Verlängerung von Manifesto bis zum 18. September

04.07.2016
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Nach rund 20 Wochen Laufzeit und einem überwältigendem Publikumsandrang von bislang über 90.000 Besuchern wird die Präsentation der Filminstallation Manifesto von Julian Rosefeldt im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin bis zum 18. September 2016 verlängert.

Neben dem großen Publikumszuspruch erntete Manifesto auch in der Presse Lobeshymnen: Die Tagesspiegel spricht von einer „grandiosen Ausstellung“, die Berliner Zeitung stellt fest: „Der Funke springt sofort über!“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt gar, Julian Rosefeldts Manifesto sei „das schönste Geschenk, das die Kunst dem Kino seit vielen Jahren gemacht hat“.

Manifesto verbindet 13 parallel laufende Filme zu einer Hommage an die bewegte Tradition der Künstlermanifeste. Julian Rosefeldt (*1965 in München, lebt und arbeitet in Berlin) hat Filmbilder geschaffen, die die literarische Schönheit und die performative Energie von Künstlermanifesten in die Gegenwart des Alltags holen.

Dafür hat er Textcollagen aus Originaltexten verschiedener Manifeste u.a. aus Futurismus, Dadaismus, Situationismus, Suprematismus, Fluxus, Pop Art, Konzeptkunst bis zu Film- und Architekturmanifesten vom Anfang des 20. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts geschaffen.

Cate Blanchett verkörpert die Manifest-Collagen in 13 unterschiedlichen Rollen: als Choreographin, als Grundschullehrerin, Trauerrednerin, Fabrikarbeiterin, Börsenmaklerin oder als Obdachlose. Diese Charaktere holen die Texte in die Arbeits- und Lebenswelten der Gegenwart. Formulierungen und Forderungen müssen sich in neuen Umgebungen behaupten und ihre Aktualität beweisen.

Zur Ausstellung erscheint ein aufwendig bebilderter Katalog mit allen Texten sowie Beiträgen von Burcu Dogramaci, Anna-Catharina Gebbers/Udo Kittelmann, Reinhard Spieler und einem Interview mit Julian Rosefeldt.

Kuratiert von Anna-Catharina Gebbers und Udo Kittelmann

Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie.

Manifesto ist eine gemeinsame Produktion der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin zusammen mit dem Australian Centre for the Moving Image, Melbourne, der Art Gallery of New South Wales, Sydney, dem Sprengel Museum, Hannover und der Ruhrtriennale. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dank der großzügigen Unterstützung des Medienboards Berlin-Brandenburg und der Burger Collection Hongkong. Wir danken der Firma Tretford Teppich für die großzügige Unterstützung.
Anlässlich dieser Zusammenarbeit wurde Manifesto durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie für die Sammlung der Nationalgalerie erworben.

Weitere Informationen sowie Pressebilder zum Download finden Sie im Pressebereich der Webseite www.julianrosefeldtinberlin.de