Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Fr 20. April - So 12. August 2012
Erstmals werden die Werke des in New York lebenden Künstlers Anthony McCall in einer Einzelausstellung in einem deutschen Museum präsentiert. McCalls einzigartige Lichtprojektionen, die er seit den 1970er Jahren entwickelt hat, existieren an den Grenzen von Kino, Skulptur und Zeichnung: animierte Linien werden in einen dunklen, mit leichtem Dunst gefüllten Raum projiziert, so dass der Betrachter in die Lichtkegel eintreten und ihre Gestalt verändern kann.
Der Hamburger Bahnhof zeigt Werke, an denen McCall nach zwanzigjähriger Schaffenspause ab 2003 zu arbeiten begann. Während die frühen Werke auf 16mm Film gezeigt wurden, sind die jüngeren Arbeiten digitale Projektionen, deren komplexe Formen nur auf dem Computer geschaffen werden können. McCalls horizontale Werke sind erstmals gemeinsam mit seinen neueren vertikalen Arbeiten ausgestellt, die den Ausstellungsraum und den Betrachter in skulpturales Licht tauchen.
Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.
Kuratiert von Henriette Huldisch
Veranstalter:
Nationalgalerie
Verein der Freunde der Nationalgalerie
