Erwerbungen des Münzkabinetts seit 1990

18.10.2006 bis 30.06.2007

Bode-Museum

Sonderausstellung aus Anlass der Wiedereröffnung des Bode-Museums

Das Münzkabinett hat seine Bestände seit 1990 um mehr als 10.000 Münzen, Medaillen, Prägewerkzeuge, Geldscheine und Wertpapiere erweitert. Durch gewichtige Ankäufe, zumeist aber durch Schenkungen und Vermächtnisse, konnten die reichen vorhandenen Serien von der Antike über das Mittelalter bis zur Neuzeit und Moderne ergänzt und dabei zugleich neue Akzente für die Forschung gesetzt werden.

Die großen Erwerbungen begannen bereits während der "Wende" mit der Übernahme von Münzen und Medaillen aus der aufgelösten Kunst- und Antiquitäten GmbH der DDR. Ihnen folgten eine außerordentlich bedeutsame Sammlung zum frühen Mittelalter, geschlossene Reihen antiker Prägungen der Münzstätte Trier, Prägestempel des VEB Münze der DDR. Zu den jüngsten, für die Wissenschaftsgeschichte bedeutsamen Erwerbungen zählt ein 600 Blatt umfassendes "Numismatisches Porträtarchiv".

Ergänzend zur Dauerausstellung des Münzkabinetts erhält der Besucher somit einen Einblick in die umfangreichen und vielfältigen Zuwächse und Aktivitäten des Münzkabinetts der letzten 15 Jahre.