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Neues Museum
Sa 17. Oktober 2009 - bis auf weiteres

Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten der Antikensammlung im Neuen Museum

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt seine umfangreiche Sammlung zusammen mit Objekten der Antikensammlung auf drei Ebenen des Neuen Museums.

Im Erdgeschoss empfängt der Saal "Odin, Urnen, Beutekunst", der die 180-jährige Museumsgeschichte vorstellt, die Besucher mit erhaltenen Wandmalereien der Nordischen Mythologie. Der folgende Saal ist Heinrich Schliemann gewidmet, der seine Sammlung trojanischer Altertümer dem Museum "zur ewigen Aufbewahrung" schenkte. Im anschließenden Saal wird deutlich, wie sich verschiedene Einflüsse in der Kunst und Kultur Zyperns einzigartig verbanden.

Im ersten Obergeschoss, der Beletage des Museums, führt der Weg von der römischen Bronzestatue des Xantener Knaben zu "Roms Provinzen". Von dort gelangt der Besucher in das "Pantheon" - Chipperfields neuen Südkuppelraum, in dem zwei kolossale Götterstatuen des 2. Jahrhunderts n. Chr. aus dem ägyptischen Lykonpolis die Besucher erwarten. Der anschließende Raum "Roms Nachbarn im Norden" thematisiert das Spannungsfeld Rom und Germanen. Im Saal "Völkerwanderung und Mittelalter" wird die Zeit der Völkerwanderung bis zur karolingischen Renaissance vorgestellt.

Das zweite Obergeschoss führt zurück in die früheste Menschheitsgeschichte: Von der Steinzeit mit den berühmten Funden des Neandertalers aus Le Moustier und des modernen Menschen aus Combe Capelle gelangen die Besucher über die Jungsteinzeit in die Bronzezeit. Eine besondere Faszination übt hier der Berliner Goldhut aus, dessen geheimnisvolle Symbolik vergegenwärtigt, wie genau bereits damals kalendarisches Wissen bewahrt wurde. Der Rundgang endet in der Eisenzeit mit ihren reichen skythischen und keltischen Funden. Die Studiensammlung in historischen Vitrinen aus dem 19. Jahrhundert ergänzt die Schau.

Veranstalter:

Museum für Vor- und Frühgeschichte
Antikensammlung


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