13.01.2012
bis
24.06.2012
Neues Museum
2009 hat sich in Berlin die Arbeitsgemeinschaft Sepulkralkultur der Neuzeit gegründet, um verschiedene Aspekte von Tod und Sterben in der Frühen Neuzeit zu untersuchen. Die Ausstellung präsentiert in drei Sektionen die Ergebnisse interdisziplinärer Projekte.
Die erste Sektion zeigt beispielhaft das Leben und Sterben des Konrad von Burgsdorff. Durch die Medien ging 2009 die Bergung seines Zinnsarkophags, der nun, nach der Konservierung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.
Im Mittelpunkt der zweiten Sektion steht ein Brauch im Fokus von Archäologie und Ethnologie. In vielen Kulturen lässt sich das Phänomen der "Hochzeit am Grabe" nachweisen. Teil dieser Praxis sind Totenkronen, die ledig Verstorbenen ins Grab gegeben oder als Gedächtnismale in Kirchen ausgestellt wurden.
Die dritte Sektion bettet die Einzelaspekte in größere kulturgeschichtliche Strukturen ein, indem die Entwicklung der Sitte, sich in Grüften unter Kirchen beisetzen zu lassen, anhand von Funden aus Berliner Grüften, z.B. der Parochialkirche, dargestellt wird.
Wir danken allen Sponsoren, insbesondere den Nachfahren des Konrad von Burgsdorff.
Die Ausstellung wird von einer Tagung vom 12.01.2012- 14.01.2012 im Pergamonmuseum begleitet.
Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sepulkralkultur der Neuzeit (ar.se.n.) in Zusammenarbeit mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin und in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur, Kassel.
Ausstellungsort
Öffnungszeiten
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | 10 bis 18 Uhr |
| Mittwoch | 10 bis 18 Uhr |
| Donnerstag | 10 bis 18 Uhr |
| Freitag | 10 bis 18 Uhr |
| Samstag | 10 bis 18 Uhr |
| Sonntag | 10 bis 18 Uhr |
Adresse / Verkehrsverbindungen
Eingang für Besuchende
James-Simon-Galerie, Bodestraße
10178 Berlin
U-Bahn: Museumsinsel
S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
Bus: U Museumsinsel
Zugang / Barrierefreiheit
vollständig rollstuhlgeeignet
Der Eingang für Gruppen befindet sich in der James-Simon-Galerie im unteren Foyer (Zugang über den Hof).
Veranstalter
Weiterführende Links