Die Porträtmalerei in China hat eine lange Tradition und begann mit der Darstellung Weiser und von Helden aus der Mythologie sowie von Würdenträgern aus Religion, Philosophie und Staat. Auch Kunstschaffende wurden schon früh dargestellt, jedoch meist anonyme Musiker, Tänzer und Darsteller. Künstler- und Gelehrtenportraits, für die der oder die Abgebildete selbst Model saß, sind erst spät entstanden. Um 1500 erreichte die Malerei solcher Porträts eine beachtliche konzeptionelle Vielfalt und Raffinesse. Der Vortrag zeigt, dass das Spektrum an Künstlerporträts der Ming und Qing Dynastien hervorgeht aus einer neuen Bereitschaft der Porträtisten, aus einer Vielzahl von (auch europäischen) Quellen zu schöpfen und diese miteinander zu verbinden.

Gestaltung und Selbst – Künstlerporträts Chinas

Vortrag von Dr. Birgitta Augustin, Museum für Asiatische Kunst
im Rahmen der Vortragsreihe: Kunst zwischen China und Europa

Vortrag | Vortragsreihe

Termin: Do 23.11.2017 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Ort: Kulturforum
Treffpunkt: Kulturforum, Vortragssaal im Kunstgewerbemuseum
Anmeldung: nicht erforderlich
Ausstellung: Gesichter Chinas
Sammlung: Museum für Asiatische Kunst
Veranstaltungsreihe: Kunst zwischen China und Europa

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