Karl Friedrich Schinkel, Die Zauberflöte, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Entwurf zur Dekoration, Die Sternenhalle der Königin der Nacht, Detail / Bildnachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Karl Friedrich Schinkel, Die Zauberflöte, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Entwurf zur Dekoration, Die Sternenhalle der Königin der Nacht, Detail / Bildnachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

Holbein in Berlin
Die Madonna der Sammlung Würth mit Meisterwerken der Staatlichen Museen zu Berlin

21.01.2016 bis 17.07.2016
Bode-Museum

Wegen des großen Besucherinteresses wird die Präsentation der „Madonna des Bürgermeisters Jakob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein dem Jüngeren im Bode-Museum bis zum 17. Juli 2016 verlängert.

Hans Holbein der Jüngere (1497/98–1543) war einer der größten Porträtmaler der Renaissance. Der Sohn des Augsburger Malers Hans Holbein d. Ä. begann seine Karriere in Basel, wo er bald mit kühnen Entwürfen für Scheibenrisse, monumentale Fassadendekorationen und Tafelbilder bekannt wurde. Eines seiner Meisterwerke ist die Schutzmantelmadonna des Jakob Meyer zum Hasen, die im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht.

Das Meisterwerk aus der Sammlung Würth ist nach kurzer Umbaupause seit dem 19. Mai 2016 in einer modifizierten Sonderpräsentation im Dialog mit weiteren Madonnen-Darstellungen des 15. Jahrhunderts zu sehen: Die „Dangolsheimer Muttergottes“ von Niclaus Gerhaert von Leyden (um 1460/65) zählt ebenso wie Michel Erhaerts „Maria mit dem Schutzmantel aus der Liebfrauenkirche in Ravensburg“ (um 1480) zu den herausragenden Skulpturen der spätgotischen Bildhauerkunst. Eine Reproduktion der 1945 verschollenen „Schutzmantelmadonna“ von Filippo Lippi aus der Gemäldegalerie rundet die Sonderpräsentation zum Thema „Schutz“ ab.

Bevor die Holbein-Madonna zu ihrem Stammstandort, der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall, zurückkehrt, wird sie im Anschluss an die Berliner Präsentation im Schweizerischen Nationalmuseum Zürich in der Ausstellung „Europa in der Renaissance. Metamorphosen 1400 – 1600“ (1. August – 27. November 2016) zu sehen sein.

Montaggeschlossen
Dienstag10 bis 17 Uhr
Mittwoch10 bis 17 Uhr
Donnerstag10 bis 17 Uhr
Freitag10 bis 17 Uhr
Samstag10 bis 18 Uhr
Sonntag10 bis 18 Uhr

Eingang für Besuchende

Am Kupfergraben, Eingang über die Monbijoubrücke
10178 Berlin

U-Bahn: Friedrichstraße
S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
Bus: Friedrichstraße, U Museumsinsel

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