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Internationales Stipendienprogramm für Arbeits- und Forschungsaufenthalte an den Staatlichen Museen zu Berlin

Seit 2009 bietet das Internationale Stipendienprogramm Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt die Gelegenheit zu ein- bis dreimonatigen Forschungsaufenthalten an den Staatlichen Museen zu Berlin.

Im Rahmen des Programms werden wissenschaftliche Vorhaben gefördert, die mit den vielfältigen Institutionen und reichhaltigen Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin in direktem Zusammenhang stehen. Es soll die internationale Vernetzung der Staatlichen Museen zu Berlin stärken und richtet sich daher an ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland haben. Das Programm fördert vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit Hilfe der Stipendien können die Forscherinnen und Forscher ihr Projekt an den Staatlichen Museen zu Berlin bearbeiten und Fachkontakte knüpfen. Sie nehmen dadurch auch am wissenschaftlichen und kulturellen Leben innerhalb der Staatlichen Museen zu Berlin und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz teil.

Stipendiaten im akademischen Jahr 2019/2020 in alphabetischer Reihenfolge

  1. M.A.Maria Beatriz Haro-Carrión, Tulane University, New Orleans, Beyond Landscape: German Traveler-Artists and the Construction of Race in Latin America, Kupferstichkabinett
  2. M.B.A Medhavi Gandhi, The Heritage Lab, Chandigarh, Digital Networks: Enabling museum professionals to learn, engage and thrive in the 21st century”.  The project outcome is a toolkit titled “Embrace Digital”, Museum Europäischer Kulturen and Institut für Museumsforschung
  3. Assis. Prof. Dr. Emad Hani Ismaeel, University of Mosul, Library of the Architectural Heritage – Façade elements of Mossul Traditional Houses as a Case Study, Museum für Islamische Kunst
  4. M.A. Sumihiro Oki, University of Amsterdam, Konrad Witz and Early Netherlandish painting, Gemäldegalerie
  5. Dr. Veronika Poier, Harvard University, Cambridge, When Style implies Knowledge: Contextualizing regional Tradition and foreign Innovation in Tile- Making Techniques under the Ottoman Sultan Mehmed I (r. 1413-1421), Museum für Islamische Kunst
  6. M.A. Juliana Saft, University of Sao Paulo, Environmental principles for paper reserves management in historic buildings at tropical regions. applied case: Paulista Museum, Sao Paulo City., Rathgen-Forschungslabor
  7. Dr. Renata Schellenberg , University of Toronto, Memory and Museum Culture, Ethnologisches Museum
  8. Oleg Sinitsyn, Staatliches Forschungsinstitut für Restaurierung, Moskau, Studying the methods for restoration of stone and plaster sculpture damaged by fire, Skultpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
  9. Dr. Margueritte Spoerri Butcher, University of Oxford, Ashmolean Museum, Discourses of local and imperial power from the Balkans to Mesopotamia: An analysis of Roman Provincial coins minted in the eastern Roman provinces, AD 238-249 (RPC volumes VII.2 and VIII), Münzkabinett
  10. Dr. Matthew Unangst, Jacksonville University, Los Angeles, Disclaiming Colonialism: Tanzania and the Two Germanies, 1964-1989, Ethnologisches Museum
  11. M.A. Hanna-Lisa von Lenthe, Kunsthistorisches Museum Wien, Die Münzprägung und Münzgeschichte der österreichischen Neufürsten., Münzkabinett
  12. M.A. Michaela Watrelot, Charles University, Prag, Wilhelm Bode and the collector Rudolphe Kann: The private correspondence 1887-1905, Zentralarchiv

Vergleichbare Fördermöglichkeiten bei der SPK

Andere Institutionen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, das Staatliche Institut für Musikforschung und das Ibero-Amerikanische Institut – bieten vergleichbare Fördermöglichkeiten. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.