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1 July 2008
Zum ersten Mal ist der James-Simon-Preis vergeben worden. Ausgezeichnet wurden der 98-jährige Gründer des Otto-Versandhauses, Werner Otto, und seine Frau für ihr soziales Engagement. Sie unterstützen Projekte zur Behandlung kranker Kinder. Das Preisgeld von 50.000 Euro lassen sie einer sozialen Einrichtung in Berlin zukommen.
Die Preisträger hatten unter anderem mit der "Werner Otto Stiftung" in Hamburg ein wissenschaftliches Behandlungszentrum für krebskranke Kinder gegründet und 1974 das "Werner Otto Institut" zur Früherkennung und Behandlung von behinderten Kindern ins Leben gerufen.
Mit Hilfe des Ehepaares Otto ist die Aussichtshalle Belvedere am Potsdamer Pfingstberg errichtet worden, der "Werner Otto Saal" im Konzerthaus Berlin verdankt seine Instandsetzung ihrer Finanzierung. Auch die Deutsche Oper hat immer wieder finanzielle Unterstützung des Paares erhalten.
Namensgeber des Preises ist der Unternehmer, Kunstsammler und Mäzen James Simon (1851-1932). Die Auszeichnung soll künftig alle zwei Jahre vergeben werden. Das Ehepaar Otto nahm den Preis am 1. Juli 2008 bei einer Feier im Bode-Museum entgegen, an der auch Bundespräsident Horst Köhler teilgenommen hat.