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Die rund 150 Meisterwerke italienischer Portraitkunst aus den bedeutendsten Sammlungen der Welt werden vom 21. Dezember 2011 bis 18. März 2012 im Metropolitan Museum of Art in New York zu sehen sein.
Das Portrait erfasst Aussehen und Persönlichkeit des Menschen. Die Anfänge des Bildnisses als eigenständige Gattung liegen im 15. Jahrhundert. In den Kunstzentren Italiens entwickeln sich rasch vielfältige Formen der Portraitdarstellung. Neben Gemälden entstehen so auch Büsten, Medaillen und Zeichnungen.
Künstler wie Sandro Botticelli und Leonardo da Vinci halten die großen Persönlichkeiten der Epoche, aber auch unbekannte Schönheiten in unvergleichlichen Meisterwerken fest.
Die großangelegte Publikumsschau führt über 150 Hauptwerke italienischer Portraitkunst von mehr als 40 Meistern der Frührenaissance im Bode-Museum zusammen.
Über 50 große Museen, darunter die Uffizien in Florenz, der Pariser Louvre und die Londoner National Gallery, sind mit kostbaren Leihgaben beteiligt.
Die Ausstellung gibt Gelegenheit zur einzigartigen Begegnung mit weltberühmten Kunstwerken auf Augenhöhe und vermittelt - dank der außergewöhnlichen Fülle der Exponate - einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen der italienischen Portraitkunst im 15. Jahrhundert.
Neben der Entwicklung von den frühen Bildnissen im Profil bis hin zu ausdrucksstarken Charakterschilderungen werden die unterschiedlichen Medien und Techniken der Portraitkunst erfahrbar: Fein ausgeführten Gemälden stehen die ersten imposanten Portraitbüsten in Marmor gegenüber, fragile Handzeichnungen zeugen mit ihrer Unmittelbarkeit vom Studium nach dem Leben, bronzene Bildnismedaillen im Miniaturformat wanderten einst von Hand zu Hand.
Der Rundgang verdeutlicht in drei großen Sektionen die Besonderheiten der einzelnen italienischen Kunstzentren. In der Handelsmetropole Florenz entstehen Darstellungen idealer weiblicher Schönheit und die Bildnisse der herrschenden Medici. An den Höfen der italienischen Fürsten und Condottieri spiegeln die Portraits neben erlesenem Geschmack auch die zeitgenössische humanistische Gedankenwelt wider. In der Seerepublik Venedig tritt das Portrait erst spät auf, dann jedoch mit erstaunlicher Intensität.
Den idealen Rahmen der Schau bilden die historischen Räume des Bode-Museums auf der Museumsinsel Berlin (UNESCO Welterbe).
Der Bühnenbildner Hansjörg Hartung hat für die Ausstellung ein Raum- und Beleuchtungskonzept entworfen, das die individuelle Inszenierung der verschiedenen Darstellungsformen ermöglicht und durch gezielte Lichtführung das ästhetische Erlebnis der Kunstwerke steigert.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des Außenministers der Republik Italien.
Ausstellungsarchitektur und Inszenierung:
Hansjörg Hartung, Berlin
info@hansjoerghartung.de
Ausstellungsgrafik:
Polyform, Büro für Grafik- und Produktdesign, Berlin
www.polyform-net.de








































