Pigozzi and the Paparazzi
with Salomon, Weegee, Galella, Angeli, Secchiaroli, Quinn and Newton

20.06.2008 bis 16.11.2008

Museum für Fotografie

Erstmals in Deutschland wird den Paparazzi, den "bad boys" des Mediums Fotografie, eine so umfangreiche Präsentation gewidmet. Die Paparazzi-Fotografie ist eine aggressive Spielart des Bildjournalismus - insbesondere heute, wenn Prominente aus dem "Show-Business" gejagt und in gefährliche Situationen verwickelt werden, nur um an möglichst interessante Bilder zu kommen.

In der "klassischen" Zeit der Paparazzi, den 1960er und 1970er Jahren, war das Auflauern und Sich-Öffentlich-Zeigen, diese Mischung aus Voyeurismus und Exhibitionismus, noch weniger schrill. Allein die Kombination aus Erfindungsreichtum, Schnelligkeit oder Beharrlichkeit sowie einer Prise Frechheit war ein Garant für gute Bildergebnisse. Die aktuelle Ausstellung mit etwa 350 Fotografien von Erich Salomon, Jean Pigozzi, Helmut Newton und anderen konzentriert sich in erster Linie auf Prominentenportraits dieser Zeit sowie, der Intention der Paparazzi folgend, auf die Entmythisierung der Stars im Alltagsleben.