Das Zentralarchiv ist eine Forschungseinrichtung mit einer Quellensammlung zur bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Es versteht sich als Stätte der Forschung und zugleich als historisches "Gedächtnis" der Museen. Mit seinen Akten repräsentiert es sammlungsübergreifend die Geschichte der ehemals Königlichen, später Staatlichen Museen zu Berlin.
Hauptaufgabe ist es, die Bestände, Nachlässe und Sammlungen nach archivfachlichen Grundsätzen aufzubewahren, zu erschließen und für die Benutzung durch die wissenschaftliche Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. So wirkt das Zentralarchiv als kultur- und kunsthistorische Informationsstelle der Staatlichen Museen. Es erbringt einerseits eigenständige Forschungsleistungen zur Geschichte der Staatlichen Museen und schafft andererseits unerlässliche Voraussetzungen und Grundlagen für weiterführende Forschungen der Museen sowie der Kunst- und Geschichtswissenschaften.
Gegliedert ist das Archiv in folgende Bereiche:
I. Geschäftsakten der Königlichen bzw. Staatlichen Museen zu Berlin bis 1945
II. Geschäftsakten der Staatlichen Museen zu Berlin ab 1945, Geschäftsakten
der Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ab 1948 bzw. 1957
III. Akten von Vereinen und Kommissionen
IV. Nachlässe (einschließlich Deposita)
V. Archivische Sammlungen
Neue Arbeitsstelle für Provenienzrecherche und -forschung