Sammlerglück. Meisterwerke der Sammlung Marks-Thomée

17.07.2015 bis 15.11.2015
Bode-Museum

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts baute der Landrat Fritz Thomée im westfälischen Altena eine Kunstsammlung auf. Er besuchte währenddessen wiederholt das Kaiser Friedrich-Museum (das heutige Bode-Museum), nicht nur, um sich von den dort ausgestellten Objekten anregen zu lassen, sondern auch, um sich bei Wilhelm von Bode und Max J. Friedländer Rat zu holen. Mit beiden hat Thomée auch wiederholt Briefe gewechselt. Fritz Thomée bemühte sich nach anfänglicher Beschränkung auf die spätmittelalterliche Kunst Westfalens, des Rheinlandes und der Niederlande in Anlehnung an Bodes Konzepte, eine umfassende Sammlung aufzubauen, die neben europäischer auch asiatische Kunst enthält.

Im Gegensatz zu den einst hochberühmten, seit langem jedoch verstreuten Berliner Sammlungen dieser Epoche - an erster Stelle ist selbstverständlich die von James Simon zu nennen, der die Berliner Museen zahlreiche Schenkungen verdanken - hat sich die Sammlung Marks-Thomée glücklicherweise bis in die Enkelgeneration erhalten. Mit der Ausstellung "Sammlerglück - Meisterwerke der Sammlung Marks-Thomée" im Bode-Museum ist es mithin möglich, einen Blick in das Interieur der bürgerlichen, wohlhabenden und gebildeten Schichten des frühen 20. Jahrhunderts zu werfen. Wir sehen, dass der neuartige Museumstyp, wie er in Berlin erfunden wurde, prägend war bis in die privaten Kollektionen: Unter einem Dach vereint wurden Gemälde, Skulpturen und Arbeiten des Kunstgewerbes.

Montaggeschlossen
Dienstag10 bis 17 Uhr
Mittwoch10 bis 17 Uhr
Donnerstag10 bis 17 Uhr
Freitag10 bis 17 Uhr
Samstag10 bis 18 Uhr
Sonntag10 bis 18 Uhr

Eingang für Besuchende

Am Kupfergraben, Eingang über die Monbijoubrücke
10178 Berlin

U-Bahn: Friedrichstraße
S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
Bus: Friedrichstraße, U Museumsinsel

eingeschränkt rollstuhlgeeignet