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Antikensammlung

In der Antikensammlung werden Kunstwerke des griechischen und römischen Altertums gezeigt - Baukunst, Plastik und Vasen, Inschriften, Mosaiken, Bronzen und Schmuck. Die Sammlung ist an zwei Standorten zu besichtigen, im Pergamonmuseum und im Alten Museum. Weiterhin ergänzen Objekte der Antikensammlung die sammlungsübergreifende Präsentation im Neuen Museum. Das betrifft vor allem Werke provinzialrömischer Kunst sowie die große Zypernsammlung.

Sammlungscharakter

Mit jährlich ca. 1 Million Besuchern gehört das Pergamonmuseum zu den meistfrequentierten Häusern der Staatlichen Museen. Hauptanziehungspunkt ist der Pergamonaltar (2. Jahrhundert v. Chr.). Sein Skulpturenfries zählt zu den Meisterwerken hellenistischer Kunst und zeigt den Kampf der Götter mit den Giganten. Im südlich anschließenden Saal ist das Markttor von Milet zu sehen, ein Glanzstück römischer Architektur, von dem man zum Vorderasiatischen Museum weitergehen kann.



Nach den großen Sonderausstellungen "Die geretteten Götter aus dem Palast vom Tell Halaf" und "Pergamon - Panorama der antiken Metropole" 2011 und 2012 wird im Nordflügel des Pergamonmuseums zukünftig das Museum für Islamische Kunst seine neue Heimat finden.

Seit dem 24. Februar 2011 wird die griechische Kunst nun im Alten Museum in einer Neuaufstellung präsentiert. Im Hauptgeschoss werden archaische Grab- und Votivstatuen sowie klassische Grabreliefs mit Vasen, Bronzen, Terrakotten und Schmuckgegenständen ein eindrucksvolles Panorama der Kunst des antiken Griechenlands bieten. Den Besucher erwartet ein Rundgang, der im Ostsaal mit der griechischen Frühzeit beginnt und dann durch Heiligtümer und Nekropolen führt. Der Nordsaal vereint die Bereiche der Götter und der Menschen. Integriert ist zudem eine exquisite Auswahl antiker Münzen des Münzkabinetts. In der Mitte des Westsaals, dem Raum der Kunst des Hellenismus und der Griechen in Unteritalien, markiert die Skulptur der thronenden Göttin aus Tarent ein besonderes Highlight der Ausstellung.

Die Antikensammlung hat mit dieser Neuordnung nicht nur einen ganz wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Masterplans Museumsinsel geleistet, sondern vor allem endlich die vollständige Vereinigung der antiken Skulpturen mit der Kleinkunst erreicht.