Martin Honert
Kinderkreuzzug
7. Oktober 2012 - 7. April 2013
In handwerklich aufwändigen Verfahren verdichtet er Erinnerungen an die Spiele, Lektüren und Szenen aus der Kindheit zu einzelnen eindrücklichen Bildern. Hinter jedem Objekt steht eine Geschichte, die von den Phantasien, ambivalenten Gefühlen und Erlebnissen eines Kindes geprägt ist. Die festgehaltenen Momente basieren auf persönlichen Erinnerungen und sind zugleich Zeugnisse einer Kindheit in den frühen Jahren der Bundesrepublik Deutschland.
Über das zentrale Thema seiner Kunst äußerte Martin Honert: "Für mich ist Kindheit bestimmt nicht deswegen ein Thema, weil ich meine, auf eine sehr ereignisreiche oder schlimme oder tolle Kindheit zurück blicken zu können. Meine Kindheit war bestimmt genauso fade und langweilig wie alle Kindheiten. Für mich ist es wichtig herauszufinden, was zwar weit zurückliegt, aber für mich immer noch Bestand als Bild, als Erinnerung hat." Der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf und Dresden.
Kuratiert von Udo Kittelmann und Gabriele Knapstein, kuratorische Assistenz: Matilda Felix
Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.
Weitere Informationen:
Pressefotos
100.000 Besucher in der Ausstellung "Martin Honert. Kinderkreuzzug"
Verein der Freunde der Nationalgalerie
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