Faszination Blau-Weiß
Chinesisches Porzellan in islamischer Miniaturmalerei

11.05.2012 bis 12.08.2012
Pergamonmuseum

Schon lange bevor Europa auf das chinesische Porzellan aufmerksam wurde, gehörte es zu den begehrtesten fernöstlichen Exportartikeln im islamischen Orient überhaupt. Vor allem das prachtvolle Blau-Weiß Porzellan, das schon im 14. Jahrhundert in großem Umfang den Vorderen Orient erreichte, wurde systematisch gesammelt, kopiert, verschenkt und - insbesondere im indo-persischen Bereich - in eigenen, mit Nischen versehenen Porzellanhäusern (chinikhanes) zur Schau gestellt.

Das Museum für Islamische Kunst zeigt eine Auswahl seiner exquisiten islamischen Buchmalereien, vor allem aus der späteren Zeit, dem 17. und 18. Jahrhundert aus Indien, auf denen die eleganten blau-weißen Porzellangefäße in ihrer Funktion als Prestigeobjekte, auch in ihren kabinettähnlichen Nischen ausgestellt zu sehen sind. Ergänzt wird die Ausstellung mit chinesischem Blau-Weiß Porzellan aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst sowie persischen und osmanischen blau-weißen Keramiken: Imitationen chinesischer Originale.

Die Ausstellung ist eine Hommage zum 80. Geburtstag von John Carswell, einem der größten Kenner der chinesischen Porzellangeschichte im Vorderen Orient.

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James-Simon-Galerie, Bodestraße
10178 Berlin

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eingeschränkt rollstuhlgeeignet

Bitte beachten Sie: Seit dem 13. Juli 2019 ist die James-Simon-Galerie der alleinige Zugang zum Pergamonmuseum.
Lageplan für Einzelbesucher im Neuen Museum und im Pergamonmuseum (PDF)
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Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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