Matisse - Papiers découpés

13.03.2003 bis 09.06.2003

Museum Berggruen

Eine Ausstellung der Schirn Kunsthalle Frankfurt, in Berlin durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie ermöglicht.

1953 zeigte der junge Kunsthändler Heinz Berggruen in seiner Pariser Galerie weltweit erstmals eine Ausstellung der Papierschnitte von Henri Matisse. Der 74jährige Matisse hatte sich auf dieses Verfahren besonnen, als er nach einer schweren Operation 1943 häufig bettlägerig wurde. Verschiedenste Figuren konnte er im Bett liegend aus größeren eingefärbten Papierbögen frei ausschneiden. Das Verfahren nannte Matisse "mit der Schere zeichnen". Mit Hilfe seiner Assistenten wurden die Schnitte auf einem Bildträger kombiniert und montiert. Bis zu seinem Tod im Jahr 1954 entstand so eine Reihe vielfarbiger und monochromer Werke, die vom Postkartenformat bis zu großen Wanddekorationen reichen.

8 Euro, ermäßigt 4 Euro