Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Invalidenstr. 50
© Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Maximilian Meisse
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Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Der Hamburger Bahnhof wurde 1874 als Kopfbahnhof erbaut, doch bereits 1906 aufgrund seiner zu geringen Größe zum Verkehrs- und Baumuseum umgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb der Hamburger Bahnhof zwischen Ost- und Westberlin im "Niemandsland" ungenutzt. Erst nachdem die DDR das Gebäude 1984 dem Land Berlin übergab wurde er schrittweise saniert.
1987 wurde der Hamburger Bahnhof der Stiftung Preußischer Kulturbesitz übertragen. Den 1989 ausgeschriebenen Wettbewerb zum Umbau des Hauses gewann der Museumsarchitekt Josef Paul Kleihues, der ein ideales museales Konzept für die vielgestaltige Nutzung des Museums entwarf.
Die große Eingangshalle dient als zentraler Orientierungsraum, der in alle weiteren Gebäudeteile führt. Von dort aus gelangt man zum zweigeschossigen westlichen Ehrenhofflügel, der als ständiger Ausstellungsort den Werken Joseph Beuys gewidmet ist. Im östlichen Ehrenhofflügel sind ein Restaurant und ein Veranstaltungsforum eingerichtet. Die große Halle und die modernen Galeriehallen werden für Sonderausstellungen genutzt.
Seit September 2004 ist die Friedrich Christian Flick Collection als Dauerleihgabe in den angrenzenden Rieck-Hallen zu sehen. Der Sammler übergab den Staatlichen Museen zu Berlin seine hochkarätigen Meisterwerke als Dauerleihgabe für den Zeitraum von sieben Jahren.
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