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André Thomkins

15.10.2021 bis 13.02.2022
Sammlung Scharf-Gerstenberg

„nie reime, da kann akademie rein“ – „Dogma I am God“: Den Palindromen von André Thomkins (1930 – 1985) wohnt ein Prinzip der Spiegelung inne, an dem sich auch ein wichtiger Teil seines bildnerischen Werks orientiert.

In Anknüpfung an die Ideen des Surrealismus, schuf der Schweizer Maler, Zeichner und Dichter Werke, in denen es spielerisch um den abbildhaften Bezug zwischen einem „hier“ und einem „dort“ geht. Mit Witz und raffinierter technischer Erfinderlust legt André Thomkins die Realität aufs Kreuz und ist zugleich ihr feiner Deuter.

Unterstützt vom Kunstmuseum Liechtenstein, das den Nachlass von André Thomkins betreut, zeigt die Ausstellung neben sogenannten Scharnierbildern, Lackskins und Rollagen, „Permanentszenen“ und „Schwebsel“ sowie bislang weniger bekannte Zeichnungen, Aquarelle und Objekte. Nach über 30 Jahren ist dies die erste museale Überblicksschau des Künstlers in Berlin.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

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Mo geschlossen
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