04.09.2014
bis
26.04.2015
Gemäldegalerie
Der Genter Altar der der Brüder van Eyck gilt nicht nur als Hauptwerk der altniederländischen Malerei. Das 1432 vollendete Retabel hat auch eine wechselvolle Vergangenheit. Seine Flügelbilder wurden im Jahr 1821 mit der Sammlung Solly für Berlin erworben. 1920 aber wurden sie, entsprechend einer Klausel des Versailler Vertrags, als Reparationszahlung des Deutschen Reiches an Belgien abgegeben. In der Wandelhalle der Gemäldegalerie wird der Genter Altar nun aus Kopien des 16. und 17. Jahrhunderts sowie Fotoabzügen der einst hier befindlichen Flügel in Originalgröße rekonstruiert. Zugleich wird seine wechselvolle Geschichte im Laufe der Jahrhunderte nachgezeichnet.
Eine Dokumentation mit Bildzeugnissen zeigt dazu wichtige Stationen in der Wahrnehmung und der Präsentation des Werkes in Berlin, die von der Begeisterung der frühen Erforscher der altniederländischen Malerei bis hin zu den unterschiedlichen Aufstellungen und den teils drastischen restauratorischen Maßnahmen an ihnen reichen. Thematisiert werden im Rahmen des Themenjahres "1914. Aufbruch. Weltbruch" außerdem die Gründe für die Einforderung der Flügelbilder im Versailler Vertrag, die gewaltigen Kriegszerstörungen in Belgien.
Eine begleitende Publikation wird diese unterschiedlichen Aspekte vertiefen und die wechselvolle, durch zahlreiche Kriege vom 16. bis zum 20. Jahrhundert beeinflusste Geschichte des Genter Altars nachzeichnen.
Ausstellungsort
Öffnungszeiten
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | 10 bis 18 Uhr |
| Mittwoch | 10 bis 18 Uhr |
| Donnerstag | 10 bis 18 Uhr |
| Freitag | 10 bis 18 Uhr |
| Samstag | 10 bis 18 Uhr |
| Sonntag | 10 bis 18 Uhr |
Adresse / Verkehrsverbindungen
Eingang für Besuchende
Johanna und Eduard Arnhold Platz (ehem. Matthäikirchplatz)
10785 Berlin
U-Bahn: Potsdamer Platz
S-Bahn: Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie
Zugang / Barrierefreiheit
vollständig rollstuhlgeeignet
Veranstalter