Die Berge, nicht nah, nicht fern …
Landschaftszeichnungen des 17. Jahrhunderts aus den Niederlanden und China im Vergleich

23.09.2014 bis 11.01.2015
Museum für Asiatische Kunst

Chinesische Landschaften in Tusche, europäische Landschaften in Öl: Die Unterschiede scheinen enorm. Jedoch, chinesische Tuschemalerei ist nach westlicher Terminologie Zeichenkunst. Wenn man sie mit dieser vergleicht, fällt der Befund etwas anders aus. Woraus erklären sich die manchmal erstaunlichen Ähnlichkeiten, woraus die Unterschiede?

Sicher, Zeichnungen und Druckgrafik waren Teil des Handels- und Kulturaustauschs zwischen Ost und West. Westliche Künstler benutzten manchmal zwar ostasiatisches Papier und bei wenigen chinesischen Werken kann man europäischen Einfluss vermuten. Doch das sind Ausnahmen.

Wesentlicher für den transkulturellen Vergleich ist, welche Rolle die verwendeten Materialien, Techniken und Werkzeuge spielten und welchen Stellenwert Naturverständnis, Künstlerpraxis sowie das Verhältnis zu Tradition und Innovation hatten. Zweck der Ausstellung ist es, den eurozentrischen Blick zu problematisieren und die Betrachter für die Feinheiten der chinesischen Landschaftsmalerei und ihre Unterschiede zur europäischen zu sensibilisieren.

Besuchereingang

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So 11:00 - 18:00
Mo geschlossen
Di 10:00 - 17:00
Mi 10:00 - 17:00
Do 10:00 - 17:00
Fr 10:00 - 17:00
Sa 11:00 - 18:00

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Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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