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Von den letzten Dingen Tod und Begräbnis in der Mark Brandenburg 1500-1800

2009 hat sich in Berlin die AG Sepulkralkultur der Neuzeit gegründet, um verschiedene Aspekte von Tod und Sterben in der Frühen Neuzeit zu untersuchen. Die Ausstellung präsentiert in drei Sektionen die Ergebnisse interdisziplinärer Projekte.

Die erste Sektion zeigt beispielhaft das Leben und Sterben des Konrad von Burgsdorff. Durch die Medien ging 2009 die Bergung seines Zinnsarkophags, der nun, nach der Konservierung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Im Mittelpunkt der zweiten Sektion steht ein Brauch im Fokus von Archäologie und Ethnologie. In vielen Kulturen lässt sich das Phänomen der "Hochzeit am Grabe" nachweisen. Teil dieser Praxis sind Totenkronen, die ledig Verstorbenen ins Grab gegeben oder als Gedächtnismale in Kirchen ausgestellt wurden.

Die dritte Sektion bettet die Einzelaspekte in größere kulturgeschichtliche Strukturen ein, indem die Entwicklung der Sitte, sich in Grüften unter Kirchen beisetzen zu lassen, anhand von Funden aus Berliner Grüften, z.B. der Parochialkirche, dargestellt wird.

Wir danken allen Sponsoren, insbesondere den Nachfahren des Konrad von Burgsdorff.

Die Ausstellung wird von einer Tagung vom 12.01.2012- 14.01.2012 im Pergamonmuseum begleitet.

Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sepulkralkultur der Neuzeit (ar.se.n.) in Zusammenarbeit mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin und in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur, Kassel.

Anmeldung
Tel.: +49(0)30 266 - 42 4242 (Mo - Fr: 9:00 - 16:00 Uhr)
Fax: +49(0)30 266 - 42 2290
E-Mail: service@smb.museum