Die islamische Zeitrechnung beginnt mit dem Datum der Flucht (arabisch „Hidschra“) des Propheten von Mekka nach Yathrib (Medinat al-nabi, kurz Medina) im Jahr 622 n. Chr. Das Jahr 622 n. Chr. ist das islamische Jahr eins.
Wenn es im Abendland „nach Christi Geburt“ (n.Chr.) heißt, so heißt es in der islamischen Welt „nach der Hidschra“ (n. H.).
Ein islamisches Jahr deckt sich nie mit einem christlichen, weil die Muslime das Jahr zu 12 Mondmonaten, die Christen aber das Jahr zu 12 Sonnenmonaten rechnen (365 Tage).