Ägyptens Aufbruch in die Geschichte

18.06.2015 bis 16.11.2015
Neues Museum

In einer Sonderausstellung präsentiert das Ägyptische Museum und Papyrussammlung das Kulturschaffen im frühen Ägypten. Den Besuchern wird der lange Kulturprozess von den Anfängen bis 2700 v. Chr. anhand von etwa 240 ausgewählten Meisterwerken vorgestellt. In dieser nahezu 500.000 Jahre währenden Geschichte fanden die bahnbrechendsten Veränderungen in der Lebenswelt des Niltals statt: der Wandel von der nomadisierenden zur sesshaften Lebensweise, welche schließlich um 3.100 v. Chr. in der Bildung eines der ersten Einheitsstaaten der Weltgeschichte gipfelt.

Im Fokus der Ausstellung steht die handwerklich-technologische Entwicklung im frühen Ägypten, die sich nicht nur mit der Beherrschung einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Materialien wie Stein, Knochen, Elfenbein und Ton sowie Metall beschäftigt. Geschildert wird ebenfalls das Herausbilden eines Kunststils und einer Laut-Bilder-Schrift, die maßgeblich die Kulturentwicklung der nachfolgenden Epoche des Alten Reiches befördert haben.

Der größte Teil der in der Sonderausstellung präsentierten Objekte wurde in den letzten Jahren wissenschaftlich und restauratorisch neu bearbeitet und wird in dieser Form erstmals einem breiten Publikum gezeigt.

Montaggeschlossen
Dienstag10 bis 18 Uhr
Mittwoch10 bis 18 Uhr
Donnerstag10 bis 18 Uhr
Freitag10 bis 18 Uhr
Samstag10 bis 18 Uhr
Sonntag10 bis 18 Uhr

Eingang für Besuchende

James-Simon-Galerie, Bodestraße
10178 Berlin

U-Bahn: Museumsinsel
S-Bahn: Friedrichstraße, Hackescher Markt
Tram: Am Kupfergraben, Hackescher Markt
Bus: U Museumsinsel

vollständig rollstuhlgeeignet

Der Eingang für Gruppen befindet sich in der James-Simon-Galerie im unteren Foyer (Zugang über den Hof).

Tel 030 - 266 42 42 42 (Mo - Fr, 9 - 16 Uhr)
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