David Hockney – Landschaften im Dialog
Die „Vier Jahreszeiten“ der Sammlung Würth zu Gast in Berlin

09.04.2022 bis 10.07.2022
Gemäldegalerie

David Hockney gilt als einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Mit dem großformatigen Jahreszeitenzyklus „Three Trees near Thixendale“ (2007/2008) der Sammlung Würth wendet sich Hockney dem stimmungsvollen jahreszeitlichen Wandel der Natur in seiner britischen Heimat zu. Im Dialog mit ausgewählten Landschaftsdarstellungen aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin werden die Auseinandersetzung des Künstlers mit der Kunst vorangegangener Jahrhunderte sowie Parallelen zu seinen großen Vorbildern nachvollziehbar.

Der Landschaftszyklus ist charakteristisch für Hockneys Auseinandersetzung mit der Natur seiner britischen Heimat. Hockney war der Auffassung, Fotografie könne die Schönheit von Yorkshire nicht einfangen. Er sagte der Kamera den Kampf an und nutzte sie zugleich als technisches Hilfsmittel, um seine Vorstellungen im großen Format umzusetzen. In seinen jüngsten Landschaftsdarstellungen verschmelzen traditionelle Techniken und digitale Möglichkeiten. Sie offenbaren seine Beschäftigung mit der Kunst vorangegangener Jahrhunderte ebenso wie seine eigene jahrzehntelange Beobachtung und Darstellung der nordamerikanischen Landschaft.

Vielfalt und Reichtum der Gattung Landschaftsmalerei

Die Sonderausstellung in der Wandelhalle der Berliner Gemäldegalerie stellt Hockneys monumentalen Landschaftszyklus aus der Sammlung Würth, die Reinhold Würth seit über 50 Jahren parallel zu seiner Unternehmertätigkeit aufgebaut hat, in Bezug zu ausgewählten Landschaften aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. So geben Werke aus der Alten Nationalgalerie, der Gemäldegalerie und dem Kupferstichkabinett einen Einblick in die Vielfalt und den Reichtum der Gattung der Landschaftsmalerei, die in den großflächigen Malereien David Hockneys eine Renaissance erlebte.

Hockney im Dialog: Inspirationen und Vorbilder

Neben Gemälden von Meistern wie Jacob van Ruisdael, Meindert Hobbema und Richard Wilson zeigt die Sonderausstellung auch Werke von Rembrandt van Rijn, Vincent van Gogh und John Constable, deren Landschaften Hockney als Vorbilder dienten. In der Gegenüberstellung werden Analogien und Parallelen zu den älteren Werken nachvollziehbar, deren Technik, Komposition und Perspektive, aber auch deren Atmosphäre und Stimmung Hockney intensiv studierte.  

Einfluss und Popularität bis in die Gegenwart

Mit der Ausstellung rücken die Werke erstmals in unmittelbare Nachbarschaft und treten in einen Dialog miteinander. Sie zeugen nicht nur von der Bedeutung der Landschaftsmalerei, ihrer Popularität und ihrem Einfluss bis in die Gegenwart hinein, sondern offenbaren zugleich auch ihre Komplexität und ihren Facettenreichtum.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein kostenfreies Booklet in deutscher und englischer Sprache, das sowohl Informationen zur Sonderausstellung bietet als auch Schlaglichter auf weitere Themen aus dem Kontext der Landschaftsdarstellung und den Komplex „Vier Jahreszeiten“ wirft und Bezüge zu ausgewählten Objekten aus der Gemäldegalerie herstellt.

Kooperation mit der Sammlung Würth

Nach der Ausstellung „Anthony Caro. The Last Judgement Sculpture der Sammlung Würth“ 2019/20 und der im Dezember 2021 eröffneten Kunstkammerausstellung „Illustre Gäste. Kostbarkeiten der Kunstkammer Würth“ im Kunstgewerbemuseum handelt es sich mit „David Hockney – Landschaften im Dialog. Die ‚Vier Jahreszeiten‘ der Sammlung Würth zu Gast in Berlin“ um das dritte gemeinsame Ausstellungprojekt der vierteiligen Gastspielreihe der Sammlung Würth in den Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin.

Eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Sammlung Würth

David Hockney, Three Trees near Thixendale, Summer, 2007, Öl auf acht Leinwänden, Sammlung Würth 12501
© David Hockney / Richard Schmidt
Soweit das Auge reicht


Workshop | 180 Minuten | 90 €

Rembrandt Harmensz. van Rijn, Landschaft mit Bogenbrücke, um 1638
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt
Wiederentdeckter Rembrandt in der Gemäldegalerie

Matthäikirchplatz
10785 Berlin

vollständig rollstuhlgeeignet

U-Bahn: Potsdamer Platz
S-Bahn: Potsdamer Platz
Bus: Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf / Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie

So 11:00 - 18:00
Mo geschlossen
Di 10:00 - 18:00
Mi 10:00 - 18:00
Do 10:00 - 18:00
Fr 10:00 - 18:00
Sa 11:00 - 18:00

Öffnungszeiten an Feiertagen unter Öffnungszeiten

Die Studiengalerie ist vorübergehend geschlossen.

Neues Licht für Alte Meister: Die Gemäldegalerie setzt derzeit ein innovatives Beleuchtungskonzept um. Dadurch kommt es bis Herbst 2023 zu Teilschließungen.

Einige Hauptwerke der Sammlung können vorübergehend nicht ausgestellt sein: Sammlung auf Reisen
 

 
David Hockney gilt als einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Mit dem großformatigen Jahreszeitenzyklus „Three Trees near Thixendale“ (2007/2008) der Sammlung Würth wendet sich der Maler dem stimmungsvollen jahreszeitlichen Wandel der Natur in seiner britischen Heimat zu. Im Dialog mit ausgewählten Landschaftsdarstellungen aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin werden Hockneys Auseinandersetzung mit der Kunst vorangegangener Jahrhunderte sowie Parallelen zu seinen großen Vorbildern nachvollziehbar.

Der Landschaftszyklus ist charakteristisch für Hockneys Auseinandersetzung mit der Natur seiner britischen Heimat. Hockney war der Auffassung, Fotografie könne die Schönheit von Yorkshire nicht einfangen. Er sagte der Kamera den Kampf an und nutzte sie zugleich als technisches Hilfsmittel, um seine Vorstellungen im großen Format umzusetzen. In seinen jüngsten Landschaftsdarstellungen verschmelzen traditionelle Techniken und digitale Möglichkeiten. Sie offenbaren seine Beschäftigung mit der Kunst vorangegangener Jahrhunderte ebenso wie seine eigene jahrzehntelange Beobachtung und Darstellung der nordamerikanischen Landschaft.

Vielfalt und Reichtum der Gattung Landschaftsmalerei

Die Sonderausstellung in der Wandelhalle der Berliner Gemäldegalerie stellt Hockneys monumentalen Landschaftszyklus aus der Sammlung Würth, die Reinhold Würth seit über 50 Jahren parallel zu seiner Unternehmertätigkeit aufgebaut hat, in Bezug zu ausgewählten Landschaften aus den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. So geben Werke aus der Alten Nationalgalerie, der Gemäldegalerie und dem Kupferstichkabinett einen Einblick in die Vielfalt und den Reichtum der Gattung der Landschaftsmalerei, die in den großflächigen Malereien David Hockneys eine Renaissance erlebte.

Hockney im Dialog: Inspirationen und Vorbilder

Neben Gemälden von Meistern wie Jacob van Ruisdael, Meindert Hobbema und Richard Wilson zeigt die Sonderausstellung auch Werke von Rembrandt van Rijn, Vincent van Gogh und John Constable, deren Landschaften Hockney als Vorbilder dienten. In der Gegenüberstellung werden Analogien und Parallelen zu den älteren Werken nachvollziehbar, deren Technik, Komposition und Perspektive, aber auch deren Atmosphäre und Stimmung Hockney intensiv studierte.  

Einfluss und Popularität bis in die Gegenwart

Mit der Ausstellung rücken die Werke erstmals in unmittelbare Nachbarschaft und treten in einen Dialog miteinander. Sie zeugen nicht nur von der Bedeutung der Landschaftsmalerei, ihrer Popularität und ihrem Einfluss bis in die Gegenwart hinein, sondern offenbaren zugleich auch ihre Komplexität und ihren Facettenreichtum.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein kostenfreies Booklet in deutscher und englischer Sprache, das sowohl Informationen zur Sonderausstellung bietet als auch Schlaglichter auf weitere Themen aus dem Kontext der Landschaftsdarstellung und den Komplex „Vier Jahreszeiten“ wirft und Bezüge zu ausgewählten Objekten aus der Gemäldegalerie herstellt.

Kooperation mit der Sammlung Würth

Nach der Ausstellung „Anthony Caro. The Last Judgement Sculpture der Sammlung Würth“ 2019/20 und der im Dezember 2021 eröffneten Kunstkammerausstellung „Illustre Gäste. Kostbarkeiten der Kunstkammer Würth“ im Kunstgewerbemuseum handelt es sich mit „David Hockney – Landschaften im Dialog. Die ‚Vier Jahreszeiten‘ der Sammlung Würth zu Gast in Berlin“ um das dritte gemeinsame Ausstellungprojekt der vierteiligen Gastspielreihe der Sammlung Würth in den Häusern der Staatlichen Museen zu Berlin.

Eine Sonderausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin und der Sammlung Würth

Gemäldegalerie
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Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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Ausstellungen

Anthony Caro. The Last Judgement Sculpture der Sammlung Würth20.12.2019 bis 01.11.2020

Illustre Gäste. Kostbarkeiten der Kunstkammer Würth10.12.2021 bis 10.07.2022