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1 December 2003

Schadensfreie Untersuchungen am Alten Museum - Ein Pilotprojekt

Wissenschaftler aus Deutschland, Spanien und Italien versuchten Anfang November, mit Radar, Ultraschall, Impakt-Echo und der Impuls-Thermografie bauliche Besonderheiten des Alten Museums aufzuklären, verborgene Metallanker aufzuspüren und Reparaturen der Nachkriegszeit nachzuvollziehen. Die Versuchsreihe ist Teil des europäischen Forschungsprojekts ONSITEFORMASONRY, das durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) koordiniert wird. In Deutschland arbeitet die BAM mit der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, dem Institut für angewandte Forschung im Bauwesen Berlin (IaFB) und dem Institut für Diagnostik und Konservierung an Baudenkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt (IDK) zusammen.

Die Aufgabenstellungen wurden vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, verantwortlich für die bevorstehende Instandsetzung des Gebäudes, Bauforschern der TU Berlin, an den Planungen beteiligten Ingenieuren und den europäischen Projektpartnern gemeinsam entwickelt. Eine weitere Messkampagne soll im Januar stattfinden. Die Versuchsergebnisse sollen dazu beitragen, eine möglichst Substanzschonende Behandlung des Gebäudes zu fördern und Baukosten einzusparen.

Neben dem Alten Museum werden auch die Wartburg in Eisenach, die Wittenberger Stadtkirche St. Marien und das dortige Lutherhaus in das Untersuchungsprogramm einbezogen - alles Bauten, die auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO stehen.

Visitor Entrance:

Rathgen-Forschungslabor

Schloßstraße 1 a
14059 Berlin

Public Transport:

U-Bahn U2 (Sophie-Charlotte-Platz); U7 (Richard-Wagner-Platz)
S-Bahn S41, S42, S46 (Westend)
Bus M45, 309 (Schloß Charlottenburg); 109 (Luisenplatz / Schloß Charlottenburg)