16.07.2026
bis
04.10.2026
Bode-Museum
Skulpturen begegnen uns heute häufiger im Bild als im Original. Fotografien prägen unseren Blick auf plastische Kunst und bestimmen, wie wir sie wahrnehmen, erinnern und verstehen. Die Ausstellung Fotografie erzählt Skulptur macht diese Perspektivverschiebung sichtbar: Sie bringt Skulpturen und ihre fotografischen Abbilder in einen direkten Dialog und lädt dazu ein, das Sehen selbst neu zu entdecken.
Über sechzig Fotografien vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart treten dabei in Beziehung zu sieben ausgewählten Skulpturen vom 11. bis zum 17. Jahrhundert. In neun thematischen Kapiteln entfaltet sich eine Geschichte des Sehens, die zeigt, wie Skulpturen durch fotografische Mittel wie Lichtführung, Bildausschnitt und Perspektive inszeniert und interpretiert werden.
Die Ausstellung verbindet die Skulpturensammlung des Bode-Museums mit dem bislang wenig bekannten Fotoarchiv des Hauses. Ein umfangreich bebilderter Begleitband mit Beiträgen von Dr. Franziska Lampe (Photothek, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München), Prof. Dr. Kathrin Müller (Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin) und weiteren Beitragenden vertieft die Fragestellungen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven.
Ausstellungsort
Öffnungszeiten
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | 10 bis 17 Uhr |
| Mittwoch | 10 bis 17 Uhr |
| Donnerstag | 10 bis 17 Uhr |
| Freitag | 10 bis 17 Uhr |
| Samstag | 10 bis 18 Uhr |
| Sonntag | 10 bis 18 Uhr |
Preise / Tickets
Adresse / Verkehrsverbindungen
Eingang für Besuchende
Am Kupfergraben, Eingang über die Monbijoubrücke
10178 Berlin
U-Bahn: Friedrichstraße
S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
Bus: Friedrichstraße, U Museumsinsel
Zugang / Barrierefreiheit
eingeschränkt rollstuhlgeeignet