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Fast nichts
Minimalistische Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof

24.09.2005 bis 23.04.2006

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Die "Friedrich Christian Flick Collection", eine der umfangreichsten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst, die im Hamburger Bahnhof im Laufe von sieben Jahren in wechselnden Ausstellungen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, hat viele Gesichter.

Nach der ersten großen Überblickspräsentation der "Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof" (22. September 2004 bis 28. März 2005) und der monographischen Ausstellung "Urs Fischer. Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof" (2. Juni bis 7. August 2005) wird vom 24. September 2005 an die thematische Ausstellung "Fast nichts. Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof" gezeigt. Während sich die erste Präsentation aus der Sammlung mit Werkblöcken u.a. von Jason Rhoades, Paul McCarthy, Bruce Nauman, Dan Graham, Rodney Graham, Pipilotti Rist, Franz West und Dieter Roth auf insgesamt 13.000 qm über das Haupthaus und die Rieckhallen des Hamburger Bahnhofs erstreckte, wird die Ausstellung "Fast nichts" nach einem Auftakt in der Historischen Halle ausschließlich in den Rieckhallen zu sehen sein.

Nachdem die erste Präsentation mit einer Fülle von spektakulären und häufig erzählerischen Werken bzw. Werkkomplexen aufwartete, stellt die Ausstellung "Fast nichts" eine andere Facette der Sammlung vor. Mit Werken u.a. von Sol LeWitt, Carl Andre, Richard Serra, Bruce Nauman, Robert Smithson, Robert Barry, On Kawara, Richard Artschwager, Absalon, De Rijke / De Roij und Toba Khedoori geht es um minimale Tendenzen in der Kunst seit 1960. Alle in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind auf unterschiedliche Weise einer Ästhetik der Einfachheit und Strenge, der Reduktion und Stille verpflichtet. Sie führen vor, dass "fast nichts" eine Fülle von Erfahrungen und Einsichten bietet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten u.a. von Eugen Blume, Hannes Böhringer, Susan Sontag, Gabriele Knapstein und Catherine Nichols sowie eine Ausgabe der Zeitschrift "Museum für Gegenwart" zum Thema "Kunst, Philosophie und Politik".