Phonographierte Klänge - photographierte Momente.
Ton- und Bilddokumente aus deutschen Kriegsgefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

10.10.2014 bis 03.05.2015
Dahlem

Die 1915 ins Leben gerufene 'Königlich Preußische Phonographische Kommission' hatte das Ziel, Sprache und Musik ausländischer Soldaten in deutschen Kriegsgefangenenlagern zu dokumentieren. Unter den Beständen des Berliner Phonogramm-Archivs im Ethnologischen Museum stellt die Wachswalzensammlung 'Phonographische Kommission' mit etwa 1000 Walzen die umfangreichste der historischen Sammlungen dar. Bei den Tondokumenten handelt es sich ausschließlich um Musikaufnahmen.

Fotografien aus dem Bestand des Museums Europäischer Kulturen aus den Kriegsgefangenenlagern Wünsdorf und Zossen bei Berlin ergänzen diese Tonaufnahmen. Die Gefangenen erfuhren eine Sonderbehandlung durch die Deutschen, die diese zu ihren Verbündeten "umerziehen" wollten. In diesem Sinne wurden die Fotografien, die das Mitglied der Lagerkommandantur Otto Stiehl aufgenommen hatte, auch für Propagandazwecke genutzt.

Kriegsgefangenenlager Zossen bei Berlin, 1915: Appell
© Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Otto Stiehl
Montaggeschlossen
Dienstag10 bis 17 Uhr
Mittwoch10 bis 17 Uhr
Donnerstag10 bis 17 Uhr
Freitag10 bis 17 Uhr
Samstag11 bis 18 Uhr
Sonntag11 bis 18 Uhr

Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Bitte beachten Sie, dass die Ausstellungen Südsee und Indianer Nordamerikas des Ethnologischen Museums sowie das Juniormuseum seit dem 11. Januar 2016 geschlossen sind.

Eingang für Besuchende

Lansstraße 8 / Arnimallee 25
14195 Berlin

U-Bahn U3 (Dahlem-Dorf)
Bus M11, X83 (U Dahlem-Dorf); 101 (Limonenstraße); 110 (Domäne Dahlem)

eingeschränkt rollstuhlgeeignet

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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