Karl Friedrich Schinkel, Die Zauberflöte, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Entwurf zur Dekoration, Die Sternenhalle der Königin der Nacht, Detail / Bildnachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Karl Friedrich Schinkel, Die Zauberflöte, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Entwurf zur Dekoration, Die Sternenhalle der Königin der Nacht, Detail / Bildnachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Syria antiqua – Münzen und Monumente auf der Museumsinsel

16.06.2017 bis 05.11.2017
Bode-Museum

Syrien war auf Grund seiner geographischen Lage zwischen der Küste des östlichen Mittelmeers und dem fruchtbaren Halbmond ein bedeutendes Kultur- und Handelszentrum der Antike. Nicht nur verschiedenste Güter sondern auch unterschiedliche Kulturen und Religionen trafen hier zusammen.

Die Münzen der antiken syrischen Städte können diese kulturellen, religiösen und politischen Konstellationen eindrucksvoll illustrieren. Denn Münzstätten befanden sich nicht nur in den wichtigen Handelsmetropolen, den Hafenstädten und Oasen wie Laodikeia, Palmyra und Damaskus, sondern auch in Zentren des kulturellen sowie religiösen Lebens wie in Antiochia am Orontes oder Emesa. Zahlreiche Mitglieder des römischen Kaiserhauses, wie Iulia Domna und ihre Schwester Iulia Maesa,  stammten aus Syrien, einer der bedeutendsten und reichsten Provinzen des Römischen Reiches. Die Ausstellung im Sonderausstellungsraum des Münzkabinetts im Bode-Museum wird dabei nicht nur die Münzprägung des antiken Syrien zeigen. Flankiert werden die Münzen von Zeugnissen syrischer Kultur aus anderen Museen auf der Museumsinsel.

Das moderne Land Syrien umfasst einen Großteil der ehemaligen römischen Provinz Syria, die einst eine östliche Grenzprovinz des römischen Imperiums war. Seit mehreren Jahren tobt dort ein Krieg, in welchem auch archäologische Kulturgüter und historische Denkmäler zerstört werden. Zu dem bedeutenden Kulturerbe Syriens gehören auch die Münzen. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in der Ausstellung hauptsächlich Münzen aus Münzstätten zu zeigen, die im modernen Syrien liegen. Die wissenschaftliche Erschließung und Veröffentlichung der Münzen trägt zum Kulturgüterschutz bei: Der Transfer von Kulturgüterwissen kann Hilfe beim (Wieder-) Aufbau von Zivilgesellschaften im Sinne von Kulturgemeinschaften leisten.

Montaggeschlossen
Dienstag10 bis 17 Uhr
Mittwoch10 bis 17 Uhr
Donnerstag10 bis 17 Uhr
Freitag10 bis 17 Uhr
Samstag10 bis 18 Uhr
Sonntag10 bis 18 Uhr

Eingang für Besuchende

Am Kupfergraben, Eingang über die Monbijoubrücke
10178 Berlin

U-Bahn: Friedrichstraße
S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
Bus: Friedrichstraße, U Museumsinsel

eingeschränkt rollstuhlgeeignet