Preis der Nationalgalerie für junge Kunst

17.05.2002 bis 07.07.2002

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Dean - Eichhorn - Elmgreen/ Dragset - Richter

Der Verein der Freunde der Nationalgalerie hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den "Preis der Nationalgalerie für junge Kunst"´gestiftet. Die Mitglieder des Vereins der Freunde der Nationalgalerie, sowie rund dreißig angefragte Museumsdirektoren und Kunstvereinsleiter für zeitgenössische Kunst waren berechtigt, Vorschläge für einen Künstler einzureichen, der in Deutschland arbeitet und nicht älter als 40 Jahre ist.

114 Vorschläge wurden eingereicht, davon waren 19 Namen mehrfach genannt, so daß 88 Künstler in die Auswahl kamen. 64 Künstler wurden von den Mitgliedern des Vereins der Freunde der Nationalgalerie vorgeschlagen, 50 von Museen und Kunstvereinen benannt.

Am 20.2.2002 tagte die Jury in der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, um aus den eingereichten Vorschlägen vier Künstler für die "short list" auszuwählen.

Die Jury setzte sich zusammen aus:
Prof. Dr. Wulf Herzogenrath / Direktor der Kunsthalle Bremen,
Dr. Renate Wiehager / Leiterin Kunstbesitz DaimlerChrysler, Stuttgart
Hans-Ulrich Obrist / Kurator am Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris

Die Jury hat sich für folgende Künstlerinnen und Künstler entschieden:

Tacita Dean
Maria Eichhorn
Michael Elmgreen & Ingar Dragset
Daniel Richter

Die Ausstellung der nominierten Künstler wird vom 17.5.2002 bis zum 7.7.2002 im WerkRaum der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, zu sehen sein.

Eine zweite Jury wählte aufgrund der präsentierten Arbeiten den Preisträger am 26.6.2002 aus. Diese Jury, bestehend aus zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern der Nationalgalerie sowie einer unabhängigen Jurorin oder einem Juror, wählte aus den vier nominierten Künstlern Michael Elmgreen & Ingar Dragset als erste Preisträger aus.

Der "Preis der Nationalgalerie für junge Kunst" umfaßt die Ausstellung im Hamburger Bahnhof für die vier bereits ausgewählten Künstler, sowie einen Barpreis von Euro 25.000 und den Ankauf einer oder mehrerer Arbeiten der Preisträgerin oder des Preisträgers im Wert von Euro 25.000.