Zerreißprobe
Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Die Sammlung 1945–1990

September 2023 bis Juli 2025
Neue Nationalgalerie

Kaum eine Ära stand so unter dem Zeichen von Teilung, Zerrissenheit und Aufbruch wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. So stellt die Neue Nationalgalerie ihre nächste Sammlungspräsentation zur Kunst nach 1945 ganz bewusst unter den Titel „Zerreißprobe“. Ausgehend von der radikalen Performance von Günter Brus mit ebendiesem Titel zeigt die Neue Nationalgalerie, wie sehr die Kunst nach 1945 vom Spannungsfeld zwischen Politik und Gesellschaft geprägt war.

Die Präsentation umfasst zentrale Werke aus der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, Westeuropa und den USA, und greift thematisch zentrale künstlerische wie gesellschaftliche Themen des 20. Jahrhunderts auf, etwa die Frage nach Realismus und Abstraktion, Politik und Gesellschaft, Alltag und Pop, Feminismus oder Natur und Ökologie. Konkret zu sehen sind Arbeiten des Informell und der amerikanischen Farbfeldmalerei, der Pop- und Minimal Art ebenso wie der Konzeptkunst von Künstler*innen wie Josef Albers, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Bruce Naumann, Wolfgang Mattheuer, Louise Nevelson, Gerhard Richter, Bridget Riley oder Willi Sitte. Ergänzt wird die Präsentation schlaglichtartig um Positionen, die bisher nicht in der Sammlung vertreten sind.

Kuratiert von Joachim Jäger, Marta Smolińska und Maike Steinkamp

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

Potsdamer Straße 50
10785 Berlin

vollständig rollstuhlgeeignet

U-Bahn: Potsdamer Platz
S-Bahn: Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie

So 10:00 - 18:00
Mo geschlossen
Di 10:00 - 18:00
Mi 10:00 - 18:00
Do 10:00 - 20:00
Fr 10:00 - 18:00
Sa 10:00 - 18:00

Öffnungszeiten an Feiertagen unter Öffnungszeiten

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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