09.10.2026
bis auf Weiteres
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Tacita Dean, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Henrik Håkansson und Tomás Saraceno kehren zurück zum Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart: In den frühen 2000er Jahren hatten sie Ateliers in angrenzenden Lagerhäusern. Diese Relikte der Berliner Industriegeschichte wurden teilweise in das Museumsgebäude integriert. 20 Jahre später treffen sich die fünf Künstler*innen anlässlich des 30. Jubiläums des Hamburger Bahnhof und zeigen in der Gruppenausstellung „Next Door“ neue und großformatige Werke. Das Wiedersehen bringt unterschiedliche künstlerische Werdegänge zusammen, die an diesem gemeinsamen Arbeitsort ihren Ausgangspunkt nahmen.
Für die Gruppenausstellung „Next Door“ im Hamburger Bahnhof arbeiten Tacita Dean und Bruce Nauman an einem neuen Film, der sich auf Naumans ortspezifische Installation „Room with My Soul Left Out, Room That Does Not Care“ (1984/2010) am Ende der Rieckhallen bezieht. Thomas Demand lässt Pavillons mit großformatigen Fotografien durch den Raum schweben. Olafur Eliasson übersetzt Audiowellen in visuelle Phänomene, indem sich überblendende Lichtkreise auf eine Klangkomposition reagieren. Henrik Håkanssons Videoinstallation untersucht ökologische Systeme anhand einer Choreographie des Flügelschlags eines Schmetterlings. Tomás Saraceno zeigt erstmals seit über 15 Jahren die Installation „14 Billions (Working Title)“ sowie eine fortlaufende Recherche zu Spinnennetzen und wie aus Spinnenangst (Arachnophobie) Spinnenliebe (Arachnophilie) wird.
Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhofs, herausgegeben von Silvana Editoriale Milano.
Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil, Direktor Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart und Ulya Soley, Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.
Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms „30 Jahre Hamburger Bahnhof“. 2026 feiert der Hamburger Bahnhof sein 30-jähriges Bestehen mit einem Programm, das den Bogen von der Geschichte des Ortes bis in die Zukunft spannt: Acht Sonderausstellungen, eine neue Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerte tragen das Museum weit in den Stadtraum hinaus. Höhepunkt ist das Jubiläumswochenende vom 13. bis 15. November, an dem eine internationale Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen stattfindet und das Haus für 30 Stunden durchgehend geöffnet ist.
Die Ausstellung wird unterstützt von den Hamburger Bahnhof International Companions e. V.
Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin
Angebote und Veranstaltungen
Ausstellungsort
Öffnungszeiten
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| Mittwoch | 10 bis 18 Uhr |
| Donnerstag | 10 bis 20 Uhr |
| Freitag | 10 bis 18 Uhr |
| Samstag | 11 bis 18 Uhr |
| Sonntag | 11 bis 18 Uhr |
Preise / Tickets
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Invalidenstraße 50
10557 Berlin
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Veranstalter