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Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
23. März 2005

Erstpräsentation der Friedrich Christian Flick Collection schließt mit großem Erfolg

Rund 250.000 Besucher sahen bis zum 28. März 2005 die Ausstellung

Die Erstpräsentation der "Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof" ist seit Dienstag, den 29. März 2005 geschlossen. Vermittelt wurde mit 400 Kunstwerken von 40 Künstler ein erster Einblick in eine der größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst: Rund 250.000 Besucher haben die Ausstellung gesehen - eine für die zeitgenössische Kunst hohe Publikums-Zahl.

Durch die Größe der Schau und durch eine Gliederung in thematische Kapitel ermöglichte die Ausstellung für ein großes Publikum den Überblick über zentrale künstlerische Positionen nach 1960. Die auf den ersten Blick irritierenden, manchmal gar verstörenden Arbeiten von Künstlern wie Bruce Nauman, Paul McCarthy, Martin Kippenberger u. a. wurden zudem in vielfältiger Weise vermittelt: durch kostenlose AudioGuides, durch zahlreiche Führungen und Vorträge bis hin zu jungen "Live Speakers", die die Werke und Zusammenhänge den Besuchern vor Ort erklärten.

Ein umfassender Katalog, herausgegeben von Eugen Blume, Joachim Jäger und Gabriele Knapstein, erschien bei SMB DuMont und eine Zeitung mit einem Interview des Kurators Eugen Blume mit dem Sammler Friedrich Christian Flick begleitete die Besucher der Ausstellung. Die historisch-politische Seite des Gesamtprojektes war Thema von mehrfachen, öffentlichen Symposien, die den Umgang der Deutschen mit ihrer belasteten Vergangenheit ebenso zum Thema hatten wie die brisante Frage nach dem Verhältnis von Museum und Sammler.

Nach dem Ende der Erstpräsentation werden weiterhin Werke der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof darunter Werke von Martin Kippenberger, Dieter Roth, Franz West, Bruce Nauman, in den Rieckhallen gezeigt. Im Haupthaus des Hamburger Bahnhofs bleibt der West-Flügel mit den Werken von Joseph Beuys für die Öffentlichkeit zugänglich. Alle anderen Räume im Haupthaus, außer das Restaurant und die Buchhandlung, sind wegen Ausstellungs-Umbau bis 11. Mai 2005 geschlossen.
Eintrittspreis gültig von 30. März bis 11. Mai 2005: 6 Euro/3 Euro erm.
Zugang über normalen Besuchereingang.

Öffnungszeiten: Di - Fr 10-18 Uhr, Sa 10-20 Uhr, So 11-18 Uhr

Ausstellungsprogramm des Hamburger Bahnhofs - Museum für Gegenwart - Berlin, Invalidenstraße 50/51, 10557 Berlin ab 12 Mai 2005:

Do it yourself - Positionen von den Sechziger Jahren bis heute. Sammlung Marx im Hamburger Bahnhof (Hauptgebäude)

ab Juni 2005: Urs Fischer. Einzelausstellung (Rieckhallen)

ab 26. August 2005: Hilla und Bernd Becher (Hauptgebäude)

ab 3. September 2005: Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2005

Besuchereingang:

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

Verkehrsverbindungen:

U-Bahn U6 (Naturkundemuseum)
S-Bahn S3, S5, S7, S75 (Hauptbahnhof)
Tram M6, M8, 12 (Naturkundemuseum)
Bus M41, M85, TXL (Hauptbahnhof); 120, 123, 147, 240, 245 (Invalidenpark)