Auf ruhigen Flüssen der turbulenten Welt entfliehen
Fischer und einsame Boote in der Malerei Chinas

30.09.2026 bis 29.03.2027
Humboldt Forum

Anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Ostasiatischen Kunstsammlung, die im Lauf ihrer Geschichte viele turbulente Zeiten überstanden hat, präsentiert diese Ausstellung die Gestalt des Fischers: Er verkörpert unter anderem die Idee der Flucht aus dem Leben eines Staatsdieners in einer von Konflikten und zwischen-dynastischen Kriegen zerrissenen Welt.

Als höchst symbolträchtiges Motiv der chinesischen Malerei bleibt der Fischer namenlos, symbolisiert Widerstandsfähigkeit und wird meist in einer idyllischen Landschaft dargestellt. Obwohl diese Landschaften friedvoll wirken, stehen sie zugleich für den Rückzug aus einem turbulenten, stressigen und gefährlichen Umfeld. Während ein leeres Boot mit losem Tau für manche Freiheit und Unabhängigkeit verkörpert, kann es für andere auch eine Erinnerung an die Flucht von einem Ort sein, den sie einst ihr Zuhause nannten.

Kuratorin

Die Ausstellung wird kuratiert von Birgitta Augustin.


Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, Raum 319, „Künstler und Kenner“

Montag10:30 bis 18:30 Uhr
Dienstaggeschlossen
Mittwoch10:30 bis 18:30 Uhr
Donnerstag10:30 bis 18:30 Uhr
Freitag10:30 bis 18:30 Uhr
Samstag10:30 bis 18:30 Uhr
Sonntag10:30 bis 18:30 Uhr

Abweichende Öffnungszeiten gelten für Veranstaltungen und für die Gastronomie.
Informationen zum Besuch des Humboldt Forums

Eingang für Besuchende

Schlossplatz
10178 Berlin

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S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
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Telefon: 030 266424242
(Montag bis Freitag: 9 bis 16 Uhr)

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