereitet. Der Restaurator Holger Manzke entwickelte eine, für die Kuppel spezielle Verkleidung, um sie bestmöglich zu schützen. Durch eine Polsterung, die von innen gegen die Malereien drückt, wird verhindert, dass abgelöste Teile abfallen. So könnten bei dem Entfernen der Polster lockere Teile sofort wieder gefestigt werden. Verpackt in diese spezielle Polsterung und in eine Holzkiste erreichte die Kuppel der „Höhle der ringtragenden Tauben“ das Humboldt Forum. Um mit dem Fahrstuhl in das dritte Obergeschoss zu gelangen, musste die Holzverkleidung abgenommen werden, da nur eineinhalb Zentimeter Platz zwischen der Kuppel und dem Fahrstuhlrand blieben. Die Kuppel befindet sich nun in dem späteren Ausstellungsraum im Humboldt Forum, wo sie auf den rekonstruierten Unterbau der Höhle gesetzt und vorsichtig ausgepackt wird.

Die Höhle wird ins 5./6. Jahrhundert datiert und besitzt wissenschaftlichen Weltrang. Im Jahr 1902 gelangte sie von der Turfan-Region am Rand der Taklamakanwüste, im Gebiet des heutigen China, nach Berlin. Das Forschertrio Albert Grünwedel, Theodor Bartus und Albert von Le Coq fand die Höhle in einem einzigartigen System aus hunderten von Kulthöhlen, die zum Teil mit aufwändigen buddhistischen Malereien verziert waren. 1914 entschließen sich die Expeditionsteilnehmer dazu mehrere Wandmalereien aus der Höhle nach Deutschland zu schicken.  In gewissem Maße eine Rettungsaktion, denn in der Kucha Region waren die Menschen ab dem 11. Jahrhundert zunehmend Muslime und interessierten sich nicht mehr für buddhistische Pilgerorte, weshalb es zu Verfall und Zerstörung kam.

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen mit bedeutenden Exponaten, darunter Objekten und Kunstwerken aus dem Museum für Asiatische Kunst und dem Ethnologischen Museum regt das Humboldt Forum zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an. Akteure im Humboldt Forum sind federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin und das Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin.

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Mon, 18 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64809
Sommer Food Markt am Kulturforum: Essen, Trinken, Genießen, Mitmachen ab 21. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=609&cHash=c3532ea078ea9c0aae7b6393763e7911https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64779/SOMMER-FOOD-MARKT-TEASER-1920x937_xl.jpgEssen, Trinken, Genießen, Mitmachen! Sommer Food Markt am Kulturforum
Essen, Trinken, Genießen, Mitmachen! Sommer Food Markt am Kulturforum
Copyright: Cyan

Sommer Food Markt am Kulturforum: Essen, Trinken, Genießen, Mitmachen ab 21. Juni 2018

Kulturforum

Anlässlich der Ausstellung „Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ im Kunstgewerbemuseum verwandelt sich die Piazzetta des Kulturforums von Donnerstag, den 21. Juni bis Sonntag, den 24. Juni 2018 in einen bunten Marktplatz mit Pop-up-Imbissen, Marktständen und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm für Kinder und Familien. Zur Fête de la Musique am Donnerstag, den 21. Juni 2018, eröffnet der Sommer Food Markt musikalisch beswingt mit einem Konzert des Rufus Temple Orchestra.

Der Sommer Food Markt am Kulturforum lädt an vier Tagen zum Genießen, Verweilen, Mitmachen und Diskutieren ein – mit gastronomischen Angeboten, Tastings und Markt- und Lunchgesprächen von und mit landwirtschaftlichen Erzeugern, Manufakturen, Street Food-Gastronomen und Initiativen und Organisationen, die sich mit Ernährungsfragen auseinandersetzen. Der Eintritt für den Sommer Food Market ist kostenfrei.

Das gastronomische Angebot umfasst u.a. syrisches und schwäbisches Street Food, Snacks mit Algen und Insekten, Currywurst vom Märkischen Sattelschwein, frisch gebackenes Brot aus einer Feldbäckerei, regionale Tapas und Cocktails, Berliner Craft Beer, Eis aus Milch von Jersey-Kühen aus dem Baruther Urstromtal, fair gehandelten Kaffee und handgemachte Süßigkeiten. An der langen Tafel auf der Piazzetta finden Marktgespräche zur geplanten Ernährungsstrategie des Landes Berlin sowie Tastings und Workshops statt, u.a. zu Algen und Meeresgemüse, fermentierten japanischen Lebensmitteln, Wurst und Craft Beer. Kinder und Jugendliche können lernen wie man Veggie-Burger selbst zu Hause macht.

Ein weiterer Sommer Food Markt findet passend zur Langen Nacht der Museen (Samstag, 25. August 2018) vom 23. bis 26. August 2018 statt.

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie unter www.foodmarkt-kulturforum.de.

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Thu, 14 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64779
Das aktuelle Schaufenster Nr. 9: #UnserNachbar – WM 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=610&cHash=13ad6b68789256384b1f611de33a68ddhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64785/Trikot_PaniniBogen_01_xl1_xl.jpgFußballtrikot der deutschen Nationalmannschaft, 2018
Fußballtrikot der deutschen Nationalmannschaft, 2018
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug

Das aktuelle Schaufenster Nr. 9: #UnserNachbar – WM 2018

Museum Europäischer Kulturen

#Unser Nachbar. Über Sportereignisse werden nationale Identitäten verhandelt. Das Aktuelle Schaufenster des MEK zeigt aus Anlass der WM 2018, wie 2016 die Vielfalt der deutschen Nationalmannschaft zum Gegenstand lautstarker öffentlicher Diskussionen wurde.

Die deutsche Nationalmannschaft, die aktuell bei der WM in Russland antritt, ist außerordentlich vielfältig. Die Eltern der Teammitglieder kommen aus Polen, der Türkei, Ghana, Bayern und Schwaben, aus Sierra Leone und Spanien. Einige besitzen neben ihrer deutschen Staatsangehörigkeit auch einen tunesischen oder französischen Pass. Sie spiegeln die Vielfalt der deutschen Bevölkerung wider und treten in internationalen Wettkämpfen wie der Fußballweltmeisterschaft für Deutschland an.

Aber nicht alle scheinen dies akzeptieren zu können. Der AFD-Politiker Alexander Gauland löste im Vorfeld der Europameisterschaft im Mai 2016 einen Skandal aus, als er in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über den Nationalspieler Jerôme Boateng sagte: „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.

Unter dem Hashtag „UnserNachbar“ solidarisierten sich daraufhin zahlreiche Menschen auf Twitter und Facebook mit Jerôme Boateng, ebenso andere Fußballspieler. So schrieb Benedikt Höwedes unter ein Foto, das ihn mit Boateng zeigt, auf Twitter: „Wenn du für Deutschland Titel gewinnen willst, brauchst du Nachbarn wie ihn“. Bei einem Testspiel, das die DFB-Mannschaft am Abend nach Erscheinen des Interviews mit Gauland in Augsburg absolvierte, hatte der Fanblock ein großes Banner dabei, auf dem „Jerome sei unser Nachbar!“ stand.

Auch andere europäische Nationalmannschaften haben Torschützen unterschiedlicher kultureller Herkunft: Zlatan Ibrahimovic stand lange Zeit symbolhaft für die schwedische Nationalmannschaft. 2017 wurde der aus Brasilien stammende Nationalspieler Emerson Palmieri dos Santos in Italien eingebürgert. Die Eltern von Kenny Tete, der für die Niederlande spielt, kommen aus Mosambik und Indonesien. Sie alle sind Nachbarn in Europa und Symbol für die vielfältigen Kulturen und Lebenswelten, die die Nationalstaaten in Europa prägen. Ob in Zukunft vielleicht auch einmal eine gesamteuropäische Mannschaft bei einem internationalen Turnier antreten wird?

Das Aktuelle Schaufenster hat sich als ein neues Format etabliert, in dem das Museum Europäischer Kulturen regelmäßig Bezug auf aktuelle Themen nimmt. Das Schaufenster befindet sich im Foyer, Arnimallee 25, direkt neben dem Eingang.

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Wed, 13 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64785
Hängung des Panoramas PERGAMONhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=611&cHash=85b029a0cb5aa53d0538dc7eebb829cchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64783/20180612_Panorama-PERGAMON-gehaengt_Foto-Tom-Schulze-c-asisi_xl.jpgHängung des Panoramas PERGAMON
Hängung des Panoramas PERGAMON
Copyright: Foto: Tom Schulze / asisi

Hängung des Panoramas PERGAMON

Pergamonmuseum

Gestern erreichte das 360°-Panorama PERGAMON von Yadegar Asisi das neue Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ neben der Berliner Museumsinsel. Nachdem das 104 x 30 Meter große Rundgemälde aus der großvolumigen Transportkiste ausgepackt worden war, fädelten Alpinkletterer es auf eine Hubschiene und zogen es in eine Höhe von 30 Metern.

Das Riesenrundgemälde war mit großer Spannung erwartet worden. Bis zur Entfaltung des Panoramas unmittelbar vor der Eröffnung des Ausstellungsprojekts „PERGAMON – Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ im Herbst wird das monumentale Bild nun zusammengerafft in 30 Metern Höhe hängen. Über den Sommer dieses Jahres werden der Innenausbau und die Einrichtung des Ausstellungsgebäudes sowie die Installation des Rundgemäldes vollendet: Das Panorama wird vollends aufgespannt und festgezogen, Beleuchtung und Ton werden installiert und auf die einzelnen Bildelemente abgestimmt. Die atmosphärische Hintergrundmusik und die Geräuschkulisse werden von Yadegar Asisi im Zusammenwirken mit dem Komponisten Eric Babak abgestimmt und finalisiert. Im Ausstellungsbereich werden die 80 originalen Skulpturen der Antikensammlung – darunter der Kleine Fries des Pergamonaltars – sowie die Ausstellungsinstallationen zur antiken Metropole Pergamon aufgebaut und in Szene gesetzt.

Mit dem Panorama thematisieren die Antikensammlung und Yadegar Asisi die Stadt Pergamon in römischer Zeit (um 129 n. Chr.). Das Projekt knüpft an den großen Erfolg des ersten Panoramas, das das „Studio asisi“ 2011 für das Pergamonmuseum im Rahmen der Ausstellung „Pergamon. Panorama der antiken Metropole“ kreierte, an.

In einem Interview auf dem Blog der Staatlichen Museen erzählen Andreas Scholl, Direktor der Antikensammlung, und der Künstler Yadegar Asisi mehr über die Entstehung des monumentalen Projektes.

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Wed, 13 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64783
20 Jahre Gemäldegalerie am Kulturforumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=608&cHash=5cf27389d4224fafa7809f05d5827298https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64764/GG_Rembrandt-Saal_Foto_Erik-Jan_Ouwerkerk_xl.jpgHängung der ersten Gemälde im Rembrandt-Saal im Neubau der Gemäldegalerie am Kulturforum, 1997
Hängung der ersten Gemälde im Rembrandt-Saal im Neubau der Gemäldegalerie am Kulturforum, 1997
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Erik-Jan Ouwerkerk

20 Jahre Gemäldegalerie am Kulturforum

Gemäldegalerie

Heute vor 20 Jahren wurde die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin am Kulturforum eröffnet. Die Sammlung der Gemäldegalerie war vor dem Jahr 1997 zwischen dem Bode-Museum auf der Museumsinsel und der Gemäldegalerie in Dahlem aufgeteilt, eine Folge der Teilung Berlins.

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieben zwei Drittel der Sammlung unter dem Einflussbereich der Westalliierten, über den Rest verfügte bis 1958 das sowjetische Militär. Erst 1963 konnten die Gemälde wieder im heutigen Bode-Museum besucht werden, bereits seit 1956 die in Westberlin verbliebenen Werke in der Gemäldegalerie in Dahlem. Nach dem Fall der Mauer begann man 1992 mit den Umzugsvorbereitungen für eine Zusammenführung der Objekte aus beiden Museen. Nach fünfjähriger Vorbereitungszeit startete 1997 der erste LKW, beladen mit Transportkisten aus dem Bode-Museum, zum Neubau der Gemäldegalerie am Kulturforum.

„Die erste Zusammenführung zweier Sammlungen, die aufgrund der deutschen Teilung getrennt waren, in einem Neubau – das war damals das Ereignis, eine Sensation“, sagt  Rainer Michaelis, heute stellvertretender Direktor der Gemäldegalerie.

Der Blog der Staatlichen Museen zeigt in einer Bilderstrecke Aufnahmen des damaligen Umzugs. In einem weiteren Beitrag schildert Rainer Michaelis, wie er den damaligen Umzug erlebt hat.

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Tue, 12 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64764
Fête de la Musique im MEK am 21. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=606&cHash=8a5f22eab7cc94827d6e63803ffd05a6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64758/MEK_VB_3789_xl.jpgFête de la Musique im MEK
Fête de la Musique im MEK
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / David von Becker

Fête de la Musique im MEK am 21. Juni 2018

Museum Europäischer Kulturen

Die Fête de la Musique ­– das Fest der Musik – verbindet jedes Jahr zum Sommeranfang Menschen in 540 Städten weltweit. Mit dabei ist das Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Dahlem!

Am Donnerstag, den 21. Juni 2018, ab 16.30 Uhr, lädt das Museum zu einem bunten Musikabend in seinen atmosphärischen Garten. Das musikalische Repertoire umfasst französischem Chanson, Folk, Rocabilly und A-Cappella ebenso wie Swing und Balkan-Folk. Wer entspannt den Klängen lauschen möchte, ist hier genauso richtig wie alle Tanzwütigen.

Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant eßkultur mit einem Barbecue vom Feinsten. 

Zur Feier des Tages ist das MEK außerdem bis 20 Uhr geöffnet. Hier sind die Ausstellungen Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil, 100 Prozent Wolle und Kulturkontakte. Leben in Europa zu sehen.

Musikprogramm im Garten des MEK:

17:00 Uhr | Chanson Trottoir 

Chanson Trottoir haben das französische Liedgut zu einer pulsierenden Straßenparty weiterentwickelt, zu der man tanzen, lachen, singen und weinen kann. Ob jung oder alt: Chanson Trottoir machen glücklich.


18:30 Uhr | Bhuvan Singh

Inspiriert von alten Folksongs, 50er Jahre Country und Rockabillymusik, kreieren die Berliner Singer-Songwriter Musik in allen Schattierungen von ROT.

19:30 Uhr | Stimmfisch 

Eine Berliner A-Cappella-Band, die im tiefen, blauen Meer nach lyrischen Vers-Perlen taucht und sie in neuem musikalischem Gewand erstrahlen lässt. Mal schräge, mal schwelgerische See-Shanties ziehen sie mit ihren Texten, eingehüllt in selbstkomponierte Melodien, in ihren Bann.

21:00 Uhr | Nova fliegt zum Mond 

‘Nova fliegt zum Mond’ – Livemusik und gute Laune. Mit ihrem Sound erfinden die vier Jungs mit ihrer Sängerin Gypsy-Swing & Balkan-Folk neu. Dabei bleibt´s stets tanzbar und lebendig.

 

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Mon, 11 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64758
Ausstellung "Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN" des Münzkabinetts ab 22. Juni 2018 in Speyer zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=607&cHash=280dd5e4b27d4661d712a1fa344b8ee6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64626/MK_Muse_xl.jpgAnna Martha Napp: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Medaille, Bronze, 2015
Anna Martha Napp: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Medaille, Bronze, 2015
Copyright: Foto: Reinhard Saczewski, grafische Gestaltung: Jan Hawemann

Ausstellung "Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN" des Münzkabinetts ab 22. Juni 2018 in Speyer zu sehen

Bode-Museum

Kunst macht Geld und Geld macht Kunst. Wie bewegen sich Künstler in diesem Spannungsfeld zwischen Freiheit und Fremdbestimmung, Markt und Macht? Die erstmals im Bode-Museum in Berlin (24.11.2016 bis 27.05.2017) und nun ab 22. Juni 2018 in veränderter Form in der Volksbank Speyer gezeigte Sonderausstellung „Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN“ lässt die Kunstschaffenden selbst über ihre Arbeiten zu Wort kommen. Die Ausstellung in Speyer entstand in Zusammenarbeit mit der Numismatischen Gesellschaft Speyer und setzt damit eine gute und langjährige Tradition fort.

Die Ausstellung ruht auf drei Pfeilern. Den ersten bilden Medaillen, die in den frühen 1990er-Jahren insbesondere von Bildhauern aus dem ehemaligen Ost-Berlin geschaffen wurden. In Projekten und Editionen setzten sie sich ebenso kritisch wie humorvoll mit der neuen wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Situation auseinander.

Etwa 25 Jahre später, im Jahr 2014, erging, u. a. über die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst, erneut ein Aufruf an Künstler, in Form von Medaillen aktuelle Statements und Erfahrungszeugnisse zum Konflikt zwischen Geld, Macht, Freiheit und Kommerz abzugeben. Die im Münzkabinett eingegangenen Werke öffnen den Blick auf die Situation der Gegenwart und bilden das zweite Standbein der Präsentation. Diese neuen Medaillen sind lebendige Zeugnisse der Nöte und Ängste, aber auch der Ambitionen und individuellen Lösungswege aus dem Dilemma der Marktzwänge.

Den dritten Pfeiler bildet Kunstgeld und in Geldkunst in Form von Banknoten. Ein Stück Ost-Berliner Geschichte repräsentiert das „Knochengeld“ der Gruppe Ioë Bsaffot, die kurz nach der Wende über 50 Künstler in einem gemeinsamen Projekt vereinte. Aus den frühen 2000er-Jahren stammen sodann das poppig-humorvolle „Kretzergeld“ von Helmut King. Voll Ironie und Gesellschaftskritik ist schließlich das „Bode-Honey“ des Künstlers Nikolaus Eberstaller. Dieser hat speziell für MUSE MACHT MONETEN eine Geldserie geschaffen, die einen entlarvenden Blick auf menschliche Gier wirft.

Künstlerinnnen und Künstler

In der Ausstellung sind Arbeiten folgender Künstlerinnnen und Künstler vertreten: Rossen Andreev, Axel Bertram, Manfred Butzmann, Karin Dammers, Marianne Dietz, Peter Ralf Dünwald, Nikolaus Eberstaller, Wilfried Fitzenreiter, Florian Flierl, Maya Graber, Alma Greiner, Georgij Gugunava, Maria Lucia Hardegen, Evelyn Hartnick, Heinz Hoyer, die Gruppe Ioë Bsaffot, Andreas A. Jähnig, Karoline Keiter, Helmut King, Klaus Kowalski, Anna Martha Napp, Katja Neubert, Roland Nicolaus, Charlotte Pannicke, Wadim Rokowski, Gerhard Rommel, Luise Rüdiger, Lena Schirrmeister, Jutta Schölzel, Anna Franziska Schwarzbach, Petra Schwenzfeier, Josef Speier, Carsten Theumer und Heidi Wagner-Kerkhof.

Ausstellungsort

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG/Diaalogzone
Bahnhofstraße 19
67346 Speyer

Publikationen

Zur Sonderausstellung ist ein Begleitkatalog erschienen: A. Küter – B. Weisser, Kunst prägt Geld: MUSE MACHT MONETEN. Eine Ausstellung des Münzkabinetts mit Leihgaben der Sammlung Haupt „Dreißig Silberlinge – Kunst und Geld“. Das Kabinett 16, Berlin 2016. 255 S., zahlreiche Farbabb., ISBN: 978-3-86646-137-6, Preis: 29,00 €.

Zum Bode-Honey ist ein separater Aufsatz erschienen: Alexa Küter, Nikolaus Eberstaller: „Honey – Home made money, Bode Edition (2016)“, DGW-Information, Heft 2017/2, S. 20–29.

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Mon, 11 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64626
Kolonnaden Bar auf der Museumsinsel Berlin ab 14. Juni 2018 immer donnerstags von 19 bis 22 Uhr geöffnethttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=603&cHash=bbdceeceae6c3d4985f1bfd10ce2cb72https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64724/Kolonnadenbar_FlorianGaertner_web_xl.jpgKolonnaden Bar auf der Museumsinsel Berlin
Kolonnaden Bar auf der Museumsinsel Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Florian Gärtner

Kolonnaden Bar auf der Museumsinsel Berlin ab 14. Juni 2018 immer donnerstags von 19 bis 22 Uhr geöffnet

Kolonnadenhof

Ab dem 14. Juni 2018 laden die Staatlichen Museen zu Berlin für sieben Wochen immer donnerstags von 19 bis 22 Uhr zur Kolonnaden Bar auf die Museuminsel Berlin. Kühle Getränke, kurzweilige Vorträge sowie wechselnde DJs versprechen einen lauschigen Sommerabend im Kolonnadenhof direkt an der Spree. Der Eintritt ist frei.

Die Idee eines Ortes für anregende Gespräche, lockeres Beisammensein und gute Getränke hat auf der Museumsinsel Tradition: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete unter den Kolonnaden eine Erfrischungshalle, die sich bis in die 1930er-Jahre großer Beliebtheit bei den Berlinerinnen und Berlinern erfreute. Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr greift die Kolonnaden Bar auch im Sommer 2018 diese Idee wieder auf, bietet an jedem Donnerstagabend einen Vortrag mit kuriosen, humorvollen oder kritischen Perspektiven auf die Institution Museum sowie anschließender Musik. An der Bar werden den ganzen Abend Getränke serviert.

Programm

14.6. Sehnsuchtsort Insel

mit Hans-Georg Hiller von Gaertringen, Kunsthistoriker

DJ: Beyond Bisetoon

21.6. Von Pflanzenjägern und einem blühenden Museum

mit Patricia Rahemipour, Leiterin Botanisches Museum Berlin

DJ: Frederik Foert

28.6. Fußball, Bleistift, Schuh. Das Musée Sentimental

mit Anke te Heesen, Wissenschaftshistorikerin

DJ: Strobocop / Karaoke Kalk

5.7. Bei Gefahr Scheibe einschlagen! Museum und Ambulanz in Zeiten der Anastrophe

mit Georg Winter, Künstler

DJ: Chica Paula

12.7. Das totale Museum

mit Christian Welzbacher, Kunsthistoriker

DJ: Bassdee

19.7. Ich trage eine Eule nach Athen. Texte von Wolfgang Hildesheimer

Gelesen von Mark Waschke, Schauspieler

DJ: Zine

26.7. Der vierfache Sinn des Museums

mit Jürgen Kaube, Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung

DJ: Sven von Thülen

Kolonnaden Bar auf der Museumsinsel Berlin

Donnerstags, 14. Juni – 26. Juli 2018, 19 – 22 Uhr

Connections

Die Kolonnaden Bar ist Teil des Vermittlungsprojekts „Connections“. Unter diesem Namen laden die Staatlichen Museen zu Berlin im Sommer 2018 dazu ein, die Vielfältigkeit der Museumsinsel Berlin und ihrer Sammlungen zu entdecken. Ziel ist es, ein vielfältiges Publikum an den Entwicklungen der Museumsinsel und ihres zukünftigen Nachbarn Humboldt Forum teilhaben zu lassen.

„Connections“ wird unterstützt durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

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Thu, 07 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64724
Neue Leihgaben aus der Sammlung Heinz Kuckei in der Gemäldegaleriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=604&cHash=2f80e4be6d89c2b5b281fd7fdda29231https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64739/WEB_Rembrandt-Werkstatt_Esther_Heinz-Kuckei-Collections_xl.jpgRembrandt-Werkstatt, Esther, 1630-35
Rembrandt-Werkstatt, Esther, 1630-35
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Heinz Kuckei Collections

Neue Leihgaben aus der Sammlung Heinz Kuckei in der Gemäldegalerie

Gemäldegalerie

Mit 10 qualitätsvollen Gemälden niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts erhält die Gemäldegalerie eine überaus großzügige Dauerleihgabe aus der Stiftung Heinz Kuckei Collections. Die Werke, darunter wichtige Bilder der Rembrandt-Werkstatt, von Jan Steen und Adriaen van Ostade ergänzen die Bestände der Gemäldegalerie ideal.

Heinz Kuckei (1918-2010) war von den 1970er Jahren an bis kurz vor seinem Tod als Sammler in Berlin aktiv. Den Grundstock der Sammlung legte Mitte der 1920er Jahre jedoch bereits sein Schwiegervater Walter Heilgendorff (1882-1945). Beraten von Wilhelm von Bode und Max J. Friedländer gelangen ihm bedeutende Ankäufe, an die sein Schwiegersohn Heinz Kuckei in den 1970er Jahren anknüpfte. Ab dem 26. Juni 2018, dem 100. Geburtstag Heinz Kuckeis, werden die 10 Leihgaben der Privatsammlung in der zentralen Wandelhalle der Gemäldegalerie ausgestellt, bevor sie Anfang 2019 in die Sammlungsbestände des Museums integriert werden.

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Thu, 07 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64739
Private Förderung ermöglicht umfangreiche Digitalisierung und Veröffentlichung der Bestände des Museums für Islamische Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=605&cHash=d45b3fd97084bca7e9df48d29968ccachttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64740/ISL_Digitalisierung_Wandverkleidung_web_xl.jpgFragment einer Wandverkleidung, Samarra (Irak), 836-892, Gips, geformt, geschnitten, durchbohrt
Fragment einer Wandverkleidung, Samarra (Irak), 836-892, Gips, geformt, geschnitten, durchbohrt
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst / Christian Krug

Private Förderung ermöglicht umfangreiche Digitalisierung und Veröffentlichung der Bestände des Museums für Islamische Kunst

Pergamonmuseum

Das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin stellt ab sofort mehr als 11.000 Objekte seiner Sammlung online zur Verfügung und macht damit eine der weltweit bedeutendsten musealen Bestände der islamischen Kultur in großen Teilen der interessierten Öffentlichkeit wie der Wissenschaft zugänglich. Ermöglicht wird diese Grundlagenarbeit durch die großzügige Unterstützung von Yousef Jameel, einem privaten Förderer von Bildung, Forschung und Kunst.

„Wir sind froh, dass wir durch diese Zuwendung die notwendige Revision unserer Sammlung beginnen konnten“, so Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst. „Unser Dank gilt Yousef Jameel für seine großzügigen Geste wie auch den zahlreichen Spezialisten, die in der mühevollen Kleinarbeit involviert waren. Unser Ziel ist die vollständige Aufarbeitung und digitale Nutzbarmachung der Bestände, was noch jahrelange Nacharbeiten erfordern wird.“

Von 2012 bis 2017 erfasste, dokumentierte und fotografierte ein interdisziplinäres Team aus Kunsthistorikern, Archäologen, Fotografen, Museologen und Restauratoren einen Großteil der Sammlung. Sie erfassten die wesentlichen Daten der Museumsobjekte wie Datierung, Herkunft, Materialien und Herstellungstechniken. Zudem wurden verschiedene Ansichten der Objekte, ggf. auch interessante Details, fotografiert.

Die Sammlung des Museums für Islamische Kunst umfasst Werke der Kunst, Kultur und Archäologie muslimisch geprägter Gesellschaften von der Spätantike bis in die Moderne. Regional deckt sie ein Gebiet vom südlichen und östlichen Mittelmeerraum über Anatolien, den Vorderen Orient und Zentralasien bis nach Indien ab. Nach dem Abschluss des Digitalisierungsprojekts sind nun repräsentative Beispiele von Kunstwerken und Objekten materieller Kultur online verfügbar – einschließlich Teppichen, Textilien sowie Objekten aus Metall, Glas, Keramik und Elfenbein.

Erstmals sind auch Funde archäologischer Ausgrabungen des Museums in Samarra, Chirbat al-Minya/Tabgha, Raqqa und Ktesiphon umfassend zugänglich. Besonders hervorzuheben ist die vollständige Digitalisierung zweier herausragender persischer Handschriften: der mehr als 900-seitigen Anthologie für den Timuriden-Prinzen Baisunqur von 1420 und eines mehr als 600-seitigen Prachtkorans von 1560-70. Damit erweitert die Onlinepräsentation auf ideale Weise die Ausstellung im Pergamonmuseum.

Die Objekte sind ab sofort in der digitalen Datenbank der Staatlichen Museen zu Berlin unter „Museum für Islamische Kunst“ zugänglich: www.smb-digital.de.

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Thu, 07 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64740
Aktionstag Familie mit freiem Eintritt auf der Museumsinsel Berlin am 17. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=602&cHash=7a78f5f65f4916f5945ba6f2a79c827dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64723/02_Aktionstag_Familie_xl.jpgAktionstag Familie auf der Museumsinsel Berlin
Aktionstag Familie auf der Museumsinsel Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Aktionstag Familie mit freiem Eintritt auf der Museumsinsel Berlin am 17. Juni 2018

Museumsinsel Berlin

Am Sonntag, den 17. Juni 2018, laden die Staatlichen Museen zu Berlin Kinder, Jugendliche und Familien ein, im Rahmen eines Aktionstages die Museen der Museumsinsel Berlin für sich zu entdecken. Der Eintritt für Familien ist im Alten Museum, Bode-Museum, Pergamonmuseum, Neuen Museum sowie der Alten Nationalgalerie von 10 bis 18 Uhr kostenfrei. Ausgenommen ist die Sonderausstellung „Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir“ in der Alten Nationalgalerie.

Der diesjährige Aktionstag Familie steht unter dem Motto „Bewegung“: Von 12 bis 16 Uhr widmen sich Workshops im Freien und Ausstellungsgespräche in den Museen Bewegungsmotiven in der Kunst und führen dabei quer über die Museumsinsel. Musikalische Aktionen, Snacks und Getränke sowie ein Museums-Bingo vervollständigen das vielfältige Programm – mit dem Kolonnadenhof als Zentrum des großen Familienfestes.

Teilnahme an den Angeboten kostenfrei, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt in die beteiligten Museen und dürfen bis zu zwei erwachsene Begleitungen kostenfrei mitnehmen

Programm von 12 bis 16 Uhr

Bewegung, Ausdruck, Haltung

  • Workshops in den Kolonnaden
  • Treffpunkt: Kolonnaden an der Bodestraße

Bingo!

  • Bingo mit Motiven aus den Sammlungen
  • Treffpunkt: Kolonnadenhof

Unverhoffte Gäste

  • Stippvisiten von Musikerinnen und Musikern
  • Treffpunkt: Kolonnadenhof

Rundlauf

  • Ausstellungsgespräche führen in die Alte Nationalgalerie,
  • Altes Museum, Neues Museum und Pergamonmuseum
  • Start: halbstündlich
  • Treffpunkt: Infostand im Kolonnadenhof

Vorgestellt / Nachgestellt

  • Interaktives Ausstellungsgespräch im Neuen Museum
  • Start: stündlich
  • Treffpunkt: Infostand im Kolonnadenhof

Der „Aktionstag Familie“ ist Teil des Vermittlungsprojekts „Connections“. Unter diesem Namen laden die Staatlichen Museen zu Berlin im Sommer 2018 dazu ein, die Vielfältigkeit der Museumsinsel Berlin und ihrer Sammlungen zu entdecken. Ziel ist es, ein vielfältiges Publikum an den Entwicklungen der Museumsinsel und ihres zukünftigen Nachbarn Humboldt Forum teilhaben zu lassen.

„Connections“ wird unterstützt durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

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Wed, 06 Jun 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64723
"Bonjour Monsieur Gauguin" nur noch bis 3. Juni 2018 bei "Wanderlust" zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=601&cHash=044147030f6c132f63d71ead55509959https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64634/08_Gauguin_Bonjour_Gauguin_xl_xl.jpgPaul Gauguin, Bonjour Monsieur Gauguin, 1889, Öl auf Leinwand
Paul Gauguin, Bonjour Monsieur Gauguin, 1889, Öl auf Leinwand
Copyright: Nationalgalerie Prag

"Bonjour Monsieur Gauguin" nur noch bis 3. Juni 2018 bei "Wanderlust" zu sehen

Alte Nationalgalerie

Paul Gauguins "Bonjour Monsieur Gauguin", eine Antwort auf "Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet" von Gustave Courbet, ist nur noch bis Sonntag, den 3. Juni 2018 in der Ausstellung Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir zu sehen. Das Zusammentreffen dieser zwei sich aufeinander beziehenden Gemälde ist somit nur noch für wenige Tage erlebbar. "Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet" ist bis zum Ende der Ausstellung (16. September 2018) zu sehen.

Information zu den beiden Gemälden

Gustave Courbet, der vielleicht berühmteste Vertreter des Realismus in der französischen Malerei, hat mehrere aufsehenerregende Gemälde gemalt. Herausragend ist sein Werk „Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet“ von 1854, in dem sich Courbet als Wanderer in der Situation darstellt, in der er auf seinen von einem Diener begleiteten Mäzen Alfred Bruyas trifft. Bruyas hatte Courbet unterstützt und das großformatige Gemälde erworben. Als es auf der Pariser Weltausstellung 1855 ausgestellt wird, entgeht dem Publikum die Anmaßung des Malers nicht, der sich vor Selbstbewusstsein strotzend und weitaus vorteilhafter als sein Mäzen präsentiert: „Weder der Herr noch sein Diener werfen Schatten, den Monsieur Courbet für sich reserviert: Er alleine kann die Strahlen der Sonne aufhalten“, schrieb ein Kritiker. Als Bruyas 1868 seine Sammlung zeitgenössischer Kunst an das Museum seiner Heimatstadt Montpellier schenkte und dabei die Hängung bestimmen durfte, sorgte er dafür, dass „Die Begegnung“ den besten Platz erhielt und er so seine Rolle als Förderer progressiver Kunst für die Nachwelt unterstreichen konnte.

Zwanzig Jahre später, 1888, reiste Paul Gauguin gemeinsam mit Vincent van Gogh von der Provence nach Montpellier und besuchte im Musée Fabre auch die berühmte Sammlung von Alfred Bruyas. „Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet“ hinterließ bei Gauguin einen tiefen Eindruck. Er setzte zu einer eigenen Version an, zuerst nur als bescheidene Dekoration in einer Herberge, die er 1889 als Ölgemälde vollendete und in Anlehnung nun „Bonjour Monsieur Gauguin“ nannte. Gauguin war zu jener Zeit von finanziellen Nöten geplagt, da die intensive Farbgebung seiner Bilder das Publikum nur allmählich überzeugte. Statt also wie Courbet seine Autonomie gegenüber der Gesellschaft zu betonen, stellte er sich als Außenseiter dar: Die Mütze ins Gesicht gezogen nähert er sich nicht einem Millionär, sondern einer bretonischen Bäuerin, die die Flucht zu ergreifen scheint. In der Hoffnung, fernab der ihn nicht sonderlich schätzenden europäischen Gesellschaft bessere Arbeitsbedingung zu finden, reiste Gauguin 1891 erstmals auf die Inseln Polynesiens, sein Gemälde fand später den Weg in die Nationalgalerie Prag.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und unterstützt durch die Volkswagen Aktiengesellschaft.

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Thu, 31 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64634
Tagung "Quo vadis Konservierungswissenschaften" vom 19. bis 20. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=599&cHash=7cb584570f02ff95bfed2f63a3e643a6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64627/RF_Quo-Vadis_2018_xl.jpgReferenzsammlung des Rathgen-Forschungslabors
Referenzsammlung des Rathgen-Forschungslabors
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor, Foto: David von Becker

Tagung "Quo vadis Konservierungswissenschaften" vom 19. bis 20. Juni 2018

Rathgen-Forschungslabor

Das kulturelle Erbe besitzt eine herausragende Bedeutung für die Identität Europas, die weit über den rein finanziellen Wert der Kulturgüter hinausreicht. Der langfristige Erhalt des Kulturerbes bedingt allerdings kontinuierliche Forschung. Diese vereint aktuelle und künftige Herausforderungen des Kulturgüterschutzes mit objektorientierter Entwicklung, Erprobung und Markteinführung neuer Methoden, Verfahren und Produkte.

Die Herausforderungen, die der Konservierungsforschung begegnen, sind grenzüberschreitend. Daher arbeiten vielfach Partner aus unterschiedlichen Europäischen Ländern gemeinsam an einer Lösung von aktuellen Problemen. Die Ergebnisse von nationalen Forschungsprojekten werden wiederum vor allem auf europäischer Ebene unter den Kollegen ausgetauscht und wirken so, ganz im Sinne des Europäischen Kulturerbejahres, über Ländergrenzen hinweg.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt nimmt das Europäische Kulturerbejahr 2018 zum Anlass, gemeinsam mit Partnern aus dem Bereich der Konservierung-Restaurierung, den Museen, der archäologischen Forschung und dem Denkmalschutz sowohl einen Rückblick, als auch eine Aufarbeitung des aktuellen Status quo der Konservierungswissenschaft zu wagen. Zusammen mit den Teilnehmenden wollen wir Richtungen aufzeigen, in die sich die Konservierungsforschung in Zukunft bewegt und Themen ermitteln, die im Mittelpunkt der zukünftigen Forschungen und der Förderung stehen sollten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz statt.

Programm (PDF)

Tagungsort

Kulturforum
Vortragssaal Kunstgewerbemuseum
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Anmeldung

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 120,- Euro (inklusive Verpflegung).

Bitte melden Sie sich verbindlich bis spätestens 8. Juni 2018 online an unter https://www.dbu.de/veranstaltungQuoVadis

Oder schicken Sie eine E-Mail an Nicole Frommeyer, DBU Zentrum für Umweltkommunikation. Unter dieser Adresse stehen wir Ihnen auch gern für Rückfragen zur Verfügung.

Die Teilnehmerzahl der Veranstaltung ist begrenzt. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung. Bitte benachrichtigen Sie uns rechtzeitig, sollten Sie wider Erwarten nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Sie ermöglichen so anderen Interessenten die Teilnahme. Vielen Dank.

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Wed, 30 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64627
Abschlussshow "FIN" der Modeklasse 2018 des Lette-Vereins im Kunstgewerbemuseum am 9. Juni 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=600&cHash=c45608643a5ef9aa83f723c9cefcd551https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64631/FIN_Plakat_Final_web_xl3_xl.jpgAbschlussshow der Modeklasse 2018 des Lette-Vereins am 9. Juni 2018
Abschlussshow der Modeklasse 2018 des Lette-Vereins am 9. Juni 2018
Copyright: Daniel Bornmann

Abschlussshow "FIN" der Modeklasse 2018 des Lette-Vereins im Kunstgewerbemuseum am 9. Juni 2018

Kulturforum

Der 1866 gegründete Lette Verein Berlin gehört zu den ältesten und traditionellsten Ausbildungsstätten für Mode in Deutschland. Die diesjährige Modeklasse feiert ihre Abschlussshow "FIN" am 9. Juni 2018 im Kulturforum Berlin.

Auf der Schau mit dem Titel „FIN“ präsentieren dreiundzwanzig Jungdesigner ihre Kollektionen aus dem 5. und 6. Semester ihrer dreijährigen Ausbildung. Die Vielfalt der Entwürfe wird begleitet von einer Ausstellung, welche den Prozess der Inspirationsfindung und die Ästhetik der Kollektionen widerspiegelt. Von Skizzen bis zum gefertigten Modell ist der Prozess der Schaffung erstmalig ganzheitlich einsehbar.

Im Anschluss der Show kann mit den Absolventen in Kontakt getreten werden, um die Arbeiten konkreter zu betrachten, zu besprechen und die Persönlichkeiten hinter den Kollektionen kennenzulernen. Die unterschiedlichen Philosophien, für die die jeweiligen Abschlussarbeiten stehen, bekommen so ein deutlicheres Erscheinungsbild und werden für den Betrachter verständlicher.

Einlass 18:30 Uhr / Show 19:30 Uhr

Getränke und Sushi von Coolonga und Sushi Native

Veranstaltungsort:
Kulturforum
Matthäikirchplatz 6
10785 Berlin

Lette Verein Berlin

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin und den Lette Verein Berlin verbindet eine lange Tradition im Bereich der Ausbildung junger Designerinnen und Designer. So war dem 1867 gegründeten Kunstgewerbemuseum bis 1921 eine Unterrichts-Anstalt für diesen Bereich angegliedert. Der Lette Verein Berlin feierte 2016 sein 150-jähriges Bestehen. Wilhelm Adolf Lette hatte ihn 1866 als „Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts“ gegründet.

Heute bietet er als Stiftung des öffentlichen Rechts zehn Ausbildungsgänge für Fachkräfte in Design, Ernährung und Versorgung, Gesundheit sowie Technik an. Die Ausbildung im Bereich Modedesign legt besonderes Augenmerk auf Praxisnähe. So liegt der Fokus auf der engen Verzahnung der Gestaltungsfächer mit den Bereichen Schnittkonstruktion und Fertigung. Die Meisterklasse des Lette Vereins geht zurück auf eine Idee von Jochen Pahnke, Modedesigner und Lehrer am Lette Verein. Ihre Realisierung wird seit 2016 von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert und bietet acht talentierten Absolventinnen und Absolventen aus dem Ausbildungsbereich Modedesign die Möglichkeit einer weiteren Vertiefung und Profilierung.

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Wed, 30 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64631
Südseeboot schwebt ins Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=598&cHash=f77f39858a87d48718c6362326f335d5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64612/_22A4000_xl.jpgSchwebendes Südseeboot
Schwebendes Südseeboot
Copyright: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker

Südseeboot schwebt ins Humboldt Forum

Humboldt Forum

Am Dienstag 29. Mai 2018 zog das größte Auslegerboot aus dem Ethnologischen Museum ins Humboldt Forum ein. Der Besuchermagnet  aus Dahlem gehört zu den Highlights der Dauerausstellung, die ab Ende 2019 im wiederaufgebauten Berliner Schloss zu sehen sein wird.

Mit einem aufwändigen Spezialtransport gelangte der Rumpf des 16 Meter langen und 10 Meter hohen Segelbootes in einer großen Kiste von Dahlem nach Mitte und wurde dort unter fachkundiger Betreuung in den Ausstellungssaal im ersten Stock gehievt. Im Schlossbau ist speziell für die Anlieferung der Großobjekte eine Öffnung in einer Wand belassen worden, die erst nach ihrer Einfuhr zugemauert werden kann.  

Kulturstaatministerin Monika Grütters nahm die wertvolle Ladung zusammen mit dem Bauvorstand der Stiftung Humboldt Forum Hans-Dieter Hegner und dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger entgegen.

Hermann Parzinger über die Bedeutung der sensiblen Operation: „Die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sind das Rückgrat des Humboldt Forums. Der Umzug der Objekte von Dahlem nach Mitte bedeutet für alle Partner eine logistische Herausforderung. Mit dem Einzug des Luf-Bootes, einer Ikone des Ethnologischen Museums, startet nun die inhaltliche Einrichtung des Humboldt Forums. Nicht länger ist nur auf dem Papier zu lesen, was dieses neue kulturelle Stadtquartier im Herzen Berlins sein soll: Ein Ort, an dem sich die Welt besser verstehen lässt. Ich danke allen Beteiligten bei den Staatlichen Museen zu Berlin, bei der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss und der Humboldt Forum Kultur GmbH für das Gelingen dieser sensiblen Operation.“

Das ca. 130 Jahre alte Segelboot stammt von der Insel Luf im Bismarck-Archipel, der heute zu Papua-Neuginea gehört. Es ist das letzte seiner Art. Nach dem Erwerb durch eine Handelsgesellschaft 1903 wurde es dem Museum für Völkerkunde (heute Ethnologisches Museum) angeboten und 1904 nach Berlin überführt.

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen mit bedeutenden Exponaten, darunter Objekten und Kunstwerken aus dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst regt das Humboldt Forum zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an. Akteure im Humboldt Forum sind federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin und das Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin.

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Tue, 29 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64612
Auszeichnung für das Museum für Islamische Kunst bei den Museum & Heritage Awards 2018 in Londonhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=597&cHash=a93f5ad665c21e17d473c7d7c517b721https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64551/ISL_Museum-Heritage-Award-2018_web_xl.jpgMuseum and Heritage Awards 2018 am 16.05.2018 in London
Museum and Heritage Awards 2018 am 16.05.2018 in London
Copyright: Salma Jreige

Auszeichnung für das Museum für Islamische Kunst bei den Museum & Heritage Awards 2018 in London

Pergamonmuseum

Unter dem Titel „Syria Initiative – Museum as Mediator of Shared Heritage" wurden die Bemühungen des Museums für Islamische Kunst zur Dokumentation und Vermittlung des syrischen Kulturerbes in der Kategorie 'International Award' besonders empfohlen und erhielt unter den 12 Kategorien als einziger Teilnehmer eine „special regognition“ – besonderen Anerkennung. "Impressive and timely, it not only protects the heritage and history of Syria but reminds us of our global responsibility" urteilte die Jury.

"The Syria Initiative - Museum as Mediator of Shared Heritage“ umfasst 4 Projekte des Museums für Islamische Kunst: das bereits mehrfach ausgezeichnete "Multaka: Treffpunkt Museum", in Kooperation mit drei weiteren Museen und gefördert von den Alwaleed Philanthropies; dem Syrian-Heritage-Archive Project, mit dem DAI und seit 2013 gefördert vom Auswärtigen Amt; die Aleppo-Initiative, gefördert von der Gerda Henkel Stiftung; und die Interactive Heritage Map, gefördert von der Andrew Mellon-Foundation.

"Unsere Vision ist es, ein kollektives Bewusstsein für das kulturelle Erbe zu schaffen – ein Erbe das uns durch die Geschichte verbindet. Wir wollen mit dem Museum ein neues Publikum in die laufenden Diskussionen über kulturelles Erbe im Konflikt und um soziale Verantwortung einbeziehen. Die Teilnehmer benennen selber, was ihr Erbe ausmacht und sind auf allen Ebenen aktiv eingebunden. Die Projekte haben einen starken partizipativen Charakter.", betont Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst.

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Thu, 24 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64551
Konzert am Vorabend des UNESCO-Welterbetages 2018: Silk Road Symphony Orchestra am 2. Juni 2018 im Neuen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=594&cHash=889ab0ab44532f82b829c7e183b0edf1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64492/01_NM_SilkRoadSymphonyOrchestra_xl.jpgSilk Road Symphony Orchestra
Silk Road Symphony Orchestra
Copyright: Callias Foundation

Konzert am Vorabend des UNESCO-Welterbetages 2018: Silk Road Symphony Orchestra am 2. Juni 2018 im Neuen Museum

Neues Museum

Am Vorabend des UNESCO-Welterbetages am Sonntag, den 3. Juni 2018, findet in der Treppenhalle des Neuen Museums ein Konzert des Silk Road Symphony Orchestra statt. Unter dem Titel „Spurensuche“ treffen Werke von Johann Sebastian Bach auf Texte von Dichtern und Denkern aus Europa und entlang der Seidenstraße.

Auszüge und Fragmente aus Homers „Ilias“, der „Bhagavad Gita“ – eine der zentralen Schriften des Hinduismus – sowie dem aus dem 24. Jh. v. Chr. stammenden „Gilgamesch“-Epos werden von werden von Linn Reusse (Deutsches Theater) und Steffen Lehbrink vorgetragen, während das Silk Road Symphony Orchestra mit den Solisten Monika Mauch (Sopran), Elisabeth Popien (Alt), Johannes Gaubitz (Tenor) und Wolf Matthias Friedrich (Bass) die Bach-Kantaten „Christ lag in Todesbanden“ (BWV 4), „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (BWV 106) und „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ (BWV 12) darbietet.

Das 2016 gegründete Silk Road Symphony Orchestra ist ein interkulturelles Musikprojekt bestehend aus rund 60 Solisten aus über 20 Nationen. Unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Jan Moritz Onken soll durch Musik des Nordens, des Südens, des Ostens und des Westens der kulturelle Austausch zwischen den Regionen gefördert werden. Inspirationsquelle für das Orchester ist die interaktive Internetplattform „Silk Road Cultural Belt“, auf der Musikliebhaber ihre persönlichen Highlights der klassischen Musik hochladen und so die Idee der Seidenstraße digital fortschreiben.

Eine Veranstaltung der Callias Foundation in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin, mit Unterstützung der BMW Foundation Herbert Quandt, der ArteMusica Stiftung Frankfurt und Deutsches Theater Berlin. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission und ist Teil der Initiative „Kultur öffnet Welten“.

Tickets (16 – 48 Euro) sind am Veranstaltungstag an der Museumskasse erhältlich.

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Thu, 17 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64492
„Schatzkammer Berlin - Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz“ ab 17.5.2018 im Kino zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=596&cHash=a2a0d48834588e6f8b639c8de7ae8aaehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64487/schatzkammer-berlin_xl.jpgSchatzkammer Berlin - Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz
Schatzkammer Berlin - Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz
Copyright: Edition Salzgeber

„Schatzkammer Berlin - Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz“ ab 17.5.2018 im Kino zu sehen

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist eine der fünf großen Universalsammlungen der Welt. Zu ihr gehören die Staatlichen Museen zu Berlin mit über fünf Millionen Objekten, die Staatsbibliothek zu Berlin als eine der weltweit größten Bibliotheken sowie weitere herausragende Archive und Forschungsinstitute. Diese einzigartige Schatzkammer ist nun erstmals Gegenstand eines Dokumentarfilms.

Bei einem Streifzug durch die gesamte Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis zur zeitgenössischen Kunst werden Fragen nach den großen Menschheitsthemen wie Schönheit, Tod und Macht gestellt. Die „Stars“ im neuen Film von Regisseur Dag Freyer sind die Büste der Nofretete im Neuen Museum, Hans Holbeins Porträt des Kaufmanns Georg Gisze in der Gemäldegalerie, das Ischtar-Tor aus Babylon im Pergamonmuseum oder die Installation "Das Kapital" von Joseph Beuys im Hamburger Bahnhof. Der Film enthüllt Geheimnisse spektakulärer Kunstobjekte, begleitet Archäologen nach China, reist mit einem Kurator nach Kamerun und entlockt zahlreichen Mitarbeitern ihre persönlichen Sichtweisen auf den sorgsam gehüteten „Schatz“.

Der Film ist ab 17. Mai 2018 im Kino, im Herbst auf Deutscher Welle und ARTE zu sehen. 

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Thu, 17 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64487
Rückgabe von Grabbeigaben an die Chugach Alaska Corporationhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=595&cHash=f0194ba9fb479d6b0068eec957a6e957https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64491/180516_ZSPK_PHT006-2_xl.jpgHermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und
John Johnson, Vice-President der Alaska Chugach Corporation, bei der Übergabe der Grabbeigaben.
Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und John Johnson, Vice-President der Alaska Chugach Corporation, bei der Übergabe der Grabbeigaben.
Copyright: SPK/photothek.net/Felix Zahn

Rückgabe von Grabbeigaben an die Chugach Alaska Corporation

Ethnologisches Museum

Das Ethnologische Museum gab am 16. Mai 2018 neun Grabbeigaben, die sich seit den 1880er Jahren in der Sammlung befanden, an die Chugach Alaska Corporation zurück.

Die Übergabe ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Vertiefung der Kooperationen des Museums mit indigenen Gruppen aus der Chugach Region im Südwesten Alaskas, die seit 2015 bestehen und aktiv ausgebaut werden.

Bei den Objekten handelt es sich um Grabbeigaben aus Holz – wie z.B. Masken oder Fragmente davon, Figuren und Stäbe –, die Johan Adrian Jacobsen in den 1880er Jahren von einer Sammelreise im Auftrag des Königlichen Museums für Völkerkunde (heutiges Ethnologisches Museum der Staatlichen Museen zu Berlin) nach Berlin brachte. Nach dem aktuellen Stand der Provenienzforschung deutet alles darauf hin, dass die Gegenstände aus einer Grabplünderung stammen. Vor diesem Hintergrund fiel im Dezember 2017, in Abstimmung mit der Chugach Alaska Corporation, die Entscheidung des Stiftungsrats der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zur Rückgabe. Nach ihrer Rückkehr nach Alaska werden die Objekte an die Communities übergeben.

SPK-Präsident Hermann Parzinger sagte: „Die Objekte wurden damals ohne Zustimmung der Native People und damit unrechtmäßig aus Gräbern entnommen. Sie gehören deshalb nicht in unsere Museen. Ich freue mich besonders, dass diese Rückgabe nun aber nicht den Abschluss einer Zusammenarbeit markiert, sondern dass wir im Gegenteil den Austausch mit der Chugach Alaska Corporation im Zuge einer Kooperation noch intensivieren werden.“

Der Vice President der Alaska Chugach Corporation John Johnson: „Die Chugach freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin, die zu unterschiedlichen Formen des Kulturaustausches führen wird. Ich bin stolz und auch sehr dankbar für all die Bemühungen, die diesen Traum wahr werden ließen“.

Zur Übergabe sprachen:

  • Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
  • John Johnson, Vice President, Alaska Chugach Corporation
  • Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Lars-Christian Koch, Direktor für die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum
  • Monika Zessnik, Kuratorin der Sammlung Nordamerika, Ethnologisches Museum
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Wed, 16 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64491
Ausstellungsreihe "Rundgang 50Hertz" findet zum zweiten Mal statthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=593&cHash=855a7a83b1653d4a7d460c41cfc3ba08https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64402/NG_Rundgang50Hertz_Banner_xl_xl.jpgRundgang 50Hertz 2018
Rundgang 50Hertz 2018
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Gestaltung: Kay Bachmann, Spector Bureau Leipzig

Ausstellungsreihe "Rundgang 50Hertz" findet zum zweiten Mal statt

50Hertz

Vom 4. bis 29. Juli 2018 findet der „Rundgang 50Hertz“ zum zweiten Mal statt. Die Ausstellungsreihe der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, die in Kooperation mit dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz junge Positionen zeitgenössischer Kunst fördert, präsentiert über einen Zeitraum von drei Jahren Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen der Kunsthochschulen in Berlin, Hamburg und Leipzig.

Für vier Wochen sind ausgewählte Werke im Unternehmenssitz von 50Hertz zu sehen, den die Firma im Herbst 2016 in direkter Nachbarschaft zum Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin bezogen hat. Florian Stirnemann (raumlabor berlin) hat für diesen Anlass einen flexiblen Pavillon gestaltet.

Die Mitglieder der diesjährigen Jury, Katharina Herrmann (Arbeits­direktorin, 50Hertz), Franka Hörnschemeyer (Künstlerin), Joachim Jäger (Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Leiter der Neuen Nationalgalerie) und Gabriele Knapstein (Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Leiterin des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin) wählten im März 2018 drei junge Positionen für die Ausstellung aus.

Ein verbindendes Element der jurierten Abschlussarbeiten ist die Einbe­ziehung des Raumes in das künstlerische Werk: Ana Belén Cantoni (geb. 1983 in Peru) diplomierte 2017 mit einer raumgreifenden Bodenplastik an der weißensee kunsthochschule berlin; Judith Dorothea Gerke (geb. 1991 in Kalifornien) erwarb mit einer Rauminstallation von Foto-Objekten 2017 den Titel Meisterschülerin an der Universität der Künste Berlin; Timo Hinze (geb. 1985 in Hamburg) beschäftigte sich in seiner Meisterschü­lerprüfung 2017 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig inhaltlich mit den identitätsstiftenden Anteilen von Architektur, vor allem mit der Gestaltung von Arbeitsräumen.

Die Ausstellung wird kuratiert von Matilda Felix.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation. 

Zu sehen ist der „Rundgang 50Hertz“ vom 4. bis 29. Juli 2018 im 50Hertz Netzquartier, Heidestraße 2, 10557 Berlin.
Di-So 11-18 Uhr.
Freier Eintritt

 

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Tue, 15 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64402
Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, zur Vizepräsidentin des Deutschen Museumsbundes gewählthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=591&cHash=2ed14b094ef9da9bdc0df7cb383b31c0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64427/Christina_Haak_final_2018_05_web_xl.jpgProf. Dr. Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin
Prof. Dr. Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Stephanie von Becker

Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, zur Vizepräsidentin des Deutschen Museumsbundes gewählt

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Museumsbundes am 8. Mai 2018 in Bremen wurde Prof. Dr. Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, zur Vizepräsidentin des Deutschen Museumsbundes gewählt. Sie löst Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums Bremen, nach achtjähriger Amtszeit ab.

Prof. Dr. Eckart Köhne wurde als Präsident des Verbands bestätigt. Der Direktor des Badischen Landesmuseums Karlsruhe ist bereits seit 2010 Mitglied im Vorstand des Deutschen Museumsbundes und seit 2014 dessen Präsident.

Der neue Vorstand, der auf eine Amtszeit von vier Jahren gewählt wird, besteht weiterhin aus: Dr. Jens Bortloff (TECHNOSEUM, Mannheim), Dr. Heidrun Derks (Varusschlacht im Osnabrücker Land, Bramsche-Kalkriese), Gregor Isenbort (DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund), Dr. Susanne Köstering (Museumsverband des Landes Brandenburg e.V.), Prof. Dr. Rita Müller (Museum der Arbeit, Hamburg), Norbert Niedernostheide (Museum am Schölerberg, Osnabrück), Dr. Ute Pott (Gleimhaus. Museum der deutschen Aufklärung, Halberstadt) und Dr. Reinhard Spieler (Sprengel Museum Hannover).

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Museumsbundes fand im Rahmen der Jahrestagung des Verbandes in Bremen statt, die in diesem Jahr unter dem Titel „Eine Frage der Haltung. Welche Werte vertreten Museen“ stand. Bei vollem Haus wurde mit Referenten aus dem In- und Ausland sowie rund 400 Tagungsteilnehmern diskutiert, ob bzw. wie politisch Museen heute sind und welche Werte sie für die Gesellschaft vertreten.

Der 1917 gegründete Deutsche Museumsbund vertritt die Interessen der bundesdeutschen Museen und ihrer Mitarbeiter und hat derzeit rund 3.300 Mitglieder.

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Wed, 09 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64427
Fünf prominente Museen vervollständigen ab Juli 2018 das Volontärsprogramm von lab.Bodehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=592&cHash=b0e1941157e78e0a3ce31d03d0ce29d8https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64434/LB_Modul3_Voluntaerprogramm_web_xl.jpglab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen, ein gemeinsames Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin
lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen, ein gemeinsames Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Foto: Juliane Eirich, 2018

Fünf prominente Museen vervollständigen ab Juli 2018 das Volontärsprogramm von lab.Bode

Bode-Museum

lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen, das gemeinsame Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin, fördert bis 2020 insgesamt 23 wissenschaftliche Volontariate im Bereich Vermittlung an Kunstmuseen in ganz Deutschland.

Welche Qualifikationen brauchen Kunstvermittler_innen heute? Wie kann die Ausbildung zur Kunstvermittler_in professionalisiert werden? Welche Voraussetzungen braucht eine qualitätsvolle Vermittlungsarbeit in Museen? Wie lassen sich Arbeitserfahrungen zwischen Vermittler_innen verschiedener Museen teilen?

Die Fachjury hat in ihrer Sitzung am 23. April 2018 fünf weitere Museen für das Programm vorgeschlagen. Zu den bereits 18 teilnehmenden Museen kommen folgende fünf Institutionen hinzu, die ab Juli 2018 am Volontärsprogramm von lab.Bode teilnehmen werden:

• Berlinische Galerie
• Brücke-Museum, Berlin
• Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
• Museum Folkwang, Essen
• Museum Ludwig, Köln

Mitglieder der Fachjury sind: Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur Münster, Claudia Ehgartner, Leitung der Kunstvermittlung des mumok – museum moderner kunst Wien, und Dr. Gabriele Uelsberg, Direktorin des LVR-LandesMuseum Bonn.

Hortensia Völckers, Vorstand und Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes: „Wie kann man die Schätze der Museen allen zugänglich und vor allem junge Menschen auf sie neugierig machen? Auf diese Fragen entwickeln Vermittler_innen immer wieder neue Antworten. An vielen Museen fehlt es jedoch an spezifisch ausgebildetem Personal. Mit dem Volontärsprogramm von lab.Bode setzt die Kulturstiftung des Bundes ein deutliches Signal für den Ausbau des Bereichs Vermittlung an Museen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem bundesweiten Programm im Rahmen von lab.Bode 23 Museen bei der Aufstockung ihrer Stellen in diesem so wichtigen Bereich unterstützen können.“

Heike Kropff, Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin: „Die qualifizierte Ausbildung von Hochschulabsolventen für eine Tätigkeit im Bereich Bildung und Vermittlung in Museen – analog zu den Volontariaten im kuratorischen Bereich – ist ungemein wichtig. Die jungen Kolleg_innen sammeln so nicht nur Erfahrungen im Umgang mit Institutionen, Sie erlangen auf diese Weise eine gleichberechtigte Position gegenüber den Sammlungs- und Ausstellungskuratoren, die sich im Wirkungsbereich, im Status und in der Bezahlung niederschlägt. Hier gibt es bundesweit einen großen Nachholbedarf. Auch die Staatlichen Museen zu Berlin partizipieren von der Ausbildung der Volontäre und dem Diskursprogramm lab.Bode.“

Bis 2020 fördert die Initiative lab.Bode im Rahmen eines weitreichenden Programms insgesamt 23 wissenschaftliche Volontariate im Bereich Vermittlung. Bundesweit konnten sich Museen bewerben, die der Vermittlungsarbeit an ihrer Institution einen höheren Stellenwert einräumen möchten. Die Volontär_innen arbeiten an ihren jeweiligen Museen, begleiten zeitweise einzelne Schulprojekte im Bode-Museum und entwickeln eigene Formate in ihrem Haus. Durch das Volontärsproramm wird die Ausbildung der Vermittler_innen professionalisiert und berufliche Netzwerke entstehen. Alle Volontär_innen nehmen an einem umfassenden Fortbildungsprogramm teil, das in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel entwickelt wurde. Weiterer Kooperationspartner ist der Deutsche Museumsbund.

Die 23 teilnehmenden Museen am Volontärsprogramm von lab.Bode

• Berlinische Galerie
• Brücke-Museum, Berlin
• Focke Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
• GfZK – Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
• Historisches Museum Frankfurt
• Jüdisches Museum Frankfurt
• Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
• Kunstmuseum Villa Zanders, Bergisch Gladbach
• Kunsthalle Bremen
• Kunsthalle Mannheim
• Kunstmuseum Stuttgart
• Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
• Lindenau-Museum Altenburg
• MEWO Kunsthalle, Memmingen
• Museum Folkwang, Essen
• Museum für Gegenwartskunst Siegen
• Museum Ludwig, Köln
• Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern
• Museum Ulm
• Neues Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg
• Staatliche Kunstsammlungen Dresden
• Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
• Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Über lab.Bode

Bis Ende 2020 wird das Bode-Museum auf der Museumsinsel Berlin zum Experimentierfeld. Mit einem Vermittlungslabor im Bode-Museum, einem bundesweiten Volontärsprogramm an 23 Museen und begleitenden Diskursveranstaltungen soll modellhaft gezeigt werden, was Vermittlungsarbeit an Museen auszeichnet und was sie bewirken kann.

Kommende Diskursveranstaltungen

Set #3: Dissens

Mi / 16.5.2018 / 18 Uhr: Fighting with Teachers: When Art Meets Pedagogy

  • Vortrag und Diskussion mit Darren O’Donnel, Mammalian Diving Reflex, Toronto (auf Englisch mit Übersetzung)
  • Treffpunkt: Kasse / Besucherinformation Bode-Museum
  • Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Mi / 6.6.2018 / 18 Uhr: Warum habt ihr das Museum gemacht?“ – Zur Arbeit mit Schüler_innen in der Kunstsammlung

  • Vortrag und Diskussion mit WHW / What, How & for Whom, Künstlerinnenkollektiv, Zagreb und Julia Hagenberg, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (z.T. auf Englisch mit Übersetzung)
  • Treffpunkt: Kasse / Besucherinformation Bode-Museum
  • Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Mi / 27.6.2018 / 18 Uhr: Das Museum verlernen

  • Vortrag und Diskussion mit Nora Landkammer, ZHdK Master Art Education, und Natalie Bayer, FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Berlin
  • Treffpunkt: Kasse / Besucherinformation Bode-Museum
  • Kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen in Kürze unter www.lab-bode.de

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Wed, 09 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64434
Ausstellung des ERC-Projekts ELEPHANTINE an der Universität Harvard: Pots as Post-Its: Daily Life Captured on Ancient Egyptian Ostracahttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=590&cHash=4c271ae51a39facf1bd296a95595d890https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64391/ELEPHANTINE_xl.jpgÄgyptisches Ton-Ostrakon aus Elephantine, Harvard University, Houghton Library, Ostraca 3144
Ägyptisches Ton-Ostrakon aus Elephantine, Harvard University, Houghton Library, Ostraca 3144
Copyright: Foto: Verena Lepper

Ausstellung des ERC-Projekts ELEPHANTINE an der Universität Harvard: Pots as Post-Its: Daily Life Captured on Ancient Egyptian Ostraca

Harvard University Houghton Library

Die Ausstellung basiert auf den Forschungsergebnissen des ERC-Projekts ELEPHANTINE des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin und wird vom 2. Mai bis 6. September 2018 in der Harvard University Houghton Library in Cambridge, U.S.A. gezeigt.

Als Ostraka (Singular: Ostrakon) werden Tonscherben oder Kalksteinstücke bezeichnet, die im Alten Ägypten als Schreibmaterial genutzt wurden. Ostraka waren deutlich billiger als Papyrus und dienten als Notizzettel, so wie heute bei uns Post-It-Notes. Viele Ostraka aus der Sammlung der Houghton Library sind Quittungen, Warenlisten, Steuern und persönliche Briefe, die auf Demotisch, Koptisch und Griechisch verfasst wurden; Sprachen die im Alten Ägypten gesprochen wurden.

Von 1877 bis 1878 reiste Henry Williamson Haynes (1831 – 1912), ein Absolvent der Harvard Universität und Professor für Klassische Sprachen, nach Ägypten und erwarb dort verschiedene Ostraka auf der Insel Elephantine – die am Südende Ägyptens liegt. Haynes brachte sie in die USA und so reisten sie vom Nil zum Charles. Nach Haynes‘ Tod kamen sie schließlich in das Harvard Fogg Museum und letztendlich zur Houghton Library.

Die auf Elephantine entdeckten Ostraka bewahren nicht nur Informationen des alltäglichen Lebens auf der Insel, sondern zeigen uns ihre Einzigartigkeit auch als Zeugnisse einer multikulturellen Gemeinschaft. Elephantine ist eine kleine Insel an der Südgrenze Ägyptens zu Nubien. Ihre Siedlung war von besonderer strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung, mit einer internationalen Bevölkerung, die verschiedene Sprachen verwendete und verschiedene Ethnien, Kulturen und Religionen über einen Zeitraum von mehr als 4000 Jahren umfasste.

Alle Ostraka der Ausstellung stammen aus der Sammlung der Harvard University Houghton Library sowie weitere Leihgaben aus dem Harvard Semitic Museum. Eine mögliche Rekonstruktion eines Elephantine-Topfes wird ebenso präsentiert, mit einer Scherbe, die als Notizzettel für eine Zahlungsquittung wiederverwendet wurde.

Komplementiert wird die Kabinett-Ausstellung durch eine Medienstation mit einem Film zu Forschungen über Elephantine sowie interaktiven 3-D-Scans der Ostraka.

Die Kabinett-Ausstellung basiert auf den Forschungsergebnissen des ERC-Projekts ELEPHANTINE.

Sie wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Verena Lepper, Principal Investigator des ERC-Starting Grant Projektes ELEPHANTINE und Kuratorin für Ägyptische und Orientalische Papyri und Handschriften am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung, Staatliche Museen zu Berlin sowie Houghton Library Joan Nordell Visiting Fellow 2017-2018, gastkuratiert. In Kooperation mit den Ägyptologie-Studenten Andréa Martinez, Julia Puglisi and Hilo Sugita des Department of Near Eastern Languages and Civilizations der Harvard University.

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Mon, 07 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64391
@home in Europa – Nachbarschaftsfest zum Europatag am 6. Mai 2018 im MEKhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=589&cHash=36287be2e9176afba7b6b0d255d4d726https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64385/Nachbarschaftsfest-im-MEK-2--C-SMB-David-Von-Becker_xl.jpgNachbarschaftsfest
Nachbarschaftsfest
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

@home in Europa – Nachbarschaftsfest zum Europatag am 6. Mai 2018 im MEK

Museum Europäischer Kulturen

Jedes Jahr im Mai bieten der Europatag und die Europawoche die Möglichkeit, die bunte Vielfalt Europas gemeinsam zu feiern. Aus diesem Anlass laden das Museum Europäischer Kulturen (MEK) und die Europäische Akademie Berlin am Sonntag, dem 6. Mai 2018, alle Europäerinnen und Europäer zum Nachbarschaftsfest in den Museumsgarten nach Berlin-Dahlem ein. Rund um die Sonder- und Dauerausstellungen wird ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für die ganze Familie geboten.

In Kurzführungen durch die Sammlungspräsentation „Kulturkontakte. Leben in Europa“ und die Sonderausstellung „Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil. Fotografien von Heike Steinweg“ können Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit den Kuratorinnen Lebenswelten in Europa entdecken.

Was für jeden einzelnen Europa bedeutet, kann in der Speakers‘ Corner kundgetan werden. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihrer Meinung Gehör zu verschaffen – ganz nach dem Vorbild im Londoner Hyde Park. Beim Speed-Dating können sich alle darüber austauschen, was sie individuell mit dem Begriff „Heimat“ verbinden: Hier begegnen sich innerhalb weniger Minuten verschiedene Menschen, die sich über ihre persönliche Heimat unterhalten. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Eine Talkrunde zum Thema „Europäische Identitäten zwischen Brauch und Brüssel“ rundet das Programm ab: Moderatorin Andrea Despot (EAB) diskutiert mit Stefan Evers (CDU, Mitglied des Abgeordnetenhauses), Marge Mardisalu-Kahar (Gesandte an der Botschaft der Republik Estland in Berlin), Andreas Richter (Cultural Consulting) und Alexander Homann (Botschaftsrat an der Botschaft des Königreichs Belgien in Berlin) darüber, was „Heimat“ ausmacht und wie sie sich in einer zunehmend vernetzten und globalisierten Welt verändert.

Im Rahmen der Sonderausstellung „100 Prozent Wolle“ findet zudem wie jeden Sonntag von 14 – 17 Uhr eine offene Werkstatt statt, in der Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren textile Techniken wie Spinnen, Stricken, Häkeln, Knüpfen oder Weben erlernen können. Werkzeuge und Materialien stehen zur Verfügung.

Zur Global Pop Musik von DJ Globalution kann den ganzen Nachmittag im Garten getanzt werden. Jugend im Museum e.V. unterhält mit zahlreichen Spielen die kleinen Besucherinnen und Besucher. Und Kaffee und Kuchen gibt es im KAFFEE! von eßkultur.

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme am Outdoor-Programm kostenfrei. Für Erwachsene ist die Teilnahme am Outdoor-Programm kostenfrei. Der Eintritt ins Museum beträgt 8, erm. 4 €.

Programm 

14.00 Uhr Kurzführung „Kulturkontakte. Leben in Europa“

14.00 Uhr Offene Werkstatt „100 Prozent Wolle“

14.30 Uhr Speakers‘ Corner im Museumsgarten

14.00 Uhr Kurzführung „Kulturkontakte – Leben in Europa“

15.15 Uhr „Speed-Dating“ zum Thema „Heimat“ im Museumsgarten

16.15 Uhr Talkrunde „Europäische Identitäten zwischen Brauch und Brüssel“

17.00 Uhr Kurzführung „Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil | Fotografien von Heike Steinweg“

Ausstellungen 

Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil. Fotografien von Heike Steinweg

Bis 15. Juli 2018

Eine Sonderausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018

Heike Steinwegs fotografische Serie „Ich habe mich nicht verabschiedet“ porträtiert Frauen, die in Berlin im Exil leben. Trotz unterschiedlicher kultureller und sozialer Hintergründe eint sie ihr Wille und ihr Mut, neu zu beginnen In der Ausstellung werden die Fotografien der 33 Protagonistinnen lebensgroß präsentiert. Die Frauen schauen die Betrachter meist direkt an und richten ihren Blick damit auch auf unsere Gesellschaft. Auf diese Weise kommt es zu einem Dialog auf Augenhöhe. Neben den Porträts finden sich in den ausliegenden Alben kurze Gedanken, biografische Berichte und literarische Texte der Beteiligten.

100 Prozent Wolle

Bis 23. Juni 2019

Ein Sonderausstellungsprojekt des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Studiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“ der Technischen Universität Berlin

Das MEK widmet sich mit „100 Prozent Wolle“ der Kulturgeschichte der Wollproduktion und -verarbeitung. Die Ausstellung zeichnet den Weg von der Rohwolle zum Faden nach und vermittelt aktiv verschiedene Techniken der Weiterverarbeitung – vom Spinnen und Weben über das Stricken und Häkeln bis hin zum Sticken. Als intergenerationales Projekt konzipiert, ermöglicht die Ausstellung vielseitige Zugänge zum Thema: Neben der Betrachtung von Sammlungsobjekten wie Spindeln aus allen Gegenden Europas, einem Schäfermantel aus Gras und Webschiffchen können Schafwolle und Pflanzenfasern ertastet sowie ein übergroßes Schaf erklettert werden.

Kulturkontakte. Leben in Europa

„Kulturkontakte. Leben in Europa“ zeigt auf 700 Quadratmetern Aspekte historischer und gegenwärtiger Alltagskultur in Europa. Dabei zeigt es einen Querschnitt aus den vielfältigen Sammlungen des MEK. Mit dem thematischen Ansatz greift es Diskussionen über gesellschaftliche Bewegungen und Abgrenzungen auf.

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Fri, 04 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64385
Provenienzforschung zur Sammlung Mosse ist onlinehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=588&cHash=0f810d177bfe57da213d303185b663c5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64377/GaulLoewe_JamesSimonGalerie-xl_xl.jpg3D-Visualisierung des „Liegenden Löwen“ von August Gaul (1903) in der James-Simon-Galerie
3D-Visualisierung des „Liegenden Löwen“ von August Gaul (1903) in der James-Simon-Galerie
Copyright: SPK / ART+COM, 2017

Provenienzforschung zur Sammlung Mosse ist online

Alte Nationalgalerie

Ein Online-Portal macht die Ergebnisse der Provenienzforschung zum Verbleib der Sammlung Rudolf Mosse zugänglich. Dank großzügiger Unterstützung konnten drei restituierte Werke für die Staatlichen Museen zu Berlin zurückgekauft werden. In der Alten Nationalgalerie informiert eine neue Medienstation über die Geschichte der Sammlung Mosse und die Restitution.

Vor einem Jahr wurde die Mosse Art Research Initiative (MARI) gestartet. MARI ist die erste öffentlich-private Partnerschaft in der Provenienzforschung und gilt als einzigartig. Ziel von MARI ist es, die umfangreiche Kunstsammlung des jüdischen Verlegers Rudolf Mosse (1843-1920) zu rekonstruieren und zu erforschen, wo sich die von den Nationalsozialisten entzogenen Werke gegenwärtig befinden. Die Ergebnisse werden in einer Forschungsdatenbank, dem MARI-Online-Portal, erfasst. Das Online-Portal wurde gestern in der Alten Nationalgalerie präsentiert.

Die Sammlung

Als „eine der großartigsten und reichhaltigsten deutschen Sammlungen“ bezeichnete der zeitgenössische Kunstkritiker und Journalist Max Osborn im Jahr 1912 die Kunstsammlung, die Rudolf Mosse insbesondere in den 1880er- und 1890er-Jahren zusammengetragen hatte und mehrere tausend Werke umfasste. Nach seinem Tod erbte Mosses Adoptivtochter Felicia Lachmann-Mosse die Sammlung. 1933 wurde die Kunstsammlung der Familie Lachmann-Mosse durch den NS-Staat entzogen und in eine Stiftung überführt. Zahlreiche Werke wurden über die Auktionshäuser Rudolph Lepke und Union veräußert. Auf verschiedenen Wegen gelangten zwischen 1942 und 1994 neun Objekte aus der Sammlung Mosse in den Besitz der Staatlichen Museen zu Berlin.

Restitution und Rückkauf

In den Jahren 2015 und 2016 wurden diese neun Werke an die Erben von Felicia Lachmann-Mosse, der einzigen Erbin des Verlegers Rudolf Mosse, restituiert. Drei dieser Werke konnten zurückerworben werden:

  • Ein römischer Kindersarkophag für die Antikensammlung wurde bereits 2016 zurückerworben und ist im Neuen Museum ausgestellt.
  • Ein „Liegender Löwe“ von August Gaul wurde mit Förderung durch eine Bundeszuwendung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie einer Zuwendung der Kulturstiftung der Länder ebenfalls 2016 erworben und wird künftig in der James-Simon-Galerie präsentiert.
  • Die Skulptur „Susanna“ von Reinhold Begas wurde 2017 mit Förderung der Kulturstiftung der Länder erworben und wird dauerhaft in der Alten Nationalgalerie ausgestellt. Eine Medienstation neben der Skulptur informiert Besucherinnen und Besucher der Alten Nationalgalerie ab sofort über Künstler und Arbeit sowie die Geschichte der Sammlung Mosse und ihrer Restitution.

Die Partner

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist neben anderen Institutionen an diesem Kooperationsprojekt zwischen der Erbengemeinschaft der Familie Rudolf Mosse und der Freien Universität Berlin beteiligt; das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und die Erbengemeinschaft fördern das Projekt. Als Projektpartner in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz fungiert  das Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin, das die Provenienzforschung der Museen koordiniert.  Das Zentralarchiv mit seinen umfangreichen Beständen an Akten, Nachlässen und Dokumentationsmaterial ist zudem eine unverzichtbare Quelle zum Berliner Kunsthandel, zum Geflecht zwischen Museen und privaten Sammlern.

Roger Strauch, Leiter des Mosse Art Restitution Project und Präsident der Mosse Foundation, sagte zu MARI: „Die Zusammenarbeit ist beispiellos und steht für die wohlwollende Grundhaltung der deutschen Regierung und der Kultureinrichtungen des Landes. Danken möchten wir auch den vielen talentierten Provenienzforschern, die mit großer Beharrlichkeit nach den Kunstwerken aus der Sammlung Mosse suchen.“

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Thu, 03 May 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64377
Neuaufnahme in die Sammlungspräsentation und queere Veranstaltungen im MEKhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=587&cHash=862befa2e3aef629e103fff57beacaa6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64350/Conchita-Wurst-auf-der-Mondsichel-Gerhard-Goder_Detail_xl_xl.jpg„Conchita Wurst auf der Mondsichel“ (Detail), Gerhard Goder, 2014
„Conchita Wurst auf der Mondsichel“ (Detail), Gerhard Goder, 2014
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Neuaufnahme in die Sammlungspräsentation und queere Veranstaltungen im MEK

Museum Europäischer Kulturen

Neuaufnahme in die ständige Sammlungspräsentation des Museum Europäischer Kulturen (MEK): „Conchita Wurst auf der Mondsichel“ von Gerhard Goder (2014). Veranstaltungsankündigung: Öffentliche Führung „Queer im Museum“ und Podiumsdiskussion „Museen queeren! Strategien der Sichtbarmachung“

„Conchita Wurst auf der Mondsichel“

Die Skulptur „Conchita Wurst auf der Mondsichel“ (2014) des österreichischen Künstlers Gerhard Goder ist nun dauerhaft für das Publikum zugänglich: Seit kurzem hat sie einen ständigen Platz in der Sammlungspräsentation des MEK.

Inspiriert zu dieser Skulptur wurde der Künstler durch den überraschenden Sieg von Conchita Wurst, einer Kunstfigur des österreichischen Sängers Thomas Neuwirth, beim 59. Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen. Goder stellt die Figur in der Tradition katholischer Heiligendarstellungen, etwa der „Heiligen Kümmernis“, dar. Diese, so die Legende, soll von Gott durch Bartwuchs vor einer ungewollten Ehe bewahrt worden sein. Ikonografisch erinnert Goders Darstellung auch an die sogenannten Mondsichelmadonnen, einem seit dem 16. Jahrhundert prägnanten und populären christlichen Bildtypus, der die Muttergottes mit dem Jesuskind im Arm auf einer Mondsichel stehend zeigt. Die androgyne Erscheinung der Skulptur entspricht der Aussage von Conchita Wurst, sie sei ein schöner Mann und eine schöne Frau in einer Person und das Publikum sei die sie anstrahlende Sonne.

Die Plastik ist ein Zeitdokument, mit dem der Künstler aktuelle Diskussionen in unserer Gesellschaft festhalten wollte. So steht die Skulptur zum einen für die Popularität des Eurovision Song Contest, zum anderen für unsere plurale Gesellschaft, die aus Menschen und Gemeinschaften unterschiedlicher Kultur, Herkunft, Bekenntnisse, Hautfarben und sexueller Orientierungen besteht. Das MEK möchte diesen unterschiedlichen Gruppen ein Forum und einen Ort zur Selbstvergewisserung bieten. Dies gilt im Fall der Skulptur besonders für die LGBTI (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual)-Commmunities, die einen hohen Fananteil beim Eurovision Song Contest haben. Pünktlich zum Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon und zum Berliner „Queer History Month“ im Mai hat die Skulptur nun ihren großen Auftritt in der Sammlungspräsentation des MEK.

Öffentliche Führung „Queer im Museum“ und Podiumsdiskussion „Museen queeren! Strategien der Sichtbarmachung“

Einen Einblick in die Praxis queeren Sammelns und Ausstellens bietet das MEK am Samstag, den 26. Mai 2018. Ab 15 Uhr stehen bei einer Sonderführung einzelne Exponate mit queeren Bezügen aus Dauer- und Sonderausstellungen im Fokus. Ihre Objektbiografien und Kontexte bieten Anlass zu diskutieren, wie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Museum abgebildet werden können.

Das MEK ist Mitglied des Netzwerks MUSEEN QUEEREN BERLIN, das sich viermal im Jahr trifft, um sich über Best-Practice-Beispiele von queering und sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in den Berliner Museen auszutauschen. Anlässlich des „Queer History Month“ lädt das Netzwerk am Donnerstag, den 3. Mai 2018, ab 18 Uhr in die Berlinische Galerie zur Podiumsdiskussion „Museen queeren! Strategien der Sichtbarmachung“ mit Vertreter*innen der Museumslandschaft und der Kulturpolitik ein. Nähere Informationen sowie Ankündigungen weiterer Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Netzwerks.

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Fri, 27 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64350
PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi ab Herbst 2018 zu sehenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=585&cHash=755cf0374d95f16ead500db0d95494dahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64317/Aussenperspektive_spreeformat_xl.jpgInterimsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“, Visualisierung
Interimsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“, Visualisierung
Copyright: Spreeformat Architekten

PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi ab Herbst 2018 zu sehen

Pergamonmuseum

Die einzigartige Zusammenarbeit der Antikensammlung mit dem Künstler Yadegar Asisi im Jahr 2011/2012 wird 2018 fortgesetzt: Im temporären Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ wird ab Herbst 2018 das Ausstellungsprojekt „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ präsentiert – mit Highlights aus den Beständen der Antikensammlung sowie einem vollständig überarbeiteten Panorama von Yadegar Asisi.

Seit Februar 2017 entsteht gegenüber dem Bode-Museum das temporäre Ausstellungsgebäude „Pergamonmuseum. Das Panorama“ nach einer städtebaulichen Idee von Yadegar Asisi und Entwürfen der spreeformat architekten GmbH. Die Realisierung des Bauprojekts erfolgte durch die Interimsbau Pergamonmuseum Realisierungsgesellschaft mbH, einem Unternehmen der Wolff Gruppe Stuttgart/Essen. Das Gebäude wird voraussichtlich bis 2024 für das Ausstellungsprojekt „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ genutzt.

Das 360°-Panorama von Yadegar Asisi 

Das Panorama führt die Besucherinnen und Besucher zurück in das Jahr 129 n. Chr. und zeigt ihnen die antike Stadt Pergamon an der kleinasiatischen Westküste. Yadegar Asisi rekonstruiert den Zustand der Stadt in der hohen römischen Kaiserzeit unter der Regierung des Kaisers Hadrian (117-138 n. Chr.).

Die Bildinhalte des ersten Pergamon-Panoramas sind umfassend überarbeitet worden.. In Zusammenarbeit mit dem Team der Antikensammlung wurden etwa 40 neue Szenen konzipiert und in das Bild eingefügt. Dazu fand zuletzt im Oktober 2017 ein aufwändiges Fotoshooting in einem Berliner Filmstudio statt.

Für die vom Studio asisi gestaltete Ausstellung mit etwa 80 der wichtigsten Werke der Antikensammlung aus Pergamon – darunter der größte Teil des Telephos-Frieses vom Pergamonaltar – wurden aufwändige Restaurierungen der Originale durchgeführt. Dies gilt vor allem für die großen Frauenstatuen aus dem Hof und die Skulpturen vom Dach des Großen Altares. Mit Ausnahme der an das Metropolitan Museum of Art entliehenen Statue der Athena Parthenos aus der Bibliothek von Pergamon sind alle berühmten Bildwerke der Stadt wie der sog. „Schöne Kopf“, das kolossale Haupt des Herakles, die Porträts der Könige, die Tänzerin aus dem Palast, die Prometheus-Gruppe oder die Kreuzband-Athena zu sehen.

Verschiedene Installationen werden den Besucherinnen und Besuchern künstlerische Interpretationen zum besseren Verständnis des Gezeigten bieten. Wesentliche Elemente sind dabei neu geschaffene Zeichnungen von Yadegar Asisi, die sich mit den Skulpturen, der Architektur und der Stadtanlage Pergamons auseinandersetzen.

Die Zusammenarbeit der Antikensammlung mit Yadegar Asisi wird mit „PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ ein Gesamtkunstwerk entstehen lassen, das die Ergebnisse langjähriger archäologischer und bauhistorischer Forschungen mit der Arbeit eines zeitgenössischen Künstlers zu einer Gesamtheit verdichtet, die wie schon 2011/12 zahllose Besucher in ihren Bann ziehen wird. Damals hatten rund 1,5 Millionen Menschen die Ausstellung besucht. Die Gesamtpräsentation der Skulpturen aus dem Pergamonmuseum mit dem Asisi-Panorama ermöglicht ein Ausstellungserlebnis, das an der antiken Lebenswelt teilhaben lässt. Nicht zuletzt ist hier der Pergamonaltar in seinem ursprünglichen baulichen Kontext auf der Akropolis zu erleben. 

„PERGAMON. Meisterwerke der antiken Metropole und 360°-Panorama von Yadegar Asisi“ wird mit ermöglicht durch die großzügige finanzielle Förderung der Adolf Würth GmbH & Co.KG.

Das Ausstellungsprojekt startet im Herbst 2018.

Der Ticket-VVK startet im Juni 2018 auf www.smb.museum.

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Thu, 26 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64317
Die Begegnung: Gustave Courbet trifft Paul Gauguin in der Wanderlust-Ausstellung der Alten Nationalgaleriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=584&cHash=50a7462b827bb3d0a779b8486d296d79https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64320/ANG_Courbet_Bonjour_Monsieur_Courbet_xl_xl.jpgGustave Courbet, Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet (Detail), 1854
Gustave Courbet, Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet (Detail), 1854
Copyright: Musée Fabre de Montpellier Méditerranée / Frédéric Jaulmes

Die Begegnung: Gustave Courbet trifft Paul Gauguin in der Wanderlust-Ausstellung der Alten Nationalgalerie

Alte Nationalgalerie

Die Ausstellung "Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir" in der Alten Nationalgalerie wird neben vielen weiteren Highlights auch das bisher erste Zusammentreffen von zwei sich auf einander beziehenden Gemälden weltbekannter Künstler präsentieren.

Gustave Courbet, der vielleicht berühmteste Vertreter des Realismus in der französischen Malerei, hat mehrere aufsehenerregende Gemälde gemalt. Herausragend ist sein Werk „Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet“ von 1854, in dem sich Courbet als Wanderer in der Situation darstellt, in der er auf seinen von einem Diener begleiteten Mäzen Alfred Bruyas trifft. Bruyas hatte Courbet unterstützt und das großformatige Gemälde erworben. Als es auf der Pariser Weltausstellung 1855 ausgestellt wird, entgeht dem Publikum die Anmaßung des Malers nicht, der sich vor Selbstbewusstsein strotzend und weitaus vorteilhafter als sein Mäzen präsentiert: „Weder der Herr noch sein Diener werfen Schatten, den Monsieur Courbet für sich reserviert: Er alleine kann die Strahlen der Sonne aufhalten“, schrieb ein Kritiker. Als Bruyas 1868 seine Sammlung zeitgenössischer Kunst an das Museum seiner Heimatstadt Montpellier schenkte und dabei die Hängung bestimmen durfte, sorgte er dafür, dass „Die Begegnung“ den besten Platz erhielt und er so seine Rolle als Förderer progressiver Kunst für die Nachwelt unterstreichen konnte.

Zwanzig Jahre später, 1888, reiste Paul Gauguin gemeinsam mit Vincent van Gogh von der Provence nach Montpellier und besuchte im Musée Fabre auch die berühmte Sammlung von Alfred Bruyas. „Die Begegnung oder Bonjour Monsieur Courbet“ hinterließ bei Gauguin einen tiefen Eindruck. Er setzte zu einer eigenen Replik an, zuerst nur als bescheidene Dekoration in einer Herberge, die er 1889 als Ölgemälde vollendete und in Anlehnung nun „Bonjour Monsieur Gauguin“ nannte. Gauguin war zu jener Zeit von finanziellen Nöten geplagt, da die intensive Farbgebung seiner Bilder das Publikum nur allmählich überzeugte. Statt also wie Courbet seine Autonomie gegenüber der Gesellschaft zu betonen, stellte er sich als Außenseiter dar: Die Mütze ins Gesicht gezogen nähert er sich nicht einem Millionär, sondern einer bretonischen Bäuerin, die die Flucht zu ergreifen scheint. In der Hoffnung, fernab der ihn nicht sonderlich schätzenden europäischen Gesellschaft bessere Arbeitsbedingung zu finden, reiste Gauguin 1891 erstmals auf die Inseln Polynesiens, sein Gemälde fand später den Weg in die Nationalgalerie Prag.

Courbet malte sich als Wanderer bei einer Begegnung. Gauguin begegnete dem Bild und ließ sich davon seinerseits zu seinem Selbstbildnis als Wanderer inspirieren. Erstmals treffen diese beiden Gemälde nun in Berlin aufeinander: Im Saal zum Thema Künstlerwanderung werden sie nebeneinander hängen. Wandern bedeutet in erster Linie Bewegung, und so kann Gauguins Bild nur kurze Zeit gezeigt werden, denn bereits Anfang Juni wird „Bonjour Monsieur Gauguin“ zu einer wichtigen Gauguin-Ausstellung nach Quimper in die Bretagne weiterziehen.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und unterstützt durch die Volkswagen Aktiengesellschaft.

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Tue, 24 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64320
Internationaler Museumstag 2018 mit freiem Eintritt und Programm am Berliner Kulturforumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=583&cHash=7ed40cb072f4ce7efd180f4024cb7042https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64311/IMT-2018-1920-x-937_xl.jpg

Copyright: Internationaler Museumstag 2018

Internationaler Museumstag 2018 mit freiem Eintritt und Programm am Berliner Kulturforum

Kulturforum

Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag. Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Bundesrats, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller übernommen. Er wird in dieser Eigenschaft die Gäste der bundesweit zentralen Auftaktveranstaltung am 13. Mai 2018, um 13 Uhr in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin begrüßen. Aus diesem Anlass wird der Internationale Museumstag am Kulturforum mit kostenfreiem Eintritt und einem vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm für Kinder und Familien begangen.

AUFTAKTVERANSTALTUNG

Kulturforum, Gemäldegalerie, 13 Uhr

Begrüßung: Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin

Grußwort: Michael Müller, Präsident des Bundesrates und Schirmherr des Internationalen Museums-tages

Podiumsgespräch „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“:

  • Christina Haak Mitglied im Vorstand des Deutschen Museumsbundes
  • Thomas Köhler Vorsitzender des Landesverbandes d. Museen zu Berlin
  • Klaus Staubermann Geschäftsführer ICOM Deutschland
  • Michael Grisko Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
  • David Vuillaume Geschäftsführer d. Deutschen Museumsbundes (Mod.)

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

Kulturforum, Gemäldegalerie

  • Im neuen Licht - Kurzführung durch die Gemäldegalerie, 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 + 16.30 Uhr (Dauer: ca. 30 Minuten, Treffpunkt: Rotunde)
  • Botticelli, Dürer, Rembrandt - Kurzführung durch die Gemäldegalerie, 12, 13, 14, 15, 16 + 17 Uhr (Dauer: ca. 30 Minuten, Treffpunkt: Rotunde)
  • Entdeckungen in der Gemäldegalerie - Ausstellungsgespräche für Kinder und Familien, 12, 13, 14, 15 + 16 Uhr (Dauer: ca. 30 Minuten, Treffpunkt: Rotunde)
  • Stars und Blots - Offener Workshop für Familien - Meisterwerke der Gemäldegalerie treffen auf eine moderne graphische Technik – die Blotted Line, die von Andy Warhol entwickelt wurde, 12 – 17 Uhr, Einstieg jederzeit möglich, Treffpunkt: Foyer

Kulturforum, Musikinstrumenten-Museum

Um 11 Uhr führt Carolina Eyck ein besonderes Musikinstrument vor, auf dem man spielt, ohne es zu berühren: das Theremin. Es war das Kultinstrument der 1920er- und 30er-Jahre. Jetzt feiert es sein Comeback und Carolina Eyck gehört zu den neuen großen Virtuosinnen auf diesem Instrument. Zum Abschluss der Theremin Academy Berlin 2018 zeigt sie in einem Konzert im Folkloresaal des Museums, was das Theremin alles kann. Um 15 Uhr laden wir in den Electronic Sound Garden – auf dem interaktiven Dancefloor "KosmiX" entsteht die Musik durch Bewegung. Der Kompositionscomputer "XenaX" verwandelt Bilder in Klänge.

Außerdem können sich kleine und große Besucher auf die MIM-Schatzsuche begeben. Im Museum sind zehn Schatztruhen versteckt, in denen ihr jeweils interessante Dinge findet, die etwas mit den Instrumenten des Museums zu tun haben. Mit App oder Tablet werdet ihr durch das Museum geführt und müsst knifflige Aufgaben lösen. Natürlich kann man auch Musik hören! Am Ende werdet ihr dann zu "Meister-Schatzsuchern".

SONDERAUSSTELLUNGEN

Kulturforum, Gemäldegalerie

In neuem Licht. Werke in der Wandelhalle

Eine Sonderpräsentation der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Die Gemäldegalerie beherbergt eine der bedeutendsten Bestände europäischer Malerei vom 13. bis 18. Jahrhundert. Bis Ende 2018 werden über 70 selten gezeigte Werke der Sammlung in der großzügigen Ausstellungsarchitektur der Wandelhalle in den Fokus der Betrachtung rücken – darunter Arbeiten von und nach Hieronymus Bosch, Lucas Cranach, Davide Ghirlandaio, Gerard de Lairesse, Diego Velázquez, Giovanni Paolo Panini, Elisabeth Vigée-Lebrun oder Sir Joshua Reynolds.

Kulturforum, Gemäldegalerie

Parcours und Sonderpräsentation zu Sammler Barthold Suermondt

Eine Sonderpräsentation von Gemäldegalerie und Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin

1874 erwarben die Königlichen Museen zu Berlin die hochkarätige Sammlung des Aachener Industriellen Barthold Suermondt (1818-1887). 218 Gemälde und 435 Zeichnungen gelangten so nach Berlin – viele davon bis heute Sammlungshöhepunkte, darunter Vermeers „Mädchen mit dem Perlenhalsband“, Holbeins „Porträt des Roelof de Vos van Steenwijk“ oder Jan van Eycks „Madonna in der Kirche“. Der 200. Geburtstag Suermondts ist Anlass, um dessen Sammlertätigkeit mit einem Ausstellungsparcours entlang von 54 Meisterwerken zu würdigen. Ergänzend dazu zeigt das Kupferstichkabinett mit „Seeblicke. Niederländische Zeichnungen aus der Sammlung Barthold Suermondt“ 20 Zeichnungen, die das Leben am Wasser thematisieren – darunter Blätter von Ludolf Bakhuysen, Willem van de Velde d. Ä., Jan van Goyen, und Jan van de Cappelle.

Kulturforum, Gemäldegalerie

Sonderpräsentation des nahezu vervollständigten Passionsaltars von Hans Schäufelein

Eine Sonderpräsentation der Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Erstmals wiedervereinigt seit rund 200 Jahren zeigt die Gemäldegalerie den nahezu vervollständigten Passionsaltar des Malers Hans Schäufelein aus dem frühen 16. Jahrhundert. Das aus zwei Außenseiten und vier Innentafeln bestehende Ensemble zeigt Szenen der Passion Christi, und kann erst seit kurzem mithilfe des Kaiser Friedrich Museumsvereins, der Kulturstiftung der Länder und eines großzügigen Dauerleihgebers wieder gemeinsam gezeigt werden, während die Mitteltafel des Altars blieb bislang verschollen bleibt.

Kulturforum, Kunstgewerbemuseum

Vis à vis. Asien trifft Europa

Eine Sonderpräsentation des Kunstgewerbemuseums und des Museums für Asiatische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin

Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten. Eine erlesene Auswahl seiner herausragenden Bestände wird nun im Rahmen der Reihe „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ in der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums präsentiert. In Form von fünf thematischen Diskursen treten Werke beider Museen in einen assoziativen Dialog. Diese Form der Präsentation verdeutlicht den regen und bereits seit Jahrhunderten stattfindenden Transfer von Materialien, Techniken, Formen und Motiven zwischen Europa und Asien

Kulturforum, Kunstgewerbemuseum

Von Haus zu Haus – Möbel, Mobilien und Möglichkeiten. Ludwig Mies van der Rohe im Kunstgewerbemuseum

Eine Sonderpräsentation des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Mies van der Rohe Haus

In Rahmen einer Kooperation zwischen dem Kunstgewerbemuseum und dem Mies van der Rohe Haus und anlässlich der Themenreihe „MIES – SITZEN UND LIEGEN“ werden die von Ludwig Mies van der Rohe entworfenen Sitz- und Liegemöbel des Landhauses Lemke in einer Sonderpräsentation am Kulturforum gezeigt. Die Möbel werden mit einer eigens entstandenen Serie des Berliner Fotokünstlers Michael Wesely in Szene gesetzt.

Kulturforum, Kunstgewerbemuseum

Design Views – Aktuelle Designpositionen

Eine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin

„Design Views“ ist eine neue Ausstellungsreihe, die das Kunstgewerbemuseum gemeinsam mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin kuratiert: Für jeweils drei Wochen erhalten ausgewählte Designstudios die Möglichkeit, aktuelle Projekte vorzustellen und in einen Diskurs mit der Sammlung des Kunstgewerbemuseum zu treten. Die Modedesignerin Ina Budde stellt bis zum 16. Mai 2018 das „Design for Circularity-Lab“ vor – eine Initiative für die Kreislaufwirtschaft, um Produkte der immer noch schnelllebigen Mode recyclefähiger zu machen.

Kulturforum, Kunstbibliothek

Unboxing Photographs. Arbeiten im Fotoarchiv

Eine Sonderausstellung des Verbundprojekts „Foto-Objekte – Fotografien als (Forschungs-) Objekte in Archäologie, Ethnologie u. Kunstgeschichte“

Die Ausstellung öffnet vier Fotoarchive und zeigt die materielle Vielfalt von Fotografien als dreidimensionale Objekte. Vom Glasplattennegativ über den Kleinbildfilm bis zum Abzug auf Albumin- oder Silbergelatinepapier erzählt sie von wissenschaftlichen Gebrauchsweisen der Fotografie anhand von Architekturaufnahmen um 1900, der Fotodokumentation archäologischer Ausgrabungskampagnen in Magnesia und Pergamon, Fotografien angewandter Kunst sowie dem Hahne-Niehoff-Fotoarchiv zur Volkskunde. Integriert sind Interventionen zeitgenössischer Künstler.

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

Der vom Internationalen Museumsrat (ICOM) jährlich im Mai weltweit ausgerufene Internationale Museumstag macht auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen aufmerksam. In Deutschland wird der Internationale Museumstag maßgeblich von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt und vom Deutschen Museumsbund und ICOM Deutschland in enger Kooperation mit den Museumsorganisationen und Beratungsstellen auf Bundesebene und in den Ländern umgesetzt.

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Internationale Museumstag erneut ein großer Erfolg werden wird. Mit Sonderführungen, Workshops, Aktionen, Vorträgen, einem Blick hinter die Kulissen und Museumsfesten vermitteln die Museen einen Einblick in ihre Arbeit und bieten den Besuchern ein vielfältiges Programm. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 steht der Internationale Museumstag unter dem Motto  „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“.

Passend zum Motto ruft der Deutsche Museumsbund mit der Social Media Aktion #MuseumsTandem Museumsliebhaber auf, einen Freund, das eigene Kind, die Arbeitskollegin oder den Nachbarn einfach einmal mit ins Museum zu nehmen und dort gemeinsam Zeit zu verbringen, das Lieblingsobjekt zu zeigen und damit möglicherweise eine „neue Welt“ zu eröffnen.

Alle teilnehmenden Museen und ihre Aktionen finden Sie online unter www.museumstag.de.

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Mon, 23 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64311
Frühere Schließung des Neuen Museums am 24. April 2018 ab 17 Uhrhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=582&cHash=fcda389c9e771413da81e58c5eb71ab9https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64299/05_NM_Suedseite_Achim_Kleuker_xl.jpgNeues Museum, Südseite mit Südkuppel, im Hintergrund Alte Nationalgalerie. Museumsinsel Berlin. Bodestraße.
Neues Museum, Südseite mit Südkuppel, im Hintergrund Alte Nationalgalerie. Museumsinsel Berlin. Bodestraße.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Frühere Schließung des Neuen Museums am 24. April 2018 ab 17 Uhr

Neues Museum

Aufgrund einer Veranstaltung muss das Neue Museum leider am Dienstag, dem 24. April 2018 bereits um 17.00 Uhr (anstatt 18.00 Uhr) schließen.

Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

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Fri, 20 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64299
Schließung des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin am Freitag, den 20. April 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=581&cHash=dd02b5388c72d664d31ccc9f4529d7cahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64297/27_Hamburger_Bahnhof_1_J_xl.jpg
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse

Schließung des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin am Freitag, den 20. April 2018

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg werden mehrere Straßen im Stadtteil Berlin-Mitte am Freitag, den 20. April 2018, von Polizei und Feuerwehr weiträumig gesperrt.

Davon betroffen ist auch der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, der am Freitag ganztägig geschlossen bleibt. Polizei und Feuerwehr informieren auf folgenden Portalen aktuell über den Stand:
https://twitter.com/polizeiberlin
https://twitter.com/Berliner_Fw

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Thu, 19 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64297
Ausstellung in Katar - Arabische und Deutsche Märchenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=580&cHash=40cc6f54c8223b6d6abc28f7efc703e6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64262/Arab_German_Tales_xl.jpgArab And German Tales, Buchtitel der dreisprachigen Publikation zur Ausstellung
Arab And German Tales, Buchtitel der dreisprachigen Publikation zur Ausstellung
Copyright: Kulturverlag Kadmos

Ausstellung in Katar - Arabische und Deutsche Märchen

Qatar National Library (QNL), Doha, Qatar

Märchen und Erzählungen aus Deutschland und der arabischen Welt versammelt die Ausstellung „Arab and German Tales. Transcending Cultures“, die das Ägyptische Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin gemeinsam mit der Arab-German Young Academy for Sciences and Humanities (AGYA) in der Qatar National Library in Katar ausrichten.

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend von Abgrenzung geprägt sind, ist es umso wichtiger, sich den vielfältigen, auch historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten der verschiedenen Kulturen forschend zu widmen und diese einer internationalen Öffentlichkeit aufzuzeigen. Die Ausstellung zeigt die über Jahrhunderte währenden wechselseitigen Einflüsse, gemeinsamen Ideen sowie die Weitergabe von Ideen und Konzepten zwischen Kulturen – angefangen bei den frühesten bekannten Beispielen niedergeschriebener Geschichten und Erzählungen aus dem antiken Mesopotamien und dem Alten Ägypten.

Die Ausstellung "Arab and German Tales. Transcending Cultures" zeigt erstmals gemeinsam Meisterwerke der Erzählkunst aus beiden Kulturen, darunter das mesopotamische Gilgamesch-Epos, die altägyptische Erzählung des Sinuhe, die Klagen des Beredten Bauern, die älteste Version der weltbekannten internationalen Achikar-Geschichte aus Elephantine und das einzigartige Manuskript des mündlichen Banu Hilal Epos, das heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Ebenso werden eine arabische Originalhandschrift Johann Wolfgang von Goethes sowie seltene Manuskripte und Bucheditionen der Gebrüder Grimm und von „Tausendundeiner Nacht“ präsentiert. Ihren multimedialen Höhepunkt findet die Ausstellung mit Beispielen aus der heutigen modernen Erzähltradition in Katar, der arabischen Welt und Deutschland.

Schon früh gab es Reisende, die als Vermittler zwischen beiden Weltregionen fungierten und einen wichtigen Beitrag zum Kulturaustausch leisteten. Wer weiß schon, dass im Jahr 806 ein Elefant durch die karolingische Stadt Aachen lief? Er wurde aus Bagdad als diplomatisches Gastgeschenk von Harun ar-Rashid, dem Khalifen des arabischen Abbasidenreiches, an Karl den Großen mitgebracht. Das antike Erbe hat sich auf die arabischen Kulturen in unterschiedlichster Weise ausgewirkt. Diese Erzählungen haben über Jahrhunderte bis heute Schriftsteller, Künstler, Filmschaffende und Gelehrte inspiriert.

Die Ausstellung und die im Kadmos-Verlag erscheinende, englisch-deutsch-arabische Begleitpublikation sind das Ergebnis eines vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung, der deutschen Botschaft zu Doha, den Staatlichen Museen zu Berlin und der Qatar National Library geförderten Forschungsprojekts des Arab-German Young Academy for Sciences and Humanities (AGYA), das am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatliche Museen zu Berlin durchgeführt wurde.

„Arab and German Tales. Transcending Cultures“ ist die Eröffnungsausstellung der Qatar National Library, die am 17. April 2018 das von Architekt Rem Koolhaas entworfene Gebäude unter der Schirmherrschaft des Emirs feierlich eröffnet. Die größte Bildungsbibliothek der arabischen Welt ist Teil der Qatar Foundation und befindet sich in der „Education City“ von Doha, die sich ausschließlich der Wissenschaft und Bildung widmet.

Die Ausstellung findet im Rahmen des deutsch-katarischen Kulturjahres 2017/2018 statt und wird 2019 im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin zu sehen sein.

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Sat, 14 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64262
Ernst von Siemens Kunststiftung fördert Restaurierung von bedeutenden Kunstwerken mit Kriegsschäden für das Bode-Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=579&cHash=898fe148ac376da6e5db369ca7b1f851https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64201/detail1_xl.jpgDonatello, Madonna und Kind mit vier Cherubim, um 1440/45, Keramik, ursprünglich gefasst, Zustand 2017, Detailansicht
Donatello, Madonna und Kind mit vier Cherubim, um 1440/45, Keramik, ursprünglich gefasst, Zustand 2017, Detailansicht
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst / G. Kunze

Ernst von Siemens Kunststiftung fördert Restaurierung von bedeutenden Kunstwerken mit Kriegsschäden für das Bode-Museum

Bode-Museum

Die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin restaurieren derzeit 59 Kunstwerke, darunter zahlreiche Skulpturen und Reliefs der Renaissance-Zeit. Sie gehören zu den Objekten, die im Zweiten Weltkrieg von der Museumsinsel in den Flakbunker Friedrichshain ausgelagert wurden und dort schwere Schäden erlitten haben. Die Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht nun maßgeblich die Restaurierung dieser Arbeiten sowie mehrere Forschungsprojekte im Rahmen der Förderprogramms KUNST AUF LAGER.

Im Mai 1945 zerstörten zwei verheerende Brände im Flakbunker Friedrichshain große Teile der dorthin ausgelagerten Sammlungsbestände der Berliner Museen. Über 430 Bilder der Gemäldegalerie fielen den Flammen zum Opfer sowie antike und nachantike Skulpturen, Keramiken, Elfenbeine, Tapisserien und Goldschmiedearbeiten. Ein Großteil der noch erhaltenen Werke – die meisten beschädigt oder nur mehr in Teilen erhalten – wurde von russischen Trophäenbrigaden in die ehemalige Sowjetunion verlagert. Ein Teil der Bestände kehrte in den Jahren 1958/1959 im Zuge einer großen Rückgabeaktion von rund 1,5 Millionen Kunstwerken wieder nach Berlin zurück. Zahlreiche Objekte erhielten danach nur Notsicherungen und waren Gegenstand von Reinigungs- oder Restaurierungsversuchen mit den Methoden und Materialien der 1950er-Jahre – bis heute, 73 Jahre nach Kriegsende, sind sie noch immer nicht ausstellungsfähig.

Dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens Kunststiftung konnte 2017 ein umfassendes Restaurierungsprojekt für die Bestände des Bode-Museums gestartet werden, die von den Spuren der Brände und ihrer dramatischen Geschichte in und nach dem Krieg gezeichnet sind. Im Rahmen der Initiative KUNST AUF LAGER werden adäquate Restaurierungs- und Ergänzungsmaßnahmen erarbeitet und durchgeführt.

Ausgewählte Werke des Restaurierungsprojekts

59 Kunstwerke mit Schäden aus der Kriegs- und Nachkriegszeit werden derzeit in den Depots und Restaurierungswerkstätten konserviert und restauriert, darunter Fragmente karolingischer Elfenbeine, fragile koptische Goldgläser, eine Ikone sowie Textilien und Lederwaren.

Donatellos „Madonna mit vier Cherubim“

Zu den Skulpturen und Reliefs der zumeist italienischen Renaissance zählen Meisterwerke wie Donatellos „Madonna mit vier Cherubim“ aus ursprünglich gefasster Terrakotta, die ihre ursprüngliche Fassung verloren hat und deren als Notsicherung fungierende Eisenarmierungen das Werk durch Korrosion zu sprengen drohen.

Tullio Lombardos „Schildträger“

Tullio Lombardos „Schildträger“ schmückten ursprünglich das Grabmal des Dogen Andrea Vendramin in der venezianische Kirche Santa Maria dei Servi und waren seit 1841 Teil der Berliner Sammlung. Die Brände 1945 haben die Figuren in einen so prekären Zustand versetzt, dass sie bis heute horizontal gelagert werden müssen, da sie ihr eigenes Gewicht nicht mehr tragen können. Es ist vorgesehen, den Marmor durch geeignete Konservierungsverfahren zu stabilisieren und die Fragmente mit Hilfe von Stütz- und Haltekonstruktionen wieder aufrecht ausstellbar zu machen.

„Dreieinigkeit“ aus Terrakotta

Bis zum Zweiten Weltkrieg galt eine „Dreieinigkeit“ aus Terrakotta als ein Meisterwerk der Schule von Ferrara im 15. Jahrhundert. Das Werk wurde durch die Transporte der Nachkriegszeit schwer beschädigt; seit 1958 hat es das Depot nicht verlassen. Viele Forscherinnen und Forscher gehen deshalb irrtümlich davon aus, dass das Werk 1945 zerstört wurde. Ziel der Restaurierung ist es, die Einzelteile und Fragmente wieder zu einem Komplex zusammenzufügen.

KUNST AUF LAGER

Die Förderung der aufwendigen Restaurierungen erfolgt im Rahmen der Initiative „Kunst auf Lager“, die im Februar 2014 als Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots initiiert wurde.  Im Fokus stehen die Sammlungen der Museen: von den Herausforderungen ihrer Bewahrung bis zu den Chancen, die sie eröffnen. Dringend notwendige Maßnahmen der Restaurierung und Konservierung konnten durchgeführt, Lagerbedingungen verbessert und wiederentdeckte Bestände erforscht werden. Ausstellungen, Bestandskataloge und Online-Präsentationen schaffen neue Aufmerksamkeit.

14 private und öffentliche Institutionen gehören ihr an: die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Gerda Henkel Stiftung, die Hermann Reemtsma Stiftung, die Kulturstiftung der Länder, der Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Richard Borek Stiftung, die Rudolf-August-Oetker-Stiftung, die Stiftung Niedersachsen, die VGH-Stiftung, die VolkswagenStiftung, die Wüstenrot Stiftung, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gert Bucerius sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Weitere Informationen gibt es unter www.kunst-auf-lager.de.

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Wed, 11 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64201
MUSEUM II 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=578&cHash=29d85ac0f5fc65f223cea542a040ec7dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64150/SMB_Museumszeitung_xl.jpgTitelbild der aktuellen Ausgabe von MUSEUM mit 'Hello World'
Titelbild der aktuellen Ausgabe von MUSEUM mit "Hello World"
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

MUSEUM II 2018 – Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das zweite Quartal 2018 (April, Mai, Juni) liegt wie gewohnt kostenlos in allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin aus und steht unter www.smb.museum/museumszeitung zum Lesen und als PDF zur Verfügung. Es enthält u. a. folgende Themen:

Titelgeschichte

Hello World: Im Hamburger Bahnhof wird die Sammlung der Nationalgalerie erstmals aus globaler Perspektive betrachtet

Interview

Was macht eigentlich … Paul Hofmann, Chefrestaurator im Bode-Museum?

Ausstellungen und Veranstaltungen

Museumsshop

Ein Spaziergang mit den berühmten Damen der Gemäldegalerie.

Kinder und Familie 

Rauf auf die Insel: Sommercamp auf der Museumsinsel.

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Tue, 03 Apr 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64150
Sonderpräsentation des nahezu vervollständigten Passionsaltars von Hans Schäufeleinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=577&cHash=2ff4b5716a6baa0575f888fb8d44342ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64142/2_Schaeufelein_Gebet_am_Oelberg_und_Beweinung_Christi_xl.jpgHans Schäufelein, links: Gebet am Ölberg, um 1506; rechts: Beweinung Christi, um 1506; Innenseiten des Altarflügels
Hans Schäufelein, links: Gebet am Ölberg, um 1506; rechts: Beweinung Christi, um 1506; Innenseiten des Altarflügels
Copyright: Privatbesitz / Christoph Schmidt

Sonderpräsentation des nahezu vervollständigten Passionsaltars von Hans Schäufelein

Gemäldegalerie

Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin präsentiert am Gründonnerstag, den 29. März 2018, den nahezu vervollständigten Passionsaltar des Malers Hans Schäufelein aus dem frühen 16. Jahrhundert. Das aus zwei Außenseiten und vier Innentafeln bestehende Ensemble kann mithilfe des Kaiser Friedrich Museumsvereins, der Kulturstiftung der Länder und eines großzügigen Dauerleihgebers nun erstmals seit rund 200 Jahren wiedervereinigt gezeigt werden.

Zwei Tafeln von Schäufelein, die den Abschied Christi von seiner Mutter über zwei Bildfelder hinweg darstellen, gehören zu den ältesten Beständen der Gemäldegalerie. Bereits 1821 gelangten sie mit der Sammlung Solly in den Besitz der preußischen Krone. Da beide ein schmales, hochrechteckiges Format besitzen und äußerst dünn sind, wurde schon früh vermutet, dass es sich um die abgespaltenen Außenseiten zweier Altarflügel handelt. 

Vor vier Jahren sind überraschend die ehemaligen Innenseiten dieser Flügel auf dem Kunstmarkt aufgetaucht: Vier Szenen der Passion Christi, die jeweils zu zweit übereinander angeordnet waren. Nachdem sie vor 1820 von den Außenseiten abgespalten worden waren, müssen sie in eine Privatsammlung gelangt und von dort weitergegeben worden sein; der Forschung waren diese Stücke bisher völlig unbekannt. Eine erste Prüfung ergab, dass die vier Tafeln mit großer Wahrscheinlichkeit zwischen 1820 und 2014 nicht als bedeutende Kunstwerke erkannt worden waren, was die Erforschung ihrer Provenienz nahezu unmöglich macht. Die Mitteltafel des Altars blieb bislang verschollen. 

Zwei der wiedergefundenen Bilder – die Dornenkrönung und die Geißelung Christi – konnten 2017 von den Staatlichen Museen und dem Kaiser Friedrich Museumsverein mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder erworben werden. Die beiden anderen Täfelchen – das Gebet am Ölberg und die Beweinung Christi – wurden 2016 von einem US-amerikanischen Privatsammler erworben. Dieser hat sie der Gemäldegalerie großzügigerweise als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt, so dass nun erstmals seit rund 200 Jahren alle erhaltenen Teile des Retabels bis auf weiteres im Dürer-Raum der Gemäldegalerie rekonstruierend zusammengeführt präsentiert werden können. 

Die gut erhaltenen Malereien zeigen Hans Schäufelein (um 1482/83 – 1539/40) als souveränen Zeichner und markanten Koloristen. Er dürfte die Flügeltafeln um 1506 geschaffen haben, als er in Albrecht Dürers Nürnberger Werkstatt als Geselle tätig war. Dürers Vorbild wird in diesem frühen Werk deutlich erkennbar, doch zeigt Schäufelein bereits seine eigene Handschrift und seine typischen Figurentypen.

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Thu, 29 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64142
Publikation zum Fremdbesitz der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin erschienenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=576&cHash=152467dd67d940e52977501201e4adb6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64093/ANT_Stierfuehrende_Frau_xl.jpgRelief mit der Darstellung einer stierführenden Frau aus der Sammlung von Hermann Göring in Carinhall, Nachantik
Relief mit der Darstellung einer stierführenden Frau aus der Sammlung von Hermann Göring in Carinhall, Nachantik
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Antikensammlung / Katrin Aue

Publikation zum Fremdbesitz der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin erschienen

Altes Museum

Im Rahmen eines dreijährigen Provenienzforschungsprojekts wurden die Bestände der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin auf ihre Herkunft und insbesondere auf Fremdbesitz untersucht. Die Ergebnisse wurden nun in der Publikation „Dokumentation des Fremdbesitzes Band III. Antikensammlung. Antiken aus Carinhall aus dem Eigentum der Bundesrepublik Deutschland“ (211 Seiten, ISBN 978-3-88609-799-9, Preis: 35 Euro) veröffentlicht und am 22. März 2018 im Rahmen einer Buchpräsentation in der Rotunde des Alten Museums vorgestellt.

Unter Fremdbesitz versteht man Objekte, die von Museen verwahrt werden, ohne deren Eigentum zu sein und bei denen der Kontakt zum Eigentümer abgerissen ist oder nie bestanden hat – etwa Objekte unbekannter Herkunft, die nach dem Zweiten Weltkrieg von der „Zentralstelle zur Pflege und Erhaltung von Kunstwerken“ des Magistrats von Groß-Berlin gesichert und an die Staatlichen Museen überwiesen wurden.

„Die Publikation schließt eine der schmerzlichsten Dokumentationslücken zum großen Objektbestand der Berliner Antikensammlung“, so Andreas Scholl, Direktor der Antikensammlung. „Die Untersuchung der Provenienzen und die Überprüfung der Sammlungsbestände – etwa im Hinblick auf NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut – ist seit langem ein zentrales Forschungsanliegen des Hauses.“

Auch nach Abschluss der Untersuchung konnten 157 Objekte, die von der Antikensammlung verwahrt werden, keinem Eigentümer zugeordnet werden – darunter Skulpturen, Sarkophage, Vasen, Tonlampen, Gläser und Metallgeräte. Sie werden nun unter Angabe aller ermittelten Umstände publiziert – mit dem Ziel, weitere Hinweise aus der Öffentlichkeit zu erhalten und so doch noch eine eindeutige Klärung zu erreichen.

Im zweiten Teil enthält die Publikation Informationen zu 42 Antiken, die sich früher in der Sammlung des NS-Funktionärs Hermann Göring in dessen Jagdschloss Carinhall in der Schorfheide befunden haben. Bei diesen Objekten handelt es sich um Bundeseigentum, das als Dauerleihgabe in der Antikensammlung aufbewahrt wird. Sie waren seit 1946 zu verschiedenen Zeitpunkten und zumeist stark fragmentiert auf dem Gelände des bei Kriegsende zerstörten Landsitzes geborgen worden. Im Laufe des Projektes konnten diese Fundteile erstmals umfassend geordnet und auch auf ihre Provenienz hin erforscht werden.

 

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Fri, 23 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64093
Präsentation von zwei Schenkungen im Neuen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=574&cHash=77bf0a96a002fc16a79ab65653254658https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64109/NM_Bildnis_James_Simon_web_xl.jpgErnst Oppler (1867-1929), James Simon in seinem Arbeitszimmer, um 1904 (Detail)
Ernst Oppler (1867-1929), James Simon in seinem Arbeitszimmer, um 1904 (Detail)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Stefanie Lorenz

Präsentation von zwei Schenkungen im Neuen Museum

Neues Museum

Die Schließung des Neuen Museums in den vergangenen Tagen 2018 ermöglicht dem Ägyptischen Museum und Papyrussammlung den Besuchern ab 22. März 2018 einige Neuerungen zu präsentieren.

Der zentrale Bereich im Untergeschoss, der als Treffpunkt aller Gruppenführungen fungiert, verweist die Besucher zukünftig anhand eines Pyramidenmodells und zwei neu gestalteter Vitrinen zum Königtum der Pyramidenzeit auch auf die Themeninhalte der „Archäologischen Promenade“ in den benachbarten Sälen, dem Griechischen Hof und dem  Ägyptischen Hof.

Im Mythologischen Saal, dem ersten Raum des Rundgangs im Erdgeschoss, erwartet die Besucher zwei großzügige Schenkungen, die mit der Raumthematik – d. h. mit der Geschichte der Sammlung – auf Engste verbunden sind:

„Ruinen des Tempels der Königin Hatschepsut“ von Ernst Koerner

Zum einen wird erstmals das beeindruckende Ölgemälde von Ernst Koerner (1846–1927) mit dem Titel „Ruinen des Tempels der Königin Hatschepsut“ (1887) präsentiert, das dem Ägyptischen Museum durch den Urenkel des Künstlers, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. E.F.K. Koerner, großzügig im Sommer 2016 überlassen wurde. Zum besseren Verständnis der bedeutenden Schenkung wurden zwei Vitrinen im Mythologischen Saal mit Fundstücken aus dem Tempel der Hatschepsut bestückt.

„James Simon in seinem  Arbeitszimmer“ von Ernst Oppler

Bei der zweiten – nun zum ersten Mal für die Öffentlichkeit sichtbaren – Schenkung handelt es sich ebenfalls um ein Ölgemälde. Das Werk zeigt den großen und unvergessenen Förderer der Berliner  Museen James Simon (1851–1932) in seinem Arbeitszimmer um 1904 in der Tiergartenstraße 15. Das Gemälde von Ernst Oppler (1867–1929) wurde dem Ägyptischen Museum im Jahr 2016 von David Westphal, Urenkel  James Simons, in enger Verbundenheit überlassen. Auch dieses Kleinod, das zukünftig in der James-Simon-Galerie gezeigt werden soll, wird durch weitere Schenkungen aus dem damaligen Besitz James Simons in ein erläuterndes Licht gerückt.

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Thu, 22 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64109
VOLKSWAGEN ART 4 ALLhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=575&cHash=8b0170c19d5b0bd1bec828be98a4b984https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64111/HBF_Marjetica_Potrc_Caracas_Growing_Houses_web_xl.jpgMarjetica Potrč, Caracas: Growing Houses, 2012
Marjetica Potrč, Caracas: Growing Houses, 2012
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jan Windszus und Courtesy Marjetica Potrč und Galerie Nordenhake, Berlin / Stockholm

VOLKSWAGEN ART 4 ALL

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Ab sofort freier Eintritt an jedem ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Ab dem 5. April 2018 ist der Eintritt in den Hamburger Bahnhof an jedem ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr frei. Ermöglicht durch die Volkswagen Aktiengesellschaft und angelegt für ein Jahr sollen unter dem Motto „VOLKSWAGEN ART 4 ALL“ das Haus der Nationalgalerie und die präsentierten Dauer- und Sonderausstellungen einem großen Publikum geöffnet und vermittelt werden. Ein eigenes Künstlerprogramm mit Vorträgen, Gesprächen und Performances sowie Vermittlungsangebote ergänzen die Initiative.

Über VOLKSWAGEN ART 4 ALL

Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie: „Wir sind außerordentlich dankbar, dass Volkswagen als langjähriger Partner der Nationalgalerie mit dem freien Eintritt in den Hamburger Bahnhof an jedem ersten Donnerstagnachmittag im Monat  ihr soziales Engagement erweitert.“

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, führt fort: „Die Staatlichen Museen zu Berlin danken der Volkswagen Aktiengesellschaft für ihre großzügige Unterstützung, ein Jahr lang für vier Stunden pro Monat den finanziellen Ausgleich für freien Eintritt in den Hamburger Bahnhof zu übernehmen. Mit diesem Engagement ermöglicht der Volkswagen Konzern einem noch breiteren Publikum den Museumsbesuch. Es wäre großartig, wenn diesem Beispiel weitere Förderer und Partner folgen würden.“

Benita von Maltzahn, Direktorin Global Corporate Citizenship der Volkswagen Aktiengesellschaft, ergänzt: „Kultur ist ein wichtiger Bestandteil einer lebendigen Gesellschaft. Sie appelliert an die individuelle Kreativität und öffnet den Blick für neue Perspektiven. Daher ist es uns ein Anliegen, möglichst vielen Menschen die Begegnung mit Kunst und Kultur zu ermöglichen. Und genau dies setzen wir gemeinsam mit dem Hamburger Bahnhof in ein konkretes Angebot um. Wir wünschen den Besucherinnen und Besuchern inspirierende Erlebnisse mit den Werken so vieler namhafter Kunstschaffender.“

Programm

An jedem freien Donnerstagnachmittag wird ein begleitendes Veranstaltungsprogramm angeboten, das inhaltlich eng mit dem aktuellen Ausstellungsprogramm des Hauses verbunden sein wird. Den Start macht am 5. April 2018 um 18 Uhr ein Gespräch mit der Künstlerin Marjetica Potrč. Von Mai bis August 2018 widmen sich die Veranstaltungen der Sonderausstellung „Hello World. Revision einer Sammlung“, die am 27. April 2018 eröffnet. Darüber hinaus finden zusätzliche Führungen und Workshops für Kinder statt.

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Thu, 22 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64111
Übergabe des erweiterten Tastmodells der Museumsinsel Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=573&cHash=809f65f9d0976bca96378502d6891acahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64083/Tastmodell_Museumsinsel_DvB_1_xl.jpgv.l.n.r.: Rolf Aschermann (Rotary Club Berlin-Süd), Egbert Broerken (Bildhauer), Christoph Brewka (Präsident Rotary Club Berlin-Süd), Heike Kropff (Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation – Staatliche Museen zu Berlin), Volker Pellet (Präsident Rotary Club Berlin-Nord) bei dem erweiterten Tastmodell der Museumsinsel Berlin
v.l.n.r.: Rolf Aschermann (Rotary Club Berlin-Süd), Egbert Broerken (Bildhauer), Christoph Brewka (Präsident Rotary Club Berlin-Süd), Heike Kropff (Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation – Staatliche Museen zu Berlin), Volker Pellet (Präsident Rotary Club Berlin-Nord) bei dem erweiterten Tastmodell der Museumsinsel Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Übergabe des erweiterten Tastmodells der Museumsinsel Berlin

Museumsinsel Berlin

Am Dienstag, den 20. März 2018, wurde um 11 Uhr im Lustgarten zwischen der Westseite des Alten Museums und dem Kupfergraben das erweiterte Tastmodell der Museumsinsel Berlin feierlich übergeben. 

Dort steht seit 2011 ein von den Rotary Clubs Berlin-Süd und Berlin-Nord gestiftetes Bronze-Modell der Berliner Museumsinsel, das Besucherinnen und Besuchern mit und ohne Seheinschränkungen Orientierungshilfe geben und die städtebauliche und historische Bedeutung der Weltkulturerbe-Stätte vermitteln soll. Bislang waren in dem Modell des Bildhauers Egbert Broerken neben den Berliner Dom das Bode-Museum, das Pergamonmuseum, das Alte und das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie sowie die James-Simon-Galerie dargestellt. Nun haben die Rotary Clubs Berlin-Süd und Berlin-Nord im Rahmen ihres bürgerschaftlichen Engagements das Modell um das 2019 eröffnende Humboldt Forum im Berliner Schloss erweitert, um zusammenhängend über die eng verwobenen Institutionen des kulturellen Zentrums der Hauptstadt zu informieren.

Die wiederum von Künstler Egbert Broerken angefertigte Erweiterung des Tastmodells erstreckt sich nun vom Lustgarten bis zum Berliner Dom und vom Bode-Museum bis zur Schleusen- und Rathausbrücke. Das Modell wurde in Goldbronze im Wachsausschmelzverfahren hergestellt, wiegt ca. 700 kg und hat einen Maßstab von 1:450. Die wichtigsten Bauwerke, Gewässer und Straßen des Areals werden in Normal- und Braille-Schrift bezeichnet.

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Tue, 20 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64083
Das Münzkabinett trauert um seinen Förderer Erivan Haubhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=571&cHash=917dbb4cf6dc0b3a893eb1d73962ffcdhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64074/2009_Eroeffnung_PM_mit_Haubs_BGW0309_xl.jpgBernhard Weisser mit Erivan und Helga Haub (v.l.n.r.) sowie ihrer Familie 2009 in dem Ausstellungsraum des Münzkabinetts im Pergamonmuseum
Bernhard Weisser mit Erivan und Helga Haub (v.l.n.r.) sowie ihrer Familie 2009 in dem Ausstellungsraum des Münzkabinetts im Pergamonmuseum
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett

Das Münzkabinett trauert um seinen Förderer Erivan Haub

Bode-Museum

Erivan Karl Matthias Haub, langjähriger Chef der Unternehmensgruppe Tengelmann und zusammen mit seiner Frau Helga der wichtigste Förderer des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin, ist am 6. März 85jährig gestorben. Bernhard Weisser, Direktor des Münzkabinetts, erinnert an den bedeutenden Mäzen.

Das Bode-Museum war noch Baustelle, als das Ehepaar Haub am Ende einer Führung über die Museumsinsel im Münzkabinett ankam. Die gediegene Atmosphäre in den bereits sanierten Räumen faszinierte Erivan Haub genauso wie die Münzen und Medaillen, die ihm der damalige Direktor Bernd Kluge vorlegte. Als begeisterter Philatelist wusste er um die Aussagekraft der kleinen Zeitzeugen. Bis heute empfinden wir es als Privileg, dass er, dem der damalige Generaldirektor die gesamte Museumsinsel zu Füßen legte, sich für das Münzkabinett erwärmte. Alle besonderen Anlässe und Feste, alle außergewöhnlichen Leistungen sind seitdem mit der Familie Haub verbunden.

Im Jahr 2004 errichteten Erivan und Helga Haub eine Stiftung zur Förderung von Ankäufen und Ausstellungen des Münzkabinetts. Das ursprüngliche Stiftungskapital wurde 2009 erhöht. Dazu kamen Extramittel für Erwerbungen im höheren sechsstelligen Bereich. So konnten wir 2004 Numismatikerporträts aus dem Besitz von Peter Berghaus erwerben, und 2014 erhielt der scheidende Direktor als „Abschiedsgeschenk“ den Goldgulden Kurfürst Joachims I. aus dem Jahr 1518, die erste brandenburgische Goldmünze mit Jahresangabe.

Die digitale Revolution lässt Münzen und Medaillen im neuen Licht erscheinen. Das Ehepaar Haub begleitet den Weg des Münzkabinetts bei der Onlineerschließung der über 540.000 Museumsobjekte seit 2007 intensiv. Finanziert von der Stiftung Haub hat das Münzkabinett seit dem 20. Mai 2007 seinen Interaktiven Katalog der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem sind die Münzen und Medaillen weltweit und 24 Stunden täglich zu sehen. Zum zehnten Jubiläum gab es im letzten Jahr eine Auffrischungskur mit verbesserten Funktionalitäten und neuem Design.

In den vielen Begegnungen seit 2004 waren wir immer beeindruckt von dem ernsthaften Interesse an unserer Arbeit und der liebenswürdigen Zuwendung zu den Mitarbeitern. So lag Erivan Haub die Förderung des numismatischen Nachwuchses besonders am Herzen. Die 1843 gegründete Numismatische Gesellschaft zu Berlin, selbst Förderverein des Münzkabinetts, ernannte deshalb im Jahr 2008 Erivan und Helga Haub zu ihren Ehrenmitgliedern. Die Stiftung Haub hat dem Münzkabinett die Bewegungsfreiheit eröffnet, erfolgreich auf die Herausforderungen an die Numismatik im 21. Jahrhundert antworten zu können. Dafür sind wir zutiefst dankbar und werden Erivan Haub ein ehrendes Andenken bewahren.

Bernhard Weisser

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Mon, 19 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64074
Lars-Christian Koch wird Direktor für die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=572&cHash=224dbf20176b2f9f965224abe542450chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64092/Rendering_Humboldt_Forum_NW-Seite_xl.jpgAnsicht des Humboldt Forum von der Nord-West-Seite
Ansicht von der Nord-West-Seite
Copyright: SHF / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG

Lars-Christian Koch wird Direktor für die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum

Humboldt Forum

Der SPK-Stiftungsrat wählte heute einstimmig den renommierten Musikethnologen Lars-Christian Koch zum künftigen Direktor der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin Humboldt Forum: Ethnologisches Museum und Museum für Asiatische Kunst

Zum Verfahren 

Der Musikethnologe Lars-Christian Koch wird Direktor des Ethnologischen Museums und bald auch des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum. Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters wählte heute einstimmig den 59-jährigen Abteilungsleiter am Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin, der auch die kommissarische Leitung des gesamten Museums innehat. Das neuerliche Verfahren war nötig geworden, weil die bisherige Kandidatin Inés de Castro das Linden-Museum in Stuttgart doch nicht verlassen möchte.

Über die Entscheidung

„Lars-Christian Koch hat im Bewerbungsverfahren durch Expertise, Erfahrung, internationale Vernetzung und Enthusiasmus für die neue Aufgabe überzeugt. Ich bin sicher, dass die Staatlichen Museen zu Berlin mit dieser Personalentscheidung für die Arbeit und die Kooperationen im Humboldt Forum bestens gerüstet sind“, sagte Stiftungspräsident Hermann Parzinger.

Der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin Michael Eissenhauer ergänzte: „Lars-Christian Koch hat mit seiner bisherigen Arbeit, nicht zuletzt als kommissarischer Direktor, seine starken und integrativen Führungsqualitäten überzeugend unter Beweis gestellt. Seine fachliche Expertise ist unbestritten. Es wird nun darauf ankommen, neben einem anspruchsvollen und attraktiven Ausstellungsprogramm im Humboldt Form auch einen Forschungscampus für die beiden Sammlungen in Dahlem zu entwickeln.“

Lars-Christian Koch

„Ich freue mich sehr über die Berufung und denke, dass ich für die Arbeit gut gerüstet bin. Dem Museum für Asiatische Kunst fühle ich mich besonders durch meine regionalen Forschungsschwerpunkte Südostasien und Ostasien sehr verbunden. Das Humboldt Forum kann nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, mit den Sammlungen auf aktuelle Fragen zu antworten. Das bedeutet, dass unsere Ausstellungen flexibler werden müssen, vor allem aber auch zeitgenössischer. Die immer wichtiger werdenden Aspekte der Globalisierung, der Dialog zwischen den Kulturen bis hin zu Fragen der Repatriierung von Kulturgütern begleiten mich in meiner täglichen Arbeit und werden auch für das Humboldt Forum entscheidend sein. Die Digitalisierung bietet große Chancen stärkerer Teilhabe, die mir sehr wichtig ist. Kurz und gut: Unsere Präsentationen müssen so sein, dass sie beim Publikum glaubwürdig ankommen“, sagte Lars-Christian Koch.

Lars-Christian Koch, geboren 1959 in Peine, ist seit 2003 Abteilungsleiter für Medien- und Musikethnologie, Visuelle Anthropologie und des Phonogramm-Archivs am Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. Seit Dezember 2017 leitet er zudem kommissarisch das gesamte Museum.

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Mon, 19 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64092
Wartung: Neues Museum schließt vom 19. bis 21. März 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=570&cHash=cfba8d42701a72309b8aabd49fa6a37bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64056/03_Neues_Museum_Vestibuel_1920x937_xl_xl.jpgVestibül des Neuen Museums
Vestibül des Neuen Museums
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Wartung: Neues Museum schließt vom 19. bis 21. März 2018

Neues Museum

Bitte beachten Sie: Das Neue Museum bleibt aufgrund regelmäßiger Wartungsarbeiten vom 19. bis 21. März 2018 geschlossen.

Neben großangelegten Reinigungsarbeiten werden Vitrinen und Technik gewartet und Objekte müssen restauratorisch überprüft werden. In einigen Räumen werden zudem kleine Veränderungen vorgenommen.

Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

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Fri, 16 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64056
Buchpräsentation „Gestatten Suermondt! Sammler, Kenner. Kunstmäzen“ in der Gemäldegaleriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=569&cHash=3a101bb6c180882497840d0e9ef4a015https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63953/Katalog_Suermondt_web_xl.jpgKatalog zur Aachener Ausstellung 'Gestatten Suermondt! Sammler, Kenner. Kunstmäzen', herausgegeben von Peter van den Brink und Wibke Vera Birth
Katalog zur Aachener Ausstellung "Gestatten Suermondt! Sammler, Kenner. Kunstmäzen", herausgegeben von Peter van den Brink und Wibke Vera Birth
Copyright: Belser Verlag

Buchpräsentation „Gestatten Suermondt! Sammler, Kenner. Kunstmäzen“ in der Gemäldegalerie

Gemäldegalerie

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Barthold Suermondt (1818 – 1887) würdigt das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen mit Unterstützung der Berliner Gemäldegalerie die herausragende Sammlertätigkeit des Aachener Industriellen in der Ausstellung „Gestatten Suermondt! Sammler, Kenner. Kunstmäzen“. Suermondt, der über Jahre eine hochkarätige Kollektion zusammentrug, war 1874 infolge der Wirtschaftskrise gezwungen, den größten Teil seiner Kunstwerke an die Königlichen Museen in Berlin zu verkaufen. Neben 218 Gemälden beinhaltete dieses Kontingent auch rund 400 Zeichnungen. Bis heute zählen etliche dieser Stücke zu den Meisterwerken der Gemäldegalerie, darunter Vermeers „Mädchen mit Perlenhalsband“ und Van Eycks „Madonna in der Kirche“.

Am 13. März 2018 präsentierte der Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums, Peter van den Brink, den Aachener Ausstellungskatalog und hielt einen Abendvortrag zu Suermondts Sammlertätigkeit.

Der Katalog zur Aachener Ausstellung „Gestatten Suermondt! Sammler, Kenner. Kunstmäzen“, herausgegeben von Peter van den Brink und Wibke Vera Birth, ist im Belser Verlag erschienen. Neben einer ausführlichen Präsentation der in Aachen ausgestellten Werke gibt der Band Einblicke in die Biografie Suermondts und das Mäzenatentum des 19. Jahrhunderts. In einem Verzeichnis der über 600 sich ehemals im Besitz des Sammlers befindlichen Gemälde werden sowohl deren Ankaufsgeschichte als auch deren Verbleib erstmals dokumentiert.

440 Seiten, 660 Abbildungen, ISBN 978-3-7630-2810-8, € 49.90.

Zeitgleich zur Aachner Präsentation eröffnet die Berliner Gemäldegalerie in ihrer ständigen Ausstellung einen Parcours mit dazugehörigem Booklet (in Deutsch und Englisch) zu den Meistwerken der Sammlung Suermondt.

Das Booklet wurde durch die Finanzierung der Peter und Irene Ludwig Stiftung ermöglicht.

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Wed, 14 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63953
Staatliche Museen zu Berlin erhalten durch großzügiges Vermächtnis bedeutende Werke von Beckmann und Purrmannhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=568&cHash=4e8a328fda8058edb40ee5f37432c441https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64017/Beckmann2_J_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Staatliche Museen zu Berlin erhalten durch großzügiges Vermächtnis bedeutende Werke von Beckmann und Purrmann

Kupferstichkabinett

Die Staatlichen Museen zu Berlin haben ein bedeutendes Konvolut aus zwei Gemälden, 46 Zeichnungen und 52 druckgraphischen Werken von Max Beckmann sowie einem Gemälde von Hans Purrmann für die Sammlungen der Nationalgalerie und des Kupferstichkabinetts erhalten. Die Arbeiten wurden durch letztwillige Verfügung der Kunsthistorikerin und Max Beckmann-Forscherin Barbara Malwine Auguste Göpel (1922-2017) den Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Wunsch einer Präsentation in Berlin vermacht. Das Vermächtnis erfolgt durch Vermittlung von Eugen Blume, bis August 2016 langjähriger Leiter des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, der in einem engen freundschaftlichen Verhältnis zu Barbara Göpel stand.

Bei den Beckmann-Gemälden handelt es sich um „Selbstbildnis in der Bar“ (1942) und „Bildnis Erhard Göpel“ (1944). Die in den Jahren 1900-1947 entstandenen Zeichnungen – darunter Szenen von Beckmanns Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg und Porträts des Künstlers, seiner zweiten Frau Quappi oder des Kunsthändlers Gottlieb Friedrich Reber – fungieren teilweise als Vorstudien bekannter Gemälde. Die druckgraphischen Arbeiten umfassen 52 Einzelblätter, die sich als Dauerleihgaben Barbara Göpels bereits seit den 1990er-Jahren im Bestand des Kupferstichkabinetts befanden. Das Hans Purrmann-Gemälde „Landschaft (Häuser und Mauern in Porto d’Ischia)“ stammt aus dem Jahr 1955.

Barbara Göpel war die Witwe des Kunsthistorikers Dr. Erhard Göpel (1906-1966), dessen Rolle im Nationalsozialismus zutiefst ambivalent erscheint: Zwar seit Februar 1942 für den „Sonderauftrag Linz“ aktiv am NS-Kunstraub beteiligt, schützte Göpel zugleich seinen als „entartet“ diffamierten Künstlerfreund Max Beckmann vor dem Zugriff der Nationalsozialisten und machte sich nach 1945 mit seiner Gattin in der Forschung zur Kunst der Klassischen Moderne und zum Werk Beckmanns und Purrmanns verdient.

Den Staatlichen Museen zu Berlin kommt bei der Annahme des Vermächtnisses eine moralisch-ethische Verantwortung zu: Zwar ergab die eingehende Prüfung des Zentralarchivs bei allen vermachten Arbeiten keinen konkreten Verdacht auf Raubkunst; viele der Werke erwarb Göpel direkt von den Künstlern. Da sich eine lückenlose Provenienzklärung gerade für Arbeiten auf Papier in vielen Fällen aber als schwierig gestaltet, sehen sich die Staatlichen Museen zu Berlin auch weiterhin zu einer sorgfältigen Provenzienzforschung und einem kritischen Umgang mit dem Erbe gemäß der Washingtoner Prinzipien verpflichtet.

Erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden die vermachten Werke ab September 2018 in einer gemeinsamen Sonderpräsentation von Nationalgalerie und Kupferstichkabinett am Kulturforum, die auch die Biographie Erhard Göpels thematisieren wird.

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Tue, 13 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64017
Osterferien 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=567&cHash=ed0cbbb24df33d92ede3ffd7c185394ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_64003/J_d.v.b_Pfingstferien_17_17_xl_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Osterferien 2018

In den Osterferien bieten die Staatlichen Museen zu Berlin ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche an.

Vom 24. März bis zum 9. April 2018 laden zehn mehrtätige Workshops zum intensiven Erkunden der Museen und zum eigenen Gestalten ein. An allen Wochenenden finden Ausstellungsgespräche und Workshops für Kinder, Familien und Jugendliche statt. Ausgewählte Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen.

Alle mehrtägigen Workshops für Kinder in den Ferien auf einen Blick

Bildung und Vermittlung für Kinder und Familien 1. Halbjahr 2018 (PDF)

In allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin liegt das Programm der Bildung und Vermittlung 1 / 2018 zum Mitnehmen aus. Unser Newsletter Kinder und Familien informiert regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen.

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Sat, 10 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_64003
Die Staatlichen Museen zu Berlin auf der ITB Berlin 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=565&cHash=b83dcad60806869048430ddf46a942f5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63943/SMB_ITB_2018_web_xl.jpgDie Staatlichen Museen zu Berlin auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB)
Die Staatlichen Museen zu Berlin auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Die Staatlichen Museen zu Berlin auf der ITB Berlin 2018

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind von 7. bis 11. März 2018 wieder auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) Berlin vertreten - in der Culture Lounge, Halle 16, Stand 29.

Dort halten wir Informationen über die Museen und Standorte sowie zukünftige Ausstellungen, fremdsprachige Führungen und besondere Gruppenangebote für Sie bereit.

Öffnungszeiten der ITB Berlin:

  • Fachbesucher: 7. bis 11. März 2017, 10 bis 18 Uhr (Einlass ab 9.30 Uhr)
  • Privatbesucher: 10. und 11. März, 10 bis 18 Uhr
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Thu, 01 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63943
Ernst von Siemens Kunststiftung erwirbt kostbaren Koromandel-Lack-Schirm für das Museum für Asiatische Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=566&cHash=0933fe842647b0a58db8fec80092cff2https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63951/KGM_AKU_Koromandelschirm_D_v_Becker_xl.jpgV.l.n.r. Klaas Ruitenbeek/Museum für Asiatische Kunst, Sabine Thümmler/Kunstgewerbemuseum, Monika Kopplin/Museum für Lackkunst Münster und Martin Hoernes/Ernst von Siemens-Kunststiftung vor dem Stellschirm, spätes 17. Jh., Koromandellack auf Holz, erworben durch die Ernst von Siemens Kunststiftung
V.l.n.r. Klaas Ruitenbeek/Museum für Asiatische Kunst, Sabine Thümmler/Kunstgewerbemuseum, Monika Kopplin/Museum für Lackkunst Münster und Martin Hoernes/Ernst von Siemens-Kunststiftung vor dem Stellschirm, spätes 17. Jh., Koromandellack auf Holz, erworben durch die Ernst von Siemens Kunststiftung
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst / Foto: David von Becker

Ernst von Siemens Kunststiftung erwirbt kostbaren Koromandel-Lack-Schirm für das Museum für Asiatische Kunst

Kunstgewerbemuseum

Die Ernst von Siemens Kunststiftung hat für das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin einen zwölfteiligen Stellschirm in Koromandel-Lack-Technik von beeindruckender Qualität und Größe erworben.

Hergestellt im späten 17. Jahrhundert, zeigt er eine in höchster handwerklicher Kunst in den Lack geschnitzte und farbig kolorierte Darstellung von einem Phönix-Paar umringt von Vögeln und Blüten. Ein nahezu identischer Stellschirm befand sich bis zur Zerstörung 1945 in der Vertäfelung des chinesischen Lackkabinetts im Berliner Schloss. Der neu erworbene Schirm wird im Rahmen der Sonderausstellung „Vis à vis. Asien trifft Europa“ bis zum 30. April 2019 im Barockraum des Kunstgewerbemuseums im Kontext der europäischen Chinoiserien präsentiert. Nach Eröffnung des Humboldt Forums wird er dort dauerhaft in der Galerie „Literatenkunst Chinas“ gezeigt.

„Wir sind der Ernst von Siemens Kunststiftung zu größtem Dank verpflichtet“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Mit dieser kostbaren Leihgabe wird die künftige Präsentation des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum maßgeblich bereichert.“ Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, fügt hinzu: „Für uns war es eine große Freude, ein einzigartiges Exponat für diesen besonderen Ort erwerben zu können. Das Vermächtnis des Unternehmers und Mäzens Ernst von Siemens und die Unterstützung der Siemens AG machten den entschlossenen Erwerb möglich." „Ein solches Spitzenwerk der Lackkunst fehlte bislang in unseren Beständen“, so Klaas Ruitenbeek, Direktor des Museums für Asiatische Kunst. „Wir danken der Ernst von Siemens Kunststiftung, die es ermöglicht, dieses Wunsch­objekt in der Sammlung begrüßen zu dürfen.“

Stellschirme aus Koromandel-Lack sind Erzeugnisse des chinesischen Kunsthandwerks und hatten im 17. und 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. In der Koromandel-Lack-Technik wird auf Holzpaneele eine einige Millimeter starke Schicht aus Kreide vermischt mit Leim aufgetragen, und darüber wieder eine dünne Schwarzlackschicht. Die bildlichen Darstellungen werden durch die Lackschicht in die Kreideschicht eingeschnitzt. Die freigelegten Partien der hellen Unterschicht, von schwarzen Flächen oder Stegen getrennt, werden mit Farben koloriert und teilweise vergoldet. Diese Schirme wurden in China gerne als Geschenke verwendet, hauptsächlich zu Geburtstagen oder Titelverleihungen.

Der nun erworbene, 272 x 569 cm große Stellschirm zeigt einen Garten mit Gartenfelsen, Bäumen, Blumen und Vögeln innerhalb einer Bordüre mit Darstellungen von Antiquitäten, wie sie traditionell von chinesischen Literaten gesammelt wurden. Im Literatengarten kristallisiert sich die ganze Lebens- und Naturphilosophie der geistigen und wirtschaftlichen Oberschicht Chinas. Der von der Ernst von Siemens Kunststiftung aus einer französischen Privatsammlung erworbene Schirm besticht durch motivischen und koloristischen Reichtum ebenso wie durch die insgesamt sehr gute Erhaltung. Die in einem eigens angefertigten Gutachten ausführlich erforschte Provenienz ergab, dass der Schirm im 19. bzw. frühen 20. Jahrhundert nach Buenos Aires und von dort in den 1980er-Jahren nach Europa gelangt sein dürfte.

Die große Bedeutung der Erwerbung liegt im Kontext der Geschichte des wiederaufgebauten Stadtschlosses. Im Lackkabinett des im zweiten Weltkrieg zerstörten Schlosses wurden Koromandel-Lack-Schirme als Vertäfelung verwendet – einer davon war nahezu identisch mit dem nun erworbenen Stellschirm und steht charakteristisch für die frühen Asiensammlungen der Berliner Museen. Deren Ursprung bildeten schon damals die Kunstkammer des Schlosses und das chinesische Lackkabinett. Weitere der teilweise schon vor 1700 vorhandenen Objekte gehören heute zu den Sammlungen des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums und werden ab 2019 wieder im Humboldt Forum zu sehen sein.

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Thu, 01 Mar 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63951
Nationalgalerie erhält als Schenkung bedeutendes Werk des Münchner Malers Leo von Klenze – Sonderpräsentation ab 28. März 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=564&cHash=65e4326c3b2086b076efe727699684e0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63940/27-03-2018_Klenze-Schenkung_web_xl.jpg„Concordia“, Ausstellungsansicht Alte Nationalgalerie, v.l.n.r. Udo Kittelmann (Direktor der Nationalgalerie) mit den Schenkern Oliver Lepsius und Susanne Lepsius und Ralph Gleis (Leiter der Alten Nationalgalerie), Michael Eissenhauer (Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin)
„Concordia“, Ausstellungsansicht Alte Nationalgalerie, v.l.n.r. Udo Kittelmann (Direktor der Nationalgalerie) mit den Schenkern Oliver Lepsius und Susanne Lepsius und Ralph Gleis (Leiter der Alten Nationalgalerie), Michael Eissenhauer (Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger

Nationalgalerie erhält als Schenkung bedeutendes Werk des Münchner Malers Leo von Klenze – Sonderpräsentation ab 28. März 2018

Alte Nationalgalerie

Die großzügige Schenkung des Gemäldes „Der Concordia Tempel von Agrigento“ des Münchner Malers Leo von Klenze (1784–1864) ist eine bedeutende Ergänzung der Sammlung der Nationalgalerie.

Während sie bereits über einen großen Schatz klassizistischer Werke des Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel verfügt, erweitert diese Schenkung die Sammlung erstmals um ein Werk von dessen Münchner Antagonisten. Klenze übergab das großformatige Gemälde dem Berliner Ägyptologen Karl Richard Lepsius (1810–1884); es war ein Gegengeschenk für das zwölfbändige, von Lepsius 1841–1859 herausgegebene Tafelwerk „Denkmäler aus Aegypten und Aethiopien“.

Anlässlich der Schenkung zeigt die Alte Nationalgalerie vom 28. März bis 15. Juli 2018 die Sonderpräsentation „Concordia – Kunst und Wissenschaft in Eintracht. Leo von Klenze und Karl Richard Lepsius“. Sie zeigt in Konzentration auf Klenzes Tempel-Darstellung und Lepsius’ Mappenwerk den intensiven Austausch zwischen dem Künstler und dem Wissenschaftler. Die Neuerwerbung wird erstmals nach einer umfangreichen Restaurierung und kunsttechnologischen Untersuchung präsentiert. 

Die Kabinettausstellung umfasst neben der Schenkung rund 35 Objekte: Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Bücher und wissenschaftliche Artefakte – darunter Leihgaben aus dem in der Bayerischen Staatsbibliothek München verwahrten Klenze-Nachlass, Arbeiten aus dem Kupferstichkabinett und dem Ägyptischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin, der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sowie der Staatsbibliothek zu Berlin.

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Wed, 28 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63940
KIEZ MEETS MUSEUM: Audioguide „Stell die Verbindung her“ für Jugendliche kostenlos im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin erhältlichhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=562&cHash=fa32032fa7049c26794e2bf3beed2be0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63921/HBF_Audioguide_BUESSEMEIER_xl.jpgKIEZ MEETS MUSEUM: Audioguide „Stell die Verbindung her“ für Jugendliche
KIEZ MEETS MUSEUM: Audioguide „Stell die Verbindung her“ für Jugendliche
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin / Anika Büssemeier

KIEZ MEETS MUSEUM: Audioguide „Stell die Verbindung her“ für Jugendliche kostenlos im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin erhältlich

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Die Kooperation der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und der Berliner Leben realisiert seit 2014 Projekte für Jugendliche und Kinder. Mit „Stell die Verbindung her“ entstand im Dezember 2017 ein neuer Audioguide von Jugendlichen für Jugendliche zur Sammlungspräsentation der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

Was gibt es im Museum für ein junges Publikum zu entdecken? Welche Geschichten erzählen Jugendliche ihren Freund_innen über Kunst? Welche Sounds passen ihrer Meinung nach zu den Kunstwerken?

Eine Woche lang entdeckten Schülerinnen und Schüler der Schule an der Jungfernheide ihre ganz persönlichen Verbindungen zu Kunstwerken sowie dem Museum und entwickelten unterstützt von einer Künstlerin und einem Hörspielautor einen Audioguide. Dieser lädt ein, individuelle Zugänge und persönliche Sichtweisen von Jugendlichen auf Werke zeitgenössischer Kunst kennenzulernen. Mit persönlichen Kommentaren, wahren oder auch fiktiven Geschichten und Sounds begleitet der Audioguide die jungen Besucherinnen und Besucher auf ihrem Rundgang durch den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Die entstandenen Tracks kommentieren unter anderem Werke von dem Künstler Joseph Beuys und der Künstlerin Qin Yufen.

In dem Projektworkshop „Von Nagel zu Nagel – von Ort zu Ort“ im Herbst 2017 warfen junge Erwachsene des Programms „Joblinge“ einen Blick hinter die Kulissen des Hamburger Bahnhofs. Sie besuchten die Mitarbeiter_innen an ihrem Arbeitsplatz und führten mit ihnen Interviews. Die gesammelten Informationen nutzen die jungen Erwachsenen, um sich in eigenen beruflichen Rollen im Museum zu entwerfen und setzen dies in drei kurzen Filmen um.

„Stell die Verbindung her“ und „Von Nagel zu Nagel – von Ort zu Ort“ werden ermöglicht durch Berliner Leben, eine Stiftung der Gewobag und sind Teil der Kooperation KIEZ MEETS MUSEUM zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin und der Berliner Leben.

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Tue, 27 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63921
Design Talks im Kunstgewerbemuseumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=563&cHash=f210b9b15923fadf3a18d930255eb512https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63931/J_klonk__U8A1291-W-19861819-Hirche_xl_xl.jpgHerbert Hirche, Glastisch und Sessel, Ausführung: Akademie-Werkstätten, Stuttgart
Herbert Hirche, Glastisch und Sessel, Ausführung: Akademie-Werkstätten, Stuttgart
Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Stephan Klonk

Design Talks im Kunstgewerbemuseum

Kunstgewerbemuseum

Das Kunstgewerbemuseum bietet eine neue diskursive Plattform an den Schnittstellen von Design, Mode, Angewandter Kunst und Architektur: In Künstlergesprächen, Vorträgen und Diskussionsrunden werden innovative Perspektiven und interdisziplinäre Experimente in allen Bereichen der Gestaltung ausgelotet.

Es geht ebenso um die Befragung der eigenen Institution: die Bedeutung der Kunstgewerbemuseen als kulturelles Archiv sowie ihr Potential als Impulsgeber für den positiven Wandel der Gesellschaft.

Der Eintritt und die Teilnahme an den Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte beachten Sie die wechselnden Veranstaltungsorte.

Veranstaltungsreihe "Design Talks"

 

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Tue, 27 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63931
Konservierung des Gebetbuches der Maria von Geldernhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=561&cHash=79f5863ec8e8ff5bb25905fc3a3ebeb1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63863/Raman-Spektroskopie_xl.jpgNicht-invasive Ramanuntersuchungen an der illuminierten Handschrift „Maria von Geldern“, Staatsbibliothek zu Berlin
Nicht-invasive Ramanuntersuchungen an der illuminierten Handschrift „Maria von Geldern“, Staatsbibliothek zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Konservierung des Gebetbuches der Maria von Geldern

Rathgen-Forschungslabor

Vor zwei Jahren begann die Restaurierungswerkstatt der Staatsbibliothek zu Berlin einen Plan zur Konservierung des im Jahr 1415 entstandenen handschriftlichen Gebetbuchs der Maria von Geldern (1380- nach 1429) zu erarbeiten. Die 500 Blatt umfassende Handschrift ist eines der Spitzenstücke der Staatsbibliothek zu Berlin. Im Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin wurde das Gebetbuch der Maria von Geldern eingehend untersucht und  das Konservierungskonzept aufgestellt.

In ihrer Ursprungsgegend um Nijmegen stehen die Person Maria von Geldern wie auch ihr Gebetbuch ungemindert im wissenschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Interesse. Maria von Geldern war französischer Herkunft, mit 25 Jahren wurde sie durch ihre Vermählung Herzogin von Geldern und Jülich. Das dort für sie hergestellte Gebetbuch enthält einige eigens für sie geschriebene fromme Texte. Das über 600 Jahre alte Buch ist mit seinen 92 Miniaturen sowie den zahlreichen Initialen und gemalten Bordüren ein herausragendes Zeugnis der niederländischen Buchkunst des frühen 15. Jahrhunderts.

Ausstellung ab 13. Oktober 2018 in Nijmegen: „Ich, Maria von Geldern. Die Herzogin und ihr berühmtes Gebetbuch“

Am Lehrstuhl der Radboud Universität Nijmegen für Mittelalterliche und Frühneuzeitliche Niederländische Literatur erforschen unter der Leitung von Johan Oosterman Wissenschaftler verschiedener Disziplinen die Person Maria von Geldern wie auch insbesondere ihr Gebetbuch. Ab 13. Oktober 2018 werden die Forschungsergebnisse im Museum Het Valkhof in Nijmegen der Öffentlichkeit vorgestellt: Mit der Ausstellung und dem Katalog „Ich, Maria von Geldern. Die Herzogin und ihr berühmtes Gebetbuch“ sowie während eines wissenschaftlichen Kongresses. Neben dem Gebetbuch aus der Staatsbibliothek zu Berlin werden Gemälde, Stoffe, Schmuck, Skulpturen, Glasmalerei und Heiligenfiguren, vieles davon aus Sammlungen in anderen Ländern, zu sehen sein.

Vom Gebetbuch der Maria von Geldern können 40 Seiten gezeigt werden, da dieses nun ungebunden ist und weiterhin bleiben wird. Nach der Konservierung der einzelnen Blätter werden diese lagenweise gebunden und in extra angefertigten Kassetten bei 18% Celsius in den Tresoren der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Nur wenn die Handschrift ungebunden bleibt können jene Umstände vermieden werden, die zu ihrer Schädigung geführt haben, etwa die straffe Fixierung des Pergaments am Bund oder das Biegen der Seiten beim Blättern.

Schadensanalyse, Konservierungskonzept

Seit Anfang der 90er Jahre war keine Benutzung des Gebetbuchs mehr möglich, denn Malschichten waren gebrochen und das Pergament an vielen Stellen gerissen oder gar gebrochen. Mit dem Vorhaben der Radboud Universität Nijmegen, anlässlich des 600. Jahrestages ihrer Entstehung die Handschrift erneut intensiv zu erforschen, rückte die zuvor nötige Konservierung dieses Objektes in den Fokus.

Seit dem Jahr 2016 arbeiteten die Staatsbibliothek zu Berlin und das Rathgen-Forschungslabor – beide gehören zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz – intensiv zusammen, um zunächst die Schäden an den einzelnen Blättern zu analysieren und daraufhin ein Konservierungskonzept zu erarbeiten. Beides wurde von der Ernst von Siemens Kunststiftung finanziert. Im Rathgen-Forschungslabor wurde u. a. untersucht, warum das Pergament an bestimmten Stellen bricht, ob sich der Schaden verschlimmert, und wenn ja, unter welchen Bedingungen dies geschieht. Im Fokus standen auch kunsttechnologische Fragen, etwa wie viele Maler an der Erstellung der Handschrift beteiligt waren und welche Pigmente sie verwendeten.

Das inzwischen erstellte Konservierungskonzept zielt darauf, den Status des Gebetbuches zu stabilisieren sowie das Entstehen weiterer Schäden zu verhindern. Nichts wird wiederhergestellt. Um die Farbpigmente und Goldteile festigen zu können, war die Installation eines eigens für diese Aufgabe angeschafften Mikroskops mit 48-facher Vergrößerung nötig. Dieses Mikroskop wurde aus Spendenmitteln gekauft, die die Radboud Universität für die Konservierung des Gebetbuches einwarb.

Die Texte selbst sind zum einen persönliche Gebete, von denen verschiedene für die Herzogin Maria von Geldern geschrieben wurden. Zum anderen sind Gebete aus anderen europäischen Traditionen enthalten, die oft für die Besitzerin des Buches angepasst wurden. Alle Texte sind Zeugnisse der hochentwickelten literarischen und devotionalen Kultur jener Zeit.

Weitere Informationen über das Gebetbuch unter www.mariavangelre.nl

Eine Kooperation zwischen der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Rathgen-Forschungslabor, der Radboud Universität Nijmegen und dem Museum Het Valkhof Nijmegen.

 

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Wed, 21 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63863
GRAVITATION – Eine choreographische Konzertperformance im Bode-Museum am 24. Februar 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=560&cHash=e745cf118b7f53baf37106152c5964afhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63816/GRAVITATION-FOTO-PRESSE2_J_xl_xl.jpg

Copyright: Jill Bettendorff

GRAVITATION – Eine choreographische Konzertperformance im Bode-Museum am 24. Februar 2018

Bode-Museum

Eine Veranstaltung der Sing-Akademie zu Berlin in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin am Samstag, den 24. Februar 2018, 20 Uhr.

Die Schwerkraft nutzen, um die Schwerkraft zu überwinden – der ewige Traum vom Fliegen. Tanz und Musik sind diesem Traum am nächsten gekommen: Zwei virtuose Hip-Hop-Tänzer, Weltmeister ihres Fachs, treten gegen die Schwerkraft an, während der Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin das „Stabat Mater“ von Giovanni Battista Pergolesi singt und sich dazu in abstrakten Formationen bewegt. Tableaus entstehen und vergehen, gegensätzliche Kräfte erzeugen Reibungsflächen, die den Raum in einen Schwebezustand versetzen.

„Stabat Mater“ ist ein geistliches Werk mit liturgischen Texten, es ist die Klage der Mutter Maria, die ihren Sohn Jesus verloren hat. Es gibt in dieser musikalischen Form, anders als in der Oper, keinen narrativen Handlungsstrang. Der szenische Ablauf der Inszenierung entwickelt sich nicht in Form einer darstellenden Erzählung. „GRAVITATION“ gleicht einem abstrakten Ritual, das die Musik aus der Bewegung entstehen lässt. Die chorischen Klangräume gliedern die Musik, Klangräume in Bewegung strukturieren den gemeinsamen Raum.

Die Bewegungen und Begegnungen des Chors und der beiden Tänzer lassen Geschichten und menschliche Zusammenhänge erahnen, ohne sie darstellen zu wollen. „GRAVITATION“ kommt damit einer sehr ursprünglichen Form des Tanzes nahe: Tanz als gemeinschaftliches Ritual, das Musik, Gesang und Bewegung miteinander verbindet und eine spirituelle Erfahrung zu stiften imstande ist.

Der Rahmen der Aufführung bestimmt auch ihren Inhalt: Weder auf einer Opernbühne noch in einer Kirche, sondern in der einem Kirchenraum nachempfundenen Basilika des Bode- Museums entfaltet „GRAVITATION“ seine suggestive Wirkung – als eine Ausstellung tanzender Skulpturen, die den Raum in einen abstrakten Schwebezustand versetzen.

Mit | Dem Mädchenchor der Sing-Akademie zu Berlin, Bboy Wilfried und Bboy Marcio (Tanz), capella vitalis berlin (Musik), Louise Wagner (Choreographie), Friederike Stahmer (Musikalische Leitung), Klaus Janek (Auftaktkomposition), Marianne Akay-Arslantepe (Kostüme)

Dauer | 50 Minuten
Eintritt | 20, erm. 14 EUR
Vorverkauf | Tickets ab sofort online buchbar

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Sat, 17 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63816
Rimini Protokoll im Neuen Museum: 1. – 25. März 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=559&cHash=7c73eece7319faf33cbd667dfd0278a0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63802/10-20180206-Staat-1-Berlin-556-KF_J_xl_xl.jpg
Top Secret International (Staat 1), Rimini Protokoll, Neues Museum Berlin
Copyright: Kevin Fuchs

Rimini Protokoll im Neuen Museum: 1. – 25. März 2018

Neues Museum

„Top Secret International (Staat 1)” ist eine Produktion von Rimini Protokoll und den Münchner Kammerspielen, in Koproduktion mit dem Haus der Kulturen der Welt, Goethe-Institut, mit Unterstützung des Melbourne Festival und in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin

Wie werden Geheimdienste zu Machtapparaten mit eigener Agenda? Was offenbaren Großbaustellen über unsere Gesellschaft? Welche Bedeutung hat der digitale Raum für demokratische Prozesse? Und wie beeinflussen ökonomische Eliten die Weltpolitik?  In vier Inszenierungen begibt sich das Regie-Kollektiv Rimini Protokoll mit „Staat 1–4“ auf eine Recherche in die Felder außerhalb dessen, was heute vom Nationalstaat organisiert und kontrolliert werden kann. „Top Secret International (Staat 1)“ ist im März 2018 im Neuen Museum, „Staat 2–4“ im Haus der Kulturen der Welt zu sehen.

„Top Secret International (Staat 1)” macht auf einem Audioparcours im Neuen Museum das internationale Netz der Geheimdienste in einem interaktiven Museumsbesuch erlebbar: Warum haben Staaten Geheimnisse voreinander und vor ihren Bürgerinnen und Bürgern? Zwischen der Büste der Nofretete, altägyptischen Kultkammern und dem Schatz des Priamos konfrontiert ein Algorithmus das Publikum mit den Geschichten von Whistleblowern und Geheimdienstmitarbeitern, der Menschrechtsanwältin und der chinesischen Dissidentin. Der Museumsbesuch wird zur Recherche im globalen Netz der Nachrichtendienste. Informationen werden ausfindig gemacht, gesammelt und analysiert. Die Besucherinnen und Besucher werden zu Akteurinnen und Akteuren, die individuell entscheiden, welcher Spur der „Intelligence“ sie folgen.

Top Secret International (Staat 1)
1. – 4. März, 8. – 11. März, 15. – 18. März, 22. – 25. März 2018,
Museumsinsel Berlin, Neues Museum (Bodestraße, 10178 Berlin)
Öffentliche Generalprobe: 27. Februar 2018, 14–16:45 Uhr

Aufführungen: Do 13–17.45 Uhr, Fr 13–15.45 Uhr, Sa + So 12–15.45 Uhr
Dauer: 90 min, DE / EN, Einlass alle 15 min
Eintritt: 18, erm. 12 € (öffentliche Generalprobe: 5 €), das Ticket beinhaltet den Museumseintritt
Tickets: www.hkw.de/staat1_4

Konzept / Text / Regie: Helgard Kim Haug / Stefan Kaegi / Daniel Wetzel (Rimini Protokoll)
Dramaturgie: Imanuel Schipper
Interaction Design: Steffen Klaue
System Development: Stefan Curow, Martin Ohmann
Technische Leitung: Hans Leser
Stimmen Deutsch: Katja Bürkle, Peter Brombacher, Anna Drexler, Wiebke Puls
Stimmen Englisch: Damian Rebgetz, Mona Vojacek Koper
Recherche, Interviews, Übersetzung, Textmitarbeit: Shahab Anousha, Kefei Cao, Timothy Carlson, Uwe Gössel, Alexander Manuiloff

Mit Stimmen von: Jacob Appelbaum (Journalist und Spezialist für Computersicherheit), Marc Aurel (römischer Kaiser), Kai Biermann (investigativer Journalist, Zeit Online), William Binney (ehemaliger Technischer Direktor der NSA), Jonathan Bloch (Jurist, Autor), Amir F. (informeller Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes), Michael George (Cyber-Allianz Zentrum Bayern, Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz), MdB Dr. André Hahn (stellver. Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, MdB Die Linke), John Kiriakaou (ehemaliger CIA Mitarbeiter), Max M. (freier Mitarbeiter des BND), Bill Marczak (University of Toronto’s Citizen Lab), Platon (griechischer Philosoph), Avi Primor (ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland), Eric Rabe (Hacking Team), Anne Roth (Politologin, Referentin für die Fraktion Die Linke im NSA-Untersuchungsausschuss), Gerhard Schindler (ehemaliger BND Präsident), James Shortt (Ex KGB), Gwenyth Todd (ehemalige Sicherheitsberaterin im Weißen Haus), Kosta Tsetsos (Konfliktforscher an der Bundeswehruniversität), Ben Wizner (Anwalt American Civil Liberties Union), Jannis X. (Geheimpolizist, Griechenland), ein Anwalt, ein Überwachungsexperte, eine Dissidentin aus China

Gesellschaftsmodell Großbaustelle (Staat 2): 1. – 4. März 2018, HKW
Träumende Kollektive. Tastende Schafe (Staat 3): 1. – 4. März, 8. – 10. März 2018, HKW
Weltzustand Davos (Staat 4): 8. – 10. März 2018, HKW

Die Produktionsserie „Staat 1–4“ ist eine Kooperation zwischen Haus der Kulturen der Welt, Münchner Kammerspiele, Düsseldorfer Schauspielhaus, Staatsschauspiel Dresden, Schauspielhaus Zürich und Rimini Protokoll im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. „Staat 1“ wurde vom Goethe-Institut mitinitiiert und koproduziert.

Termine, Tickets und weitere Informationen unter: www.hkw.de/staat1_4 

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Thu, 15 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63802
SPK erhält den Nachlass von Leni Riefenstahlhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=557&cHash=eadb5efe8be9245c0717b0e9d5cbe23bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63785/2_Poecking_Riefenstahl_Archiv_web_xl.jpgBlick in einen Archivraum, Haus Riefenstahl, Pöcking am Starnberger See, November 2017
Blick in einen Archivraum, Haus Riefenstahl, Pöcking am Starnberger See, November 2017
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Wilfried Petzi

SPK erhält den Nachlass von Leni Riefenstahl

Kunstbibliothek

Erbin schenkt umfangreiche Fotografie- und Filmbestände, Manuskripte, Briefe, Akten und Dokumente – Kunstbibliothek und Staatsbibliothek werden Nachlass aufarbeiten – Kooperation mit der Stiftung Deutsche Kinemathek angedacht – Parzinger: Dieser Nachlass fordert von der SPK besondere Verantwortung

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erhält mit einer großzügigen Schenkung den kompletten Nachlass von Leni Riefenstahl (1902-2003), einer der bedeutendsten aber auch umstrittensten Künstlerin der deutschen Film- und Fotogeschichte. Als Tänzerin, Schauspielerin, Filmemacherin (Produzentin, Regisseurin, Drehbuchautorin, Schnittmeisterin) und Fotografin feierte sie große Erfolge. Für ihre Filme und Fotografien wurde sie zu Lebzeiten als kreative und innovative Bilderfinderin bewundert und geschätzt, in der Nachkriegszeit aber scharf dafür kritisiert, dass sie ihr künstlerisches Können in den Dienst nationalsozialistischer Propaganda stellte. Der Nachlass enthält umfangreiche Fotografie- und Filmbestände, Manuskripte, Briefe, Tageskalender, Akten und Dokumente sowie Presseausschnitte und Bücher.

Sichtung und Aufarbeitung

Nach dem Tod von Leni Riefenstahls Ehemann Horst Kettner im Dezember 2016 wurde die ehemalige Sekretärin Leni Riefenstahls, Gisela Jahn, Alleinerbin. Sie entschied, den gesamten Nachlass der Künstlerin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zu schenken. Die Archivbestände reichen bis in die 1920er Jahre zurück und scheinen vor allem für die Nachkriegszeit überaus komplett zu sein. Mit der Übernahme aus dem Haus Leni Riefenstahls in Pöcking am Starnberger See und dem Abschluss des Schenkungsvertrages erfolgt nun in den nächsten Monaten eine intensive Phase der Sichtung. Für die Erfassung und Erschließung des Nachlasses soll, finanziert durch noch einzuwerbende Drittmittel, ein interdisziplinäres Forschungs- und Archivteam zusammengestellt werden. Im Bereich Film wird eine Kooperation mit der Stiftung Deutsche Kinemathek angestrebt.

„Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat mit dem Nachlass von Leni Riefenstahl nicht nur ein bahnbrechendes ästhetisches Werk übernommen, sondern auch eine besondere Verantwortung für die kritische Auseinandersetzung mit dieser streitbaren Person der Zeitgeschichte. Gerade auch die Rolle von Leni Riefenstahl im Nationalsozialismus wird bei der Aufarbeitung des Nachlasses von zentraler Bedeutung sein“, sagt Stiftungspräsident Hermann Parzinger. 

Es war der Wunsch der Erbin Gisela Jahn, den Nachlass in Berlin, in Leni Riefenstahls Geburtsstadt, aufbewahrt zu wissen. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bietet mit ihren Museen, Bibliotheken, Archiven und Forschungsinstituten hervorragende Voraussetzungen für die Bewahrung dieses komplexen Nachlasses. 

Fotografischer Bestand wird betreut von der Kunstbibliothek und untergebracht im Museum für Fotografie

Der fotografische Bestand soll, betreut von der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek, im Museum für Fotografie am Bahnhof Zoo untergebracht werden. Hier wird seit 2004 auch das Werk Helmut Newtons gezeigt, mit dem Leni Riefenstahl in ihren späten Lebensjahren eng befreundet war. In der Dauerausstellung „Private Property“ ist dies mit Briefen und Büchern von Leni Riefenstahl dokumentiert – die Briefe Newtons finden sich umgekehrt in ihrem Archiv. Das Museum für Fotografie hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Ort für die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart der Fotografie entwickelt. Über 30 Ausstellungen haben die Rolle der Fotografie in Kunst, Presse, Wissenschaft, Geschichte zum Thema gehabt. Mit dem Pressebildarchiv Willy Römer und weiteren Nachlässen bedeutender Fotografen wurde die schon 150 Jahre alte Sammlung seit 2004 erheblich erweitert. 

Schriften-Bestand wird betreut von der Staatsbibliothek zu Berlin 

Der Schriften-Bestand des Leni Riefenstahl Archivs mit Korrespondenzen, Tagebüchern und Manuskripten soll von der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin betreut werden, in der heute über 1000 Nachlässe aus fünf Jahrhunderten von Persönlichkeiten aus allen Bereichen des geistigen, kulturellen und wissenschaftlichen Lebens aufbewahrt und erschlossen werden.

Verwertung

Die kommerziellen Verwertungsrechte wurden von Gisela Jahn der Firma La Tresor Kreativhandel GmbH von Holger Roost-Macías übertragen, die digitale Einzelbildverwertung übernimmt die bpk-Bildagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

 

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Mon, 12 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63785
Minister und Präsident zu Besuch bei Friedrich und Madonnahttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=558&cHash=6c840474d1a8458e5e3777c22a932438https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63787/IMG_1935-Kopie_xl.jpgRalph Gleis und Xie Hangsheng in der Alten Nationalgalerie
Ralph Gleis und Xie Hangsheng in der Alten Nationalgalerie
Copyright: Stefanie Dietzel

Minister und Präsident zu Besuch bei Friedrich und Madonna

Alte Nationalgalerie

Mit dem chinesischen Vize-Außenminister Xie Hangsheng und dem Ratspräsident der Europäischen Union Donald Tusk ließen sich gleich zwei Politgrößen bei ihrem Berlin-Besuch die Besichtigung von Kunstwerken der Alten Nationalgalerie und der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin nicht entgehen.

Xie Hangsheng besucht die Alte Nationalgalerie

Am 7. Februar 2018 führte Ralph Gleis, Leiter der Alten Nationalgalerie, den Vize-Außenminister der Volksrepublik China, Xie Hangsheng, mit einer Delegation durch die Dauerausstellung seines Hauses vorbei an Werken der Impressionisten über Caspar David Friedrich bis hin zur Prinzessinnengruppe von Schadow. Der chinesische Politiker zeigte sich beeindruckt von den Werken wie seine Widmung im VIP-Gästebuch der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigt: „Ich danke dem Leiter (der Alten Nationalgalerie) herzlich für seine Führung, die uns geholfen hat, den grenzenlosen Zauber der Kunst zu erfahren.“

Donald Tusk besucht die Gemäldegalerie

Auch die Gemäldegalerie konnte sich am 8. Februar 2018 über hohen Besuch freuen. Donald Tusk, amtierender EU-Ratspräsident, ist ein langjähriger Kenner und Liebhaber des Hauses. Nachdem er bei vorherigen Besuchen vor allem die nördliche Malerei betrachtet hatte, stand bei seinem insgesamt vierten Besuch die italienische Malerei im Fokus. Ganz besonders angezogen fühlte er sich vom weltberühmten Diptychon von Melun, das derzeit in einer Sonderausstellung präsentiert wird.

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Mon, 12 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63787
Neue App, umfangreiches Vermittlungsprogramm und über 60.000 Besucher in „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=556&cHash=23a66f00748292a679c34af8d0bcef51https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63743/app-afrika-WEB-benin-donatello-3_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Fabian Fröhlich

Neue App, umfangreiches Vermittlungsprogramm und über 60.000 Besucher in „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“

Bode-Museum

Bereits über 60.000 Besucherinnen und Besucher haben sich die Sonderausstellung „Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ im Bode-Museum angesehen. Ab sofort bieten die Staatlichen Museen zu Berlin ergänzend zum umfangreichen Bildungs- und Vermittlungsangebot erstmals eine kostenfreie Smartphone-App an, die es ermöglicht, die Ausstellungsinhalte auch digital abzurufen und zu vertiefen. Die App kann über den Google Play Store und dem Apple App Store auf dem eigenen Gerät installiert oder vor Ort ab Mitte Februar auf einem Leihgerät genutzt werden.

App zur Ausstellung

Mit der App können Besucherinnen und Besucher zeit- oder interessenbasierte Touren durch das Haus wählen oder die Ausstellung individuell entdecken und sich Inhalte auf Wunsch vor den Objekten anzeigen lassen. Die App bietet zu jeder Gegenüberstellung kurze Einführungen zu den Ausstellungsthemen und ausführlichere Vertiefungen mit multimedialen Hintergrundinformationen. Sukzessive sollen weitere Informationen und Kommentare aus verschiedenen Perspektiven ergänzt werden.

Eine weitere Funktion der App ist die Ortung des Benutzers im Museumsgebäude mit Hilfe sogenannter Beacons. Um die Nutzer zu den im gesamten Haus verteilten Exponaten zu leiten, testen die Staatlichen Museen zu Berlin und die App-Entwickler der Firma D-LABS in Zusammenarbeit mit der SAP SE eine neue Technologie. Neben den herkömmlichen Bluetooth-Funkbaken wird dabei erstmalig eine von der Firma SonoBeacon GmbH neu entwickelte Schall-Technologie zur Ortung eingesetzt. Während die weit verbreitete Bluetooth-Technologie eine große Reichweite hat und deswegen gut in großen Sälen eingesetzt werden kann, durchdringt ihr Funksignal nahezu ungehindert die steinernen Wände des Bode-Museums. Die Schallübertragung der neuen Technologie wiederum erfasst bei geringerer Reichweite einen Nutzer sehr präzise. Die Kombination beider Technologien soll eine raumgenaue Ortung ermöglichen. Derzeit ist die Ortungsfunktion nur für Android-Geräte verfügbar.

Download der App: iOS oder Android

„Die Staatlichen Museen zu Berlin erproben derzeit in vielen Projekten neue Wege, Sammlungsinhalte zu vermitteln, um unseren Besucherinnen und Besuchern verschiedene Zugänge anbieten zu können“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Dank der Unterstützung des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz können wir neben einem umfangreichen Bildungs- und Vermittlungsprogramm nun auch eine App anbieten. Damit besteht die Möglichkeit, die Ausstellungsinhalte zusätzlich auch digital zu erschließen.“

Thorsten Strauß, Vorsitzender des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz: „Wir freuen uns, dass das Kuratorium die SPK und ihre Einrichtungen bei der digitalen Transformation unterstützen kann. Wir sind sehr gespannt, wie die App bei den Nutzern ankommt. Durch die lange Laufzeit der Ausstellung lassen sich die Erfahrungen damit gut evaluieren und nachnutzen – was auch für das Kuratorium ein wichtiger Aspekt ist.“

Herausforderung WLAN

Parallel arbeiten die Staatlichen Museen zu Berlin an der Ausstattung ausgewählter Häuser mit WLAN, was insbesondere in den denkmalgeschützten Gebäuden auf der Museumsinsel mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist. Wie bereits im Kolonnadenhof wurde in Kooperation mit Freifunk Berlin nun auch in zentralen Bereichen des Bode-Museums ein Public WiFi eingerichtet, das weiter ausgebaut werden soll.

Programm zur Bildung und Vermittlung

Das gesamte Bildungs- und Vermittlungsprogramm zur Ausstellung stößt bei den Besucherinnen und Besuchern weiterhin auf großes Interesse: Die nächsten Tandemführungen mit zwei Experten unterschiedlicher Disziplinen finden am 10. und 17. Februar und danach jeweils am 1., 3. und 5. Samstag des Monats um 15 Uhr statt. Ein weiteres Highlight sind die Kuratorenführungen, in denen jeweils zwei Kuratoren der Fachbereiche „Afrikanische und europäische Skulptur“ die Besuchergruppen durch die Ausstellung führen. Der nächste Termin findet am Donnerstag, dem 15. Februar 2018, um 18 Uhr statt. Ein besonderes Angebot richtet sich an gehörlose und hörende Erwachsene – diese können gemeinsam mit einem Gebärdendolmetscher und einem Kunstvermittler am Samstag, den 10. Februar 2018, um 15 Uhr die Ausstellung erkunden.

Kinder von 6 bis 12 Jahren sind an jedem 2. und 4. Samstag im Monat eingeladen, am Workshop „Erzähl mal!“ teilzunehmen und eigene Ideen und Geschichten in Form von alternativen Objektbeschriftungen festzuhalten. Die nächsten Termine sind am 10. und 24. Februar 2018. Um Anmeldung wird gebeten: service@smb.museum.

An Schulklassen aller Altersstufen richten sich dialogische Ausstellungsgespräche und handlungsorientierte Workshops. In diesen diskutieren die Schülerinnen und Schüler über Schönheitsideale oder Gerechtigkeit, vergleichen die Formensprache beider Kontinente und erkennen Übereinstimmungen und Kontraste in der Funktion und Darstellung der Kunstwerke.

Für 2018 sind zudem drei begleitende Podiumsdiskussionen geplant, die sich mit der Geschichte und Gegenwart der Berliner Sammlungen und insbesondere der ethnologischen Bestände auseinandersetzen. Die erste Veranstaltung der Reihe findet am 5. April 2018 unter dem Titel „Global Collections/Nineteenth-Century Museums: Rethinking Berlin’s Museum Landscape” im Bode-Museum statt.

Alle Angebote werden fortgeführt und können aktuell online auf der Website www.afrikaimbodemuseum.de eingesehen werden.

„Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum“

Die Sonderausstellung des Ethnologischen Museums und der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin wird bis 2019 zur Einrichtung des Humboldt Forums im Bode-Museum zu sehen sein. Erstmals treten die skulpturalen Traditionen Afrikas und Europas in einen direkten Dialog: Über 70 Hauptwerke afrikanischer Skulptur aus dem Ethnologischen Museum sind zu Gast im Bode-Museum. Kunst aus West-und Zentralafrika trifft auf Meisterwerke aus Byzanz, Italien und Mitteleuropa – noch nie wurden die Skulpturentraditionen der beiden Kontinente so umfangreich miteinander verglichen.

Die Ausstellung, ihr Vermittlungsprogramm sowie die App werden großzügig gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

Auf dem Weg zum Humboldt Forum

Die Sammlungen des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin werden auch während des Umzugs ins Humboldt Forum für Besucherinnen und Besucher sichtbar bleiben. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ finden bis 2019 zahlreiche dialogische Sonderausstellungen und Präsentationen sowie Veranstaltungen der außereuropäischen Sammlungen am Kulturforum und auf der Museumsinsel Berlin statt.

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Fri, 09 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63743
Tanzcompagnie Rubato: Figures in a Landscape vom 29. März bis 2. April 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=555&cHash=697868e355bd7737a4f121489503e06ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63742/01_Figures_Landscape_Dirk_Bleicker_xl.jpgFigures in a Landscape
Figures in a Landscape
Copyright: Dirk Bleicker

Tanzcompagnie Rubato: Figures in a Landscape vom 29. März bis 2. April 2018

Kulturforum

Eine Produktion der Tanzcompagnie Rubato, gefördert vom Hauptstadtkulturfonds, in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin und der Powerstation of Art, Shanghai

Vom 29. März bis 2. April 2018 führt die Tanzcompagnie Rubato das interdisziplinäre Projekt „Figures in a Landscape“in der Sonderausstellungshalle am Kulturforum auf.

„Figures in a Landscape“ ist eine Meditation über lebendige Malerei und bewegte Skulptur, ein Dialog zwischen bildender Kunst und Tanz, zwischen europäischer und chinesischer Kultur. Ausgangspunkt sind die Kostümentwürfe des britischen Künstlers Jonathan Baldock, die unter anderem von mittelalterlichen Mönchskutten, chinesischen Opernkostümen und der europäischen Moderne inspiriert sind. „Meine Praxis bezieht sich ständig auf die menschliche Form“, so Baldock. „Deshalb ist es für mich eine natürliche Weiterentwicklung, lebendige Körper in meine Arbeit zu integrieren.“

Jutta Hell und Dieter Baumann sind als Gründer der Tanzcompagnie Rubato seit 1985 fester Bestandteil der freien deutschen Tanzszene und realisieren seit über 20 Jahren auch Co-Produktionen mit Künstlerinnen und Künstlern in und aus China. Für Hell und Baumann spielt das Skulpturale eine zentrale Rolle, denn aus der bewegten Skulptur lässt sich eine Mannigfaltigkeit ästhetischer Formen entwickeln. Mit ihrer Choreografie verleihen sie der Materialität von Baldocks Kostümen eine zusätzliche Dimension: An den Körpern der acht Tänzer und Tänzerinnen erwachen sie durch Bewegung zum Leben, werden neu arrangiert und kreieren so im Tanz unerwartete Bilder und Bedeutungen.

Der Titel „Figures in a Landscape“ verweist auf die lange Bildtradition der Landschaftsmalerei mit Figurenstaffage und bezieht zugleich das Museum als Spielort mit ein. Durch die Bewegung der Körper und Kostüme wird eine Klangkulisse geschaffen, die eine musikalische Untermalung überflüssig macht. Es entsteht eine dynamische Skulptur, die sich in einer kontinuierlichen Metamorphose befindet – ein kreisender Prozess von Werden und Vergehen.

Premiere: Donnerstag, 29. März 2018, 18 Uhr

Weitere Aufführungen:

  • jeweils 16 Uhr
  • Freitag, 30. März
  • Samstag, 31. März
  • Sonntag, 1. April
  • Montag, 2. April 2018

Dauer: 60 Minuten, Eintritt: 12, erm. 6 €

Tickets sind ab sofort unter shop.smb.museum buchbar.

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Thu, 08 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63742
"Jüngst restauriert" - Eine Sonderpräsentation im Schloss Köpenickhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=554&cHash=59e30c42ded6a560050c51898319177chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63721/Id_1156_Nachzustand_b_web_xl.jpgBrettspielkassette mit Spielsteinen, Süddeutschland (Augsburg?), 1. Drittel 17. Jahrhundert, Provenienz unbekannt, 1958 aus der Sowjetunion zurückgeführt
Brettspielkassette mit Spielsteinen, Süddeutschland (Augsburg?), 1. Drittel 17. Jahrhundert, Provenienz unbekannt, 1958 aus der Sowjetunion zurückgeführt
Copyright: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin

"Jüngst restauriert" - Eine Sonderpräsentation im Schloss Köpenick

Schloss Köpenick

Im Rahmen einer kleinen Sonderpräsentation zeigt das Kunstgewerbemuseum in seiner Dependance Schloss Köpenick ab 1. Februar 2018 zwei in jüngster Zeit aufwändig restaurierte Werke aus seinem reichen Sammlungsbestand. Beide Objekte konnten zuvor wegen ihres schlechten Erhaltungszustandes nicht ausgestellt werden.

Eine um 1600 in Augsburg entstandene, kultur- wie medizingeschichtlich höchst bedeutende Haus- und Reiseapotheke aus dem Besitz des Papstes Paul V. (Pont. 1605–1621) konnte dank der Unterstützung durch die Julius-Lessing-Gesellschaft, den Verein der Freunde des Kunstgewerbemuseums Berlin e.V., in einen Zustand versetzt werden, der ihre künftige Präsentation in der ständigen Ausstellung des Museums ermöglicht. 

Wohl ebenfalls Produkt einer Augsburger Werkstatt des frühen 17. Jahrhunderts ist eine reich dekorierte Brettspielkassette für Tric-Trac und Dame, zu der – bis auf einen – noch alle originalen Spielsteine erhalten sind. Im restaurierten Zustand ergänzt das kostbare Werk den ohnehin exzellenten Bestand an kunsthistorisch wertvollen Spielbrettern im Kunstgewerbemuseum auf vorzügliche Weise. 

Mit der Sonderpräsentation „Jüngst restauriert“ wird ein zuvor selten genutzter Raum im Erdgeschoss des Schlosses Köpenick wieder öffentlich zugänglich. Es ist geplant, hier künftig regelmäßig kleine Gruppen von Kunstwerken zu zeigen, die den Besuchern normalerweise verborgen bleiben.

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Mon, 05 Feb 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63721
MEETING im Kulturforum am 26. Januar 2018 – Studierende vermitteln Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=552&cHash=8d012fad68b9dd12202d65d4a3e9291chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63626/J_2-cSMB_Valerie-Schmidt_xl.jpgMEETING in der Gemäldegalerie
MEETING in der Gemäldegalerie
Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

MEETING im Kulturforum am 26. Januar 2018 – Studierende vermitteln Kunst

Kulturforum

Am Freitag, den 26. Januar 2018, findet von 19 bis 22 Uhr die Veranstaltung MEETING im Kulturforum statt. Rund 70 Studierende verschiedener Studiengänge präsentieren ihre Perspektiven auf Werke des Kunstgewerbemuseums, des Kupferstichkabinetts und der Gemäldegalerie.

Die Besucherinnen und Besucher erwarten nach dem Ende der regulären Öffnungszeit Vermittlungsaktionen, die neue Verknüpfungen zwischen den Werken und Sammlungen thematisieren. Die Teilnahme ist für Studierende kostenfrei.

Die Angebote, wie z. B. Ausstellungsgespräche, Interventionen oder Performances, entwickelten Studierende verschiedener Fachrichtungen während des Wintersemsemesters. Unterstützt wurden sie von Künstlerinnen und Künstlern, Kunst- und Kulturvermittlerinnen und -vermittlern sowie dem Team des Referats Bildung, Vermittlung, Besucherdienste der Staatlichen Museen zu Berlin.

„About the Museum“ wird gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin.

Weitere Informationen und das gesamte Programm stehen auf der Facebook-Seite „About the Museum“.

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Thu, 25 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63626
Rolex Arts Weekend im Kulturforum am 3./4. Februar 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=553&cHash=349cdb2775adc61bb0be619d9568dd9bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63631/Rolex_Art_Weekend_thao-nguyen-phan-and-joan-jonas_xl.jpgZu sehen ist die Künstlerin Thao-Nguyen Phan.
Die Künstlerin Thao-Nguyen Phan
Copyright: Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative 2016–2017

Rolex Arts Weekend im Kulturforum am 3./4. Februar 2018

Kulturforum

Im Rahmen der Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative 2016–2017, eines internationalen Kunstförderprogramms, präsentiert Rolex am Wochenende, 3./4. Februar 2018, die Ausstellung „Poetic Amnesia“ der Meisterschülerin Thao-Nguyen Phan am Kulturforum.

Die Ausstellung umfasst Zeichnungen, Fotografien, Installationen und Skulpturen, die von den Erfahrungen der vietnamesischen Künstlerin während des Mentoringjahres mit der legendären Performance- und Videokünstlerin Joan Jonas inspiriert wurden. Präsentiert wird außerdem die Uraufführung von IMPERIO, einer Videoinstallation des argentinischen Regisseurs Matías Umpierrez, die den Auftakt der Inszenierungsserie The Museum of Fiction bildet. Umpierrez, Meisterschüler des Theaterkünstlers Robert Lepage, beschäftigt sich darin mit der Möglichkeit, Fiktion in einer Museumssammlung zu speichern.

Kostenlose Eintrittskarten zu ausgewählten öffentlichen Events sind im Internet erhältlich. Am Samstag, 3. Februar 2018, von 15.30 bis 18 Uhr und Sonntag, 4. Februar 2018, von 11 bis 18 Uhr sind die Ausstellung und die Videoinstallation im Kulturforum für alle Interessierten kostenlos zugänglich.

Weitere Informationen unter artsweekend.rolexmentorprotege.com

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Thu, 25 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63631
Werke aus dem Kunstgewerbemuseum und der Skulpturensammlung an Oppenheim-Erben restituierthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=551&cHash=096018ca4ff86c33e195991d1438061dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63605/Oppenheim_02_KGM-1936_41_0001_xl.jpgPutto mit Panther als alleg. Gruppe „Frühling“ aus Folge der Vier Jahreszeiten, Frankenthaler Porzellanmanufaktur (Straßburg oder Frankenthal), um 1754, Entwurf v. Johann Wilhelm Lanz; 2017 als verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut restituiert an die Erben von Margarete Oppenheim und für das Kunstgewerbemuseum zurückgekauft.
Putto mit Panther als alleg. Gruppe „Frühling“ aus Folge der Vier Jahreszeiten, Frankenthaler Porzellanmanufaktur (Straßburg oder Frankenthal), um 1754, Entwurf v. Johann Wilhelm Lanz; 2017 als verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut restituiert an die Erben von Margarete Oppenheim und für das Kunstgewerbemuseum zurückgekauft.
Copyright: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin / Saturia Linke

Werke aus dem Kunstgewerbemuseum und der Skulpturensammlung an Oppenheim-Erben restituiert

Museumsinsel Berlin

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz konnte gemeinsam mit den Erben eine gute Lösung für die NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgüter finden.

Margarete Oppenheim (1857–1935) besaß eine der größten Kunstsammlungen Deutschlands. Für elf Werke in den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, die aus dieser Sammlung stammen, wurde nun eine faire und gerechte Lösung im Sinne der Washingtoner Prinzipien vereinbart. Fünf von ihnen konnte die SPK zurückkaufen.

Hermann Parzinger, Präsident der SPK, dankte den Erben von Margarete Oppenheim für die gemeinsam gefundene Lösung und betonte: „Die Frage der Auffindung und Rückgabe von NS-Raubkunst ist auch heute noch, fast 20 Jahre nach Verabschiedung der Washingtoner Prinzipien, eine wichtige Aufgabe für die SPK, und ich bin glücklich über jeden geklärten Fall.“

Imke Gielen von der Rechtsanwaltskanzlei von Trott zu Solz Lammek und David Rowland von der Rechtsanwaltskanzlei Rowland & Associates, die die Erben vertreten, erklärten: „Auch wir halten die gefundene Lösung für gerecht und möchten der SPK für ihre faire Herangehensweise danken und begrüßen die nicht nachlassenden Bemühungen der Stiftung zur Klärung der Provenienzen der Kunstwerke in ihren Beständen.“

Weiterführende Links

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Mon, 22 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63605
Das aktuelle Schaufenster Nr. 8: Großbritannien 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=549&cHash=998d2ad445e8c63a9f3398bdcd13c86ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63576/Souvenirtuch-aus-Schottland_xl.jpgZu sehen ist ein Souvenirtuch aus Schottland (ca. 1980) aus der Sammlung des Museums Europäischer Kulturen
Souvenirtuch aus Schottland (ca. 1980) aus der Sammlung des Museums Europäischer Kulturen
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Das aktuelle Schaufenster Nr. 8: Großbritannien 2018

Museum Europäischer Kulturen

Trenchcoat oder Kilt? Kleidungsstücke können als Symbole nationaler Identität dienen. Das „aktuelle Schaufenster" des MEK widmet sich Großbritannien nach der Entscheidung zum „Brexit“.

In unterschiedlichen Gegenden Europas lässt sich derzeit ein ähnliches Phänomen beobachten: der Wunsch nach Rückzug aus den übergeordneten politischen Strukturen. Großbritannien entschied sich in einem Referendum im Juni 2016 mehrheitlich für den „Brexit“, den Austritt aus der Europäischen Union. In Katalonien nahm die Unabhängigkeitsbewegung im Herbst 2017 an Fahrt auf, Zehntausende streben die Loslösung vom spanischen Staat an. Auch in Venetien und Flandern gibt es Gruppen, die Unabhängigkeit für ihre Region fordern. Die Argumente gleichen sich überall: Die ureigenen Interessen würden in den überregionalen oder transnationalen Strukturen missachtet, das Wohlergehen der eigenen Gemeinschaft zu kurz kommen. Größere politische Unabhängigkeit dagegen wird als Möglichkeit gesehen, die kulturellen Eigenheiten zu bewahren und gleichzeitig wirtschaftlich zu gedeihen.

Die mit knapper Mehrheit getroffene Entscheidung zum „Brexit“ verursachte nicht nur in Großbritannien selbst Missstimmung. Auch in den übrigen Ländern der EU löste sie Irritationen aus. Das Königreich Großbritannien war zu Beginn des 18. Jahrhunderts aus der einvernehmlichen Vereinigung der Königreiche England und Schottland hervorgegangen. Da die schottische Bevölkerung jedoch mehrheitlich weiterhin der EU angehören möchte, wird nun auch hier über Trennung und einen von England unabhängigen schottischen Nationalstaat nachgedacht. Die Idee eines solchen Nationalstaats gründet unter anderem auf der Vorstellung einer nationalen Gemeinschaft, die sich in ihren kulturellen Eigenheiten, Werten und Bräuchen von anderen Nationen unterscheidet. Nationale Symbole wie Dudelsack oder Kilt scheinen diese Eigenheiten zu versinnbildlichen. Sie dienen einerseits der Selbstbestätigung, können andererseits aber auch verhindern, die Gemeinsamkeiten und geteilten Interessen innerhalb größerer Zusammenhänge wahrzunehmen.

Das aktuelle Schaufenster“ hat sich als ein neues Format etabliert, in dem das Museum Europäischer Kulturen regelmäßig Bezug auf aktuelle Themen nimmt. Das Schaufenster befindet sich im Foyer, Arnimallee 25, direkt neben dem Eingang.

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Fri, 19 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63576
Rathgen Heritage Science Scholarship 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=550&cHash=3b7fad78a5da2354b0af6e400c9f9be8https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63590/_22A9041_xl.jpgZu sehen ist: Messung der Legierung einer Münze des Münzkabinetts mit dem mobilen ArtTAX Mikro-Röntgenfluoreszenzmessgerät
Messung der Legierung einer Münze des Münzkabinetts mit dem mobilen ArtTAX Mikro-Röntgenfluoreszenzmessgerät
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor / David von Becker

Rathgen Heritage Science Scholarship 2018

Rathgen-Forschungslabor

Die seit 2009 jährlich ausgeschriebene „Rathgen Heritage Science Scholarship” soll dem akademischen Nachwuchs ermöglichen, ein eigenes 1-3 monatiges Forschungsvorhaben am Rathgen-Forschungslabor durchzuführen.

Das Rathgen-Forschungslabor ist das Fachinstitut für konservierungswissenschaftliche, kunsttechnologische und archäometrische Belange der Staatlichen Museen zu Berlin. Es führt materialübergreifend entsprechende Untersuchungen an Museumsobjekten durch und bearbeitet naturwissenschaftliche Fragestellungen aus der Denkmalpflege und der Erhaltung archäologischer Stätten. Das Rathgen-Forschungslabor setzt die Arbeit des am 1. April 1888 als Chemisches Labor der Königlichen Museen zu Berlin gegründeten ältesten Museumslabors der Welt fort und ist nach seinem ersten Direktor Friedrich Rathgen benannt.

Der Förderkreis des Rathgen-Forschungslabors e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, die Arbeit des Rathgen-Forschungslabors in vielfältiger Weise zu unterstützen, unter anderem durch die Förderung von Projekten des wissenschaftlichen Nachwuchses und zu diesem Zweck die Einrichtung eines „Rathgen Heritage Science Scholarship“ beschlossen.

Rathgen Heritage Science Scholarship

Das seit 2009 jährlich ausgeschriebene „Rathgen Heritage Science Scholarship” soll dem akademischen Nachwuchs ermöglichen, ein eigenes 1-3 monatiges Forschungsvorhaben am Rathgen-Forschungslabor durchzuführen. Erfolgreiche AntragstellerInnen erhalten ein Stipendium von 900 € (Graduierte mit Hochschulabschluss) bzw. 1200 € (Post-Doc) pro Monat.

Die Thematik des Forschungsvorhabens kann von dem/der BewerberIn selbst oder aus den drei vorgeschlagenen Themen gewählt werden, wenn sie die entsprechenden Vorkenntnisse besitzen:

  1. Untersuchungen der Goldlegierung von Ringen und Schmuck durch Mirko-Röntgenfluoreszenz

  2. Optimierung der Quantifizierungsroutinen für die Untersuchungen an archäologischen Gläsern mittels portabler Röntgenfluoreszenzanalyse

  3. Entwicklung einer Methode zur Abnahme von Schellack von keramischen Objekten bei der keine Verfärbungen auf dem Objekt durch das Anlösen des Lacks entstehen.

  4. Farbstoff- und Beizanalytik mittelalterlicher Seidenstoffe verschiedenen Ursprungs mittels HPLC und RFA

Bewerbung

Der Bewerbung sind beizufügen:

  • 1-2 Seiten mit Titel und Kurzbeschreibung des gewählten Forschungsvorhabens, die benötigten apparativen Ressourcen, der beabsichtigte Zeitrahmen, sowie falls vorhanden eine Zusammenfassung geleisteter Vorarbeiten mit ausgewählter Bibliographie.
  • Lebenslauf und Publikationsliste
  • 2 Referenzschreiben

Bewerbungsfrist für 2018: 23. Februar 2018

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung elektronisch an rf@smb.spk-berlin.de oder per Post an:

Rathgen-Forschungslabor
- Scholarship-
Schloßstraße 1 A
14059 Berlin

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Fri, 19 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63590
Frühere Schließung des Neuen Museums am 23. Januar 2018 ab 16 Uhrhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=548&cHash=ca0945dcf264ae9029e0fab21e23363ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63568/03_Neues_Museum_Vestibuel_1920x937_xl.jpgVestibül des Neuen Museums
Vestibül des Neuen Museums
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Frühere Schließung des Neuen Museums am 23. Januar 2018 ab 16 Uhr

Neues Museum

Aufgrund einer Veranstaltung muss das Neue Museum leider am Dienstag, dem 23. Januar 2018 bereits um 16.00 Uhr (anstatt 18.00 Uhr) schließen.

Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

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Thu, 18 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63568
Sol Calero ist Publikumsfavoritin der Shortlist-Ausstellung zum Preis der Nationalgalerie 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=547&cHash=2299cf1d8c666770d211dbaf9be27b38https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63501/PNG2017_Sol_Calero_xl_xl.jpgSol Calero, Amazonas Shopping Center, 2017, Installationsansicht im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Sol Calero, Amazonas Shopping Center, 2017, Installationsansicht im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Copyright: Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Trevor Good / Courtesy the artist, Laura Bartlett Gallery, London

Sol Calero ist Publikumsfavoritin der Shortlist-Ausstellung zum Preis der Nationalgalerie 2017

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Nachdem im Oktober 2017 die Jury den 9. Preis der Nationalgalerie an Agnieszka Polska verliehen hat, kürte nun auch das Publikum seine Favoritin. Gewinnerin der Abstimmung wurde Sol Calero. Dies wurde am gestrigen Sonntag im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin bekanntgegeben.

Sol Calero (geb. 1982 in Caracas, lebt und arbeitet in Berlin) verbindet Malerei und Skulptur zu hybriden Installationsräumen, die als soziale Environments und Kontaktzonen fungieren. Ihr spielerischer Ansatz ist von kunsthistorischem und kulturellem Wissen und einem breiten Spektrum an Verweisen durchdrungen – von Henri Matisse über die lateinamerikanische Avantgarde bis hin zur karibischen tropischen Moderne. Nach und nach sickern kulturelle Stereotypen aus ihrer exzessiven Bildsprache des „Tropischen“, mit der sie nicht gegen, sondern vielmehr durch das kulturelle Vokabular des Klischees arbeitet.

Die Ausstellungsbesucher konnten sowohl in der Ausstellung als auch online ihre Stimme abgeben. Die Ausstellung wurde von insgesamt 53.500 Besuchern gesehen. Der Publikumspreis wird in Kooperation mit art – Das Kunstmagazin präsentiert. 

Die Shortlist-Ausstellung zum Preis der Nationalgalerie feierte am gestrigen Sonntag zudem ihre Finissage. Auch der Film der Gewinnerin des Förderpreises für Filmkunst, Das unmögliche Bild von Sandra Wollner, wurde gestern zum letzten Mal gezeigt. 

Agnieszka Polska, Gewinnerin des Jury-Preises, erhält mit der Auszeichnung im Herbst 2018 eine große Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin und eine begleitende Publikation.

Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie auf der Website www.preisdernationalgalerie.de

Der Preis der Nationalgalerie wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und gefördert durch BMW.

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Mon, 15 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63501
Kinderakademie: Es gibt noch freie Plätze!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=546&cHash=2d5b9e28974b1884a10696a1e7170aa0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63474/J_VS_AM_011117_0405_xl.jpg

Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Kinderakademie: Es gibt noch freie Plätze!

Mit der Kinderakademie können die Museen zum Hobby werden: Mit Gleichgesinnten die Sammlungen entdecken, Museumsexperten treffen, hinter die Kulissen schauen, künstlerische Techniken ausprobieren - für Kinder und Jugendliche, die mehr wissen wollen, ist die Kinderakademie der richtige Platz.

Ab 20. Februar 2018 starten die neuen Kurse zu verschiedenen Themen. Die Kurse sind an den Zeitraum eines Schulhalbjahres angelehnt und bestehen aus zehn, bzw. fünf eineinhalbstündigen wöchentlichen Terminen.

Es sind noch Plätze frei, jetzt anmelden!

Weitere Informationen zur Kinderakademie und zur Anmeldung

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Fri, 12 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63474
Die Andrew W. Mellon Foundation unterstützt das Museum für Islamische Kunst bei der Archivierung und Vermittlung syrischen Kulturerbeshttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=544&cHash=9834ecf57ba427ab6136e5793cfdf8ffhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63407/ISL_Kulturgueter_xl.jpgZitadelle von Aleppo
Zitadelle von Aleppo
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin/ Stefan Weber

Die Andrew W. Mellon Foundation unterstützt das Museum für Islamische Kunst bei der Archivierung und Vermittlung syrischen Kulturerbes

Pergamonmuseum

Mit einer maßgeblichen Förderung unterstützt die Andrew W. Mellon Foundation das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin beim Ausbau der Archivierung und Vermittlung syrischen Kulturerbes.

Die Förderung ergänzt das Syrian Heritage Archive Project, ein vom Deutschen Archäologischen Institut und dem Museum für Islamische Kunst seit 2013 realisiertes Archiv zum baulichen und archäologischen Erbe des Landes vor dem Krieg. Syrische und deutsche Fachleute haben dafür bis heute über 100.000 Digitalisate georeferenziert in ein geographisches Informationssystem eingetragen. Gefördert wird das Syrian Heritage Archive Project durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

„Wir freuen uns sehr über die Förderung der Andrew W. Mellon Foundation, die uns erlaubt, das Syrian Heritage Archive Project noch partizipativer gestalten zu können“, so Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst. „Kulturerbe bleibt damit kein abstrakter Begriff weniger Experten, sondern schafft durch individuelle Erfahrungen eine direkte Beziehung zwischen Nutzergemeinschaft und archiviertem Material.“

Seit 2017 fördert auch die Gerda-Henkel-Stiftung einen Teil des Syrian Heritage Archive Projects, der sich auf die Dokumentation von Zerstörungen und die Katalogisierung von Gebäuden und Denkmälern der Altstadt von Aleppo konzentriert. Neben einem Online-Katalog entstehen Kurzfilme, in denen Syrerinnen und Syrer ihre persönlichen Erinnerungen und Geschichten erzählen. Dies wird durch die Förderung der Andrew W. Mellon Foundation nun innovativ zur aktiven Denkmalpflege ausgebaut: Zwei syrische Wissenschaftler erarbeiten mit zwei Bloggern eine interaktive Kulturerbe-Karte, die immaterielles Erbe, lokales Wissen und persönliche Geschichte mit dem materiellen Erbe der Datenbank verbindet. Die Förderung ermöglicht zudem die Verknüpfung mit dem mehrfach ausgezeichneten Projekt „Multaka – Treffpunkt Museum“, für das syrische und irakische Geflüchtete zu Museums-Guides fortgebildet werden und Museumsführungen in ihrer Muttersprache anbieten. Deren individuelle Erfahrungen können nun als „community archive“ mit der interaktiven Karte verbunden werden.

Seit fünf Jahrzehnten unterstützt die Andrew W. Mellon Foundation mit Sitz in New York Hochschulen und kulturelle Organisationen. Mariët Westermann, Executive Vice President, erklärt: „Ein gemeinsam von syrischen Bürgern, Geflüchteten und Experten entwickeltes digitales Archiv zur bedeutenden syrischen Kulturgeschichte bietet einen innovativen Ansatz für den Erhalt des von Zerstörung betroffenen Kulturerbes. Es ist auch eine wunderbare Ergänzung zum Multaka-Projekt, das beweist, wie wichtig der Beitrag von Geflüchteten für Ihre Gastländer und den Wiederaufbau ihrer Gesellschaft ist.“

Weiterführende Informationen zum Syrian Heritage Archive Project finden Sie online unter www.smb.museum, weiterführende Informationen zu „Multaka – Treffpunkt Museum“ unter www.multaka.de.

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Mon, 08 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63407
Akademie: Jetzt Tickets buchen!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=543&cHash=a92c2b675c106eabb8e9ccb44d828c25https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63364/schmidt_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Akademie: Jetzt Tickets buchen!

Die neuen Gesprächs- und Vortragsreihen der Akademie bieten wieder vielfältige Möglichkeiten zu intensiven Auseinandersetzungen mit kunst- und kulturhistorischen Themenstellungen.

Gebucht werden kann online und an den Kassen folgender Häuser: Museen der Museumsinsel, Gemäldegalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Museum für Fotografie, Museum Berggruen, Museum Europäischer Kulturen, Sammlung Scharf-Gerstenberg, Schloss Köpenick.
Weitere Informationen, das gesamte Programm und Tickets

Das Halbjahresprogramm 1/2018 Bildung und Vermittlung für Erwachsene (inkl. Akademie) als PDF steht außerdem hier zum Download bereit.

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Fri, 05 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63364
Jean Fouquets „Madonna“ bleibt wegen des großen Besucherinteresses länger in Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=542&cHash=c4a9e3f23de11ca2f4abd76daf0b1cbehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63319/GG_Fouquet_xl_xl.jpgJean Fouquet, Diptychon des Etienne Chevalier, um 1455, rechter Flügel: Madonna umgeben von Engeln, Eichenholz, 95 x 85,5 cm
Jean Fouquet, Diptychon des Etienne Chevalier, um 1455, rechter Flügel: Madonna umgeben von Engeln, Eichenholz, 95 x 85,5 cm
Copyright: Antwerpen, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten

Jean Fouquets „Madonna“ bleibt wegen des großen Besucherinteresses länger in Berlin

Gemäldegalerie

Die Sonderpräsentation „Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun“ ist nur noch bis zum kommenden Sonntag, den 7. Januar 2018, in der Berliner Gemäldegalerie zu sehen und hat bereits rund 65.000 Besucherinnen und Besucher begeistert. Wegen des großen Interesses haben sich die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und das ausleihende Museum für Schöne Künste in Antwerpen darauf geeinigt, dass der rechte Flügel des Diptychons, der eine von Engeln umgebene Madonna zeigt, nun länger in Berlin verbleiben kann.

Damit kann eines der Hauptwerke der französischen Malerei und der Kunst des 15. Jahrhunderts überhaupt auch weiter erstmals seit 80 Jahren gemeinsam gezeigt werden. Während die Sonderpräsentation mit weiteren internationalen Leihgaben nach Ende ihrer Laufzeit schließt, wird das Diptychon von Melun ab dem 10. Januar 2018 in Saal V der Gemäldegalerie seine neue, temporäre Heimat finden. Dort werden beide Flügel bis Anfang Oktober 2018 zu sehen sein.

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor der Gemäldegalerie und  Skulpturensammlung: „Die Staatlichen Museen zu Berlin sind überwältigt von der Großzügigkeit der Antwerpener Kollegen, uns auch über den Anlass der Sonderausstellung hinaus ihr Gemälde noch einige weitere Monate lang anzuvertrauen. Das ist nicht nur eine kollegiale Wertschätzung, sondern ermöglicht darüber hinaus die kunsthistorische und ästhetische Sensation, die beiden getrennt aufbewahrten Tafeln noch ein wenig länger in Berlin gemeinsam zeigen zu können.“

Jean Fouquets Diptychon aus der Stiftskirche von Melun besteht aus einem linken Flügel mit dem Bildnis des Stifters Étienne Chevalier und dem hl. Stephanus, der sich seit 1896 im Besitz der Gemäldegalerie befindet. Der rechte, die Madonna darstellende Flügel gehört seit dem frühen 19. Jahrhundert dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen.

Étienne Chevalier (um 1400–1474), Jurist und Schatzmeister König Karls VII. von Frankreich, stammte aus Melun, einer Stadt südöstlich von Paris. Dort richtete er in der Stiftskirche Notre-Dame eine Grabkapelle für sich und seine Frau Catherine Budé ein, die bereits 1452 in jungen Jahren starb. In den darauffolgenden Jahren gab Chevalier bei Jean Fouquet ein großes und höchst aufwendiges Diptychon in Auftrag, das vermutlich für den Altar seiner Kapelle bestimmt war. Es blieb bis etwa 1773 in der Kirche, wurde dann zerlegt und zerstreut.

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Wed, 03 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63319
MUSEUM – Das dritte Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=541&cHash=bdb082d5da7e0346af2b77215e069edchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63343/Museumszeitung_01_2018_Titeljpg_xl.jpgTitelbild der aktuellen Ausgabe von MUSEUM: Tischuhr von Erich Dieckmann, 1931
Titelbild der aktuellen Ausgabe von MUSEUM: Tischuhr von Erich Dieckmann, 1931
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum

MUSEUM – Das dritte Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das erste Quartal 2018 (Januar, Februar, März) steht unter www.smb.museum/museumszeitung zum Lesen und als PDF-Download (2.6 KB) zur Verfügung und enthält folgende Themen:

Titelgeschichte

Am Puls der Zeit. Vor 150 Jahren schlug die Geburtsstunde des Kunstgewerbemuseums.

Interview

Was macht eigentlich … Petra Winter, Leiterin des Zentralarchivs?

Ausstellungen und Veranstaltungen

Museumsshop

Wir lieben es bunt: Farbenfrohen Produkte gegen graue Wintertage

Kinder und Familie 

Aufs Glatteis geführt! Vermittlungsangebote für Familien mit Kindern während der Winterferien

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Tue, 02 Jan 2018 00:00:00 +0000SMB_news_63343
Kostbare Dekadrachme kehrt nach über 70 Jahren in das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin zurückhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=540&cHash=7e8c103f48561afd9e804b44ac66d45chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63273/Desktop_Dekadrachme-Muenzkabinett_xl.jpgZu sehen sind: Übergabe der Dekadrachme im Tresorraum des Münzkabinetts, (v.l.n.r.) Bernhard Weisser, Direktor Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, und Frank Druffner, kommissarischer Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder
Übergabe der Dekadrachme im Tresorraum des Münzkabinetts, (v.l.n.r.) Bernhard Weisser, Direktor Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, und Frank Druffner, kommissarischer Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Kostbare Dekadrachme kehrt nach über 70 Jahren in das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin zurück

Bode-Museum

Eines der bedeutendsten Sammlungsstücke des Münzkabinetts, die sogenannte Dekadrachme aus der Hand des Stempelschneiders Kimon, konnte nun nach über 70 Jahren mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung zurückerworben werden. Ab 2018 wird die Dekadrachme des Kimon wieder in der Dauerausstellung im Alten Museum zu sehen sein.

„Wir freuen uns gerade in diesem für das Münzkabinett ereignisreichen Jahr mit der Dekadrachme eine der kostbarsten Objekte wieder in der Sammlung begrüßen zu dürfen“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Unser Dank gilt im Besonderen der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung, ohne deren Engagement diese spektakuläre Wiedererwerbung nicht möglich gewesen wäre.“ Bernhard Weisser, Direktor des Münzkabinetts, fügt hinzu: „Es erfüllt uns mit großem Glück, das pünktlich zum bevorstehenden 150. Jubiläums des Münzkabinetts eines unserer bedeutendsten Kunstwerke auf die Museumsinsel Berlin zurückkehrt.“

Bei der Dekadrachme (ca. 405-400 v. Chr.) handelt es sich um die größte Silbermünze der Antike aus Sizilien. Sie hat einen Durchmesser von 35 mm und ein Gewicht von 43,13 g. Sie war nicht für den täglichen Bedarf, sondern für Großzahlungen wie von Bauholz für Schiffe vorgesehen. Die Vorderseite zeigt einen siegreichen Wagenlenker mit einem langen Gewand (xystis) in einem Viergespann (quadriga) nach links. In seiner linken Hand hält er die Zügel und in der ausgestreckten rechten Hand einen Stab. Von rechts fliegt eine Nike herbei, die ihn bekränzt. Im Abschnitt finden sich die Waffen eines Hopliten, die Kampfpreise des Wagenrennens. Die Rückseite, die den Namen der Münzstätte Syrakus nennt, zeigt den Kopf der Quellnymphe Arethusa mit Haarnetz, Perlenkette, Ohrringen und Stirnband (apyx) nach links. Der Kopf ist umgeben von vier Delphinen, die das auf einer Felsinsel der Stadt vorgelagerte Quell-Heiligtum andeuten. Als Besonderheit trägt Arethusa auf ihrem Haarband den Namen des Stempelschneiders KI(mon) eingraviert.

Die Phase der signierenden Stempelschneider der sizilischen Stadt Syrakus in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. bildete den Höhepunkt antiker Münzkunst. Hinsichtlich der Stempelschneidekunst war in jener Zeit nicht Athen sondern Syrakus das Kunstzentrum. Johann Joachim Winckelmann, Begründer der Klassischen Archäologie und Kunstwissenschaften als wissenschaftlicher Methode, dessen 300. Geburtstag in diesem Dezember begangen wird, schrieb dazu bereits 1759: „Weiter als diese Münzen kann der menschliche Begriff nicht gehen… Wer die besten Werke des Altertums nicht hat kennen lernen, glaubt nicht zu wissen, was wahrhaft schön ist.“ Dass dieses Urteil auch bis heute Bestand hat, lässt sich begründen: unter allen Münzen aller Zeiten ragt die Dekadrachme des Kimon hinsichtlich ihres hohen Reliefs, der überragenden Könnerschaft in der Reliefgestaltung im Rund, der stilistischen Perfektion und dem bis heute als vorbildhaft empfundenen Zeitstil der Hochklassik heraus.

Nachdem die Münze 1908 in der Nähe von Syrakus gefunden worden war, gelangte sie mit Tomaso Virzi nach München und wurde dort 1912 im Auktionshaus Jakob Hirsch versteigert. Der damalige Kurator Kurt Regling erwarb sie für das Münzkabinett und präsentierte sie 1914 erstmals zusammen mit allen bis dahin bekannten Dekadrachmen des Stempelschneiders Kimon der Öffentlichkeit. Am 2. Mai 1945 wurde die Museumsinsel Berlin durch die Sowjetarmee besetzt; es kam zu Diebstählen. 1946 wurde die gesamte Münzsammlung in die Sowjetunion abtransportiert und gelangte erst im November 1958 wieder zurück nach Berlin. Bei der Generalrevision der Sammlung stellte man den Verlust der Dekadrachme fest. Am 20. April 1959 wurde bekannt, dass sich die Münze in den USA befand. Alle Versuche, sie zurückzuerhalten, scheiterten in Zeiten des Kalten Krieges, lag das Münzkabinett doch in Ostberlin.

Wer die Münze seitdem im Einzelnen besaß, ist weitgehend unbekannt. Ein Schlaglicht auf einen der Besitzer wirft aber ein erneuter Diebstahl, als die Dekadrachme zusammen mit anderen Münzen am 10. April 1965 einem Sammler in Omaha gestohlen wurde. Als sie 1976 mit anderem Diebesgut wieder auftauchte, ließen die Erben des inzwischen verstorbenen Sammlers sie in Zürich versteigern. 1997 war sie dann erneut in einer Auktion in Zürich und, möglicherweise nach weiteren Zwischenbesitzern, bis 2015 im Besitz eines Münzsammlers in New York. Dieser stellte sie in diesem Jahr einer Auktion in Genf zur Verfügung, erklärte sich dann aber bereit, sie aus der Auktion zurückzuziehen, um sie schließlich 2017 dem Münzkabinett zu übereignen, das sie mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung zurückerwerben konnte.

Mit einer Dokumentation ihrer wechselhaften Objektgeschichte wird die Dekadrachme des Kimon im kommenden Jahr in der Dauerausstellung des Münzkabinetts im Alten Museum in einer Sondervitrine zu sehen sein.

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Fri, 22 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63273
Die Halbjahresprogramme „Bildung und Vermittlung 1/2018“ sind da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=537&cHash=8268cd418a86699233a20c63762c059dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63275/J_SMB-Folder_1-2018_1_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Die Halbjahresprogramme „Bildung und Vermittlung 1/2018“ sind da!

Die neuen Halbjahresprogramme „Bildung und Vermittlung für Erwachsene 1/2018“ und „Bildung und Vermittlung für Kinder und Familien 1/2018“ sind da! Sie enthalten eine Auswahl an Veranstaltungen des umfassenden Bildungs- und Vermittlungsprogramms, das die Staatlichen Museen zu Berlin im ersten Halbjahr 2018 anbieten. 

Das Halbjahresprogramm für Erwachsene beinhaltet neben den Gesprächs- und Vortragsreihen der Akademie Empfehlungen für öffentliche Führungen zu Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen, Tandem- und Kuratorenführungen sowie inklusive Angebote und weitere Veranstaltungen.

Im Halbjahresprogramm für Kinder und Familien sind ausgewählte Ausstellungsgespräche und Workshops für Kinder und Familien zu finden, die die Staatlichen Museen an allen Wochenenden anbieten, ebenso das gesamte Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in den Winter- und Osterferien sowie die Kurse der Kinderakademie.

Die Programme liegen in allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin zum Mitnehmen aus und sind als Download zu finden unter: https://www.smb.museum/bildung-vermittlung/profil.html

 

Information und Anmeldung
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
Tel.: 030 266 42 4242 (Mo – Fr, 9 – 16 Uhr)
service@smb.museum

 

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Tue, 19 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63275
Ethnologisches Museum gibt Grabbeigaben an Alaska Native People zurückhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=538&cHash=86b8be22bd7dc4ed06c0bf1f1986b118https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63279/pf_Jabobsen_Maske_ds_h_xl.jpgHolzmaske, Johan Adrian Jacobsen, Sanradna, Alaska, Holz (bemalt), Objektmaß: 33,5 x 28,5 x 8,6 cm, Ident.Nr. IV A 6676
Holzmaske, Johan Adrian Jacobsen, Sanradna, Alaska, Holz (bemalt), Objektmaß: 33,5 x 28,5 x 8,6 cm, Ident.Nr. IV A 6676
Copyright: Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin / Peter Jacob

Ethnologisches Museum gibt Grabbeigaben an Alaska Native People zurück

Ethnologisches Museum

Die neun Objekte stammen aus Chenega Island an der Südküste Alaskas. Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat entschieden, dass sie an die Chugach Alaska Corporation zurückgegeben werden.

Eine Delegation der Chugach Alaska Corporation hatte 2015 das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin besucht. Ziel war, eine Kooperation anzustoßen, unter anderem, um eine virtuelle Sammlung aller Chugach Objekte weltweit anzulegen. Anschließend baten die Chugach um Rückgabe der Grabbeigaben, die Ende des 19. Jahrhunderts von Johan Adrian Jacobsen nach Berlin gebracht worden waren.

Hermann Parzinger, Präsident der SPK: „Die Objekte wurden damals ohne Zustimmung der Native People und damit unrechtmäßig aus Gräbern ihrer Verstorbenen entnommen, sie gehören deshalb nicht in unsere Museen. Wir werden Sie nun der Chugach Alaska Corporation zurückgeben, mit der wir seit 2015 an der Aufarbeitung unserer Sammlung zusammenarbeiten.“

Grundhaltung zum Umgang der SPK mit ihren außereuropäischen Sammlungen und der Erforschung der Provenienzen

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Tue, 19 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63279
Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht Digitalisierung des historischen Archivs im Ethnologischen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=539&cHash=78f681dc92289531fbc3cbae81aad7cehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63300/salzfass_xl.jpgZu sehen ist: Salzgefäß aus Elfenbein, Sapi-Künstler (Sierra Leone), um 1490-1530, nachweisbar seit 1688 in der Kunstkammer
Salzgefäß aus Elfenbein, Sapi-Künstler (Sierra Leone), um 1490-1530, nachweisbar seit 1688 in der Kunstkammer
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Martin Franken

Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht Digitalisierung des historischen Archivs im Ethnologischen Museum

Ethnologisches Museum

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht die Digitalisierung des historischen Archivs im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Digitalisate sollen künftig über eine öffentliche Datenbank und Onlinebibliotheken wie die deutsche Digitale Bibliothek zugänglich sein.

Das Archiv dokumentiert die Entstehung und Entwicklung der größten Sammlungen ethnologischer Kunst- und Kulturobjekte im deutschsprachigen Raum ab 1830. In vielen anderen deutschen Museen ist eine solche Dokumentation nicht vorhanden. Das Archiv stellt damit eine unschätzbare Forschungsquelle zur Geschichte der Ethnologie im deutschsprachigen Raum und die Provenienzforschung dar.

„Nicht nur für unsere eigenen Sammlungen hat dieses wichtige wie hochaktuelle Digitalisierungsprojekt Modellcharakter für künftige Vorhaben zur digitalen Verknüpfung von musealem Schriftgut und materiellem Erbe“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Unser Dank gilt der DFG für die maßgebliche Unterstützung.“ Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: „Mit diesem Projekt schaffen wir einen ortsunabhängigen, freien Zugang zum Archiv des Ethnologischen Museums – eine unabdingbare Voraussetzung für die internationale Forschung und wichtige Grundlage für Austausch und Kooperationen mit Herkunftsgesellschaften, wie sie auch im Humboldt Forum stattfinden werden.“

Digitalisiert werden alle Unterlagen bis zum Jahr 1947. Die rund 1300 fadengehefteten Aktenbände, 200 Bände sogenannter Hauptkataloge und 85 Bände mit Posteingangsjournalen können derzeit selbst vor Ort aus konservatorischen Gründen nur noch unzureichend konsultiert werden. Zu den historisch wertvollen Dokumenten gehören Schriftstücke zu Objekten aus der Königlichen Kunstkammer, Briefwechsel, Reisenotizen, Expeditionstagebücher, Karten und Zeichnungen. Sie dokumentieren den oft komplexen Erwerbungskontext der Sammlung.

Die frühesten gesammelten Ethnographica und Kunstgegenstände des Museums lassen sich bereits in der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer des 17. Jahrhunderts nachweisen. Den größten Zuwachs erlebte die Sammlung Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts. Viele Objekte sind im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Forschungsreisen, mit Militärexpeditionen und mit Missionsarbeiten – vor allem in den ehemaligen deutschen Kolonien – ins Museum gelangt.

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Tue, 19 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63300
Wiki goes MEK! – Wikipedianer besuchten das Museum Europäischer Kulturenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=536&cHash=a8c25774c4a66f21ec141cabc280765ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63264/MEK_Fleckelteppich_web_xl.jpgWikipedia zu Gast im MEK
Wikipedia zu Gast im MEK
Copyright: Wikipedia

Wiki goes MEK! – Wikipedianer besuchten das Museum Europäischer Kulturen

Museum Europäischer Kulturen

Am letzten Novemberwochenende fand im Museum Europäischer Kulturen das erste gemeinsame Event mit freiwilligen Autoren und Fotografen der Wikimedia Deutschland und den Staatlichen Museen zu Berlin statt.

Bereits seit einigen Jahren gibt es in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen in Kulturinstitutionen, bei denen sich Wikipedianer und Kulturbetriebe gegenseitig kennenlernen und Artikel sowie Fotos für die Nutzung in der Wikipedia entstehen. Im Museum Europäischer Kulturen fand nun erstmals ein solches „GLAM-on-Tour-Event“ (GLAM steht dabei für Galleries, Libraries, Archives und Museums) statt. Unter dem Motto „Wiki goes MEK!“ lernten rund 20 Wikipedianer das Museum und seine Sammlung kennen und begannen, den Bereich der Alltagskultur in der Wikipedia mit Textbeiträgen und Fotografien zu verbessern und zu ergänzen.

Nachdem die Wikipedianer durch die Dauer- und Sonderausstellungen sowie das Schaudepot des Museums geführt worden waren, begann der arbeitsreiche Teil der Veranstaltung: Mit Hilfe eines Handapparates, der die passende Literatur zu den zuvor abgestimmten Themen und Objekten beinhaltete, haben sich die Autoren daran gemacht diverse Wikipedia Artikel zu erstellen und zu überarbeiten. Bereits jetzt sind neun neue Artikel entstanden und in über 25 Artikeln sind Ergänzungen vorgenommen worden. So entstanden einige Artikel zu den Hauptwerken des Museums, wie der „Venezianischen Gondel“, „Conchita Wurst auf der Mondsichel“ und dem Maler Wilhelm Kiesewetter. Da ein Schwerpunkt auf der Spielesammlung des Museums lag, wurden auch viele neue Artikel zum Thema „Spiele“ angelegt.

Alle entstanden Artikel sind auf der Wikipedia-Projektseite des Events aufgelistet: Wiki goes MEK!

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Mon, 18 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63264
Rabattierter Eintritt in 2018 für Kunden der deutschen Sparkassen und der Feuersozietät Berlin Brandenburghttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=534&cHash=0b8e67877bebce3a7bdaa3a28910d0c4https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63242/Bild_Nachricht_Rabatt_web_xl.jpgRabattierter Eintritt in 2018 für Kunden der deutschen Sparkassen und der Feuersozietät Berlin Brandenburg
Rabattierter Eintritt in 2018 für Kunden der deutschen Sparkassen und der Feuersozietät Berlin Brandenburg
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Rabattierter Eintritt in 2018 für Kunden der deutschen Sparkassen und der Feuersozietät Berlin Brandenburg

Museumsinsel Berlin

Im gesamten Jahr 2018 bieten die Staatlichen Museen zu Berlin Kunden aller deutscher Sparkassen und der Feuersozietät Berlin Brandenburg einen Preisnachlass von 25 Prozent auf alle Ausstellungstickets ihrer 15 Museen. Das Angebot ist Teil der Kooperation zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin und ihrem Hauptförderer, der Sparkassen-Finanzgruppe. Anlass für den Vorteilstarif sind zwei Jubiläen: Die Berliner Sparkasse wird 200 Jahre alt, die Feuersozietät Berlin Brandenburg feiert ihr 300-jähriges Bestehen.

„Wir gratulieren der Berliner Sparkasse und der Feuersozietät Berlin Brandenburg sehr herzlich zu ihren Jubiläen“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. „Wir hoffen, dass ihre Kundinnen und Kunden und die anderer deutscher Sparkassen den Preisvorteil als freudigen Anlass betrachten, unsere Museen zu besuchen.“

Seit 2011 unterstützen der Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und die Berliner Sparkasse, seit 2017 auch die Feuersozietät Berlin Brandenburg ausgewählte Ausstellungsvorhaben, Projekte zur kulturellen Bildung und die Außendarstellung des größten deutschen Museumsverbunds.

Sparkassen-Kunden können vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 den Preisnachlass unter Vorlage ihrer Sparkassen-Karte nutzen, Kunden der Feuersozietät Berlin Brandenburg erhalten eine entsprechende Vorteilskarte. Die Ermäßigungen werden mehrmalig das ganze Jahr über gewährt und gelten für alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin:

Der Rabatt umfasst alle Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen in den Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin, ausgenommen sind kostenpflichtige Veranstaltungen.

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Fri, 15 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63242
Öffnungszeiten an Weihnachten 2017, zum Jahreswechsel und am Neujahrstag 2018https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=535&cHash=296afa57d4c3eedef0d6e0f349665c97https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63251/00020677_J_xl_xl.jpgZu sehen ist: Hugo van der Goes: Anbetung der Könige, Detail, Teil des Monforte-Altars, um 1470.
Hugo van der Goes: Anbetung der Könige, Detail, Teil des Monforte-Altars, um 1470.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Öffnungszeiten an Weihnachten 2017, zum Jahreswechsel und am Neujahrstag 2018

Sonderöffnungszeiten an Feiertagen: An Feiertagen sind die Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin in der Regel wie an Sonntagen geöffnet. Ausnahmen sind gesondert angegeben.

Heiligabend (Sonntag, 24. Dezember 2017)

Alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin sind geschlossen.

1. Weihnachtsfeiertag (Montag, 25. Dezember 2017)

Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag:

2. Weihnachtsfeiertag (Dienstag, 26. Dezember 2017)

Alle Häuser sind geöffnet wie an einem Sonntag.

Silvester (Sonntag, 31. Dezember 2017)

Berlin-Mitte / Museumsinsel Berlin: Pergamonmuseum und Neues Museum sind geöffnet von 10 bis 14 Uhr.

Alle anderen Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin sind geschlossen.

Neujahr (Montag, 1. Januar 2018)

Alle Häuser sind geöffnet von 12 bis 18 Uhr.

Weitere Informationen

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Thu, 14 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63251
Publikation zum MEK-Forschungsprojekt „Modegruppen und Textilzirkel in der DDR“ erschienenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=532&cHash=4af600e68251a9b337c44bb173acbb5dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63235/06_MEK_Buchcover_Modegruppen_DDR_xl.jpgTitel der Publikation „Modegruppen und Textilzirkel in der DDR. Die Sammlung im MEK
Titel der Publikation „Modegruppen und Textilzirkel in der DDR. Die Sammlung im MEK
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Verlag der Kunst

Publikation zum MEK-Forschungsprojekt „Modegruppen und Textilzirkel in der DDR“ erschienen

Museum Europäischer Kulturen

In den vergangenen 12 Monaten widmete sich das Museum Europäischer Kulturen (MEK) in einem vom BKM geförderten Forschungsprojekt der Aufarbeitung und Tiefenerschließung der etwa 180 Textilien umfassenden Sammlung zu Textilzirkeln und Modegruppen der DDR.

Die Objekte entstanden als künstlerische Amateurarbeiten im Rahmen des so genannten „künstlerischen Volksschaffens“. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden nun in der Publikation „Modegruppen und Textilzirkel in der DDR“ im Verlag der Kunst veröffentlicht.

Mit dieser Arbeit schließt das MEK an seine bisherige Forschung zur künstlerischen Textilgestaltung in der DDR an und leistet damit zugleich einen Beitrag zur Aufarbeitung der Sammlungsgeschichte des Museums. Denn die Geschichte des textilen Laienschaffens in der DDR und der damit verbundenen Objekte war bislang wenig erforscht. Dies zu ändern, war Ziel des einjährigen Projektes und der daraus folgenden Publikation. Seit langem besteht ein enger Kontakt zwischen dem MEK und ehemaligen Zirkelmitgliedern in Berlin und Brandenburg. Durch das Projekt konnten Erkenntnisse über die bereits zu DDR-Zeiten existierenden Verbindungen zwischen dem Museum und dem textilen Laienschaffen erlangt werden. Zudem konnten Parallelen und Unterschiede der damaligen Kulturarbeit zur heutigen Museumsarbeit erörtert werden.

Einstieg über drei Ebenen

Die Publikation bietet einen Einstieg in die Thematik über drei verschiedene Ebenen:

  1. Der erste Teil erläutert den theoretischen und kulturpolitischen Überbau.
  2. Im zweiten Abschnitt werden verschiedene Gruppen vorgestellt. Die Ausführungen verdeutlichen den intensiven Kontakt zwischen dem Museum und den verschiedenen Gruppen. Darüber hinaus werden einige Akteurinnen und Akteure in kurzen Portraits vorgestellt. Sie geben einen Einblick in die Lebenswelt und die Motivationen der einzelnen Textilgestalterinnen und -gestalter. Grundlage hierfür waren Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.
  3. Der abschließende Katalogteil gibt einen exemplarischen Überblick über den Sammlungsbestand, der von Modeentwürfen und Accessoires über Bildtextilien bis hin zu kleineren Haustextilien und Souvenirs reicht. Durch ein englisches Summary wird das Thema auch für ein internationales Publikum erschlossen.

Publikation erwerben

Im Museum Europäischer Kulturen oder im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin kann die Publikation käuflich erworben werden:

Sarah Wassermann: Modegruppen und Textilzirkel in der DDR. Die Sammlung im MEK, Schriftenreihe Museum Europäischer Kulturen, Band 21, Verlag der Kunst, 109 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, ISBN 978-3-86530-239-7, 14,95 Euro.

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Tue, 12 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63235
Weihnachten im MEKhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=529&cHash=c29b8990dbdf19be40f63c5f2d4e172ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63086/04_MEK_Weihnachtsberg_xl.jpgMechanischer Weihnachtsberg, Detail, um 1885
Mechanischer Weihnachtsberg, Detail, um 1885
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Weihnachten im MEK

Museum Europäischer Kulturen

Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) lädt ab dem 1. Advent 2017 kleine und große Besucher mit einem vielfältigen Programm aus Sonderpräsentationen, Ausstellungen und Veranstaltungen rund um das Thema Weihnachten nach Berlin-Dahlem.

Das MEK, bekannt für seine umfassende Sammlung weihnachtlicher Objekte aus allen Zeiten und Teilen Europas, hat sich für die Adventszeit 2017 etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Weihnachtspfad führt die Besucherinnen und Besucher im gesamten Haus zu ausgewählten Ausstellungsstücken. So lässt sich u.a. auf einem gewebten Teppich von 1667 aus der Region Dithmarschen die Weihnachtsgeschichte bestaunen, während es am großen Tannenbaum im Foyer des MEK Weihnachtsbaumschmuck aus ganz Europa zu bewundern gibt. Verschiedene Weihnachtskrippen zeigen, wie unterschiedlich die Heilige Familie in aller Welt dargestellt wurde. Und der einzigartige, im 19. Jahrhundert im Erzgebirge entstandene „Mechanische Weihnachtsberg“ setzt das Leben Jesu auf einer Fläche von 15 Quadratmetern und mit über 300 Figuren im wahrsten Sinne des Wortes bewegt in Szene.

Ein Konzert mit Weihnachtsliedern aus Italien eröffnet am 1. Advent, Sonntag, den 3. Dezember 2017, die Weihnachtszeit im MEK, gefolgt vom feierlichen „Erleuchten“ des traditionellen Tannenbaums im Foyer am Samstag, den 9. Dezember 2017.

Am Samstag, den 6. Januar 2018, findet zum Abschluss die beliebte Geschenktauschbörse statt: Bei einem Glas Punsch oder Glühwein können die Besucher untereinander ihre ungeliebten Weihnachtsgeschenke tauschen, getreu dem Motto: „Was den einen ernüchtert, versetzt den anderen in Hochstimmung.“

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ist der Eintritt kostenfrei.

An Heiligabend, Sonntag, den 24. Dezember 2017, und an Silvester, Sonntag, den 31. Dezember 2017, ist das Museum geschlossen. Am 1. Weihnachtsfeiertag, Montag, den 25. Dezember 2017, sowie am 2. Weihnachtsfeiertag, Dienstag, den 26. Dezember 2017, ist das Museum von 11 – 18 Uhr, am Neujahrstag, Montag, den 1. Januar 2018, von 12 – 18 Uhr geöffnet.

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Fri, 01 Dec 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63086
Neubau am Kulturforum bekommt Beratungsgremiumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=530&cHash=321b3d8d9f4d13184425df4be12952fchttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63120/KF_Neubau_Modell_www_xl.jpgModell des Kulturforums: Zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie entsteht der Neubau für das Museum des 20. Jahrhunderts
Modell des Kulturforums: Zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie entsteht der Neubau für das Museum des 20. Jahrhunderts
Copyright: lindner fotografie

Neubau am Kulturforum bekommt Beratungsgremium

Kulturforum

Das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts entsteht nach Entwürfen von Herzog & de Meuron in den nächsten Jahren am Kulturforum. 

Als neutrale Instanz an der Schnittstelle zwischen Politik, Öffentlichkeit, Bauherren und Bauverwaltung und zur Begleitung der Bauplanung des Architekturbüros Herzog & de Meuron hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz nun in Abstimmung mit der Stiftungsratsvorsitzenden Staatsministerin Monika Grütters ein Beratungsgremium namhafter Architektinnen und Architekten berufen. Dem Beratungsgremium steht Arno Lederer vor. Weitere Mitglieder sind Arno Brandlhuber, Andreas Hild, Hilde Léon, Regula Lüscher und Hans-Günter Merz.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sagte dazu: „Das Fachgremium wird uns als neutrale Instanz – angesiedelt an der Schnittstelle zwischen Politik, Öffentlichkeit, Bauherrn und Bauverwaltung – bei diffizilen Fragestellungen beraten und falls nötig als Vermittler tätig werden Es kann zudem die Kommunikation des Projekts befördern und moderierend im öffentlichen Diskurs Stellung nehmen. Ich bin den Mitgliedern sehr dankbar, dass sie uns bei all dem tatkräftig unterstützen.“

Der Landesbetrieb Bundesbau Baden-Württemberg als beauftragte Bauverwaltung steuert die Planung und Ausführung der gesamten Baumaßnahme. Als erste sichtbare Maßnahmen werden in Kürze Baugrunduntersuchungen an der Baufläche am Kulturforum vorgenommen werden, die relevante Informationen für die weitere Bauplanung liefern werden. 

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Thu, 30 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63120
Bereits über 320.000 Besucher bei „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ – nur noch bis diesen Sonntag, 3. Dezember 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=531&cHash=ed61d1d8dc022f2cb78f3b7ffc42ce30https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63130/ChinaAegypten_Ausstellungsgrafik_xl_xl_xl.jpgZu sehen ist: China und Ägypten. Wiegen der Welt, Ausstellungsgrafik, bestehend aus: Weingefäß in Gestalt einer Eule, Statuette des schakalköpfigen Gottes Anubis, Dui Speisegefäß, Dienerfigur, Herzskarabäus
China und Ägypten. Wiegen der Welt, Ausstellungsgrafik, bestehend aus: Weingefäß in Gestalt einer Eule, Statuette des schakalköpfigen Gottes Anubis, Dui Speisegefäß, Dienerfigur, Herzskarabäus
Copyright: Shanghai Museum, China / Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Sandra Steiß

Bereits über 320.000 Besucher bei „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ – nur noch bis diesen Sonntag, 3. Dezember 2017

Neues Museum

Bereits über 320.000 Besucherinnen und Besucher haben die Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ im Neuen Museum gesehen. Die Schau – eine Kooperation des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Shanghai Museum – hat nur noch dieses Wochenende bis zum 3. Dezember 2017 auf der Museumsinsel Berlin geöffnet.

„Wir sind hoch erfreut über den ungebrochenen Zuspruch und die begeisterten Reaktionen auf dieses außergewöhnliche Ausstellungsprojekt“, so Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung. „Gerade das starke Interesse und der Austausch mit unseren internationalen Besucherinnen und Besuchern unterstreicht für uns den Erfolg dieser ungewöhnlichen Gegenüberstellung.“

Ausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ präsentiert erstmals gemeinsam altägyptische und altchinesische Exponate. Durch bedeutende Leihgaben aus dem Shanghai Museum und ergänzt um Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, sind zahlreiche Exponate aus dem „Reich der Mitte“ zum ersten Mal in Berlin zu sehen. Die Ausstellung zeigt rund 250 einzigartige Kunstschätze beider Hochkulturen und umfasst einen Zeitraum von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit 332 v. Chr. bis 312 n. Chr. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung beider Zivilisationen anhand der Themengebiete Lebenswelten, Schrift, Totenkult, Glaubenswelten und Herrschaft & Verwaltung nach. Und obwohl es keinen direkten Kontakt zwischen dem Alten China und dem Alten Ägypten gab, treten neben Unterschieden auch überraschend viele Gemeinsamkeiten zu Tage.

Angebote für Erwachsene und Kinder

Vielseitige inklusive Zugänge wie Tastobjekte, ein Audioguide in Leichter Sprache sowie ein umfangreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm für Besucherinnen und Besucher mit Beeinträchtigungen bieten multisensorische Zugänge zu den Objekten und Inhalten der Ausstellung. Und auch am letzten Wochenende vertiefen Workshops und Führungen die Ausstellungsinhalte für Erwachsene und Kinder.

Förderung, Unterstützung und Partner

„China und Ägypten. Wiegen der Welt” wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Ausstellung wird unterstützt durch den Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin e.V und Museum&Location. Medienpartner der Ausstellung sind Inforadio (rbb), kulturradio vom rbb, National Geographic, Der Tagesspiegel, tip Berlin und ZITTY.

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Thu, 30 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63130
Büchersonderverkauf im Kulturforum am Sa., 02. und So., 03.12.2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=528&cHash=097e85cbe4837afffd2274176e3a0dd0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63044/Foto_Buecherverkauf_SMB_2017_xl.jpgBüchersonderverkauf im Kulturforum am Sa., 02. und So., 03.12.2017
Büchersonderverkauf im Kulturforum am Sa., 02. und So., 03.12.2017
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Büchersonderverkauf im Kulturforum am Sa., 02. und So., 03.12.2017

Kulturforum

Am Samstag, dem 02. Dezember, und Sonntag, dem 03. Dezember 2017, verkaufen die Staatlichen Museen zu Berlin jeweils von 11 bis 17 Uhr preisreduzierte Publikationen, Mängelexemplare und weitere Artikel wie Postkarten, Plakate und Kunstdrucke.

Bei den Büchern handelt es sich um Ausstellungskataloge sowie Titel zu verschiedenen Sammlungsgebieten der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Preise für die Publikationen sind nur an diesen beiden Tagen einmalig stark reduziert.

Ort: Kulturforum, Eingang: Matthäikirchplatz, Eingangshalle (UG), 10785 Berlin-Tiergarten

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Thu, 23 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63044
Michael Eissenhauer im Interview: "Die Welt als Ganzes begreifen"https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=527&cHash=db26f9db8a9e9d6b2f95668dbbb13f09https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63032/03_SMB_Michael_Eissenhauer_c_Daniel-Hofer_xl_xl.jpgProf. Dr. Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor der Gemäldegalerie sowie Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Prof. Dr. Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor der Gemäldegalerie sowie Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Daniel Hofer

Michael Eissenhauer im Interview: "Die Welt als Ganzes begreifen"

Museumsinsel Berlin

Am 25. November 2017 heißt es „Eintritt frei“ auf der Museumsinsel und am Kulturforum beim Aktionstag „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“. Wir sprachen mit Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen, über das zukünftige Zusammentreffen der Kulturen im Humboldt Forum, das am 25. November zu bestaunen ist.

Herr Eissenhauer, der Aktionstag am 25. November steht unter dem Motto „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“. Ist der Weg für die Staatlichen Museen auch ein bisschen das Ziel?
Unser Ziel bleibt natürlich zunächst einmal bestehen: Die umfassende Präsentation der Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst im Herzen Berlins. Diese neue räumliche Konstellation wird völlig neue Möglichkeiten und Herangehensweisen eröffnen, und darauf freuen wir uns sehr. Zugleich wollen wir zeigen, dass wir mit dem, was wir im zukünftigen Humboldt Forum machen wollen, ja nicht erst 2019 anfangen, sondern dass wir das auch jetzt schon praktizieren. Interdisziplinäre Ausstellungen über Sammlungsgrenzen hinweg ist für ein Universalmuseum wie die Staatlichen Museen zu Berlin ohnehin eine Selbstverständlichkeit, in der jüngeren Vergangenheit zum Beispiel „Alchemie“ am Kulturforum oder „Bart“ im Neuen Museum. Die umzugsbedingte Schließung der außereuropäischen Museen in Dahlem bietet uns nun die Möglichkeit, das hinsichtlich dieser beiden Sammlungen noch auszubauen und den Weg zum Humboldt Forum verstärkt auch als ein Experimentierfeld zu betrachten.

Ein inspirierendes Element für das Humboldt Forum ist ja die Königliche Kunstkammer, die in Berlin bereits auf das 16. Jahrhundert zurückgeht und die den Kern der späteren Sammlungen der Staatlichen Museen bildet. Können Sie die Analogie kurz erläutern?
Schon damals wurde nicht zwischen Hoch- und Alltagskultur unterschieden. Es wurde all das Spannende, Schöne und Reizvolle in der Welt zusammengeführt. Man wollte damals die Welt als Ganzes begreifen. Und diesen Gedanken wollen wir auch im Humboldt Forum wieder aufgreifen. Dort sollen die Kulturen der Welt in die Nähe der alten Kulturen Europas gebracht werden. Die Ausstellung „Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ gibt darauf einen Vorgeschmack, ebenso wie die anderen Präsentationen wie „Neue Nachbarn“ oder „Vis à vis. Asien trifft Europa“ die die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst auf der Museumsinsel und am Kulturforum sichtbar machen.

Was passiert denn bei diesem Treffen der Kulturen? Was sieht man beispielsweise in der Ausstellung „Kunst aus Afrika im Bode-Museum“?
Die Suche nach Schönheit, Repräsentation oder Funktion hat in ganz unterschiedlichen Kulturen zu vergleichbaren Lösungen geführt. Es gibt in der Ausstellung unter anderem eine Gegenüberstellung von Schutzfiguren – eine Schutzmantelmadonna aus dem späten 15. Jahrhundert trifft beispielsweise auf eine sogenannte Kraftfigur aus dem Kongo des 19. Jahrhunderts. Beide weisen kaum formale Ähnlichkeiten auf. Aber den Grundgedanken – dass nämlich eine verehrte Figur aufgrund ihrer spezifischen Gestaltung einen Schutzcharakter für den Menschen entwickeln kann – haben dann beide Skulpturen gemeinsam. Sowohl in Europa als auch in Afrika war eine solche Figur durchaus lange Zeit mit Gefühlen von Trost, von Geborgenheit und Sicherheit verbunden. Solche inhaltlichen oder formalen Ähnlichkeiten – und ebenso die Unterschiede – zeigt die Ausstellung an vielen Beispielen.

Was macht die Ausstellung aus Sicht von Museumsmachern darüber hinaus so reizvoll?
Der eigentliche Reiz der Ausstellung liegt in der interdisziplinären Kooperation. Kunsthistorisches Sehen trifft hier auf ethnologisches Sehen. Da gibt es ganz unterschiedliche Methoden und Herangehensweisen. Ethnologen etwa fragen zunächst nach der Funktion eines Objektes und nach seiner Einbindung in den konkreten Alltag. Kunsthistoriker wiederum interessiert die Stilgeschichte, die Ikonografie oder die Komposition. Das sind Herangehensweisen, die sich nicht nur unterscheiden; sie sind sich teilweise sogar fremd. Aber diese Differenzen können unseren Horizont erweitern. Die Ausstellung ist ein kollegiales Zugehen auf die jeweils andere Disziplin.

Sie sind ja nicht nur Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, sondern auch Direktor der Gemäldegalerie. Am Kulturforum widmet sich mit „Gesichter Chinas“ nun erstmals in einem europäischen Museum eine umfassende Ausstellung explizit der chinesischen Porträtmalerei. Was begeistert Sie an dieser Ausstellung?
Die unglaubliche Fülle und Bandbreite von Porträts aus fünf Jahrhunderten, die wir hier zeigen können. Während in der Gemäldegalerie so wie in den meisten Altmeistersammlungen das Porträt eine, wenn nicht die vorherrschende Gattung ist, so finden wir in den hiesigen Museen, wenn es um chinesische Malerei geht – vereinfacht gesprochen – vor allem Landschaften, Blumen und Vögel. Das hat auch damit zu tun, wie in Europa gesammelt wurde und wie unsere Sehgewohnheiten sind. Da setzt eine Ausstellung, die sich ausführlich mit den verschiedenen Traditionen der chinesischen Porträtmalerei widmet, einen ganz neuen Akzent. Sie wäre in Berlin auch gar nicht möglich ohne großzügige und spektakuläre Leihgaben, die zum größten Teil noch nie in Europa zu sehen waren, vor allem aus dem Palastmuseum in Peking und dem Royal Ontario Museum in Toronto. Dass ich diese Meisterwerke Tür an Tür mit „meinen“ Alten Meistern zeigen kann, freut mich natürlich ganz besonders. Ausgewählte Werke wie Anthonis van Dycks Genueser Dame und das Porträt des Yang Woxing aus der gleichen Zeit zeigen wir auch in direkter Gegenüberstellung.

Die Fragen stellte Gesine Bahr-Reisinger.

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Wed, 22 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63032
Auf dem Weg zu E-RIHS.DE: Workshop am 20. und 21. November 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=524&cHash=0a5401bf6c6c12feccbea7b15c40367chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62986/_22A9361_xl.jpgZu sehen ist: Referenzpigmentsammlung des Rathgen-Forschungslabors
Referenzpigmentsammlung des Rathgen-Forschungslabors
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor / Foto: David von Becker

Auf dem Weg zu E-RIHS.DE: Workshop am 20. und 21. November 2017

Rathgen-Forschungslabor

Workshop des Deutschen Archäologischen Instituts und des Rathgen-Forschungslabors der Staatlichen Museen zu Berlin

Das Projekt der Gründung einer europäischen Forschungsinfrastruktur für die Kulturerbeforschung (E-RIHS) wurde in die Roadmap des Europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI) aufgenommen. Im Rahmen der Vorbereitungsphase (E-RIHS PP) veranstaltet das Deutsche Archäologische Institut in Zusammenarbeit mit dem Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz einen Workshop zur Eruierung der Möglichkeiten der Bildung und Strukturierung von E-RIHS Deutschland (E-RIHS.DE) mit seinen Aktivitäten auf mittlere bis lange Sicht.

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Fri, 17 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62986
MEK unter den neun besten Museen, die sich mit Europa beschäftigenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=525&cHash=df4593345e400d3124857188009fb0eahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62991/MEK_GEOlino.JPGZu sehen ist ein Einblick in die Ausstellung „100 Prozent Wolle“
Einblick in die Ausstellung „100 Prozent Wolle“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / J. Schühle

MEK unter den neun besten Museen, die sich mit Europa beschäftigen

Museum Europäischer Kulturen

Die Kinder- und Jugendzeitschrift GEOlino hat das Museum Europäischer Kulturen (MEK) auf den zweiten Platz der neun besten Museen, die sich mit Europa beschäftigen, gewählt. Besonders durch die abwechslungsreiche Gegenüberstellung von Exponaten aus ganz Europa, die Besucherinnen und Besuchern die „Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Staaten“ nahe bringen, würde das MEK überzeugen, so die Zeitschrift.

Die historischen und zeitgenössischen Objekte seiner Sammlung stellt das Museum MEK in den Kontext aktueller Debatten, wobei ein lebendiges Bild der verschiedenen Kulturen und Kulturtechniken Europas entsteht. Das MEK engagiert sich dabei sowohl in internationalen Kulturprojekten und Museumsnetzwerken, als auch in der Zusammenarbeit mit migrantischen Communities in Berlin.

Jedes Jahr präsentiert das MEK wechselnde Sonderausstellungen. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm, offenen Werkstätten und Workshops im Rahmen der Ausstellungen stellt das MEK einen Ort der Begegnung für Groß und Klein dar und richtet sich mit intergenerationellen Sonderausstellungen wie „100 Prozent Wolle“ explizit auch an junge Museumsbesucherinnen und Museumsbesucher.

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Fri, 17 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62991
Aktionstag Auf dem Weg zum Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=518&cHash=6b2634631669e64a080c09c46d1b2e4chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62754/smith_smb_hf_aktionstag_banner_1920x937_xl.jpgAktionstag: Auf dem Weg zum Humboldt Forum
Aktionstag: Auf dem Weg zum Humboldt Forum
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Aktionstag Auf dem Weg zum Humboldt Forum

Museumsinsel Berlin

Eintritt frei auf der Museumsinsel und am Kulturforum: Am 25. November 2017 können alle Interessierten beim Aktionstag „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ das ganze Spektrum der faszinierenden Sonderausstellungen kompakt erleben.

Das Humboldt Forum wächst und die Dahlemer Museen packen. Auf der Museumsinsel und am Kulturforum gibt es jetzt ein Wiedersehen mit Objekten aus den Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst, die ab 2019 im Humboldt Forum zu sehen sind: Am 25. November können bei freiem Eintritt die Ausstellungen

Weiterführende Links

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Thu, 16 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62754
Großzügige Schenkung: Goldenes Zweirubelstück komplettiert Münzseriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=526&cHash=62bc90c1b56488a836785b6c31374fc4https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_63017/MK_Schenkung_11_2017_xl.jpgGroßzügige Schenkung: Goldenes Zweirubelstück komplettiert Münzserie
Großzügige Schenkung: Goldenes Zweirubelstück komplettiert Münzserie
Copyright: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Christian Stoess

Großzügige Schenkung: Goldenes Zweirubelstück komplettiert Münzserie

Bode-Museum

Wladimir Matwejew hat das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin um ein wertvolles Stück bereichert: Seine Schenkung einer Zweirubelgoldmünze von Katharina der Großen komplettiert die Sammlung an Münzen aus der Zeit der russischen Zarin.

In der ständigen Ausstellung des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine Serie von Prägungen der russischen Zarin Katharina II. zu sehen. Von den insgesamt 15 Prägungen, die zur Zeit Katharinas entstanden, waren bisher 14 in der Sammlung repräsentiert. Das letzte fehlende Stück wurde am 8. November 2017 an Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, durch den internationalen Botschafter Frankfurt, Waldimir Matwejew, übergeben. Dank der großzügigen Schenkung ist die Münzserie nun komplett.

Die Zweirubelmünze wurde 1785 in St. Petersburg geprägt. Sie zeigt auf der einen Seite das Antlitz der russischen Zarin sowie die Initialen der Münzstätte in St. Petersburg. Auf der Rückseite ist der gekrönte doppelköpfige Zarenadler mit Zepter und Reichsapfel in den Fängen abgebildet. Das Gewicht der Münze beträgt 2,49 Gramm. Es handelt sich um das letzte Zweirubelstück des russischen Zarenreiches.

Katharina II. wurde als Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst in Stettin als Tochter eines preußischen Generals geboren. Als Sechzehnjährige heiratete sie den russischen Zaren, dem sie nach dessen Ableben auf den Thron folgte. Sie regierte das russische Reich zwischen 1762 und 1796. Unter ihrer Herrschaft stieg Russland zur europäischen Großmacht auf. 

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Wed, 15 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_63017
Aktionstag zum „Wochenende der Graphik“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=523&cHash=37d3e0f7fce4a30b255481a2eb99e0f2https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62820/J_h_00071104_xl.jpg
Ewald Thiel, Im Studiensaale des Berliner Kupferstich-Kabinetts, Holzschnitt, koloriert (Ende 19. Jh.)
Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Aktionstag zum „Wochenende der Graphik“

Kupferstichkabinett

Das Kupferstichkabinett lädt ein zum Aktionstag im Rahmen des „Wochenendes der Graphik“, an dem graphische Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre verborgenen Schätze in den Blickpunkt rücken.

Die Teilnahme an den Angeboten und der Eintritt in das Kupferstichkabinett sind am Aktionstag kostenfrei.

Gibt es in einem Kupferstichkabinett nur Kupferstiche? Ist das vergilbte Blatt vom Flohmarkt tatsächlich von Dürer oder Michelangelo? Wie wählt ein Direktor sein Lieblingswerk aus über 700.000 Blättern aus? Das Kup-ferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine der bedeutends-ten graphischen Sammlungen weltweit – hier dreht sich alles um Kunst auf Papier. Wir laden alle Besucherinnen und Besucher herzlich ein, diese beim Aktionstag am Sonntag, den 12. November 2017, im Studiensaal und im Ausstellungsraum des Kupferstichkabinetts zu entdecken.
Vielleicht haben Sie gezeichnete oder gedruckte Kunstwerke auf Papier zuhause und wüssten gern mehr über diese? Den ganzen Nachmittag stehen Expertinnen und Experten des Kuratorenteams und der Restaurie-rungsabteilung zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen.

In einer kleinen Pop-Up Ausstellung werden zudem nur an diesem Nachmittag graphische Arbeiten von Käthe Kollwitz präsentiert, deren Geburtstag sich 2017 zum 150. Mal jährt. Ein Workshop lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, eigene Drucke herzustellen.

Der Aktionstag findet im Rahmen des „Wochenendes der Graphik“ statt, an dem graphische Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre verborgenen Schätze in den Blickpunkt rücken.

Programm

13 Uhr
Begrüßung durch Holm Bevers, kommissarischer Direktor des Kupferstichkabinetts

13 – 18 Uhr
Begutachtung mitgebrachter Kunstwerke auf Papier durch Expertinnen und Experten

13 – 18 Uhr
Pop-Up Ausstellung „Käthe Kollwitz“

13 + 15 Uhr
Holm Bevers stellt sein Lieblingswerk vor

14 + 16 Uhr
Ausstellungsgespräch „Käthe Kollwitz“ mit Kurator Andreas Schalhorn

15 – 17 Uhr
Offener Workshop „Blotted Line – Die Drucktechnik von Andy Warhol“ mit Birgit Bellmann

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Sun, 12 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62820
Einladung zu einer Diskussion am 22. November 2017: "Werte oder Wirtschaft? Was die EU (noch) zusammenhält"https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=522&cHash=b0e477065ec167ba2bed284db57de25bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62808/Venezianische-Gondel-SMB-Foto-Cluadia-Obrocki_xl.jpgZu sehen ist eine Venezianische Gondel in der Dauerausstellung des MEK
Venezianische Gondel in der Dauerausstellung des MEK
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Claudia Obrocki

Einladung zu einer Diskussion am 22. November 2017: "Werte oder Wirtschaft? Was die EU (noch) zusammenhält"

Museum Europäischer Kulturen

Eine gemeinsame Veranstaltung der Europäischen Akademie Berlin, dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und dem Museum Europäischer Kulturen

Ort: Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin
Zeit: Vorprogramm: 18.00 – 18.45 Uhr / Diskussion: 19.00 – 21.30 Uhr

Die EU ist eine Wertegemeinschaft. So steht es im EU-Vertrag. Und so wird auch von Seiten europäischer Spitzenpolitiker gerne betont. Demokratie, Rechtsstaat, Solidarität – diese Werte bilden, so heißt es, das Fundament, auf dem die EU und ihre Mitgliedstaaten stehen. Aber stimmt das eigentlich noch?

Wer die aktuelle politische Landkarte Europas studiert, muss bezweifeln, dass die EU-Mitgliedstaaten dieselben Werte teilen. In Polen und Ungarn lässt sich nur noch eingeschränkt von Demokratie und Rechtsstaat sprechen. Die viel gepriesene Solidarität wird – in der Flüchtlingspolitik, in Verteidigungsfragen oder der Euro-Rettung – von allen Mitgliedstaaten gerne eingefordert, doch nur selten zugunsten der anderen geübt.  Was soll, was kann die EU in dieser Situation tun? Welche Möglichkeiten hat Brüssel, die Mitgliedstaaten zur Beachtung der vermeintlich gemeinsamen Werte zu zwingen? Wer definiert diese Werte überhaupt? Besteht die Lösung vielleicht in einem „Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten“? Und welche Haltung vertritt die neue Bundesregierung zu all dem?

Im Anschluss an die Diskussion besteht die Möglichkeit, die Gespräche in informeller Runde bei einem Glas Wein fortzuführen.

Für Ihre verbindliche Anmeldung verwenden Sie bitte das Antwortformular (PDF, 90 KB).

 

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Wed, 08 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62808
Forschung in zehn Minuten: 2. Antiquity Slam am 8. November 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=519&cHash=c66902523f5ad6fe412dab5861512a53https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62799/2.-Antiquity-Slam_Berliner_Antike-Kolleg_xl.jpgAntiquity Slam
Antiquity Slam
Copyright: Berliner Antike-Kolleg

Forschung in zehn Minuten: 2. Antiquity Slam am 8. November 2017

Bode-Museum

Der 2. Antiquity Slam wird in der Basilika im Bode-Museum logieren. Teilnehmer*innen aus verschiedenen altertumswissenschaftlichen und auch anderen Disziplinen stellen sich mit ihren Beiträgen dem Publikum.

Die Veranstaltung steht ganz "im Zeichen der Zeit". Hintergrund ist die Einrichtung des ersten Einstein Centers für Geisteswissenschaften in Berlin, dem Einstein Center Chronoi. Mit Präsentation, Requisiten und einer Performance haben die Slammer*innen 10 Minuten Zeit, ihre aktuellen Forschungen zu präsentieren.

Beiträge

  • Lajos Berkes aus Berlin: „Wie datiert man Papyrusmüll aus dem Ende der Antike?“
  • Maria Börno aus Berlin: „Hippokrates, Galen und ich“
  • Philipp Feistauer aus Cottbus: "Holznagelparadox"
  • Karina Iwe aus Kiel: "Weltkulturerbe"
  • Katharina Litke aus Berlin: „(Ver-)Fluchen lernen mit Ovid“
  • Überraschungsbeitrag über Sterne, Maße und Astronomen

Antiquity Slam

Bei dem Antiquity Slam werden in 10-minütigen Vorträgen Forschungsfragen aus dem Bereich der Altertumswissenschaften auf unterhaltsame Weise vorgestellt. Die Slammerinnen und Slammer treten dabei gegeneinander an und versuchen, das Publikum für ihr Thema zu begeistern: Der beste Vortrag wird durch Lautstärke und Menge des Applauses bestimmt.

Einlass ab 19:00 Uhr

Eintritt frei, begrenzte Teilnehmerzahl

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des Antiquity Slam.

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Tue, 07 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62799
Konferenz EVA Berlin 2017: "Digitally Remastered – Kulturerbe und Virtualität"https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=520&cHash=b0074ed27298674b5f83e86c50751cc6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62802/Eingang-Kulturforum_Achim-Kleuker-2015_xl_xl.jpgKulturforum, Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz
Kulturforum, Berlin-Tiergarten, Matthäikirchplatz
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Konferenz EVA Berlin 2017: "Digitally Remastered – Kulturerbe und Virtualität"

Kulturforum

Die Berliner EVA-Konferenz (Electronic Media and Visual Arts) ist das jährliche Forum für elektronische Dokumentations- und Visualisierungstechniken im Kulturbereich. Vom 8. bis 10. November 2017 findet die 24. EVA Berlin "Digitally Remastered - Kulturerbe und Virtualität" im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum statt.

Digitale Transformation des Kulturerbes

Die digitale Transformation des Kulturerbes ist ein generativer und co-kreativer Prozess. Längst geht es nicht mehr um die reproduktive Digitalisierung von Sammlungsobjekten, sondern um die Prägung authentischer Erlebnisäquivalente. Telepräsenztechnologien und dreidimensionale Visualisierungen ermöglichen ein virtuelles Reenactment der Sammlungen für alle Bereiche der Dokumentation und Vermittlung. Nicht als digitaler Zwilling, sondern als dokumentarisch und funktional angereichertes digitales Unikat verlässt das Objekt den Raum des Museums und entfaltet als Virtual-, Smart- und Shared-Heritage seine eigene, auratische Wirksamkeit im Internet der Dinge, in den sozialen Netzwerken, auf Gaming Plattformen oder in Forschung und Wissenschaft.

Neben dem breiteren Zugang zum kulturellen Erbe stehen neue Zirkulationsformen des Wissens und die Ausdifferenzierung öffentlicher Medienumgebungen auf der digitalen Agenda der GLAM Institutionen.

24. Berliner EVA Konferenz

Die 24. Berliner EVA Konferenz 2017 ist das Forum, auf dem diese Themen entwickelt werden - an der Schnittstelle zwischen Gedächtnisinstitutionen, Technologieentwicklern, Informationswissenschaftlern und öffentlichen Verwaltungen. Daneben bieten wir künstlerischen Positionen eine Plattform, den informationstechnisch veränderten Blick auf die Welt in ästhetischer und medialer Umsetzung zu thematisieren.

Die Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Optical Sensor Systems laden als Veranstalter ein und freuen sich über Ihre Teilnahme.

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Tue, 07 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62802
AICA-Ausstellung des Jahres 2017: „Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=521&cHash=7a11990b4187876df855d2cc1659ed60https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62805/SSG_DEIERLING_Selbstportraet_im_Spiegel_1929_xl_xl.jpgZu sehen ist: Heinrich Harry Deierling, Philadelphia (USA) 1894–1989 Berlin: Selbstporträt im Spiegel, 1929 Öl auf Leinwand
Heinrich Harry Deierling, Philadelphia (USA) 1894–1989 Berlin: Selbstporträt im Spiegel, 1929 Öl auf Leinwand
Copyright: bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger

AICA-Ausstellung des Jahres 2017: „Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie“

Sammlung Scharf-Gerstenberg

Die Internationale Vereinigung der Kunstkritiker (AICA) hat „Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er- und 1930er- Jahre aus der Sammlung der Nationalgalerie“ zur Ausstellung des Jahres 2017 gewählt. Die Ausstellung in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin Charlottenburg warf einen neuen, durch den Surrealismus geschärften Blick auf das Phänomen der Neuen Sachlichkeit.

Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin sagt hierzu: „Es freut uns ganz besonders, dass diese Ausstellung Anerkennung gefunden hat, resultiert sie doch aus einer seit Jahren dezidierten Auseinandersetzung und intensiven Beschäftigung mit der Sammlung der Nationalgalerie. Denn das Arbeiten mit der Sammlung gehört zu den tragenden und unverzichtbaren Säulen einer Museumsarbeit, auch um den Kanon der Kunstgeschichte immer wieder aufs Neue kritisch zu hinterfragen.“

Die Kuratorin der Ausstellung, Kyllikki Zacharias, führt weiter aus: „Neben dem Vergnügen, das es mir bereitet hat, die Bestände der Nationalgalerie nach neuen Gesichtspunkten zu durchforsten und dabei manchen Schatz heben zu können, ist es mir eine besondere Freude, damit auch zur Wiederentdeckung von vielen Künstlern beigetragen zu haben, die zu Unrecht völlig in Vergessenheit geraten sind.“

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Tue, 07 Nov 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62805
Der Mainzer Goldschmuck. Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeithttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=517&cHash=235edd61d6657e9652a33a2dfc2b9633https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62722/KGM-O-196148_0103_xl.jpgZu sehen ist: Detailansicht der Buckelfibel mit Trommelkranz; Gold, Zellenschmelz, Bergkristalle, Amethyste (entfärbt), Perlen, Glassteine
Detailansicht der Buckelfibel mit Trommelkranz; Gold, Zellenschmelz, Bergkristalle, Amethyste (entfärbt), Perlen, Glassteine; Durchmesser 7,99 cm; Westdeutschland, 1. Hälfte 11. Jahrhundert; Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum, Inv. Nr. O-1961,48
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Foto: Wolfgang Fuhrmannek, Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Der Mainzer Goldschmuck. Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit

Kunstgewerbemuseum

Erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder verleiht das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin sein bedeutendstes Ensemble mittelalterlichen Goldschmucks, das als vermeintlicher ‚Schmuck der Kaiserin Gisela‘ weltberühmt geworden ist, an ein anderes Museum: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, 8. Dezember 2017 bis 11. März 2018

In enger Kooperation mit international renommierten Experten auf dem Gebiet der Goldschmiedekunst wurden die teils sensationellen Resultate neuer interdisziplinärer Forschungen zu der Werkgruppe für eine außergewöhnliche Sonderausstellung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufbereitet.

Die abenteuerliche Geschichte des Bekanntwerdens des Goldschmucks, die außergewöhnlichen Umstände seiner Erwerbung für die Berliner Museen sowie seine verschiedenen, häufig von speziellen Interessen geleiteten Interpretationen sind zentrale Aspekte dieser einmaligen Ausstellung, die zum ersten Mal alle dem Schatz bislang zugerechneten Werke vereinigt. Die jüngsten, mit geradezu kriminalistischer Akribie gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zeichnen ein vollkommen neues Bild dieser erstrangigen Zeugnisse profaner Goldschmiedekunst des hohen Mittelalters und ihrer Aneignung in der Neuzeit.

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Thu, 26 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62722
Umbau für "Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum": Frühere Schließung des Bode-Museums am 26. Oktober 2017 ab 17 Uhrhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=516&cHash=0c955d8aad9d3435f58f6e4b4ca46deehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62719/BM_13_Unvergleichlich_xl_xl.jpgZu sehen ist: Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum, Ausstellungsansicht
Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum, Ausstellungsansicht
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Umbau für "Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum": Frühere Schließung des Bode-Museums am 26. Oktober 2017 ab 17 Uhr

Bode-Museum

Aufgrund von umfangreichen Umbauarbeiten für die Ausstellung „Unvergleichlich. Kunst aus Afrika im Bode-Museum“ ab 27. Oktober 2017 muss das Bode-Museum am Donnerstag, 26. Oktober 2017 bereits um 17 Uhr (anstatt um 20 Uhr) schließen.

Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten bitten wir um Ihr Verständnis.

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Wed, 25 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62719
Bereits 250.000 Besucher in "China und Ägypten. Wiegen der Welt" im Neuen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=515&cHash=08ba9a41963f694e037984573ceeee51https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62705/250000-Besucher-China-und-Aegypten_xl.jpgZu sehen sind: Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, (r.) und Kuratorin Mariana Jung (l.) begrüßen die 250.000 Besucher der Ausstellung: Lotte Sommerwerck und Ruth Dahlhoff aus Essen
Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, (r.) und Kuratorin Mariana Jung (l.) begrüßen die 250.000 Besucher der Ausstellung: Lotte Sommerwerck und Ruth Dahlhoff aus Essen
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Bereits 250.000 Besucher in "China und Ägypten. Wiegen der Welt" im Neuen Museum

Neues Museum

Nach rund vier Monaten haben bereits 250.000 Besucherinnen und Besucher die Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ im Neuen Museum gesehen. Die Schau – eine Kooperation des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Shanghai Museum – ist noch bis zum 3. Dezember 2017 auf der Museumsinsel Berlin geöffnet.

Heute hat Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, gemeinsam mit Kuratorin Mariana Jung im Griechischen Hof des Hauses die 250.000sten Besucher begrüßt: die Schülerinnen Lotte Sommerwerck und Ruth Dahlhoff aus Essen sind auf Kurzurlaub in Berlin, um u. a. die Ausstellung und das Neue Museum zu besuchen.

Ausstellung im Neuen Museum

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ präsentiert erstmals gemeinsam altägyptische und altchinesische Exponate. Durch bedeutende Leihgaben aus dem Shanghai Museum und ergänzt um Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, sind zahlreiche Exponate aus dem „Reich der Mitte“ zum ersten Mal in Berlin zu sehen. Die Ausstellung zeigt rund 250 einzigartige Kunstschätze beider Hochkulturen und umfasst einen Zeitraum von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit 332 v. Chr. bis 312 n. Chr.

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ zeichnet die Entwicklung beider Regionen nach, die die Grundlage großer Zivilisationen geschaffen haben. Und obwohl es keinen direkten Kontakt zwischen dem Alten China und dem Alten Ägypten gab, treten neben Unterschieden auch überraschend viele Gemeinsamkeiten zu Tage. Jedes der gezeigten Objekte hat seine eigene Geschichte und steht stellvertretend für seine Kultur. Die Ausstellung erzählt diese Geschichten anhand von fünf Themengebieten:

  • Lebenswelten
  • Schrift
  • Totenkult
  • Glaubenswelten
  • Herrschaft & Verwaltung

Inklusive Zugänge und Tickets

Vielseitige inklusive Zugänge wie Tastobjekte, Beschriftungen in Braille, ein Audioguide in Leichter Sprache sowie ein umfangreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm für Besucherinnen und Besucher mit Beeinträchtigungen bieten multisensorische Zugänge zu den Objekten und Inhalten der Ausstellung. Darüber hinaus haben Erwachsene und Kinder die Möglichkeit, etwa bei Workshops, Rundgängen mit den Kuratorinnen und Tandemführungen mit Expertinnen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellungsinhalte zu vertiefen. Zeitfenstertickets, die einen Ausstellungsbesuch ohne Wartezeit ermöglichen, können vorab online gebucht werden: Ticketshop der Staatlichen Museen zu Berlin.

Förderung und Unterstützung

„China und Ägypten. Wiegen der Welt” wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Ausstellung wird unterstützt durch den Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin e.V und Museum&Location.

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Tue, 24 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62705
Agnieszka Polska gewinnt den Preis der Nationalgalerie 2017, Sandra Wollner gewinnt den Förderpreis für Filmkunst 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=514&cHash=4e1cb4560b7d198b8eee457ff3bbfba6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62689/PNG_2017_web_Agnieszka_Polska_Sandra_Wollner_xl.jpgAgnieszka Polska, Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2017, und Sandra Wollner, Gewinnerin des Förderpreis für Filmkunst 2017
Agnieszka Polska, Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2017, und Sandra Wollner, Gewinnerin des Förderpreis für Filmkunst 2017
Copyright: Foto: offenblen.de

Agnieszka Polska gewinnt den Preis der Nationalgalerie 2017, Sandra Wollner gewinnt den Förderpreis für Filmkunst 2017

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Am Abend des 20. Oktobers 2017 wurde die Preisträgerin des Preis der Nationalgalerie in einer feierlichen Preisverleihung in Anwesenheit der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin bekannt gegeben.

Die Jury, bestehend aus Zdenka Badovinac, Direktorin der Moderna galerija, Ljubljana, Hou Hanru, Künstlerischer Direktor des MAXXI Museo nazionale delle arti del XXI secolo, Rom, Sheena Wagstaff, Leonard A. Lauder Chairman for Modern and Contemporary Art des Metropolitan Museum of Art, New York, Sven Beckstette, Kurator der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, entschied sich nach intensiven Diskussionen für Agnieszka Polska (geb. 1985 in Lublin) als Gewinnerin.

Agnieszka Polska erhält mit der Auszeichnung im kommenden Jahr eine große Einzelausstellung in einem der Häuser der Nationalgalerie und eine begleitende Publikation.

Begründung der Jury:
Die Jury gratuliert jeder Künstlerin zu ihrem exzellenten und anregenden Beitrag im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Nach intensiven Diskussionen über alle vier künstlerischen Positionen hat sich die Jury dazu entschieden, den Preis der Nationalgalerie 2017 an Agnieszka Polska zu vergeben. In ihrem scharfsinnigen Werk behandelt Polska einige der dringendsten Fragen unserer Zeit. Sie baut eine poetische und affektbetonte Spannung zwischen den visuellen und akustischen Sprachen unseres digital geprägten Alltags auf. Dabei bezieht sie sich auf moderne und zeitgenössische Weltentwürfe, wie naturwissenschaftliche Theorien, frühe Animationsfilme und die utopischen Tendenzen der Avantgarde. Ihre Arbeiten gleichen Untersuchungen zu den unterschiedlichen Zeitlichkeiten in unserem Universum, die unsere Vorstellungen von Menschsein und Menschlichkeit in Frage stellen. Ihre Perspektive lässt sich mit einem Satz des Sonnen-Charakters aus ihrem ausgestellten Film beschreiben: „Mein Blick bewegt sich in konstanter Geschwindigkeit und alles wurde unumkehrbar in dem Moment, in dem ich es sah.“ Die Jury gratuliert Agnieszka Polska und freut sich auf ihre Ausstellung in der Nationalgalerie im Herbst 2018. 

In Kooperation mit der Deutschen Filmakademie wurde zum vierten Mal der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis für Filmkunst vergeben. Diesen gewinnt Sandra Wollner (geb. 1983 in Leoben, Österreich) für den 70-minütigen Film „Das unmögliche Bild“ (2016).

Die Jury, bestehend aus Meret Becker, Schauspielerin, Mitglied der Deutschen Filmakademie, Alexander Beyer, Schauspieler, Mitglied der Deutschen Filmakademie, Natasha Ginwala, Kuratorin der Contour Biennale 8 und kuratorische Beraterin der documenta 14, Alice Motard, Chefkuratorin am CAPC Musée d’Art Contemporain de Bordeaux, und Alya Sebti, Leiterin der ifa-Galerie Berlin, wählte die Gewinnerin aus einer Shortlist von vier Kandidaten aus.

Begründung der Jury:
Sandra Wollners ruhige Meditation über den Zyklus des Lebens scheint zwischen Dokumentarfilm und Fiktion zu schweben. Es ist ein Film über Leben und Tod auf vielerlei Ebenen und es ist ebenso – und noch grundsätzlicher – ein Film über Wiederholung: über die Wiederholung des Schicksals, über das Wiederkehren von Erinnerungen und ihre Ähnlichkeit zum Medium des Films als einem Bewahrer des Lebens in Form einer konservierten und wiederholbaren Erinnerung. Der Film, der in einem geräumigen Haus im Österreich der 1950er Jahre spielt, nutzt die Ästhetik und Atmosphäre von Archivmaterial. Die Kameraführung und die Art und Weise, wie Inhalte erzählt werden, haben den Anschein einer dokumentierten Vergangenheit, die uns die Erzählerin aus erster Hand nahebringt. Ab und zu nimmt sie auch buchstäblich den Platz hinter der Kamera ein. Sie erzählt und zeigt uns Szenen aus ihrem Leben, die aus den Tiefen ihrer Erinnerung kommen und von einem Standpunkt jenseits ihrer eigenen Lebenszeit aus betrachtet werden. Der Zuschauer kann sich kaum des Gefühls erwehren, dass sie uns tatsächlich einen Einblick in ihre eigene, selbst erlebte Geschichte und die ihrer Familie gewährt.

Sandra Wollner überzeugte die Jury mit ihrer virtuosen Beherrschung der filmischen Sprache, die sie mit großer Genauigkeit, mit Kreativität und Leichtigkeit einsetzt. Sowohl in den sorgfältig orchestrierten als auch in den scheinbar beliebigen Momenten, zeichnet sich der Film immer durch enorme Präzision aus. Er ist ein zyklisches Puzzle, in dem sich jedes Teil zusammenfügt. Seine Teile sind auf vielerlei Arten miteinander verbunden und konstruieren eine narrative Struktur, die über eine lineare Erzählung weit hinausgeht. Die Grenzen zwischen einem experimentellen Kunstwerk, einem Dokumentarfilm und einem Spielfilm verschwimmen. Zudem scheint Wollners Arbeit die Stärken eines Romans, eines Gemäldes und einer musikalischen Komposition miteinander zu verbinden und Elemente zu verwenden, die nicht inhärent oder notwendigerweise filmisch sind. Das Ergebnis ist ein Kunstwerk, das sich schwer mit Worten beschreiben lässt.

Ab dem 21. Oktober wird der ausgezeichnete Film bis zum 14. Januar 2018 parallel zu den Werken der vier nominierten Künstlerinnen im Hamburger Bahnhof zu sehen sein.

Als symbolischen Preis übergaben Iris Berben und Alexander Beyer (beide Deutsche Filmakademie) sowie Udo Kittelmann, Sheena Wagstaff und Anne Imhof, Gewinnerin des Preis der Nationalgalerie 2015, das signierte Multiple Intuition von Joseph Beuys aus dem Jahre 1968 an die Gewinnerinnen Agnieszka Polska und Sandra Wollner.

Durch die Preisverleihung führte die Schauspielerin und Sängerin Meret Becker. Anschließend feierten die über 500 geladenen Gäste und Mitglieder der Freunde der Nationalgalerie zusammen mit dem langjährigen Partner BMW die beiden Preisträgerinnen.

Weitere Informationen und Bildmaterial zu den nominierten Künstlerinnen sowie zu den Mitgliedern der ersten und der zweiten Jury finden Sie auf der Website www.preisdernationalgalerie.de

Der Preis der Nationalgalerie wird ermöglicht durch die Freunde der Nationalgalerie und gefördert durch BMW.

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Mon, 23 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62689
Director’s Choice: Michael Eissenhauers persönliche Highlights aus der Sammlung der Gemäldegaleriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=513&cHash=8dd668559a252773e65f20ec15577de8https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62676/directors-choice_xl.jpgZu sehen ist: „Director’s Choice: Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin“, Titel der deutschen Ausgabe, mit Gerard David, Christus am Kreuz (Ausschnitt)
„Director’s Choice: Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin“, Titel der deutschen Ausgabe, mit Gerard David, Christus am Kreuz (Ausschnitt)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders, ISBN 978-1-785510977, Scala Arts & Heritage Publishers Ltd.

Director’s Choice: Michael Eissenhauers persönliche Highlights aus der Sammlung der Gemäldegalerie

Gemäldegalerie

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse ist nun die jüngste Ausgabe der internationalen Bestseller-Reihe „Director’s Choice“ mit einem Beitrag von Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatliche Museen zu Berlin und Direktor von Gemäldegalerie und Skulpturensammlung, im Verlag Scala Arts & Heritage Publishers, London erschienen.

Die Reihe verfolgt einen anderen Ansatz als typische Museumsführer: Sie bittet Direktorinnen und Direktoren renommierter internationaler Institutionen um ihre persönliche Sicht auf die eigene Sammlung und deren Highlights, zeigt persönliche Lieblingsstücke und spannende Querverbindungen zwischen Arbeiten auf, die sonst beim Museumsbesuch nicht auffallen würden. Bislang sind u. a. Ausgaben zur National Gallery, London, dem Kunsthistorischen Museum, Wien, The Frick Collection, New York City sowie dem Nationalmuseum in Warschau erschienen.

Berliner Gemäldegalerie

Die 1830 mit der Eröffnung des Alten Museums offiziell gegründete Berliner Gemäldegalerie ist weltweit eine der bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Einzigartig ist ihr enzyklopädischer Charakter. Die Sammlung wurde ab 1815 systematisch und nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten mit dem Ziel zusammengetragen, Malerei in der ganzen Bandbreite ihrer regionalen und kunsthistorischen Schulbildungen zu vereinen. Daraus hervorgegangen ist eine unvergleichliche Vielfalt an Meisterwerken aller Epochen und Stile vom 13. bis 18. Jahrhundert, die sich in der Berliner Gemäldegalerie wie in kaum einer anderen Galerie Alter Meister studieren lässt. Besondere Schwerpunkte bilden die deutsche und italienische Malerei des 13 bis 16. Jahrhunderts, sowie die niederländische Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von Jan van Eyck, Hans Holbein d.J., Pieter Bruegel, Albrecht Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Sandro Botticelli, Peter Paul Rubens, Rembrandt und Jan Vermeer van Delft sind hier ausgestellt. Der heutige Bestand der Gemäldegalerie umfasst rund 3.000 Werke, von denen etwa 1.300 ausgestellt sind.

Michael Eissenhauer

Michael Eissenhauer studierte Kunstgeschichte in Tübingen und Hamburg, wo er 1985 promovierte. Danach war er am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und am Deutschen Historischen Museum in Berlin tätig. 1995 übernahm er die Leitung der Kunstsammlungen der Veste Coburg, 2001 wurde er Direktor der Staatlichen Museen Kassel (Museumslandschaft Hessen Kassel). Seit 2008 ist Michael Eissenhauer Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, dem größten Museumsverbund in Deutschland. Seit August 2016 hat er zusätzlich die Direktion der Gemäldegalerie sowie Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst übernommen.

Director’s Choice: Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Für „Director’s Choice“ wählte Michael Eissenhauer neben Meisterwerken von Jean Fouquet, Jan van Eyck, Andrea Mantegna und Giovanni Bellini auch persönliche Lieblingsarbeiten von Joachim Patinier, Ludolf Backhuysen und Anna Dorothea Therbusch aus. In seinen Texten weist er auf überraschende Details und spannende Hintergründe hin.

„Director’s Choice: Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin“ erscheint in deutscher, englischer, französischer, italienischer, spanischer und russischer Sprache und ist in den Museumsshops der Staatlichen Museen zu Berlin sowie online erhältlich. Scala Arts & Heritage Publishers Ltd., Herausgeber: Michael Eissenhauer, 80 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, broschiert, ISBN 978-1-785510977, Preis: 9,95 €.

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Wed, 18 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62676
Yvette Deseyve ist seit 2. Oktober 2017 neue wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=512&cHash=d60004aba891e977d5f310a3d5e66907https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62630/2017-10-11_4_2_xl.jpgYvette Deseyve, seit 2. Oktober 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Skulptur und Plastik an der Alten Nationalgalerie.
Yvette Deseyve, seit 2. Oktober 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Skulptur und Plastik an der Alten Nationalgalerie.
Copyright: Staatliche Museen Berlin / Andres Kilger

Yvette Deseyve ist seit 2. Oktober 2017 neue wissenschaftliche Mitarbeiterin der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Alte Nationalgalerie

Seit 2. Oktober 2017 ist Yvette Deseyve wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Skulptur und Plastik an der Alten Nationalgalerie, Staatliche Museen Berlin.

Yvette Deseyve absolvierte eine Ausbildung zur Bildhauerin und anschließend ein Studium der Kunstgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte und Anglistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2008 wurde sie mit der Dissertation über einen Bildhauer des 19. Jahrhunderts promoviert. Es folgte ein Volontariat am Bayerischen Nationalmuseum und der Neuen Sammlung in München. Von 2010 bis 2017 war sie Kustodin am Gerhard-Marcks-Haus in Bremen und Lehrbeauftragte an der Universität Bremen im Fachbereich Kunst- und Kulturvermittlung.

Sie kuratierte Sonderausstellungen zu Themen der klassischen Moderne und zeitgenössischen Bildhauerei wie „George Minne. Ein Anfang der Moderne“, „Wege aus dem Bauhaus“ sowie „Nach der Natur. Strategien der Natur in der Bildhauerei“ oder „Vincent Barré. Géométrie bâ(s)tarde“.

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Mon, 16 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62630
Gesichter Chinas: Foto-Gewinnspielhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=511&cHash=614dfa867b729f8f21cf773caf5c0c37https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62463/Gesichter_Chinas_selfiewand_web_xl.jpgZu sehen ist einte rote Fotowand mit Porträts der Ausstellung „Gesichter Chinas“
Fotowand in der Ausstellung „Gesichter Chinas“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Gesichter Chinas: Foto-Gewinnspiel

Kulturforum

Von Angesicht zu Angesicht: Foto-Gewinnspiel zur Ausstellung „Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie 1368 – 1912“ vom 12. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018

„Gesichter Chinas“ ist die erste Ausstellung in Europa, die sich explizit der chinesischen Porträtmalerei widmet. Eine chinesische Kaiserin, mal ganz privat, mal in formaler Manier, ein hoher Beamter, ein Kriegsheld, ein Gelehrter in seinem Garten – diesen und weiteren Menschen begegnen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung am Kulturforum.

Aber wer sind eigentlich unsere Besucherinnen und Besucher? Zeigen Sie uns, auf wen die Kunstwerke der Ausstellung treffen. An verschiedenen Orten im Kulturforum haben Sie die Möglichkeit, sich mit ausgewählten Porträts zu fotografieren – vor unserer Fotowand oder mit Aufstellern des Kaisers oder des Malers. Oder haben Sie unterwegs in Berlin die beiden getroffen?

Foto of you – Gewinn

Posten Sie ihr Foto oder Video auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #facesofchina und verlinken Sie uns @staatlichemuseenzuberlin.

Sie möchten die Ausstellung noch einmal sehen oder eines unserer anderen Museen besuchen? Jeden Monat verlosen wir unter allen Teilnehmern zwei exklusive VIP-Tickets für alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin und einen Katalog der Ausstellung.

Das Gewinnspiel beginnt am 11. Oktober 2017 und läuft bis zum letzten Ausstellungstag am 7. Januar 2018. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

„Gesichter Chinas. Porträtmalerei der Ming- und Qing-Dynastie 1368 – 1912“

Die mehr als 100 gezeigten Werke umfassen einen Zeitraum von 500 Jahren und werden größtenteils zum ersten Mal in Europa gezeigt. Der Schwerpunkt liegt auf den einzigartigen Porträts der Qing -Dynastie (1644 –1912), während der die Porträtmalerei mit Bildnissen von Mitgliedern des kaiserlichen Hofes, von Ahnen und Militärs, von Künstlern und berühmten Frauen eine vorher nicht gekannte Reife erlebte.

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Wed, 11 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62463
Projektstart zur Erforschung der Herkunft historischer anthropologischer Schädelsammlunghttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=510&cHash=568bb82b9de12ac81cfb78e9f2202581https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62424/MVF_Luschan-SLG_xl.jpgBeschriftungen auf Schädel S 2552. Der polnische Forscher Jan Czekanowski nahm an der „Deutschen Zentral-Afrika Expedition“ des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg in den Jahren 1907-1908 teil, die in das Gebiet der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika führte. Er war von Felix von Luschan beauftragt worden, für die sogenannte S-Sammlung des Museums für Völkerkunde Schädel zu sammeln. Die Beschriftung „Busira“ weist auf eine Begräbnisstätte hin.
Beschriftungen auf Schädel S 2552. Der polnische Forscher Jan Czekanowski nahm an der „Deutschen Zentral-Afrika Expedition“ des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg in den Jahren 1907-1908 teil, die in das Gebiet der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika führte. Er war von Felix von Luschan beauftragt worden, für die sogenannte S-Sammlung des Museums für Völkerkunde Schädel zu sammeln. Die Beschriftung „Busira“ weist auf eine Begräbnisstätte hin.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte

Projektstart zur Erforschung der Herkunft historischer anthropologischer Schädelsammlung

Neues Museum

In einem zweijährigen Projekt untersucht die Stiftung Preußischer Kulturbesitz seit Oktober die genaue Herkunft von rund 1000 menschlichen Schädeln. Diese wurden um 1900 in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika zusammengetragen. Das Projekt ist am Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin angesiedelt und wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.

Die Schädel gehören zu den anthropologischen Sammlungen, die die SPK 2011 in äußerst schlechtem Zustand von der Charité übernommen hat.  In den vergangenen Jahren wurden sie zunächst aufwändig gereinigt und konservatorisch gesichert. Um ihre Herkunft klären zu können, haben die zuständigen Wissenschaftler eine Forschungsdatenbank aufgebaut und erste Recherchen an ausländischen Archiven durchgeführt.

Das zweijährige Projekt zur Aufarbeitung der Bestände aus dem ehemaligen Deutsch-Ostafrika soll als Vorbild auch für die zukünftige Erforschung der Provenienz der übrigen Human Remains dienen, die sich in der Obhut des Museums für Vor- und Frühgeschichte befinden. Dazu müssen die weltweit verstreuten Quellen zu dem Bestand erfasst und ausgewertet werden. Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete werden in dem Projekt zusammenarbeiten, da sowohl ethnologische als auch anthropologische und kolonialgeschichtliche Kenntnisse nötig sind. Ziel ist es auch, ein internationales Netzwerk mit Wissenschaftlern aus den betroffenen Herkunftsländern (Tansania, Burundi, Rwanda) aufzubauen, um eine angemessene Erforschung zu gewährleisten. Die Entscheidung über eine Restitution ist von den Forschungsergebnissen abhängig. 

Da die Primärdokumentation (Inventarbuch, Zettelkatalog, Erwerbungskorrespondenz zur Sammlung) der vom Museum für Vor- und Frühgeschichte betreuten anthropologischen Sammlungen größtenteils nicht mehr existiert, müssen zu deren Erforschung zahlreiche andere Quellen herangezogen werden. Relevant sind zum Beispiel Aufzeichnungen von Sammlern, die sich teils in öffentlichen Archiven, teils auch in Privatbesitz im In- und Ausland befinden. Weil die Sammlungstätigkeit häufig in eine koloniale Infrastruktur eingebettet war, sind auch Akten wirtschaftlicher, militärischer oder kirchlicher Institutionen von Interesse. Ergänzende (nichtinvasive) anthropologische Untersuchungen an den Objekten selbst können ebenfalls wichtige Erkenntnisse zu Herkunft und Erwerbung liefern.

Grundlage der SPK für den Umgang mit menschlichen Überresten sind die Richtlinien des Deutschen Museumsbundes und die eigenen dazu entwickelten Grundpositionen der SPK. Diese besagen, dass vor jeder anderen Forschung die Provenienzforschung steht.

Die Gerda Henkel Stiftung wurde im Juni 1976 als gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts errichtet. Ausschließlicher Stiftungszweck ist die Förderung der Wissenschaft, vornehmlich auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft. Sie hat bislang weltweit mehr als 6.600 Forschungsprojekte mit rund 160 Millionen Euro unterstützt. Seit 2015 setzt sich die Stiftung in ihrem Förderschwerpunkt „Patrimonies“ verstärkt für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein.

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Tue, 10 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62424
Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst. Workshop am 13. und 14. Oktober 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=509&cHash=789bf147545b9d4b830cd091df831632https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62404/Workshop_Provenienz_13_14_10_2017_web_xl.jpgIn der Galerie von C.T. Loo, New York, Fotografie von Nina Leen (1950) aus LIFE Magazin
In der Galerie von C.T. Loo, New York, Fotografie von Nina Leen (1950) aus LIFE Magazin
Copyright: Time, Inc.

Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst. Workshop am 13. und 14. Oktober 2017

Museen Dahlem

In dem gemeinsamen Workshop "Herausforderungen und Desiderata. Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst" des Instituts für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin und des Museums für Asiatische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin werden die zuständigen Forscherinnen und Forscher sowie Kuratorinnen und Kuratoren eine erste gemeinsame Bestandsaufnahme vornehmen.

Die Sammlung des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin wird ab 2019 im Humboldt Forum zu sehen sein. Deutschlandweit steht die Erforschung der Provenienz ostasiatischer Objekte zunehmend im Fokus. Die Klärung der Provenienzen nicht-europäischer Objekte erfordert eine andere Herangehensweise als bei Werken westlicher Herkunft. Ihre Herstellungsbedingungen, Kennzeichnungen und Erwerbsgeschichten unterscheiden sich wesentlich von denen anderer Objektgruppen. Kuratorinnen und Kuratoren, Kunstmarktexpertinnen und -experten sowie Provenienzforscherinnen und -forscher tauschen sich im Rahmen des Workshops über Forschungsfelder, Akteure und Netzwerke des Handels, sowie über Methodik und Quellenlage der Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst aus.

Bitte beachten Sie: Der Workshop ist bereits ausgebucht. Eine Teilnahme für Pressevertreter zur Berichterstattung ist nach Anmeldung bei Dr. Christine Howald (c.howald@tu-berlin.de) möglich.

Programm

Freitag, 13. Oktober 2017 

10 Uhr: Grußworte und Einführung

  • Christina Haak, Generaldirektion – Staatliche Museen zu Berlin
  • Bénédicte Savoy, Technische Universität Berlin
  • Mayen Beckmann, Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.
  • Leonhard Weidinger, Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
  • Christine Howald, Technische Universität Berlin
  • Alexander Hofmann, Museum für Asiatische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin

10:30 – 11 Uhr: Prolog und Genius loci

  • Klaas Ruitenbeek Museum für Asiatische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin: Von Dahlem nach Mitte: Zum zukünftigen Umgang mit Erwerbungen aus China in der von Wang Shu zu gestaltenden Galerie „Hofkunst Chinas“ im Humboldt Forum

11:30 – 13 Uhr: Hauptfelder der Provenienzforschung

  • Christine Howald, Berlin: Kolonialer Erwerbungshintergrund: China 1860 und 1900
  • Ilse von zur Mühlen, München: NS-Raubgut: Museumserwerbungen chinesischer Kunst aus sog. „Judenauktionen“ in Berlin 1935
  • Gilbert Lupfer, Dresden: Entzugskontexte in der SBZ und der DDR
  • Moderation: Bénédicte Savoy, Berlin

14:30 – 16 Uhr: Akteure und Netzwerke des Handels mit Ostasiatika

  • Patrizia Jirka-Schmitz, Köln: Der Berliner Markt für Ostasiatika (1900-1933)
  • Gabriele Anderl, Wien: Walter und Anton Exner und der Wiener Markt für Ostasiatika (1930-1945)
  • Alexandra von Przychowski, Zürich: Eduard von der Heydt und seine Sammlung buddhistischer Skulpturen aus China
  • Moderation: Stephanie Tasch, Berlin 

16:30 – 18 Uhr: Gemeinsames Nachdenken: Herausforderungen und Desiderate der Provenienzforschung zu Ostasiatika

  • Moderation: Christine Howald und Alexander Hofmann, Berlin

Samstag, 14. Oktober 2017

10 – 11:30 Uhr: Methodik und Quellenlage. Ausblick und Abschlussdiskussion

  • Leonhard Weidinger, Wien: Digitale Erfassung und Auswertung von Auktions-, Sammlungs- und Ausstellungskatalogen zu ostasiatischer Kunst
  • Nathalie Neumann, Berlin: Ostasiatika in der Sammlung Gurlitt – Eine Spurensuche zwischen Objekten und Akteuren
  • Silke Reuther, Hamburg: Gut beraten von Freunden. Die ostasiatische Sammlung von Philipp F. Reemtsma
  • Moderation: Laurie Stein, Chicago/Berlin

12 – 13 Uhr: Ausblick und Abschlussdiskussion

  • Laurie Stein, Chicago/Berlin: Transnationale Perspektiven der Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst

Das detaillierte Programm (PDF) finden Sie online unter: www.kuk.tu-berlin.de.

Ort:

Museum für Asiatische Kunst

Zugang (Direktion / Administration)

Takustr. 40, 14195 Berlin

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Thu, 05 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62404
MUSEUM – Das zweite Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=508&cHash=80f6847dd927c029452b3488b94d03c7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62384/MUSEUM_IV_2017_web_xl.jpgReliquienensemble: Behälter mit Figuren (Byeri), Fang, Ngumba (Kamerun), 19. Jh.
Reliquienensemble: Behälter mit Figuren (Byeri), Fang, Ngumba (Kamerun), 19. Jh.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin; Ethnologisches Museum / Foto: Martin Franken

MUSEUM – Das zweite Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das dritte Quartal 2017 (Juli, August, September) steht unter www.smb.museum/museumszeitung zum Lesen und als PDF-Download (2.6 KB) zur Verfügung und enthält folgende Themen:

Titelgeschichte

Ein Mangaaka auf Reisen. Meisterwerke aus Afrika begegnen europäischen Skulpturen im Bode-Museum.

Interview

Was macht eigentlich … Sabine Thümmler, Direktorin des Kunstgewerbemuseums?

Ausstellungen und Veranstaltungen

Museumsshop

Durch Raum und Zeit: Produkte von Babylon bis zum Alten China.

Kinder und Familie 

Der Herbst bringt spannende Begegnungen.

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Mon, 02 Oct 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62384
Das Haus Bastian erweitert künftig die Museumsinsel Berlin: Schenkungsvertrag ist unterzeichnethttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=505&cHash=4ad961840806dcadd7ff69cca5f793a3https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62364/Haus-Bastian_1_xl.jpgDas Haus Bastian erweitert künftig die Museumsinsel Berlin: der Schenkungsvertrag ist unterzeichnet.
Das Haus Bastian erweitert künftig die Museumsinsel Berlin: der Schenkungsvertrag ist unterzeichnet.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Das Haus Bastian erweitert künftig die Museumsinsel Berlin: Schenkungsvertrag ist unterzeichnet

Museumsinsel Berlin

Ab 2018 wird das Galeriehaus am Kupfergraben 10 die Museumsinsel erweitern. Den entsprechenden Schenkungsvertrag hat die Familie Bastian unterzeichnet.

Es soll künftig als Zentrum für kulturelle Bildung genutzt werden und den Namen „Haus Bastian der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz“ tragen. Um ihre Entschiedenheit zu unterstreichen, hat die Familie Bastian ihre Schenkung bereits notariell beurkunden lassen. Stiftungspräsident Hermann Parzinger und die Vorsitzende des Stiftungsrats Kulturstaatsministerin Monika Grütters danken der Familie Bastian für das großzügige Geschenk.

Das Haus liegt unmittelbar gegenüber der ebenfalls von Chipperfield entworfenen James Simon-Galerie, die derzeit als neues Eingangsgebäude der Museumsinsel errichtet wird. Mit seiner großzügigen und klaren Architektur ist es dem Weltkulturerbe Museumsinsel ebenbürtig und erweitert es auch funktional. Auf den vier Etagen des Hauses werden künftig neue zukunftsweisende Bildungskonzepte entwickelt und erprobt. Sie werden sich an unterschiedliche Nutzergruppen richten und aktuelle gesellschaftliche Themenstellungen aufnehmen. 

In diesem Haus können so nicht nur die Museumsbesuche vor- und nachbereitet werden. Hier werden Themen aufgegriffen, die einen Brückenschlag zwischen den Sammlungen und Häusern erlauben. Dabei wird auch das Humboldt Forum mit einbezogen, das mit der Museumsinsel einmal eine Einheit bilden wird. Die Bandbreite der geplanten Aktivitäten reicht von Workshops, Studien- und Projekttagen, offenen Werkstätten bis zu Vorträgen und Diskussionsrunden und vielem mehr. Es wird großzügige Werkbereiche geben und Räume zum Recherchieren und Studieren, Kommunizieren und Diskutieren, zum Präsentieren und Reflektieren neuer Erfahrungen. Die Konzeption für das Zentrum für kulturelle Bildung verantwortet die Abteilung Bildung / Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz.

Das von David Chipperfield entworfene Haus mit einer Bruttogeschossfläche von nahezu 2000 Quadratmetern wurde von der Familie Bastian errichtet und seit 2007 als Galeriehaus genutzt.

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Fri, 29 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62364
FREIRAUM – DENKRAUM – PLATTFORM - Eröffnung des Vermittlungslabors lab.Bode im Bode-Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=507&cHash=47f9f827d79e89f4b9af38c362acb32fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62363/J_lab-Bode-c-Philipp-Seefeldt-2017_Frame_02_xl_new_xl.jpgFREIRAUM – DENKRAUM – PLATTFORM - Eröffnung des Vermittlungslabors lab.Bode im Bode-Museum
Nachricht
FREIRAUM – DENKRAUM – PLATTFORM - Eröffnung des Vermittlungslabors lab.Bode im Bode-Museum Nachricht
Copyright: lab.Bode / Philipp Seefeldt, 2017

FREIRAUM – DENKRAUM – PLATTFORM - Eröffnung des Vermittlungslabors lab.Bode im Bode-Museum

Bode-Museum

Das Bode-Museum auf der Museumsinsel Berlin wird bis Ende 2020 zum Experimentierfeld für die Vermittlungsarbeit an Museen. Das Vermittlungslabor „lab.Bode“ wurde am Donnerstagabend offiziell von der Kulturstiftung des Bundes und den Staatlichen Museen zu Berlin gemeinsam mit den Direktor_innen und Mitarbeiter_innen der Partnermuseen aus ganz Deutschland eröffnet.

Mit dem Vermittlungslabor und einem bundesweiten Volontärsprogramm an 21 Museen in ganz Deutschland zeigt „lab.Bode-Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen“, was Vermittlungsarbeit auszeichnet und was sie bewirken kann.

Für das Modellprojekt wurde von der Architektengruppe raumlabor berlin für drei Säle im Sammlungsrundgang des Bode-Museums ein räumliches Konzept entworfen und umgesetzt. Diese dienen lab-Bode nun als sichtbare Aktions-, Arbeits- und Präsentationsräume. Unter den Bezeichnungen „Denkraum“, „Freiraum“ und „Plattform“ werden Sie künftig von den verschiedenen Akteuren des Programms genutzt, darunter neun Berliner Schulen, die als Partner für das Programm gewonnen wurden. Darüber hinaus können sich Museumsbesucher_innen in den Räumen über das lab.Bode informieren, recherchieren sowie Fragen und Kommentare zu den Projekten und zur Museumssammlung hinterlassen.

Bis 2020 fördert die Initiative lab.Bode im Rahmen eines weitreichenden Programms zudem 21 wissenschaftliche Volontariate im Bereich Vermittlung. Bundesweit konnten sich Museen mit Sammlungsschwerpunkt Kunst bewerben, um der Vermittlungsarbeit an ihrer Institution einen höheren Stellenwert einzuräumen und erstmalig eine wissenschaftliche Volontariatsstelle im Bereich Vermittlung einzurichten. Die Aktivitäten des Volontärsprogramms und des Vermittlungslabors sind eng miteinander verknüpft. Die Volontär_innen nehmen im Rahmen des Programms, das in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel umgesetzt wird, an einem umfassenden Fortbildungsprogramm teil. Zudem werden sie zeitweise an den Schulprojekten im Bode-Museum mitarbeiten. In der Zusammenarbeit mit den Projektteams im Bode-Museum soll die Arbeit in interdisziplinären Teams erprobt und dadurch auch ein berufliches Netzwerk geknüpft werden.

Ein öffentliches Diskursprogramm im Bode-Museum, das sich an ein Fachpublikum und die weitere interessierte Öffentlichkeit richtet, fördert begleitend den Austausch über aktuelle Ansätze, Theorien und Perspektiven der Vermittlungsarbeit an Museen. Wissenschaftler_innen und Expert_innen, die sich durch ihre Tätigkeit und Expertise innerhalb der Themenspektren Bildung, Vermittlung, Museum und Schule auszeichnen, werden als „Critical Friends“ regelmäßig in die Initiative eingebunden. Sie erweitern die Arbeit von lab.Bode durch eine Außenperspektive, geben Impulse und tragen zu einer reflektierten Praxis bei. Die im Rahmen des gesamten Programms lab.Bode entwickelten Methoden, Konzepte und Projekte münden in einem digitalem Baukastensystem, auf das interessierte Museen und Akteure der kulturellen Bildung künftig zurückgreifen können.

Julien Chapuis, Leiter des Bode-Museums: „Wir sind sehr glücklich, Wegbereiter der Initiative lab.Bode zu sein. Die Objekte im Bode-Museum umfassen und vermitteln das gesamte Spektrum menschlicher Erfahrungen – seine Hoffnungen und Ängste, sein Streben und seine Begierden. Sie eignen sich deshalb hervorragend als Ausgangspunkt für Reflektionen, Gespräche, Interventionen und Veranstaltungen zu Themen, die nicht nur für Erwachsene, sondern ganz besonders für Kinder und Jugendliche hochrelevant sind, und von ihnen mitgestaltet werden sollten.“

Hortensia Völckers, Vorstand und Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes: „Wir brauchen dringend Vorreiter – Museen, die ihrer Vermittlungsarbeit einen großen Stellenwert einräumen und dafür konzeptionell und praktisch, räumlich und personell, unübersehbare Signale setzen. lab.Bode könnte eine solche Vorreiterrolle übernehmen. Die Voraussetzungen dafür haben wir jedenfalls geschaffen. 5,6 Mio € stellen wir in den kommenden Jahren für das Labor zur Verfügung. Die enorm große Anzahl der Bewerbungen von Museen aus ganz Deutschland für das bundesweite Volontärsprogramm hat gezeigt, dass der Bedarf sehr groß ist. Die Erwartungen sind auf allen Seiten hoch, ab heute gilt es, sie mit vereinten Kräften nach und nach zu erfüllen.“

Heike Kropff, Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin: „lab.Bode ist ein Impulsgeber und Motor für die gesamte Bildungs- und Vermittlungsarbeit der Staatlichen Museen zu Berlin. Im Rahmen der Initiative entwickeln wir Ideen für innovative Raumkonzepte, die sich an den Bedürfnissen unserer Besucherinnen und Besucher orientieren. Diese lassen sich perspektivisch nicht nur im Bode-Museum, sondern auch in anderen Museen realisieren. Die Erfahrungen, die wir in der intensiven Zusammenarbeit mit den Partnerschulen machen und in Form eines Baukastensystems systematisieren werden, werden wir zur Etablierung von  Bildungspartnerschaften in unserem gesamten Museumsverbund nutzen können. Ein großes Glück ist es, im lab.Bode mit Expertinnen und Experten aus aller Welt über aktuelle Fragestellungen der Bildungs- und Vermittlungsarbeit in Museen diskutieren zu können. Ich hoffe sehr, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Häuser vom Schwung des lab.Bode mitreißen lassen.“      

Weitere Informationen zu „lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen“ finden Sie in Kürze auf www.lab-bode.de.

 

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Fri, 29 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62363
Warum dauert das so lange? Einblicke in die Praxis der Provenienzforschung zur NS-Raubkunst am 27. September 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=504&cHash=d4722a21623be7fb8d3a858d90bf49aahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62246/GG_PREP_Lynn-Podium_web_xl.jpgEinführung von Lynn Nicholas beim ersten PREP-Treffen in New York im Februar 2017
Einführung von Lynn Nicholas beim ersten PREP-Treffen in New York im Februar 2017
Copyright: Metropolitan Museum of Arts

Warum dauert das so lange? Einblicke in die Praxis der Provenienzforschung zur NS-Raubkunst am 27. September 2017

Gemäldegalerie

Wie können Provenienzforscher herausfinden, ob ein Kunstwerk zu Zeiten des Nationalsozialismus unrechtmäßig den Besitzer gewechselt hat? Und gibt es Unterschiede in der Vorgehensweise in Deutschland und den USA? Am 27. September 2017 erklären Expertinnen und Experten, wie Provenienzforschung praktisch funktioniert.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutsch/Amerikanischen Austauschprogramms für Provenienzforschung in Museen PREP berichten in einer öffentlichen Abendveranstaltungen von Herausforderungen und Erfolgen ihrer Arbeit. 

Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr
Gemäldegalerie, Wandelhalle
Mathäikirchplatz 
10785 Berlin

LIVESTREAM

PROGRAMM

BEGRÜSSUNG

  • Hermann Parzinger (Präsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
  • Jane Milosch (Director, Smithsonian Provenance Research Initiative Office of the Provost and Under Secretary for Museums and Research Smithsonian Institution, Washington, D.C.)
  • Christina Haak (Stellvertretende Generaldirektorin Staatliche Museen zu Berlin)

EINFÜHRUNG 

  • Gilbert Lupfer (Leiter der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation Staatliche Kunstsammlungen Dresden und ehrenamtlicher Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste)

FROM VIENNA TO NEW YORK. TRACING SELECT WORKS FROM THEOSCAR BONDY COLLECTION

  • Leonhard Weidinger (Provenienzforscher, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München – Kommission für Provenienzforschung, Wien) und
  • Christine Brennan (Senior Research Associate Medieval Art & The Cloisters, The Metropolitan Museum of Art)

DER SCHLÜSSEL ZUM VORBESITZER: CODES – KÜRZEL – CHIFFREN UND IHRE DECHIFFRIERUNG

  • Hanna Strzoda (Provenienzforscherin, Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin) und
  • Jasmin Hartmann (Provenienzforscherin, Düsseldorf)

VARIATIONS AND COPIES: A CHALLENGE FOR PROVENANCERESEARCH

  • Nancy Karrels (Doctoral Student, University of Illinois) und
  • Meike Hopp (Provenienzforscherin, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München) 

THE IMPORTANCE OF TRANSATLANTIC COMMUNICATION IN PROVENANCE RESEARCH: A CASE STUDY OF TWO MEDIEVAL BEAKERSFROM THE COLLECTION OF BARON MAXIMILIAN VON GOLDSCHMIDT-ROTHSCHILD AT THE METROPOLITAN MUSEUM OF ART,NEW YORK

  • Katharina Weiler (Provenienzforscherin, Museum Angewandte Kunst Frankfurt) und
  • Christine Brennan (Senior Research Associate Medieval Art & The Cloisters, The Metropolitan Museum of Art) 

INSTITUTIONAL ENTANGLEMENT: THE IMPORTANCE OF COLLABORATION BETWEEN UNIVERSITIES AND MUSEUMS FOR PROVENANCERESEARCH

  • Christine Howald (Researcher/Lecturer –“Art Market and Provenance“ Technische Universität Berlin) und
  • Nicolas Pearce (Sir John Richmond Chair of Fine Art, School of Culture & Creative Arts, University of Glasgow) 

DISKUSSION 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Die Vorträge finden in deutscher bzw. englischer Sprache statt.

PREP steht für German/American Provenance Research Exchange Program for Museum Professionals. Das deutsch-amerikanische Austauschprogramm wendet sich an Museumsfachleute aus Deutschland und den USA, die mit Provenienzforschung und der Erforschung des nationalsozialistischen Kunstraubs befasst sind. Vorrangiges Ziel ist der Aufbau eines professionellen Netzwerkes.

Vom 25. - 29.September 2017 treffen sich die Teilnehmer von PREP 2017 in Berlin.   

Das Projekt wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. PREP wird ebenfalls gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Weiterer Förderer ist das Smithonian Women’s Committee.

 

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Tue, 12 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62246
Aktionstag Familie auf der Museumsinsel Berlin am Sonntag, 17. September 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=503&cHash=f35f00cd9dbfe1f7b06102ee8fb884cdhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62218/J_Aktionstag_MI_1_xl_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Aktionstag Familie auf der Museumsinsel Berlin am Sonntag, 17. September 2017

Museumsinsel Berlin

Am Sonntag, den 17. September 2017, laden die Staatlichen Museen zu Berlin zum Abschluss des Veranstaltungsprogramms „Connections“ alle zurzeit in Berlin lebenden Familien zum Aktionstag auf die Museumsinsel Berlin ein.

Auf der Museumsinsel Berlin sind „Neue Nachbarn“ zu Gast: Objekte des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin machen auf ihrem Weg ins künftige Humboldt Forum Halt auf der Museumsinsel Berlin. Am Aktionstag Familie gilt es, alte, neue und zukünftige Nachbarschaften zu erkunden – das Thema wird in Ausstellungsgesprächen und Workshops aufgegriffen. Es gibt Angebote in deutscher, englischer und arabischer Sprache. Der Kolonnadenhof ist Zentrum des großen Familienfestes.

Der Aktionstag Familie markiert den Abschluss des Veranstaltungsprogramms „Connections“, das im Sommer 2017 dazu einlädt, die Vielfalt der Museumsinsel Berlin sowie die für das Humboldt Forum wesentlichen Leitgedanken zu Multiperspektivität und Vielstimmigkeit, Gegenwärtigkeit und Publikumsorientierung zu entdecken. Das Projekt „Connections“ wird großzügig unterstützt durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

Weitere Informationen und Programm

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Fri, 08 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62218
Plüschtier im Pergamonmuseum: Steiff-Löwe ab sofort erhältlich!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=502&cHash=e95099da491f2cb9297f6bd9f84f5cbbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62181/Labbu-Steiff-Uli-Grohs_xl_xl.jpgZu sehen ist: Stofftier „Labbu, Löwe von der Prozessionsstraße“ von Steiff™
Stofftier „Labbu, Löwe von der Prozessionsstraße“ von Steiff™
Copyright: Uli Grohs

Plüschtier im Pergamonmuseum: Steiff-Löwe ab sofort erhältlich!

Pergamonmuseum

Labbu, den Löwen von der Prozessionsstraße gibt es nun als niedliches Stofftier der Firma Steiff im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin und in der Buchhandlung Walther König im Pergamonmuseum.

Im Alten Orient war „Labbu“ das Wort für Löwe. Und so heißt auch das handgefertigte Stofftier der Firma Steiff, das von dem schreitenden Gang bis zu dem besonderen Mähnenwuchs seinen Artgenossen von der Prozessionsstraße nachempfunden ist. König Nebukadnezar II. ließ im 6. Jahrhundert vor Christus die Ziegel der babylonische Prachtstraße mit 120 beinahe lebensgroßen Löwen verzieren. Über zweitausend Jahre später wurden die Überreste dieser Ziegel bei Ausgrabungen in Babylon (im heutigen Irak) gefunden. Von den ursprünglich 120 Löwen der Prozessionsstraße sind heute 30 im Pergamonmuseum in Berlin ausgestellt. Sie wurden in mühevoller Kleinarbeit aus tausenden Ziegelbruchstücken wieder zusammengesetzt.

Als Hommage an die weltberühmten Prachtbauten Babylons ist Labbu, der Löwe ab sofort im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin oder in der Buchhandlung Walther König im Pergamonmuseum erhältlich:

  • Stofftier „Labbu, Löwe von der Prozessionsstraße“
  • von Steiff™
  • Mohair, Webpelz
  • 27,5 x 16,5 x 7,5 cm
  • 232 g
  • 99,00 €

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Wed, 06 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62181
Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut? Podiumsgespräch am 20. September 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=501&cHash=762893f8e230c0d0b82712a8b53791dbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62193/Niccol-Soggi---Herkules-am-Scheideweg_xl_xl.jpgZu sehen ist ein Ausschnitt von: Niccoló Soggi, Herkules am Scheideweg
Niccoló Soggi, Herkules am Scheideweg (Detail)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Jörg P. Anders

Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut? Podiumsgespräch am 20. September 2017

Gemäldegalerie

Podiumsgespräch zur aktuellen Forschung über die Gründungszeit der Gemäldegalerie: Mittwoch, 20. September 2017, 18.30 Uhr

Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin verfügt über eine der weltweit bedeutendsten und vielfältigsten Sammlungen italienischer Malerei des Mittelalters und der Renaissance. Ihr Reichtum verdankt sich dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts in ganz Europa, aber besonders in Preußen wachsenden Interesse für frühe italienische Gemälde aus der Zeit von Giotto bis Raffael. Sie bildeten das erklärte Rückgrat des 1830 eröffneten Königlichen Museums, auf das der Bestand der Gemäldegalerie zurückgeht. Der ästhetische, historische und politische Wert dieser Bilder war kaum zu unterschätzen – sie fungierten als identitätsstiftende Kulturträger, politische Druckmittel und Spekulationsobjekte. Sie setzten Maßstäbe für die Geschmacksbildung und Kulturverständnis des Publikums und für das Schaffen zeitgenössischer Künstler.

Das Podiumsgespräch widmet sich anhand aktueller Forschungsergebnisse den Gemäldesammlungen und dem Kunsthandel in Berlin um 1820 und beleuchtet die europaweite Dynamik und Vernetzung sowie die Gestaltungsmöglichkeiten von heute z. T. unbekannten Händlern, Sammlern und Staatsbeamten. Was war obrigkeitliche Planung, was verdankte sich der Initiative von Bürgern und Gelehrten? Welchen historischen und künstlerischen Wert maß man damals den Gemälden bei, und welchen sehen wir heute in ihnen? Und woher kamen all diese Werke, und wie gehen wir mit ihren Provenienzen um?

Teilnahme kostenfrei, begrenzte Teilnehmerzahl

Zum Podiumsgespräch erwarten Sie:

  • Bénédicte Savoy, Professorin an der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne
  • Neville Rowley, Kurator für italienische Kunst vor 1500 an der Gemäldegalerie und Skulpturensammlung – Staatliche Museen zu Berlin
  • Robert Skwirblies, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin

Grußwort:

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor von Gemäldegalerie und Skulpturensammlung

Moderation:

Sarah Salomon, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Gemäldegalerie und Skulpturen-sammlung – Staatliche Museen zu Berlin

Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut

Anlass der Veranstaltung ist die Neuerscheinung des Buchs „Altitalienische Malerei als preußisches Kulturgut. Gemäldesammlungen, Kunsthandel und Museumspolitik 1797–1830“ von Robert Skwirblies, erschienen im De Gruyter Verlag, Berlin, ISBN: 978-3-11-043940-3.

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Tue, 05 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62193
Gehört Provenienzforschung zur DNA des Humboldt Forums? Diskussion am 20. September 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=498&cHash=8d092c7edaae5fe200dce4206a962b0ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62169/VA_Provenienz_EM_M.-Franken_1920x937_xl.jpgZu sehen ist: Der 'Zaubersack' aus Tansania.
Der "Zaubersack" aus Tansania
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Martin Franken

Gehört Provenienzforschung zur DNA des Humboldt Forums? Diskussion am 20. September 2017

Museen Dahlem

Deutscher Kolonialismus, Provenienzforschung in ethnologischen Sammlungen und das Humboldt Forum – darüber wurde im Sommer 2017 heftig diskutiert. Wie es um den Umgang mit den Sammlungen des Ethnologischen Museums wirklich steht, ist am 20. September Thema in einer in Kooperation mit dem RBB veranstalteten Diskussionsrunde und Slam-Vorträgen.

Zum Auftakt erklären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in fünfminütigen Slamvorträgen an konkreten Beispielen den Stand ihrer Provenienzforschungen und verdeutlichen, wie der Umgang mit ethnologischen Objekten praktisch aussieht und was genau erforscht wird. In der anschließenden Diskussion geht es um Fragen nach der Herkunft der ethnologischen Exponate, den Umgang der Museen mit dem Thema und die nächsten notwendigen Schritte in Sachen Provenienzforschung. Durch die Podiumsdiskussion führt Maria Ossowski, ARD-Kulturkorrespondentin.

Beteiligt sind: 

  • Larissa Förster, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage, Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin
  • Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Viola König, Direktorin des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Zeit und Ort 
20. September 2017
19:00 Uhr

Staatliche Museen zu Berlin
Museen Dahlem, Foyer
Lansstraße 8
14195 Berlin

Der Eintritt ist frei.

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Fri, 01 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62169
Tagung „Alles was glänzt…“ am 14. und 15. September 2017 im Kunstgewerbemuseumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=499&cHash=d01039cd928df4d274e2ccc9037714adhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62183/Tagung_Eleonora_Toledo_J_xl_xl.jpgZu sehen ist: Links: Fragment eines Brokatstoffes, Florenz, 1540er Jahre; / rechts: Agnolo Bronzino: Porträt von Eleonora di Toledo (Detail), 1544-45
Links: Fragment eines Brokatstoffes, Florenz, 1540er Jahre; / rechts: Agnolo Bronzino: Porträt von Eleonora di Toledo (Detail), 1544-45
Copyright: Museo Civico, Turin (links), © Galleria degli Uffizi, Florenz (rechts)

Tagung „Alles was glänzt…“ am 14. und 15. September 2017 im Kunstgewerbemuseum

Kunstgewerbemuseum

Visuelle Repräsentation von Kleidung in der Frühmoderne und die Grenzen ihrer Verlässlichkeit

Für das Studium der frühneuzeitlichen Kleidung ist die Einbeziehung von Bekleidungsdarstellungen in der Kunst unabdingbar. Ziel dieser Konferenz ist, eine Diskussion darüber zu führen, bis zu welchem Grad diese visuellen Quellen verlässliche Zeugen sein können. Es soll auch erörtert werden, inwieweit diese in der Lage sind, genaue Darstellungen zu bieten, aber auch das Verständnis von Modewechseln und modischen Innovationen zu fördern, insbesondere im Hinblick auf den jeweiligen Kontext, in dem sie entstanden sind.

Anmeldung

Die Plätze im Kunstgewerbemuseum am 14. und 15. September 2017 sind limitiert. Bitte registrieren Sie sich bis zum 8. September 2017 unter www.eventbrite.co.uk.

Weitere Informationen

Programm 'All That Glitters' (PDF, 283 KB) (Englisch)

Die Tagung findet in englischer Sprache statt.

Der Eintritt ist frei.

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Fri, 01 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62183
Sonderausstellung zur Jurysitzung des Bundespreises Ecodesign 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=500&cHash=9f326fbe28ee7914d2048ae742a521c1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62156/Bundespreis-Ecodesign2017_Titelmotiv_quer_gruen_xl.jpgZu sehen ist ein grüner Hintergrund mit einem weißen Papierflieger in der oberen rechten Ecke.
Titelmotiv
Copyright: Bundespreis Ecodesign 2017

Sonderausstellung zur Jurysitzung des Bundespreises Ecodesign 2017

Kunstgewerbemuseum

In einer Sonderausstellung präsentiert das Kunstgewerbemuseum am 12. und 13. September 2017 die 129 zur Jurysitzung zugelassenen Beiträge zum diesjährigen Bundespreis Ecodesign.

Am 12. und 13. September bietet das Kunstgewerbemuseum seinen Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, mehr über nachhaltiges Design zu erfahren und einen Einblick in den Auswahlprozess des Bundespreises Ecodesign zu erhalten. Am 11. September tagt die Jury des jährlich ausgelobten Wettbewerbs im Sonderausstellungsbereich des Museums. Im Anschluss daran wird die Ausstellung "Bundespreis Ecodesign 2017: Mit gestalterischem Mut und nachhaltigen Ideen in die Zukunft. Sonderausstellung zur Jurysitzung" an zwei Tagen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Sonderausstellung zeigt innovative und zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Architektur, Ernährung, Mobilität, Kommunikation sowie Mode. Am Vormittag des 12. September wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten.

Wie sich Produkte auf die Umwelt und unsere Alltagskultur auswirken, wird maßgeblich durch das Design bestimmt. Um das Potential von Ecodesign verstärkt in den öffentlichen Fokus zu rücken und Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, haben Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt im Jahr 2012 den Bundespreis Ecodesign ins Leben gerufen. Der Preis zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sich durch eine herausragende ökologische Qualität, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualität auszeichnen.

Von den insgesamt 324 zum diesjährigen Wettbewerb eingereichten Beiträgen wurden 129 zur zweiten Wettbewerbsstufe zugelassen und werden der Jury im September präsentiert. Die Vorauswahl treffen Fachleute des Umweltbundesamtes sowie des Beirats. Besucher/-innen können erfahren, welche Einreichungen die interdisziplinäre Jury überzeugt haben und zu den Nominierten zählen. Die Preisträger werden am 27. November 2017 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium geehrt und im Folgejahr in einer Wanderausstellung auf Messen sowie in Museen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Führung durch die Sonderausstellung

Öffnungszeiten der Sonderausstellung

  • Dienstag, den 12. September 2017, 12–18 Uhr
  • Mittwoch, den 13. September 2017, 10–18 Uhr

Eintritt

Besucherinnen und Besucher können mit der regulären Eintrittskarte des Museums auch die Sonderausstellung besichtigen. Die Karten kosten 8 Euro bzw. ermäßigt 4 Euro pro Person.

Jury 2017

  • Werner Aisslinger (Produktdesigner)
  • Prof. Anna Berkenbusch (Kommunikationsdesignerin)
  • Andreas Detzel (Umweltexperte)
  • Prof. Matthias Held (Produktdesigner)
  • Dr. Thomas Holzmann (Vizepräsident des Umweltbundesamtes)
  • Prof. em. Günter Horntrich (Produktdesigner)
  • Dr. Claudia Perren (Architektin)
  • Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium)
  • Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin)

Der Bundespreis Ecodesign wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben und zeichnet Produkte, Konzepte und Dienstleistungen aus, die den ökologischen Herausforderungen mit guten Ideen begegnen und gestalterisch überzeugen. Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt loben den Preis in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin e.V. aus.

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Fri, 01 Sep 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62156
Kinderakademie: Es gibt noch freie Plätze!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=496&cHash=b5aedef44c51b5cb44fced9d0f57658dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62162/J_d.v.b_Pfingstferien_17_13.Jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Kinderakademie: Es gibt noch freie Plätze!

Mit der Kinderakademie können die Museen zum Hobby werden: Mit Gleichgesinnten die Sammlungen entdecken, Museumsexperten treffen, hinter die Kulissen schauen, künstlerische Techniken ausprobieren - für Kinder und Jugendliche, die mehr wissen wollen, ist die Kinderakademie der richtige Platz.

Ab 27. September 2017 starten die neuen Kurse zu verschiedenen Themen. Die Kurse sind an den Zeitraum eines Schulhalbjahres angelehnt und bestehen aus zehn, bzw. fünf eineinhalbstündigen wöchentlichen Terminen.
Es sind noch Plätze frei, jetzt anmelden!

Weitere Informationen zur Kinderakademie und zur Anmeldung

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Tue, 29 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62162
Fishing for Islands vom 27. bis 29. Oktober 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=495&cHash=a0c3820e93368a16a293dd02920c1e07https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62137/HBF_FishingforIslands_1_xl.jpgFishing for Islands vom 27. bis 29. Oktober 2017
Fishing for Islands vom 27. bis 29. Oktober 2017
Copyright: Markus Reymann, TBA21–Academy

Fishing for Islands vom 27. bis 29. Oktober 2017

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Ein Wochenende ozeanischer Performances, Installationen und Panels der TBA21–Academy in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin: vom 27. Oktober 2017, 18 Uhr bis 29. Oktober 2017, 6 Uhr.

Vom 27. bis 29. Oktober 2017 präsentiert TBA21–Academy das Projekt „Fishing for Islands“ in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin. Der Titel basiert auf einem polynesischen Schöpfungsmythos, demzufolge die Inseln der Archipele aus dem Meer gefischt wurden. Das Projekt umfasst innerhalb von anderthalb Tagen , also in drei Gezeitenzyklen, ein vielfältiges Programm ozeanischer Aktivitäten in der historischen Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin.

Das von Stefanie Hessler und Markus Reymann kuratierte Programm beginnt am Freitag, 27. Oktober mit einem experimentellen „Zirkus“, den Chus Martínez organisiert. Am Samstag, 28. Oktober folgen Panels und Vorträge von KünstlerInnen, KuratorInnen, WissenschaftlerInnen und anderen DenkerInnen, die sich mit dem ozeanischen Raum auseinandersetzen. Hierbei werden Fragen der Legalität und Artenvielfalt ebenso diskutiert wie Konsequenzen der Umweltverschmutzung für das ökologische Gleichgewicht und herkömmliche Maßnahmen zum Schutz der Ozeane. Über den gesamten Zeitraum des Wochenendes eröffnen performative Interventionen und Installationen von KünstlerInnen neue Perspektiven auf die traditionellen und mythologischen Dimensionen der Meere sowie auf Infrastruktur und Migration. Darunter die Installation „Dræbergople“ (2017) von Tue Greenfort und die Videoinstallation „Oceans – Dialogues Between Ocean Floor and Water Column“ (2017) von Armin Linke, die Aufnahmen wissenschaftlicher Forschung in der Tiefsee aus bis zu 5.000 Metern unter dem Meeresspiegel zeigt. Die Präsentation der Videoinstallation wird begleitet von einem Gespräch mit ExpertInnen, die über die durch Menschen verursachten Folgen am Meeresboden diskutieren. Eine Reihe von Sound Performances von KünstlerInnen wie Jana Winderen, Peter Zinovieff und Carl Michael von Hausswolff lädt BesucherInnen am Samstagabend ein, bis in die frühen Morgenstunden in die Geräuschwelt der Meere einzutauchen.

Armin Linkes Arbeit „Ozeane“ ist ein offizielles Projekt des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane, ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Stiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Academy (TBA21), Vienna beauftragte und produzierte das Projekt. Diese Installation entstand in Zusammenarbeit mit dem Edith-Russ-Haus für Media Art.
Zusätzliche Unterstützung erhält „Fishing for Islands“ durch das Institut Kunst, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

„Fishing for Islands“ entstand aus dem Programm der TBA21–Academy, die 2011 als mobile Stätte der Kulturproduktion gegründet wurde und KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und andere DenkerInnen an Bord des Schiffs Dardanella beherbergt. Die Expeditionen der Academy führten zu einigen der entlegensten Regionen im Pazifik – Papua-Neuguinea, Französisch-Polynesien, Fidschi und Tonga – sowie nach Island, Nordamerika und die Karibik, um nur einige zu nennen. Das Programm der Academy fördert mit einer interdisziplinären Herangehensweise den achtsamen Umgang mit den Ozeanen. Genau hier setzt „Fishing for Islands“ an.

Die Veranstaltung versteht sich als Prolog der Nationalgalerie, die im Rahmen der Initiative „Museum Global“ von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Das Projekt mündet in einer Ausstellung im Hamburger Bahnhof, die vom 23. März bis 19. August 2018 den Sammlungsbestand der Nationalgalerie auf seine internationalen und transkulturellen Verflechtungen hin befragt.

Der Eintritt ist frei.

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Fri, 25 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62137
Akademie: Jetzt Tickets buchen!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=493&cHash=6a4dc866ed4cf9b72d22b68a10e611ebhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62141/VS_NM_AEM_130217_0008_J2_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Akademie: Jetzt Tickets buchen!

Die neuen Gesprächs- und Vortragsreihen der Akademie beginnen im September. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten zu intensiven Auseinandersetzungen mit kunst- und kulturhistorischen Themenstellungen.

Gebucht werden kann online und an den Kassen folgender Häuser: Museen der Museumsinsel, Gemäldegalerie, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Museum für Fotografie, Museum Berggruen, Museum Europäischer Kulturen, Sammlung Scharf-Gerstenberg, Schloss Köpenick.
Weitere Informationen, das gesamte Programm und Tickets

Das Halbjahresprogramm 2/2017 Bildung und Vermittlung für Erwachsene (inkl. Akademie) als PDF steht außerdem hier zum Download bereit.

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Thu, 24 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62141
Kunstbuch-Festival FRIENDS WITH BOOKS: ART BOOK FAIR BERLIN vom 22. bis 24. September 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=494&cHash=d7c3ac48ef7e8e86e073ac99eefb0f7chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62136/Website_HB_2_xl.jpgZu sehen ist: Friends with Books 2016
Friends with Books 2016
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof / Foto: Rainer Jordan

Kunstbuch-Festival FRIENDS WITH BOOKS: ART BOOK FAIR BERLIN vom 22. bis 24. September 2017

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Vom 22. bis 24. September 2017 findet FRIENDS WITH BOOKS: ART BOOK FAIR BERLIN 2017 in der historischen Halle im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin statt.

Über 160 Künstler und Verleger präsentieren in der dritten Ausgabe der seit 2014 stattfindenden Kunstbuchmesse ihre Künstler- und Kunstbücher. Ein öffentliches Rahmenprogramm mit Lesungen, Buchpräsentationen, Diskussionsrunden, Performances und künstlerischen Interventionen, bildet die Bandbreite des künstlerischen Publizierens heute ab. Die Eröffnung findet am 22. September 2017 von 18 bis 20 Uhr statt.

Unter den Teilnehmern von FRIENDS WITH BOOKS 2017 sind Archive Books (DE), Black Palm, (DE), Boekie Woekie (NL), christophe daviet-thery, (FR), Louise Guerra, (FR), Annika Larsson (SE), Lendroit éditions (FR), Loré Lixenberg (UK), Sara MacKillop (UK), Onomatopee (NL), Peres projects, (DE), Lorenzo Sandoval (ES), Neptún Magazine (IS), Sternberg Press (DE), Vexer, St. Gallen (CH), Gitte Villesen (DK), Westphalie Verlag, (AT) White Fungus (TW), Wiens Verlag (DE) u.v.a.

Der Eintritt ist frei.

Ort

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Invalidenstraße 50–51
10557 Berlin

Informationen zu teilnehmenden Verlagen und zum Rahmenprogramm

 

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Thu, 24 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62136
Nationalgalerie trauert um Karl Otto Götzhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=492&cHash=c9c1c0b1d53d00ec18beebb00707c0c8https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62135/KOGoetz_VB_8495_xl.jpgZu sehen ist eine Ausstellungsansicht der Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie 2013/2014
Ausstellungsansicht der Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie 2013/2014
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Neue Nationalgalerie / David von Becker

Nationalgalerie trauert um Karl Otto Götz

Neue Nationalgalerie

Der Maler Karl Otto Götz ist im Alter von 103 Jahren verstorben. Zu seinem 100. Geburtstag hatte ihm die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin 2013/2014 eine umfangreiche Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie gewidmet.

„K.O. Götz wird uns in Erinnerung bleiben als einer der bedeutendsten Protagonisten der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts“, sagt Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie.

K.O. Götz gilt als prägende Figur der informellen Malerei in Europa nach 1945. Wuchtig-explosive Pinselschwünge charakterisieren seine Gemälde und bilden den rasend schnellen Malprozess ab. Auch in hohem Alter hatte der 1914 in Aachen geborene Götz nichts von seiner malerischen Vitalität eingebüßt und noch nach der Jahrtausendwende großformatige Bilder hergestellt. Von 1934 bis 2010 datierten die Werke der großen K.O. Götz-Retrospektive, die 2013/2014 im Mies-van-der-Rohe-Bau der Neuen Nationalgalerie stattfand. Zwischen 1958 und 1979 lehrte Götz an der Düsseldorfer Kunstakademie, zu seinen Schülern zählten Gerhard Richter, Sigmar Polke und Franz Erhard Walther ebenso wie die Malerin Rissa, die Götz 1965 heiratete.

Mit Karl Otto Götz verliert die Kunstwelt eine prägende Figur des 20. Jahrhunderts. Der Nationalgalerie, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Publikum werden seine Gemälde in Erinnerung bleiben.

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Wed, 23 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62135
Rückkauf einer Kirchner-Radierung nach Restitutionhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=491&cHash=c95c4d4ff4e8ed95e058321a3a6e7d0bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62121/Kirchner_Fehmarnhaeuser-mit-grossem-Baum_xl_xl.jpgZu sehen ist: Ernst Ludwig Kirchner, Fehmarnhäuser mit großem Baum (Detail), Aquatinta, blauer Druck, auf gelblich grauem glatten Karton (1908)
Ernst Ludwig Kirchner, Fehmarnhäuser mit großem Baum (Detail), Aquatinta, blauer Druck, auf gelblich grauem glatten Karton (1908)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Rückkauf einer Kirchner-Radierung nach Restitution

Kupferstichkabinett

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat neun Kunstwerke an die Erben des jüdischen Unternehmers und Sammlers Eugen Moritz Buchthal zurückgegeben. Eine Radierung von E.L. Kirchner wurde für das Kupferstichkabinett zurückgekauft.

Rechtsanwalt Lothar Fremy, der die Erben vertritt, sagte: „Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat damit ein weiteres Beispiel dafür gesetzt, wie derartige Angelegenheiten im Rahmen einer wechselseitigen und respektvollen Zusammenarbeit zu einer fairen Lösung gebracht werden können. Die Buchthal-Erben danken der Stiftung sehr für ihren verantwortungsvollen Umgang mit dieser noch heute weitgehend ungelösten Problematik.“

Eugen Moritz Buchthal (1878 – 1954) war begeisterter Sammler zeitgenössischer Kunst. Er und seine Familie wurden als Juden von den Nationalsozialisten verfolgt und emigrierten zwischen 1934 und 1938 nach London. 1936 lieferte Buchthal zahlreiche grafische Werke aus seiner Sammlung bei der Berliner Galerie Nierendorf ein. Einige davon erwarb das Kupferstichkabinett. Sie wurden nun zurückgegeben.

Die Radierung „Fehmarnhäuser mit großem Baum“ (1908) von Ernst Ludwig Kirchner hat die Stiftung für das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin zurückgekauft.

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Thu, 17 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62121
Neues Mitglied im kuratorischen Team der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhofhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=490&cHash=018024ced82d26cc6fd82a38b1b7e4fdhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62109/HBF_Nina-Schallenberg_xl_xl.jpgZu sehen ist Nina Schallenberg.
Nina Schallenberg
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Neues Mitglied im kuratorischen Team der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Nina Schallenberg ist ab 16. August 2017 neues Mitglied im kuratorischen Team der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Staatliche Museen zu Berlin

Nina Schallenberg studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin und Paris. Sie wurde mit einer Dissertation zur inszenierten Skulptur bei Rodin, Rosso und Brancusi an der Freien Universität Berlin promoviert. 2006 bis 2009 war sie wissenschaftliche Volontärin und Mitarbeiterin am Museum Ludwig Köln. Von 2010 bis 2017 war sie Sammlungskuratorin am Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen, wo sie die thematische Präsentation der Sammlung einführte.

Zuletzt kuratierte sie die Sammlungspräsentation „Erzählte Welt – Geschichten in der Kunst“ (2017/2018) und entwickelte neben thematischen Neupräsentationen wie „Sounds & Silence“ (2011/2012) oder „Material & Möglichkeit“ (2015) mit der Reihe „Kabinettstücke“ ein neues Präsentationsformat für Werke auf Papier. Seit 2015 ist sie Mitglied des DFG-Netzwerks Theorie der Skulptur. Im Wintersemester 2016/2017 hatte sie die Chillida-Gastprofessur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne.

Ab 16. August 2017 ist Nina Schallenberg als Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin tätig mit einem Schwerpunkt auf den Beständen der Sammlung Marx.

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Wed, 16 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62109
Rund 40.000 Euro Förderung für Erhalt von "Schriftkunst"-Bestand der Kunstbibliothekhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=489&cHash=77daed5f6708ebb6ac1d3e26b25ef266https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62099/Talisman-2-xl_xl.jpgZu sehen ist: Talisman, Teheran 1872, 28 x 36,5 cm, Inv. 1910,51 (Geschenk von Walther Schulz, Berlin)
Talisman, Teheran 1872, 28 x 36,5 cm, Inv. 1910,51 (Geschenk von Walther Schulz, Berlin)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Imke Henningsen

Rund 40.000 Euro Förderung für Erhalt von "Schriftkunst"-Bestand der Kunstbibliothek

Kunstbibliothek

Rund 40.000 Euro erhält die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin für die Restaurierung und Konservierung einer Sammlung von Schriftkunst in einem Modellprojekt der Koordinierungsstelle für den Erhalt des schriftlichen Kulturguts (KEK). Die Fördermittel werden durch Eigenmittel ergänzt.

Die Bestandsgruppe „Schriftkunst“ in der Kunstbibliothek wurde in den Jahren 1880-1930 aufgebaut. Als Vorbildersammlung für Typographie und Schriftgestaltung umfasst sie Beispiele für Schrift als künstlerische Ausdrucksform. Der konservatorische Zustand der Objekte lässt eine Benutzung im Studienbetrieb in den meisten Fällen nicht mehr zu, obwohl die Sammlung bis heute für Forschung und Lehre vorgesehen ist, insbesondere für den Studiengang „Visuelle Kommunikation“.

Joachim Brand, Leiter der Kunstbibliothek, erklärt: „Die jahrelange intensive Nutzung ist der Sammlung anzusehen: Verschmutzungen, Risse und Fehlstellen sind nur einige der entstandenen Schäden. Auch veraltete Methoden der Objektmontage haben die Schriftträger und die Schreib- und Malmittel in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Restaurierung können wir sie nun wieder dauerhaft zugänglich machen.“

Die Bestandsgruppe „Schriftkunst“ umfasst vor allem seltene handschriftliche Unikate – von karolingischen Minuskeln bis zur Kalligrafie des 20. Jahrhunderts aus verschiedenen Kulturkreisen, darunter auch herausragende Beispiele islamischer Schriftkunst. Es finden sich auch viele Beispiele von Schriftzeichnung in besonderen Formaten, etwa ausgeschnittene Initialen und Seiten mittelalterlicher Handschriften oder Schriftmuster auf Urkunden, Lehrbriefen, Albumblättern und Wandsprüchen. Diese zeigen eine ungewöhnlich große Vielfalt an verwendeten Materialien und angewandter Techniken – Pergament, Papier, Tinte, Farbpigmente, Blattgold, Collagen, Holzschnitte, Zeichnungen, Buchdruck und vieles mehr.

In dem Projekt soll ein Teil dieser verschiedenartigen Objekte modellhaft so bearbeitet werden, dass Schadensursachen entfernt werden, mechanische Schäden behoben und durch den Einsatz neuer Materialien die Objekte vor beschleunigter chemischer Zersetzung bewahrt werden. Unabhängig von dem Modellprojekt werden zahlreiche weitere Objekte der Bestandsgruppe konservatorisch und restauratorisch bearbeitet werden. Auch eine Digitalisierung ist geplant.

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Tue, 15 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62099
100.000 Besucher in der Ausstellung „China und Ägypten“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=487&cHash=abaeeb9f010ae877acfd6bc20db73cechttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62070/China_Aegypten_100000_Besucher_xl_xl.jpgZu sehen sind: Kuratorin Mariana Jung (l.) und Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung (r.), begrüßen den 100.000 Besucher der Ausstellung: Bernd Rödel mit Familie aus Düsseldorf
Kuratorin Mariana Jung (l.) und Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung (r.), begrüßen den 100.000 Besucher der Ausstellung: Bernd Rödel mit Familie aus Düsseldorf
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

100.000 Besucher in der Ausstellung „China und Ägypten“

Neues Museum

Nach nur fünf Wochen haben bereits 100.000 Besucherinnen und Besucher die Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ im Neuen Museum gesehen. Die Schau – eine Kooperation des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Shanghai Museum – ist noch bis zum 3. Dezember 2017 auf der Museumsinsel Berlin geöffnet.

Heute hat Friederike Seyfried, Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung, gemeinsam mit Kuratorin Mariana Jung im Kolonnadenhof die 100.000sten Besucher begrüßt: Bernd Rödel ist mit Ehefrau und Sohn eigens aus Düsseldorf angereist, um die Ausstellung sowie das benachbarte Pergamonmuseum zu besuchen.

Friederike Seyfried: „Wir sind sehr erfreut, dass bereits nach so kurzer Zeit so viele Besucherinnen und Besucher diese außergewöhnliche Präsentation gesehen haben. Das überaus große Interesse bestärkt uns darin, dass der Ansatz des Konzeptes richtig war und die Ausstellung einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zum Humboldt Forum leistet.“

Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“

Die Ausstellung präsentiert erstmals gemeinsam altägyptische und altchinesische Exponate. Durch bedeutende Leihgaben aus dem Shanghai Museum und ergänzt um Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, werden zahlreiche Exponate aus dem „Reich der Mitte“ zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt rund 250 einzigartige Kunstschätze beider Hochkulturen und umfasst einen Zeitraum von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit 332 v. Chr. bis 312 n. Chr.

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ zeichnet die Entwicklung beider Regionen nach, die die Grundlage großer Zivilisationen geschaffen haben. Und obwohl es keinen direkten Kontakt zwischen dem Alten China und dem Alten Ägypten gab, treten neben Unterschieden auch überraschend viele Gemeinsamkeiten zu Tage. Jedes der gezeigten Objekte hat seine eigene Geschichte und steht stellvertretend für seine Kultur. Die Ausstellung erzählt diese Geschichten anhand von fünf Themengebieten:

  • Lebenswelten
  • Schrift
  • Totenkult
  • Glaubenswelten
  • Herrschaft & Verwaltung

Inklusive Angebote und Tickets

Vielseitige inklusive Zugänge wie Tastobjekte, Beschriftungen in Braille, ein Audioguide in Leichter Sprache sowie ein umfangreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm für Besucherinnen und Besucher mit Beeinträchtigungen bieten multisensorische Zugänge zu den Objekten und Inhalten der Ausstellung. Darüber hinaus haben Erwachsene und Kinder die Möglichkeit, etwa bei Workshops, Rundgängen mit den Kuratorinnen und Tandemführungen mit Expertinnen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellungsinhalte zu vertiefen.

Zeitfenstertickets, die einen Ausstellungsbesuch ohne Wartezeit ermöglichen, können vorab online gebucht werden: shop.smb.museum.

Förderer und Partner

„China und Ägypten. Wiegen der Welt” wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Ausstellung wird unterstützt durch den Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin e.V. und Museum&Location.

Medienpartner der Ausstellung sind Inforadio (rbb), kulturradio vom rbb, National Geographic, Der Tagesspiegel, tip Berlin und ZITTY.

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Thu, 10 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62070
Der Herbst 2018 wird spektakulär: Das freigelegte Europahttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=488&cHash=5e29ca9ce5cde19b16d401523e29e62chttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62071/Himmelsscheibe_xl.jpgZu sehen ist: Älteste Himmelsdarstellung Europas, gefunden 1999 von Raubgräbern am Mittelberg, Sachsen-Anhalt
Älteste Himmelsdarstellung Europas, gefunden 1999 von Raubgräbern am Mittelberg, Sachsen-Anhalt
Copyright: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Foto Juraj Lipták

Der Herbst 2018 wird spektakulär: Das freigelegte Europa

Gropius Bau

Der Kontinent von unten: Das Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Verband der Landesarchäologen zeigen 2018 im Gropius Bau die Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland

Herbst 2018, 1.600 Quadratmeter Ausstellungsfläche, ein Millionenprojekt, das jetzt spruchreif ist: Seit fünfzehn Jahren wird es erstmals wieder eine Ausstellung zur Archäologie in Deutschland geben. Im Berliner Gropius Bau sind dann über 1000 herausragende Objekte aus allen Bundesländern zu sehen. Die Federführung für die Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ liegt beim Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin und ihrem Direktor Matthias Wemhoff. Ihm geht es vor allem darum, im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres, kurz ECHY genannt, zu zeigen, was den nervösen Kontinent einst verbunden hat:

  • Mobilität
  • Austausch
  • Konflikt
  • Innovation

Die Ausstellung will anhand spektakulärer archäologischer Neufunde und durch neue Blicke auf Altfunde deutlich machen, wie in den schriftlosen Zeiten menschlichen Seins die Grundlagen des gegenwärtigen Europa gelegt wurden und ein einzigartiges Netzwerk kultureller Interaktion entstand.

Erstmals wird eine solche Schau auch nicht chronologisch, sondern thematisch konzipiert. So soll beispielsweise im Lichthof des Gropius-Baus an den römische Rheinhafen von Köln erinnert werden, und zwar mit einer 3,50 Meter hohen und 12 Meter langen Spundwand aus mächtigen Eichenholzbohlen, die beim Bau der Kölner U-Bahn vor zehn Jahren ausgegraben wurde und die erstklassig erhalten ist. Die Wand gehörte zur römischen Anlage des Kölner Hafentores, das nun erstmalig eindeutig in das späte 1. Jh. n. Chr. datiert werden kann. Überdies zeigen die etwa zwei Millionen Funde, die im Hafen und der Stadtmauer ans Tageslicht kamen, dass die antike Stadt Köln für Mobilität und Austausch im gesamten römischen Reich stand. Wie sehr mobile Menschen Europa seit jeher prägten, belegen auch Wegstücke und Straßenbeläge aus unterschiedlichen Zeiten und von verschiedenen Orten sowie die Holzreste der Jochpfahlbrücke von Kirchheim-Niederwald (Hessen), die in keltischer Zeit ein Sumpfgebiet über 26 Meter überbrückte.

Und auch für das Thema Migration gibt es schon im Neolithikum Zeugnisse. Die erste Welle aus Südosteuropa bringt eine produzierende, sesshafte Lebensweise mit sich, die sich nach Auskunft der großen Zahl an Kastenbrunnenfunden und anderen Siedlungsfunden der linienbandkeramischen Kultur, die in letzter Zeit vor allem aus den Braunkohlerevieren in Nordsachsen und Nordrhein-Westfalen geborgen wurden, umfassender und in kürzester Zeit in einigen Regionen Mitteleuropas durchsetzt als bisher angenommen und neue Erkenntnisse raumgreifenden frühneolithischen Landneubaus vermitteln. Aber auch frühe Konflikte gab es auf dem Kontinent: Nach gegenwärtigen Forschungsstand wurde die älteste Schlacht Mitteleuropas in der Bronzezeit im Tal des kleinen Flusses Tollense in Mecklenburg ausgetragen. Hier standen sich zwei Kriegsheere gegenüber, die so professionell und auch strukturiert kämpften, wie es sonst nur für Südosteuropa und in der Ilias schriftlich belegt ist.

Noch muss man sich mit der Vorfreude auf all die spektakulären Funde begnügen, denn die Ausstellung startet im September 2018 und wird bis Januar 2019 im Berliner Gropius Bau zu sehen sein.

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Thu, 10 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62071
Wir sind dabei: Lange Nacht der Museen am 19. August 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=485&cHash=bd5e4df72ac6e81957d19086b3d7951ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62029/2017_LNdM_Museumspaket8_J_xl.jpg

Copyright: Kulturprojekte Berlin

Wir sind dabei: Lange Nacht der Museen am 19. August 2017

Die Lange Nacht der Museen feiert Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, startete die erste Lange Nacht der Museen mit 18 Museen. Am 19. August 2017 präsentieren sich zwanzig Jahre später rund 80 Museen unter dem Motto „Made in Berlin“.

Von den Staatlichen Museen zu Berlin nehmen teil:

Programm

Tickets

  • 18 EUR / ermäßigt 12 EUR | Ticket buchen
  • Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.
  • Das Ticket gilt am 19. August 2017 von 18 bis 2 Uhr als Einlasskarte in allen an der Langen Nacht beteiligten Häusern, für die Kieztouren in den Oldtimerbussen und für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich ABC von 19.8. / 15 Uhr bis 20.8. / 5 Uhr.
  • Online und an Automaten sind keine ermäßigten Tickets erhältlich.

Weitere Informationen zur Langen Nacht der Museen

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Tue, 08 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62029
Die Staatlichen Museen zu Berlin im Gedenken an Martin Rothhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=486&cHash=855c73db24dabc5d215b3a15cd646ef1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_62048/Martin-roth-michael-eissenhauer_xl.jpgZu sehen ist: Martin Roth und Michael Eissenhauer bei der Vorab-Pressekonferenz zu 'The Botticelli Renaissance' im Januar 2015 in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin
Martin Roth und Michael Eissenhauer bei der Vorab-Pressekonferenz zu "The Botticelli Renaissance" im Januar 2015 in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Die Staatlichen Museen zu Berlin im Gedenken an Martin Roth

Die Staatlichen Museen zu Berlin verband seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit Martin Roth, der am Sonntag im Alter von 62 Jahren in Berlin verstarb. Seit seiner Zeit als Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kooperierte Roth mit den Staatlichen Museen zu Berlin in zahlreichen international wegweisenden Projekten.

Zu den gemeinsam realisierten Ausstellungen gehörten „Blicke auf Europa. Europa und die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts“ 2007 in Brüssel sowie „Living Landscapes: A Journey through the German Art“, „Gerhard Richter’s Paintings 1963–2007“ und „The Art of the Enlightenment“ 2008 bzw. 2011/12 in Peking. Auch für die Ausstellung „Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach“ jüngst in Los Angeles hatte Martin Roth schon frühzeitig wichtige Impulse gegeben. Als Direktor des Victoria and Albert Museums in London blieb Martin Roth den Staatlichen Museen zu Berlin verbunden, wie vor allem das an beiden Standorten erfolgreiche Ausstellungsprojekt „The Botticelli Renaissance“ (2015/2016) zeigt.

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin: „Die Nachricht vom viel zu frühen Tod Martin Roths habe ich mit großer Bestürzung aufgenommen; meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen engen Freunden. Martin Roth war uns immer ein bereichernder Kollege und in allen Dingen ein zugänglicher Gesprächspartner, von dem stets wertvoller Rat zu erwarten war. Die Projektkooperationen, die kulturvermittelnd ins In- und Ausland wirkten, waren ihm äußert wichtig. Sein kritischer Geist konnte zuweilen herausfordernd sein, wurde aber als Ansporn und Inspiration auch überaus geschätzt. Martin Roth wird uns fehlen.“

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Mon, 07 Aug 2017 00:00:00 +0000SMB_news_62048
Inklusive Zugänge in „China und Ägypten“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=484&cHash=e674a426faeaae5c1d1bfb0b8cda37a5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61897/VS_NM_050217_0349_J_xl_xl.jpgZu sehen sind drei Kinder, die nebeneinander sitzen. Vermittlungsarbeit im Museum.
Vermittlungsarbeit im Museum
Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Inklusive Zugänge in „China und Ägypten“

Neues Museum

Die Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ bietet vielfältige inklusive Zugangsmöglichkeiten zu den ausgestellten Werken. Neben Tastobjekten gibt es einen Audioguide in Leichter Sprache sowie ein umfangreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm für Besucherinnen und Besucher mit und ohne Beeinträchtigungen.

Acht Repliken aus dem Shanghai Museum und dem Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin bieten die Möglichkeit, die Material- und Formenvielfalt Chinas und Ägyptens haptisch zu erkunden. Ertastbar sind unter anderem eine Jade-Kette, eine Bronzeskulptur der Katzengöttin Bastet, ein Schminkspiegel, eine Steinskulptur des Schreibers Henka und die Skulptur eines Hundes aus glasierter Keramik. Die Tastobjekte sind auf Sitzhöhe in das Ausstellungsdisplay eingelassen, zudem finden sich Beschriftungen und Objekttexte in Braille. Die niedrige Höhe der Tastobjekte bietet nicht nur Menschen mit und ohne Seheinschränkungen die Möglichkeit, die Objekte im Sitzen zu erkunden, sondern eignet sich auch für Kinder und Besucherinnen und Besucher, die einen Rollstuhl nutzen.

Darüber hinaus führt ein Audioguide in Leichter Sprache durch die Ausstellung. Leichte Sprache ist beispielsweise hilfreich für Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche, für Personen mit geringen Deutschkenntnissen oder für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Er ergänzt den Audioguide in Leichter Sprache, der im Neuen Museum seit 2016 angeboten wird. Zudem sind Induktionsschleifen erhältlich, die für den Audioguide und im Rahmen von Führungen genutzt werden können.

Ein umfangreiches inklusives Bildungs- und Vermittlungsprogramm richtet sich an Besucherinnen und Besucher mit und ohne Einschränkungen. Neben Ausstellungsgesprächen für Erwachsene mit und ohne Seheinschränkungen finden Ausstellungsgespräche für Gehörlose und hörende Erwachsene statt. Familien mit Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen haben die Möglichkeit, die Ausstellung in einem inklusiven Workshop zu erkunden. Die inklusiven Angebote bieten multisensorische Zugänge zu den Objekten und Inhalten der Ausstellung. Materialproben kommen dabei ebenso in Einsatz wie die im Ausstellungsdisplay integrierten Tastobjekte. Die inklusiven Angebote werden von einem Tandem aus Kunst- oder Kulturvermittlern mit und ohne Seheinschränkungen bzw. mit einem Gebärdensprachdolmetscher durchgeführt. Für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen steht ebenfalls ein inklusiver Workshop zur Buchung bereit.

Die Staatlichen Museen zu Berlin versuchen zunehmend inklusive Angebote in ihr Bildungs- und Vermittlungsprogramm zu integrieren. So werden seit Herbst 2016 Workshops und mehrtägige Ferienprogramme für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung und ihre Eltern angeboten. Für „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ wurde erstmalig zu einer Sonderausstellung ein umfangreiches inklusives Angebot für verschiedene Nutzergruppen erarbeitet.

Inklusive Angebote für Erwachsene

China und Ägypten – zwei Hochkulturen im Vergleich
Ausstellungsgespräche für Erwachsene mit und ohne Seheinschränkungen

Sonntag / 11 Uhr / 6. August, 20. August, 3. September, 17. September, 1. Oktober, 15. Oktober, 5. November, 19. November, 3. Dezember 2017 (jeden 1. und 3. Sonntag im Monat)

Der Rundgang nimmt die Themen der Ausstellung – Schrift, Totenkult, Alltag, Glaubenswelten und Herrschaftsformen – auf und lädt zum Kulturvergleich ein. Er wird moderiert von einer sehenden Kulturvermittlerin und einer Kulturvermittlerin mit einer Seheinschränkung. Im Rahmen der Veranstaltung kommen tastbare Objekte sowie Materialproben zum Einsatz.

Teilnahmegebühr: 4 € zzgl. Eintritt

Begrenzte Teilnehmerzahl, Tickets sind online unter www.smb.museum buchbar und am Veranstaltungstag an der Museumskasse erhältlich

China und Ägypten – zwei Hochkulturen im Vergleich
Ausstellungsgespräche für gehörlose und hörende Erwachsene

Sonntag / 15 Uhr / 6. August, 3. September, 1. Oktober, 5. November, 3. Dezember 2017 (jeden 1. Sonntag im Monat)

Der Rundgang nimmt die Themen der Ausstellung – Schrift, Totenkult, Alltag, Glaubenswelten und Herrschaftsformen – auf und lädt zum Kulturvergleich ein. Ein Kulturvermittler und ein Gebärdensprachdolmetscher moderieren das Gespräch.

Teilnahmegebühr: 4 € zzgl. Eintritt

Begrenzte Teilnehmerzahl, Tickets sind online unter www.smb.museum buchbar und am Veranstaltungstag an der Museumskasse erhältlich.

Audioguide

Ein Audioguide in Leichter Sprache ist kostenlos im Museum erhältlich.

Angebote für Kinder und Familien

Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich des vollendeten 18. Lebensjahrs ist der Eintritt in die Staatlichen Museen zu Berlin kostenfrei

Forscherdrang
Inklusiver Workshop für Familien und Kinder von 9 bis 12 Jahren mit und ohne Beeinträchtigungen

Samstag / 14 – 16 Uhr / 29. Juli, 30. September, 25. November 2017

In der Ausstellung erkundest du Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen. Dabei nutzt du Methoden der Archäologen und fügst neue hinzu. Hierbei kommen alle Sinne zum Einsatz. Du ertastest ein Objekt und fasst deine Beobachtungen in Worte. Riechend, fühlend und schauend vergleichst du Materialproben. Deine Beobachtungen hältst du schriftlich, als Audioaufnahme, als Zeichnung oder mit Modelliermasse fest.

Teilnahmegebühr: 9 €

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich bis drei Werktage vor Veranstaltungsbeginn. Bitte geben sie an, welche Unterstützung ihr Kind benötigt. Gegebenenfalls sind für eine Begleitperson Eintritt und Teilnahmegebühr frei.

Angebote für Schulen

Für Schülerinnen und Schüler ist der Eintritt im Rahmen einer moderierten Veranstaltung kostenfrei

Forscherdrang
Inklusiver Workshop

In der Ausstellung erkunden wir Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kulturen. Dabei nutzen wir die Methoden der Archäologen und fügen neue hinzu. Hierbei kommen alle Sinne zum Einsatz. Wir ertasten ein Objekt und fassen unsere Beobachtungen in Worte. Riechend, fühlend und schauend vergleichen wir Materialproben. Unsere Beobachtungen halten wir schriftlich, als Audioaufnahme, als Zeichnung oder mit Modelliermasse fest.

Für Klasse 4 – 6, Sek I

Dauer: 120 Min.

Kosten: 60 €

Bitte geben Sie bei der Buchung an, welche Unterstützung die Schülerinnen und Schüler benötigen.

Information und Buchung

Staatliche Museen zu Berlin
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste

Tel.: +49 30 266 42 42 42 (Mo–Fr 9–16 Uhr)
E-Mail: service@smb.museum
www.smb.museum

Bildung und Vermittlung bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Das Referat Bildung, Vermittlung, Besucherdienste ist die zentrale Bildungseinrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin und als solche mit der Konzeption und Umsetzung von Angeboten in allen 15 Sammlungen betraut. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot richten sich die Staatlichen Museen zu Berlin an verschiedene Nutzergruppen: Kinder und Familien, Jugendliche und Erwachsene, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen, Individualbesucher und Besuchergruppen.

Die Sonderausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“

6. Juli bis 3. Dezember 2017

Eine Sonderausstellung des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Shanghai Museum

Erstmals werden im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin altägyptische und altchinesische Exponate gemeinsam präsentiert. Durch bedeutende Leihgaben aus dem Shanghai Museum und ergänzt um Objekte des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, werden zahlreiche Exponate aus dem „Reich der Mitte“ zum ersten Mal in Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt rund 250 einzigartige Kunstschätze beider Hochkulturen und umfasst einen Zeitraum von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit 332 v. Chr. bis 312 n. Chr.

„China und Ägypten. Wiegen der Welt“ zeichnet die Entwicklung beider Regionen nach, die die Grundlage großer Zivilisationen geschaffen haben. Und obwohl es keinen direkten Kontakt zwischen dem Alten China und dem Alten Ägypten gab, treten neben Unterschieden auch überraschend viele Gemeinsamkeiten zu Tage. Jedes der gezeigten Objekte hat seine eigene Geschichte und steht stellvertretend für seine Kultur. Die Ausstellung erzählt diese Geschichten anhand von fünf Themengebieten: Lebenswelten, Schrift, Totenkult, Glaubenswelten und Herrschaft & Verwaltung.

„China und Ägypten. Wiegen der Welt” wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Ausstellung wird unterstützt durch den Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin e.V und Museum&Location.

Medienpartner der Ausstellung sind Inforadio (rbb), kulturradio vom rbb, National Geographic, Der Tagesspiegel, tip Berlin und ZITTY.

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Thu, 27 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61897
Sparticket für die Lange Nacht der Museen am 19. August: 12 EUR bis 7. August, danach 18 EURhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=483&cHash=946fbd6d15710a383181d023d0b49b23https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61147/2017_LNdM_Museumspaket9_J_xl.jpg

Copyright: Kulturprojekte Berlin

Sparticket für die Lange Nacht der Museen am 19. August: 12 EUR bis 7. August, danach 18 EUR

Die Lange Nacht der Museen feiert Geburtstag! Vor 20 Jahren, im Februar 1997, startete die erste Lange Nacht der Museen mit 18 Museen. Am 19. August 2017 präsentieren sich zwanzig Jahre später rund 80 Museen unter dem Motto „Made in Berlin“. Sichern Sie sich jetzt das günstige Sparticket für alle an der Langen Nacht beteiligten Häuser! 

Von den Staatlichen Museen zu Berlin nehmen teil: Altes Museum, Alte Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Kunstgewerbemuseum, Kupferstichkabinett, Neues Museum. Das vollständige Programm der Langen Nacht der Museen finden Sie hier.

Das Ticket gilt am 19. August 2017 von 18 bis 2 Uhr als Einlasskarte in allen an der Langen Nacht beteiligten Häusern, für die Kieztouren in den Oldtimerbussen und für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich ABC von 19.8. / 15 Uhr bis 20.8. / 5 Uhr.

SPARTICKETS | 12 EUR / ermäßigt 10 EUR, erhältlich nur bis 7. August
REGULÄR | 18 EUR / ermäßigt 12 EUR, erhältlich vom 8. bis 19. August

Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Online und an Automaten sind keine ermäßigten Tickets erhältlich.

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Mon, 24 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61147
Kostenlose Ferienworkshops für geflüchtete Kinder und Familienhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=482&cHash=446d5812ffa98152458b73547f25cbc0https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61884/J_SMB_FF_VS3_0247_jpg_xl.jpg

Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Kostenlose Ferienworkshops für geflüchtete Kinder und Familien

Auch in diesen Sommerferien laden die Staatlichen Museen zu Berlin geflüchtete Kinder und Familien zu künstlerisch-praktischen Workshops ein.

Zur Wahl stehen Angebote in der Alten Nationalgalerie, dem Alten Museum und dem Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin, im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum sowie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Der Eintritt in die Museen sowie die Teilnahme an den Workshops ist inklusive der begleitenden Helferinnen und Helfer frei.

Alle Angebote sind in deutscher und englischer Sprache buchbar. Bei Bedarf und nach Verfügbarkeit können die Veranstaltungen durch einen Dolmetscher in arabischer Sprache oder Farsi begleitet werden.

Alle Angebote im Überblick

 

Information und Buchung
Staatliche Museen zu Berlin
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
Tel.: +49 30 266 42 42 42 (Mo–Fr 9–16 Uhr)
E-Mail: service@smb.museum

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Fri, 21 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61884
Finissage der Ausstellung „Alchemie. Die Große Kunst“ mit verlängerten Öffnungszeitenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=480&cHash=04068886088307f0032739d7f113a531https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61869/alchmie_web_xl_xl.jpgAlchemie. Die Große Kunst
Alchemie. Die Große Kunst
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Finissage der Ausstellung „Alchemie. Die Große Kunst“ mit verlängerten Öffnungszeiten

Kulturforum

Die groß angelegte Ausstellung im Berliner Kulturforum beleuchtet das Verhältnis von Kunst und Alchemie auf rund 800 Quadratmetern. Gezeigt werden mehr als 200 Exponate aus über 3000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin und der Staatsbibliothek, ergänzt durch herausragende Leihgaben namhafter internationaler Institutionen.

Wegen des großen Besucherzuspruchs werden die Öffnungszeiten am letzten Wochenende der Ausstellung wie folgt verlängert:

  • Donnerstag, 20. Juli 2017: 10 – 20 Uhr
  • Freitag, 21. Juli 2017: 10 – 20 Uhr
  • Samstag, 22. Juli 2017: 11 – 20 Uhr
  • Sonntag, 23. Juli 2017: 11 – 18 Uhr

Die Alchemie ist ein Schöpfungsmythos und künstlerischem Schaffen daher wesensverwandt – diese Idee durchzieht alle Epochen und Kulturen, sie berührt die alchemistische Theoriebildung ebenso wie die künstlerische Praxis. Eine Ausstellung zur Kunst der Alchemie ist daher wie geschaffen für die Staatlichen Museen zu Berlin, deren Bestände von der Vor- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart reichen. Die Alchemie ist ein Universalthema für ein Universalmuseum.

Zur Ausstellung ist eine Katalogbox erschienen, die als alchemistischer Karteikasten die Vielfalt der Einzelwerke und deren reiche Verbindungen quer durch Zeiten, Kulturen und geografische Räume verdeutlicht.

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Tue, 18 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61869
Internationale Delegation zu Besuch auf der Museumsinselhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=481&cHash=598fd932513a982f3fa6ad58484e935bhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61866/Website_VB_6425_xl.jpgDelegationsbesuch in der Restaurierungswerkstatt im Archäologischen Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin.
Delegationsbesuch in der Restaurierungswerkstatt im Archäologischen Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Internationale Delegation zu Besuch auf der Museumsinsel

Museumsinsel Berlin

12 internationale Experten waren heute zu Gast bei den Staatlichen Museen zu Berlin, um sich im Rahmen einer einwöchigen Informationsreise des Goethe-Instituts zum Thema Kulturerhalt und Schutz von Kulturgütern mit Kolleginnen und Kollegen in Deutschland auszutauschen. Nach einem einführenden Gespräch mit Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, besichtigten die Gäste die Restaurierungswerkstätten des Archäologischen Zentrums sowie die Museumsinsel.

Die von den Staatlichen Museen zu Berlin bewahrten Objekte zählen zum kulturellen Erbe der Menschheit. Der Schutz von Kulturgut ist daher eine zentrale Aufgabe für alle Sammlungen, in denen Werke erhalten, bewahrt und digital dokumentiert werden.

Besonders hervorzuheben ist das Projekt „Syrian Heritage Archive Project“ Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Deutschen Archäologischen Institut. Zentrale Aufgabe ist die Erstellung eines digitalen Archivs der syrischen Kulturgüter zur Rettung wissenschaftlicher Dokumente, aber auch als Grundlage für den Wiederaufbau Syriens. Zentrale Datenbank der digitalen Archivarbeit ist die Objektdatenbank für Bilder des DAI „Arachne“. In diese wurden im Jahr 2016 weitere 29.000 Digitalisate (im Gesamtprojekt ca. 130.000) eingeordnet. In der anlaufenden Projektphase des Jahres 2017 werden weitere wichtige Sammlungen in das Archiv aufgenommen – vorwiegend aus Syrien selbst und in Zusammenarbeit mit der UNESCO in Beirut.

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Tue, 18 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61866
KIEZ MEETS MUSEUM: Die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und die Berliner Leben setzen im Jahr 2017 vier Projekte für Kinder und Jugendliche umhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=479&cHash=5a7138f0d62eeb576e22609b1d557bechttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61832/03_HBF_Unentdeckte_Ecken_BueSSEMEIER_xl.jpgZu sehen sind zwei Mädchen des Projektes Kiez Meets Museum, Unentdeckte Ecken“
Kiez Meets Museum, Unentdeckte Ecken“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, 2017 / Foto: Anika Büssemeier

KIEZ MEETS MUSEUM: Die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und die Berliner Leben setzen im Jahr 2017 vier Projekte für Kinder und Jugendliche um

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Seit 2014 arbeiten die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und die Berliner Leben, eine Stiftung der Gewobag, im Bereich Bildung und Vermittlung zusammen. KIEZ MEETS MUSEUM setzt diese Kooperation fort. Bis 2018 werden pro Jahr vier Projekte für Kinder und Jugendliche realisiert, die darauf zielen, junge Menschen aus strukturschwachen Quartieren am kulturellen Leben der Stadt teilhaben zu lassen und ihren Blick auf die Kunst für andere erlebbar zu machen.

Aktuell entstehen im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin die Projekte „Deine eigene Geschichte“ und „Unentdeckte Ecken“ für Kinder. Am 11. Juli um 14 Uhr wurden deren Ergebnisse im Hamburger Bahnhof vorgestellt. Im Herbst 2017 folgen dann die Projekte „Stell die Verbindung her“ sowie „Von Nagel zu Nagel – von Ort zu Ort“ für Jugendliche.

Ab 12. Juli 2017 Ausstellungsbegleiter in Heftform von Kindern für Kinder kostenlos im Hamburger Bahnhof erhältlich

Im Projekt Deine eigene Geschichte entwickeln Grundschüler einen Ausstellungsbegleiter für Kinder mit persönlichen Geschichten zu Kunstwerken im Hamburger Bahnhof u.a. von Joseph Beuys, Roy Lichtenstein oder Wolf Vostell. Begleitet von einer Kunstvermittlerin und einem Illustrator entdecken sie spielerisch und aktiv die Werke zeitgenössischer Kunst. Aus ihren Skizzen, Zeichnungen, Textfragmenten, O-Tönen und Geschichten entsteht der Ausstellungsbegleiter, der ab 12. Juli 2017 für junge Museumsbesucher kostenlos an der Kasse des Museums erhältlich ist. Die von den Schülern entwickelten Ideen regen andere Kinder zu eigenen Entdeckungen und Geschichten über die Kunst an.

In einem weiteren Projekt sammeln, fotografieren und zeichnen Grundschüler „Unentdeckte Ecken“ im Hamburger Bahnhof und in ihrer Lebensumgebung. Daraus entsteht ein Kartenspiel mit Anregungen zur künstlerischen Erforschung von öffentlichen Räumen und Kunstwerken, das Schulklassen ab September 2017 kostenlos ausleihen können.

Im Herbst 2017 produzieren Oberschüler im Projekt „Stell die Verbindung her" einen Audioguide, den Jugendliche im Museum kostenlos ausleihen können. Darin stellen sie persönliche Geschichten zu Kunstwerken vor, die mit Sound angereichert sind.

Im Projekt „Von Nagel zu Nagel – von Ort zu Ort“ werfen junge Menschen einen Blick hinter die Kulissen des Museumsalltags und setzen ihre Eindrücke filmisch um. Die Filme sind auf der Webseite der Staatlichen Museen zu Berlin und der Stiftung Berliner Leben zu sehen.

Bildung und Vermittlung bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Das Referat Bildung, Vermittlung, Besucherdienste ist die zentrale Bildungseinrichtung der Staatlichen Museen zu Berlin. Es versteht sich als Experte schulischer und außerschulischer kultureller Bildung und setzt sich explizit mit der kulturellen Bildung für Schulen, Kinder und Jugendlichen auseinander. Neben der Kunstbetrachtung spielen vor allem die Lebenswirklichkeiten der Kinder und Jugendlichen sowie handlungs-orientierte, künstlerische Methoden eine entscheidende Rolle in der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themen der Sammlungen. Zusätzliches Ziel ist die Öffnung der Institutionen für alle gesellschaftlichen Gruppen sowie die Inklusion und aktive Einbeziehung aller Mitglieder der interkulturell geprägten Stadtgesellschaft.

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin

Der Hamburger Bahnhof beherbergt seit 1996 das Museum für Gegenwart der Nationalgalerie und zählt heute zu den weltweit größten Museen für zeitgenössische Kunst. Parallel zu den Sonderausstellungen werden hier Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Sammlung Marx und der Friedrich Christian Flick Collection gezeigt. Die Sammlungen sind Ausgangspunkt wechselnder Präsentationen, die unter dem Titel „Die Sammlungen. The Collections. Les Collections“ zusammengefasst werden.

Über die Stiftung Berliner Leben

Mit der Gründung von Berliner Leben im Jahr 2013 übernimmt das städtische Unternehmen Gewobag Verantwortung für die kontinuierliche und nachhaltige Quartiersentwicklung in Berliner Bezirken. Im Zentrum der Stiftungsarbeit steht die Förderung gleichberechtigter Partizipation und interkultureller Integration. Berliner Leben fördert Kunst und Kultur, die Jugend- und Altenhilfe sowie den Sport. 

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Wed, 12 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61832
Sommerfest des Bröhan-Museums, des Museum Berggruen und des Rathgen-Forschungslabors am 27. Juli 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=478&cHash=acc424d004aaf2971d6408f75234cc38https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61813/Behrens_Der-Kuss_1920x937_xl.jpgPeter Behrens, Der Kuss, 1898, Farbholzschnitt
Peter Behrens, Der Kuss, 1898, Farbholzschnitt
Copyright: Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam

Sommerfest des Bröhan-Museums, des Museum Berggruen und des Rathgen-Forschungslabors am 27. Juli 2017

Rathgen-Forschungslabor

Nach dem großen Erfolg in den letzten beiden Jahren findet am 27. Juli 2017 das 3. gemeinsame Sommerfest des Bröhan-Museums und des Rathgen-Forschungslabors der Staatlichen Museen zu Berlin statt. Neu dabei ist in diesem Jahr erstmals das Museum Berggruen. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

Das Bröhan-Museum eröffnet die Fotoausstellung „Christian Werner. Still-leben BRD – Inventur des Hauses von Herrn und Frau B.“ Der Berliner Fotograf Christian Werner (*1977) setzt sich in seinem Werk wiederholt mit der Ästhetik der alten BRD vor der Wiedervereinigung auseinander. Zudem gibt es Highlight-Führungen zur Dauerausstellung „Jugendstil und Art Deco“ sowie zur aktuellen Sonderausstellung „Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan“. Einer der Höhepunkte des Abends wird die Performance „Die Lippen der schönen Dame“ der Künstlerin Mehtap Baydu sein. Besucherinnen und Besucher können darüber hinaus ihren ganz persönlichen Kuss-Button gestalten.

Das Rathgen-Forschungslabor, das zentrale Analyse- und Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin, eröffnet zum Sommerfest die Ausstellung „Chemie der Alchemie“. Sie beleuchtet alchemistische Herstellungsverfahren historischer Objekte mittels moderner chemischer Analytik und nimmt damit Bezug auf die Schau „Alchemie. Die Große Kunst“, die bis zum 23. Juli 2017 am Kulturforum zu sehen ist. In einem Slam-Vortrag wird deren Kurator Jörg Völlnagel die Kunst der Alchemie mit kunsthistorischem Blick aus einer anderen Perspektive darstellen. Zudem bietet das Rathgen-Forschungslabor mit verschiedenen Führungen einen Blick hinter die Kulissen an.

Im Museum Berggruen gibt es anlässlich des Sommerfestes Highlight-Führungen durch die aktuelle Sammlungspräsentation „Picasso und seine Zeit“. Mit über 120 Werken von Pablo Picasso bietet das Haus einen vielfältigen Gesamtüberblick über die künstlerische Entwicklung des spanischen Künstlers. Neben weiteren Werken von u.a. Paul Klee, Henri Matisse, Alberto Giacometti, Georges Braque und Paul Cézanne zeigt die Kabinettausstellung „Marc Chagall. Die Modernität des Dekorativen“ Arbeiten des französischen Malers im Dialog mit Fotografien von Ulrike Kolb.

Umrahmt wird das Sommerfest durch musikalische Darbietungen von Claudio Puntin; der Bettina Berggruen Garten lädt zum sommerlichen Stelldichein mit Getränken und kleinen Speisen ein.

Zum gemeinsamen Sommerfest kommunizieren die Einrichtungen in den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #sommerfestberlin2017.

Ausführliches Programm des Sommerfestes 

Donnerstag, 27. Juli 2017, 17.30 – 22 Uhr
Schloßstraße 1a, 14059 Berlin

Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen für Vorträge und Führungen im Foyer des Bröhan-Museums (begrenzte Teilnehmerzahl).

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Tue, 11 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61813
Neue Ausstellungsreihe junger Kunst: "Rundgang 50Hertz" ab 19. Juli 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=476&cHash=7675404e7adb2c27a07d13ead479d8d2https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61772/09_50Hertz_Ausstellungsansicht_xl.jpgRundgang 50Hertz, Ausstellungsansicht, 2017
Rundgang 50Hertz, Ausstellungsansicht, 2017
Copyright: Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Foto: André Wunstorf

Neue Ausstellungsreihe junger Kunst: "Rundgang 50Hertz" ab 19. Juli 2017

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Mit dem Rundgang 50Hertz widmet sich die Nationalgalerie Künstlerinnen und Künstlern, die kürzlich ihr Studium absolviert haben und erste Schritte in den Kunstbetrieb unternehmen. Bis 2019 präsentiert eine jährliche Sommerausstellung Abschlussarbeiten, die an den Kunsthochschulen in Berlin, Hamburg und Leipzig entstanden sind.

Der Ausstellungsort ist ein Pavillon, entworfen von Florian Stirnemann (raumlaborberlin), der temporär im Unternehmenssitz des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, in direkter Nachbarschaft zum Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, aufgebaut wird. In der diesjährigen Auftaktausstellung sind Werke von Emma Adler (Absolventin der Kunsthochschule Berlin Weißensee), Asana Fujikawa (Absolventin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg), Susanne Keichel und Cosima zu Knyphausen (Absolventinnen der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig) zu sehen.

Emma Adler (*1980 in Besch) kreiert Rauminstallationen, in denen sich reale, virtuelle und medial vermittelte Räume verschränken. In ihrer Abschlussarbeit EEEEF#GE (2015) führt Emma Adler vor, dass der erste Eindruck, der äußere Schein nicht immer belastbar ist. Sie berührt damit ein altes Thema der Kunstgeschichte, die Sehnsucht nach der Vera Ikon, nach einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen wirklichem Ereignis und bildlicher Darstellung, und erweitert dieses Motiv in die gegenwärtige Gemengelage aus Verschwörungstheorien und Fake News. Aus einer anderen Perspektive beschäftigt sich auch Susanne Keichel (*1981 in Dresden) mit medial zirkulierenden Bildern. Fremdenfeindlichkeit und Migrationsbewegungen stehen im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Praxis. Die in Dresden lebende Künstlerin suchte das Gespräch mit Geflüchteten, ging zu Sammelunterkünften, Ämtern, Gerichtsgebäuden, auf Pegida-Demonstrationen und hielt ihre Eindrücke fotografisch fest. Unter dem Titel Fluchtlinien (seit 2015) ist ein offenes Archiv entstanden, an dem sie kontinuierlich weiterarbeitet. Ausgangspunkt von Cosima zu Knyphausens (*1988 in Houston, Texas) Abschlussarbeit El Gran Cuadro (seit 2016) war ein Genrebild, das der Augsburger Maler Johann Moritz Rugendas 1835 in Chile geschaffen hatte und das zur Nationalikone des Landes avancierte. In zahlreichen Variationen malte sie dieses Bild immer wieder nach, konzentrierte sich auf Ausschnitte oder einzelne Farben und kreiste um die Frage, wie Bilder Prozesse der nationalen Identitätsstiftung auslösen und tradieren können. Asana Fujikawa (*1981 in Tokio) behandelt in ihren Werken Transformationsprozesse, die einerseits an die Mutationen von Superhelden erinnern, andererseits Resultate von Scham und Schuld sind. In ihrer Masterarbeit Waldmenschen (2016) nutzt sie das mythologisch verdichtete Motiv der Metamorphose, um sich der ganz grundlegenden Frage zu widmen, wie Menschen mit Veränderungen umgehen.

„Rundgang 50Hertz“ ist eine Ausstellungsreihe junger Kunst der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit 50Hertz.

Zu sehen ist der „Rundgang 50Hertz“ ab dem 19. Juli bis zum 13. August 2017 im 50Hertz Netzquartier, Heidestraße 2, 10557 Berlin.
Di-So 11-18 Uhr.
Freier Eintritt

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Mon, 10 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61772
KIEZ MEETS MUSEUM: Ausstellungsbegleiter von Kindern für Kinder kostenlos im Hamburger Bahnhof erhältlichhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=477&cHash=df2c0cfd30a597140192c2b44b579764https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61801/02_HBF_Deine_eigene_Geschichte_Cover_xl.jpgKiez Meets Museum, „Deine eigene Geschichte“, Cover Ausstellungsbegleitheft
Kiez Meets Museum, „Deine eigene Geschichte“, Cover Ausstellungsbegleitheft
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, 2016 / Fotos: Anika Büssemeier

KIEZ MEETS MUSEUM: Ausstellungsbegleiter von Kindern für Kinder kostenlos im Hamburger Bahnhof erhältlich

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

In „Deine eigene Geschichte“ haben Grundschüler einen Ausstellungsbegleiter für Kinder entwickelt mit persönlichen Geschichten zu Kunstwerken im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin u.a. von Joseph Beuys, Roy Lichtenstein oder Wolf Vostell.

Gemeinsam mit einer Kunstvermittlerin und einem Illustrator entdeckten sie spielerisch und aktiv die Werke zeitgenössischer Kunst. Aus ihren Skizzen, Zeichnungen, Textfragmenten, O-Tönen und Geschichten ist ein Ausstellungsbegleitheft entstanden, das ab 12. Juli 2017 für junge Museumsbesucher kostenlos an der Kasse des Museums erhältlich ist. Die von den Schülern entwickelten Ideen regen andere Kinder zu eigenen Entdeckungen und Geschichten über die im Hamburger Bahnhof gezeigte Kunst an.

„Deine eigene Geschichte“ wird ermöglicht durch die Berliner Leben, eine Stiftung der Gewobag, und ist Teil der Kooperation KIEZ MEETS MUSEUM zwischen der Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin und der Berliner Leben. Seit 2014 arbeiten die Nationalgalerie und die Berliner Leben erfolgreich zusammen. Mit KIEZ MEETS MUSEUM wird die Kooperation von 2016 bis 2018 fortgesetzt und pro Jahr auf vier Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ausgebaut.

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Mon, 10 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61801
Die Staatlichen Museen zu Berlin und die Sparkassen-Finanzgruppe verlängern ihre Partnerschaft um weitere zwei Jahrehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=475&cHash=e0c76eda4e7086b3fa874df948a3ac3ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61757/Koop_S-FG_xl.jpgv.l.n.r.: Johannes Evers (Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse), Michael Eissenhauer (Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin), Georg Fahrenschon (Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes), Friederike Seyfried (Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung), Yang Zhigang (Direktor des Shanghai Museums), Frederic Roßbeck (Vorstandsvorsitzender der Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG)
v.l.n.r.: Johannes Evers (Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse), Michael Eissenhauer (Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin), Georg Fahrenschon (Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes), Friederike Seyfried (Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung), Yang Zhigang (Direktor des Shanghai Museums), Frederic Roßbeck (Vorstandsvorsitzender der Feuersozietät Berlin Brandenburg Versicherung AG)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Die Staatlichen Museen zu Berlin und die Sparkassen-Finanzgruppe verlängern ihre Partnerschaft um weitere zwei Jahre

Nach bereits sechs Jahren erfolgreicher Kooperation haben sich die Staatlichen Museen zu Berlin und die Sparkassen-Finanzgruppe auf die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit zur Förderung von Kunst und Kultur um weitere zwei Jahre verständigt. Neben dem Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und der Berliner Sparkasse ist nun erstmals auch die Feuersozietät Berlin Brandenburg Partner des Engagements.

Als Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe ausgewählte Ausstellungsvorhaben, Projekte zur kulturellen Bildung und stärkt die Außendarstellung der Häuser, vor allem im digitalen Bereich. Dazu gehörten Ausstellungshighlights wie „The Botticelli Renaissance“ und „El Siglo de Oro. Die Ära Velázquez“. Die Sparkassen-Finanzgruppe engagiert sich zudem für das Studierenden-Projekt ABOUT THE MUSEUM und ermöglichte die Einrichtung des Blogs der Staatlichen Museen zu Berlin als wichtige digitale Kommunikationsplattform.

Den Auftakt in die neue Förderperiode bildet die Ausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“, die ab heute im Neuen Museum auf der Museumsinsel präsentiert wird.

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Thu, 06 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61757
MUSEUM – Das neue Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=474&cHash=d3f85b05594e4c1a4bebca06e1a1e343https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61692/www_VB_9337_xl.jpgZu sehen ist: Titelbild der aktuellen Ausgabe von MUSEUM: 'Der Flussgeist Wuzhiqi trifft auf Thomas Theodor Heines Teufel in der Alten Nationalgalerie' (Ausstellungsansicht)
Titelbild der aktuellen Ausgabe von MUSEUM: "Der Flussgeist Wuzhiqi trifft auf Thomas Theodor Heines Teufel in der Alten Nationalgalerie" (Ausstellungsansicht)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

MUSEUM – Das neue Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin ist da!

Das neue Programmheft der Staatlichen Museen zu Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Neben einem umfangreichen Kalender mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten gewährt die Zeitung Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter. Das Heft erscheint vierteljährlich und wird in Kooperation mit dem Tagesspiegel herausgegeben.

Das Programmheft für das dritte Quartal 2017 (Juli, August, September) steht unter www.smb.museum zum Durchblättern und als PDF zur Verfügung und enthält folgende Themen:

Titelgeschichte

Adlerschlange trifft Pharao. Die Staatlichen Museen zu Berlin auf dem Weg zum Humboldt Forum.

Interview

Was macht eigentlich … Joachim Jäger, Leiter der Neuen Nationalgalerie?

Ausstellungen und Veranstaltungen

China und Ägypten, Neue Nachbarn, Connections, Anna webt Reformation, Alchemie, Akademieprogramm und viele weitere.

Museumsshop

Raus ins Grüne: Produkte für den Sommer aus unseren Shops.

Kinder und Familie

Endlich Sommer! Vermittlungsangebote für Familien mit Kindern während der Sommerferien.

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Mon, 03 Jul 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61692
Sommerferienprogramm 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=472&cHash=9020a8aca26a88e4077bfa51e035870ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61670/J_DvB_VB_4072_xl.jpgSommerferienprogramm 2017
Sommerferienprogramm 2017
Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / David von Becker

Sommerferienprogramm 2017

In den Sommerferien bieten die Staatlichen Museen zu Berlin ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Allein 14 mehrtägige Workshops laden zum intensiven Erkunden der Museen und zum eigenen Gestalten ein.

In vielen Workshops geht es in diesem Jahr raus ins Freie. In der ersten und vierten Woche findet ein großes Sommercamp auf der Museumsinsel statt. Unter dem Motto „Rauf auf die Insel!“ laden die Staatlichen Museen zu Berlin Kinder und Jugendliche ein, das Weltkulturerbe Museumsinsel aus unterschiedlichen Perspektiven zu erkunden. An den Wochenenden finden zudem Ausstellungsgespräche und eintägige Workshops für Kinder, Familien und Jugendliche statt.

Sommerferienprogramm 2017

Sommercamp 2017

Alle Ausstellungsgespräche und Workshops für Kinder

Alle Ausstellungsgespräche und Workshops für Familien

Alle Ausstellungsgespräche und Workshops für Jugendliche 

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Thu, 29 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61670
Forschungscampus, Museum, Bibliothek: Wie geht es weiter mit dem Museumsstandort Dahlem?https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=473&cHash=fee2baa410a83eddf2fcc71045117515https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61675/19_Museen_Dahlem_Achim_Kleuker_2015_J_xl_xl.jpgDas Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin sind seit Anfang Januar 2017 geschlossen, während das Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Berlin-Dahlem bleibt.
Das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin sind seit Anfang Januar 2017 geschlossen, während das Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Berlin-Dahlem bleibt.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Forschungscampus, Museum, Bibliothek: Wie geht es weiter mit dem Museumsstandort Dahlem?

Museum Europäischer Kulturen

Das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin sind seit Anfang Januar 2017 geschlossen, während das Museum Europäischer Kulturen (MEK) in Berlin-Dahlem bleibt. Wie geht es mit diesem seit 100 Jahren etablierten Museumsstandort weiter?

Im Frühjahr hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erste Pläne für eine Weiternutzung präsentiert: der Gebäudekomplex soll als Forschungscampus weitergenutzt werden mit Museum, Bibliothek, Think Tank und Archiven sowie mit Veranstaltungen und Konferenzen im Sinn des „public understanding of science“, der eng mit den lokalen Institutionen wie der benachbarten Freien Universität verzahnt eine Strahlkraft als bedeutender Wissenschafts- und Kulturstandort über Berlin hinaus entwickelt.

rbb Inforadio und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz fragen:

  • Wie konkret sind diese Pläne? Welche Ideen von außen sollten eingebunden werden?
  • Wie wird dadurch die tägliche Arbeit der Museen sichtbarer – und für wen?
  • Nicht zuletzt: Auf welche Stadtentwicklungsimpulse kann der Berliner Südwesten hoffen

Es diskutieren:
- Dr. Torsten Wöhlert | Staatssekretär für Kultur, Senatsverwaltung für Kultur und Europa
- Prof. Dr. Peter-André Alt | Präsident der Freien Universität Berlin
- Prof. Dr. Hermann Parzinger | Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
- Cerstin Richter-Kotowski | Bezirksbürgermeisterin Zehlendorf-Steglitz

Moderation:
Harald Asel | rbb Inforadio

Zeit & Ort:

  • 7. Juli 2017, 18 Uhr 
  • Foyer Museen Dahlem, Lansstraße 8, 14195 Berlin

Podiumsgespräch im Rahmen der Sendereihe "Forum" im Programm von Inforadio (93,1 MHz)  

Weiterführende Links:

Do 6. Juli 2017 | 10:45 | Vis à vis | rbb Inforadio

Dahlemer Museen - was bleibt? Ein Gespräch mit Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin

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Thu, 29 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61675
"China und Ägypten": Ausstellungshighlight aus Jade eingetroffenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=471&cHash=f300303c6ffefc302cae8013a12c8a5dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61658/Jadegewand_758_xl.jpgZu sehen ist: 'China und Ägypten. Wiegen der Welt': Ausstellungshighlight aus Jade eingetroffen.
"China und Ägypten. Wiegen der Welt": Ausstellungshighlight aus Jade eingetroffen
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Fabio Frank

"China und Ägypten": Ausstellungshighlight aus Jade eingetroffen

Neues Museum

Gestern ist das Jadegewand – eines der der Hauptwerke der bevorstehenden Ausstellung „China und Ägypten. Wiegen der Welt“ – vorsichtig unter Aufsicht der Kuriere aus dem Xuzhou Museum ausgepackt und im Neuen Museum aufgestellt worden.

Dieses kostbare Jadegewand aus der Westlichen Han-Dynastie kleidete einst die die sterblichen Überreste eines Mitglieds der Herrscherfamilie des Chu-Staates. Es besteht aus insgesamt 2216 Stücken Jade, die mit Silberfäden vernäht sind und wiegt etwa 25 Kilogramm. Der Brauch, die Verstorbenen in diese Gewänder zu hüllen, entstand aus dem Glauben heraus, dass Jade den Körper vor Verwesung schützen kann. Es handelt sich um das bisher früheste und einzig komplette Jade-Gewand mit Silberdraht aus der Westlichen Han-Dynastie.

In der Ausstellung wird das Gewand ab 6. Juli einer ägyptischen Mumienhülle und anderen Objekten gegenübergestellt, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten chinesischer und ägyptischer Grabkultur zu beleuchten.

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Tue, 27 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61658
Portal auf! Tage der offenen Baustelle am 24. und 25. Juni 2017 im Humboldt Forumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=470&cHash=c8bf84a9f7806496e0afaf5cd0d4dc6fhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61520/2017_Stiftung-Humboldt-Forum-im-Berliner-Schloss_xl.jpgZu sehen ist: Humboldt Forum, 2017.
Humboldt Forum, 2017
Copyright: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Portal auf! Tage der offenen Baustelle am 24. und 25. Juni 2017 im Humboldt Forum

Humboldt Forum

An zwei Tagen können Besucherinnen und Besucher durch die Passage zwischen Lustgarten und Breite Straße flanieren. Der erste fertiggestellte Fassadenabschnitt vermittelt erstmals die Schönheit der barocken Rekonstruktion. Vielfältige Einblicke in das 30 Meter hohe Foyer mit dem Eosanderportal, in den Schlüterhof und das Schlossforum sowie architektonische und bildhauerische Schmuckelemente aus der Schlossbauhütte zeigen deutlich die großen Baufortschritte des vergangenen Jahres.

Mit einem eigens kuratierten Programm aus künstlerischen Beiträgen, Gesprächsperformances, Konzerten, Pop-up Cinema, Pecha Kucha, Präsentationen, Live-Speakern, einem Kinder-und Jugendprojekt sowie einem kulinarischen Angebot lädt das Humboldt Forum ein, die Welt als Ganzes zu entdecken. Mitten im Prozess, mitten auf der Baustelle erleben Besucherinnen und Besucher unmittelbar die neuartige Herangehensweise des Humboldt Forums.

An beiden Tagen in jeweils vier Themenblöcken erklären Ingenieure, Archäologen, Ethnologen, Mediziner, Botaniker, Historiker, Zoologen, Urbanisten und Poeten aus unterschiedlichen Perspektiven die Verflechtung von Natur und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Gesellschaft und Politik sowie Architektur, Kunst und Spirituellem. Dies anhand von Alltagsgegenständen, Objekten und Kunstwerken aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten.

Welche Bedeutung hat ein Adler an einer Fassade, an einem Totempfahl oder bei den Azteken? Schiffe basieren immer auf dem gleichen Grundprinzip. Wie verwandeln sie die Welt des Wassers in Lebensraum für die Menschen – ob als Hausboote oder Handelsschiffe, Fähren oder Fischerboote? Helme schützen das verletzlichste Organ des Menschen, das Gehirn. Wie dienen sie der Repräsentation, warum sind sie Symbole der Macht? Paläste als Prachtbauten finden sich in fast allen Kulturen. In welcher eigenartigen Beziehung steht die Ananas zu so viel Reichtum?

Anhand dieses vielfältigen Programms gibt das Humboldt Forum neue Einblicke in die einzigartigen Berliner Sammlungen und in die wechselvolle Geschichte des Ortes sowie einen Ausblick auf das Zusammenwirken aller Akteure und Partnerinstitutionen des Hauses.

Programm am Samstag, 24.06.2017

Programm am Sonntag, 25.06.2017

Zeit und Ort 

24. und 25. Juni 2017
jeweils von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass: 17.30 Uhr

Baustelle Humboldt Forum
Schlossplatz 5
10178 Berlin
(Eingang links neben der Humboldt-Box)

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Wed, 21 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61520
Deutsch-Amerikanisches Austauschprogramm zur Provenienzforschung: Jetzt für 2018 bewerben!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=469&cHash=90c9c024564aafb21e48c6096a461bf5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61465/PREP_MAIN_Brief_Buchholz_Gallery_2_xl_xl.jpg
Briefe aus dem Nachlass von Karl Buchholz (Ausschnitt)
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Zentralarchiv

Deutsch-Amerikanisches Austauschprogramm zur Provenienzforschung: Jetzt für 2018 bewerben!

Zentralarchiv

Das Deutsch-Amerikanische Austauschprogramm zur Provenienzforschung PREP findet 2018 in Los Angeles und München statt. Interessierte können sich bis 15. September 2017 bewerben.

Das dreijährige Programm der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Smithsonian Institution richtet sich an Provenenienzforscher, Kuratoren, Archivare und weitere Museumsfachleute. PREP lädt ausdrücklich Wissenschaftler und Kustoden aus Museen mit asiatischer Kunst, grafischen Sammlungen oder kunstgewerblichen Sammlungen zur Teilnahme am Austauschprogramm ein.

Es findet jedes Jahr ein eigenes Bewerbungsverfahren statt. Die 21 Teilnehmer jedes Jahrgangs treffen sich zu jeweils einem Workshop in den Vereinigten Staaten und einem in Deutschland. 

Nach einem erfolgreichen Auftakttreffen in New York im Februar trifft sich der erste Jahrgang im September 2017 in Berlin wieder.

Das Projekt wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. PREP wird ebenfalls gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Thu, 15 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61465
Mit dem „Aktionstag Museumsinsel“ startet das Veranstaltungsprogramm „Connections“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=468&cHash=47265686df343a91e38f1dc9209b00e1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61344/J_Aktionstag_MI_1_xl.jpgMit dem „Aktionstag Museumsinsel“ startet das Veranstaltungsprogramm „Connections“.
Mit dem „Aktionstag Museumsinsel“ startet das Veranstaltungsprogramm „Connections“
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Mit dem „Aktionstag Museumsinsel“ startet das Veranstaltungsprogramm „Connections“

Museumsinsel Berlin

Unter dem Namen „Connections“ laden die Staatlichen Museen zu Berlin im Sommer 2017 dazu ein, die Vielfältigkeit der Museumsinsel und ihre zukünftige Nachbarschaft zum Humboldt Forum zu entdecken.

Von Mitte Juni bis Mitte September richten sich drei Aktionstage, ein Sommercamp sowie die Kolonnaden Bar an Erwachsene, Kinder und Familien sowie an Schülerinnen und Schüler. Die Veranstaltungen im Rahmen von „Connections“ erproben die für das Humboldt Forum wesentlichen Leitgedanken zu Multiperspektivität und Vielstimmigkeit, zu Gegenwärtigkeit und Publikumsorientierung. Die Sonderpräsentation „Neue Nachbarn“ mit ausgewählten Objekten des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums, die bereits vor ihrem Einzug ins Humboldt Forum auf der Museumsinsel zu sehen sind, steht besonders im Blickpunkt.

Zum Auftakt der „Connections“ findet am 18. Juni 2017 der Aktionstag Museumsinsel statt. Erwachsene und Kinder sind eingeladen, in Führungen, Ausstellungsgesprächen und Aktionen die Museumsinsel zu erkunden. Hierbei werden Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Sammlungen des Weltkulturerbes und dem Humboldt Forum aufgezeigt und diskutiert.

Das Projekt Connections wird großzügig unterstützt durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.

Mehr Informationen

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Fri, 09 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61344
Museum Europäischer Kulturen ist Teil von "natürlich Kultur"https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=466&cHash=f3cc99640856f658a37625bde35658bbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60743/Berlins-Gruener-Museumsbezirk_MEK-Dahlem-1_xl.jpgZu sehen ist: natürlich Kultur, Berlins Grüner Museumsbezirk
natürlich Kultur, Berlins Grüner Museumsbezirk
Copyright: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf, 2017

Museum Europäischer Kulturen ist Teil von "natürlich Kultur"

Museum Europäischer Kulturen

Berlins Grüner Museumsbezirk: Im Südwesten von Berlin befinden sich herausragende Museen und Ausstellungshäuser, die in eine attraktive Natur- und Kulturlandschaft eingebettet sind. Das Museum Europäischer Kulturen beteiligt sich am Museumsnetzwerk "natürlich Kultur".

Der Museumsbezirk im Grünen bietet Freizeit und Bildung, Geschichte, Erholung und kreative Inspiration wie kein anderer Standort in der Stadt. Hier finden sich unterschiedlichste Institutionen, die von alter bis moderner Kunst, von Natur- bis Kulturgeschichte alles zeigen. Die Einrichtungen sind offene, lebendige Museen und Ausstellungshäuser, die einer gemeinsamen Idee verpflichtet sind: der Erholung zwischen Kultur und Natur.

Was bieten wir?

Vielfalt ist unser Motto. Von Rosinenbomber über eine originale venezianische Gondel, Alexander von Humboldts Pflanzensammlung, Lennés Gartenreich und aktuelle internationale Kunst, aber auch Leben im Mittelalter bis zu Liebermanns Villa können Sie hier alles sehen.

Wir laden Sie ein

  • in unseren Ausstellungen zu flanieren
  • in unseren Gärten zu spazieren
  • in unseren Cafés zu genießen

Partner des Netzwerkes

  • AlliiertenMuseum
  • Botanische Garten mit Botanischem Museum
  • Freilandmuseum Domäne Dahlem
  • Haus am Waldsee
  • Kunsthaus Dahlem
  • Liebermann-Villa am Wannsee
  • Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Museumsdorf Düppel
  • Glienicke mit Lennéschen Landschaftspark und Schloss und ein Museum im Westflügel
  • Schwartzsche Villa

Mehr Informationen zum Projekt und den Partnern gibt es auf der Webseite des Museum Europäischer Kulturen zu "natürlich Kultur".

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Thu, 08 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60743
Staatliche Museen zu Berlin beteiligen sich bei globalem Projekt zum Thema Mode von Google Arts & Culturehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=467&cHash=5f1d224c7f3e7e253dfe79f1ba5b6c3ehttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61346/0051_Steinrohner_02_xl_xl.jpgZu sehen ist: Mantel und Kleid mit Transferprint, Reflektionsprint und Applikationen, Steinrohner 2016
Mantel und Kleid mit Transferprint, Reflektionsprint und Applikationen, Steinrohner 2016
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Achim Kleuker

Staatliche Museen zu Berlin beteiligen sich bei globalem Projekt zum Thema Mode von Google Arts & Culture

Kunstgewerbemuseum

In der großen virtuellen Fashion-Ausstellung „We Wear Culture“ kommen 3.000 Jahre Mode zusammen. Das Projekt von Google Arts & Culture ist eine Zusammenarbeit mit zwölf deutschen Partnern, darunter die Staatlichen Museen zu Berlin und über 180 weitere renommierte kulturelle Institutionen aus aller Welt.

Nutzer können im Browser oder per Google Arts & Culture-App die wilde Mode des britischen Punk, die Geschichte des Denim erkunden oder hinter die Kulissen des Met Costume Institutes blicken. Ikonische Stücke, die den Stil ganzer Generationen geprägt haben – wie die Stilettos von Marilyn Monroe oder das „Kleine Schwarze“ von Chanel – werden mit Hilfe von virtueller Realität zum Leben erweckt.

Über 400 individuell kuratierte Online-Ausstellungen zeigen Ikonen, Modebewegungen, Stilrevolutionäre und Trendsetter wie Marilyn Monroe, Cristóbal Balenciaga, Coco Chanel, Audrey Hepburn, Vivienne Westwood und viele mehr. Mode-Experten, Kuratoren und Modeschöpfer sowie Universitäten, Museen und Stiftungen aus der ganzen Welt arbeiteten bei dem Projekt „We Wear Culture” zusammen, um zu zeigen, dass Mode ein Teil unserer Kultur ist, eine Kunstform, ein anspruchsvolles Handwerk mit vielfältigen Einflüssen in unserer Gesellschaft.

Insgesamt beteiligen sich die Staatlichen Museen zu Berlin mit über 400 Objekten mit Modebezug und zehn Ausstellungen am Projekt:

Ausstellung in der Kunstbibliothek

Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen

8 Ausstellungen im Kunstgewerbemuseum

  • Uli Richter Revisited: Fashion Hot Spot Berlin
  • Uli Richter Revisited: Meet the Designers
  • Der letzte Schrei: Damenmode aus dem 18. und 19. Jahrhundert
  • Der Elegant: Herrenmode des 18. und 19. Jahrhunderts
  • Designikonen: Mode und Stil des 20. Jahrhunderts
  • 12 herausragende Kreationen von Balenciaga
  • Hinter den Kulissen: Mode im Kunstgewerbemuseum Berlin
  • Geliebte Luise

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin ist einer von zwölf deutschen Partnern und steuert zum Projekt acht Ausstellungen zu Themen wie Mode im 18. und 19. Jahrhundert oder einen Blick hinter die Kulissen des Kunstgewerbemuseums bei. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt können hier Mode-Highlights wie das sommerliche Jackenkleid “Escale” (Yves Saint Laurent für Christian Dior, 1958), zwölf herausragende Kreationen von Balenciaga erleben oder mehr über den Fashion Hot Spot Berlin erfahren und wie Uli Richter junge Fashion-Designer inspiriert hat.

Sabine Thümmler, Direktorin des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin: „Ich freue mich, dass wir mit unserer Sammlung nicht nur auf unserer eigenen Website, sondern zusätzlich im Google Arts & Culture-Projekt ‘We Wear Culture’ vertreten sind: Hier können wir mit virtuellen Ausstellungen dauerhaft Bezüge zu anderen Objektgruppen herstellen, die in anderen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin zu sehen sind. Im Kunstgewerbemuseum zeigen wir beispielsweise zahlreiche Kleider und Accessoires der französischen Rokoko-Mode. Wie und mit welchen Frisuren diese damals getragen wurde, sieht man wunderbar auf Illustrationen aus dem Kupferstichkabinett oder unserer Kunstbibliothek. Bei ‘We Wear Culture’ kann man alles zusammen betrachten.“

Googles hochmoderne Technologie – einschließlich 360-Grad-Videos, Street View, hochauflösender „Gigapixel“-Bilder sowie Virtual Reality – kommen zum Einsatz, um die Welt der Mode für jeden zu öffnen. So werden die Geschichten ikonischer Kleidungsstücke, die die Modegeschichte geprägt haben, in VR-Filmen zum Leben erweckt: Warum wurde das „Kleine Schwarze“ von Chanel zum Statement in der Garderobe einer jeden Frau oder Marilyn Monroes Stilettos von Ferragamo zum Ausdruck von Empowerment, Erfolg und Sexiness? Wie hat Rei Kawakubo/Comme des Garçons Tradition und Moderne bzw. Vivienne Westwood Mode und Kunst vereint?

Amit Sood, Direktor von Google Arts & Culture: „Wir laden alle ein, auf ihren Smartphones oder Laptops durch die Ausstellungen einzutauchen, um die Geschichten hinter dem, was wir tragen, kennenzulernen. Sie könnten überrascht sein, wenn sie erfahren, dass ihre Jeans oder vielleicht das schwarze Kleid in ihrer Garderobe eine jahrhundertealte Geschichte haben. Was sie tragen, ist wahre Kultur und oft auch ein Kunstwerk.“

Das We Wear Culture-Projekt ist online unter g.co/wewearculture und über die Google Arts & Culture-App auf iOS und Android verfügbar.

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Thu, 08 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61346
Musik in der Ausstellung “Alchemie. Die Große Kunst”https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=463&cHash=ea76eb3869240c268f6253af77036787https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61314/Bild_MKrieg-mit-Gitarre_xl.jpgZu sehen ist Matthias Krieg mit einer Gitarre
Matthias Krieg mit einer Gitarre
Copyright: Matthias Krieg

Musik in der Ausstellung “Alchemie. Die Große Kunst”

Kulturforum

Theatermusiker Matthias Krieg entwarf für die Ausstellung "Alchemie. Die Große Kunst" im Kulturforum eine elektromusikalische Komposition, die täglich um 17 Uhr zu hören ist.

Die elektromusikalische Komposition „plus minus kosmos“ von Matthias Krieg, der den Ausstellungstrailer musikalisch untermalt hat, ist ab jetzt täglich um 17 Uhr in der Ausstellung zu hören. Das Musikstück verschmilzt mit den Exponaten; es wabert zwischen den Objekten und bringt sie zum Leuchten. Gleichzeitig betont die Musik die Eigenschaften der Alchemie, denn in der Musik wie in der Alchemie ist das Motiv der Transformation enthalten, des Übergangs in einen anderen Stoff sowie das Nahezu-Greifbare der Universalmaterie.

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Fri, 02 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61314
Verena Lepper erhält renommierten Golden Plate Award der Ägyptischen Akademie der Wissenschaftenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=462&cHash=ee8567dd798f79f5235fc72927e439d4https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61313/AEMP_Verena_Lepper_xl.jpgDie Ägyptologin und Orientalistin Prof. Dr. Verena Lepper
Die Ägyptologin und Orientalistin Prof. Dr. Verena Lepper
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Juliane Eirich

Verena Lepper erhält renommierten Golden Plate Award der Ägyptischen Akademie der Wissenschaften

Neues Museum

Prof. Dr. Verena Lepper, Kuratorin am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, wurde mit dem renommierten Golden Plate Award der Ägyptischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.

Eines der Hauptziele der Academy of Scientific Research and Technology (ASRT) mit Sitz in Kairo ist die Wertschätzung wissenschaftlicher Exzellenz – in diesem Kontext wurde Verena Lepper der Golden Plate Award als Anerkennung für ihre bisherigen herausragenden Leistungen für die Wissenschaft verliehen.

„Ich gratuliere Verena Lepper herzlich zu dieser Auszeichnung und freue mich, dass die außeruniversitäre Forschung an unseren Häusern und Institutionen international wertgeschätzt wird“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen. Verena Lepper führt fort: „Ich empfinde dies als eine Auszeichnung für das ganze Ägyptische Museum und bin dankbar für die Anerkennung und Sichtbarkeit unserer Arbeit.“

Seit 2008 arbeitet Verena Lepper bei den Staatlichen Museen zu Berlin und forscht zu Themen wie Ägyptische und Orientalische Papyrusforschung, Literatur- und Kulturgeschichte sowie Wissenschafts- und Kunstgeschichte. Hierzu publizierte sie zahlreiche Bücher in internationalen Verlagen. Sie betreut am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung eine Sammlung mit ca. 30.000 Papyri und Handschriften in zehn verschiedenen Sprachen und Schriften und leitet mehrere Ausstellungs- und Forschungsprojekte mit einem Team von 15 Mitarbeitern.

Für ihre wissenschaftliche und kuratorische Tätigkeit wurde Verena Lepper bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa durch das Weltwirtschaftsforum (WEF) oder durch „Deutschland – Land der Ideen“. Für ihr Projekt zur Erforschung der 4000 Jahre umspannenden Kulturgeschichte der ägyptischen Nilinsel Elephantine erhielt sie den Starting Grant des Europäischen Wissenschaftsrats (ERC). In diesem Jahr folgten Einladungen zu Fellowships oder Gastprofessuren in den USA, an der Harvard University und der Princeton University.

Die geborene Rheinländerin studierte an den Universitäten Bonn, Köln, Tübingen, Oxford und Harvard Ägyptologie, Semitistik, Christliche Orientalistik sowie Altes Testament. Ihre musealen Erfahrungen sammelte sie unter anderem am Ägyptischen Museum Bonn und am British Museum in London. Sie wurde mit einer Arbeit zum berühmten „Papyrus Westcar“  an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promoviert. Im Anschluss hatte sie Forschungspositionen an den Universitäten Oxford und Harvard inne.

An der Humboldt-Universität zu Berlin hat Verena Lepper seit 2013 eine Honorarprofessur inne und gründete dort ein neues Forschungsinstitut in Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin. Ferner ist sie als Vertrauensdozentin der Studienstiftung des Deutschen Volkes tätig. An der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) konnte sie 2013 die „Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities“ (AGYA) zur Förderung des arabisch-deutschen Wissenschaftsaustauschs gründen; ein Projekt das unter ihrer Leitung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

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Thu, 01 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61313
Interview mit Christina Haak: „Das Digitale ist stets eine Erweiterung der analogen Welt“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=464&cHash=ca2614ffa62809acdddb826b8a85b019https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61316/Christina-Haak_Staatliche-Museen-zu-Berlin_xl.jpgZu sehen ist: Prof. Dr. Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin
Prof. Dr. Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker

Interview mit Christina Haak: „Das Digitale ist stets eine Erweiterung der analogen Welt“

Generaldirektion

Im Rahmen von museum4punkt0 wollen die Staatlichen Museen zu Berlin ein digitales und individualisiertes Besucherangebot zur Orientierung, Kontextualisierung und Interaktion entwickeln. Ein Interview mit Christina Haak, stellvertretende Generaldirektorin, über digitalisierte Museumsobjekte und die Herausforderungen des Projekts.

Welche Erwartungen haben Sie an museum4punkt0? 

Alle Beteiligten haben große Erwartungen an das Projekt. Ich selbst natürlich auch. Dennoch müssen wir genau hinschauen: Es handelt sich um ein Pilotprojekt, also um den Versuch, etwas Neues zu schaffen. Ziel ist es, den Herausforderungen und Chancen, die mit dem digitalen Wandel einhergehen, gerecht zu werden. Da ist es auch erlaubt, Dinge auszuprobieren. Bei den Staatlichen Museen zu Berlin gibt es im digitalen Bereich bereits gute Grundlagen. Es wird aber für uns, wie auch für die anderen Projektteilnehmer ein großer Gewinn sein, sich innerhalb des Verbundes regelmäßig auszutauschen. So können wir von den Erfahrungen, die in anderen Projekten gemacht werden – den positiven und den weniger erfolgreichen – profitieren. Ich bin davon überzeugt, dass wir am Ende des Projekts einen Baukasten mit unterschiedlichen Werkzeugen für ein Museum 4.0. haben, aus dem sich auch Museen, die jetzt nicht direkt am Projekt beteiligt sind, bedienen können. 

Aus Ihrem heutigen Blickwinkel: Wie profitieren Museen und deren Besucher von digitalen Medien und der Digitalisierung?

Das Digitale ist ja stets eine Erweiterung der analogen Welt. Im musealen Bereich ist es beispielweise ein Anliegen, Objekte und Inhalte weltweit verfügbar zu machen, damit sie – egal aus welchem Interesse – möglichst überall und von Allen genutzt werden können: von Wissenschaftlern oder Privatpersonen, von solchen, die die Objekte kennen oder denjenigen, für die eine Reise zum Original völlig unrealistisch erscheint. Aber der Zugang zu Museen ist ein Thema. So gilt es gerade bei Kunstmuseen immer noch, dass die Barriere, sie zu besuchen, von vielen potentiellen Besucherinnen und Besuchern als vergleichsweise hoch empfunden wird. Digitale Medien können Objekte noch einmal ganz anders sprechen lassen und im Idealfall auch ein neues und nicht von Vornherein kunstaffines Publikum erreichen. 

Und was bedeutet Digitalisierung für Ihre wissenschaftliche Arbeit?

Neben der weltweiten Zugänglichkeit und Wissensvernetzung besteht eine der großen Chancen sicherlich darin, dass die aus digitalisierten Objekten gewonnenen Erkenntnisse dabei helfen können, die Artefakte selbst zu verstehen: Wie wurden sie hergestellt? Wie gehen wir mit Fehlstellen um und wie können Objekte ggf. rekonstruiert werden? Hier ist natürlich besonders die 3D-Digitalisierung von großem Nutzen. Aber auch dass wir unsere Datenbanken mit unserer Forschungsarbeit stetig erweitern, indem wir die gewonnen Daten einspeisen und verfügbar machen, ist von großem Wert: Je mehr wir über unsere Objekte wissen, desto besser können wir ihre Geschichten erzählen und durch die digitale Vernetzung auch der gesamten Welt weltweit verfügbar machen.  

Da die Mittel nun bewilligt sind: Womit werden Sie beginnen?

Projekte dieser Größenordnung erfordern natürlich zusätzliche personelle Ressourcen. Das heißt, im Moment bauen wir erst einmal ein Projektteam auf. Wir werden auch eine Nutzer- und Rezeptionsanalyse durchführen, um noch besser herauszufinden, welche Angebote unsere Besucherinnen und Besucher aktuell bereits nutzen und was sie von ihrem digital erweiterten Museumsbesuch erwarten. Diese Evaluierung wird zur Schärfung unseres Projektes maßgeblich beitragen.

Und welches Projekt planen Sie konkret?

Unser Ziel ist es, unseren Besucherinnen und Besuchern digitale Angebote zu machen, die Orientierung in unseren Museen bieten, Kontexte liefern und Möglichkeiten zur persönlichen Interaktion eröffnen – angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse und als optionales Zusatzangebot zur physischen Begegnung mit den Originalen. Auch hier können wir auf bereits geleistete Vorarbeit aufbauen. So arbeiten wir bereits seit dem letzten Jahr mit Unterstützung des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz an einer App zur kommenden Ausstellung „Kunst aus Afrika im Bode-Museum“. Die im Rahmen dieses Projektes gewonnenen Erkenntnisse wollen wir natürlich nutzen und im Abgleich mit den Ergebnissen unserer Nutzerforschung auch auf andere Sammlungen ausweiten. 

Die Fragen stellten Katharina Fendius und Julia Lerche von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

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Thu, 01 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61316
Neubau des Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts: „Einen deutlichen Schritt weiter“https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=465&cHash=b5b9af6977f5b17c2a16b53fbf9c1de7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61321/Entwurfsueberarbeitung_469_CI_170503_001_XL_xl.jpgZu sehen ist: Museumsneubau am Berliner Kulturforum: Die Visualisierung aus der Vogelperspektive zeigt die ursprünglichen Ausmaße des geplanten Museums aus dem Wettbewerbsentwurf.
Museumsneubau am Berliner Kulturforum: Die Visualisierung aus der Vogelperspektive zeigt die ursprünglichen Ausmaße des geplanten Museums aus dem Wettbewerbsentwurf. Der aktuell ausliegende Bebauungsplan berücksichtigt u.a. einen vergrößerten Abstand zur St.-Matthäus Kirche (siehe rote Linie). Auf dieser Basis wird nun der Entwurf angepasst.
Copyright: Herzog & de Meuron / Vogt Landschaftsarchitekten

Neubau des Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts: „Einen deutlichen Schritt weiter“

Kulturforum

Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum Neubau des Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts am Kulturforum

Stiftungspräsident Hermann Parzinger erläutert den aktuellen Stand beim Museumsneubau am Kulturforum: „Wir haben eine Reihe von Gesprächen geführt, die insbesondere die stadträumlichen Aspekte und die genauen Abmessungen des künftigen Gebäudes betreffen. Die Gespräche mit den Vertretern der St. Matthäus-Kirche in den letzten Monaten haben zu guten Ergebnissen geführt. Die Abmessungen des Gebäudes werden gegenüber dem Wettbewerbsentwurf etwas verkleinert, wodurch auch die Außenräume am Kulturforum noch einmal klarer definiert werden. Der oberirdische Abstand zur Kirche ist nun mit 14 Metern deutlich größer als vorher. Die Traufhöhe des Neubaus wird die der Kirche nicht übersteigen. Auf die Gesamtgröße der Ausstellungsflächen hat dies jedoch keine Auswirkungen. Die neuen Abmessungen entsprechen somit dem Bebauungsplan, der derzeit (bis 12. Juni) bei der Senatsverwaltung öffentlich ausliegt. Damit sind wir einen deutlichen Schritt weiter. Mit dem Gebäude wird die Nationalgalerie endlich ihre hochkarätigen Werke des 20. Jahrhunderts angemessen präsentieren können und ich bin mir sicher, dass damit auch das Kulturforum insgesamt als öffentlicher Ort eine neue Qualität erhält.“ 

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Thu, 01 Jun 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61321
Verschollene Stele kehrt zurück ins Ägyptische Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=461&cHash=cd62509bd07207c1e7e6b9dd90543acbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61285/170530_01_AEM_19718_web_xl.jpgOberteil einer Fayence-Stele (ÄM 19718), die seit dem zweiten Weltkrieg als verschollen galt und 2017 ins Ägyptische Museum und Papyrussammlung zurückkehrte.
Oberteil einer Fayence-Stele (ÄM 19718), die seit dem zweiten Weltkrieg als verschollen galt und 2017 ins Ägyptische Museum und Papyrussammlung zurückkehrte.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Nina Loschwitz

Verschollene Stele kehrt zurück ins Ägyptische Museum

Neues Museum

Seit dem Zweiten Weltkrieg galt die wertvolle Fayence als verloren. Nun wurde sie in einem amerikanischen Museum wiederentdeckt und zurückgegeben.

Bei dem zurückgegebenen Objekt handelt es sich um den oberen Teil einer Stele, die mit einer türkisblauen Glasur überzogen ist. Diese ägyptische Fayence macht das Stück besonders wertvoll.

Die Staatlichen Museen hatten die Stele 1910 erworben. Sie war im Neuen Museum ausgestellt bis das Haus 1939 schloss. Während des Zweiten Weltkriegs blieb die Stele mit der Inv.-Nr. ÄM 19718 im Museum, während viele andere Objekte ausgelagert wurden. Nach dem Krieg wurde sie als vermisst vermerkt. Im Rahmen einer Forschungsarbeit wurde sie im Kelsey Museum of Archaeology der University of Michigan, USA, identifiziert. Das Museum gab die Stele zurück, als ihre Herkunft bekannt wurde.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sagt dazu: „Ich danke dem Kelsey Museum für die unkomplizierte Rückgabe der Stele – eine große Geste. Sie wird nun nach mehr als 70 Jahren wieder ihren Platz in der Dauerausstellung des Ägyptischen Museums auf der Museumsinsel Berlin einnehmen.“

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Wed, 31 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61285
130 Jahre alte Fotografien kehren in die Kunstbibliothek zurückhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=459&cHash=7d174e438674815bfc2706fdd301cd3ahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61275/KB_Wolf_Lissa_1886_web_xl.jpgMomentaufnahme von zwei Wölfen (1886 ), seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen, 2017 in die Kunstbibliothek zurückgekehrt
Momentaufnahme von zwei Wölfen (1886 ), seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen, 2017 in die Kunstbibliothek zurückgekehrt
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Ottomar Anschütz

130 Jahre alte Fotografien kehren in die Kunstbibliothek zurück

Kunstbibliothek

Der Urenkel des Fotografen Ottomar Anschütz übergab dem Museum kürzlich sechs Fotografien von Wölfen und Füchsen. Sie gehörten zur Vorkriegssammlung der Kunstbibliothek und galten lange als Verlust.

Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besaß vor dem Zweiten Weltkrieg über 400 Werke des Fotografen Ottomar Anschütz. Die Berliner Museen hatten das Konvolut 1887 vom Fotografen selbst erworben. Es handelte sich vor allem um Momentaufnahmen von Tieren in ihrer natürlichen Bewegung. Mit diesen war Anschütz berühmt geworden.

Der Großteil der Fotografien ist seit dem Zweiten Weltkrieg verloren. Die nun zurückgekehrten Werke hatte Holger Anschütz 2014 im Internet ersteigert. Anfang des Jahres stellte sich heraus, dass sie aus der Sammlung der Kunstbibliothek stammen. Daraufhin entschied die Familie Anschütz, die Fotos an das Museum zurückzugeben.

Der 1846 geborene Ottomar Anschütz, ein Pionier der frühen Fotografie, verstarb heute vor 110 Jahren, am 30. Mai 1907.

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Tue, 30 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61275
Die Nächte des Ramadan im Museum für Islamische Kunsthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=460&cHash=5ef93d4aec88e47a23908d8adddac552https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61280/ISL_Nachte-des-Ramadan_web_xl.jpgPodiumsdiskussion im Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum, 2016
Podiumsdiskussion im Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum, 2016
Copyright: Nächte des Ramadan

Die Nächte des Ramadan im Museum für Islamische Kunst

Pergamonmuseum

Das deutschlandweit einzigartige Kulturfest „Die Nächte des Ramadan“ bietet der Vielfalt muslimisch geprägter Kulturen – von hergebrachten Traditionen bis zu zeitgenössischen Interpretationen – eine Plattform und einen außergewöhnlichen Ort des Austauschs und der Begegnung.

Bereits zum neunten Mal wird der Fastenmonat Ramadan mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm aus Filmen, Konzerten und Diskussionen bereichert. Beteiligt ist u.a. das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin mit verschiedenen Veranstaltungen.

Programm der Nächte des Ramadan

„Die Nächte des Ramadan“ sind eine Initiative von Piranha Arts in Kooperation mit Stefan Weber (Museum für Islamische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin), Sören Birke (Consense GmbH), Halime Karademirli und Nima Ramezani (Konservatorium für türkische Musik Berlin), Tamer Ergün Yikici (Metropol FM) und Riem Spielhaus.

Museum für Islamische Kunst
Pergamonmuseum, Museumsinsel Berlin
Bodestraße
10178 Berlin

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Tue, 30 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61280
Neue Kooperation zwischen Nationalgalerie und 50Hertzhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=458&cHash=93617265d935fff84973e7e33c26aaa1https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61145/Ausstellung-mit-50hertz_XL_xl.jpgRundgang 50Hertz. Detail der Ausstellungsarchitektur, Entwurf Florian Stirnemann, raumlaborberlin
Rundgang 50Hertz. Detail der Ausstellungsarchitektur, Entwurf Florian Stirnemann, raumlaborberlin
Copyright: Foto: André Wunstorf

Neue Kooperation zwischen Nationalgalerie und 50Hertz

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Vom 19. Juli bis 13. August 2017 findet die Auftaktausstellung „RUNDGANG 50HERTZ" mit vier Absolventinnen der Kunsthochschulen in Berlin, Hamburg und Leipzig statt.

Im Herbst 2016 hat der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz seine neue Unternehmenszentrale  im Zentrum Berlins in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin bezogen. Dies bietet Anlass zu einer Partnerschaft zwischen 50Hertz und Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin, die der Förderung des künstlerischen Nachwuchses dienen soll.

Über einen Zeitraum von drei Jahren werden Abschlussarbeiten aus Kunsthochschulen in Berlin, Hamburg und Leipzig, alle aus dem Netzgebiet von 50Hertz, vorgestellt. Ort der jährlichen, vierwöchigen Ausstellungen ist eine von raumlaborberlin gestaltete, flexible Architektur im transparenten und nachhaltig gebauten Gebäude, dem Netzquartier von 50Hertz.

Nach Recherchen an den Kunsthochschulen in Berlin, Hamburg und Leipzig wählte die von der Nationalgalerie berufene Kuratorin Matilda Felix zwanzig Abschlussarbeiten aus, die im März 2017 von einer Jury begutachtet wurden. Die Mitglieder der Jury, Rosa Barba (Künstlerin), Katharina Herrmann (50Hertz – Arbeitsdirektorin, CHRO), Joachim Jäger (Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Leiter der Neuen Nationalgalerie) und Gabriele Knapstein (Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, Leiterin des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin) wählten vier junge Positionen aus, die im Juli 2017 präsentiert werden: Emma Adler (geb. 1980 in Besch, 2015 Meisterschülerinabschluss an der Kunsthochschule Weißensee), Asana Fujikawa (geb. 1981 in Tokio, Japan, 2016 Masterabschluss an der HFBK Hamburg), Susanne Keichel (geb. 1981 in Dresden, 2016 Meisterschülerinabschluss an der HGB Leipzig) und Cosima zu Knyphausen (geb. 1988 in Houston, Texas, USA, 2017 Diplom an der HGB Leipzig). Die Ausstellung wird von einer Publikation begleitet.

Ausstellungsort

50Hertz

Heidestraße 2

10557 Berlin

 

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Wed, 24 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61145
Neue Veranstaltungsreihe startet im Bode-Museum: lab.Bode Set#1:Räumehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=457&cHash=b90566c502c21c72a426d8ca5d926be7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61246/J_170519_BODE_Postkarte_Diskurs_1920x937_xl.jpgNeue Veranstaltungsreihe startet im Bode-Museum: lab.Bode Set#1:Räume
Neue Veranstaltungsreihe startet im Bode-Museum: lab.Bode Set#1:Räume
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Valerie Schmidt, 2016

Neue Veranstaltungsreihe startet im Bode-Museum: lab.Bode Set#1:Räume

Bode-Museum

Was geschieht, wenn Räume für Vermittlung im Museum sichtbar werden? Welches Verständnis von Museum und Lernen bilden sie ab? Welche Handlungsfelder eröffnen sie den Besucher_innen? Wie wirken sie sich auf das Selbstverständnis der Institution aus? Wie können Räume für Vermittlung gestaltet sein?

Mit drei Perspektiven auf Räume für Vermittlung startet das Diskursprogramm des lab.Bode.

Am Dienstag, den 30.5.2017 um 18 Uhr spricht Fiona Kingsman aus der Tate Modern zu Developing Learning Spaces for the 21st century Art Museum: Tate Exchange

Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet im Bode-Museum statt und ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das lab.Bode ist eine Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit. Als gemeinsames Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin ist sie seit Juli 2016 im Bode Museum angesiedelt. Derzeit werden vier Räume im Ausstellungsrundgang für die Vermittlungsarbeit der Initiative umgestaltet. Die Konzeption und Gestaltung dieser Räume versteht sich als erste Setzung, die erprobt, kritisch befragt und verändert werden soll.

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Tue, 23 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61246
Internationaler Museumstag am 21. Mai 2017 bei den Staatlichen Museen zu Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=455&cHash=5e2dd7ed1d33756cbe099552487ee7e5https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61178/Museumstag_2017_1920x937_xl.jpgInternationaler Museumstag am 21. Mai 2017 bei den Staatlichen Museen zu Berlin
Internationaler Museumstag am 21. Mai 2017 bei den Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Deutscher Museumsbund e.V.

Internationaler Museumstag am 21. Mai 2017 bei den Staatlichen Museen zu Berlin

Am 21. Mai 2017 ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!" feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag. Die Staatlichen Museen zu Berlin bieten ein vielfältiges Programm.

Der Internationale Museumstag wird jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM ausgerufen und findet im Jahr 2017 bereits zum 40. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben.

In Deutschland wird der Internationale Museumstag maßgeblich von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt und in enger Kooperation mit den Museumsorganisationen und Beratungsstellen auf Bundesebene und in den Ländern umgesetzt. Die Schirmherrschaft für den Museumstag übernimmt der Präsident des Bundesrates.

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Wed, 17 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61178
Download: Book of Abstracts zum Microfading Workshop und User Meeting im November 2016https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=453&cHash=5080424007ab5c6b66e8cbfcbe893500https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61143/Microfading_1920_xl_xl.jpgZu sehen ist ein Micro-Fading-Test am Rathgen-Forschungslabor am bedruckten Baumwolltuch der Kunstbibliothek (Inv. Nr.: 2008,57/1)
Micro-Fading-Test am Rathgen-Forschungslabor am bedruckten Baumwolltuch der Kunstbibliothek (Inv. Nr.: 2008,57/1)
Copyright: Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Rathgen-Forschungslabor

Download: Book of Abstracts zum Microfading Workshop und User Meeting im November 2016

Rathgen-Forschungslabor

Zum Microfading Workshop und User Meeting 2016 des Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin ist nun ein Book of Abstracts als Open Access erhältlich.

Der Workshop am 7. November 2016  beschäftigte sich mit Beleuchtung in Ausstellungen, Lichtschädigungspotenzial Microfading, Fallbeispielen und Microfading-Vorführungen.

Das User Meeting am 8. November 2016 thematisierte praktische und methodische Entwicklungen im Bereich des Microfadings.

Inhalt des Book of Abstract

  • Program – Workshop
  • Program – User Meeting
  • Workshop Session 1 - Introduction to context
  • Workshop Session 2 - Introduction to technique
  • Workshop Session 3 - Interpretation and implementation
  • Workshop Session 4 - Practical presentation
  • User Meeting

Download als Open Access

Book of Abstracts: Microfading Workshop und User Meeting am 7. und 8. November 2016 (Englisch, PDF, 1 MB)

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Fri, 12 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61143
Auftaktworkshop NUMiD – Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland im Münzkabinett am 20.05.2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=452&cHash=570b778456baf67c1c4ba5dd986499bfhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61137/Banner_Workshop_1920x937_xl.jpgAuftaktworkshop NUMiD – Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland im Münzkabinett am 20.05.2017
Auftaktworkshop NUMiD – Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland im Münzkabinett am 20.05.2017
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett

Auftaktworkshop NUMiD – Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland im Münzkabinett am 20.05.2017

Bode-Museum

Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin zählt zu den bedeutendsten numismatischen Sammlungen der Welt. 2017 blickt es auf zehn Jahre Digitalisierung seiner Bestände und auf neue Methoden der Arbeit im semantischen Web zurück.

Gleichzeitig wurde Anfang April vom Bundesministerium für Bildung und Forschung der weltweit einmalige Forschungs- und Digitalisierungsverbund NUMiD – Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland initiiert, in dem 25 Universitäten gemeinsam mit dem Münzkabinett an einer innovativen Grundlagen- und Spitzenforschung im Bereich der universitären Numismatik arbeiten. Ziel ist die umfassende und einheitliche Digitalisierung bisher ungehobener Sammlungsschätze sowie der Anschluss der dokumentierten Bestände an die internationale Forschung – Gelegenheit, im Rahmen eines gemeinsamen Auftaktworkshops einen Blick auf die Vergangenheit und Zukunft des vernetzten Arbeitens in der Numismatik zu werfen.

So sollen am 20. Mai 2017, dem Vorabend zum Internationalen Museumstag, dieses Spannungsfeld zwischen einzelner Sammlung, zentraler Normierung, Vereinheitlichung und dem vernetzten Arbeiten beleuchtet werden. Wie sehen die Bestände der beteiligten Museumssammlungen von Rostock bis Wien aus? Wie sind diese geordnet und digital zu erfassen? Wie und in welcher Form bringen wir die gemeinsamen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit und machen unsere Bestände zugänglich? Welche Erfahrung haben große Sammlungen wie die American Numismatic Society, die BBAW mit ihrem thrakischen Regionalportal sowie die bereits mit NUMiD arbeitenden Sammlungen gemacht? Was erhoffen wir uns von der Zukunft des vernetzten Arbeitens?

Termin: Samstag, 20. Mai 2017, 11 – 16.30 Uhr
Ort: Gobelin-Saal, Bode-Museum
Anmeldung: mk@smb.spk-berlin.de

Ausführliches Programm

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Thu, 11 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61137
museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunfthttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=451&cHash=23b47f85f4e2e375b999b7487d5c1af3https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61111/170508_museum4punkt0_08_160519_ISPK_PHT12_xl.jpgZu sehen: Staatliche Museen zu Berlin: Im Projekt ZEDIKUM entwickelte Augmented Reality-App zur automatischen Erkennung von 3D-gescannten Objekten. Sie liefert Informationen zum Objekt aufs Display.
Staatliche Museen zu Berlin: Im Projekt ZEDIKUM entwickelte Augmented Reality-App zur automatischen Erkennung von 3D-gescannten Objekten. Sie liefert Informationen zum Objekt aufs Display.
Copyright: SPK / Thomas Imo/ photothek.net

museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft

„museum4punkt0“ ist ein Ideenlabor für digitale Vermittlungsarbeit in Museen. An dem BKM-geförderten Projekt sind mehrere Partner beteiligt, die für die Bandbreite der Museen in Deutschland stehen.

„Mobile Endgeräte und soziale Medien haben das Rezeptionsverhalten von Besucherinnen und Besuchern auch in Museen stark verändert; sie erwarten – zu Recht – dass diese ihnen neue Zugänge zu den bekannten Inhalten ermöglichen,“ sagt Hermann Parzinger, Präsident der SPK. Markus Hilgert, Projektleiter von „museum4punkt0“, ergänzt: „Mit museum4punkt0 möchten wir digitale Instrumente entwickeln, die das Museum, wie wir es heute kennen, als Erfahrungsraum für Besucher neu erschließen.“

Im Mai 2017 ist das Projekt gestartet. In den kommenden drei Jahren sollen dabei zum Beispiel die folgenden Fragen beantwortet werden: Wie können modernste digitale Technologien bei der Vermittlung von Inhalten eingesetzt werden? Wie können sie die Kommunikation fördern? Wie können die Menschen in den Museen, mit ihrem Smartphone oder vom Rechner daheim aus interagieren und teilhaben?

Die SPK ist für Steuerung und Koordination verantwortlich. Beteiligt sind auch: die Staatlichen Museen zu Berlin, die Humboldt Forum Kultur GmbH, das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, das Deutsche Museum, die Fastnachtsmuseen Langenstein und Bad Dürrheim mit weiteren Museen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht und das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert es mit 15 Millionen Euro.

Jede Partnereinrichtung führt eigenverantwortlich ein Teilprojekt durch. So entstehen modellhafte Anwendungen für die Vermittlungsarbeit und Besucherkommunikation. Die Ergebnisse werden auf einer gemeinsamen interaktiven Plattform präsentiert. Sie sollen auch für andere Museen möglichst flexibel nachnutzbar sein.

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Tue, 09 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61111
Keine Schenkung: Überraschende Entscheidung von Heiner Bastianhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=448&cHash=7f410a1cfa60a7965c1b8d624abc4c23https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61070/160930_02_Haus-Bastian_xl.jpgHaus Bastian (links), James-Simon-Galerie und Pergamonmuseum
Haus Bastian (links), James-Simon-Galerie und Pergamonmuseum
Copyright: Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Birgit Jöbstl

Keine Schenkung: Überraschende Entscheidung von Heiner Bastian

Museumsinsel Berlin

Der Sammler und Mäzen Heiner Bastian hat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz völlig unvermittelt mitgeteilt, dass er entschieden habe, seine im Oktober 2016 in die Wege geleitete Schenkung des Galeriehauses am Berliner Kupfergraben an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz doch nicht zu realisieren. Als Grund nannte er seine emotionale Bindung an das Haus.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat diesen Schritt mit großem Unverständnis und Bedauern zur Kenntnis genommen. Die Gespräche im Zusammenhang mit der Schenkung waren bis zuletzt in bestem Einvernehmen verlaufen. Das Haus sollte bereits ab nächstem Jahr als Zentrum für kulturelle Bildung und Vermittlung der Staatlichen Museen zu Berlin dienen.

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Thu, 04 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61070
Die Staatlichen Museen zu Berlin sind bei der Langen Nacht der Ideen am 12.05.2017 dabeihttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=449&cHash=ad2c95efa1c1e6bbfc4eef0b563509e6https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_61076/Menschen-BewegenLange-Nacht-der-Ideen_LOGObanner_xl.jpgLogo der Langen Nacht der Ideen am 12. Mai 2017
Logo der Langen Nacht der Ideen am 12. Mai 2017
Copyright: Auswärtiges Amt

Die Staatlichen Museen zu Berlin sind bei der Langen Nacht der Ideen am 12.05.2017 dabei

Die Staatlichen Museen zu Berlin beteiligen sich mit zwei Projekten an der „Langen Nacht der Ideen“ des Auswärtigen Amtes, die am Freitag, 12. Mai 2017 zum zweiten Mal stattfinden wird.

In der Parochialkirche lädt die Veranstaltung „Reform(ation) im Museum: Luther, Digitalisierung und ein Besuch im Museum des 21. Jahrhunderts“ ab 18:30 Uhr ein, sich mithilfe von Virtual Reality-Brillen in die Ausstellung „Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach“ nach Los Angeles versetzen zu lassen.

Guides des Projekts „Multaka: Treffpunkt Museum“ bieten an diesem Abend deutsch- und englischsprachige Führungen im Pergamonmuseum an, um syrische und irakische Kulturgüter vorzustellen. „Multaka“ (arabisch: Treffpunkt) steht für den Austausch verschiedener kultureller und historischer Erfahrungen, die Führungen sind meist interaktiv angelegt, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. 

Für Interessierte, die noch mehr zum Thema „Reformation“ erfahren möchten, findet am 11./12. Mai 2017 am Kulturforum der Staatlichen Museen zu Berlin der Workshop „Ikonoklasmus. Bilder verehren/ Bilder zerstören“ statt.

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Thu, 04 May 2017 00:00:00 +0000SMB_news_61076
Pfingstferien 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=447&cHash=c8df8f3236a958d97efcaabfc894d699https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60980/VS_KF_AK_080417_0629_xl.jpg

Copyright: Staatlichen Museen zu Berlin / Valerie Schmidt

Pfingstferien 2017

In den Pfingstferien bieten die Staatlichen Museen zu Berlin vom 3. bis 11. Juni 2017 ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Sechs mehrtägige Workshops laden zum intensiven Erkunden der Museen und zum eigenen Gestalten ein. An allen Wochenenden finden zudem einstündige Ausstellungsgespräche und zweistündige Workshops für Kinder, Familien und Jugendliche statt.

Alle mehrtägigen Workshops für Kinder und Jugendliche auf einen Blick.

Alle Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche an den Wochenenden in den Pfingstferien.

Bildung und Vermittlung für Kinder und Familien 1. Halbjahr 2017 (PDF, 1,05 MB)

Unser Newsletter "Kinder und Familien" informiert regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen.

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Tue, 25 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60980
Das Gilgamesch Epos im Neuen Museumhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=446&cHash=27db93415a85227e9ba946f82ef645dbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60962/2_2015_09.-TaK-Gilgamesh-74_xl.jpgZu sehen ist: Gilgamesch, TAK Theater Liechtenstein
Gilgamesch, TAK Theater Liechtenstein
Copyright: Sven Beham

Das Gilgamesch Epos im Neuen Museum

Neues Museum

Eine szenische Lesung des TAK Theater Liechtenstein am Samstag, 29. April 2017, 20 Uhr

Das Theater Liechtenstein führt am 29. April 2017 das Gilgamesch-Epos in der Dramatisierung des österreichischen Schriftstellers Raoul Schrott, inszeniert von Oliver Vorwerk, im Griechischen Hof des Neuen Museums auf der Museumsinsel Berlin auf. Es spielen Claudia Wiedemer und Monika Wiedemer; der bildende Künstler und Bühnenbildner David König wird auf einer bühnenfüllenden Leinwand live malen.

Tickets zum Preis von 12, ermäßigt 8 € sind sind online buchbar unter shop.smb.museum und am Veranstaltungstag an der Museumskasse erhältlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Das Gilgamesch-Epos ist eine der ältesten überlieferten Dichtungen der Menschheit. Die Version auf elf Tontafeln aus der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal stammt mindestens aus dem 18. Jh. v. Chr., wahrscheinlich stammt die Erzählung aber aus dem 24. Jh. v. Chr. Das Epos berichtet von Gilgamesch, dem mächtigen König von Uruk. Mit göttlichen Kräften ausgestattet, herrscht er über die Welt. Gemeinsam mit seinem Freund Enkidu besteht er eine Vielzahl von Gefahren und Proben, bis Enkidu von einem Stier getötet wird. Die Erkenntnis der Sterblichkeit verändert Gilgamesch grundlegend. Er sucht in der Fremde nach dem Geheimnis des Lebens und erkennt letztlich, dass er durch eine weise und gute Herrschaft einen unsterblichen Namen erwerben kann.

Die Fassung des im Bregenzerwald lebenden Schriftstellers Raoul Schrott bringt die vielschichtigen Texte des Originals in eine dichte dramaturgische Form und schärft die Figuren und ihre Konflikte mit einer bildreichen und präzisen Sprache. Schrott gelingt es, Texte zu erschaffen, die in ihrer Aktualität bestechen und in ihrer unmittelbaren Emotionalität berühren.

Das TAK Theater Liechtenstein gilt als eines der führenden Gastspielhäuser der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Renommierte Bühnen wie das Deutsche Theater Berlin, das Schauspielhaus Zürich sowie das Burgtheater Wien sind regelmässig zu Gast. Es macht auch wiederholt mit eigenen Produktionen auf sich aufmerksam. Mit „Gilgamesh“ eröffnete das TAK Theater Liechtenstein erfolgreich die Spielzeit 2015/2016 und auch die Intendanz von Thomas Spieckermann.

Information und Buchung

Staatliche Museen zu Berlin
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
Tel: +49 (0)30 266 42 42 42 (Mo – Fr 9 – 16 Uhr)
service@smb.museum

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Thu, 20 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60962
Tagung am 10.05.2017: Spektrum Restaurierung – Entwicklungen und Perspektivenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=445&cHash=3a3ec84d1b92509907d3a628e671dde7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60953/DMB_10_xl.jpgZu sehen ist eine Montage: 1. Genter Altar, Detail, Foto: Kathedrale Kerkfabriek, Lukasweb VZW, Photo KIK-IRPA, Brussels, 2. Kurt Wehlte, Detail, Foto: Archiv HfBK Dresden – Nachlass Wehlte, 3. Joseph Beuys, Das Kapital, Detail, Foto: Ina Hausmann (von links nach rechts)
Montage: 1. Genter Altar, Detail, Foto: Kathedrale Kerkfabriek, Lukasweb VZW, Photo KIK-IRPA, Brussels, 2. Kurt Wehlte, Detail, Foto: Archiv HfBK Dresden – Nachlass Wehlte, 3. Joseph Beuys, Das Kapital, Detail, Foto: Ina Hausmann (von links nach rechts)
Copyright: diverse, siehe Beschreibung

Tagung am 10.05.2017: Spektrum Restaurierung – Entwicklungen und Perspektiven

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Tagung des Arbeitskreises Konservierung/Restaurierung im Deutschen Museumsbund im Rahmen der Jahrestagung am 10. Mai 2017

Der Deutsche Museumsbund feiert mit der Jahrestagung 2017 seinen 100. Geburtstag und widmet sich aktuellen Herausforderungen für das Museum im 21. Jahrhundert. Der Arbeitskreis Konservierung/Restaurierung lädt aus diesem Anlass zu einer Tagung, die unter dem Thema „Spektrum Restaurierung – Entwicklungen und Perspektiven“ die Arbeit der Restauratoren für die Museen in den Blick nehmen möchte – sowohl rückblickend auf Entwicklungen in den letzten 100 Jahren, wie auch vorausblickend auf Herausforderungen, die sich durch die Vielfalt der Objektgattungen und durch die sich wandelnden Bedingungen musealer Arbeit stellen.

Thematisiert wird das breit gefächerte Aufgabenspektrum der Restauratoren im Museum von heute. Das Programm ist in drei Themenblöcke gegliedert: Nach einer Rückblende im ersten Themenblock auf zwei Protagonisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und auf die Entwicklung der Ausbildung wendet sich der Mittelblock der Gegenwart zu. Hier werden exemplarisch aktuelle, herausragende Restaurierungsprojekte und ihr Potential für Forschung und Vermittlung beleuchtet. Im dritten Themenblock wird beispiel-haft vorgestellt, welche neuen Aufgaben und Herausfor- derungen im Bereich der Präventiven Konservierung und der Bewahrung von zeitgenössischem Kulturgut hinzugekommen sind.

Fest steht: Der Restaurator im Museum von heute restauriert längst nicht nur. Doch wie haben sich die Aufgaben verändert, welche Querschnittsaufgaben übernimmt der Restaurator? Vor welche Herausforderungen ist er im Museum aktuell und in der Zukunft gestellt? Diese und zahlreiche weitere Fragen sollen zum Ausklang der Tagung mit dem Publikum diskutiert werden. Wir wünschen uns hierfür einen möglichst interdisziplinären Teilnehmerkreis aus allen Bereichen des Museums wie auch von für die Museen selbständig tätigen Restauratoren.

Programm

  • 8:00 bis 9:00 Uhr Tagungsbüro / Anmeldung
  • 9:00 bis 9:15 Uhr Grußwort von Dr. Gabriele Knapstein, Leiterin des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, und Dr. Andrea Funck, Sprecherin des Arbeitskreises Konservierung/Restaurierung im DMB

Themenblock 1: Entwicklung und Profilierung

Moderation: Dr. Babette Hartwieg

  • 9:15 bis 10:00 Uhr Prof. Dr. Andreas Burmester, Doerner Institut München: Max Doerner: Maler, Kopist, Restaurator, Kunsttechnologe, Konservierungs-wissenschaftler?
  • 10:00 bis 10:20 Uhr Monika Kammer, Hochschule für Bildende Künste Dresden: Forty pictures in a day – Kurt Wehltes Gemälde-Röntgenaufnahmen am Kaiser-Friedrich-Museum Berlin
  • 10:20 bis 10:40 Uhr Prof. Ursula Haller, Prof. Ivo Mohrmann, Hochschule für Bildende Künste Dresden: Die wissenschaftliche Restauratorenausbildung – Wunschkind der Museen
  • 10:40 bis 11:00 Uhr Diskussion zum Themenblock 1
  • 11:00 bis 11:30 Uhr Kaffeepause

Themenblock 2: Aktuelle Aufgaben und Herausforderungen

Moderation: Alexandra Czarnecki

  • 11:30 bis 12:00 Uhr Hélène Dubois, KIK/IRPA Brüssel, Dr. Babette Hartwieg, Gemäldegalerie Berlin: Restaurierung und Forschung – eine untrennbare Einheit. Genter Altar, Goldene Tafel und andere Projekte
  • 12:00 bis 12:20 Uhr Kristina Mösl, Alte Nationalgalerie Berlin: Caspar David Friedrichs ‚Mönch am Meer‘ und ‚Abtei im Eichwald‘: wissenschaftliche Restaurierung im musealen Kontext
  • 12:20 bis 12:40 Uhr Dr. Andrea Funck, Landesmuseum Württemberg Stuttgart: Verstehen sie uns? Restaurierung als Vermittlungsthema in Museen
  • 12:40 bis 13:00 Uhr Diskussion zum Themenblock 2
  • 13:00 bis 14:00 Uhr Mittagspause

Themenblock 3: Erweiterung des Spektrums und Perspektiven

Moderation: Dr. Carolin Bohlmann

  • 14:00 bis 14:20 Uhr Marcus Herdin, Bayerisches Nationalmuseum München: Präventive Konservierung – interdisziplinär, smart, nachhaltig
  • 14:20 bis 14:40 Uhr Andreas Weißer, Doerner Institut München: Am Ende bleibt nur Rauschen. Neue Medien – Schadensphänomene und Erhaltungsstrategien
  • 14:40 bis 15:00 Uhr Tim Bechthold, Neue Sammlung München: FUTURE TALKS_Behind the scences Wenn die Moderne altert...
  • 15:00 bis 15:20 Uhr Diskussion zum Themenblock 3
  • 15:20 bis 15:45 Uhr Abschlussdiskussion: Aktuelle Herausforderungen für die Museumsrestauratoren und Perspektiven für die Zukunft, Moderation: Dr. Carolin Bohlmann, Berlin und Ute Hack, München
  • 15:45 bis 16:15 Uhr Kaffeepause
  • 16:15 bis 17:45 Uhr Treffen des Arbeitskreises Konservierung/Restaurierung
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Wed, 19 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60953
Live Speaker im Museum Europäischer Kulturenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=443&cHash=19a1d7b583dbc4edbdcd14cb35098f3dhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60742/mek-kulturkontakte_xl.jpgZu sehen ist eine Ansicht der Dauerausstellung 'Kulturkontakte. Leben in Europa'
Ansicht der Dauerausstellung "Kulturkontakte. Leben in Europa"
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia

Live Speaker im Museum Europäischer Kulturen

Museum Europäischer Kulturen

Seit Februar 2017 bietet das MEK ein neues kostenfreies Vermittlungsangebot an.

Jeden Sonntag von 12 bis 17 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit geschulten Live Speakern über die ausgestellten Objekte und Ausstellungen ins Gespräch zu kommen. Das Angebot geht auf die jeweiligen Interessen der Besucherinnen und Besucher ein und schafft damit einen individuellen Ausstellungsbesuch.

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Tue, 18 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60742
Besuch aus Holland: Niederländische Regenten zu Gast in der Gemäldegaleriehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=444&cHash=f115e3f4eb7bb77942f86c94d3862381https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60950/van_der_Merck_Die_Regenten_des_Loridanshofes_in_Leiden_xl.jpgZu sehen ist: Jacob Fransz. van der Merck, Die Regenten des Loridanshofes in Leiden, 1658, Leihgabe Museum de Lakenhal, Leiden
Jacob Fransz. van der Merck, Die Regenten des Loridanshofes in Leiden, 1658, Leihgabe Museum de Lakenhal, Leiden
Copyright: Museum de Lakenhal, Leiden

Besuch aus Holland: Niederländische Regenten zu Gast in der Gemäldegalerie

Gemäldegalerie

Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin kann dank einer großzügigen Leihgabe des Museums de Lakenhal in Leiden für insgesamt zwei Jahre eine Besonderheit der niederländischen Porträtmalerei des 17. Jahrhunderts präsentieren: ein sogenanntes Regentenstück des Malers Jacob Fransz. van der Merck.

„Wir sind dankbar, neben der National Gallery als einzige internationale Institution eine Langzeitleihgabe aus dem Museum De Lakenhal zeigen zu können, das derzeit umgebaut wird“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin und Direktor der Gemäldegalerie. „Van der Mercks Regenten treten in der Gemäldegalerie in Dialog mit Werner van den Valckerts Fünf Regenten der Groot-Kramersgild aus den eigenen Beständen.“

Im Gegensatz zum restlichen Europa waren in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts nicht Adelige, sondern Mitglieder des vermögenden Stadtbürgertums die wichtigsten Auftraggeber. Zur Illustration ihres gesellschaftlichen Status ließen sich insbesondere Vertreter städtischer Vereinigungen, etwa die Regenten (Vorsteher) karitativer und sozialer Einrichtungen, in lebensgroßen Gruppenbildnissen darstellen. In der Regel erhielten ortsansässige Spezialisten den Auftrag für derartige Gruppenbildnisse. Im vorliegenden Fall war es der Leidener Maler Jacob Fransz. van der Merck (um 1610-1664). Er porträtierte 1658 die fünf Vorsteher des Loridanshofs, einem karitativem Wohnstift für alte Menschen. Am linken Bildrand, etwas zurückgenommen, sind jedoch auch der Pförtner und der Schreiber dargestellt. Eine derart differenzierte Anordnung verwundert kaum, da jeder Porträtierte für sein Bildnis selbst zu zahlen hatte, was  zu Unterschieden in der Präsentation der einzelnen Figuren führte. Damit spiegeln die Regentenstücke ein stückweit die sozialen Verhältnisse der holländischen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts anschaulich wieder.

Derartige Gruppenbilder verblieben in der Regel im städtischen Besitz und gelangten nicht auf den Kunstmarkt, was zur Folge hatte, dass dieser spezifische Porträttypus heute in kaum einer Kunstsammlung außerhalb der Niederlande zu  finden ist. Die Gemäldegalerie ist dankbar, für zwei Jahre das großformatige  Regentenstück aus Leiden zeigen zu dürfen und so ihre Präsentation der niederländischen Malerei stimmig ergänzen zu können. Zu sehen sind „Die Regenten des Loridanhofes in Leiden“ im Raum 432 im Kontext holländischer Porträts des 17. Jahrhunderts.

Außergewöhnlich ist zudem, dass sich in diesem Fall auch der originale Rahmen mit den vergoldeten  Kartuschen und den Initialen der Regenten erhalten hat, so dass alle dargestellten Regenten identifizierbar sind. Das oben in den Rahmen eingesetzte, kleine Porträt zeigt Pieter Loridan, einen reichen Textilfärber aus Leiden, der 1655 in seinem Testament die Errichtung des Loridanhofes als Wohnstiftes für bedürftige, alte Ehepaare, verfügt hatte. Erstaunlicherweise sind zudem alle Rechnungen für das Leidener Gruppenporträt erhalten, weshalb wir heute detailliert über die Kosten für Rahmen, Schnitzwerk und Vergoldung unterrichtet sind. In dieser Vollständigkeit von Gemälde, Rahmen und Dokumentation stellt die Leidener Leihgabe einen seltenen Glücksfall für die Besucherinnen und Besucher wie für die Forschung dar.

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Fri, 14 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60950
Kinderakademie | Kurs 5: Es gibt noch freie Plätze!https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=442&cHash=0b0a5514be5d8aaac26a072529b1baf7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60939/J_u.k._BhfHH-491-17_05_2009_xl.jpg

Copyright: Staatliche Museen zu Berlin / Uli Klose

Kinderakademie | Kurs 5: Es gibt noch freie Plätze!

Kulturforum

Am 21.4.2017 startet der Kinderakademie Kurs 5  "Alchemisten-Werkstatt" zur Sonderausstellung „Alchemie.Die große Kunst”.

Es gibt noch freie Plätze. Anmeldungen werden entgegen genommen unter:

Information und Anmeldung
Bildung, Vermittlung, Besucherdienste
Genthiner Str. 38, 10785 Berlin
servie@smb.museum oder kinderakademie@smb.spk-berlin.de

 

Bildung und Vermittlung für Kinder und Familien 1. Halbjahr 2017 (PDF)

In allen Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin liegt das Programm zur Bildung und Vermittlung 1/2017 zum Mitnehmen aus.
Unser Newsletter Kinder und Familien informiert regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen.

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Thu, 13 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60939
Öffnungszeiten zu den Osterfeiertagen 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=441&cHash=0fc1d24d76297b9455174e5c63805daahttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60926/er-auferstandene-Christus-mit-Maria-Magdalena_xl.jpg
Bartolomeo Montagna, Der auferstandene Christus mit Maria Magdalena
Copyright: bpk / Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders

Öffnungszeiten zu den Osterfeiertagen 2017

Von Karfreitag bis Ostermontag (14. bis 17. April 2017) sind alle Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin geöffnet.

Kassenschluss und letzter Einlass ist jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Berlin-Mitte / Museumsinsel Berlin

Berlin-Tiergarten / Kulturforum

Berlin-Charlottenburg

Berlin-Dahlem

Berlin-Köpenick

Berlin-Mitte

Die Neue Nationalgalerie und die Friedrichswerdersche Kirche sind bis auf weiteres geschlossen.

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Wed, 12 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60926
Workshop „Ikonoklasmus. Bilder verehren/ Bilder zerstören“ am 11. und 12. Mai 2017https://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=440&cHash=e9221967d5a406c8e5c21f68d92789afhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60927/J_709_duerer_schmerzensmutter_attentat_xl_xl.jpgZu sehen ist: Albrecht Dürer, Maria als Schmerzensmutter, um 1495/98, Holz; Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, Alte Pinakothek, Inv.-Nr. 709, Zustand nach Abschluss der Ionenaustauscherbehandlung in Folge des Säureattentats von 1988
Albrecht Dürer, Maria als Schmerzensmutter, um 1495/98, Holz; Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, Alte Pinakothek, Inv.-Nr. 709, Zustand nach Abschluss der Ionenaustauscherbehandlung in Folge des Säureattentats von 1988
Copyright: Bayerische Staatsgemäldesammlungen München / Foto: Haydar Koyupinar

Workshop „Ikonoklasmus. Bilder verehren/ Bilder zerstören“ am 11. und 12. Mai 2017

Kulturforum

Zum Abschluss des internationalen Ausstellungsprojekts „Renaissance and Reformation: German Art in the Age of Dürer and Cranach“ der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München und des Los Angeles County Museum of Art (LACMA) in Los Angeles veranstalten die beteiligten deutschen Museen einen Workshop, der dem Ausstellungsthema in Deutschland und im Lutherjahr eine Plattform geben wird.

Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem Thema „Ikonoklasmus. Bilder verehren/ Bilder zerstören“ – ein zentrales Phänomen der Reformationszeit, das in jüngster Zeit verstärkt an Relevanz gewonnen hat. Worin liegt die Macht der Bilder, uns anzusprechen oder zu ihrer Zerstörung aufzurufen? Unser Workshop fragt nach dem Umgang mit Bildern und nach den Ursachen von Kunstzerstörung – von der individuell motivierten Einzeltat (wie im Fall des Säureanschlags auf Dürers Schmerzensmutter) bis zum politisch und/oder religiös begründeten Bildersturm oder ‚Wegsehen‘.

Programm

Weitere Informationen

Die Ausstellung sowie der Workshop wurden mit Unterstützung des Auswärtigen Amts der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht.

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Tue, 11 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60927
Online-Umfrage zum Angebot der Staatlichen Museen zu Berlinhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=439&cHash=e076e7b7dd8c60d41100c9d017671bdbhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60868/Website_Online-Umfrage_xl.jpgOnline-Umfrage zum Angebot der Staatlichen Museen zu Berlin
Online-Umfrage zum Angebot der Staatlichen Museen zu Berlin
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin

Online-Umfrage zum Angebot der Staatlichen Museen zu Berlin

Um das Angebot der Staatlichen Museen zu Berlin im Sinne unserer BesucherInnen zu verbessern, führen wir derzeit eine Online-Umfrage durch.

Die Umfrage dauert 10 Minuten. Als Dankeschön verlosen wir unter allen TeilnehmerInnen 4 Jahreskarten Classic Plus, 4x2 Tagestickets für die Staatlichen Museen zu Berlin sowie vier attraktive Publikationen.

Die GewinnerInnen werden per E-Mail benachrichtigt. Alle Angaben werden selbstverständlich anonym und vertraulich behandelt.

Wir bedanken uns für Ihre Zeit!

Hier geht es zur Online-Umfrage.

 

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Mon, 03 Apr 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60868
Band 24/2016 der Berliner Beiträge zur Archäometrie, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft erschienenhttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=438&cHash=ada6ccb96ac72dc9904880026bf5a9e7https://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60704/verschiedene-Kopien-der-Nofretete-xl_xl.jpgZu sehen sind ausgewählte Malmodelle der Nofretete in Laufe der Zeit. Vorn links die erste Fassung von Tina Haim aus den 1920er Jahren, hinten rechts die neueste Fassung von 2015.
Ausgewählte Malmodelle der Nofretete in Laufe der Zeit. Vorn links die erste Fassung von Tina Haim aus den 1920er Jahren, hinten rechts die neueste Fassung von 2015.
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Gipsformerei / Foto: Achim Kleuker, 2015

Band 24/2016 der Berliner Beiträge zur Archäometrie, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft erschienen

Rathgen-Forschungslabor

Der aktuelle Band beschäftigt sich unter anderem mit der Bemalung der neuen Replik der Nofretete-Büste der Gipsformerei, der Maltechnik von Otto Freundlich (1848-1943) sowie goldschmiedetechnischen und materialanalytischen Untersuchungen des sogenannten Giselaschmucks.

Der neueste Band der Berliner Beiträge zur Archäometrie, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft 24/2016 ist gerade veröffentlicht worden. Er beinhaltet sowohl Beiträge von Forschungsarbeiten des Rathgen-Forschungslabors mit Einrichtungen der Staatlichen Museen zu Berlin als auch Beiträge von externen Wissenschaftlern, Restauratoren und Goldschmieden.

Die jährliche Ausgabe zeigt ein Panorama der unterschiedlichen Aktivitäten auf dem Gebiet der präventiven Konservierung der Untersuchung von Alterungserscheinungen sowie kunsttechnologische und archäologische Untersuchungen mittels chemischer, physikalischer, mathematischer und biologischer Methoden:

  • Thomas Schelper: Vom Original zum Malmodell: Die Bemalung der neuen Replik der Nofretete-Büste der Gipsformerei, Staatliche Museen zu Berlin
  • Hans-Georg Bartel und Hans-Joachim Mucha: Seriation und Clusteranalyse von Objekten mit binären Merkmalen, erläutert am Beispiel von Götterdarstellungen des Löwentempels von Musawwarat es Sufra (Sudan)
  • Silvia Marten: First physico-chemical in situ investigations on the Lienzo Seler II of Coixtlahuaca
  • Cristina Lopes Aibéo: In situ scientific analyses of the leather wall hanging “Ilha Formosa”
  • Verena Franken: Zur Maltechnik von Otto Freundlich (1878-1943). Maltechnische und materialanalytische Untersuchungen am Beispiel des Spätwerks
  • Carlos Morales-Merino: Micro-fading testing on modern ink based pens and contemporary drawings from the Kupferstichkabinett Berlin
  • Dieter Köcher: Die Skulpturen des Triumphkreuzes der Naumburger Moritzkirche – Untersuchungen zur Restaurierungsgeschichte und Kunsttechnologie
  • Gaia Fenoglio: An incense holder decorated with émail champlevé: a non-invasive multi-technical micro-analytical study
  • Jochem Wolters: Goldschmiedetechnische und materialanalytische Untersuchungen des sogenannten „Giselaschmucks“

Komplettiert werden die wahlweise deutschen oder englischen Artikel mit zahlreichen Tabellen, Formeln und Diagrammen. Das Vorwort ist in deutscher, englischer und französischer Sprache verfasst. Der Band im Umfang von 204 Seiten ist im SMB Webshop erhältlich. Die vorherigen Bände stehen unter den Publikationen des Rathgen-Forschungslabors frei zur Verfügung.

 

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Tue, 28 Mar 2017 00:00:00 +0000SMB_news_60704
Einbruch im Bode-Museum: Generaldirektor Eissenhauer hofft auf Rückkehr der wertvollen Goldmünzehttps://www.smb.museum/index.php?id=809&tx_smb_pi1%5BnewUid%5D=437&cHash=393f41f0fc05ef8ad85eecb807f7c9fdhttps://www.smb.museum/uploads/tx_smb/news/news_60845/4-7_Big_Maple_Leaf_VS_xl.jpgZu sehen ist: Big Maple Leaf, Vorderseite, © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett; Foto: Reinhard
Saczewski
Big Maple Leaf, Vorderseite
Copyright: Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett; Foto: Reinhard Saczewski

Einbruch im Bode-Museum: Generaldirektor Eissenhauer hofft auf Rückkehr der wertvollen Goldmünze

Bode-Museum

Unbekannte haben am Montagmorgen bei einem Einbruch in das Bode-Museum auf der Museumsinsel Berlin eine wertvolle Goldmünze gestohlen.

Ein Sicherheitsmitarbeiter des Museums alarmierte gegen 4 Uhr die Polizei, nachdem er den Einbruch und das Fehlen der 100 Kilogramm schweren Münze „Big Maple Leaf“, 2007 von der Royal Canadian Mint ausgegeben, entdeckt hatte.

Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin: „Ein Diebstahl ist für einen Museumsdirektor eine der schlimmsten Nachrichten überhaupt. Wir sind schockiert, dass die Einbrecher unsere Sicherheitssysteme überwunden haben, mit denen wir seit vielen Jahren unsere Objekte erfolgreich schützen. Die Täter sind mit großer Gewalt vorgegangen und wir sind froh, dass kein Personenschaden entstanden ist. Nun hoffen wir, dass die Täter gefasst werden und die kostbare Münze unbeschadet in das Münzkabinett des Bode-Museums zurückkehren wird.“

In der Nähe des Museums wurde auf den S-Bahn-Gleisen eine Leiter gefunden und der S-Bahn-Verkehr kurzzeitig unterbrochen. Inwieweit die aufgefundene Leiter in Zusammenhang mit